Der K-Laus-Bub

 
Ein Klaus-n-er sitzt in seiner Z-el-le,
im stillen Ge-beth mit Go-tt.
Z-eitle-ben-s tri-tt er auf der St-el-le,
und erträgt der Men-sch-heit S-pot-t.
 
Sein Name laut-et  Kl-aus,
er sucht nach s-eine-m Schlüs-sel* .
Aus der Klause möcht´ er ra-us,
w-ühl-t und b-o(h)rt mit seinem Rü-ss-el.
 
V-er-schl-ossen ist der Rie-gel,
Klau-stroph-o-bie im Herzen*.
„Gott/Vater, gebe mir Dein Sieg-el,
nehme mir die Enge und die Sch-merz-en.“
 
Es ver-wan-delt sich die Klo-ster-m-aus
in ihren vi-er Wänden.
Ge-maus-er-t hier zum Sun-ta Claus,
trägt der göttliche Ge-ist ihn auf Händen.
 
Die Finger spielen hi-mm-l-isch-e Töne
auf der Clavi-nova.
Clari-t-udo* meiner Söhne,
nun herr-scht in ihnen der Bossa Nova.*
 
Eliane 24.5.05
 
*
Schlüssel, Riegel (lat.) = clavis
Herzen = ha arez  = die Erde
Clari-t-udo, lat. = Klarheit
Bossa Nova = der Neue Boss