Zwischen den Welten

Im Stillstand öffnet sich das Tor…
zwischen den Welten…
 hörst du das Wort…

Wenn dein ICH im Strome steht,
und kein Rad sich weiterdreht,
hält die Zeit den Atem an,
und der Geist zieht dich in seinen Bann.

Zwischen Gestern und dem Noch-Nicht-Sein,
trittst du in das Dazwischen ein,
wo du dich mittig selbst erkennst,
und für deine Aufgabe brennst.

 Lerne das Staunen im Schweigen,
lass dich dem Unsichtbaren neigen,
denn im verborgenen Raum in dir
spricht das Eine: Erfüllung im WIR.

Habe Demut vor dem Augenblick,
er ist Schleier und Geschick.
Habe Demut vor dem Augenblick,
er bringt dein Göttliches zurück.

Deine Eile – ein alter Klang,
der dich bindet lebenslang,
doch im Stillstand bricht das Licht
und erhellt dein ICH-Gesicht.

Du willst ordnen, willst versteh’n,
doch das Ganze will gescheh’n,
was in dir im Schatten ruht,
wandelt sich zur stillen Glut.

Habe Demut vor dem Augenblick,
er ist Schleier und Geschick.
Habe Demut vor dem Augenblick,
er führt dich in dein wahres ICH zurück.

Wenn Intuition fließt – bist du geführt,
weil das Verborgene dich berührt.
Die Schwelle steht in Raum und Zeit –
doch du bist mehr als Endlichkeit.

Habe Demut vor dem Augenblick,
denn er ist dein inneres Glück.

Herzerfüllung  - Zweisamkeit,
Vollendung in der EIN-Sam-keit.

ELJANEUP, 20.3.2026