Sirius, das verborgene Tor

Im Schweigen der Sterne erklingt ein Ton,
getragen vom Atem der Äonen.
Aus den Tiefen des Nachtblaus steigt Erinnerung empor,
und das Tor im Dreizehnten Haus beginnt sich zu öffnen.

Versteckt im Pferd für die Trojaner,
wird erkennbar der Sirianer.
Leichtfüßig schleicht er wie ein Indianer,
als geschickter Ent-Tarner.

Vom Hundsstern kommt doch dieser Knabe,
im Dreizehnten Haus,
es nennt sich Rabe,
empfängt er die göttliche Gnade,
somit öffnet sich die Bundeslade.

Durch Zeitenräume zieht sein Zeichen,
kein König kann dem Blick entweichen.
Im Wort beginnt das Licht zu leuchten,
um still die Herzen zu erreichen.

Vom Hundsstern kommt doch dieser Knabe,
im 13. Haus, es nennt sich Rabe,
empfängt er die göttliche Gnade,
somit öffnet sich die Bundeslade.

Vom hellsten Stern am Firmament,
von Sirius kommt dieser Agent,
er ist ein göttlicher Korrespondent,
zum Hohen Rat er sich bekennt.

Vom hellsten Stern am Firmament,
von Sirius kommt dieser Ageng
er ist ein göttlicher Korrespondent,
zum hohen Rat er sich bekennt.

Sirius ruft durch Raum und Zeit,
der innere Himmel macht sich weit,
das Auge wird zur Ewigkeit
im Klang der stillen Wahrheit. 

Der himmlische Ton erklingt,
Schir, das Lied von Einheit singt,
im Nachtblau die Sphäre schwingt,
und an Liebreiz gewinnt.  

Vom Hundsstern kommt doch dieser Knabe,
im 13. Haus, es nennt sich Rabe,
empfängt er die göttliche Gnade,
somit öffnet sich die Bundeslade.

Der Schlüssel ruht im erwachten Wort,
von Stern zu Stern, von Ort zu Ort,
und offenbart leis dem Erwachten ins Ohr,
das Geheimnis von Sirius dem verborgenen Tor.

Schir … Schir …
Im Nachtblau vergeht die Zeit,
doch der Ton bleibt Ewigkeit.
Sirius - das Tor ist offen.

ELJANEUP, 15.5.2026