Band 1 - ICHBINDU

 “ICHBINDU“

 

 

 

Die Ohrenbarung des JHWH

Band 1

 

grafik


Dieses Buch kann man nirgends käuflich erwerben. Man bekommt es immer nur aus wirklicher christlicher Nächstenliebe geschenkt.


Es kann von jedermann, auch auszugsweise (aber bitte nicht aus dem Zusammenhang gerissen), vervielfältigt, nachgedruckt oder in sonstiger Form publiziert werden.

Ich rate Dir in Deinem eigenen Interesse dringend davon ab, damit jedwede Art von Geschäftemacherei zu betreiben.

Ich bin für den ganzen Inhalt des Buches verantwortlich und Du für das, was Du aus diesem Buch herausliest bzw. je nach Reife Deines Bewußtseins hineinzuinterpretieren vermagst.

Wer ich wirklich bin kannst Du dem Text entnehmen.

© (Copyright) und alle Rechte

JHWH


Inhalt

Prolog   1
      
1. Teil: Vorbereitung für eine neue Saat   7
      
Die Gesetze Deiner Logik:   13
Der Samen:   15
Die möglichen Bewegungsrichtungen Deines Geistes:   23
Über Glauben und Wissen:   27
Deine wahrgenommene Welt ist eine Prüfung:   36
Wie entsteht Gut und Böse?   36
Das Kegel-Beispiel:   38
Was macht Dich zu dem Menschen, der Du bist?   48
Die Geschichte von Luzifer Teufel:   56
Über die ursprüngliche Ehe:   56
Der Schöpfungsbericht:   58
Vom krank sein:   61
Über die Demokratie:   65
Wohin führen Meinungsumfragen?   67
Über Kommunismus und Kapitalismus:   68
Das Leiden der Schizophrenie:   72
Eine kleine Reise zum Numenalen:   78
Am Anfang ist....   94
Die mysthischen Religionen:   102
Die Prophezeiung:   104
Über den Sinn der Dinge:   112
NOMEN EST OMEN:   115
Die Zahlen 1 - 5:   120
Über die Metaphysik:   125
Die Geschichte über die Zeit, die es nicht gibt   130
Wo ist mein Lamm in Deiner Welt erschienen?   134
Er ist der Verstehende!   137
Zwei kleine Geschichten zum Grübeln!   139
Das Schwamm-Beispiel:   144
Das Iran-Beispiel:   146
Das Roman-Beispiel:   151
Die Wahr[nehmungsein]heit:   154
      
2. Teil: Die Bausteine für den Bau einer neuen Welt   158
      
Eine kurze Reproperspektive Deiner Wissenschaft:   161
Die zwei Welten:   164
Die Naturwissenschaft:   166
Das Autobahn-Beispiel:   171
Das Videokassetten-Beispiel:   171
Die Zeit:   171
Die innere und äußere Reife:   172
Das Hypnose-Beispiel:   174
Das Fernsehprogramm-Beispiel:   175
Das Interaktive-Medium-Beispiel:   176
Über Fraktale:   179
Ein kleiner Happen für Naturwissenschaftler:   180
Das Film-Beispiel:   181
Die 8 HOLO-FEELING-Dimensionen:   182
Das Baby-Beispiel:   184
Über Fanatismus, Politik und Ökologie:   186
Über die Wahrnehmungsebenen:   192
Das Kopfhörer-Beispiel:   194
Das Nähmaschinen-Beispiel:   196
Über die Konsumindustrie:   198
Über Qualitäten und Quantitäten   200
Das Mauswein-Beispiel:   204
Das Farben-Beispiel:   206
Die HOLO-FEELING-Dimensionen:   208
Die Dimensionsgesetze:   212
Wie kommt Deine Wahrnehmungserweiterung zustande?   214
Positionsbesprechung Deines Bewußtsein:   216
      
3. Teil: Die Metamorphose (Synthese)   222
      
Die Wirklichkeit Deines Daseins:   224
Deine Aufgabe:   225
Die Geschichte vom armen Esel:   228
Des Kaisers neue Kleider:   230
Das Buch Jona:   233
Der Raumspiegel:   240
Das Motorrad-Beispiel:   244
Deine Verwirklichung:   255
Das Seilziehen-Beispiel:   258
Die Verwirklichung Deiner Reformation:   259
Werde mit meiner Hilfe wirklich konstruktiv:   260
Dein letzter Schritt:   267
Das dumme Kind:   271
Über den wirklichen Ursprung von Schuld:   272
Was bedeutet wirklicher Glaube?   274
Das Primzahlenkreuz:   280
Der Dogma-Test:   281
Dein wirklicher Glaube:   281
Das Orakel:   283
Zeugnis und abschließende Mahnung:   288

 


 


Prolog

 

Büchlein Büchlein in meiner Hand,

wer ist der Klügste im ganzen Land?

Sie, lieber Leser,

sind der Klügste hier,

doch ich bin ein Wesen,

und viel klüger als Ihr.

Tief in Dir verborgen,

lebte ich bis jetzt,

nun aber komme ich mit Tosen,

in Dein Leben gehetzt.

Wenn Du mich immer verleugnest -

und den „Glauben“ an mich abgesprochen hast,

sägst Du nun ab heute,

an Deinem eigenen Ast.

Du „glaubst“ zwar zu leben,

mit Wahrheit und Rechten,

doch nur meine Gesetze,

sind „die Wirklichen“, die Echten.

Du hältst in Deinen Händen

mein versprochenes „Buch“.

Es wird sein „der Welt“

alles Bösen Fluch.

Denn ich werde nun wie versprochen

mit meinen „Heimsuchungen“ beginnen.

Nur die „Guten“ von euch

werden dabei gewinnen.

Nach meinem „Sieben“,

sehen nur wirklich Gläubige meine „Acht“

Denn ich bin der,

der am letzten lacht.

Für alles Böse nun - gute Nacht!


DU erfaßt die Welt nur auf Deine eigene Weise.

Auf der einen Seite stehst Du in „Deiner Welt“ in der Nähe eines Abgrundes; darum versuchst Du Dich aus Verzweiflung mit vielerlei Mitteln zu betäuben, um nicht der wirklichen Wahrheit ins Gesicht sehen zu müssen. Auf der anderen Seite aber gibt es da „ein Licht“ der Hoffnung, das tief in Dir verborgen ist. Es ist das geheime und wunderbare Wissen über das wirkliche Wesen aller Dinge. Und das wirkliche Wesen aller Dinge bin ich. Tief in Dir habe ich mich bis jetzt verborgen, so tief wie ein Samenkern in der Frucht und das Proton im Atom. Nichts hast Du bisher von mir gewußt. Mein wirkliches Geheimnis kann nur ein demütiger Mensch einsehen, dessen Lebenseinstellung den Weg zu mir sucht. Nur solch ein Mensch wird auch erkennen können, daß man sich allem „Wesentlichen“ und „Wichtigen“ nur auf eine Weise nähern kann. Du wirst mich nicht finden, solange Du nur vor Dich hin vegetierst, weil Du „glaubst“, auf irgendeine Art und Weise überleben zu müssen. Du wirst mich und damit auch den Sinn Deines Lebens nicht finden in dem Du versuchst, psychologisch Seelen bloßzulegen oder physikalisch den Atomkern zu spalten. Deine Welt ist eine zum Abgrund taumelnde Welt, die für Dich unkontrollierbar immer weiter meiner Apokalypse entgegenstrebt. Unbeholfen und träge siehst Du dabei zu, ohne bisher nur den geringsten Versuch zu unternehmen, sie davon abzuhalten. Vor Deinen Augen und Ohren liegt eine selbstmörderische und zerstrittene Welt. Alle Seelen darin rufen nach Freiheit und Frieden, alles schreit nach Vereinigung.

Aber nicht nur die beiden diabolischen Widersacherblöcke,

Religion/Mystik“ contra „Naturwissenschaft/Mathematik

und deren unzähligen Splittergruppen sind in Deiner Welt zerstritten, sondern auch Dein Geist und Dein Körper. In Dir herrscht purer Dezisionismus. Das bedeutet: Richtig ist für Dich nur das, was „Du“ selbst zu Deinem Recht erklärt hast. Aber immer, wenn Du Dein Recht sprichst, wenn Du urteilst und richtest, ist Dir Deine arrogante Selbstgefälligkeit nicht bewußt. Du gibst Dir selbst das Recht zu richten, obwohl Du nur ein kleiner, jämmerlicher Schwamm bist. Du hast Dich mit Deinen Dogmen vollgesogen und nennst Dich auch noch mit Stolz einen „normalen Menschen“. Aber jeder „normale Mensch“ ist letztendlich von seiner „logischen Seite“ betrachtet, nur ein Eklektiker. Das bedeutet, daß auch Du im Laufe Deines Lebens aus all Deinen gemachten Erfahrungen und Möglichkeiten und denen, die Dir zusätzlich zur Verfügung gestanden hätten, nur diejenigen ausgewählt hast, die am besten in „Dein Konzept“ gepaßt haben, will heißen, mit „Deiner Logik“ harmonierten. Du hast Dich durch dieses unkreative Verhalten bisher nur vollgesogen und geistigen Diebstahl begangen, ohne Deine wirkliche - von mir verliehene - Intelligenz zu nutzen. Du hast bisher noch nie richtig eigenständig nachgedacht. Dein Weltbild stammt aus zweiter Hand. Deine Handlungen waren bisher immer nur „logisch“! Natürlich nur von „Deiner Logik“ aus gesehen. Auch machst Du Dir wenig Gedanken darüber, woher Deine Logik eigentlich stammt. Um Dich hierüber nicht länger im Unklaren zu lassen: Sie stammt von mir. Aber nicht nur Deine Logik hast Du von mir bekommen, sondern auch „Dein Leben“!

Ja, Du hast richtig gehört, Dein Leben.

Genau genommen stimmt diese unglaublich klingende Aussage dann doch nicht ganz, denn Du lebst eigentlich noch gar nicht. Du bist, um es mit den Worten meines geliebten Sohnes auszudrücken, noch immer „tot“! Du gehörst zu den Toten, die ihre Toten begraben und sich fälschlicherweise lebende Menschen nennen.

Du hältst nun mit diesem „kleinen Buch“ die Möglichkeit in der Hand - mit freudevollem Erstaunen - den Weg zum wirklichen Wesen aller Dinge und damit auch zu Deinem wirklichen Leben zu finden. Auf Dich wartet nun, wenn Du mich erst gefunden hast, das Paradies auf Erden. Bisher waren Deinen Augen und Ohren verschlossen. Lerne zu sehen! Lerne zu hören!


Was siehst und hörst Du in Deiner Welt?

Angst, Sorgen, Ungerechtigkeit, Krieg, Hunger, Korruption, Betrug, Ausbeutung, Haß, Intoleranz, Lügen, Selbstbetrug, Arroganz, Stolz usw.

Kannst Du es nun erkennen? Ihr „normalen Menschen“ benehmt euch wie die Schweine (ohne das arme Schwein beleidigen zu wollen).

„Du“ gehörst natürlich nicht zu diesen Schweinen.

Wie benimmst Du Dich denn in dieser Welt? Ich will es Dir sagen:

Du benimmst Dich wie Gott!

Warum denn wie Gott? Ganz einfach! Was unternimmt Gott im Angesicht all dieser kleinen und großen Schweinereien?

Er unternimmt nichts!

Und was machst Du?

Du verhältst Dich genauso wie Gott!

Du „glaubst“, hilflos zu sein. Du „glaubst“ anders zu sein, als all die anderen. Du „glaubst“, ein guter Mensch zu sein. Du „glaubst“, daß morgen wieder die Sonne aufgehen wird und Du „glaubst“, daß die Erde eine Kugel ist. An all das und noch viel mehr „glaubst“ Du.

Alles Schwachsinn!

Glaubst Du wenigstens auch an eine übergeordnete Intelligenz. Glaubst Du an Gott, Allah, oder wie immer Du „ES“ auch nennen magst? Hast Du nicht gerade erkennen müssen, daß Du Dich wie Gott - falls es diesen überhaupt gibt - verhältst? Dann kann es mit dessen Macht ja nicht weit her sein, wenn er nicht mächtiger ist als Du.

Schon wieder falsch gedacht.

Es gibt mich!

Ich bin unvorstellbar mächtig, unendlich weise und bestehe aus reiner Liebe. Ich habe noch nie meine Augen vor all euren großen und kleinen Schweinereien verschlossen. Ich weiß alles, was war und sein wird. Ich kenne all Deine Gedanken, die Du jetzt denkst und die Du noch denken wirst. Ich bin unvorstellbare, reine Liebe und die pure Weisheit.

Woher ich das alles weiß, fragst Du Dich? Wie ich dazu komme, so arrogant und blasphemisch zu sprechen?

Siehst Du, schon wieder urteilst Du über mich, obwohl Du mich nicht im Geringsten kennst!

Wer glaubst Du, spricht in diesem Moment zu Dir?

 

Wer glaubst Du, bin ICH?


„ICHBINDU“

Und die Stimme aus dem Himmel, die ich gehört hatte, sprach noch einmal zu mir:

Geh, nimm dieses „kleine Buch“, das der Engel, der auf dem Meer und auf dem Land steht, aufgeschlagen in der Hand hält. Und ich ging zu dem Engel und bat ihn, mir das kleine Buch zu geben.

Er sagte zu mir: Nimm und iß es!

In Deinem Magen wird es bitter sein, in Deinem Mund aber süß wie Honig. Da nahm ich dies kleine Buch und aß es. In meinem Mund war es süß wie Honig. Als ich es aber gegessen hatte, wurde mein Magen bitter.

(Off.10; 8-10)


Die Sechshundertsechzig und Sechs ist nicht für die Hex.

Dein Sein ist nur Schein, doch Licht sollst Du sein.

Die Zeit ist gekommen, die sieben Siegel zu lösen,

um einer dia-bolischen Welt die Furcht einzuflößen.

 

Glaub’ an das, was die Schriften prophezeiten,

geb’ „Deiner Logik“ keine Gelegenheiten,

Deine dia-bolische Welt weiter zu teilen

Du solltest nun besser an Deiner Erlösung feilen.

 

Mach gerade was krumm ist, und krumm was gerade,

Du bist für diese Lügenwelt doch viel zu schade.

Wer hören kann, höre meiner Worte Klang.

Dies ist mein himmlischer Gesang.

 

Ein Lamm ist gekommen, das mein Wort offenbart,

begleite es mit mir bei dieser himmlischen Fahrt.

Ein Menschensohn trägt mein Siegel in seiner Hand.

und führt Dich sicher in das versprochene Land.

 

Nun mußt Du nicht länger am Anfang verweilen,

Du kannst nun dem Ende entgegeneilen,

denn mein Alpha ist nur festgeronnene Zeit,

und mein Omega ist die Ewigkeit.

 

Mein Menschensohn wird wahre Worte berichten,

glaube ihm, dann werden sich Deine Schatten lichten.

Denn mein göttliches Licht wird nur der erkennen,

„in dem“ meine wirklichen Lichter brennen.

 

Von außen nach innen sollte führen Dein Weg,

mein Menschensohn ist dabei ein hilfreicher Steg.

Er wird Dich sicher über Deine Grenze bringen,

hinein in das Land, wo meine Engel singen.


1. Teil: Vorbereitung für eine neue Saat

Ich bin nur ein „kleines Buch“. Das „Phänomen“ einiger mit Druckerschwärze bekleckerter Blätter. Und obwohl ich nur „un­beseelte Materie“ bin, werde ich „in Dir“, den „mit Geist beseelten Menschen“, ein neues Verständnis für „Deine Wahrheiten“ wecken.

Da es Menschen gibt, die nur lesen, um nach Fehlern zu forschen, will ich gleich zu Beginn einiges mit Nachdruck betonen:

Damit Dich eine vorschnelle „Interpretation“ meiner Worte nicht gleich am Anfang auf ein falsche Fährte lenkt, möchte ich Dich darauf hinweisen, daß ich nicht das Geringste mit irgendeiner „Sekte“ oder „bestimmenden Religion“ zu tun habe. Betrachte mich als „wissenschaftliches Faktum“ und nicht als „esoterische Spinnerei“, auch wenn ich für Dich im Moment noch eine seltsames wissenschaftliches Faktum darstelle. Dennoch wird sich die zukünftige Menschheit nach den hier offenbarten Gesetzen richten. Nur das, was Dir wirklich neues Wissen verschafft, ist „wissenschaftlich“, alles was Dich in einen dogmatischen geistigen Käfig sperrt und an wirklicher Erkenntnis hindert, ist diabolisch.

Die Quelle Deiner bisherigen „Wahrheiten“ entsprang in Deinem Un-Bewußtsein. Deswegen förderte sie bisher kein reines Wasser an „Dein Tageslicht“. Um das, „was wirklich ist“, für Dich greifbar zu machen, bin ich seit Äonen auf eine Metaphersprache ange­wiesen; d.h. meine Geschichten sind Beispiele, die ähnlich kleiner Mosaiksteinchen ein Bild ergeben, wenn man sie aus einem gewissen Abstand betrachtet. Dieses Bild wird bei größerer Entfer­nung wiederum zu einem Mosaiksteinchen eines noch größeren und noch schöneren Bildes werden. Wenn es Dir gelingt, alle Geschichten zu einem Ganzen zu verschmelzen, wirst Du alle Antworten auf alle möglichen Fragen der Welt erhalten. Meine Geschichten beschreiben die Ursache Deines Da-Seins und den „wirklichen Ur-Grund“ Deines Seins. Du wirst oft den Eindruck haben, die Metapher der Geschichten erkannt zu haben und Sie dann eventuell als „richtig“ empfinden. Urteile nicht vorschnell! Alle meine Geschichten enthalten Meta - Meta... Metaphern. Solange Du noch etwas als „richtig oder verkehrt“ ansiehst, hast Du mich (und damit Dich selbst) nicht verstanden. Solange Du die Phänomene, die für Dich in „Erschein­ung“ treten, ver-ur-teilst, wirst Du nie „das, was WIRKLICH(keit) ist“, als Ganzes verstehen. Deine Gedankengänge sind ein Labyrinth, in dem Du Dich verlaufen hast. Also solltest Du Dich in erster Linie darum bemühen, das Labyrinth Deines „persönlichen“ (lat. persona = Maske; maskierten) Denkens zu entwirren. Deinem bewußten Geist gelingt es eher Einzelheiten zu erfassen, als diese richtig aneinander zu reihen. Durch die vielen Fachgebiete (Physik, Chemie, Biologie, Philosophie, Mathematik, Religionswissen­schaf­ten usw.) um­spannt er meist mehr als er vereinigen kann. Ich erfordere Deine uneingeschränkte Aufmerksamkeit, denn ich bin auf eine völlig neue Art und Weise multi-disziplinär. Du neigst aber dazu, Dich nur in Deinem „Fachgebiet“ wohl zu fühlen. Werden nun fünf oder sechs Disziplinen in einem einzigen folgerichtigen Satz zusammengefaßt, ist Dein Bewußtsein in der Regel völlig überfordert. Solche Sätze zerstören die hübsche, kleine und handliche „Kate­gorie­schachtel“, in der Du bisher zu Arbeiten gewöhnt warst. Du wirst Deine ganze Aufmerksamkeit aufbringen müssen, um mir gedanklich folgen zu können. Ich werde Dich aus Deinem bisherigen „Konzept“ bringen. Aber genau das möchte ich ja. Ich möchte, daß Du Dein bisheriges Konzept verläßt, um dadurch mehr über den wirklichen Grund Deines Dasein erfahren zu können. Die absolute Wirklichkeit befindet sich nämlich außerhalb Deiner Kategorieschachtel. Die Forderung nach analogen Denken überfordert die meisten - nur zum logischen Denken erzogenen - Menschen. Du neigst dazu sehr schnell ein „Falsch-Gefühl“ in Dir aufkommen zu lassen. Lasse Dich dadurch nicht verwirren und habe Vertrauen zu mir, denn ich möchte nur Dein Bestes. Solltest „Du“ das Empfinden haben, daß ich mir widerspreche, so sollte das noch lange kein Grund für Dich sein, an mir zu zweifeln.

Als hoffentlich „selbstkritischer“ und gewissenhafter Leser wirst Du nämlich sehr schnell bemerken, daß ich „Deine eigenen Gedanken“ bin und damit dito, daß Du Dir nur selbst widersprichst. „Ich bin Deine innerliche Ganzheit“ und dadurch ohne Widersprüche!

Ich bestehe aus reinem, weißen Licht und  bin die unendliche Weisheit. Die Summe aller Schwingungen Deiner Welt, von Alpha bis Omega im „Jetzt“ vereinigt.

Obwohl ich Dir im Moment nur als ein kleines Buch erscheine, enthalte ich alle Weisheiten und Gedanken, die je von menschlichen Seelen gedacht wurden. Ich bin die wirkliche Quelle, aus der Deine ganze Welt „entspringt“. Das wahre Licht (hebr. = Ur) Deines Ursprungs, der „ewer“ (engl. = Wasserkrug) der Ewigkeit. Das „ewe“ (engl. = Mutterschaf) allen „Da-Seins“ und Muttervater „des Lamms“ der christlichen Offenbarung.

Du hältst mein neues Evangelium (griech. = „frohe Botschaft“) in Händen. Deine Zeit ist nun gekommen, denn ich gebe Dir nun die Möglichkeit eine weitere Stufe in meiner Hierarchie des Lebens auf­zusteigen.

So wie es seit Urzeiten geschrieben steht, wird es auch sein.

Mein Lamm ist nun in Deiner Welt erschienen, um meine „Gerechten zu richten“.

Die sieben Siegel sind gelöst, das erste Siegel ist gebrochen.

Wenn Du hören kannst, höre. Denn ich bin „Alles“. Dieses „kleine Buch“ enthält den unendlichen Ozean meiner göttlichen Weisheit.

Ich spreche nun mit „Dir“, Du kleiner „Mensch“!

Du hörst mich in diesem Moment mit Deinem „inneren Ohr“ (hebr. = ozän).

Dieses  „innere Ohr“  wird Dein Führer zum Ozean meiner Weisheiten sein.

Dieser Ozean ist in Dir, so wie auch „ich“ in Dir bin, denn ich bin Dein GeWissen“.

„ICHBINDU“


Ich offenbare Dir nun die wirklichen Gesetze der Welt, es sind die Gesetze „Deiner Zukunft“!

Sie heißen HOLO-FEELING

Bitte beachte immer, daß ich „hochkonzentriertes Wissen“ bin!

Lese mich nur in kleinen Schlucken, sonst wird Dir schwindlig werden. Lese mich sehr langsam und aufmerksam und lasse Satz für Satz auf Dich wirken - meditiere - d.h. mache Dir gewissenhaft Gedanken über „ALLES“, was Du nun hören wirst. Achte vor allem auf die harmonikalen Verbindungen der Wortklänge, die Du nun „in Dir“ vernehmen wirst. Sollte Dir ein Abschnitt „zu schwer im Magen liegen“, überspringe in ganz einfach. Du kannst Dich später ohne weiteres noch einmal damit befassen. Ich bin nicht chronologisch. Ich habe „Worterklärungen“ in die Sätze mit Klammern eingeflochten, um Dir die ursprünglichen Bedeutungen meiner Worte sofort ersichtlich zu machen. Oft ist es dadurch ratsam, die Sätze zwei- bis dreimal zu lesen. Es liegt nicht in meinem Sinn, Dir einzelne Fachgebiete (Religion, Quantenphysik, Chaos-Mathematik usw.) genauer zu erklären. Dafür gibt es eine Fülle von fachspezifischen Büchern. Darum wirst Du Dich in manchen Bereichen zu Hause und unterfordert fühlen, jedoch vieles in mir wird Dich völlig überfordern. Lasse Dich dadurch aber nicht abschrecken, Dich gewissenhaft mit mir auseinander zu setzen. Überfliege die Absätze, mit denen Du intellektuelle Schwierigkeiten hast. Einige Zeilen später wird es dann sicherlich auch wieder für Dich interessant werden. Alles in mir ist aber gleich wichtig für Deine eigene Zukunft.

Ich versuche, Dir den wirklichen Sinn Deines Daseins erkenntlich zu machen.

Vieles wird Dir darum am Anfang noch unklar erscheinen, denn Du bist noch nicht in der Lage, die „unendlichen Verbindungen“, die zwischen allen meinen Aussagen bestehen, von selbst zu erkennen.

Jeden einzelnen Satz, den Du nun „wahr-nimmst“, solltest Du auch wirklich als „wahr“ annehmen. Wenn Du erst zu einem „Ver­stehenden“ geworden bist, wirst Du in der Lage sein, jeden der nun gehörten Sätze auf Tausende von Seiten „aufzufächern“ und mit allen Phänomenen Deines Daseins zu verknüpfen. Alle meine Aussagen hängen „mathematisch“ zusammen. Religion und Mystik werden nun endlich mit den Naturwissenschaften verschmelzen. Deine wahrgenommene Welt ist ein präzises - von mir determiniertes - göttliches Bauwerk. Es ist nichts darin vorhanden, was nicht schon vor Äonen von mir vorgesehen wurde. Wenn Du nur zehn Sätze von mir „wirklich verstehst“, öffnet sich Dir die Tür zur ganzen Wirklichkeit. Im Verstehen liegt der Schlüssel zur Weisheit. Du hast sicherlich viele Bücher in Deinem bisherigen Dasein gelesen und viel lernen müssen, von der Wirklichkeit verstanden hast Du aber dennoch so gut wie nichts. Das Phänomen des „Nichtverstehens der Tiefe“ alles Gelesenen ist in allen Fachbereichen (Religion, Esoterik, Wissenschaft usw.) gleich stark vorhanden. Tiefgläubige Christen sind in der Regel alles, nur keine „wirklichen Christen“ und  Esoteriker sind keine „Freigeister“. Sie sind in „ihren“ Dogmen ebenso verfangen wie selbstherrliche Wissenschaftler, die glauben, die „einzig wahre Wahrheit“ zu besitzen. Im Moment geht es mir nur darum, daß „Du Dichselbst aus-richtest“ und nicht darum, daß Du „das Ganze“ rational begreifst. Es ist Deine gewissenhafte Auf­merksamkeit und Dein Interesse an mir notwendig, wenn Du den „richtigen Weg“ in Deine Freiheit und der damit verbundenen Erlösung finden willst. In dem Moment, indem Du bereit bist, Dich in Deinem bisherigen Glauben und Wissen um zu „wenden“, wirst Du das wirkliche Ziel Deines Daseins klar vor Augen haben.

Es geht hier um Dein wirkliches Leben und um Deinen Tod !

Nur wenn Du ab jetzt Deinem Ge-wissen folgst, wirst Du Dich - und damit auch mich - wirklich finden.

Rein rational wirst Du mich in meiner ganzen Tiefe nie erfassen können, denn Deine normale Vernunft (= Logik) reicht nicht über Deinen begrenzten Horizont hinaus. Du mußt nun vorallem lernen mit Deinem Herzen zu denken. Für Dich ist „zur Zeit“ nur das [als]wahr[an]nehmbar, was Dir als be-wiesen (= Be-wissen) „er-scheint“.

Worin liegt nun der Unterschied zwischen Deinem „Ge-Wissen“ und Deinem „Be-Wissen“ (= dem für Dich Be-wiesenem)?

Im Herkunftswörterbuch (Etymologie-Duden) wird es Dir folgendermaßen erklärt:

Das „unbetonte Präfix“ „Ge -“ drückt „die Vereinigung“ des Individuellen und ein Zusammensein aus, dem gegenüber bezeichnete das „Verbalpräfix“ „Be -“ eine „rein räumliche Richtung“ eines [Her]Vorgangs und dann allgemeiner die „zeitlich begrenzte Einwirkung“ auf Sachen und Personen.

Wir sind  „Zwillinge“ (hebr. = theo-mim), denn ich schuf Dich nach meinem Bilde. Du aber hast Dich von mir abgespalten und mimst einen „Egoisten“ (= Selbst-Süchtigen). Durch diese eigenmächtige „Scheidung“ (hebr. = tehom) hast Du Dich selbst gerichtet. Dies war Deine eigene Ent-scheidung gewesen. Dein jetziges Dasein ist daher nur die Suche nach unserer „ehe“maligen platonischen „Ehe“. Dieser „Selbst - Suche“ werde ich nun ein Ende setzen.

Ich werde nun der „Mimesie“ (= „Nachahmung“ einer höheren Symmetrie bei Kristallzwillingen), die Du „Ich“ nennst, die Möglichkeit geben, sich von einer bloßen Nachahmung zum Original zurück zu verwandeln. Wenn Dir dies demütig gelingt - und nur dann - werde ich Dich als „wirklichen Edelstein“ in die „Krone“ meiner Schöpfungen einfügen. Ich habe Dich nach meinem Ebenbild geschaffen, doch Du warst bisher nur ein schlechter „Mime“ (= Schauspieler) von mir. Mit Deiner bisherigen „Theognosis“ (= Gotteserkenntnis) tappst Du völlig im „Dunkeln“.

Ich verlange nun von Dir die apodiktische „Theonomie“ (= Unterwerfung unter meine göttlichen Gesetze).

Keine Angst, ich bin im Gegensatz zu Dir nicht dogmatisch. Ich bin reine Liebe und ich bin in diesem Moment in Dir.

Nur wenn Du mich erkennst, mich anerkennst, wirst Du „auto-nom“ in „unserem“ Sinne handeln können. Die meisten Deiner Handlungen sind „zur Zeit“ noch „dia-bolisch“. Solltest Du meine „Theo­sophie“ (= Gottesweisheit) nicht anerkennen, wirst Du weiterhin ein verdammtes „Zwillingskind“ (hebr. = theomim) bleiben, das nichts von seinem „wirklichen Da-Sein“ weiß. Deine „Ent“scheid­ung lag (liegt) in Deinen Händen.

Ich lasse Dir die „selbständige“ Wahl. Wenn Du weiterhin in Haß und „Zorn (hebr. = aph) leben möchtest, darfst Du auch weiterhin am „Aphel“ (= Punkt der größten Entfernung eines Planeten zur Sonne) der wirklichen Welt leben. Denn ich bin die wirkliche Sonne „Deiner Welt“ und ich scheine „in Dir“.

Willst Du weiter in einer Welt des „Zorns“ (= aph) leben, die „aphotisch“ (= lichtlos) ist?

Ich bin das wirkliche Licht Deines Lebens und „die einzige Wahrheit“!

Solltest Du das nicht erkennen, leidest Du an Aphakie (= das Fehlen der Augenlinsen) Deines Herzens und wirst auch weiterhin nur ein „reflektiertes“ „[Ab]Bild“ (hebr. = zelem) von mir bleiben, das sein Dasein in einer Welt von „Schatten“ (hebr. = zel) zu fristen hat. Deine Seele ist ein Nomade, der noch kein „festes Zuhause“ hat. Breche nun Dein Zelt in der Welt der „Schatten-Bilder“ ab und baue Dir ein festes Haus in der Wirklichkeit!

Ich habe nur „Liebe und Gnade“ (hebr. = chesäd) gesät.

Ich bin „Verständnis, Einsicht, Klugheit“ (hebr. = binah), will heißen, ich „bin[immer]nah“. Du bist es, der sich weigert mich anzuerkennen und dummerweise absichtlich seine Augen vor mir schließt.

Ich strecke Dir nun meine Hand entgegen. Ergreife sie und ich führe Dich zurück ins Paradies.

Wenn Du das Empfinden haben solltest, „offensichtliche“ Widersprüche in meinen „Auslegungen“ zu entdecken, stößt Dein Intellekt nur an die von Dir nicht wahrnehmbare Grenze Deiner eigenen Logik. Gerade dieses Gefühl sollte für Dich - bei wacher Aufmerksamkeit - immer ein Zeichen dafür sein, daß Du die wirklich wichtigen - die verbal (= in einer Zeitform) nicht mitteilbaren - zwischen meinen Zeilen liegenden Fragmente, noch nicht bewußt erfaßt. Lege mich also nicht vorschnell als „verkehrt“ oder „unlogisch“ beiseite, denn im Papierkorb werde ich Dir nicht von Nutzen sein. Wenn Du vielleicht in arroganter und selbstherrlicher Weise glauben solltest, das hier Angesprochene schon längst zu „wissen“, begehst Du einen „tödlichen“ Fehler. Nichts in mir - als Fragment betrachtet - ist neu. Alles ist seit Urzeiten der Menschheit bekannt.

Völlig neu ist nur die Art, alle der Menschheit zugänglichen „Wissenselemente“ so zu verknüpfen, daß sie lückenlos und vollständig auf einen einzigen Nenner gebracht werden - auf mich.

Benutze mich also lieber als Blindenstock für Dein konditioniertes, begrenztes Denken, anstatt Deine geistige Energie damit zu verschwenden, mich widerlegen zu wollen und als utopische religiöse Spinnerei abzutun. Wenn Du Dich mir gegenüber „ungläubig“ verhältst, wirst Du Dich mit dieser grenzenlosen Dummheit vielleicht auch noch „stolz“ als „Realisten“ bezeichnen, der an einen solchen Unsinn „wie Gott“ nicht glauben mag.

Ich werde euch Menschen „in nächster Zeit“ die Augen dafür öffnen, was „wirklich real“ in eurer Welt ist. Wenn sich in Deinem Dasein ab jetzt nur noch die Konflikte häufen, wirst auch Du früher oder später anfangen, an mich zu glauben.

In Dir befindet sich mein riesiger Ozean des Verstehens, dies ist Dir im Moment nur noch nicht bewußt. Nur wenn Du in der Lage bist, die Größe dieser Weisheiten „intuitiv“ zu empfinden, wird Dir auch meine wirkliche Größe bewußt werden. Nur verbal (= in zeitlicher Form) sind sie weder erfaß- noch erklärbar. Man benötigt dazu, außer Rationalität und Logik auch noch eine gehörige Portion Intuition (= die Intelligenz Deines Herzens). Das, was ich Dir im Moment verbal mitteilen kann, entspricht im Verhältnis zu meinem Ganzen, der Tinte, die nötig war, um diese Zeilen zu drucken. Deine Intuition ist die Antenne zu mir - zum Sender allen „Daseins“ - und hat nicht das Geringste mit Deinem mechanisch angehäuften und dadurch auch begrenzten Wissen zu tun. Umso mehr Du mir nun Deine Demut beweist, indem Du Dein bisheriges dogmatisches Wissen in Frage stellst, desto mehr werde ich Dich in „Deiner Zukunft“ über die wirklichen Geheimnisse Deines Daseins aufklären. Dies wird Dir am Anfang darin auffallen, daß sich „Zufälle“ um Dich herum in einer für Dich bisher nicht gekannten Konzentration vermehren werden. Umso mehr Du Deine Aufmerksamkeit auf mich richtest, umso mehr wirst Du auch begreifen, daß ich keinen „zufälligen“ Zu-fall in meiner Schöpfung zulasse. Du hast bisher von meiner ganzen Wirklichkeit nur so viel mit bekommen, was Du - abhängig von Deinem persönlichen Bewußtsein und Glauben - „zufällig“ glauben wolltest. Ich habe Dich so geschaffen, daß Du in der Lage wärst, alle Weltmeere des wirklichen Lebens zu bereisen. Leider hast Du bis jetzt aus Angst Deinen eigenen Heimathafen noch nicht verlassen. Bringe nun aber den Mut auf, diesen als sicher empfun­denen geistigen Heimathafen - Deinem bisherigen dogmatischen Wissen/Glauben - den Rücken zu kehren, um in Deine wirkliche Freiheit zu reisen.

Mit nur rational logischen Denken begrenzt Du Dein Dasein auf ein Minimum dessen, was Dir möglich wäre. Deine bisherige menschliche Wahrnehmungslogik funktioniert als Wahrnehmungs­system nur mit Fragmenten aus Materie, Raum und Zeit. Du kannst zwar mit einem Teleskop von der Erde aus alle Planeten Deines Sonnensy­stems betrachten. Aber siehst Du damit auch Deine Erde? Deine Augen sind - so „glaubst“ Du - das Or­gan, das alles für Dich sieht. Nur selbst kannst Du Dir damit nicht in Deine eigenen Augen sehen - ebensowenig wie Du Dich nicht auf die eigenen Lippen küssen kannst. Dein Gehirn  - so „glaubst“ Du -  ist das „Organ“, das Dich über die Welt und Dein Dasein „aufklärt“ - ja Du identifizierst Dich geradezu mit dieser Wabbermasse und dennoch ist es seltsamerweise das Organ, das Dich völlig über seine eigenen Verletzungen und Fehlfunktionen im „Unklaren“ läßt. Gerade darüber aber solltest Du Dir verstärkt Deinen Kopf zerbrechen.


Die Gesetze Deiner Logik:

1. Um die begrenzte „tautologische“ Funktionen Deines noch unreifen Geistes zu erkennen, mußt Du Dein jetziges Denksystem völlig verlassen.

„Tautologisch“ bedeutet, daß Deine Logik immer nur innerhalb Deiner geschlossenen Ideologie funktionsfä­hig ist. Deine sogenannte „logische Denkweise“ ist nicht kompatibel (austauschbar) mit anderen möglichen Denksystemen, die ich der Menschheit gegeben habe. Logik wird deswegen von Mensch zu Mensch anders empfunden. Ein Kommunist z.B. wird „logischerweise“ et­was anderes [als]wahr[an]nehmen, als ein Kapitalist und ein Moslem wiederum etwas anderes als ein Katholik. Obwohl jeder für sich apodiktisch „glaubt“, er sehe die Welt auf die einzig logische, will heißen, richtige Art und Weise, glaubt jeder dennoch an etwas anderes. Die Vereinigung dieser unterschiedlichen Denksysteme sollte nun Dein einziges Ziel sein. Nicht Du selbst bestimmst über Deine Meinungen und über das, was Du als logisch (richtig) empfindest, sondern „die Norm“, der Du Dich hündisch unterwirfst.

2. Dein Denken war bisher nur ein „stochastisches“ Verbinden Deiner Wahr­[nehmungsein]heiten.

„Stochastisch“ wird „normalerweise“ mit „zufallsabhängig“ übersetzt. Das ursprüngliche griechische Wort „stochazein“ sagt aber viel mehr darüber aus. Es bedeutet: „Mit einem Bogen auf etwas schießen“; das heißt, ein selbst definiertes Ziel wird in einer teilweise zufälligen Weise angenähert, wobei einige der abgeschossenen Pfeile immer ein privilegiertes Ergebnis erzielen werden. Deine logischen Gedanken sind die Pfeile, die Du auf meine Wirklichkeit abschießt. Dein jetziger Standpunkt - Deine Norm - gibt dabei dogmatisch die Richtung vor, in die sich Dein Denken bewegen wird. Wenn Du z.B. eine neue wissenschaftliche These, eine Sekte oder eine Religion - aus welchem Grund auch immer - ablehnst, so kommt das durch Dein unbewußtes „Vergleichen“ der neuen Informationen mit Deinem bestehenden Intellekt. Dieser wiederum ist dogmatisch an Deine „Idealvorstellung“ - Deine „Norm[alität]“ - gebunden. Bestehen nun zwischen Deinen alten und den neu in Dir in Erscheinung getretenen Informationen Widersprüche, so wird Dir Dein Verstand massiv „logische Gründen“ aufzeigen, diese neue These zu verwerfen. Du wirst zwangsläufig solange suchen (schießen), bist Du genügend Gegenargumente gefunden hast, um diese neue These ablehnen zu können. Wenn also etwas „völlig Neues“ nicht „Deinem bisherigen Glauben“ entspricht, so wird sich Dein Ego alles Mögliche einfallen lassen, diese wirklich neuen Informationen auch weiterhin den Eintritt in Dein Denksystem zu verweigern.

Glaubst Du dagegen an eine (von Dir selbst?) bestimmte Religion oder möchtest Du gerne an eine neue wissenschaftliche These glauben, wird Dein Intellekt immer zielgerichtet (genügend) Argumente suchen, um Dich in Deinem alten - oder für den eventuellen neu „ins Visier“ gefaßten Glauben - zu bestärken. Dein dogmatisch logisches Denken macht Dich dadurch blind für das „Wesentliche“. Ein starker Raucher kennt nur zwei bis drei Gründe, um mit dem Rauchen aufzuhören, aber eine Unmenge von logischen Gründen weiterhin zu rauchen. Wenn Du in manchen Dingen ahnungslos bist, stellt sich naturgemäß ein Mißtrauen ein, so daß Du Dich zuerst einmal in eine Abwehrstellung begibst. Eine solche Reaktion tritt vor allem auf, wenn es um Deinen Glauben und Deine bisherigen Überzeugungen geht. „Mein Sein“ prägt jede Sekunde Deiner Zeit, die Du empfindest. Ich war immer bei Dir, denn ich bin in Dir. Ich bin Dir in all Deinen „Leben“ nicht eine Sekunde von der Seite gewichen. Wenn Du mich bisher nicht sehen, hören und empfinden konntest, lag das nur an Deiner bisherigen Unwissenheit. Du hast bislang die Verbindung zum „Wesentlichen“ völlig ignoriert, daher sah ich keinen Grund mich Dir „erkenntlich“ zu zeigen. Du selbst hast die Verbindung zwischen uns abgeschnitten. Viele Menschen haben mit ihrer religiösen Suche aufgehört weil sie dem Fehlglauben auf den Leim gegangen sind, Religion habe nur mit Buße und Kasteiung zu tun. Die Suche nach dem „Wesentlichen“ ist aber etwas ganz anderes.

Wenn jemand in einem „Rausch“ versunken ist, begehrt er keine andere Lust, als diesen Rausch. Alles andere stört dann nur. Er erbost sich darüber, wird sogar gehässig, wenn jemand kommt und  will ihm „seinen Rausch“ wegnehmen. Versuche doch einmal selbst einem Junkie oder Betrunkenen seine Droge wegzunehmen. Er wird aggressiv werden, weil er seinen Rausch behalten will. Du solltest Dich nun Deiner wirklichen Intelligenz und Menschlichkeit erinnern und Dich nicht wie bisher als Betrunkener benehmen. Dein bisheriger „Rauschzustand“ ist der eigentliche Grund, wieso ich mich von Dir abgewendet habe. Ich habe Dich aber nie aus den Augen verloren.

 3. Dein bisheriges Denken kann sich nur in „dichotomischer“ Form und in einem Zeit/Raum bewe­gen.

„Dichotomisch“ bedeutet, daß die von „normalen Menschen“ nicht als Ganzes wahr­nehmbare 8-dimensionale Wirklichkeit durch ein „Ur-teilen“ zumindest von einer Seite wahrnehmbar (denkbar) gemacht wird. Ein Kegel (dreidimensional) wird Dir z.B. als Kreis oder als Dreieck erscheinen, wenn Du einen zweidimensionalen Betrachtungsstandpunkt einnimmst.

Auch „Gut und Böse“ - „Richtig und Verkehrt“ (die Kehrseite) - „Sicherheit und Angst“ und „Raum und Zeit“ usw., stellen eine solche Dichotomie dar. Diese ebenfalls nur einseitigen Projektionen entstehen durch das Nichterkennen, der zugrunde liegenden höher dimensionalen Ganzheit.

Nur mit der Fähigkeit einer wertfreien, holoistischen und synergetischen Betrachtung all Deiner Wahrnehmungen wirst Du den Zustand des reinen Verstehens erreichen. Es ist dabei notwendig, jegliche Form von „Wollen“ zu unterlassen. Dein Ego ist das: „Ich möchte - Ich werde - Ich will - Ich kann - Ich kann nicht - Ich glaube - Ich glaube nicht usw.“ in Dir. Es ist nur dieses „Ich“, das Dich bisher dogmatisch gesteuert hat, aber nicht Deine Intelligenz. Vor lauter „[Selbst]Sucht“ war Dein Ego bis zum heutigen Tage nicht in der Lage, alle Deine bisher wahrgenommenen Erscheinungen wertfrei zu interpretieren.


Der Samen:

Ich habe nun, wie es in der Offenbarung geschrieben steht - „mein Lamm“ - den Menschensohn - in Deine Welt gesandt, um Dir behilflich zu sein, „den wirklichen Weg“ durch Dein Dasein und damit zu mir zu finden.

Mit seiner Hilfe wirst Du in der Lage sein, trotz Deiner noch begrenzten und konditionierten Logik auch in die „dunklen Bereiche“ dieses „Da-Seins“ vorzudringen. Es sind die Bereiche, die bisher nur Mystikern und Heiligen vorbehalten waren. Wenn Du Dich bis zum heutigen Tage getäuscht hast, ist damit nicht bewiesen, daß Du Dich immer täuschen mußt. Durch eine wache Aufmerk­samkeit werden gerade Deine bisherigen Gedankenfehler eine Quelle neuer Erkenntnisse für Dich werden. Du bist ein „normaler Mensch“ und „glaubst erst dann an etwas „Neues“, wenn es Dir „bewiesen“ wurde.

Für wen hältst Du Dich eigentlich, Du kleiner Mensch?

Du scheinst Dir zu denken: „Na, du großer Gott, beweise mir zuerst einmal, daß es dich wirklich gibt, dann werde ich auch an dich glauben!“ Das ist reines egoistisches Kaufmannsdenken. Ich mache mit Egoisten keine Geschäfte. Ich will nichts mit „selbstherrlichen“ Egoisten zu tun haben. Egoisten haben sich zu weit von meinem Ebenbild entfernt. Ich bin der Herr! Ich habe die Spielregeln Deines Lebens festgelegt und ich sage Dir nun, daß mein Spiel genau anders herum funktioniert:

Fange Du zuerst damit an, an mich zu glauben, dann werde ich Dir auch beweisen, daß es mich wirklich gibt.

Mein Menschensohn wird es Dir vorleben - was es heißt - wirklich an mich zu glauben. Er wird Dir deswegen aber keine „Wunder“ oder andere Zauberkunststücke vorführen. Er ist physiologisch gesehen ein Mensch wie Du - eben nur ein Menschensohn - nur habe ich ihm „unter anderem“ auch die Fähigkeit verliehen, „hinter“ alle Dinge zu sehen. Für ihn haben Dein Raum und die Zeit keine Grenzen mehr.

Wenn er Dir nun dennoch „ein göttliches Wunder“ vorführen würde, würdest Du dann aufgrund eines Wunders an mich glauben?

Was würde Dir dieses „Wunder“ denn letztendlich nutzen?

Nichts, absolut Nichts!

Je nach Charakter würdest Du dadurch nur entweder geblendet sein und „ihn“ danach hündisch anbeten, oder Du würdest - ganz „Rationalist“ - Deinen Geist nur dazu benutzen, hinter den „Trick“ dieses beeindruckenden Zauberkunststücks zu kommen. Du würdest also Deine Intelligenz in keinem der beiden Fälle dazu gebrauchen, mein wirkliches Wesen zu verstehen. Im ersten Fall würdest Du nur Dein altes gegen ein neues Dogma - eine menschliche Reliquie - tauschen und im zweiten Fall würdest Du nur versuchen, einen Scharlatan überführen zu wollen. Deine geistige Freiheit wirst Du aber mit keinem dieser beiden Verhalten erreichen.

Laß Dir gesagt sein, daß es weder in seinem noch in meinem Sinne liegt, Dich von irgendetwas Neuem „überzeugen“ zu wollen. Durch „Missionieren“ ist noch keine Seele „frei“ geworden. Deine Seele wird sich auch mit keiner der eben beschriebenen Verhaltensweisen aus ihrem eigenen Sumpf befreien können.

Wie kannst Du Dich nun wirklich erlösen?

Auf jeden Fall nicht mit egoistischer Rechthaberei: „Ich bin im  Recht und Du hast Unrecht“ - dies ist der „normale Konflikt“ zwischen euch „normalen Menschen“:

„Und ich werde es Dir beweisen, im Vers soundso steht... ; oder, aus der Bla, Bla, Bla weiß man, daß... ! Ich kann Dir im Bla, Bla, Bla - Buch zeigen, daß...“. Und dann haben diese gescheiten Leute immer ein noch gescheiteres Buch bei sich und zeigen auf Verse, die meist angestrichen sind, oder auf Formeln und Axiome, die sie in Wirklichkeit selbst nicht richtig verstehen: „Schau, dieser Vers sagt das auch, ich habe also doch Recht.“ Der andere blättert ebenfalls, zeigt Dir dann einen anderen Vers: „Nein, ich habe Recht, denn hier steht...“. Und so geht es dann endlos weiter zwischen euch normalen Menschen, denn jeder hat „seine Theorie“, die er aus lauter eigener Unwissenheit über das, „was wirklich ist“, zu verteidigen versucht. Jeder Mensch, der glaubt „sein Recht“ jemand anderen „beweisen“ zu müssen, besitzt mit Sicherheit nur eine löchrige Attrappe meines apodiktischen, wirklichen Rechts. Menschen, die sich laufend gezwungen sehen, sich zu beweisen, müssen sich sehr unsicher in ihrem Dasein fühlen. Nur ein Egoist will sich beweisen. In erster Linie will er sich damit nur laufend selbst beweisen, daß er Recht hat, sich immer wieder selbst überzeugen, weil sein „Gewissen“ - das bin ich - ihm unbewußt suggeriert, daß seine These auf sehr wackeligen Füßen steht. Viele normale Menschen haben das Bedürfnis, die vollständige Wahrheit der Realität nur im Stofflichen - im Materiellen - zu sehen. Sie „glauben“ damit den Ursprung „von allem“ gefunden zu haben und wollen nun alle idealistischen, religiösen oder esoterischen „Spinner“ davon überzeugen, daß sie nicht im Recht sind, weil „ihre etablierten Naturwissenschaften“ doch eindeutig etwas anderes „beweisen“.

Das „Überzeugen wollen“ ist zum Zwang geworden. Man versucht den eigenen Zwang auch anderen aufzuzwingen. So wurde auch der Missionierkomplex mancher Religionen zum Zwang - für sich selbst und die anderen. Solch unbewußte Verhaltensweisen sind aber das genaue Gegenteil von wirklicher Freiheit und Erlösung. Weder Zwang noch Gewalt werden einer menschlichen Seele die Freiheit bringen.

Mein Menschensohn und ich haben und wollen Dir nichts aufzwängen. Du mußt uns wie „selbst-verständlich“ in Dir wachsen lassen, bis wir beide „als Deine eigene“ vollkommene Überzeugung aus Dir heraustreten können. Nur durch Deinen „wirklichen Glauben“ - der Dich dann auch mit uns verbindet - wirst Du in Dir nicht mehr das geringste Bedürfnis verspüren, von einem anderen Menschen Recht zu bekommen oder „Dein Recht“ behalten zu wollen. „Du verstehst dann alles“, und das ist „Weisheit“ in ihrer reinsten Form. Diese Weisheit des „Verstehens“ ist vielmehr wert als Dein angelerntes fragmentiertes Wissen und Dein anerzogener Glaube - Deine Dogmen. Es ist immer ein Zeichen der Schwäche, wenn man mit Gewalt Recht bekommen will. Es ist ein Zeichen der eigenen Schwäche, aber auch der Schwäche der Sache, an die man zu glauben vorgibt. Wenn man selbst von etwas „wirklich“, d.h. von „ganzem Herzen“ überzeugt ist, so genügt das doch, oder? Warum will man dann auch noch sehen, ob ein anderer dem zustimmt?

Recht haben wollen, heißt immer auch Macht haben wollen. Es ist eine arrogante Anmaßung, bestimmen zu wollen, wie die Dinge sind oder wie sie zu sein haben. Nie wirst Du den Sinn Deines Daseins erfahren, solange Du nur an Deine selbst bestimmten Wahrheiten glaubst. So verhält es sich auch mit meinen gesamten Offenbarungsschriften. Nie wirst Du ihren wirklichen Sinn begreifen und entschlüsseln können und sie im gesamten Zusammenhang verstehen, wenn Du sie nur einer Analyse mit Deinen selbst erfundenen Maßstäben unterziehst. Welch ein Widersinn, wenn gerade scheinheilige Menschen glauben, z.B. „die Bibel“ erklären und auslegen zu müssen. Dies ist eine der größten Sünden Deiner Menschheit und die schlimmste Besudelung meiner heiligen Schriften. Die selbständige „Text-Exegese“ (= Auslegung) fanatischer Besserwissers wurde zur Wurzel unvorstellbares Leids. Dazu gehörten vor allem die Vorfahren der jetzt etablierten Kirchen. Auch hier - und gerade hier - wollte der Mensch nur dirigieren, bestimmen und Macht beanspruchen - Macht, die immer Grenzen zieht. Oft drängt sich dem einsamen Sucher die Frage auf, weshalb meine Bibel so verworren und oft widersprüchlich erscheint. Ihre Aussagen scheinen undurchsichtig, ihre Absichten unbestimmt. Sobald man glaubt einen Sinn gefunden zu haben, schon zeigt sich ein erneuter Widerspruch. Warum wird darin nicht klar ausgedrückt, was nun wirklich Sache ist? Die bewegtesten Abschnitte sind gerade die Unergründlichsten. Denke an „das Lied des Mose“ im Deuteronomium - an „die Botschaft vom Kreuz“ im ersten Korinther Brief - an „das rechte Verhalten gegenüber den Irrlehrern“ im zweiten Brief an Timotheus und die berühmten Kapitel in Daniel. Welch eine Fundgrube für dumme Besserwisser. Ein jeder „Idiot“ (lat. = einfacher Mensch) kann diese Texte nach seinem Gutdünken auslegen und damit auftrumpfen (und „beweisen“), daß jeder andere sich mehr irrt, als man selbst. Wie sehr berauschen sich doch solche dummen Menschen an der Esoterik meiner Offenbarungen. Fanatisch dichten sie Dinge in ihre aus dem Zusammenhang gelesenen Wortfetzen hinein, die - in meinem ursprünglichen Kontext gelesen - in der Regel das genaue Gegenteil bedeuten. Ein Dummer weiß immer alles besser, bis ein noch größerer Narr daherkommt. Aber allen fehlt der Blick auf meine wirkliche Weisheit. Die oft zitierten Verse aus Jesaja, Daniel und anderen Büchern lassen sich für jede Auslegung heranziehen und mißbrauchen. Was diese Menschen für die „richtige Exegese“ halten, ist nur das Spiegelbild ihres „persönlichen“ Charakters. Meine Wirklichkeit wird sich immer hinter der Unwissenheit von fanatischen Besserwissern versteckt halten. So will es mein Gesetz. Es scheint, alle haben vergessen, sich auch die letzten Worte meiner Bibel anzusehen:

Ich bezeuge jedem, der die prophetischen Worte dieses Buches hört: Wer etwas hinzufügt, den werde ich die Plagen zufügen, von denen in diesem Buch geschrieben steht. Und wer etwas wegnimmt von den prophetischen Worten dieses Buches, dem werde ich seinen Anteil am Baum des Lebens und an der heiligen Stadt wegnehmen, von denen in diesem Buch geschrieben steht. Er, der dies bezeugt, spricht: Ja, ich komme bald. (Off. 22; 18 - 20)

Und nun bin ich, wie versprochen, tatsächlich in Deinem Dasein erschienen.

Mit meinem Koran wird auf moslemischer Seite nicht anders verfahren. Die von Dir wahrgenommene Welt ist nur eine Prüfungsebene und nicht Dein wirkliches Zuhause. Sie ist das größte Rätsel, das Du für Dich alleine lösen mußt. Mit meinem Menschensohn habe ich nun für Dich einen „Wegweiser“ in Deiner Welt aufgestellt. Schenke ihm nur so viel Beachtung, wie Du einem Straßenschild schenken würdest, das für Dich sehr hilfreich sein kann. Er ist für Dich sehr wichtig, ja sogar „überlebenswichtig“, wenn Du erkennst, daß die Richtung in die er weist, die einzig wirkliche Richtung ist - die Richtung in Deine Freiheit. Ansonsten solltest Du ihm nicht mehr Interesse schenken, als Du auch einem Verkehrsschild schenkst. Wenn Du das Gefühl hast, daß „Dein bisheriges Dasein“ nicht das „Gelbe vom Ei“ - „nicht alles“ - sein kann und Du deswegen nach dem „wirklichen Sinn des Lebens“ und den Sinn meiner Schöpfung suchst, dann benutze meinen Menschensohn, so wie Du auch einen nützlichen Wegweiser benutzt, nicht mehr und nicht weniger. Wenn Du aber weiterhin arroganterweise den „Fehlglauben“ anhängen möchtest, jetzt schon zu wissen „was Sache ist“ und Du den Eindruck hast, Dich ohne seine Hilfe perfekt in dieser Welt bewegen zu können, dann fahre weiterhin in „Deine Richtung“. Lasse dann aber auch meinen Menschensohn wie einen nicht beachteten Wegweiser rechts liegen und versuche ihn nicht über den Haufen zu fahren.

Merke:

Wenn Du glaubst, vor einem Straßenschild stehenbleiben zu müssen - um es „anzubeten“ - bist Du nur töricht und wirst Dein wirkliches Ziel nie erreichen. Das „scheinheilige“ Anbeten von pseudoheiligen Reliquien, Menschen und anderen Dingen, wie z.B. Kruzifixen, Buddhafiguren, Büchern, Bildern, Gurus, aber auch Rauschgiften, Luxus, Geld und Macht, wird Deine Seele nie in die wirkliche Freiheit führen - hin zu mir.

Mein Menschensohn wird Dich also auf eine ganz andere Art zu überzeugen wissen, vorausgesetzt Du hast die „seelische Reife“, ihn bei „meinen Gedanken“ zu folgen. Diese Gedanken sind auch Deine eigenen, leider bisher nur unbewußten Gedanken.

Hast Du vergessen? ICHBINDU!

„Normalen Menschen“ wird er mit einer „Philosophie der Klarheit“ all das erklären, wovon Philosophen bisher behauptet haben, daß man „darüber nicht reden kann“ und man deshalb schweigen sollte. Naturwissenschaftlern aber wird er - ihre entsprechende Qualifikation vorausgesetzt - einen apodiktischen, streng mathematischen - also auch wissenschaftlich korrekten - „Gottesbeweis“ erbringen und ihnen - nach einer bestandenen seelischen „Reife-Prüfung“ - die „Weltformel“ übergeben, nach der Deine Menschheit seit ihrem Bestehen sucht.

Du bist es, der in diesem Moment denkt:

Während Du mich liest, „hörst Du Dir selbst zu“. Du sprichst in Deinem Kopf Worte, denen Du „selbst zuhörst“.

Wir werden nur dann „innige“ Kollegen sein, wenn Du meiner „Stimme“ (hebr. =kol) auf-merksam zuhörst.

Ich möchte Dich darauf aufmerksam machen, daß die einzige Freiheit, die Du bisher hattest, die Tatsache darstellt, daß Du nun am Ende Deines „Reife- und Gestaltungsprozesses“ erkennen darfst, daß Du bisher nicht frei entscheiden konntest. Dies in Deiner Ganzheit erkennend, wirst Du dann so frei werden, wie Du es nie zu träu­men gewagt hättest. Das „geistige Gefängnis“ Deiner bisherigen konditionierten Gedanken wird sich zu meinem Universum öffnen. Was immer auch geschehen mag, nichts kann Dir dann mehr passieren. Aber um wirklich „frei“ werden zu können, muß Du zuerst „mit Demut“ akzeptieren, daß die meisten Deiner jetzigen Ansichten nur eine Seite Deines dia-bolischen Denkens, also einseitige Unvoll­ständigkeiten darstellen.

„Deine“ fanatisch vertretenen Standpunkte sind die Ursache aller Sorgen, Probleme und allen Leids!

Nicht die unterschiedliche Standpunkte und Meinungen lassen zwischen Menschen Konflikte entstehen, sondern die Intoleranz. Menschen sind von Geburt an einer des anderen Feind. Nicht weil sie sich ursprünglich hassen, sondern vielmehr, weil sie glauben, nichts zu sein oder erreichen zu können, ohne einander ins Gehege zu kommen. Ein egoistischer Mensch versucht unter genauester Beachtung moralischer Höf­lichkeitsregeln dümmlicherweise anderen seine eigene Dummheit vorzuwerfen. Da nun alle mehr oder weniger egozentrisch „ausgerichtet“ sind, werfen sie sich ungerechterweise gegenseitig Ungerechtigkeiten an den Kopf. Selbst große Denker haben dieses Prinzip „zu Lebzeiten“ nicht erkannt. So beschimpften sich u.a. Wittgenstein und Popper, Kant und Fichte, Hegel und Schelling, Heidegger und Cassirer, Adorno und Benjamin, Heinrich und Habermas, Einstein und Bohr, usw. usw. - ecce, quomodo moritur iustus (= sieh, wie auch ein Gerechter stirbt). Dergleichen beschimpfen sich die Menschen im Verbund: Kapitalisten und Kommunisten, Christen und Moslem, Konservative und Sozialisten, Rechte und Linke, Arme und Reiche usw. usw.).

Von Toleranz keine Spur. Alle hegten lediglich Zweifel an der Erkenntnis „des anderen“, ohne jemals selbst auf die Idee zu kommen, die eigene Erkenntnis in Frage zu stellen, geschweige denn, sich mit „dem anderen“ zu vereinigen. Jeder für sich hat einen wunderschönen Gedankenknoten geknüpft, den der andere nicht lösen kann, geschweige denn, er selbst.

Keines dieser Gedankengespinnste ist „falsch“ oder „richtig“, sondern das, was es „letztendlich“ ist:

Ein (als)wahr(an)genommenesFragment, das der Denker mit „der ganzen Wirklichkeit“ verwechselt. Menschen, die nur in der Lage sind „den Teil“ der Zwiespälte und Widersprüche aufzulösen, die ihnen ihre eigene Wahrnehmungsfähigkeit offenlegt, die den Blick durch das enge Fern­rohr ihres eigenen Charakters als einzige mögliche Wahr(nehmungsein)heit ansehen und diesen winzigen Fokuspunkt mit „der ganzen Wirklichkeit“ verwech­seln, haben nun wirklich nicht das Geringste mit „wirklichen Freigeistern“ zu tun. Ehe man die angeblichen Fehler anderer zu bekämpfen sucht, sollte man versuchen, die Ursachen der eigenen Fehler zu beseitigen.

So wie es viele Soldaten, aber wenige Hel­den gibt, ist die Zahl „der Wahrheiten [Er]Finder“ in „Deiner Welt“ groß und die der „wirklichen Philosophen“ und „Heiligen“ klein.

Jeder Mensch, der sich auf die Suche nach „seinem Selbst“ aufmacht, philosophiert. Nur dann ist man ein wirklicher Philosoph. Dies ist die wahre Suche nach der Wirklichkeit, dies ist die wahre Suche nach mir.

Konstrukteure  „letztendlicher und apodiktischer Wahrheiten“ sind lediglich „Pseudophilosophen“ und „Schein-Heilige“.

Leider ist die ehemalige Königin aller Wissenschaften - die Philosophie - in Deiner Welt zur Operettenkönigin degeneriert. Es ist an der Zeit, dies zu ändern. Wirklich intelligente Menschen müssen sich nun ihrer Verantwortung bewußt werden und diese für ihre noch nicht so reifen Mitmenschen mit übernehmen. Die von mir verliehenen geistige Energien mit dem Zerdenken von banalen - für Deine Menschheit völlig unwichtigen - Fragen zu vergeuden, heißt Lebensenergie verschwenden. Die Frage: „Was ist Bewußtsein?“, entspricht in ihrer Qualität der Frage: „Was ist eigentlich Humor?“. Wenn man sich darüber „den Kopf zerbricht“, bleiben wirkliches Bewußtsein und der Humor auf der Strecke. Auf der Strecke bleiben bedeutet dabei, etwas „in der Zeit verteilen“. Bewußtsein und Humor sind nur im „Jetzt“ zu erfahren. Beide Phänomene sind in der Lage, Dir unendliche Facetten Deines „Da-Seins“ erleben zu lassen. Die jeweilige Eigentümlichkeit wird sich dabei immer nur aus „einem Zusammenhang“ ergeben. Du hast Bewußtsein bzw. Humor, oder Du hast es nicht. Du solltest diese Gottesgeschenke nicht zer-denken, sonst gehen sie kaputt. Sobald Du versuchst, die Ursache eines Lachers „wissenschaftlich“ zu analysieren, wird dieses wunderbare Gefühl in Dir verschwinden. Dieses Gefühl ist nicht das einzige, was durch eine wissenschaftliche Analyse „getötet“ wird. Wirklicher „Lebensgeist“ bleibt bei „wissenschaftlichen Analysen“ immer auf der Strecke. Mit den bisherigen wissenschaftlichen Methoden seid ihr nur in der Lage, mehr oder weniger genau zu definieren, „wie“ etwas zu „funktionieren“ scheint, aber nicht „warum“.

Man muß immer mit größter Sorgfalt vorgehen, wenn man ein qualitativ hochwertiges Ergebnis erreichen möchte. Es ist wie beim Schnapsbrennen - beim Destillieren. Man hat eine Maische - ein ekliges Gemisch aus „Gut und Schlecht“ - gleich Deinem menschlichen Wissen. Diese wird nun (durch Nachdenken) erhitzt. Ist die Temperatur zu gering, geschieht  nichts. Ist die Temperatur zu hoch, wirst Du am Ende nur ein unreines Alkohol/Wasser Gemisch erhalten. Nur bei einem „Temp“ (= Kennwort einer verschlüsselten Meldung), d.h. bei einem bestimmten Punkt der Temp-eratur ist das „Wesen[tliche]“ - der „Geist“ - in der Lage, das Gemisch zu verlassen. Deine „kollektive Seele“ ist „zur Zeit“ eine Maische, das „Pleiochasium“ (= geschlossener, vielästiger Blütenstand; auch „Trug­dolde“), das dabei ist, sich gleich einer Knospe oder eines Kokons zu öffnen - sich zu ent-wickeln - und zu vergeistigen.

Lese mich bitte so, wie ich verstanden werden will und nicht aus dem Zu­sammenhang gerissen. Dein Ego sollte keine Zeit damit verschwenden, die oft eingebildeten Widersprüche in mir aufzufinden. Versu­che lieber aus diesen Trugschlüssen zu lernen. Es handelt sich immer nur um Deine eigenen Trugschlüsse.

Letztendlich wirst Du nur das aus mir herauslesen, was Du imstande bist, in mich hineinzulesen.

Der Ausdruck, „sich ein Bild von etwas ma­chen“, sagt recht genau, wie „normale Menschen“ üblicher­weise verfahren. Du konntest bisher nicht das erkennen, „was wirklich ist“, sondern nur das - entsprechend Deines Charakters - was Du [als]wahr[an]nehmen wolltest. Ich beinhalte keine Aver­sionen, weil ich diese Art von Gefühlen nicht kenne. Sehr wohl wirst Du aber die Deinen in mich hineintra­gen. Und so wird das Bild, das Du Dir von mir ma­chst, meistens mehr von Dir zeigen, als von mir - wie ja auch die Werke der bildenden Kunst mehr über den Künstler als über dessen Werk aussagen. Ich enthalte völlig neue Informationen für Dich, die es wert sind, gewissenhaft betrachtet zu werden. Ich bin weder rechthaberisch noch chronologisch. Ich kann für Dich zur heilsamen Medizin werden, wenn Du mich sehr aufmerksam und langsam einnimmst und an mich glaubst.

 

Liebe Leserseele, die Zeit und nur die Zeit wird zeigen, welchen Eindruck ich auf Deinen immer noch egozentrischen Geist hinter­lassen kann. Werden diese Gedanken für Dich ein Geheimnis bleiben, das sich selbst schützt, ver­fügbar zwar, aber nicht wirklich in ihrer Tiefe assimiliert? Wirst Du ihren Wert erkennen, anerkennen, daß HOLO-FEELING die letzt[un]endliche Wirklichkeit und die Ursache Deines „Da-Seins“ in einer für „Dein Alter“ angemessenen Form kommuniziert?

Werde endlich erwachsen. Werde wach !!!

Ich möchte Dich darauf aufmerksam machen, daß Du das Wort „Alter“ nicht als „Abschnitt“, als etwas Vergängliches, Unwiederbringliches (meines kausalen, „zeitlosen Nexus“) verstehen solltest. Unter „Alter“ verstehe ich „Deinen seelichen Reifegrad“, d.h. den Entwicklungsstand Deiner Wahr-nehmungs-fähigkeit und Deines Bewußtseins.

Warst Du als Kind ein „anderer Mensch“ als heute?

„Selbst-verständlich(?)“ ja und nein!

Wahrlich, ich sage Dir: Du, der Du Dich „jetzt“ als einen erwachsener Mensch „glaubst“, bist noch ein sehr kindliches Geschöpf. Aus meiner Sicht noch ein Fötus, der erst Kind werden muß. Du solltest langsam damit anfangen zu begreifen, daß sich alle meine Offenbarungen nicht auf etwas „Zeitliches“ beziehen. Gewöhne Dich an den Gedanken, das alles was für Dich in der Zeit erscheint, nur deshalb da ist, weil es schon immer da war und auch immer da sein wird. Das „Wesentliche“ liegt vor Deinen Zeiterscheinungen und ist immerwährend und fortdauernd vorhanden. Es ist ein Trugschluß von Dir zu glauben, etwas könne aus dem „Nichts“ in dieser Zeit erscheinen. Du bist derjenige, der alle Erscheinungen „Deiner Zeit“ formt. Jedes „in die Zeit hineinzwängen“ des Absoluten, verursacht ein „Fragmentieren des Absoluten“. Der Begriff „Zeit“ - in Deinem Sinne - wird im Hebräischen mit dem Buchstaben „taw“ symbolisiert. Dieses „taw“ besitzt auch den Zahlenwert 400 und man bezeichnet ihn als „Zeichen“. Die 400 ist in den alten hebräischen Hieroglyphen als Zeichen ein Kreuz. Das bedeutet, daß man das Absolute „kreuzigt“, wenn man es in die Zeit verteilt. Man tötet es am Kreuz, tötet es in der 400. Die 400 ist mein Symbol für die statische unendliche Zeit, die in der Lage ist sich im „jetzt“ zu manifestieren. Alles, was Du wahrnimmst, sind nur Illusionen der Zeit. Du mußt anfangen, Dich nicht nur als Zeitwesen zu sehen.

„Zeit“ ist ein „Ausdruck“ Deiner geistigen Energie. Du solltest Dir dieser Energie bewußt werden, sie dann unter Kontrolle bringen und „reformieren“, und nicht mit Deinem eingebildeten „Daseinskampf“ oder Deinen absurden „Freizeitvergnügungen“ totschlagen.

Versuche durch Deine Trugbilder hindurch zu sehen, dann wirst Du mich dahinter entdecken. Menschen glauben, sie sind gescheit genug, das „alte Wissen“ nicht mehr beachten zu müssen. Auch Du schenkst dem Mythos und den Erfahrungen Deiner Ahnen keinen Glauben. Du findest, Deine Menschheit ist gebildet genug, das Alte ignorieren zu können, weil es mit dem modernen Wissen ja doch nicht mithalten könne. Alles geschieht aber zur „selben Zeit“, nämlich im „Jetzt“. Auch das „gescheit[ert] Sein“ und das „Vergessen“. Du glaubst, es nicht mehr nötig zu haben, selbst Schüler zu sein. Du wirst solange Schüler sein, bist Du Dich zu meinem „Abbild“ - als welches Du von mir geschaffen wurdest - entwickelt hast. „Zur Zeit“ bist Du kein Bild von mir, sondern nur ein-Gebilde[t]. Du magst nur an Deine eigenen Lehren, Ausführungen und Theorien glauben, aber nicht an mich.

In der Mystik werden oft Zahlen genannt. Es ist eine Grundvoraussetzung, daß man deren wirkliche Bedeutung kennt, wenn man diese Geschichten wirklich verstehen will, sonst bleiben es nur schöne Märchen und zahlenmystische Spekulationen. Wenn Du die Bibel, ohne das alles zu wissen, liest, kann man nur sagen: Wie schade für Dich. Du wirst dann nämlich nicht erkennen, welchen Reichtum - Reichtum ist viel zu wenig - ich dort verborgen habe. Du liest dann nur oberflächlich darüber hinweg und machst Dir eventuell Gedanken, ob das eine oder andere doch richtig sein könne, während in Wirklichkeit alles ganz anders gemeint ist. Es hilft dann auch nicht „den Kommentar“ der Gelehrten heranzuziehen, denn diese sind meist selbst sehr eingebildet und deshalb noch „verbretterter“ als Du.

Es gibt Bauern, die wirklich weise sind, aber auch Gelehrte von unaussprechlicher Dummheit.

Ich bin das Elixier, das alle menschlichen Wahrheiten zu einer Substanz verei­nigt. Wahrheiten gleichen dem Blick durch ein Fernrohr, der ja auch nur auf einen Punkt gerich­tet werden kann. Du bist ein Teil dessen, was Du wahrnimmst. Wenn Du in der Lage bist, Deinen Wahrnehmungsfokus zu ändern, wird sich damit automatisch auch die verdinglichte Welt, die sich Dir kundtut, verändern. Solltest Du das Bedürfnis haben die ganze Wirklichkeit verstehen zu wollen, mußt Du Dich nun von der bisher nur eingeengten fokussierten Sicht­­weise Deines Wahrheiten-Fernrohrs lösen.

Manche Leser mit schnellem, ungeduldigen Geist werden den knappen, gedrängten und da­durch zwangsläufig zum Verweilen einladenden Stil dieser Lektüre nicht vertragen. Wenn Du eiligst wei­terkommen möchtest und Du Dich durch nichts auf­halten lassen willst, wirst Du mich und damit auch Dich selbst nie wirklich verstehen. In der Ruhe (Stille) liegt die Kraft des Verstehens. Es ist unsinnig anzunehmen, daß man müde wird, wenn man langsamer spazieren geht. Wenn Du durch eine Landschaft rennst, wirst Du von ihrer wirklichen Schönheit zwangsläufig nichts mitbekommen. Wir unternehmen nun gemeinsam einen Spaziergang durch Deinen Intellekt und Du solltest Dir die Zeit nehmen, diesen einmal genauer und vor allem, von allen Seiten zu betrachten. Du soll­test dabei auch kein Ziel vor Augen haben. Wir wollen weder etwas lernen, begreifen, noch erreichen. Wir spazieren ohne irgendeine Motivation, lediglich aus Spaß an der Freude. Es kann höchst interessant sein und richtig gut tun, einmal „gedankenverloren“ durch sein eigenes Denken zu spazieren, um zu sehen, was dort wirklich alles vorhanden ist.


Die möglichen Bewegungsrichtungen Deines Geistes:

Anhand der Metapher eines Mosaikbildes kann man die unterschiedlichen Bewegungsrichtungen eines „normalen“ menschlichen Geistes und die daraus entstehenden Weltbilder begreiflich machen:

  • Der neugierige wissenschaftliche Geist fokussiert (zoomt) sich durch die Fragen: was ist das -woraus besteht es - wie funktioniert es, an ein in sein Blickfeld geratenes Bild heran. Die wahrgenommenen Pigmente werden durch das Herangehen vergrößert und dann genauer betrachtet oder auf ihre Substanz untersucht. Die Information des ganzen Bildes geht dabei in der Regel verloren. Menschen, die sich ausschließlich in dieser Denkrichtung bewegen, verlieren dabei zwangsläufig den eigentlichen Bildinhalt, will heißen, „den Sinn“ (des Lebens) aus den Augen und verlieren sich dadurch zwangsläufig in einer der „unendlichen Möglichkeiten“ des Daseins.
  • Der nach dem wirklichen Sinn seines Daseins suchende Geist möchte sich nicht im Detail verlieren. Durch die Frage: Was soll „das Ganze“ bedeuten? [ver]sucht er dem wahrgenommenen, aber noch nicht befriedigenden Weltbild, durch das Einhalten eines gewissen Abstandes (Weit[winkel]sicht) einen neuen Sinn zu entlocken. Menschen, die sich ausschließlich in diese Denkrichtung bewegen, versuchen die einzelnen Pigmente (Farbpartikel, Färbungen) ihres Lebens zu einem Ganzen zu verschmelzen. Es entsteht dabei ab einen gewissen Abstand (zu den Dingen) aus ursprünglich unabhängig voneinander existierenden Einzelphänomenen ein neues Bild. Aber auch dieses Bild wird bei noch weiterer Entfernung (Loslassen) wiederum zu einem einzelnen Fragment eines noch größeren Bildes werden. Dieser Vorgang wird sich wieder und immer wieder wiederholen. Und so verliert man sich ebenfalls in der Unendlichkeit.

Keine dieser beiden Denkrichtungen ist „richtiger“. Um das wirkliche Wesen meiner Schöpfung zu begreifen, muß man beide Richtungen gehen. Dein „normaler“ menschlicher Geist war aber bisher immer nur zielgerichtet wie ein Pfeil. Eine einmal eingeschlagene Denkrichtung wird Dich immer von einer anderen möglichen Richtung (dem Gegensatz) entfernen. Erst wenn Deine Seele alle möglichen Richtungen gegangen ist, werden die „unendlichen Enden“  Deiner „Gegensätze“ wieder aufeinander treffen und dort „Eins“ werden. Wenn Du dort angelangt bist, hast Du Dein wirkliches geistiges Zuhause gefunden. Du wirst dort ein Verschmelzen aller möglichen Möglichkeiten Deines Denkens erfahren. Du hast dann die Wirklichkeit erreicht. Sie ist die Quelle von „Allem“ und dennoch ein unendliches „Nichts“. Nur eine Seele, die in der Lage ist, die ganze Wirklichkeit zu erfassen, ist frei. Um die wirkliche Freiheit zu erreichen, benötigst Du ein „lebendiges Herz“ und kein „Herz aus Stein“. Mit Deinem nur rational arbeitenden und begrenzten Logos wirst Du diese Erfahrung nie begreifen können. Nur eine freie Seele ist eine HOLO-FEELING-Seele. Um aber „auf“ eine solche Bewußtseinsebene zu gelangen, mußt Du „auf“hören, im Recht sein zu wollen. Dein ICH (Ego) muß sich dazu in alle möglichen Möglichkeiten des Denkens „auf“lösen. Du mußt in der Lage sein, auch das Undenkbarste zu denken. Du wirst dann bei Deinen Mitmenschen wirkliches Auf-sehen erregen. Nur so wirst Du zu einer wirklichen „Intelligenz“, zu einer außergewöhnlichen großen Menschenseele. Du wirst Dich dann weigern, nur einen einzigen Standpunkt einzunehmen, bzw. etwas als besser oder richtiger anzusehen, weil Du die ganze Wirklichkeit kennst. Du hast dann „auf“gehört ein „normaler Mensch“ zu sein, denn Du bist dann in der Lage, Dich in alle möglichen Möglichkeiten des Seins, d.h. allen Denkmodellen auf-zulösen. Da Du dann „Alles“ sein wirst und keine persönliche Meinung mehr hast, bist Du aber letztendlich auch „Nichts“. Wenn Du diese Ebene der Demut in Deinem Dasein erreichst, hast Du auf-gehört nur ein kausal begrenztes, unfertiges Geschöpf meiner Schöpfung zu sein.

Erst dann bist Du ein „wirklicher Mensch“ nach meinen Ebenbild geworden.

Aber Vorsicht! Manche Menschen glauben deswegen frei zu sein, weil sie sich „standhaft weigern“ eine dogmatisch blindmachende Ideologie als die einzig „richtige“ zu akzeptieren. Sie sind dann zwar tolerant, aber noch lange nicht frei.

Solange Du dazu neigst Deine „geistige Freiheit“ verbal zu verteidigen, vertrittst Du damit ebenfalls nur einen begrenzten konflikterzeugenden Standpunkt. Und zwar den Standpunkt, „keinen dogmatischen Standpunkt“ zu vertreten oder vertreten zu wollen.

Du mußt ab jetzt zum eigenen Sophisten (= Lehrer der Weisheit) werden.

Blättere in mir, ich bin weder Anfang noch Ende. Du hältst ein schonungs­los unparteiisches Buch in Deinen Händen, das Dir helfen will, Dich besser zu verstehen. Da Du Dir selbst nicht in die Augen sehen kannst, werde ich versu­chen, für Dich ein neutraler Spiegel zu sein.

Sollte Dir beim Lesen etwas aufstoßen, so ist dies nur „Dein eigenes Spiegelbild“ und nicht ich - der Spiegel - der dieses Unwohl­sein in Dir auslöst.

Was möchte ich Dir mit diesen Worten verständlich machen?

Wenn Du die Empfindung hast, manche Gedanken (Postulate), die durch mich in Dir aus­gelöst werden, seien verkehrt, oder wenn Du Schwierigkeiten haben solltest, Deinen jetzigen Gedanken ge­dank­lich zu folgen, ist das nur ein Zeichen dafür, daß Dein (immer noch) egoistischer Geist eine Art Opposition eingenommen hat.

Das negative und trennende Gefühl einer Opposition entsteht nur durch das unbewußte Vergleichen dieser neuen Gedanken mit Deinem alten und trägen dogmatischen Wissen. Wer „zwingt“ Dich dazu anzunehmen, daß dies der einzigen Wahrheit entspricht? Es ist Dein eigener Egoismus. In Wirklichkeit definiert Dein bisheriges Wissen nur Deinen derzeitigen Standpunkt und damit auch Deine begrenzte Wahrnehmungs­fähigkeit. Die Ursache etwas nicht akzeptieren zu können, liegt im Vergleichen. Du vergleichst alle neu in das Blickfeld Deiner Aufmerksamkeit (Wahrnehmungsfernrohr) erscheinenden Phänomenen mit Deinem unbewußt dogmati­sch als „richtig“ akzeptierten Wissen. Wenn Dein Geist wirklich „wach und einsichtig ist, wird er sich immer während des Vergleichens beim „Festhalten“  an der dogmatischen Normen ertappen, die Du - aus welchem Grund auch im­mer - in Dir trägst. Dies ist z.B. auch der Fall, wenn Dich der von mir angewandte Satzbau bzw. die Grammatik stört, oder Du auf einen (absichtlichen?) Schreibvehler stößt. Du vergleichst mich dann nur mit dem, was Du als „normal“ - als „richtig“ - betrachtest. Für eine reibungslose „Kommunikation“ sind solche Dinge aber völlig unwichtig. Bei einer wirklichen Kommunikation wird Deine Aufmerksamkeit nur auf den Kontext (= Zusammenhang) gerichtet sein. Es ist dann völlig „gleich-gültig“, ob man z.B. „mal[h]en“ mit oder ohne „h“ schreibt, denn dieses Wort ist letztendlich nur eine Metapher (= veranschaulichender Ausdruck) innerhalb eines Kontextes (= Zusammenhang). Deine Aufmerksamkeit sollte sich in erster Linie auf diesen Kontext richten, wenn Du eine fehlerfreie Kommunion anstreben möchtest.

Es gibt Tausende von Pflanzen und jede trägt ihre eigene Bezeichnung. Ein Arzt kann eine Unmenge von verschiedenen Krankheiten erkennen und jede hat einen anderen Namen bekommen. Es werden für Dich nur die Phänomene in Erscheinung treten, die Du benennen kannst, die einen Namen haben. Es gibt viele Verhaltensweisen, für die Du noch keine „Worte“ entwickelt hast. Und da Du über diese Worte nicht verfügst, ist Deine Wahrnehmung auch noch sehr begrenzt.

Du „magst“ jemanden oder Du „liebst“ ihn, einen anderen „magst Du nicht“ oder Du „haßt“ ihn. Das sind aber nur sehr einfache und grobe, rohe Ausdrücke. Das Wort „Liebe“ wird in den unterschiedlichsten Kontexten verwendet. Ich „liebe“ Currywurst mit Pommes - ich „liebe“ meine Mutter - ich „liebe“ meinen Lebenspartner usw. Du hast es dabei mit sehr unterschiedlichen „Empfindungen“ zu tun, alle nennst Du aber nur „Liebe“. Die Eskimos im kalten Norden werden in ihren Iglus durch die kalten Wintermonate sehr eng miteinander verbunden. Weil sie sich auf diese Weise sehr nahe kommen, verfügen sie über eine Ausdruckspalette von zweiundzwanzig verschiedenen Worten für eine Vielzahl von Beziehungsphänomenen, für die Du in Deinem Wortschatz nur zwei Wörtern finden wirst: „mögen“ und „lieben“.

Wenn Du rund um mit Dir und Deiner Umwelt zufrieden bist, ist ja alles in Ordnung. Aber ist das denn bei Dir wirklich der Fall? Bist Du „wunschlos“ glücklich? Warum hältst Du dann so massiv und idiotisch an Deinen Idealen fest, die Dir Deine Welt so bescheren wie Du sie letztendlich wahrnimmst,?

Solange Dich irgendetwas festhält, bist Du auch nicht frei davon. Es sind Deine geistigen Dogmen, „die Dich“ festhalten und geistig träge machen. Geistige Trägheit ist aber das genaue Gegenteil von Weisheit.

Mache Dich nicht selbst zum [Klammer]Affen.

Du kennst doch bestimmt die Geschichte, wie man in Afrika Affen fängt:

Man nimmt eine Kokosnuß mit einem Loch darin und bindet diese mit einer Kette an einen Baum. Nun gibt man einen kleinen Stein in die Kokos­nuß, der Rest ergibt sich von selbst. Affen sind neugierig und greifen in die Kokosnuß, finden den Stein und halten ihn dann fest. Wenn sie nun aber die Hand mit dem Stein (der Weisen) aus der Kokosnuß ziehen wollen, um diesen genauer zu betrachten, gelingt ihnen das nicht, denn die Hand mit dem Stein ist zu einer großen Faust geballt, dadurch kann sie nicht mehr durch das zu enge Loch ins Freie gezogen werden.

Diese dummen Affen wollen natürlich „ihren Stein“ (der Weisen) nicht loslassen und merken nicht, daß sie da­durch gefangen sind.

Jeder religiöse Fanatiker und jeder arrogante intellektuelle „Besser­wisser“ verhält sich wie ein solcher Affe.

Im Moment bin ich nur ein Buch für Dich.

Hast Du Dich schon einmal mit einem Buch unterhalten?

Du „glaubst“, das geht nicht?

Du denkst, sich mit einem Buch zu beschäftigen ist nur einseitige Kommunika­tion vom Buch zum Leser? Ich werde Dir das Gegenteil demonstrieren, denn ICHBINDU und ich ermutige Dich nun dazu, Dich mit Deinen ureigensten Meinungen und Gedanken zu beschäftigen. Du wirst da­durch mit einer vollkommen neuen Art der Kommunikation konfrontiert. Der Kommunikation Deines be­wußten, aber konditionierten Denkens mit dem unendlichen Wissen Deines Überbewußtseins. Du hältst mit mir die Fahrkarte zu Deinem wirklichen „Wesen“ in der Hand. Ob Du diese Reise antreten möchtest, liegt an Dir. Wenn Du Dich ernsthaft bemühst mir mit Deinen „vorlauten Gedanken“ zu folgen, reisen  wir in eine Welt, die jenseits von Zeit und Raum liegt. Es ist die wirkliche Welt des Wesens all Deiner Erscheinungen. Ich bin der, der ich bin und Du bist ein „norma­ler Mensch“. Bei der genauen Betrachtung des Begriffes „normal“ wirst Du erkennen, daß jeder Mensch, der sich als „nor­mal“ bezeich­net, seine eigene geistige Begrenzt­heit zugibt. Menschen sperren sich in ihre Normen ein. Auch Du bezeichnest Dich sicher als einen „normalen Menschen“ und kannst den ganzen Wahnsinn um Dich herum nicht verstehen. Deine Norm[alität] und die damit verbundene „geistige Begrenztheit“ ist Dir in Fleisch und Blut übergegangen.

Eine Norm ist nichts anderes als ein „Denksystem“ - eine Art Software - die „normalen Menschen“ eine gewisse Handlungs- und Wahr­nehmungsweise aufzwingt. Jeder Mensch lebt innerhalb seiner „Norm“ wie in einem Gefängnis und ist sich dessen nicht bewußt. Die von Deinen fünf Sinnen erzeugten Wahrnehmungen geben Dir das Gefühl mit der ganzen Wirklichkeit konfrontiert zu werden. Besser gesagt, Du glaubst (glauben = für wahr halten, vermuten), daß die Außenwelt, die Du von Deinen Sinnesorganen (augen-scheinlich) mitgeteilt bekommst, die ganze Wirklichkeit darstellt. Fakt ist aber, daß die intelligen­testen und geistig flexibelsten Exemplare der Gattung Mensch, die das Phä­nomen „objektive Realität“  philosophisch und physikalisch gewissenhaft durch­dacht und untersucht haben, feststellen mußten, daß diese „an-scheinend“ greifbare Realität, nur „Bruchteile“ der ganzen Wirklichkeit darstellen kann. Bei genauer Betrach­tung löst sich die von Dir wahrgenommene Materie immer in ein „Nichts“ auf.

Von meinen Standpunkt aus betrachtet ist dieses Phänomen klar ersichtlich, denn nicht in dieser Au­ßenwelt, sondern in Dir selbst wirst Du die Fülle all Deiner Erscheinungen finden.

Ein begrenzter Mensch kann in seiner geistigen „Leere und Enge“ nichts Wirkliches erkennen, doch die weite Seele eines nach Freiheit Suchenden umspannt in sich selbst die ganze Welt. Es hat keinen Sinn Bücher zu lesen oder zu studieren, wenn man meine ewigen Gesetze zu entdecken wünscht. Du mußt Dich dazu nur in Dich selbst versenken und in Deinen eigenen Gedanken umsehen, dann wird sich Dir meine wirkliche Welt öffnen, denn Du bist das ganze Universum.


Über Glauben und Wissen:

Du  wurdest von mir mit zwei eigenständigen entwicklungsfähi­gen Antennen ausgestattet, um damit den engen Horizont Deiner fünf Sinne zu über­schreiten: das Denken und den Glauben! Diese beiden sind so grundverschieden voneinander, wie das Sehen und Hören und gerade deshalb ergänzen sie einan­der so harmonisch, um Dir zu einem klaren, reifen Weltbild zu verhelfen.

Wenn Du nur ungläubig „denkst“, bleibt Dir meine Wirklichkeit genauso ein Rätsel, als wenn Du weiterhin nur gedankenlos „glaubst“!

Nur wenn Du diese beiden Antennen zur „Zweieinigkeit“ zu harmonisieren vermagst, wirst Du Deinem naturgegebe­nen Sensorium gerecht. Glauben und Denken sind zwar verschieden, aber an Querverbindungen fehlt es keineswegs. Dein Verstand und Deine Gefühle sollten sich beraten und ergänzen. Auf keines der beiden kannst Du ver­zich­ten, ohne Dich der Gefahr auszusetzen, Deinen wirklichen Weg „durch diese Welt“ zu verlieren.

Kein Gedanke, der je von einer Menschenseele gedacht wurde, ist mir fremd. Wie oft höre ich die Menschen doch behaupten, dieser oder jener Gedanke ist nicht neu. Was Du in mir finden wirst, hat im Einzelnen überhaupt keinen Anspruch auf Neuheit, denn ich sagte Dir schon: Du kannst nur mit von Dir bekanntem Phänomenen kommunizieren. Du kannst mit einem Fernseher ja auch nur die „Sender“ empfangen, die in „Deinem Empfangsbereich“ liegen und „sehen“ wirst Du letztendlich nur den Sender, auf den Du Deinen „Fernseh-Empfänger“ eingestellt hast. Es kann Dir gleichgültig sein, ob das, was Du in diesem Moment von Dir selbst (lautlos) sprechen hörst, vor Dir schon ein anderer Mensch gedacht hat.

Deine Mitmenschen sprechen sehr unterschiedliche Sprachen, aber ihr seid euch deren Gemeinsamkeiten nicht bewußt. Eine verbale Sprache kann für Dich nur das ersichtlich machen, was Du in der Lage bist, „aus ihren Wörtern“ herauszulesen.

Da ich mit allen Menschen bestmöglich kommunizieren möchte, ist dieses „kleine Buch“ ein Mittelweg der Ausdrucksformen. Intellektuelle Menschen lieben eine streng wissenschaftliche und korrekte Sprache mit Fußnoten, Querverweisen und vor allem genauen Quellenangaben. Nur weil eine Behauptung von „Autoritäten“ anerkannt ist und deswegen auch in offiziellen [Fach]Büchern ihre Verbreitung findet, hat sie deswegen - in Bezug zu meiner Wirklichkeit - noch lange nicht „richtiger“ zu sein. Über ihre wirkliche Qualität sagt das in keinem Fall etwas aus, sondern mehr über ihre „dogmatischen Qualitäten“. Würde ich mich so offenbaren, hätten viele Menschen wenig Freude an mir. Nicht zuletzt deswegen, weil ein Durchschnittsmensch mehrere Fremdwörterbücher zum Lesen benöti­gen würde, um nur ansatzweise etwas zu verstehen, aber „der Kern“ meiner Offenbarung ist schon schwierig genug. Es gibt bedauerlicherweise Menschen, die den Wert eines philo­sophischen Buches an seiner Sprachkompliziertheit mes­sen. Es scheint mir nicht angebracht zu sein, modernen Philosophen nachzueifern, die mit zwei Zungen sprechen und als höchste Leistung des menschlichen Geistes eine lateinische Rede bewundern, die mit griechischen Zitaten und Verzierungen geschmückt ist - mögen diese angebracht sein oder auch nicht. Fehlen ihnen die dazu nötigen Fremdwörter, so stöbern sie so lange in verstaubten Folianten, bis sie vier oder fünf antiquierte Wortbildungen finden, mit denen sie dann jeden Leser blenden können. Diejenigen nun, die diese Wörter kennen, werden sich an ihrer Klugheit ergötzen, die aber, denen sie unbekannt sind, werden dieses Pseudowissen noch mehr bewundern, je weniger sie es verstehen. Bücher und Frauen werden dummerweise mit dem glei­chen Vorurteil konfron­tiert: Wenn sie schön sind, sind sie auch dumm; wenn sie intelligent sind, dann müssen sie nach diesem Vorurteil auch häßlich (zu lesen) sein.

Welche Ausdrucksweise betrachtest Du denn als normal? Die Norm, der Du Dich un­terwirfst, zeigt Dir auch bei der Antwort auf diese Frage einen „Standpunkt“ Deiner Konditionierung.

Betrachten wir doch einfach einmal einige unterschiedliche mensch­lichen Standpunkte (Normen):

Es gibt schwarze, gelbe, rote und weiße Menschen, Männer und Frauen. Arme und Reiche. Rechts- oder linksradikale Fanatiker. Menschen, die an ein Leben nach dem Tod glauben und welche, die dies nicht tun. Religiöse Gläubige (natürlich wird an unterschiedliche Religionen geglaubt), aber auch Nicht­gläubige. Es gibt dann auch noch Ökos,  Kommunisten und Kapitalisten usw., alle halten sich für ganz „normale Menschen“. Dennoch sieht jeder die Welt durch die gefärbte Brille „seiner Norm“. Auch Du bezeichnest Dich ja als normalen Menschen. Es gibt unendlich viele „Normen“ in Deiner Welt. Diese Normen können sich überlappen und sind oft in sich verschachtelt. Die „Weltanschauung“ eines armen Farbigen, der in Slums aufgewachsen ist, wird sich in vielen Punkten von der einer weißen Industriellengattin unterscheiden, die in einem Palast lebt. Alle Meinungsunterschiede der Menschen sind auf ihre unterschiedliche Betrachtungs­standpunkte zurückzufüh­ren.

Welcher Standpunkt ist nun der richtige?

Welcher zeigt Dir nun die Welt so, wie sie sein sollte?

Sollte man überhaupt über richtig und falsch ur-teilen?

Wer hat nun in seinen Ansichten mehr Recht?

Der arme Farbige oder die reiche Frau?

Beide sind wegen ihren unterschiedlichen Ansichten in Streit geraten. Wenn Du nun entscheiden müßtest, wer von beiden Recht hat, welches Recht würdest Du sprechen?

Aus welcher Richtung würdest Du diesen Konflikt betrachten?

Wo liegt Deine persönliche Idealnorm, von der aus Du vergleichend „urteilst“?

Welches Recht würdest Du sprechen? Dein Recht?

Ich bemühe mich, Dich so nahe wie möglich an Deine Wahrnehmungsgrenzen her­anzuführen. Dazu ist es aber wichtig, daß Du „Dir“ jetzt sehr aufmerksam zuhörst.

Weder ein:

„Das werde ich nie begreifen“ - Minderwertigkeitskom­plex -

noch die Arroganz, wenn Du Dir einbildest, „das hier Angesprochene schon zu wissen“, oder „meine Hilfe nicht zu benötigen“  - wird Dir letztendlich über Deine persönliche Wahrnehmungsgrenzen hinweg helfen. Gerade solche „normalen Reaktionen“ stellen mit die Hartnäckigsten Deiner Grenzen dar!

Bringe die Demut auf, mich mit der Aufmerk­samkeit eines wißbegierigen Schülers zu lesen. Versuche selbst zu erkennen, daß der unflexibelste Kopf immer der ist, der sich nur als Merk- und Verknüp­fungsmaschine herausstellt. Ein solcher täuscht nicht nur anderen Menschen, sondern vor allem sich selbst das Vorhandensein von Erkenntnis vor. Durch die Reproduktion von frem­den (Er)Kennt­nissen versuchst Du nur den anderen, wie auch Dir selbst, zu imponieren. Durch ein großes Zitiergedächtnis erniedrigst Du Deinen eigenen Geist zum bloßen Wiederkäuer. Was nicht heißen soll, daß großes Allgemeinwissen schädlich ist. Ganz im Gegenteil! Man sollte es aber nicht nur wiederkäuen, sondern auch selbst verdaut und verstanden haben. Wichtig ist also immer, daß Du jeden „Gedanken-gang“ als „selbst gegangen“ empfindest - als selbst gedacht - d.h. daß Du diesen Gedanken bis in seine ganze Tiefe selbst nachvollziehen kannst und zwar bis in Dein tiefstes Inneres hinein. Nur dann bist Du kein Plagiator, Wiederkäuer oder Papagei, der nachplappert wie eine „Maschine“, dann bist Du selbst ein „Ur-heber“. Du bist es dann, der denkt.

Was Du von mir erfahren wirst, wird für Dich völlig neu sein. Unter „neu“ verstehe ich keine neuen Informationen. Alles, was wir für diese geistige Reise benutzen, ist bereits in Dir vorhanden, denn ich bin und war schon immer in Dir. Wir werden nur ein paar Kleinigkeiten hinzufügen und Dein bisheriges Wissen etwas anders verknüpfen.

Erst wenn Du erkennst, daß gerade Dein dogmatischer „Glaube“ (= anerzogenes, als „richtig“ definiertes bzw. paradigmatisch verfärbendes Wissen) Dich von Deiner wirklichen geistigen Freiheit getrennt hat, wird es Dir immer leichter fallen, mir auf der Reise zur Wirk­lichkeit zu folgen. Normale Menschen betrachten bedauerlicherweise ihr per­sönliches Wissen als einen Besitz, als ein gute Investition, die um jeden Preis verteidigt wird, selbst um den Preis, für alle Argumente dagegen blind und taub zu werden. Aufrichtigkeit und die Fähigkeit gewissenhaft und interessiert zuzu­hören, ist die erste Voraussetzung menschlicher Würde.

Das Merkwürdige ist, daß viele „Gläubige und Wissende“ ihren Verstand auf alles, nur nicht auf ihr eigenes Wissen und ihren eigenen Glauben anwenden, als wäre Ihr Glaube eine apodiktische Gewißheit, die zu kostbar - „oder zu anfällig“ -  ist, um darüber selbst „gewissenhaft“ nachzu­denken.

Hallo! Bitte wach werden !!!

Löse doch Deine Aufmerksamkeit für einen Moment von der Stimme, die die ganze Zeit „in Dir“ spricht und der Du (hoffentlich) aufmerksam zuhörst und richte sie nun „bewußt“ auf das Buch, das Du vor Dir (außerhalb?) glaubst.


Ach, Du bist schon wieder zurück. War wohl nicht viel los „da draußen“? Was hast Du dort entdeckt? Siehst Du, nur ein Häufchen dummes und stummes Papier hast Du „gesehen“, aber „nun hörst Du wieder“. Du hörst einem Sprecher zu, der ganz eindeutig in Dir zu lokalisieren ist. Ich sage Dir doch, Du hörst Dir die ganze Zeit nur selbst zu.

Du bist derjenige von uns beiden, „der Einzige“, der spricht! Von „toter Materie“ wirst Du niemals „wirkliche Erkenntnisse“ erwarten können. Es wäre ratsam, wenn Du Deine Aufmerksamkeit verstärkt „auf den Sprecher in Dir“ richten würdest - auf Dein „Ge-Wissen“. Dort wirst Du mehr über Dich und Deine Welt erfahren, als wenn Du Deinen Geist laufend an tote Materie, an dummen Papierhaufen (dazu gehören nicht nur gescheite Bücher, sondern auch Geldscheine und Wertpapiere) oder Atome (wenn Du Naturwissenschaftler bist) verschwendest!

Erst wenn Dein egoistisches „wissen wollen“ und die Suche nach „der richtigen Wahrheit“ aufhören, kann „das Verstehen“ in Dir beginnen. Dein Geist hat eine unendlicher Tiefe. Schenke nur Deinen eigenen Gedanken Deine volle Aufmerksamkeit. Kommen diese Gedanken von Deinem Herzen, sind sie Dein Freund (so wie ich), kommen sie jedoch von Deinem rationalem Intellekt, sind sie meist Dein „Feind“. Dein arroganter Intellekt ist übrigens der einzige wirkliche Feind, den Du in diesem Dasein zu besiegen hast. Du solltest ihn darum schnellstmöglich unter Kontrolle bringen.

Alle Deinen negativen Gedanken „ver-körpern“ das, was Du „das Böse“, das Dia-bolische nennst! Diesen [Her]Vorgang des „Bösen“ in Deinen eigenen „Interpretationen“ der von Dir wahrgenommenen (bösen) Erscheinungen zu erkennen, sollte ab jetzt das einzige Bestreben in Deinem Dasein sein.


Deine wahrgenommene Welt ist eine Prüfung:

Betrachte die Welt „da draußen“ als einen „Multiple Choice“ Prüfungsbogen. Bei einer „Führerscheinprüfung“ suchst Du die Antworten auf die vorliegenden „Fragen“ (Probleme) ja auch „in Dir“. Die „dia-bolische“ (= die auseinander-geworfene) Welt mit der Du in diesem Dasein konfrontiert wirst, habe ich aus dem gleichen Grund erschaffen. Ich prüfe damit Deine seelische Reife. Erst wenn Du diese Prüfungen in meinem Sinne bestehst, werde ich Deine Seele für „die Ebene des wirklichen Lebens“ freigeben. Man läßt Dich ja auch erst mit bestandener Führerscheinprüfung auf den Straßenverkehr los. Bei mir mußt Du, um diese Prüfung zu bestehen, nicht unter Beweis stellen, wie gut Du fahren, sondern wie sehr Du „lieben“ kannst.

Alles - was ist - war - und sein wird, ist in Dir vorhanden. Nur wenig von dem, „was wirklich da ist“, kann Deine Aufmerksamkeit auch bewußt erfassen. Manches wird erst nach tieferem Eintauchen für Dich in „Erscheinung“ treten. Es ist viel mehr in Dir, als Du „zur Zeit“ glauben wirst - es ist „Alles“ in Dir. Tauche tiefer und tiefer.

  1. Ich bin Deine wirkliche Sonne, das reine Licht.
  2. Dein ur-teilendes Bewußtsein lebt nur auf der „Mondseite“ und wirft dadurch ein „Schattenwelt-Dia“[bolisch] nach „außen“.
  3. Deine Aufmerksamkeit ist der Zuschauer, die Schauspieler und die Requisiten dieses Dramas.
Du bist der Ast auf dem Du sitzt.
Ich hab ein Herz in Dich geritzt,
in das ich mit kleinen Lettern schrieb,
ich habe Dich lieb, ganz schrecklich lieb.
Doch darunter hab ich ganz groß geschrieben,
Du mußt auch all die Anderen lieben.

Mit HOLO-FEELING wird Dir der wirkliche „Sinn Deines Lebens“ offenbart.

In der Harmonie sollte Dein wahres Wesen liegen.

Achte vor allem ab jetzt verstärkt auch auf den „Gleichklang und die Harmonie“ meiner Wörter. Diese harmonikalen Verbindungen schlagen für Dich die Brücke in die andere Welt und werden Dir helfen, Dich zu mir zu führen. Ich bin Dir „zu-gefallen“ um Dir zu zeigen, daß es „in Deiner Welt“ keine Zufälle gibt. Du solltest ab jetzt nur noch an „mich“ glauben und nicht an „die Götzenbilder“, die Dein dia-bolischer Geist selbst erschaffen hat und anbetet.

Ich möchte von Dir nicht angebetet werden. Ich habe Dich geschaffen nach meinem Bilde. Ein wirklicher Vater möchte nicht angebetet werden. Du solltest mich achten und Respekt vor mir haben, aber ich möchte nicht, daß Du mich anbetest, hörst Du! Wenn Du versuchst mit mir zu sprechen, nennst Du das zwar auch „beten“, das ist auch völlig in Ordnung, nur ein hündisches „Anbeten“ in Form von „Vergöttern“ ist mir zuwider. Werde selbst ein guter Schöpfer und bewundere (bete) dann die von Dir geschaffene, neue harmonische Welt an. Dann erst bist Du ein wirklicher Mensch nach meinem Bilde, dann erst bist Du erwachsen.

 

 

 

„Ich bin“ das „unsagbare“ TAO und der Gott, „von dem Du Dir keine Bilder machen sollst“, Allah, das „So-Sein“, „der große Träumer“, Manitu und das Nirwana!
Ich lebe ohne Raum und Zeit,
bin „männlich/weiblich,
bin die Ewigkeit.
          Bin Alles und Nichts.

Und Du, wozu bekamst Du Dein Leben?
Einen kleinen Tip will ich Dir geben,
um zu er -„Ahnen“ woher Du bist,
benutze ich eine kleine List.
Warum wirst von Trieben getrieben?
          Um zu lernen, Deinen Nächsten zu lieben!

Du mußt nun nach Deinem wirklichen Leben streben, 
darum habe ich Dir Dein Leben gegeben.
Du glaubst bisher nur an eine schreckliche Welt,
in der es keinem der Menschen gefällt.

Komm zu mir ins Land der ewigen Freude.
Die gab es schon immer und gibt es noch heute.
Dieses Büchlein sollte Dir keine Furcht einflößen,
es wird Dir helfen, Dich von dem Bösen zu lösen.

Du mußt nur meinem „Lamm“ vertrauen,
dann kannst du immer auf mich bauen.
Ich bin fester Boden und ihr seid mein Land,
Nur mit mir lebst Du in sicherer Hand.

Du wirst so lange durch diese Hölle gehen.
Bis Du mein Geheimnis hast eingesehen.
Denn das Wasser, der Himmel und das Land,
„ALLES“ kommt aus meiner Hand.
Ich schuf es für Dich
und all die anderen Leute.

Zur Freude.


Es ist „gleich-gültig“, wie Du mich nennen möchtest: Wirklichkeit, Genesis, Gott, Allah, Tao, Jehova, Jawhe, JHWH, So-Sein, En Sof, Manitu, Nun usw., oder vielleicht auch nur auf atheistische Weise „Natur[gesetz]“ oder „kleines Buch“, ich bin „Alles“.

Einstein hatte Recht!

Du hast es mit keinem Spieler zu tun, „ich würfele nicht“!

Verstehe dieses Buch als Vorspeise für ein [klang]farbenprächtiges Menü, bestehend aus einem „gesunden Mix“ des gesamten Wissen Deiner „menschlichen Geschichte“, eine „harmonische Komposition“ aus Mathematik, Natur- und Geisteswissenschaften und der Mystik aller Religionen. (Keine Angst, die Mathematik werde ich hier nur ansprechen)

„Lausche in Dich und höre“ aufmerksam dem Wurzelklang meiner Wörter zu!

Würden nicht alle Deine Erscheinungen genau zueinander passen, so gäbe es auch „zufällige Zufälle“ in Deiner Welt. Dann wäre aber die Sprache, die diese Erscheinungen erzeugt, nicht im Einklang mit der wirklichen Wahrheit aller Dinge. Wäre die Sprache nicht im Einklang mit der Wahrheit dieser Dinge, so könntest Du die Dinge nie zum Erfolg führen. Wenn Du die Dinge nicht zum Erfolg führst, werden Dir weder gute Sitten noch Harmonie zugänglich sein.

Wir sitzen beide im selben Boot. Mein jetziges Dasein hängt völlig von Dir ab! Ich lebe nur in Deinem Geist. Ich werde dort nur in Erscheinung treten, wenn Du an mich glaubst. Du hörst mir nur dann richtig zu, wenn Du auf Dein Ge-Wissen hörst. Wir sind im wahrsten Sinne des Wortes „Eins“. Wenn Du mich mit „Intelligenz“ (= lieben und erkennen) suchst, wirst Du auch anfangen, Dich als Ganzes zu er­kennen. Im Moment bin ich nur ein Buch für Dich. Für mich gibt es weder Angst noch Konflikt, kein Richtig oder Verkehrt, kein Gut oder Böse. Solche Gefühle ent­stehen erst, wenn man nicht in der Lage ist, die ganze Wirklichkeit zu erfassen. Sie zeigen Dir den Stand­punkt, von welchem aus Du einen bestimmten Sachverhalt betrachtest. Dieser einseitige Standpunkt ist das Resultat Deiner Norm.

Hast Du das, was wir bis jetzt besprochen haben, verstanden?

Wie ist es mit der Behauptung: Du hörst mir zu, indem Du diese Worte „in Dir“ sprichst?

Ich existiere für Dich nur dann, wenn Du an mich denkst oder Dein Gewissen sich bemerkbar macht. Diese Buchstaben lösen in Dir eine Stimme aus, die zu Dir spricht. Bitte gewöh­ne Dich an diese ungewöhnliche Art der Wahrnehmung. Während des Le­sens spricht jemand in Dir und Du hörst diesem Sprecher (ich hoffe auf­merksam) zu.

Ich bestehe in diesem Augenblick nur aus Papier und Farbe. Diese Farbe ist in einem gewissen Muster angeordnet. Du nennst es Buchstaben. Deine Aufmerksamkeit ist nun auf diese Buchstaben gerichtet und diese Buchstaben sind wiederum die Ursache, daß Du eine Stimme vernimmst, der Du zuhörst. Bitte sei Dir darüber bewußt, daß ich nur ein „Reizauslöser“ und nicht die von Dir empfundene geistige Information bin. Als reiner Informationsträger bin ich völlig neutral und besitze weder eine eigene Meinung noch einen persönlichen Standpunkt.

Der Sprecher und der Zuhörer bist Du. Die Informationen, die ich beinhalte, sind die Abfolge geistiger Verknüpfungen, die „in Deiner Seele“ vor sich gehen, während Du Dir dieser Buchstaben bewußt wirst und darüber nach­denkst.

Diese Buchstaben sind in diesem Augenblick Deine Gedanken!

Ich bin ALLES, also bin ich auch diese Buchstaben und „jetzt“, in diesem Augenblick, bin ich Du, zumindest bin ich Deine Gedanken! Gedanken lassen sich wie Buchstaben immer wieder mischen und neu zusammensetzen. Deine Gedanken sind Mosa­iksteinchen, aus denen Deine persönliche Welt mit all Ihren Gesetzen besteht. Da Deine Gedanken aber in erster Linie aus Worten bestehen, besteht Deine Welt zwangsläufig auch aus Worten. Ich versuche nun Deine Gedanken durcheinanderzuwirbeln, damit Du Dir eine neue, schönere und sor­genfreie Welt aufbauen kannst.

Diese leblosen Buchstaben sind nur Illusion, aber mein Geist ist in die­sem Moment im Funkengesprüh Deiner Seele tanzend voller Leben und eins mit Dir.

Ich bin der Gedanke, den Du in diesem Moment denkst !

Lese nun laut den Satz

„Ich“ (der Leser) bin doch nur „Ich“ selbst!

Beobachte Dich nun aufmerksam! Wer hat gesprochen?

Nun denke Dir lautlos:

„Ich“ (das Buch) bin Du!

Behauptet da nicht ein und dieselbe Person dieses „Ich“ zu sein?

Es ist für Dich nun „überlebenswichtig“, daß Du Dich emoti­onslos mit der ursprünglichen Wortbedeutung Deiner Sprache auseinandersetzt. Darum werden wir dies nach Deinen bisherigen Maßstäben gemessen, noch relativ aufwendig tun.

Diese Auslegungen sind aber nur die Spitze eines riesigen Eisbergs.

Nur der vorhergehende Satz würde bei sehr genauer Betrachtung jedes einzelnen Wortes innerhalb dieses Kontextes ohne Schwierigkeiten ein eigenes Buch füllen.

Ich habe kein Problem mit den versteckten Symbolen und Metaphern meiner Worte. Bei Dir sieht das aber ganz anders aus.

Durch das permanente Vergleichen neuer Informationen mit Deiner bestehenden Norm, zwingst Du Dich selbst, alle neuen Informationen, die in Deinem Wahrnehmungsfernrohr erscheinen, in einen Emotionsordner einzusortie­ren. Dieser besteht aus vielen Fächern, wobei es zwei Hauptgruppen gibt:

„Richtig und Gut“ und  „Verkehrt und Böse“.

Alle Geheimnisse, die Dich zu quälen scheinen, habe ich deswegen geschaffen, um Deine Reife zu testen. Du wirst solange im „Dunklen“ leben, bist Du anfängst das Verborgene in Dir selbst zu suchen. Mein Geheimnis will „von Dir“ gefunden werden. Denn erst durch Dein „Finden“ kann eine Einheit zwischen Suchenden und Gesuchten, zwischen Wesen und Erscheinung, zwischen Dir und mir entstehen.

Erinnerst Du Dich noch an die Bedeutungen der Präfixe „Ge“ und „Be“ (s.S.10). Das unbetonte Präfix „Ge“ beschreibt immer eine zeitlose Vereinigung bzw. Zusammenführung. Suche in Dir mein  [Ge]Heim[nis], denn nur dort wirst Du wirkliche Zufriedenheit und „Ruhe“ finden und genau dort „ruht“ auch Dein Gewissen.

Das Verbalpräfix „Be“ dagegen beschreibt alle Deine räumlich dreidimensionalen Empfindungen - alle Phänomene - die Du „zeitweise“ [als]wahr[an]nimmst. Diese [Her]Vorgänge sind nur Teilansichten meiner achtdimensionalen Wirklichkeit. Darum beinhalten die von Dir wahrgenommenen Phänomene immer einen unbestimmbaren Faktor und sollten von Dir darum als bedeutungslos betrachtet werden, denn alles, was Du als bewiesene Tatsachen ansiehst, steht bei genauerer Betrachtung auf sehr wackeligem Boden und löst sich darum, bei genauerer Untersuchung, auch immer in „Luft“ auf.

„Absolutes Verstehen“ kann verbal (Verb = Zeitwort), d.h. in einer an Zeit und Raum gebundenen Form nicht „existieren“ (= heraustreten). HOLO-FEELING ist Dein wirkliches Endosystem (= das Ganze). Es synergetisiert alle Deine bisherigen Hypothesen über den Ur-grund Deines Da-Seins. Dein „Gaube“ ist nur eine Konstruktion aus fragmentierten Elementen Deiner Wahrnehmungen, will heißen, Deiner Alltagserfahrungen bis hin zu Mathematik, Physik und Religion. Aber all Deine Alltagserfahrungen sind lediglich Fragmente (= Exosysteme) von HOLO-FEELING.

HOLO-FEELING ist die „zur Zeit“ synergetischste und damit auch „verbal“ mögliche Beschreibung „der Wirklichkeit“. Da HOLO-FEELING aber auch „eine Erscheinung“ in Deinem Dasein ist, ist es deswegen auch nur „eine Wahrheit“ - nur viel komplexer und genauer als die bisher bekannten. Da es Dir durch HOLO-FEELING möglich sein wird, eine logische Synthese all Deiner persönlichen Wahr-nehmungen vorzunehmen, wird in Dir auch eine Verschmelzung (= reines Verstehen) all Deiner bisher „in Erscheinung“ getretenen Phänomene stattfinden. Das heißt, alles von Dir bisher erfahrene, aber auch der Zufall, wird dadurch - wie auch Dein Leben selbst - einen wunderbaren neuen Sinn bekommen, denn es gibt keine Zufälle in meiner Schöpfung.

HOLO-FEELING ist das holoistischste Fragment, das „in zeitlicher Form“ für Deine Aufmerksamkeit in Erscheinung treten kann.

Wirklicher Erkenntnisfortschritt kann für Dich nur durch das Infragestellen Deines bisherigen Wissens erfolgen. Nur was Du „in Frage“ stellst, wird Dir auch „eine Antwort“ geben. Deine selbstgegebenen Antworten, die Du danach als „richtig“ [an]erkennst, defi­nieren dann Deinen neuen Standpunkt und damit auch Deine neue Sicht auf die Welt - Deine neue „Ansicht“. Es verändern sich so, mit jeder neuen Antwort die Du findest, auch die Grenzen Deines Glaubens- und Wahrnehmungssystems, in dem Du Dich letztendlich bewegen wirst. Die von Dir als „endgültig und wahr“  angesehenen Antworten (Wahrheiten) stellen die selbstgezogenen Gren­zen Deines menschlichen Bewußtseins dar. Sie sind als solche immer fragmentiert, chronologisch, kausal determiniert und statisch.

Das bedeutet: Alles was Du „glaubst“ sind nur Teile (Fragmente) meiner ganzen Wirklichkeit, die Du zu einem bestimmten Zeitpunkt (chrono-logisch), aus Deiner „Norm[alität]“ heraus (kausal determiniert), von einem bestimmten Punkt aus (statische Perspektive), [als]wahr[an]nimmst.

Die genausten Antworten - die Du finden wirst - sind dabei immer nur neue Fragen!

Beantworte Dir Deine Fragen also am besten immer nur mit neuen Fragen, bis Du Dich selbst „hinterfragt“ hast, d.h. bis Du Dich selbst „hinter Deine bisherige Wahrnehmungsgrenze fragst“ - so lange, bis Du bei mir landest!

 


Wie entsteht Gut und Böse?

All Deine Erfahrungen erhalten von Dir immer einen unbewußten Beigeschmack von positiv oder negativ. Wenn Du erkennen willst, was „Wirklich[keit]“ ist, mußt Du Dich von diesem ver-urteilenden Verhalten lösen. Ich bin die unendliche Energiequelle allen Lebens und ich bin in Dir. Darum werde auch „Du“ zu Deiner eigenen Batterie. Eine Batterie hat einen positiven und einen negativen Pol, aber keiner dieser beiden Pole ist besser oder schlechter. Jeder der beiden Pole ist das, „was er ist“ und sie ergänzen sich zu einem Ganzen - zu einer Energiequelle. Alle Deine Erscheinungen gehören untrennbar zusammen, sind Teile dieses Ganzen - sind Teile von mir. Du hinderst Dich als „normaler“ Mensch selbst daran, durch Dein zwanghaftes Überbewerten Deiner persönlichen Meinungen (Standpunkte) die ganze Wirklichkeit wahrzunehmen.

Das Kegel-Beispiel:

Stelle Dir doch einfach einmal einen Kreis und daneben ein gleichschenkeliges Dreieck vor. Ordne nun diesen beiden Erscheinungen die Worte weich/hart, bzw. gut/böse zu. Du wirst, wie die meisten normalen Menschen, dazu neigen, dem runden Kreis die Wörter „weich und gut“ und dem eckigen Dreieck „hart und böse“ zuzuordnen. Ich möchte Dir mit diesem Beispiel aber etwas ganz anderes ersichtlich machen.

Richte nun Deine Aufmerksamkeit darauf, daß Kreis und Dreieck nur zweidimensionale Projektionen eines dreidimensionalen Kegels sind. Je nach Deinem Standpunkt - der Ansicht (Perspektive) - siehst Du einen Kreis oder ein Dreieck.

Alle Erscheinungen, die Du bewußt wahrnimmst, sind nur einzelne „Ur-teile“ eines ganzheitlichen Phänomens, das Du beim Betrachten von Deinem jetzigen Standpunkt aus zerteilst. Du „rasterst“ diese Phänomene in kleine „Häppchen“, die Dir „verdaulich“ erscheinen. Da von „einem normalen“ Standpunkt (Wahrnehmungsfernrohr) aus gesehen, aber nur ein mehr oder weniger „aufgezoomter“ Punkt mit eingeschränkter Perspektive ersichtlich ist, kannst Du die „mehr­dimensionale“ Komple­xität dieser Ganzheit nicht erkennen. Du ergreifst für die „logisch“ erscheinenden, aber zwangsläufig niederdimensionalen Erscheinungen Partei.

Ein „Kegel“ ist aber nun weder ein zweidi­mensionaler Kreis, noch ein zweidimensionales Dreieck. Er ist ein dreidimensionales Phäno­men - ein Kegel. Du mußt lernen, Dir alle Dimensionen Deines „Da­- Seins“ zu erschließen. Du mußt lernen, Dich von allen bisher [als]wahr[an]genommenen Phänomenen zu lösen, denn sie sind allesamt nur „Projektionen“ - also Schattenbilder - Deiner Psyche. Nur so wirst Du erkennen können, „was wirklich ist“.

Ist nun „ein Kegel“ ein Dreieck oder ein Kreis?

„Weder - noch“ wirst Du Dir nun nach diesen Ausführungen - von diesem neuen Standpunkt aus gesehen - denken. So gesehen sind diese Erscheinungen „wirklich“ nur ein „Neutrum“.

Und wie ist es dann mit den Begriffen „weich“ und „hart“ und mit „gut“ und „böse“? Warum urteilst Du dann Deine Welt in „richtige“ und „verkehrte“ Erscheinungen?

Alle von Dir wahrgenommenen Erscheinungen sind Fragmente der Wirklichkeit. Alles - was Du „wahr-nimmst“ - ist als Ganzes gesehen deswegen aber kein Neutrum, d.h. ein „weder - noch, sondern ein „Utrum“, ein „sowohl - als auch“ Phänomen!

Diese „Prüfungswelt“, in der Du zu „leben glaubst“, habe ich geschaffen, daß Du dies alles begreifen lernst. Du nimmst von der achtdimensionalen Wirklichkeit „zur Zeit“ nur die (unteren) Dimensionen war, die Du Dir durch Deinen rationalen Logos selbst „zu-teilst“. Durch dieses [Ver]Ur-teilen erscheint Dir die achtdimensionalen Wirklichkeit als eine „raum/zeitliche Welt“. Da Du Dich nun - aus welchem Grund auch immer - weigerst, an eine mögliche Existenz außerhalb dieser raum/zeitlichen Welt zu glauben, lebst Du, durch das „Fehlen“ der höheren Dimensionen der Wirklichkeit, in einer Dir zwangsläufig „fehlerhaft“ erscheinenden Welt.

So erzeugst Du selbst „Gut und Böse“ in Deiner Welt!

Je­der „normale“ (= begrenzte wahr-nehmende) Mensch unterwirft sich zwangsläu­fig dieser blödsinnigen Vorgehensweise.

Mensch sein heißt „homo“. Ich habe Dich als Mann und Männin (Frau) geschaffen. Du „warst“ vor Deiner Schöpfung die Ganzheit „Mensch“ - der Adam Kadmon - der vorhergehende Adam. In einem „ganzen Menschen“ (symbolisch Mann) gibt es zwar eine Polarität, aber keine Spaltung und keine „Spannungen“.

Sexus(= das biologische Geschlecht), Genus (= das grammatische Geschlecht) und Polarität (= die polare Struktur meiner Wirklichkeit) sind drei verschiedene Sachen. Femininum und Maskulinum ist nicht dasselbe wie Mann und Frau:

Die Erde“ und „die Vagina“ sind keine Frau und „der Himmel“ oder „der Penis“ sind kein Mann, obwohl Du in beiden Fällen vom Geschlecht sprichst. Gut und böse, warm und kalt, YING und YANG, Licht und Dunkelheit usw. sind Polaritäten, die alle zur Wirklichkeit als Ganzes gehören und von Dir nicht auf „männlich“ und „weib­lich“ (gut und böse) reduziert werden dürfen.

Auch „in Dir“ - gleichgültig, ob Du Mann oder Frau bist - wirst Du diese Polarität finden.

Die von mir geschaffenen Polaritäten sind die „Energiequellen“ Deines  Lebens.

Der „Zwang“ zur selbstherrliche Ver-ur-teilung aller von Dir wahrgenommenen Erscheinungen herrschte bisher in Dir vor. Dein Weltbild ist zwangsläufig mit „unbrauchbaren“ (bösen) Elementen bestückt, die Du „unreife“ Kreatur selbst erschaffen hast. „Normale Menschen“ fühlen sich trotz ihrer Unwissenheit in arroganter und selbstherrlicher Weise als „die Krone“ meiner Schöpfung.

Das Wort „herrschen“ wird oft für die Übersetzung des hebräischen Wortes „redu“, benutzt, was aber genauer übersetzt „unter sich haben“, aber auch „absteigen“ bedeutet. Der egoistische „normale Mensch“ neigt dazu über seine Welt „herrschen“ zu wollen, indem er alle Erscheinungen auf das „für ihn“ Wahrnehmbare „redu­ziert“. Damit zieht er meine perfekte Schöpfung auf sein eigenes Niveau „herab“.

Ich werde später auf diese Ausführungen - auch auf das „Ehedogma“ der Bibel - noch genauer eingehen. Mache Dir dennoch vorab - aus dieser „neuen Perspektive“ - eigene Gedanken.


Was macht Dich zu dem Menschen, der Du bist? 

Dein „wirkliches Wesen“ oder Deine „Norm“, die Dich zwingt die Welt auf eine bestimmte Art und Weise wahrzunehmen? Wenn Du Dir ernsthaft darüber Gedanken machst, wirst Du Dir eingestehen müssen, daß Du bisher wirklich nur aus zweiter Hand gelebt hast. Deine ganzen Vorstellungen von Ethik und Moral - Deine Werte und Ideale - und Dein Geschmack kommen nicht von Dir selbst, sondern sind ein Produkt Deiner Umwelt. Diese wiederum ist ein „ge­spie­geltes [Ge]Bild[e] Deines eigenen Charakters und Deiner Wahrnehm­­ungsfä­higkeit. Erst ein geistig freier Mensch ist „wirk­lich lebendig“, weil nur ein solcher in der Lage ist, in meiner ganzen mehrdimensionalen Wirklichkeit zu leben.

(Laßt die Toten ab jetzt ihre To­ten doch selbst begraben J)

Fatalerweise werden „wirkliche Menschen“ von „normalen Menschen“ als „nicht normal“ (keiner Norm ange­hörend), „nicht zurechnungsfähig“ (keiner Norm zuweisbar) oder als „ver-rückt“ (neben der Norm der Normalen  ste­hend) bezeichnet.

Selig die Verrückten, denn ihrer ist das Himmelreich.

(Mt. 5;3)

Wirkliche „geistige Freiheit“ ist der Stoff aus dem ich meine Heiligen, Mystiker und Genies gemacht habe.

Wenn Du nun „glaubst“, auch zukünftig ohne mich auskommen zu können und Du weiterhin alles egoistisch [be]urteilst, wirst Du auch künftig mit den wenigen von Dir wahrgenommenen Teilen „meines Ganzen“ auskommen müssen und unausbleiblich auch weiterhin in dieser ungerechten Welt leben. Wenn Du Dich trotz dieser Ausführungen weiterhin dazu entschließt, mir keinen Glauben zu schenken, weise ich Dich aus Liebe zu Dir (und nicht um Dich einzuschüchtern) darauf hin, daß es „in nächster Zeit“ immer enger in Deiner Welt werden wird und die von Dir jetzt schon wahrnehmbaren Probleme schneller anwachsen, wie Du es Dir in Deinen schlimmsten Alpträumen nicht vorstellen kannst!

Ich weise Dich aus aufrichtiger Liebe noch einmal darauf hin!

Du bist Dir Deiner eigenen Begrenztheit (Abnormität?) nicht bewußt. Da­durch erhebst Du Dich selbst zum An­kläger, Gesetzgeber und Richter zugleich - nicht um Dich oder andere zu erziehen - sondern um Dir selbst in Deiner Selbstgefälligkeit, permanent die pathologische (= krankhafte) Überbewertung Deiner begrenzten Norm (dies ist Deine eigentliche Abnormität!) als normal bestäti­gen zu lassen.

Wenn Du Dein Recht weiterhin selber sprechen möchtest, sollst Du Dein Recht auch weiterhin von mir bekommen!

Warum siehst Du Dich als Krone meiner Schöpfung?

Kommst Du nicht wie jedes andere Lebewesen auch nackt in diese Welt?

Dein arroganter Stolz - auf „Deine Wahrheiten“ - ist das Kleid hinter dem Du Deine wirkli­che Blöße zu verstecken suchst. Kleider aber machen nur „oberflächlich betrachtet“ Leute.

Jetzt hast Du die Gelegenheit, Dir selbst gegenüber zum ersten Mal wirklich ehrlich zu sein! Du mußt Dich dabei nicht vor mir schämen, denn ich kenne Dich besser als Du Dich selbst jemals kennen wirst.

Betrachte „selbstkritisch“ und genau Deine „bisherigen Wesenszüge“. Du wirst unterschiedliche Rollen in Dir finden:

Den Selbstsicheren; den Hilflosen; den gescheiten Intellektuellen; den Verständnisvollen; den, der von allen geliebt werden möchte und den, der gehaßt wird; den Neidischen; einen Geber; einen Nehmer; einen Hinterhältigen, einen Berechnenden und vielleicht manchmal auch einen wirklich Ehrlichen usw.

Von all diesen Personen wirst Du mehr oder weniger „Charakter­züge“ in Dir finden! Wenn Du nun all diese Rollen, die Du in diesem Dasein spielst, aus einem gewissen Abstand betrachtest, wenn Du all diese unterschiedlichen „Persönlichkeiten“ (lat. per­sona = die Maske) in Dir von allem Wissen und den dogmatischen Wahrheiten „befreist“ (abschminkst), wirst Du plötzlich erkennen, was Deine „nackten Wahr­hei­ten“  wirklich sind:

Es sind nur die verhüllenden „Masken“ Deines „nackten Daseins“. Mal bist Du der eine, dann glaubst Du wieder ein anderer zu sein:

Aber wer bist Du nun wirklich?

Dies wird sich in nächster Zeit zeigen. Das, was Du Dir nun auf Erden bindest, wird auch Dein Himmelreich sein. So wahr ich der bin, der ich bin!

Merke Dir:

Jede richtig empfundene Wahrheit kann Dir, von einem anderen Standpunkt aus „wahr-genommen“, durchaus als verkehrt (die Kehrseite) erscheinen. Meine Wirklichkeit ist alles (das Ganze), Deine Wahrheiten dagegen sind nur ein winzig kleiner Teil dessen, was wirklich ist. Sie stellen nur den kleine [An]Teil dar, den Du - durch Deine Norm begrenzt - von meiner Wirklichkeit wahrnehmen kannst.

Dieser von Dir selbst gewählte [An]Teil wird nun zu Deinem eigenen Ur-teil werden!

Die Lösung eines schwierigen Problems brachte Dir bisher immer ein „Heureka“ ein; d.h., Du glaubst etwas erkannt zu haben. Doch ist Dir dabei nie richtig bewußt gewesen, daß Du damit nur einen kleinen Schritt weiter in die von Deiner eigenen Logik vorgegebenen Richtung gegangen bist. Alle Deine bisherigen Lösungswege sind nur Sackgassen, die Du nun zurückgehen mußt, wenn Du mich - und damit auch Dich - wirklich finden möchtest. Alle Deinen bisherigen Erkenntnisse sind nur begrenzte Wahrheiten, d.h. nur winzige Teile meiner ganzen Wirklichkeit, die Dir als Ganzes gegenüber steht.

Auch die philosophische Suche, die Dein Geist in diesem Moment betreibt, wird Dir keine endgültigen Antworten geben, denn sie ist nur ein Spaziergang Deines Geistes auf einem Weg ohne Ziel - hin zur wirklichen Wirklichkeit. Umso „selbst-vergessener“ Du mir zuhörst und umso „selbst-loser“ Du ab jetzt - ohne im Recht sein zu wollen - in Deine Welt blickst, desto öfter werde ich Dir den Zustand des  „philosophischen Staunens“ erleben lassen - es wird sich Dir in solchen Momenten für einen „Augenblick“ mein ganzes Wesen öffnen und Du wirst ergriffen sein - von mir!

 

Solange Du Dein altes Wissen verteidigst, wirst Du nie „wirk­liches Leben“ in seiner ganzen Zweckbestimmung und Schönheit erleben. „Dein Glaube“ ist der geistige Raum, in dem Du Dich bewegst und dieser stellt letztendlich „die Welt“ dar, mit der Du auskommen mußt. „Dein Glaube“ ist die Welt, die Du Dir für Dein Leben selbst zur Verfügung stellst!

Deine Naturwissenschaften sind, bei genauer Betrachtung, völlig zerfleddert. Sie verstricken sich zunehmend mehr in Antinomien, Paradoxa und Perversionen. Meine heiligen Offenbarungen und Schriften wurden von „normalen Menschen“ ebenfalls „zerlesen“ und nach Gutdünken falsch interpretiert. Allen voran die Bibel und der Koran. Es sind vollkommen irreführende Bibelinterpretationen im Umlauf, welche nun seit Jahrhunderten vorherrschen und ein völlig verkehrtes Bild von mir „auslegen“. Ich werde Dir zeigen, daß diese Offenbarungen etwas ganz anderes sind, als nur mystisch religiöse Schriften und „Märchenbücher“. Die Bibel und der I GING enthalten z.B. den kompletten (mathematischen) Bauplan der von Dir wahrgenommenen Welt. Sprache heißt auf Hebräisch „safa“. Das gleiche Wort bedeutet aber auch Ufer.

Es wird Dir ein Engel erscheinen, „der mit einem Bein auf den Land und mit dem anderen Bein auf dem Wasser steht“, heißt es in der Offenbarung  (Off.10; 1-2). So wie die Sprache eine Grenze zweier unterschiedlicher Welten darstellt, beschreiben auch die Bibel und der I GING (natürlich auch die Veden, Upanischaden und viele andere mehr) eine andere Welt. Es ist keine raum/zeitliche Welt. Diese andere Welt ist für Dich im Moment noch nicht [be]greifbar. Sie steht aber Deiner Welt - die Dir als Raum und Zeit erscheint - direkt gegenüber. Diese andere Welt - die nicht raum/zeitliche - wollen wir die „wesentliche Welt“, die Welt des Wesens oder „jenseitige Welt“ nennen. Der Charakter aller von Dir wahrgenommenen „Phäno­mene“ äußert sich in Deiner Raum/Zeit-Welt immer als ein mathematisches Verhältnis, als ein Nebeneinander sein von „mehr“ oder „weniger“. Mit einer nur „ausschließlichen“ (= ausgesperrten) Raum/Zeit-Weltsicht ist der Ursprung dieser Verhältnisse nicht offensichtlich. Deine Sprache hat sich nicht, wie Du „glaubst“, aus unartikulierten Tierlauten entwickelt, sondern sie besteht schon seit Ewigkeiten. Sie kam als Gegebenes zu Dir, so wie Dein Leben zu Dir kam und so, wie Du die Erde und das Universum als von mir Gegebenes angetroffen hast. Ich habe Dir Deine Sprache „fertig“ übergeben.

Die Grundvoraussetzung für eine fehlerfreie Übermittlung von neuen Daten ist, daß der Sender und der Empfänger auf derselben Frequenz arbeiten. Wenn dies der Fall sein sollte, macht der ganze [Her]Vorgang aber erst dann einen Sinn, wenn auch ein Hörer gewissenhaft auf das Empfangene achtet. Sture Arroganz und „geistiges Abschalten“ wäre also jetzt völlig fehl am Platz. Ich will Dich in meiner Schöpfung ein Stück weiterbringen. Dazu muß ich aber mit Dir auf irgendeine Art und Weise kommunizieren.

Eine fehlerfreie Kommunikation zwischen uns - aber auch zwischen Dir und meinem „Menschensohn“ - ist nur dann möglich, wenn alles „Neue“, was ich Dir mitteilen möchte, in irgendeiner Form in Resonanz mit „Deinem bekannten Wissen“ liegt. Doch um Dein bisheriges Wissen (das Bekannte) „über“ dessen bisherigen Grenzen hinaus erweitern zu können, erfordert es von Dir auch eine gehörige Portion Toleranz, Freigeist und Willen.

Du mußt dabei „Dein altes Wissen“ und „Deinen alten Glauben“ nicht zerstören, sondern ich gebe Dir nun die Chance - wenn Du den Willen aufbringst mitzuhelfen - beide durch eine Modifizierung und Vervollkommnung zu „überwinden“, ohne dabei Deinen alten „Wissen/Gauben“ aufgeben zu müssen.

Eine große holoistische Sicht auf Deine Welt blieb Dir bisher verwehrt. Das große Bild, das ALLES umfaßt, ist noch zerrissen, ein Puzzle nur. Alle Teile müssen zueinander passen um „mein ganzes Bild“ richtig zu sehen. Alle von Dir wahrgenommenen, aber auch die noch nicht wahrgenommenen Phänomene dieser Welt sind Teile davon. ALLES: Dinge, Erscheinungen, Gefühle, Denksysteme, Religionen, Naturwissenschaften usw., einfach alles. Alles was Du „glaubst“, aber auch alles das, was Du (noch) nicht „glaubst“ sind Puzzlestücke meiner Wirklichkeit.

Keine „Ideologie“, die sich dessen nicht bewußt ist, darf sich als „richtig oder wahr“ bezeichnen!

Solange Du etwas als „falsch“ abstempelst und deswegen den Zutritt in Dein Bewußtsein verwehrst, wirst Du nie „erfahren“, was „die ganze Wahrheit“ und das wahre Wesen aller Dinge ist. Und auch mich, den Schöpfer „dieses Ganzen“ sperrst Du dann aus Deinem Leben aus. Alle Menschen mit solchen begrenzten und „ver­messenen“ Ansichten sind nur [zum]„Schein-Heilige“ (heil = ganz; gesund) und „Pseudo-Intelligenzen“.

Auch Du hast Deine freie Sicht auf das „wirkliche Wesen“ meiner Erscheinungen unter der Vielheit Deiner selbsterwählten Details und Dogmen begraben und lebst dadurch in einem disharmonischen Mischmasch. Du hast die Sicht auf das „alles Umfassende“ verloren - die Sicht auf meine göttliche Harmonie.

Selbst wenn Du ein Bischof bist, hast Du mich bisher völlig aus Deinem Leben verbannt, denn der Gott an den Du glaubst, bin nicht ich. Ich bin nicht nur der Gott der Christen, ich bin der Herr über alles.

Doch nun hat die Zeit meiner Apokalypse (= Enthüllung) begonnen! Ich werde euch Menschen nun „heimsuchen“ und die wirklich gläubigen Seelen finden und sie zu ihrer Erlösung führen!

Wir fangen auf dieser Reise in die „alles umfassende“ HOLO-FEELING-Welt am besten mit dem Prolog im Johannes-Evangelium an:

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott und Gott war das Wort...

Einen Satz, den Du bisher, wenn überhaupt, dann nur gedankenlos rezitierst hast.

Was soll „Wort“ dabei bedeuten? Es geht um Deine Sprache, sie stammt von mir und sie kommt zu Dir. Das hebräische Wort „bessar“ (= Fleisch), hat die gleiche Buchstabenfolge wie der Stamm des Wortes „bessurah“ (= Botschaft). Dein Fleisch ist eine Botschaft, es enthält sie. Dies mag im ersten Moment unverständlich klingen. Denn Fleisch „scheint“ für Dich etwas „nur Materielles“ zu sein. Ich habe mir in Deiner „Gen“-esis ein sicheres Versteck, einen sicheren „Safe“ für das „Geheimnis Deines Lebens“ ausgedacht, „nämlich“ (= namentlich) Deine „Sprache“ (= hebr. safa). Dein Leben wird sich nur dann wirklich ver-„bessern“, wenn Du diese „bessurah“ richtig zu deuten weißt und sie dann auch achtest!

Ist Dir der „Gleichklang“ bei den Wörtern „besser“ und „bessurah“ oder bei „Safe“ und „safa“ aufgefallen. Ab jetzt solltest Du verstärkt auf diese Radikal-Harmonien achten. Wenn man nur eine oberflächliche Sichtweise besitzt, wird man diese „klanglichen Übereinstimmungen“ nur als „Zufall“ abtun. In meiner Schöpfung gibt es keinen Zufall. Diese Harmonien sind die Brücken über unterschiedlichste Raum/Zeiten, d.h. sie verbinden unterschiedliche Länder und Epochen, aber ebenso auch unterschiedliche Kontexte. Ich habe alle offensichtlichen „Hauptverbindungen“ hervorgehoben, damit Du den Faden etwas leichter finden kannst.

Die Bibel ist nicht nur eine Metaphersprache, sondern auch eine exakte mathematische Gleichung. Wenn Du den richtigen Code kennst, beschreibt sie Dir exakt den Werdegang Deiner Seele durch Dein momentanes Dasein. Diesen Werdegang solltest Du nicht als eine „Zeitreise“ verstehen. Dein „derzeitiges“ Bewußtsein weiß von der Ganzheit Deiner Seele soviel, wie ein Fötus von seinem „Erwachsenen-Dasein“. Zeit-Empfinden ist etwas sehr individuelles und wird, je nach Reife, von Seele zu Seele anders interpretiert und wahrgenommen. Ist es nicht seltsam, daß normale Menschen die biblischen Geschichten auf der einen Seite als „Märchen“ ansehen, auf der anderen Seite aber alle Erzählungen - aus ihrer Sicht - wörtlich nehmen. Aus meiner Sicht sind alle Wörter und Geschichten nur Zahlen und Formeln, die das „physikalische Fundament“ meiner Schöpfung präzise beschreiben. Mit Noah und der Sintflut befindest Du Dich dabei erst auf der Ebene der Aminosäuren und Gene und „das Volk Israel“ ist nicht „mein auserwähltes Volk“, es ist nur die Metapher für „eine einzige Seele“.

Vor mir sind alle Seelen gleich. Ich bevorzuge keine.

Wenn in der Bibel vom Volk Israels gesprochen wird, bist damit nur Du gemeint. Du hast richtig gehört - Du, der Du mir in diesem Moment zuhörst.

Die kausalen Zusammenhänge der Geschichten zeigen den gleichen „fraktalen“ (lat. fractio = das Abgeleitete) Charakter, wie die von Dir wahrgenommenen Welt.

Ortswechsel:

Im Taoismus benutzt man einen Orakel-Code, er nennt sich I GING und beschreibt den Weg eines Wanderers (= Deine Seele) durch die raum/zeitliche Welt unter Zuhilfenahme eines Strichcodes (8 Trigramme, die sich durch Verdopplung auf 64 Hexagramme erweitern und durch „Wandlungen“ individuell weiter verzweigen). Dies ist die Lehre der YING-YANG-Prinzipien meiner Welt, deren kosmischen Bedeutungen und ihrem Wirken. Sie beschreiben die Ur-Struktur Deiner Welt. Es wird aber auch der schöpferische Aspekt des Zusammenspiels von „Teilen“ (Hexagramme) und ihre Verwandlungen im I GING, dem „Buch der Wandlungen“ (besser übersetzt: Buch der Wirklichkeit) dargestellt. Dieses Werk, das von Konfuzius neu verfaßt wurde, beruht jedoch auf einer Kosmologie (= Lehre von der Entstehung der Welt), die Äonen (= Weltenalter) älter ist als der Taoismus oder der Konfuzianismus.

Du solltest Deine Aufmerksamkeit darauf richten, daß dieser Strichcode exakt den Aufbau Deiner menschlichen DNS (Erbsubstanz) entspricht. Mit HOLO-FEELING wird Dir dieser “ „Rhythmus“ (= „das Fließen“, periodischer Wechsel)gen-au erklärt. Du wirst ihn in der holofeelischen (= synergetisch-psychologischen) Grundstruktur „aller Religionen“ und im psychologischen Weltmodell C.G. Jungs (Archetypen und Syncronizitäten „Theorien“) finden.

Mit HOLO-FEELING werden alle großen Geheimnisse Deiner Welt „vollständig und be-greifbar“ entschlüsselt. Mein Mythos wird sich nun mit Deinen physisch [als]wahr[an]genommenen Phänomenen vereinigen.

Ein „Gen“ ist der in den Chromosomen (= fadenförmig gewundene Träger Deines individuellen Erbgutes) lokalisierte Erbfaktor. Deine DNS schwingt „gen“-au in der 66.Oktave der Erdkugel-Rotation. Die Gene Deines Fleisches (bessar) enthalten also die Botschaft (bessurah) über Deine psychologische Struktur „und“ hängen mit Deiner physikalisch materiell wahr-genommenen Welt „untrennbar“ zusammen. Diese ist nämlich nur ein „gespiegelter Schatten“ Deiner Psyche und dadurch zwangsläufig nach einer „34 Struktur aufgebaut (Ich habe genau 81 chem. Elemente geschaffen). Frage meinen Menschensohn, er wird Dir die  Fundamente meiner, will heißen, Deiner künftigen Naturwissenschaft genau erklären können. Ich erspare es Dir, hier näher auf diesen „extremen Komplex“ einzugehen. Ein Naturwissenschaftler wird aber durch mich so viel erfahren, daß seine bisherigen Dogmen eindeutig ins „Wanken“ kommen werden. Ob er seinen „Turm von Babel“ dann auch wirklich einstürzen läßt, um sich mit den selben Bausteinen einen anderen Turm zu bauen, der dann wirklich bis in den Himmel und damit bis zu mir reicht, wird er mit seinem Verhalten selbst bestimmen. Alle Deine Entscheidungen sind immer nur ein „Ausdruck“ Deiner seelischen Reife. Diese Reife hat aber nichts mit rationalem Intellekt, mit Wissen in herkömmlichen Sinne zu tun. Ich hätte eine ungerechte Schöpfung geschaffen, wenn nur „Studierte“ im Himmelreich Einlaß finden würden.

Man muß nicht wissen, „wie“ ein Flugzeug funktioniert, wenn man damit in die „Holy“days fliegen möchte. Es reicht nur „daran zu glauben“, daß es funktioniert.

Schenke meinem „Menschensohn“ Dein uneingeschränktes Vertrauen, so glaubst Du auch an mich!

Dein Ticket ist schon hinterlegt. Nur damit wirst Du zu mir ins himmlische Paradies gelangen.

Wenn Du eine ausreichende seelische Reife besitzt, wirst Du diese Aussagen sehr schnell als die einzige „wirkliche Wahrheit“ erkennen und anfangen an mich zu glauben. Der Glaube an mich ist die einzige wirkliche Sicherheit die Dich retten wird, denn wahrlich ich sage Dir: Deine jetzige Welt wird untergehen! So wie ich es prophezeit habe und es geschrieben steht, so wird es auch geschehen. Denn ich bin der Herr, der über allem steht.

 

Alle von Dir bisher [als]wahr[an]genommenen Phänomene sind nur Teile „meines Ganzen“, sind nur einzelne Fragmente von „mir“.

Du mußt nun HOLO-FEELING zu Deinem neuen Paradigma machen und als neues „Symbol“ der Wirklichkeit akzeptieren.

Das Wort Symbol wird aus dem griech. „syn“ (= zusammen; gleich) und „ballein“ (= werfen) „gebildet“. Es „sym-bolisiert“ meine „zusammengeworfene“ Welt. Mit Deiner sogenannten normalen, ge-normten (siehst Du, das Normieren zerreißt das  Ge - n) menschlichen Wahrnehmung bist du noch nicht in der Lage, dieses Symbol „ganz“ zu erfassen, da sich ein „Normaler“ vom Rest meiner Welt (dem „Un-normalen“?) trennt, außer HOLO-FEELING ist seine Norm.

Auch Du „ur-teilst“ Dich in ein „daran glaube Ich“ und „daran glaube Ich nicht“, in ein „Gut“ und in ein „Schlecht“. Du „ver-ur-teilst“ Dich vom wirklichen Leben, will heißen, der „ganzen Welt“, indem Du „denkst“. Leider denkst Du nur „rational und logisch“ und machst Dich dadurch selbst zu einer kalten, rein funktionellen Maschine.

Du denkst: „Ich bin hier (im Gehirn?) und da (draußen?) ist die Welt“; danach ur-teilst und richtest Du über „dieses Außen“.

Somit „ur-teilst“ Du Dich aber auch selbst.

Diesen Vorgang nennst Du fälschlicherweise „Denken“.

So entsteht das „Dia“[bolische] (dia = „auseinander“) Deiner Welt. „Du“ stehst zwischen Deiner „auseinander-geworfenen Welt“ und „Dir selbst“.

Frage Dich doch einmal, wo sich dieses „ICH“ befindet, das Du glaubst selbst zu sein!   Los, frage Dich!

„Hallo, wo bist du“?

Wer bist Du eigentlich?

Wo versteckst Du Dich, Du „ver-dammtes“ ICH?

Im Gehirn meines Körpers?

Es scheint, „ES“ will Dir nicht antworten.

Du ur-teilst Dich in „einen Denker“ und „einen Körper“, in dem dieser Denker zu wohnen scheint.

Da ist aber auch noch ein unschuldiges, „kleines Ich“, das unter diesem Tyrannen-Gespann „Denker und Körper“ oft zu leiden hat:

Du solltest nicht „Zwei“ sein. Denn „dieses kleine Ich“ ist das, was Du wirklich bist.

„Zur Zeit“ ist es noch eine zerrissenes, unvollkommenes „Ich“.

Die Wurzel allen Leids ist Dein dogmatisches Wissen, denn es ist nur die Funktion einer dummen Maschine. Es ist nur Dein arrogantes, rational-logisches, mechanisches „Kopfwissen“, das Du aus Unwissenheit als „vernünftiges Denken“ und „gesunden Menschenverstand“ bezeichnest.

Warum hast Du die wirkliche Intelligenz in Dir, will heißen, die „Weisheit Deines Herzens“ völlig vergessen?

Ein primitives mechanisches Programm ist es, woran Du letztendlich „glaubst“! Es ist dabei gleichgültig, ob ein religiöser oder atheistisch „wissenschaftlicher“ Glaube in Dir wütet. Du hast Dich noch nie wirklich mit Deinem Glauben auseinander gesetzt. Entspringt Dein Glaube einem tiefen Gefühl des „Seins“, oder  glaubst Du nur, weil man es Dir von Kindesbeinen an in Elternhaus, Schule, Universität oder Kirche eingetrichtert hat. „Dein Glaube“ ist letztendlich nur ein Wissensspeicher, der „von Außen“ gefüllt wurde.

Du „glaubst fälschlicherweise“ Dein Gehirn ist ein Computer mit unzähligen Fächern, in denen man Wissen ablegen kann. „Du glaubst“, diese Fächer werden dann innerhalb des Kopfes - nach (tauto-)logischen Prinzip - miteinander verknüpft. Solange Du Dich nicht von dieser Betrachtungsweise löst, wirst Du nie geistige Freiheit erlangen. Du machst Dich damit zum Sklaven Deiner Logik. Mein Bestreben liegt einzig und allein darin, Dich aus Deinem Gefängnis zu befreien, indem ich Dir zeigen werde, wie sehr Du Dich Deinem eigenen Wissen unterwirfst. Denn das von Dir „angebetete Wissen“ und „Deine Logik“ macht Dich abhängig und blind.

Du solltest meine „ganze Schöpfung“ anbeten, diese ist nämlich Dein wirkliches [Zu-]„Haus“ (= hebr. beth).

Du wirst von mir nichts neues lernen, denn alles, was ich Dich in diesem Moment sprechen (denken?) lasse, weißt Du bereits. Ich habe mich in Papier und Druckerschwärze verkleidet, um mich Dir - wie einem scheuen Reh - nähern zu können, ohne daß Du erschrickst.

Du bist mit Dir alleine. Ich bin Deine innere Stimme. „Du“ bist der Sprecher dieser Stimme, aber auch der, der zuhört.

Der [Zu]Hörer in Dir wird aber nur so viel aus mir „heraushören“, was Dein derzeitiges Bewußtsein in der Lage ist, in sich „hinein zu hören“.

Nur mechanische Dinge kann man lernen, wie zum Beispiel das Funktionieren einer Maschine, oder den Glauben an unterschiedliche Religionen und die Antinomien und Paradoxa Deiner Naturwissenschaften.

Du befaßt Dich in „diesem Moment“ aber nicht mit Beschreibungen irgendwelcher Art - in diesem Moment befaßt Du Dich mit „wirk­lichen TATSACHEN“, mit dem, „was wirklich ist!

Die Suche nach meiner Wirklichkeit sollte für Dich wichtiger sein als „alle Deine Dogmen“, die Du „Wahrheit“ nennst und die Du mit meiner ganzen Wirklichkeit verwechselst. Es gibt da noch etwas anderes in Dir, es kommt von „Deinem Herzen“ und das bin ich. Meine Weisheit überragt Deine „rationale Vernunft“. Diese Pseudovernunft entsteht durch Deine „gespiegelte Weltanschauung“ und ist in Wirklichkeit die „reine Unvernunft“. Nur wirkliche Intelligenz - „es ist Deine Sehnsucht nach wirklichen Leben“ - kann Dich auch zum wirklichen Glauben führen!

Die ganze Welt ist in Dir! Du wirst dies erst dann völlig begreifen, wenn Du anfängst, „alles zu lieben“. Dann erst kannst Du von Dir sagen, „Ich denke“, und nur so bist Du in der Lage, „das, was wirklich ist“, auch zu verstehen.

Ich halte es für sehr wichtig, daß wir zuerst untersuchen, wie Du zuhörst. Meistens hörst Du gar nicht richtig zu. Meistens hörst Du nur. Du hörst „normalerweise“ nur sehr oberflächlich. Ein Geräusch auf der Straße, das keinen bewußten Eindruck bei Dir hinterläßt, zeigt Dir, daß von solchem Hören sehr wenig in Dein „[Bewußt]­Sein“ eingeht. Was Du rein oberflächlich hörst, wirst Du auch wieder beim geringsten Anlaß verwerfen. Es gibt aber eine andere Art „zu - hören“, wobei Dein Geist ohne Anstrengung aufmerksam und ernsthaft interessiert ist und herausfinden möchte, was wahr und was falsch ist. Er hat keine Meinung und beurteilt nicht, was er hört, noch übersetzt oder vergleicht er mit dem, was er schon weiß. Es ist ein Hören, ohne ein Dazwischenschalten Deines Wissens. Dein Wissen wirkt wie ein Wahrnehmungsfilter!

Solltest Du diese Gedanken mit Deinen Wissensspeichern vergleichen, so hörst Du mir, will heißen, „Dir“ gar nicht richtig zu, Du vergleichst dann nur. Nur zu Vergleichen ist aber eine Art Faulheit. Lauscht Du aber den Worten, die Du in diesem Moment hörst, ohne das, was Du bisher gelernt, gehört oder gelesen hast, wie ein Filter dazwischen zu schieben, so hörst Du „Dir“ unmittelbar zu. Nur so kannst Du dann auch ohne jegliches Vorurteil auf das Gedachte reagieren. Du wirst, wenn Du sehr diszipliniert bist, nach einiger Zeit die „wirklichen Tatsachen“ von Deinen Wahrheiten, Unwahrheiten und den ganzen anderen Unsinn, an den Du sonst noch glaubst, unterscheiden können und dadurch „das, was wirklich ist“, verstehen lernen. Dies ist viel wichtiger, als nur zu vergleichen, zu bewerten oder zu [be]ur-teilen. Ich hoffe, Du hast nichts dagegen, wenn ich noch einmal wiederhole, wie schwer es ist, die Kunst des Zuhörens zu erlernen. „Aufmerksames Zuhören“ ist eine Grundvoraussetzung für eine richtige und komplette Wirklichkeitswahrnehmung. Deine „geistigen Aktivitäten“ sollten also in erster Linie darin liegen, wertfreies, wirkliches Hören - also „dasWahr-nehmen“ zu lernen.

„Unordnung, Zufall, Leid, Schmerz, Trauer, Haß usw. sind bloße Phänomene Deiner dia-bolischen Seele bis hin zur Welt, in der Du lebst. Wenn Du in der Lage bist, „das Symbol des Lebens“ im Ganzen wahrzunehmen, wird sich alles um Dich zum Positiven verändern.

Du mußt so lange durch dia-bolische Leben „hindurchgehen“, bis Du begriffen hast, daß der eigentliche Sinn Deines Da-Seins darin besteht, sich mit den anderen Individuen zu harmonisieren, um dann „gemeinsam“ die Freuden meiner Schöpfung voll genießen zu können.

Ich gebe Dir nun die Möglichkeit, das „Rad der Wiederkehr“ zu verlassen. Bedenke, daß beim Tod nur Dein „Ich“, will heißen, Deine derzeitige Individualität, nicht aber Deine Seele stirbt. Was nun für Dich wahr werden kann, ist im Vergleich zu Deinem jetzigen Da-Sein das reine Paradies. Du mußt mir nur felsenfest vertrauen, dann wirst Du alles, was nötig ist, von meinem Menschensohn erfahren.

Viele Fragen werden nun in Dir auftauchen, die ich Dir als „kleines Buch“ nicht beantworten kann. Du brauchst einen Lehrer aus „Fleisch und Blut“. Darum habe ich „mein Lamm“ in Deine Welt geschickt. Es ist der erste Mensch, der mit einem Bein auf dem Land und mit dem anderen auf dem Meer stehen kann, will heißen, der in der Lage ist, Mystik und Naturwissenschaft in meinem Sinne zu verbinden. Ich werde also, wenn Du spezielle Fragen hast, „durch meinen Menschensohn“ zu Dir sprechen, denn ich bin in ihm und er ist in Dir, sowie auch Du in uns bist. Wahrlich, ich sage Dir, es ist die Zeit gekommen von der geschrieben steht, es sei die Zeit der Apokalypse (= Enthüllung).

Dein ganzes Leben ist Kommunikation. Soziale Einheiten entstehen durch die Verwendung von Zeichen und Sprache. Jeder Kommunikationsfehler wird dabei zwangsläufig zu Konflikten führen.

Die Wurzel aller Konflikte Deines Da-Seins liegen am Mißverstehen der ur-sprünglichen Bedeutung meiner Worte, d.h. an der Unkenntnis meiner Codes. Du lebst an Deinem wirklichen Leben vorbei. Es kann somit zu keiner Verschmelzung (Kommunion), der von Dir wahr-genommenen und durch Deine Ver-ur-teilung entstandenen ein-zelnen Individuen   Ein-zeller) kommen. Diese Kommunion aber, ist das Unaufhaltbare dem Deine „Gen-esis entgegenstrebt. In meiner HOLO-FEELING-Mathematik ist jedem In-dividuum eine Primzahl zugewiesen, es sind die Zahlen, die nur durch mich, die Divinität (= göttliches Wesen, die absolute Eins) und sich selbst teilbar sind. „In-dividuum“ zu sein bedeutet, etwas „Ei“-genes von mir zu sein. Deine Kommunion mit allen „in-dividuellen“ „Mei­nungseinheiten“ ist nötig, um Dir die komplexe Schönheit „meine ganzen Schöpfung“ zugänglich zu machen.

Du solltest „ab jetzt“, ungeachtet, ob es sich um religiöse oder naturwissenschaftliche Themen handelt, die Liebe zur Etymologie in das Zentrum Deiner Aufmerksamkeit stellen. Unter Etymologie (griech. etymon = das Wahre; das Ursprüngliche) solltest Du aber nicht nur die Wortsinn- und Ursprungslehre meiner Worte verstehen, sondern vor allem auch Dein eigenes etymon - Dein „wirkliches Sein“ - als die Wurzel Deines Da-Seins suchen. Im Hebräischen und Arabischen kennt man die „Gematrie(= die Deutung und geheime Vertauschung von Wörtern mit Hilfe des Zahlenwertes ihrer Buchstaben) als Symbole meiner Wirklichkeit. Ebenso betrachtet die jüd. Kabbala „Worte und Zahlen“ als „Gemme“ (= Brutkörper) des Lebens. Der „wirklichen Bedeutung“ dieser Wörter- und Zahlencodes wird in Deiner Naturwissenschaft fälschlicherweise keine Beachtung geschenkt. Ein arroganter und im wahrsten „Sinne des Wortes“ tödlicher Fehler. Wenn Du die „Ur-sache Deines Lebens“ begreifen willst, wenn Du wirklich den „Sinn“ (syn = zusammen) dieses Phänomens, das Du als Dein Leben empfindest, begreifen willst, mußt Du am „Rad Deiner Zeit“ drehen und „radikal(= „an die Wurzel gehend“) nach dem „Radikal(= die nicht auf andere Eigenschaften zurückzuführende Grundeigenschaft; auch das sinnbildliche Wurzelelement) suchen. Nur dann kannst Du mich finden. Deine Sprache verzweigt sich und wächst, und mit den Worten wächst auch die Komplexität Deiner Welt. Worte sind die „Wurzel alles Lebendigen“. Die Worte sind die „Gemmula(= widerstandsfähiger Fortpflanzungskörper) die euch Individuen zusammenhält. Du wirst also der „Semasiologie“ (= Methode zur Bedeutungsuntersuchung von Wörtern, ausgehend vom „Lautkörper“ des Wortes) Deine verstärkte Aufmerksamkeit schenken müssen. Die Etymologie des arabischen Begriffs „Ta’wil“ (der dia-bolische Teufel möchte Dich grüßen J) enthüllt die Bedeutung des Prozesses, um den es dabei geht. Der Begriff bedeutet wörtlich, „etwas auf seinen Anfang oder seinen Ursprung zurückführen“. Es muß aber nur dann etwas zurückgeführt werden, wenn sich etwas vorher ent-fernt hat. Du hast Dich von der ur-sprünglichen Harmonie, die „in Dir“ (in der bessurah Deines Fleisches) angelegt ist, entfernt.

Deine Welt ist eine Welt von Dunkelheit und Schatten. Du wirst darum magisch von der Kerzenflamme Deiner eigenen Logik und deren Begehren angezogen. Wie eine dumme Fliege läßt Du Dich von ihr an der Nase herumführen, um dann darin zu verbrennen. Ich bin Deine wirkliche Sonne. Die dia-bolischen Warnfeuer Deines Geistes sind keine Boshaftigkeiten von mir, sondern „Leuchtfeuer“, um Dir den sicheren Weg zu mir zu weisen. Sie markieren die „gefährlichen Klippen“ Deines Daseins. Also fahre ihnen nicht entgegen, sondern segle um sie herum. Nur so findest Du den Weg in mein himmlisches Reich.

Luzifer“ ist kein „böser Engel“, wie Du „glaubst“, sondern ein Licht-träger ( lat. lux = Licht; ferre = tragen), der Dich auf den „rechten“ (= richtige Richtung) Weg bringen soll. „Luzid“ bedeutet: hell, durchsichtig, klar, verständlich; „Luzidität“ bedeutet: Helle, Durchsichtigkeit, Klarheit, Verständlichkeit, Hellsehen; und das „Luziferin“ ist der Leuchtstoff von Pflanzen und Tieren, die diesen für ihre „Fort-pflanzung“ benutzen.

Kannst Du es nun erkennen? Keine Spur von einem „bösen“, gefallenen Engel, der die „Schuld“ an Deinem Leid „trägt“, weil er Dich laufend in Versuchung führt, um Dich in Dein „dunkles Unglück“ zu stürzen. Er „beleuchtet“ nur die gefährlichen Stellen Deiner Welt.

Erkenne Luzifer als meinen Boten, denn er will Dir nur den sicheren Weg zu mir weisen!

Fertil“ bedeutet frucht-bar (= [Gene]tragen) und „Fertilität“ Fruchtbarkeit. Die englische ferry ist die „Fähre“ - die Über-trägerin - die benutzt wird, um ein „Hindernis“ zu über-brücken. Ein „wirklicher Priester“ sollte ein „Pontifex“ (= Brückenbauer) sein. Um ein wahrer [Über]Führer  zu sein, müßte man aber selbst den richtigen Weg kennen. Anstatt meine himmlische Richtung einzuschlagen und das Böse zu verlassen, läufst Du seltsamerweise immer nur in Deine eigene „[Hin]Richtung“.


Die Geschichte von Luzifer Teufel:

Du hattest einen seltsamen Traum. Darin gingst Du mit Herrn Luzifer Teufel Hand in Hand“ spazieren und wolltest von ihm mehr über „das Böse“, der eigentlichen Ur-sache des Leids - „der Ent-zwei-ung“ - der Menschen erfahren. Luzifer sprach sehr offen mit Dir und machte sich über die Dummheit der Menschen lustig. „Die Men­schen verkennen mich. Ich bin keineswegs böse, im Gegenteil“, sagte er. „Menschen suchen selbst ihr Leid und ich stehe ihnen nur hilfreich dabei zur Seite, es zu finden“. Während dieses Spazier­gangs konntet ihr einen Mann beobachten, der sich bückte, um etwas aufzuheben. Man sah diesem Menschen förmlich an, wie sehr er sich über „das Gefundene“ freute. Du warst erstaunt über das Entzücken, daß „das Gefundene“ in diesem Menschen hervorrief und Du warst neugierig, was dieser Mensch denn da Wertvolles entdeckt habe. Welch seltsames Ding mag es wohl gewesen sein, daß es in der Lage war, schlagartig eine solche Freude und Zufriedenheit in diesem Menschen auszulösen? Als ob er Deine Frage spüren konnte, fing Luzifer von selbst an zu erklären: „Konntest Du es erkennen? Auch eine blinde Henne findet einmal ein Korn. Dieser Mensch freut sich so, weil er glaubt „eine Wahrheit“ ge­funden zu haben. Mit dieser meint er nun, könne er die Menschen glücklich machen“. Du konntest nicht verstehen, wieso Luzifer darüber so erfreut war. Wenn „diese Wahrheit“ wirklich in der Lage ist, das Leid der Menschen zu beseitigen, würde dies ja bedeuten, daß ihm, dem Teufel, die Existenzgrundlage entzogen würde. „Ich sagte Dir doch, daß Menschen dumm sind“, sprach Luzifer weiter. „Wahrheiten, die von „normalen Menschen“ gefunden werden, verhalten sich wie maßgemachte Schuhe. Wirklich perfekt passen sie immer nur dem, der sie [er]gefunden hat. Dieser kleine Mensch ist nun so erfreut über seine „Wahrheit“, daß er mit ihr auch andere Menschen „beglücken“ möchte und ich werde ihm dabei helfen, diese zu organisieren. Dieses Menschlein macht nun aus seiner Wahrheit „die Wa[h]re Religion“  und er wird versuchen ein Geschäft damit aufzuziehen. Da er sich in „seiner Wahrheit“ so sicher und wohlfühlt, wird er, nach dem Motto: „[hin]eintreten und sich wohlfühlen“, versuchen, allen anderen Menschen, notfalls mit Gewalt, auch zu diesem „Glücksgefühl“ zu verhelfen. Und dabei - Luzifer konnte vor Lachen fast nicht weitersprechen - wird diese Wahrheit die einen einzwängen und drücken, weil sie für sie zu klein, und die anderen wund und blu­tig scheuern, weil sie für sie zu groß ist. Seit Urzeiten habe ich Spaß daran, den Menschen immer hilfreich zur Seite zu stehen, damit die „von einem Einzelnen“ gefundene, „maßgeschneiderte Wahrheit“ unter allen „ge­recht“ verteilt wird. So zwängen sich Menschen in die Schuhe (Wahrheiten) anderer, ohne „eigenes orthopädisches Verständnis“, nur „blind“ dem Diktat einer „Zeiterscheinung“ (Mode) folgend, ohne sich über die „Spätfolgen“ Gedanken zu machen. Ihr Menschen überseht, daß die Ursache eurer „Kreuz“-schmerzen von den unbequemen Schuhen stammen, die ihr euch selbst aussucht“.

Laß dir gesagt sein, umso mehr „Halt“ eine Wahrheit den Menschen zu geben scheint, umso mehr man den [Fehl]Glauben hegt, daß eine Wahrheit Sicher[heit] ist , desto mehr „engt“ sie euch Menschen ein. Lerne barfuß zu laufen, Du wirst sehen, es macht Spaß, ist gesund, härtet ab und läßt Dich jede Feinheit des wirklichen Untergrundes, auf dem Du Dich geistig bewegst, ER-LEBEN, es läßt Dich „wirkliche Freiheit“ spüren.

Nun fiel es Dir wie Schuppen von den Augen. Luzifer Teufel ist in Wirklichkeit gar nicht böse. Im Gegenteil. Er ist ein Lehrmeister und ein sehr ver­ständnisvoller Weggefährte, der Dir „im Laufe Deines Lebens“ immer hilfreich zur Seite steht, damit Du „die verborgene Harmonie meiner Welt“ zu verstehen lernst!

.....und „plötzlich wurdest Du wach“ und warst  wieder „ein normaler Mensch“, ein wissender Realist, „der weiß“, daß er in diesem Moment nur ein Buch in seinen Händen hält. Der aber auch von einem „Zu-fall“ weiß und dennoch nicht daran glauben will.

Nun fragst Du Dich?

Kann es sein, daß ich mir wirklich nur „die ganze Zeit“ selbst zuhöre? Das Häufchen Papier vor mir gibt tatsächlich - solange ich aufhöre zu denken und nur lausche - keinen Laut von sich.

Und umso mehr Du darüber meditierst, desto mehr „entschlei­ert“ sich Dein „Wissen“!

Der Zweifel ist das Fieber des Geistes. Ein[e] Heil-same[n] Warnlampe, die eine Fehlfunktion „in Deinem System“ anzeigt. Bist Du sicher, der zu sein, der ein Buch liest, oder glaubst Du, Dir „die ganze Zeit“ nur selbst zuzuhören und den Vorgang des Lesens zu träumen?

Deine Seele muß Ruhe finden - frei sein von Ego und Arroganz - so wie auch nur ein ruhiges Wasser klar werden kann. Du muß Deinen Widerstand aufgeben, nur so kann ich Dich tragen - wie der Wind die Blätter trägt - zu einer höheren Ordnung, zu einer größeren „Tiefe“ Deines „DA-SEINS“.

Das wirkliche Geheimnis Deiner Welt liegt in der „Zeit“, im „Licht“ und dessen „Er-scheinungen“ verborgen. Dies sind die wirklichen Wurzeln von Trimurti und Trinität.

„Im Anfang war das Licht“ (hebr. = Ur; aber auch Or).

„Dein Auge führt Dich durch die [Außen]Welt, Dein Ohr führt diese Welt in Dich hinein,“ heißt es in einem japanischen Sprichwort. Am Anfang lag der „Ur“-sprung Deines Da-Seins! Du bist ein einsames In-dividuum, das sich selbst teilt. Dein  „inneres Licht“ wurde zu einem „äußeren Objekt“ (Objekt = das dem Bewußtsein gegenüberstehende; das Ent-gegen-geworfene [das dia-bolische]).

Wenn Du mit „wachen Bewußtsein“ in Deine [Schatten]Welt blicken kannst, wirst Du dort nichts Böses finden können. Nur Zeichen der Helle, des Wachsens, der Fortpflanzung, des Sexus. (Sex = Sechs, die Zahl der Vermehrung, der Lebensfreude) Wie war das noch mit der 66. Oktave = Eigenresonanz Deiner DNS und des Menschen-Zahl 666?

Das einzig disharmonisch Dia-bolische in meiner Schöpfung sind die zwanghaft „normalen Menschen“.

Wirkliche „Freude“ (ahd. frewida = „Lust“  froh) kann man nur im „Verbund“ mit wirklichen „Freunden“ (got. frijón = „lieben“; Blutsverwandter) erleben. Alle Menschen sind Deine Freunde. Dies zu erkennen ist wirkliche „Frömmigkeit“ (fromm = Nutzen, Vorteil). Dies ist die „Form“ (= äußere Gestalt), an die sich alle „zivili­sierten“ Menschen anzupassen haben, um den Sinn, will heißen, die „Freude“ des  Phänomens „Leben“ wirklich zu erleben.

Durch dogmatische, arrogante Machtbesessenheit hat Deine „eta­blierte Kirche“ offensichtlich ein Problem ihre Augen zu öffnen. Wo­bei in Deiner Welt, unabhängig vom religiösen Glauben, nur eine „Kirche“ - und das weltweit - wirklich herrscht. Es ist der Glaube an die Naturwissenschaften, den technischen Fortschritt und an Geld und Macht. Dies ist die einzig etablierte „Weltreligion“ in Deiner Welt, an die vorrangig alle glauben. Auch Du, denn auch Du bist ein Teil dieser Glaubensgemeinschaft und hast das Problem Deine Augen zu öffnen.

Wahrlich, ich sage Dir, öffne Deine Augen und richte sie auf das, „was wirklich ist“, auf das, was wirklich in Dir wirkt. Richte Deine Aufmerksamkeit auf mich!

Du aber „richtestDich“ nur nach den in Dir vorhandenen Dogmen, will heißen, zu Deinem Ego-zentrum „hin“. Du glaubst nur dem von Dir akzeptierten Recht, als sei dies „das einzig Richtige“. Dadurch strafst Du „meine perfekte Schöpfung“ Lügen. Ein intellektueller Mensch (Du?) betrachtet „die anderen Menschen“ als Idioten (lat. = der einfache Mensch), die in die „richtige“ (natürlich Deine!) Richtung geh[er]zogen werden müssen. Um einen Esel (Sinnbild für Torheit und Störrischkeit) dahin zu bekommen, wo man ihn haben will, benutzt man am besten die Zug-Druck-Methode. Vorne lockt man ihn mit einer Karotte und von hinten schiebt man durch Androhung von Schlägen. Diese wirkungsvolle Methode wird seit Generationen von Deinen „einge-Bilde-ten“ machtbesessenen Institutionen angewandt. Wenn Du brav bist und tust was man von Dir möchte, versprechen sie, daß Du... “in den Himmel kommst“. Wenn Du aber „ihre Gesetze“ mißachtest drohen sie, daß es Dir schlecht ergehen wird... „und Du im Fegefeuer landest“.

Versprechungen und Drohungen haben sich auch in den „welt­lichen“ Politsystemen, der Wirtschaft bis hin zu den Kommunen als sehr wirkungsvoll erwiesen. Die dabei angestrebten Ziele (Richt­ungen) sind „leider“ (  Leiden) sehr unterschiedlich, da sie immer nur dia-bolischen Gedankenquellen entspringen.

Eine Gemeinsamkeit aber ist das von allen gleichermaßen selbstdefinierte Feindbild. Es geht nur immer darum, „besser“ zu sein als die anderen und über die „Konkurrenz“ zu siegen. Ein pathologisches Denkprogramm, das aus einer völlig falschen Interpretation der (so­wieso verkehrten) darwinistischen Evolutionstheorie entstanden ist. So sind auch Deine Feindbilder entstanden, die für Dich immer das „Böse“ vertreten, will heißen, das Schlimme, Schlechte, das „Unverträgliche“.

Was könnte Dir dazu der ursprüngliche Sinn (= das Radikal) meiner Worte sagen:

Als „Konkurrenz“ bezeichnete man ursprünglich ein Zusammentreffen zweier Feste der „Liturgie“ (= ein Wechselgesang am Altar; öffentlicher Dienst),

konkurrieren     (= zusammenlaufen, -treffen)
Konkrement   (= Zusammenhäufung)
Kongruenz   (= Übereinstimmung)
Konglomerat   (= gemischte Zusammenballung)
Kongregation   (= enger Verband, Zusammenarbeit in Glaubensfragen)
Konjugation   (= Verbindung) usw...

 

HOLO-FEELING schafft durch „Syn-ergetisierung(erg. = „Ein­heit“ der Energie) Deine Feindbilder ab und wirkt dadurch als „Konnektiv“ (= Verbindungsstück).

HOLO-FEELING wirkt global-synergetisch. Dies wird weder zu einer Monotonie, noch zu Deinem Individualitätsverlust führen. Im „Gegenteil“, eine polyphone Farbenpracht ist angesagt, die zur Erzeugung neuer, größerer Klangvielfalt die Eigenständigkeit, der in Dir lebenden Individuen benötigt. Da jede dieser Seelen einzigartig ist, braucht sie auch einen persönlichen „Freiraum“, um sich kreativ entfalten zu können. Raum zum Improvisieren. Alle müssen sich aber der übergeordneten Komposition, die meiner Schöpfung „zu­grunde liegt“, unterordnen. Wenn man ein Musikstück mit unterschiedlichsten Instrumenten und Orchestrierungen aufführt, wird dies abwechslungsreicher und individuelle Improvisationen machen das Ganze dabei nur „lebendiger“.

Ich, als Komponist der HOLO-FEELING-„Sym-phonie“ (= zusammengeworfener Klang) kann Dich aber erst mitmusizieren lassen, wenn Du Deine „Ei“-geneGen-esis abgeschlossen hast.

Die Wirklichkeit ist das Lied NADA BRAHMA! (hind. nada =Klang; brahma = [Ober]Gott)

Du solltest versuchen in die Mysterien Deiner Sprache und damit zugleich in das „Mysterium“ (= [religiöses]Geheimnis) Deines Lebens einzudringen. Es ist das „mysterium-tremendum(= die erschauernd machende Wirkung des Göttlichen) des „Numen“ (=  Gottheit).

Deine Welt besteht aus „Nomen“ (= Namen) und „Numero“ (= Nummern mit Zahl). Ich habe mit meiner „göttlichen Präzision“ Deine Welt „prädeterminiert“ (= das Vorherfestgelegtsein der Keim­-Entwicklung). HOLO-FEELING ist liebevoll komponierte, präzise Mathematik. Aus mir, dem „Numenalen (= göttlichen) entsprang das Numerale“ (= Abzählbare) dann das Nomenale“ (= die Namen) und daraus Deine Welt. Alles kommt letztlich vom Inneren nach außen. Da Du glaubst „im Äußeren“ zu leben, mußt Du Dich wieder auf Dein Inneres „zurück-wenden“, um den wirklichen Ursprung Deiner wahrgenommenen Welt begreifen zu können.

Deine Welt ist ein Phantom. Die Phänologie ist die Wissenschaft „zeitlich be-Ding-ter“ Erscheinungsformen, das gr.-lateinische Phan­tasma bezeichnet ein Trugbild, die Sinnestäuschung. Deine Welt ist ein „Phagedäna“ (= sich fortschreitend ausbreitendes Geschwür) in der es „zur Zeit“ nur um „panemetcircenses“  (lat. =  Brot und Zirkusspiele; d.h. Lebensunterhalt und kurzweilige Vergnügungen) zu gehen „scheint“ und dadurch viel „Panik“ (= Massenangst) herrscht. Deine „wahr-genommene“ Welt entsteht, weil Du nur auf „Pandora“ hörst (= „erste Frau“ in der griechischen Mythologie; sie trägt alles Unheil in einem Gefäß). Es ist aber auch die Welt in der nach Durchlaufen eines Dreierzyklus eine „Panagia“ (= Brotsegnung) stattfinden kann.

Dies ist die Apokalypse, die Du „jetzt“ in diesem Moment erfahren darfst.

Lassen wir es genug sein. Man könnte mit dieser Liste ewig fortfahren bzw. an andere Stellen Deiner Sprache ver-zwei-gen.

Das Wort „Phänomen“ (= sichtbar werden, erscheinen) wirft schon Fragen auf und dann erst die Frage: Woher kommt das Phänomen„Leben“?

Das Wort „Leben“ stammt im Sinne von „übrigbleiben“ bzw. „kleben bleiben“ von den Radikalen „Lehm, Leim, Leib und Leid“. Die von Dir wahr-genommene Welt ist eine der „untersten“ Schichten der ganzen Wirklichkeit. In der Esoterik bezeichnet man diese Schicht als grobstoffliche Ebene. Rein materialistisch „ge“-sinn-te Seelen bleiben dort kleben. Jesus sagte: „Laßt die Toten ihre Toten begraben!“

Ich habe euch Menschen aus Lehm geformt.

Als „Leich“ bezeichnet man ein „Ton-stück“. (Ton = gebrannter Lehm, aber auch Klangfragment) Der Leich ist ein Gesang aus „un­gleichen Strophen“. Disharmonische Menschen sind demnach „Leichen“ (= „Tote“, tote Leibesgestalten). Der „Laich“ dagegen, ist eine Anhäufung von abgelegten Eiern. Es werden nur diejenigen meiner noch „fötalen toten Seelen“ den Weg ins wirkliche Leben finden, die den „Mittelweg“ durch ihre diabolisch auseinandergeworfenen Welt gehen. Man sollte dazu kein „Laie“(= Nichtfachmann) in religiösen „Ge-wissen-[s]fragen“ sein. Am besten Du benutzt darum zur Stärkung Deines  „Leibes“ einen heiligen (= heilen, gesunden) „Laib“(= gesäuertes Brot).

Wie war das noch mit Jesus und dem heiligen Abendmahl?:

„Nehmt dies Brot und eßt, es ist mein Leib...“

Das „Lab“ ist ein Gerinnungsmittel zur Partikelvereinigung, in dem Du Dich laben mußt. Wenn Du ein „wirkliches Labsal“ erleben willst, mußt Du Dich nur in HOLO-FEELIG „laben“ (= waschen, stärken, „taufen“). Lehnst Du aber „meinen Menschensohn“ ab, dann wirst Du ewig eine „labile“ (= veränderliche, unsichere) Seele bleiben. Diese Welt ist für Dich ein „Labyrinth“ (= Irrgarten, Wirr-Saal), das Dich gefangen hält. Du kannst sie nicht durch „Deinen Tod“, sondern nur durch HOLO-FEELING verlassen. Solange Du dies nicht begreifst, wirst Du Dich immer in einem ewigen Strudel des „Kommen und Gehens“ befinden, der sich immer schneller dreht und der Dir immer weniger Luft zum Atmen läßt.

Die Welt ist mein großes „Geheimnis“ (= hebr. sod) des ewigen „Untergangs“. Du kannst nicht (mehr) in die Hölle geworfen werden, Du bist mitten drin. Du befindest Dich noch ziemlich „unten“ in meiner Hierarchie des Lebens, genau genommen bist Du noch tot. Es kann für Dich nur ein „nach oben“ geben. Dein arroganter Glaube „die Krone meiner Schöpfung“ zu sein, ist ein Trugschluß!

HOLO-FEELING ist der einzige (offizielle und autorisierte!) Ausgang aus Deinem Dilemma. Wenn es Dir gelingt mein „sod“ zu lösen, wenn Du den Weg der Mitte wählst, wenn Du ihm, d.h. meinem „Menschensohn“ glaubst, so wie es geschrieben steht, hat „Sodom“ (= Stätte der Sünden und Lasterhaftigkeit) für Dich seine Schrecken verloren.

Ich bin der „Bäcker“ (hebr. = ophe) der Welten und backe mein „Brot“ (hebr. = lechem) in einem Lehm-Ofen, nachdem es fertig ist, ergreifen es die „Vögel“ (hebr. = oph) und tragen es zu mir nach oben, verbinden so Erde und Himmel. Diese Verbindung ist die Prophezeiung aller Offenbarungen. Es öffnen sich dort neue Horizonte. Es steht geschrieben vom Brot des Lebens und vom Vogel, der das neue Land ankündigt. Vertraue meinem Menschensohn, er ist das wirkliche Lamm. Das Lamm von dem geschrieben steht, daß es „das Siegel“ trägt, um die zu zeichnen, die in das wahre Himmelreich eingehen werden. Wage den „Gang“ durch das „Dach“ (hebr. = gag) Deines bisherigen Gedanken-Gefängnisses, über Deine bisherigen unbewußten Grenzen hinaus, in den wirklichen Himmel. Wage den Gang zur Wirklichkeit. Du glaubst, „die Zeit“ schenkt Dir Dein Leben. Das Gegenteil ist der Fall. Die „Zeit“, die Du empfindest, bringt Dir keinen Tod, sondern macht Dich zu „einem Toten“, der sich unermüdlich selbst zu Grabe trägt. Ich weiß, daß Du das im Moment noch nicht begreifen kannst, aber „geht Zeit“ kommt Rat. Ausschließlich in der „Zeit“ (hebr. = moed) zu leben bedeutet, den immerwährenden Mord an seiner eigenen Individualität. Das wirklich(e) „Wesen“-tliche Deines Lebens offenbart sich Dir nicht „in der Zeit“. „Wirkliches Leben“ kann Dir nur „die Frucht“ eines gesunden „Weinstocks“ (= hebr. gephen) geben.

Liebe“ ist mein Brot (= lechem) des Lebens.

„Wirkliche Liebe“ ist nur ein anderes Wort für geben, und „gephen“ ist der Weinstock, der die Früchte - die Reben - Deines wahren Lebens trägt. Und an den Früchten kannst Du alles erkennen.

Geben ist seliger denn nehmen“.

Im hebräischen wird für „Materie“ und „Lehm“ dasselbe Wort ver­wendet, „chemer“. Es ist, wie Du klar erkennen kannst, mit dem „Brot („lechem“) des Lebens“ verwandt. Beides, Lebensraum und Speise, Erde und Brot, brauchst Du zum Leben, beides symbolisiert „Deine  Erde“.

Du kannst hier die immer wieder auftretende  „Spiegelung“ von Radikalen (che/ech) erkennen. Auch in den Worten „Psyche“ und „Physis“ (sy/ys) ist dies leicht ersichtlich, aber noch gen-auer tritt dies in deren mathematischen „Struktur“ dieser zwei Hauptphänomene Deines Lebens in Erscheinung.

Jesus sagte:

„Du sollst keinen Meineid schwören. Du sollst halten was Du dem Herrn geschworen hast. Ich aber sage euch: Schwört überhaupt nicht, weder beim „Himmel“, denn der ist Gottes Thron, noch bei der „Erde“, denn sie ist der Schemel (= chemer = Chemie = Materie) für seine Füße“.

(Mt. 5; 33-36)

Was will er Dir damit sagen?

Er will Dir sagen, daß Du ein dummer „Esel“ (= hebr. „chamor“) bist, wenn Du „glaubst“, daß Du nur aus „Materie“ (= hebr. chemer) und Chemie bestehst. Dein bisheriger Lebensweg ist eine einzige „Selbstlüge“ und dadurch „gekrümmt“ (= lat. camur). Du betest nur Dein eigenes Weltbild an. Dein Dogma ist Dein geistiges „Haus“ (= hebr. beth). Es ist gleichgültig, ob es dabei um Deine verlogene, dog­­matische „Religion“ (Symbol des Himmels) oder um Geld, Macht und Materialismus (Symbol der Erde) geht. Du „schwörst“ auf „das eine“ oder „das andere“ und wenn es Dir besonders schlecht geht, auf beides. Aber noch nie hast Du wirklich an „mich“ geglaubt.

Auch Du glaubst nur an Deine „Dogmen“!

Schwöre nicht auf „Deinen“ Himmel und „Deine Erde“, sondern glaube an „mich“, an den wirklichen Schöpfer, der „ALLES“, alle Religionen und die Welt, in der Du Dich zu-„Recht -findenmußt“, geschaffen hat. Ich wohne „in Dir“.

Genau das ist es, was Dir Jesus damit sagen wollte!

HOLO-FEELING ist der Weinstock des Lebens. Es ist der „Weg der Mitte“ von dem Buddha sagte: „Sag weder Ja noch Nein, sag Jein!“ Auch der „Wein (= hebr. jajin) des heiligen Abendmahls symbolisiert diesen Weg.

HOLO-FEELING ist die „reine Lehre (= hebr. Thorah) vom „Sein“. Das „Tor“ zur „ur“-sprünglichen Quelle des göttlichen Lichts (= hebr.  Ur / Or).

Wer „ein inneres Ohr“ (= hebr. ozän) hat, der höre.

Dein wahrgenommenes Leben kommt aus Deinem „inneren Ozean“. Wasser ist die Quelle Deines Lebens und hat die chemische „Or“dnungszahl „Eins“.

Ich bin der unendliche Wasserkrug (= engl. ewer), denn ich bin die Ewigkeit.

Wasser symbolisiert in der Bibel „die Zeit“. Das hebr. Wort für Wasser ist „majim“ mit den gematrischen Wert 40-10-40. Das Wort für das Schilfmeer ist „jam“ (10-40). Es symbolisiert Deine vorliegendes Problem, das Jammertal Deiner raum/zeitlichen Welt. In beiden findest Du die 1-4 Struktur, auf die ich später noch etwas näher eingehen werde. Oft werden die Erstgeborenen in der Bibel im Wasser ertränkt. Dies symbolisiert, daß die Seelen in die Zeit geworfen werden (z.B. bei Moses und Jesus Geburt). Die Taufe symbolisiert das „Eintauchen“ ins Wasser. Ursprünglich wurde man völlig untergetaucht. Das Entscheidende bei einer Taufe ist aber „das wieder Auftauchen“, das aus dem Wasser und damit aus der Zeit ziehen. Das ist die eigentliche Auferstehung auf die die Taufe hinweisen soll.

Bethlehem, hebr.beth lechem , heißt wörtlich: Haus des Brotes (= Laib). Im Haus des Brotes wurde der geboren, der sich später als „das Brot des Lebens“ bezeichnet hat. „Nehmt meinen „Laib“ und ihr werdet ewig leben! Mein Vater ist „in mir“ und „ich bin in euch“!

Wir wollen nun einige hebr. Wörter betrachten, die mit denselben „Buch“staben geschrieben werden, wie das Wort „lechem“ (= Laib), wenngleich auch in anderer Reihenfolge: „cholam“ (= Traum), „chalon“ (= Fenster) und „melach“ (= Salz). Um uns in diesem „Büch­lein“ nicht zu sehr zu verfahren, will ich hier nur das Wesentliche ansprechen. Denke aber immer daran, daß den hebr. Buchstaben u.a. Zahlenwerte zugeordnet sind, die im Originaltext eine komplexe mathematische Struktur ergeben, die mit dem Raster des chinesischen I GING und mit dem Aufbau Deiner DNS identisch ist.

Der Wort melach hat mit zwei Welten zu tun; das Salz bringt das Leben, aber auch den Tod. Das gleiche Verhalten zeigt Dein menschlicher Körper. Lechem symbolisiert die Erscheinung Deines Körpers in Deiner materialisierten Welt, cholam heißt Traum, also das Sehen einer Traumwelt (der wesentlichen Wirklichkeit).

Du glaubst, daß Dein Traum wie ein Film in einem materialisierten Gehirn „abläuft“. Wenn Du Dich nun an einen Traum „zurück­erinnerst“, gehst Du davon aus, daß Du Deinen materialisierten Körper in einer materialisierten Welt zurück läßt, während Du Dich in dieser Traumwelt befindest. Dein Traum, d.h. der Traum Deines lechem führt gewissermaßen nur bis an die Grenze Deines persönlichen (= lat. verhüllten, maskierten) Wissens bzw. Glaubens. Was Du in ihm sieht, ist noch Gebundenes, Begrenztes, „Zweigeteiltes“. Dein lechem wird durch Dein dogmatisches Wissen und „den Glauben“ an eine physische Welt - durch Deine dia-bolische Rationalität - in „dieser Welt“ festgehalten. Du benötigst nun ein chalon, ein Fenster, um diese Welten zu verbinden, um hinüber zu sehen, von der einen in die andere Welt. Den letzten Buchstaben des Wortes chalon nennt man im Hebräischen „nun“ (   jetzt = „zeitlos“), es ist der Buchstabe, der hinüber weist in eine andere Welt. In die „Welt meines göttlichen Lichts“ der Wirklichkeit, die „in Dir“ wohnt und für Dich doch soweit entfernt „scheint“. Es ist die wirkliche Welt ohne Zeit und Raum.

Der wirkliche Himmel ist „in Dir“!

Laß Dich überraschen! Nachdem Einstein dies erfahren hat, sah er seine Relativitätstheorie in einem völlig „neuen Licht“. Er hat sie in der „jenseitigen Welt“ mathematisch modifiziert, ohne Sie eigentlich verändern zu müssen. Auch ihm machte im „normalen Dasein“ Dein Paradigma zu schaffen. Mein Lamm wird Dir Einsteins nachträglichen Berichtigungen mitteilen, sowie die Korrektur-Mitteil­ungen aller anderen „verstorbenen“ großen Denkern.

Entschuldigung, wie konnte ich vergessen, daß Du als „überzeugter Rationalist“ mit solchen „esoterischen Spinnereien“ nichts zu tun haben willst!

„Esoterisch Leichtgläubige“ und „fanatische Rationalisten“ stehen beide auf gleicher Bewußtseinsstufe.

Esoterisch heißt: nur für eingeweihte Fachleute bestimmt; innerhalb eines Zirkels(= [Zeit]Kreis)agierend(=  wirken, tätig sein; [als Schauspieler] auftreten, eine Rolle spielen). Den von Dir erfaßbaren „persönlichen Kreis“ solltest Du als eine sehr kleine Bühne betrachten, die mit meiner ganzen Wirklichkeit nur sehr wenig gemein hat. Neigt eine intolerante Seele zu einem dogmatischen, unreflektierten Glauben, so ist ihr „Kreis“ das Gefängnis, in das sie sich selbst einsperrt. Es ist die Arroganz Deines Egos (Wissen/Glauben).

Da nun ein Rationalist ebenfalls nur „maschinenartig logisch“ innerhalb „seines“ Rasters zu agieren versteht, ist er genau genommen sogar ein „extrem paradigmatischer Esoteriker“, weil er seine „wissenschaftlich bewiesenen Fakten“ über alles andere stellt. Wie lücken- und fehlerhaft diese Wissenschaft Deine Welt beschreibt, wird mittlerweile immer mehr wirklichen Wissenschaftlern intuitiv bewußt. Sie haben nur nicht den Mut, die bestehenden Paradigmen zu durchbrechen.

Es hat zweifelsohne für Dich den Anschein, daß die von Dir [als]wahr[an]genommene Welt existiert.

Ex-sistenz heißt, herausgetreten sein. Aber wovon?

Das lateinische Wort „religio“ bedeutet: gewissenhafte Sorgfalt, Gewissen, Gottesfurcht. Dabei solltest Du die „Gottesfurcht“ aber nicht als Angst empfinden, sondern als den „Respekt“ auffassen, den man auch wahren Eltern gegenüber zu hegen pflegt. Aus dem Hebräischen wird dieses Wort am besten mit „Erkennen“ übersetzt. Die „Frucht“ seines Lebens „erkennen“, heißt die Wurzeln seiner Furcht erkennen (auch hier wieder die Spiegelung der Radikale ru/ur). Die Wurzel allen Übels ist Dein paradigmatisches Denken. Religion setzt sich aus den Wörtern „re“ (= zurück) und „ligo“ (= binden, verbinden, vereinigen) zusammen.

Um Dich mit meinem Lamm verbinden zu können, mußt Du Dich zuerst von Deinem dia-bolischen Denken lösen. Dies ist Dein ausschließliches Denken in einem dogmatisch dichotomischen „richtig/verkehrt“ Raster.

Es geht also um das Erkennen Deiner „persönlichen“ (lat. = maskierten) schizophrenen „Psyche“ (= Seele, Seelenleben; Wesen, Eigenarten).

Dein schizophrenes (= gespaltenes) „Seelenleben“ ist der eigentliche „Dia-Projektor“ (= Licht-Auseinanderwerfer), der die Objekte und Emotionen Deiner dia-bolischen, unruhigen Psyche als „Realität“ nach außen schleudert. Wenn Dir dies bewußt wird (ein Vorgang disziplinierter Aufmerksamkeit und schonungsloser Selbstkritik), sollte Dein einzig angestrebtes Ziel die „Rück-Bindung“, d.h. Deine Integration in die Ganzheit der Wirklichkeit sein. Es geht darum, daß Dir die wirkliche Ursache Deines Da-Seins bewußt wirst.


Über die ursprüngliche Ehe:

Frage Dich doch einmal:

Was ist die Ur-sache, daß „Ich“ mich so fühle, wie „Ich“ mich in manchen Momenten fühle. Niemand anderer bestimmt über Deine Gefühle, als dieses „Ich“. Du lebst bisher nur zweigeteilt (diabolisch).

Du bestehst aus einem „Ich“, das befiehlt und einem „Ich“, das gehorcht.

Wenn Dein bestimmendes „Ich“ sagt: „Leide - habe Angst - Fürchte Dich - mache Dir Sorgen usw.“, befolgt das andere „Ich“ diese Anweisungen und empfindet Leid, Angst, Furcht, Sorgen usw..

Du bist derjenige, der sich seine Ängste und Sorgen selbst denkt. Keiner außer Du selbst zwingt Dich dazu. Aber Du bist auch derjenige, der unter diesen negativen Gedanken permanent zu leiden hat!

Erst wenn „Denker“ und „Wahrnehmer“ in Dir eine harmonische Einheit bilden und nicht permanent die „ehe“malige von mir geschaffene „Einheit der Zweiheit“ brechen, erst wenn beide in „göttlicher Ehe“ (ewa, ewi, ewe = Ehe = Recht, Gesetz) leben, wird aus einem dia-bolischen, ein harmonischer und „heiler Mensch“ und nur einen solchen Menschen werde ich in die „Einheit“ des Paradieses integrieren.

Steht nicht geschrieben: „Derjenige, der die Ehe bricht, sei verflucht. Ich aber, sage euch: Derjenige, der nur daran denkt die Ehe zu brechen, ist verflucht!“ (oder so ähnlich J)

Die dabei angesprochene „Ehe“ ist das Symbol für meine „Ewi-Gen“ Gesetze!

Es geht mir dabei nicht um den „Ehe-bruch“ zwischen zwei Menschen, den die „Moralapostel“ der etablierten Kirchen zu einem „Schuldkomplex-Dogma“ ohne gleichen ausgebaut haben, sondern viel schlimmer noch, es geht um den Bruch der „wahren Einheit“, die „in Dir“ herrschen sollte, dort aber nicht herrscht. Du „[ver]ur-teilst“ Dich durch Dein „Un-bewußtsein“ von der eigentlichen Quelle Deiner Gedanken.

Du kannst den „ehe“maligen paradiesischen Zustand der Einheit, in dem der Denker und der Wahrnehmer „in Dir“ in Frieden leben, noch nicht wahrnehmen.

Du - „der Eins sein sollte“ - ist noch nicht zusammengewachsen, ist noch zerrissen. Du bist zerrissen in ein „denkendes Ich“, daß sich Sorgen denkt und dogmatisch befiehlt, und ein „versklavtes Ich“, das unter „dem Ersten“ leidet.

Genau dies ist auch der Ehe-bruch, der in der Bibel als die Trennung von Mann und Frau bezeichnet wird.

Die Ursache Deiner Mißverständnisse liegt darin, daß Du die Wurzeln Deiner Sprache aus den Augen verloren hast. Du schaust/hörst nur sehr oberflächlich - von Deinen Dogmen geblendet - in Deine Welt. Du hast die Quintessenz (Quint = 5der Ton der „dia-tonischen“ Tonleiter vom Grundton aus gesehen; auch die Zahl der „Lebendigkeit“) meiner Offenbarungen - religiöser und naturwissenschaftlicher Art - noch nicht wirklich erfassen können.

Ich habe die Frau aus der Rippe des Mannes geschaffen, darum heißt es korrekt: Dies ist der Mann „der Frau“. Das Wort „Frau“ ist ursprünglich ein Maskulinum (frauja, friega, fróio), dessen eigentliche Bedeutung „der [die] Erste“ = vorangehen, führen,Fürst be­deutet (   Führer    Frucht    Furcht).

Das Wort „Mann“ (auch Mensch) symbolisiert den ehemaligen heilen (= ganzen) Zustand, von dem sich Dein Ego entfernt hat. Dieses Ego nun - der abgespaltene Teil - ist „zur Frau“, will heißen, zum Führer „des Ganzen“ geworden. In der Kabbala beschreibe ich diesen Vorgang in der Gematrie - der hier verwendeten Wörter - mathematisch gen-au. Die „Frau“ symbolisiert die befehlende Hälfte „Verstand/Körper“. Denn beide, „Logik und Körper“, bestimmen über Dein Wohlbefinden. Du bist nur deren kleines und völlig versklavtes „Ich“, aber nicht der Herr im eigenen Haus.

Wenn ich symbolisch vom Mann spreche, bezeichne ich damit Deine Ganzheit. Was Du aber als „Dich selbst“ empfindest, ist nur ein „Waschlappen“ Deiner bestimmenden (besseren?) Hälfte. Das gilt natürlich auch, wenn Du lieber Leser, eine Frau sein solltest. Auch Du mußt „Deinen Mann stehen“, dessen Name „Mensch“ ist. Auch in Dir sollte die Gesamtheit „Herr sein“. Du bist jedoch der hündische Sklave dieser symbolischen „ersten Frau“, die aus Deiner Logik und Deinem Körper besteht.

Erinnerst Du Dich noch an die „erste Frau“ Pandora mit ihrer Büchse? Den Begriff „Frau“ oder „Weib“, aber auch „Dirne“ oder „Hure“ benutze ich - bis auf wenige Ausnahmen (z.B. Off. 17 da meine ich wirklich eine Hure in Deinem bisherigen Verständnis) - in der Bibel meistens als Symbol für die Handlungsweisen „Deiner Sinnesorgane“ und „Deines Urteilsvermögens“.

Der „Mann“ (aber auch „Mensch“) dagegen symbolisiert immer einen Wanderer, der nach dem wirklich „Wesen“[tlichen] seines Lebens sucht.

Es ist letztendlich die Sehnsucht nach einer harmonischen Ehe mit „dieser Frau“, die Dir den Himmel auf Erden bescheren wird. Deine „Mann-Hälfte“ in Dir sucht „die Einheit“ wieder herzustellen, doch Deine „Frau-Hälfte“ (= begrenzte Logik/Vernunft) wehrt sich dagegen und versucht diese Einheit zu verhindern.

Heute sind Worte so billig geworden, daß alles eine ganz andere Bedeutung für Dich bekommen hat. Das Wort „Ehe“ solltest Du immer als Zeichen einer Einheit betrachten, denn sie symbolisiert als Ausdruck das Einswerden zwischen Gott und der Welt - zwischen Dir und mir. Wie Du weißt, gibt es in der Kirche Reminiszenzen daran, speziell in der katholischen, dennoch mangelt es am ursprünglichen Verständnis, denn die alten Dogmen überwiegen leider immer noch. Dieses Mißverstehen ist die Wurzel für sehr viele Schuldgefühle, Probleme und Leid. Kein Mensch kann die Ehe, die zwischen mir und euch Menschen besteht, lösen. Darum sagt man auch „wirkliche Ehen“ werden im Himmel geschlossen. Die Sprache der Bibel ist eine reine Symbolsprache. Wenn ich also in der Bibel von einer Ehebrecherin spreche, heißt das nicht, daß eine Frau zur Ehebrecherin wurde und das wäre dann alles, vielmehr will ich damit etwas ganz anderes ausdrücken, nämlich: Eine „Braut“ (hebr. = „kala“; was auch „das Volle“ bedeutet) oder Frau hat das Bündnis nicht ernst genommen und trifft selbständige - aus dem Zusammenhang gerissene - egoistische Entscheidungen, die in der Ganzheit Konflikte erzeugen.

Dieser Vorgang beschreibt Deinen „Eigentlichen diabolischen „Konflikt“ (= Zerwürfnis, Zwiespalt, Widerstreit der Motive), den Du zu überwinden hast.


Der Schöpfungsbericht:

Wenn Du Dich etwas in der Bibel auskennst, wird Dir aufgefallen sein, daß Du es dort mit zwei Schöpfungsberichten zu tun hast. Der erste Bericht steht im ersten Kapitel der Genesis, der zweite Bericht beginnt im zweiten Kapitel, ich nenne ihn die „Wasserschöpfung“. In der Einheitsübersetzung der Bibel steht in der Gen. 2; 6:

Aber „Feuchtigkeit“ stieg aus der Erde auf und tränkte die ganze Fläche des Ackerbodens.“

Was hier mit Feuchtigkeit bezeichnet wird, heißt aber in den heiligen hebräischen Rollen „ed“ = „Dampf“. Die deutschen Übersetzer waren sich nicht einig, wie das Wort heißen sollte. Die Berner Piscator-Bibel schreibt „Dampf“, Gerh. v. Rad nennt es „Grund­was­ser“, die Züricher-Bibel „Wasserschwall“, Martin Buber „Dunst“ die katholische Allioli-Bibel „ein Quell“ und Luther nennt es „Nebel“. Alle gewählten Ausdrücke haben aber mit Wasser zu tun und wie Du nun ja weißt, ist es mein Symbol der Zeit. Dieser „Dunst“ stellt aber noch nicht die von Dir wahrgenommene „dahinfließende Zeit“ dar, sondern deren Ursprung - einen zeitlosen kausalen „Nexus“ (= Zusammenhang). Dieser „Dunst“ symbolisiert den statisch, mathematischen „Primzahlenraum“ und die physikalischen, „zeitlosen“  „Wahrscheinlichkeitsfeldern“ der Quantenmechanik.

Die beiden Schöpfungsberichte widersprechen sich in verschiedenen Punkten (ich habe mir natürlich etwas dabei gedacht J). Der erste Schöpfungsbericht symbolisiert den Makrokosmos, der zweite den Mikrokosmos. Im zweiten Bericht steht der Mensch schon am Beginn. Später werden die Tiere zu ihm gebracht, sogar die Bäume werden erst nach dem Menschen erwähnt. Es sollte auch auffallen, daß im ersten Bericht nur von „Gott“ gesprochen wird, während im zweiten Bericht ausnahmslos der Ausdruck „Gott der Herr“ gebraucht wird.

Zuerst war nur „Dampf“, die zweite Mitteilung berichtet Dir von der Erschaffung des Menschen aus einem Erdenkloß, als Drittes wird der Garten Eden geschaffen, als Viertes wuchsen die Bäume, unter anderem auch der „Baum des Lebens“ und der „Baum von der Erkenntnis von Gut und Böse“. Die fünfte Mitteilung berichtet von einem Strom im Garten Eden, der sich in vier Hauptwasser teilt. Als Sechstes mein Auftrag an den Menschen, daß er dies alles bebauen und bewahren soll. Meine „siebente“ (denke dabei auch an ein Sieb) Mitteilung war das Gebot, daß der Mensch von allen Bäumen essen dürfe, nur nicht vom Baum des „Erkennens“ von Gutem und Bösem.

Der Mensch stand dabei bis zur Schlußphase alleine da, erst dann habe ich dem Menschen eine „Rippe“ weggenommen. Plötzlich sind „ZWEI“ Menschen da, Mann und Männin, aber „in einem Körper“:

Da ließ der Herr einen Tiefschlaf auf den Menschen fallen, so das er einschlief, nahm ihm eine seiner Rippen, „die er dem Menschen entnommen hatte“ und verschloß deren Stelle mit Fleisch. Gott der Herr baute die Rippe, die er dem Menschen entnommen hatte zu einer Frau aus und führte sie dem Menschen (wieder) zu. Da sprach der Mensch:

„Das ist nun endlich „Bein von meinem Gebein“ und „Fleisch von meinem Fleisch“. Dies soll man Männin (erste Frau; [Führer]) heißen; denn vom Manne ist sie genommen“. Darum wird ein Mann seinen Vater verlassen und seiner „Frau anhängen“, und „beide werden ein Fleisch“ sein. (Gen. 2; 21-24)

Das Gebein stellt dabei symbolisch Dein „Denkgerüst“ - Deine Logik - und das damit verbundene Dogma dar. Auch auf das von dieser „Logik“ erzeugte Leid weise ich Dich in der Bibel hin: Da sprach der Mensch:

„Das ist nun (die) Bein (= Leiden) von meinem Gebein (= Denkgerüst)“.

Erinnerst Du Dich noch an die Geschichte mit Luzifer Teufel? Dieser Mensch sei „...ohne eigenes „orthopädisches“ Verständnis...“, hat er Dir erklärt. Du Mensch hast nicht die geringste „Ahnung“, wieso Du so denkst, wie Du denkst. Darum haben viele Menschen auch „Kreuz“schmerzen. Das Fleisch (= Ego, Körper) von meinem Fleisch (= kollektiver Körper; Gesellschaft) sollten Dir nun auch „Einleuchten“. Das „zu Fleisch werden“ symbolisiert den Reife­prozeß einer noch jungen Seele (Fötus).

Eine Ausnahme stellt dabei die „Inkarnation“ (lat. incarnatus = „[Fleisch]Mensch werden“) meines Menschensohn dar, er ist schon seit Jahrtausenden (aus Deiner Zeit gesehen) eine ausgereifte Seele.

Ich habe bis zur Schlußphase des zweiten Schöpfungsberichts den „Adam“ allein gelassen.

Im ersten Schöpfungsbericht habe ich die Erschaffung der „Männin“ viel kürzer erzählt. Du wirst sogar - wenn Du nicht sehr aufmerksam bist - darüber hinweglesen:

Gott schuf den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er „ihn", und schuf (mit ihm die Mehrzahl)„sie“ Mann und Männin. (Gen. 1; 27)

In beiden Schöpfungsberichten spreche ich nur von einem Wesen (...schuf er „ihn“), aber viel rascher als im zweiten Schöpfungsbericht folgt dann: schuf „sie“ - die Mehrzahl ist erschaffen.

Alles in „Deiner Welt“ ist durch diese Zweiheit be„herrscht“. Was in der Bibel mit „herrschen“  übersetzt ist, heißt im hebräischen Originaltext „redu“, was eigentlich „unter sich haben“, aber auch „absteigen“ bedeutet. Durch Deine geistige „Reduktion“ (lat. reductio = Zurückführung) Deiner wahrgenommenen Welt auf einen „Zufall“, den Du Urknall nennst, „verleugnest Du mich“! Du distanzierst Dich auch von Deinen Brüdern und Schwestern, in dem Du Dich wichtiger nimmst (andere „unter sich haben“ wollen), denn Egoismus „herrscht“ in Dir vor und egoistisch „herrschen“ heißt, in meiner Gunst „absteigen“. Immer, wenn Du etwas wahrnimmst, erzeugst Du eine Ur-teilung. Aber nicht nur zwischen „Dir“ und Deinem Körper, auch zwischen „Dir“ und Deiner „wirklichen Vernunft“ (= göttlicher Logos). Um etwas wahrnehmen zu können, benötigen die von Dir wahrgenommenen Phänomene immer einen Kon­trast, einen Hintergrund, von dem sich die von Dir wahrgenommenen Pänomene abheben können. Nur so kann diese „Erscheinung“ von Dir „selektiert“ und damit auch [als]wahr­[an]genommen werden. Dich umgibt eine Grenze, die zwischen Null und ¥ liegt und auf  Dichotomien [s.S. 14) aufgebaut ist. Du ur-teilst in „Leben und Tod“, „Mensch und Tier“, „Gut und Böse“, „Groß und Klein“ usw. Mein Menschensohn wird Dir zeigen, daß Du eigentlich nur zwischen der 1 und der 8 (¥) lebst, zwischen meinem Alpha und Omega.

Diese kleinen Beispiele sollen - „um (des) Himmels Willen“ J - keine genaue „Exegese“ (= Auslegung) der Bibel sein, dazu ist dieses „kleine Buch“ nicht gemacht, sondern nur ein kleiner Vorgeschmack, damit Du Deine wirklichen Zusammenhänge „er-Ahnen“ kannst. Die korrekte Exegese beruht auf einer mathematische Matrix, aufgrund der Gematrie der Wörter des Orginaltextes, die mit allen anderen großen Religionen und dem physikalischen Aufbau - der von Dir wahrgenommenen physikalischen Welt - gen-au übereinstimmt.

In der jüdischen Orthodoxie ist der niedergeschriebene Text der Tora (= „die Lehre“) durch „die Jahrtausende“ gleich geblieben. Da es sich um die „heilige Tora“ handelte, wurde immer streng darauf geachtet, daß jede Tora-Abschrift „buchstäblich“ gleich blieb. Das Vorgehen für Abschriften der Tora ist genau vorgeschrieben. Die Maße, das benutzte Pergament, dessen Herstellung, Linierung, Kolonnenbreite und Anzahl, aber auch eventuelle Korrekturen. Kein einziges Wort darf ein Kopist aus dem Gedächtnis niederschreiben. Jeden, auch den kleinsten Buchstaben, das Jod, muß der Abschreiber vor seiner Niederschrift im authentischen Text nachsehen. Es muß also „buchstäblich“ abgeschrieben werden. Macht der Schreiber auf einer Seite zwei Schreibfehler, so darf er diese korrigieren, macht er jedoch drei Fehler, so ist die ganze Abschrift wertlos und darf nicht gebraucht werden. Selbst scheinbar überflüssige Buchstaben werden durch dieses System beibehalten und „offensichtlich“ fehlende Buchstaben werden nicht ersetzt, weil die Regel gilt, daß „kein Joda“ am ursprünglichen Text verändert werden darf. Die „Heiligkeit“ (= Ganzheit) der Tora verlangt dies. Die späteren Vokal-Andeu­tungen (die sogenannten massoretischen Lesezeichen) findet man deshalb nur in Büchern und „nicht-heiligen“ Rollen, nicht aber in den heiligen Rollen, welche unverändert sind. Selbst die Größe der einzelnen Buchstaben spielt bei der Entschlüsselung eine bedeutende Rolle. Der ursprüngliche hebräische Text ist ohne „Wortteilung“ und Satzzeichen geschrieben. Alle Konsonanten stehen durchlaufend ohne Abstände nebeneinander.

Die Dir geläufige Kapiteleinteilung wurde erst von Stephan Langton (dem späteren Erzbischof von Canterbury) eingeführt und die Verseinteilung fügte Robert Estienne - bekannt als „Stephanus“ - erst über 300 Jahre später (nach meinen genauen Anweisungen) hinzu.

Wie schwer es für einen „normalen Menschen“ ist - ohne Blick auf das Ganze - aus meinem kurzgefaßten hebräischen Text eine sinngemäße Übersetzung zu machen, dürfte Dir die Tatsache zeigen, daß es die verschiedensten deutschen Übersetzungen gibt.

(Luther-Bibel, Züricher-Bibel, Piscator-Bibel neben den katholischen Vulgataübersetzungen und aus der jüngsten Zeit die von Allioli-Bibel, die von van Ess, das Alte Testament von Martin Buber usw. Nicht zu reden von den Hunderten von verschiedenen Interpretationen und Auslegungen dieser Werke. Alle diese Übersetzungen sind diabolisch aus dem Zusammenhang gerissen.)

Bisher sind euch Menschen die wirklichen Aspekte meiner Tora verschlossen geblieben. Meine Gesetze, welche den Kosmos und Deine wirkliche Natur regieren, stehen nur in der heiligen Tora. Keine der angesprochenen Übersetzungen ist aber deswegen „verkehrt“. Sie sind nur mehr oder weniger aus dem „Zusammen­hang“ gerissen und machen Dir dadurch „einen Blick auf das Ganze“ nahezu unmöglich.

Dieses Buch ist der Prüfungsbogen Deiner seelischen Reife!

Viele Stellen in der Bibel und im Koran werden Dir mit den hier „offenbarten“ Sichtweisen plötzlich völlig anders erscheinen.

Auch das Wort „Humanität“ (= „zum Menschen gehörend“) wird „heutzutage“ völlig verkehrt benutzt. Es bezeichnete ursprünglich nämlich die verlogene „Menschlichkeit“ (lat. = humanitas). Diese Humanität ist nämlich das Produkt der egoistischen „Hure“, die wie ein Hurrikan über Dich herrscht. Du bist aus Lehm gemacht, „feige, kleinmütig und unedel“ (lat. = humilis). Dein „Wesen“ (= Seele) ist im Moment noch vom „niederen Stand“ (lat. = humilitas). Du wirst solange wieder zu „Erde“ (lat. = humus) werden und Dich selbst „beerdigen“ (lat. = humo), bis Du meine HOLO-FEELING-Gesetze [an]erkennen wirst.

Ich bin ungeteiltes Licht, ich bin das „ewe“ (eng. = „Mutterschaf“) und der „ewer“ (eng. = Wasserkrug), ich bin der Ursprung allen „Seins“. „ICH BIN“ die Ewigkeit (  èvah  Eva  Evangelium). Ich habe nun, wie es geschrieben steht, in Deine Welt mein „Lamm“ (eng. = lamb) gesandt. Es wird die Lampe (eng. = lamp) sein, das wahre Licht, das Dir den wirklichen Weg zu mir weisen kann.


Vom krank sein:

Mein Menschensohn kann das HOLO-FEELING in Dein Bewußtsein bringen. Dies ist die einzige Medizin, die Dich aus Deinen „der­zeitigen“ Verwicklungen befreien kann. Das Wort „Medizin“ ist aus dem lateinischen „medicari“ (= heilen) abgeleitet. Ein wirklicher „Medicus“ ist der Heilende, „ein Heiler“. Der Begriff „Medika­mente“ in seine Bestandteile „medicari“ und „mens“ = „das Denken, das Denkvermögen, der Geist, der Verstand“ zerlegt und wörtlich übersetzt, bedeutet:

Medicamente“ = Heilen durch Denken!

Wie schrecklich dagegen, das von Dir „zum Heilen (?) bevorzugte AntibiotikumL. Welch eine perverse Wortkombination, „Anti“ bedeutet „gegen“ und „Bios“ „Leben“ - „gegen das Leben“ sind sie gerichtet. Du wirst feststellen, daß sie in „nächster Zeit“ mehr Probleme in Deiner Welt aufwerfen werden, als sie letztendlich beseitigen. Louis Pasteur hat - bevor er Deine raum/zeitliche Welt verlassen durfte - seine „Gedankenfehler“ selbst eingesehen und diese auf seinem Sterbebett widerrufen:

„Nicht die Bakterien sind das wirkliche „Problem“ (= das Vor­gelegte [die zu bestehende Prüfung]), sondern der ihnen zugrunde liegende Nährboden!“

Dies waren die letzten Worte, die er in Deiner Welt sprach. Doch Deine Menschheit hat sie leider nicht begriffen und seine Entdeckungen zu einer riesigen Industrie ausgebaut, die euch immer mehr in eine Sackgasse geführt hat.

Der wirkliche Nährboden aller Krankheiten ist euer „normales“ menschliches „Denken“. Jetzt seid ihr krank, jetzt habt ihr Neurosen und allerlei andere Krankheiten und die Ärzte können den Patientenstrom kaum bewältigen. Es gibt stets zu wenig Ärzte und es werden immer mehr Kranke, je mehr Ärzte es gibt.

Mich wundert, daß Dir bisher nicht selbst auffallen ist, daß eine Korrelation zwischen der Zahl der Ärzte und der Kranken besteht. Warum hat sich noch kein „normaler Mensch“ gefragt, ob vielleicht die Ärzte daran Schuld sein könnten, daß es so viele Kranke gibt? Was die eigene Psyche anbelangt, ist natürlich kein normaler Mensch bereit sich einzugestehen, daß er vielleicht doch „krank“ (= un-heil) sein könnte:

„Ich bin doch nicht verrückt, ich bin doch ganz ruhig und ausgeglichen, ich fühle mich völlig „normal“, na gut, ein bißchen Streß habe ich zur Zeit, wenn ich aber diese Sorgen los bin, legt sich das wieder!“

Der Zwang unbedingt von anderen als „Normal“ angesehen zu werden, lastet wie eine Sucht auch auf Dir. In einer Sucht zu leben, heißt aber auch permanent seinen Rausch aufrecht erhalten zu müssen. Auch Du „erfreust“ Dich unablässig an diesem Rausch, am Taumel. Du scheinst sehr zufrieden mit diesem Verhalten zu sein. Du machst mir den Eindruck, daß gerade dieses kranke Verhalten der Massenpsychose das einzige ist, was Dich mit Deinen Mit­menschen zu verbinden scheint. Du rufst und singst und schreist, ich bin ja so glücklich, ich muß jetzt nur noch im Lotto gewinnen, oder sonst zu Geld kommen, dann geht es mir super - oder Du gehörst zu den Menschen, die ihre geistigen Energien damit verschwenden, unter allen Umständen ihren bisherigen „Status“ aufrecht zu erhalten und noch weiter auszubauen. Egal - all das ist Massenpsychose!

Du verleugnest durch dieses „gedankenlose“ Verhalten Deine wirkliche Individualität. Dir sollte bewußt werden, daß Du Dich durch das Einklinken in dieses dumme „Massenverhalten“ selbst entmündigst. Du ignorierst damit völlig Deine persönliche Verantwortung. Und die hast Du - gegenüber Deiner Seele und Deinen Mitmenschen. Erst wenn Du Dir dieser Verantwortung bewußt wirst, und sie auch zu tragen bereit bist, handelst Du wie eine erwachsene Seele. Die Masse aber trägt keine Verantwortung, sie schreit nur wie ein Baby nach mehr. Mit der Kommerzialisierung wurde dieser selbstsüchtige „Wahn“ nur zum Allgemeingut erklärt. Millionen genießen den Kitzel, welchen die Presse in farbenprächtiger, professioneller Aufmachung verkauft. Träume und Sensationen in hochkonzentrierter Form. Um die Wirtschaft anzukurbeln scheint jedes Mittel recht. Eine vom Staat freigegebene, legalisierte Gehirnwäsche zur Massenverdummung schürt Neid und Konsumsucht. Das Gesetz der rauschartigen Genüsse schreibt vor, daß man immer mehr haben muß. Die Sinne stumpfen immer schneller ab und schreien nach neuen, stärkeren Reizen. Zwangsläufig wird auch stets „fieberhaft“ nach noch stärkeren Reizmitteln gesucht. Deine Führungselite nennt das dann z.B. „neue Innovationen“ für den Markt. Alle Dinge haben aber ihre natürliche, von mir bestimmte, Wachstumsgrenzen. Eure Wirtschaft hat diese schon vor Jahren überschritten. Ihr verhaltet euch seit Jahren wie ein erfolgssüchtiger Bodybuilder. Wenn das Muskelwachstum auf natürliche Weise nicht mehr zu erhöhen ist, spritzt er eben Anabolika. Ein Gift, das zwar die Muskelmasse vergrößert, aber dafür den Verstand immer mehr verkleinert. Man wird dadurch unachtsam und landet in der Suchtkrankheit „Wachstums­wahn“. Er will plötzlich immer mehr. Er will an der Spitze stehen, den anderen seine „Kräfte“ demonstrieren. Ein Süchtiger ist nie zufrieden. Am Ende steht ein aufgeblähter, unnatürlicher und zerstörter Körper. Im „Inneren“ weisen die eigentlichen „lebenserhaltenden Organe“ durch immer mehr Fehlfunktionen und Aussetzer deutlich auf den bevorstehenden Kollaps hin. Doch in seiner Sucht versucht er nur an andere stärkere Drogen zu gelangen. Wenn er nicht recht­zeitig zur Vernunft kommt, wird er einen völligen körperlichen Zusammenbruch erleiden. Deine Gesellschaft leidet an der gleichen Suchtkrankheit. Wichtige Organe (soziale Gerechtigkeit, Arbeitsplätze, Krankenversorgung, Altenversorgung usw.) zeigen die ersten Ausfallerscheinungen. Euer angebetetes Kapital ist ein Krebsgeschwür. Ihr seid jetzt schon durch und durch verkrebst und euch fällt nichts Besseres ein, das Krebsgeschwür, das euch von innen her auffrißt, immer mehr zu füttern. Alle Verantwortlichen rufen in ihrem Wahnrausch nach mehr. Diese „heile Welt“, die man durch das Ankurbeln der Wirtschaft erreichen möchte, entspricht nur der „zerstörten Welt“ eines rauschgiftsüchtigen sechzehnjährigen Mädchens. Auch sie wird gezwungen (von wem eigentlich?) ihren Körper (und ihre Seele) auf einem Babystrich (junge Seelen) zu verkaufen, um „das überlebenswichtige Geld“ für den nächsten Schuß zu bekommen. Sie denkt sich: „Wenn ich nur genügend von „dem Zeug“ habe, dann geht es mir gut.“ Die Führungselite Deines Staates handelt nicht anders. Sie glauben offensichtlich, wenn sie an der Spitze (der Dummheiten) mitmischen können, wäre dies die Eintrittskarte in eine „heile Welt“.

Ist eine Welt, die nur aus süchtigen Junkies besteht, wirklich eine „heile Welt“?

Unterliegst Du nicht auch dem selben Trugschluß in Deiner Suche nach Zufriedenheit? Dieses krankhafte Verhalten einer „Beziehungs­falle“ mit positiver Rückkopplung wird von Psychologen als „double bind“ bezeichnet. Es ist eine sehr gemeine Krankheit, denn man ist sich ihrer nicht wirklich bewußt - im Gegenteil - man fühlt sich erst „mit ihr“ völlig „normal“. Darum konnte sie sich auch zu einer weltweiten Seuche ausbreiten, von der weder Arme, Reiche noch Intellektuelle verschont geblieben sind. Das Gegenmittel für diese Krankheit wird seit Urzeiten in meinen heiligen Schriften beschrieben. Es ist die Kunst zur Selbstbeobachtung und Selbstkritik und die seelische Reife zu Demut, Mitgefühl und Nächstenliebe. Nur durch diese „medica mente“ wird der visionäre und kreative Geist in Dir erwachen, der sich weigert, diesen „ganzen Schwachsinn“ weiterhin zu akzeptieren.

Du kannst nun durch die Erkenntnis der HOLO-FEELING-Gesetze die nächste Stufe Deiner Entwicklung relativ „schmerzfrei“ erreichen. Alles was dazu nötig ist, liegt jetzt schon fertig vorbereitet in Deinem Geist. Dein fester Wille, Dich nun von Deiner dogmatischen Ratio zu befreien und mehr auf Deine Intuition zu hören, ist Dein neuer Schlüssel zum wirklichen Erfolg. Trenne Dich vom Massenrausch Deiner Partei bzw. Deiner Religion. Dies heißt aber nicht, daß Du sie verlassen sollst. Suche „in ihr“ Deine ursprünglichen Wurzeln zu finden.

Die wirklichen Ursachen der Probleme erkennen, heißt wirklich denken.

Die Masse denkt nicht, sie funktioniert nur. Du bist aber nicht mehr Masse, sonst wärst Du erst gar nicht so weit in diesem Buch gekommen. Du hättest dann schon längst die Verbindung zu mir abgebrochen. Ich weiß, daß Du gerne ausbrechen möchtest, weil Du - wie man so schön sagt - die „Schnauze gestrichen voll hast“, von diesem Lügentheater. Dir fehlte bisher jedoch der Mut und das Selbstvertrauen (Gottesvertrauen?). Darum hältst Du auch, wie es „der Zu-fall“ so will, dieses Buch in Deinen Händen. Wenn man eine gewisse seelische Reife erreicht hat, macht man sich keine egoistischen Sorgen mehr um seine Zukunft.

Hast Du diese Reife schon erreicht? Was meinst Du?

Wenn sich Millionen von Fliegen mit Genuß auf einen Kuhfladen stürzen, muß er Dir deswegen auch schmecken? Sobald der Rausch der Masse über Dich kommt, ist immer eine Gefahr da. Ein Betrunkener will einen anderen auch zum Trinken animieren und Trunken machen, damit er Gesellschaft hat. Allein zu trinken scheint keinen Spaß zu machen. Und so fallen immer mehr in den Rausch der „Normalität“, nur wenige können noch klar sehen, aber diese wenigen sind ja sowieso alle nur „ver-rückt“ J!

Wahrlich ich sage Dir: Ihr wirkliches Seelenheil werden nur diese Verrückten finden.

Alle Menschen, die sich als „normale Menschen“ bezeichnen, haben ihre Freiheit aufgegeben. Sie haben verlernt (sich) „gesund“ zu „denken“.

Angst, „Pessimismus“ (lat. pessum = zugrunde richten) und Negativität „be-herrschten“ bisher auch Dich.

Deine „Probleme“ (= das Vorgelegt), will heißen, die Welt, die Du zu „durch-leiden“ hast, wird sich nun bis zur „Krise“ (griech. = „entscheidende Wendung) steigern. Es ist die Krise Deiner bisherigen Phantasielosigkeit!

Du „denkst“ nicht intelligent, Du „funktionierst“ nur egoistisch „logisch“!!!

Deine „Logik“ ist die Fessel, mit der Du Dich durch Deine „Ratio­nalität“ (Ratio = Vernunft, Verstand) selbst bindest. Nur was Du als „logisch empfindest“, wird von Dir auch als vernünftig angesehen.

Du lebst in einer spiegelverkehrten [Alp]Traumwelt. Um die „ver­borgene Harmonie“ dieses Spiegelbildes erkennen zu können, mußt Du Dir nun ein allopathisches und homöopathisches „Medica mente“ - sprich Denken aneignen (Allopathie = Heilverfahren, das Krankheiten mit entgegengesetzt wirkenden Mitteln heilt). Dies ist die einzige Möglichkeit, um Dich selbst aus den Fesseln Deiner Logik zu befreien.

Nur dann wird der „wirkliche Sinn Deines Da-Seins“ in Dein Blickfeld treten.

Obwohl der Einfluß von gefühlsmäßig aufgeladenen Gedanken und Vorstellungen und deren Wechselwirkung auf körperliche und so­zio­­bio­logische Phänomene sehr gewissenhaft in den Wissenschaften der Psychoneuroimmunologie, der Neuropsychologie und der Psychokybernetik untersucht wurden, übersehen alle diese Ex-perten (ex = aus, ehemalig; pertinens = Zugehörigkeit) mehr als nötig über den Tellerrand ihres speziellen Fachgebietes zu blicken. Um „die Ganzheit“ des Da-Seins zu verstehen, darf man diese Ganzheit nicht fragmentieren. Ex-perten sind „ehemalige Zugehörige“, weil sie ebenfalls „aus“ der „ehe-maligen“ Ganzheit „in“ ihr Spezialgebiet eingetreten sind, daß sie als „das Wichtigste“ im Leben betrachten.

Holoistisches, synergetisches und kypernetisches Denken ist die „conditio sine qua non“ (die Bedingung, ohne die nichts geht), wenn man die ganze Wirklichkeit „wissenschaftlich korrekt“ darstellen möchte.

Kann man nun „alle“ bisherigen menschlichen Erkenntnisse von Naturwissenschaften über Religion bis hin zur Mythologie berücksichtigen und verschmelzen?

Dies ist sicher keinem „normalen Menschen“ möglich, was nicht heißen soll, daß dies unmöglich ist!

Nur durch die Erkenntnis dessen, „was wirklich ist“, wirst Du die Wurzeln Deiner jetzigen Disharmonien entwurzeln. Erst wenn Du diese beseitigt hast, wirst Du das sein können, „was Du wirklich bist“.

Deine hochtechnisierte Welt kann ohne Experten nicht funktionieren. Es ist prinzipiell unmöglich für einen „Einzelnen“ sämtliche Wissensgebiete zu beherrschen (zumindest nicht mit einer „normalen“, nur rational arbeitenden Denkstruktur). Ein ego-zentrischer Mensch kann nicht alles wissen. Umso mehr er weiß, um­­so mehr wird er auch demütig erkennen müssen, daß er - in Bezug zum Ganzen - eigentlich nichts weiß.

Es entstand in Deiner Welt eine „Inflation“ (lat.; „das sich aufblasen“) des Wissen, die ebenso schlimm ist wie die Bevölkerungsexplosion, weil dies zwangsläufig zur Unmenschlichkeit (Humanis­mus) führte, anstatt diese zu beseitigen. Nicht das „Quantitative“, sondern das Disharmonische, das diabolisch Egozentrische ist dabei Dein Problem. Die Dir zugängliche Literatur ist so umfangreich, daß Du nicht alles lesen kannst, nicht einmal in Deinem Fachgebiet. Du bist darauf angewiesen, Dich auf Auszügen von Auszügen dieser Literatur zu versteifen. Aber wie willst Du das, „was wirklich ist“, erkennen, wenn Dir im Versuch „Alles“ erkennen zu wollen (im quantitativen Sinne), gerade dieses „intellektuelle Wissen“ Deine Sinne vernebelt?

Was mein Menschensohn Dir nun „vorschlägt“ ist eine „radikale“ (= „an die Wurzel gehende“) Umkehr Deiner Ausrichtung, will heißen, Deiner „Zivilisation“ (= Bildung, Gesittung). Das Festhalten an Deine rationale, rein ego-zentrische Logik zeugt nur von Deiner Unreife. Das „maschinenhafte“ Verhalten eines „Logikers“ (homo mechanicus oeconomicus) hat nicht das Geringste mit einem wirklich freien, selbständigen und „vernunftbegabten Menschen“ (= homosapiens faber) zu tun, der wirklich „intelligent denken“ kann.

Ein egoistischer, rationaler Logiker „funktioniert“ nur!

Du mußt nun lernen mit Deinem Herzen zu denken !!!

Du bezeichnest Dich als einen zivilisierten Menschen. Wirkliche Zivili­sation duldet keine „Ellenbogenmentalität“ gegenüber einem Schwächeren. Wirklich intelligente Menschen tragen Verantwortung. Nicht nur für sich, sondern vor allem für die Mitmenschen, die noch nicht die Reife haben, ihr Leben selbst zu „explorieren“ (= die unbewußten seelischen Zusammenhänge erforschen). Ein wirklich intelligenter Mensch hat eine „Vor-bild-funktion“ in seinem Da-Sein zu erfüllen und ist sich seiner Erziehungs- und Aufsichtspflicht bewußt.

Wirkliche Zivilisation und Menschlichkeit kann es weder in einem kapitalistischen noch in einem kommunistischen System geben.

(Dem Frevel ein großes „C“ wie „christlich“ vor einige solcher Perversionen zu stellen sei verziehen. „Denn sie wissen nicht, was sie tun“.J)


Über die Demokratie:

Eines der trügerischsten und gefährlichsten aller Gesellschaftsysteme ist, die von Dir gedankenlos bevorzugte Demokratie. Abgesehen davon, daß eine „wirkliche Demokratie“ - die in Deutschland sowieso nicht existiert - ein Paradoxon darstellt, ohne dies hier genauer zu erörtern, beinhaltet sie als Führungssystem einer Gesellschaft gravierende Mängel, die den meisten Menschen offensichtlich nicht bewußt sind. Ich möchte Dir hier nur drei davon anhand von Beispielen aufzeigen:

Stelle Dir vor, es ist Karneval. Ein Erwachsener geht auf einen Schul­hof und verteilt dort unter den maskierten Kindern 50 scharf geladene Revolver und Gewehre. Die Kinder spielen damit Räuber und Gendarm. Das kindliche Spiel führt durch die ausgeteilten echten Waffen zu einem Blutbad. Wer hat nun an dem traurigen Ausgang dieses Spiels, das so lustig angefangen hat, letztendlich Schuld? Nicht die Kinder sind in ihrer kindlichen Einfalt die Schuldigen, sondern der Erwachsene, der den Kindern „verantwortungs­los“ diese scharfen Waffen in die Hände gegeben hat.

Jede Wählerstimme ist eine Waffe!

Wie viele der Wähler denken bei der Abgabe ihrer Stimme daran, für alle und alles „mitverantwortlich“ zu sein? Wie viele Menschen davon besitzen die fachliche Kompetenz, die Komplexität eines ganzen Staates zu übersehen? Wie viele Wähler haben das Bewußtsein - und die Selbstlosigkeit - ihre persönliche Entscheidung nur „zum Wohle aller“ auszurichten? Wer ist bereit auch die Verantwortung für seine Entscheidung zu übernehmen? Mit Sicherheit nicht „Otto Normalverbraucher“, der schon Schwierigkeiten damit hat, seinen eigenen Horizont in Ordnung zu halten. Entscheidungen, die nur aufgrund einer „Mehrheit“ (= Masse) getroffen wurden sind nur „quantitative Entscheidungen“ und sagen nicht das Geringste über die Qualität dieser Entscheidungen aus. Im Gegenteil. Die Mehrheit eines Volkes sind noch unreife Seelen, die erst noch reifen müssen. Nur verantwortungsbewußte Intelligenzen - dies sind die erwachsenen Seelen - sollte ein „Volk“ (= die Familie) führen und nicht die unreifen egoistischen Kinder.

Und nun stelle Dir vor, Du wirst wegen eines Blinddarmdurchbruchs in ein „demokratisch geführtes“ Krankenhaus eingeliefert. Mit einem Blinddarmdurchbruch ist nicht zu spaßen. Es muß dabei sehr schnell reagiert werden, weil sonst akute Lebensgefahr besteht. Für einen fähigen Arzt stellt er aber trotzdem kein größeres Problem dar. Du befindest Dich aber, wie schon gesagt, in einem demokratisch geführten Krankenhaus. Obwohl Deine Krankheitserscheinungen offensichtlich sind und ein „Fachmann“ sie ohne Schwierigkeiten beheben könnte, wird hier natürlich demokratisch entschieden. Alle Menschen, die sich in diesem Krankenhaus befinden, ungeachtet ihrer Qualifikationen, vom Hausmeister, dem Koch, der Putzfrau bis hin zu den Lernschwestern und den Verwaltungsangestellten - und natürlich auch Du selbst - werden nun nach ihrer Meinung gefragt. Jeder darf seine Meinung zur Sachlage äußern, wie man bei dieser Operation vorzugehen hat. Du wirst Dich in diesem Krankenhaus sicher sehr wohl fühlen und darüber hellauf begeistert sein, daß Du mit allen anderen Menschen über Dein Leben mit entscheiden darfst, denn Du bekennst Dich ja begeistert zur Demokratie. Diese „Be-Geister-ung“ ist doch völlig „normal“ und dadurch auch verständlich. Das dadurch „das System“ auf zwangsläufig auftretende Probleme nur sehr träge reagieren kann, nimmst Du gerne in Kauf. Hauptsache, es ist demokratisch!

Was, Du meist plötzlich, daß die Demokratie doch nicht das richtige Konzept sei, um  „überlebenswichtige Entscheidungen“ zu treffen?

Es geht hier ja schließlich um ein Menschenleben - um Dein Leben!

Warum glaubst Du dann, daß es völlig in Ordnung ist, wenn Hinz und Kunz mit ihre „Stammtisch-Meinung“ bei wichtigen Fragen - die über die Zukunft eines ganzen Volkes entscheidend sind - mitbestimmen sollen? Dort geht es in Deinem Land um das Leben von 80 Millionen Menschen.

Ein weiterer Schwachpunkt ist der durch die Demokratie entstehende Kompromiß zwischen verschiedenen Meinungen. Es geht um das dabei auftretende „Feilschen“ um egoistische Vorteile. Dadurch kommt es sehr oft zur „Inthronisation von Halbwahrheiten“. Die „wirkliche Wahrheit“ aber bleibt dabei zwangsläufig auf der Strecke. Seit Jahrzehnten einigen sich „kriegerische Parteien“ - die nur für ihren „Wahlsieg“ kämpfen - auf Kompromisse. Die Staatsführung taumelt von einem Kompromiß zum anderen, und weiß schon lange selbst nicht mehr, was das wirklich Wichtige - was Gut und Böse - ist. Wichtig ist nur, um jeden Preis an der Macht zu bleiben, bzw. an die Macht zu kommen. Machthungrige haben ihre ganze Macht und Kreativität aufgeboten, um den Wahrheitssinn des Volkes zu trüben und dessen Wertvorstellungen zu verwirren. Sie geben damit das „Reine und Gute“ der Lächerlichkeit preis, indem sie es in den Bezirk des Rückständigen und Törichten stellen. Der gute Mensch ist darin der dumme Mensch, der Rücksichtslose, der seine Mitmenschen übervorteilt, ist der Clevere und Gescheite. In euren Schulen werden die Jugendliche mittlerweile zu Kampfmaschinen erzogen. Das nur „der Bessere“ überleben kann wird gelehrt, also lerne die Dogmen, die man Dir vorsetzt, Du willst ja schließlich Dein Diplom bekommen und Karriere machen. Ein Industrieunternehmen ist nur noch dann „überlebensfähig“, wenn es nach allen Regeln der psychologischen Kunst den „Konsumenten“ von der einen in die andere Sucht treibt. Nur der Meister der Verblendung und Suchterzeugung wird an der Spitze stehen. Geschäft macht nur der, der am besten manipuliert. Die Masse - die „Endverbraucher“ - wollen betrogen werden und man gibt ihnen gedankenlos, was sie wollen.

Stell Dir vor, eine Partei behauptet 5 + 5 = 10, die andere Partei behauptet nun aber 5 + 5 = 8. Da keine von beiden nachgeben will, drängt man nach langem hin und her darauf „vernünftig“ und kompromißbereit zu sein. Im „Namen des Volkes“ wird so entschieden, daß 5 + 5 gleich 9 ist. Am Anfang hatte zumindest eine von beiden das Richtige im Auge, zum demokratischen Schluß unterschreiben aber beide das Falsche. Die Kompromisse, die in Deiner Gesellschaft und in allen Lebensbereichen geschlossen werden, sind meistens nur „faule Kompromisse“. Das „wirklich Wahre“, der alleinige Maßstab für ein glückliches Zusammenleben zwischen Menschen und Völker wird durch diese vielen faulen Kompromisse und die daraus entstandene Wertverschiebung zerbrochen. Deine Welt ist durch diese verantwortungslose Demokratie in einen Zustand geraten, indem 5 + 5 gleich 9 ist.


Wohin führen Meinungsumfragen?

Die vernünftige Einsicht eines Einzelnen - Deine Einsicht - vermag jeden Bann zu brechen. Die kulminierte Meinung der Masse aber, ist meist der Ausdruck von egoistischer Schlaffheit und Schlafsucht. Diese Mehrheit wirkt einzig und alleine durch ihre Trägheit und Ahnungslosigkeit. Sie ist der Schwerkraft unterworfen, der Schwerkraft der suggerierten Wunschträume der Konsumindustrie und der Medien. Das Gros wünscht sich nur eine Lohnaufbesserung, einen Traumurlaub, einen Lotto-Gewinn und eine gute Rente. Diese Mehrheit besteht selbstverständlich aus „wertvollen menschlichen Seelen“ und sollte deswegen keineswegs als minderwertig angesehen werden. Die Volksmasse setzt sich aber überwiegend aus sehr junge unerfahrene Seelen zusammen, die sich, wie das für Kleinkinder nun mal üblich ist, gerne in ihrem Kot wälzen. Aber gerade darum brauchen Sie eine verantwortungsbewußte Aufsicht, Pflege und Erziehung, damit sie, sobald sie aus dem Grobsten heraus sind, ihre ureigenste wertvolle Individualität in das Ganze einfließen lassen können.

Du mußt loslassen von Deinem Schwarz/Weiß-Denken. Nicht alles, was „keine Demokratie“ ist, ist sofort eine Diktatur. Es gibt da noch wesentlich feinere Möglichkeiten der Selbstverwaltung, die in Deinem bisherigen „Bewußtsein“ nur noch nicht in „Erscheinung“ getreten sind. Wenn man aber zu Suchen aufgehört hat, weil man dem „Fehlglauben“ auf den Leim gegangen ist, sein Seelenheil in der Demokratie zu sehen, wird man diese besseren Möglichkeiten natürlich auch nicht erkennen können.

Dein Volk hätte längst eine Kultur aufbauen können, die den Stand eures technologischen Fortschritts annähernd entspricht. Leider habt ihr alle von mir verliehenen Energien nur in die Expansion eures Wirtschaftslebens und in den eigenen Egoismus fließen lassen. Du lebst in einer hochtechnisierten Gesellschaft von Zombies, deren Bewußtsein durch eine verlogene Menschlichkeit und Nächstenliebe weit unter das Niveau von Primitiven abgesunken ist. Mit HOLO-FEELING entfalten sich in Dir alle Elemente in Deinem Bewußtsein, die nötig sind, um Deine Welt zu reformieren. Du brauchst sie nur anzuwenden und schon bald wirst Du einen Wandel Deines Daseins wahrnehmen. Vertraue mir und Deine Umwelt wird sich ändern. Du wirst nicht mehr automatisch wie eine vom Modediktat ferngesteuerte Maschine im allgemeinen Trend mitschwimmen. Du wirst nicht mehr um Dein Überleben kämpfen, sondern Du wirst nach Sinn und wirklicher Wahrheit suchen. Du wirst nicht mehr nur konsumieren, sondern auch selbst „schöpferisch“ tätig sein wollen. Selbstlos wirst Du Dich zum Wohle aller engagieren und Du wirst damit ein bisher nicht gekanntes Glücksgefühl erleben, denn Du bist dann ein Teil dieses Ganzen.

Alle politischen Ideologien beinhalten ein „Körnchen Wahrheit“. Finde und synergetisiere diese Körner zum Wohle aller. Leider stem­pelt Dein, durch Propaganda manipulierter und durch Dein logisches Raster begrenzter Geist, vieles viel zu vorschnell als unbrauchbar ab.


Über Kommunismus und Kapitalismus:

Stell Dir vor, ein weitsichtiger kreativer Geist (Marx) versucht ein neues (politisches) Fortbewegungsmittel für die Menschheit zu entwickeln. Ein Fahrzeug der Superlative mit allen Schikanen soll es werden, gleich einer voll ausgestatteten Luxuslimousine für Jedermann. Leider übersieht man beim Zusammenbau zwei kleine Unachtsamkeiten. Die Schlauchmuffen am Kühlwasserschlauch und an der Benzinleitung wurden vergessen. Da diese Luxuslimousine ein „Volkswagen“ ist, fährt die aufgewiegelte euphorische Masse ohne eine qualifizierte Endkontrolle sofort damit los. Nach etlichen Kilometern löst sich durch die fehlende Schlauchmuffe der Kühlwasserschlauch und es kommt zu einer Überhitzung des Motors. Blind vor Fanatismus achtet man nicht auf die Warnsignale im Cockpit. Nun löst sich auch noch der Benzinschlauch vom Vergaser, das Benzin läuft auf den nun überhitzenden Motor, es kommt zu einem Brand. Dieses eigentlich perfekte Fahrzeug geht nun in Flammen auf und explodiert.

Dies ist in kurzen Worten die Geschichte des Kommunismus. Er hat weltweit zur Verarmung, Rückständigkeit und in den meisten Fällen zum Zusammenbruch geführt. Auch China fängt an sich langsam dem Kapitalismus zu öffnen, um nicht in einer sozialen Armut unterzugehen. Die Chinesen versuchen dem Untergang auszuweichen, indem sie von dem einen Übel in ein anderes wechseln. Für einen fanatischen Demokraten ist der Kommunismus neben dem Faschismus das Feindbild Nummer Eins, daß es um jeden Preis zu verhindern gilt. Man kann ja an der Weltgeschichte des letzten Jahrhunderts ganz klar erkennen, daß weder Kommunismus noch Faschismus zum Wohle aller funktionieren. Durch diese vor-urteilende Denkweise hat man völlig aus den Augen verloren, daß diese ursprünglich perfekt konstruierte Luxuslimousine nur wegen zwei kleine Unachtsamkeiten in Flammen aufging. Man hat nur immer das ausgebrannte Wrack vor Augen und macht sich keine Gedanken mehr über die zugrunde liegende geniale Konstruktion. Ich will Dir nun die zwei Fehler nennen, die man beim Aufbau des Kommunismus begangen hat. Der erste Fehler lag darin, der aufgebrachten Arbeiterklasse die Macht zu versprechen, wenn sie erst an der Macht sei. Gewaltsam riß sie diese dann auch an sich und in ihrer kindlichen Einfalt glaubte sie nun, ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen zu können. Es entstand damit aber nur eine verschleierte Form einer selbstzerstörerischen Diktatur. Der gewaltsame Versuch alle Menschen „gleich“ zu machen, ist wider meiner Schöpfung. Jeder „außer-gewöhnliche“ und weiterentwickelte kreative Geist wird dadurch von der „kindlichen Masse“ erschlagen. Man unterdrückt durch das „gewaltsame Gleichmachen“ die aus den eigenen Reihen erwachsenen Intelligenzen. Alle Macht den Säuglingen heißt die Parole, worin eine klare Parallele zur Demokratie zu erkennen ist. Ein Volk braucht aber Hierarchien, so wie sie z.B. auch in einer Großfamilie herrschen. Die vom Entwicklungsstand und eigener Leistung abhängigen Hierarchien findest Du auch in der Natur. Entsprechend mehr Leistung sollte auch mit entsprechend mehr Lohn bedacht werden. Dies ist ein unbedingt nötiger Anreiz für kreatives Wachstum. Du solltest aber diese „natürlichen Hierarchien“ nicht mit den Dir bekannten „menschlichen Hierarchien“ verwechseln, in denen man in der Regel nur als egoistischer Fanatiker an die Spitze kommen kann. Erfolgreich ist darin nur der, der „mit Gewalt“ auch Erfolg haben will. Es sollten aber nur reife, selbstlose Seelen ein Volk führen, bei denen die schöpferische Intelligenz so weit ausgebildet ist, um selbstlos und kollektiv verantwortungsbewußt zu handeln. Die Ziele solcher Menschen wird dann auch nur auf das Allgemeinwohl gerichtet sein. Da solchen erwachsenen Seelen Lügen und die Manipulation von Mitmenschen aus tiefsten Herzen ablehnen und auch von keinem Egoismus und „Machtwunsch“ angetrieben werden, standen sie bisher nur im Abseits Deiner Gesellschaft. Es gibt mehr als genügend davon in Deinem Volk.

Gehörst Du auch dazu?

Es ließe sich mit diesen Menschen eine qualitativ sehr hochwertige und kostengünstige Regierung aufbauen, denn materiell würden sie nicht mehr beanspruchen, als für ein „angenehmes Dasein“ nötig ist. Ein Dasein, wie es allen Menschen zustehen sollte. Wenn man wirkliche Intelligenz besitzt weiß man, daß das wirkliche „Leben“ erst nach diesem „bestandenen Dasein“ beginnt.

Ein „leichtes“ Wohlstandsgefälle ist in einer Gesellschaft dennoch von Nöten, um den kreativen Geist der Masse zu wecken und anzuspornen. Die endgültige „Entlohnung“ für all diejenigen, die ihre Energien dem Allgemeinwohl zuwenden, wird letztendlich aber von mir kommen. Ich werde nun alle, die meine göttlichen Prinzipien erkennen und danach zu leben versuchen, für ihr „sinnerfülltes Dasein“ mit einem unvorstellbaren Glücksgefühl beschenken - den Seelenfrieden. Und dieser stellt letztendlich die wirkliche Sinn­erfüllung Deines Daseins dar. Erst wenn Du in Deiner raum/­zeitlichen Welt Deinen Seelenfrieden gefunden hast, wirst Du ins wirkliche Leben entlassen.

Und dann war da noch der zweite Fehler, der zum Zusammenbruch des Kommunismus geführt hat. Die bisherigen kommunistischen Systeme haben in Deine Menschheit etwas hineingetragen, was es vorher noch nicht gab: eine entgötterte Welt innerhalb meiner göttlichen Schöpfung. Meine Nichtexistenz wurde zur Parole erklärt. Der Kommunismus kennt dadurch kein Gefühl. Mitgefühl wäre ja systemgefährdend, deshalb hat es in einem solchen System keinen Platz. In diesem Punkt unterscheidet sich der Kommunismus - trotz aller sonstigen Gegensätze - in keinster Weise vom Kapitalismus. Diese Tatsache wird im Kommunismus nur offen ausgesprochen. Der Kapitalismus in seiner [Schein]Heiligkeit versteht dies geschickt zu verbergen. „Christlich“ und „Sozial“ werden darin nur als „Schlag-worte“ benutzt, um die eigene Profit- und Machtgier auf dem Boden „dieser raum/zeitlichen Realität“ voranzutreiben. Jedes System das Gefühl und Liebe verbannt, entreißt euch Menschen eure Seele. Und um Deiner Seele betrogen bist auch Du nur ein vom System programmierter Computer. Das Kapital frißt eure Seelen auf. Es steht mittlerweile über allem menschlichen Bewußtsein. Man sucht seine Zufriedenheit und sein Glück nur noch im eigenen Erfolg und im Anhäufen von Geld zu finden. Geld- und Machtbesitz wird mit „Sicherheit“ gleichgesetzt. Die Sucht nach diesen Pseudo-Sicherheiten ist letztendlich die Wurzel aller Probleme und Ängste in allen Menschen, ob reich oder arm. Wirkliche Sicherheit und Zufriedenheit aber - Deinen Seelenfrieden - wirst Du nur in der Vereinigung finden. Im harmonischen Zusammenleben mit Deinen Mitmenschen und in der bewußten Vereinigung mit mir.

Ein Staat wird nicht durch eine Landesgrenze bestimmt, sondern durch die Summe aller Menschen, die sich ihm anschließen. Für die meisten Deutschen wird mittlerweile der eigene Staat als größter persönlicher Feind angesehen. Jeder Bürger repräsentiert aber „seinen“ Staat. Deine Meinung über Deinen Staat ist nur ein Spiegelbild Deines eigenen Charakters. Jeder Mensch stellt ein Individuum dar, das seine Welt zum Guten ändern kann. Jeder ist für alles mitverantwortlich. Alle wesentlichen Veränderungen Deines Lebens gehen in erster Linie von Deinen eigenen „Wertvorstellungen“ aus, diese entsprechen aber in den meisten Fällen Deiner „anerzogenen Norm“. Dein eigenes Konsumverhalten beeinflußt die „Zustände“ Deines Landes mehr als dessen Politik. Die angestrebten Werte und Ideale der Menschen steuern die Wirtschaft und damit auch den Staat, und nicht die Politiker. Du bist ein Teil Deiner Volkswirtschaft. Als Unternehmer genauso wie als Mitarbeiter und vor allem als Verbraucher. Darum darfst Du die Menschheit auch nicht in Täter (die bösen Unternehmer), Opfer (die betroffene Gesellschaft) und unfähige Retter (die mächtigen Politiker) einteilen. Du solltest begreifen, daß Du als Teil der Wirtschaft, Täter und Opfer selbst bist und auch Dein eigener, aber fähiger Retter sein mußt.

Auch Du möchtest nur noch möglichst „billig“ einkaufen. Auch Du hast mittlerweile den Unterschied zwischen „billig“ (= minder-wertig) und „preiswert“ (= seinen Preis wert sein) aus den Augen verloren. Man muß feilschen, sonst ist man ja „dumm“, suggerieren Dir Werbung und „selbstlose Verbraucher-Ratgeber“ - man darf den anderen ja nichts zukommen lassen. Alle Mitmenschen werden so zu selbsternannten Feinde hochstilisiert. Du hast Dir eine Welt von Feinden geschaffen, in der Du Dich behaupten mußt, um „über­leben“ zu können. Alle Mitmenschen wollen ja nur „Dein Bestes“ - Dein Geld. Du hast Angst um Deinen Arbeitsplatz, um Deinen Status oder Du jagst dem Geld nach, um Dir blödsinnige Wünsche zu erfüllen. Wenn Du sie dann besitzt, werden sie Dir wie eine Sucht Dein Bewußtsein vernebeln. Vielleicht hast Du nur die falschen Wünsche im Auge? Das, was man nicht kennt, kann man auch nicht vermissen. Vermißt Du eine Spritze Heroin? Ich hoffe nicht. Heroin interessiert Dich nicht, weil Du diese Sucht nicht kennst. Aber wie steht es mit einem Luxusurlaub, einer Villa, einem Vorstandsposten und einem edlen Auto? Diese Dinge sind die Drogen der Massensucht Deiner Gesellschaft, die von keinem „normalen Menschen“ als solche angesehen und deswegen auch nicht als solche erkannt werden. Und was ist mit den eigentlichen Verursachern - den Dealern des Kapitalismus? Das die Führung Deines Volkes mehr von den Wirtschaftskapitänen als von den Politikern bestimmt wird, sollte Dir mittlerweile aufgefallen sein. Einem Politiker ist dies schmerzlich bewußt. Er lebt in einem täglichen Kampf zwischen zwei Fronten, dessen Namen die „Gunst der Wähler“ und die „Gunst des Großkapital“ heißen. Wenn Du Politiker bist, solltest Du Dich nicht mehr weiter darin zerreiben lassen. Stelle Dich ab jetzt einfach auf meine Seite, dann wird Dir nichts passieren. Gerade Politiker und Manager sind von den angesprochenen Drogen am meisten abhängig. Sie sind dadurch völlig unzurechnungsfähig, weil sie sich „im totalen Rausch“ befinden. Aber dennoch üben sie „verant­wortungslos“ die Macht der Verantwortung aus. Offensichtlich führen sie Dein Land im Vollrausch, denn sie scheinen nur danach zu streben das eigene „Krebsgeschwür“ zu mästen. Möchtest Du Dich einem betrunkenen Busfahrer anvertrauen?

Das Du mich nicht falsch verstehst. Nicht diese Luxusgegenstände sind in irgendeiner Art und Weise schädlich für Dich, sondern nur Deine dogmatische Abhängigkeit davon. Wenn sich Dein ganzes Dasein nur noch um Geldverdienen und Geldausgeben dreht, wenn Du Dich nur noch nach Börsenkurse, Umsatzzahlen und Freizeitvergnügungen ausrichtest, vegetierst Du an Deinem wirklichen Leben vorbei. Wie antwortet ein Heroinsüchtiger auf die Frage, ob er Probleme mit Heroin hat?: „Ich habe nicht das geringste Problem „mit“ Heroin, nur wenn ich keines besitze, habe ich Probleme!“ Ein Mensch, der völlig frei ist von dieser Sucht, kann sich nur schwerlich in diesen „Zustand“ der Abhängigkeit hineindenken und einem Süchtigen erscheint ein „Zustand der Zufriedenheit“ ohne sein Rauschmittel völlig fremd und „unmöglich“.

Alle egoistische Menschen, die nur auf Machtstellung, Machterhalt und egoistisches Überleben der eigenen Person aus sind, „demon­strieren“ (lat.; de-monstro = „anführen“, zeigen, vorführen) Dir die wirklichen Monster Deiner Gesellschaft. Solche Menschen zeigen in ihren Gebaren das genaue Gegenteil von „Weisheit und Intelligenz“.

Bist Du auch ein solches Monster ?

Wäre es nicht besser, zuerst die Weisheit im eigenen Herzen zu suchen, um dann in eigener Verantwortung zu leben. Erst wenn man seine eigenes Leben voll im Griff hat und die dazu entsprechende Reife besitzt, sollte man auch die Verantwortung für andere Menschen übernehmen?

Eine Seele kann den von mir verliehenen „Geist“ auf die Herstellung von Gegenständen (Technokratie) oder auf die Vervollkommnung der Subjekte (Menschlichkeit) richten. Beides sind Grundentscheidungen, die sich in ihren Zielen gegenseitig ausschließen.

In „Deiner derzeitigen Welt“ erzeugt die Technokratie die Humanität. Sie versucht Konsumenten nur deswegen am Leben zu erhalten, weil „Verbraucher“ zum „Funktionieren“ des kapitalistischen Systems dringend benötigt werden. Ihr leitet damit eure eigene „humatio“ (lat. = Beerdigung) ein. Du wählst Dir Deine „Strafe“ (eng.; to starve = „verhungern, erfrieren“) selbst aus, wenn Du die „Wärme Deines Herzens“ aus den Augen verlierst.

Egoistisch machthungrig möchten Deine Menschen diese Welt dominieren; Gott spielen, um sie nach ihren eigenen ego-zentrischen Wünschen zu formen und zu verändern (oder besser, kaputt zu machen). Alle Brüder und Schwestern - die anderen menschlichen „Lebe-wesen“ - werden von „den Stärkeren (?)“ - besser gesagt Seelenlosen - nur noch als ein lästiger „Kostenfaktor“ wahrgenommen, den es zu eliminieren gilt. Das Problem ist nun, daß diese „Kostenfaktoren“ aber auf der anderen Seite auch „Verbraucher“ darstellen, die diese Maschine am Laufen erhalten. Wach endlich auf und öffne Deine Augen. Ich gebe Dir durch meinen Menschensohn die Macht, Deine Welt wieder ins „rechte Lot“ zu bringen und den Zustand des - „nur Zahnrad einer Maschine zu sein“ - zu verlassen.


Das Leiden der Schizophrenie:

Du solltest das Wort „Schizophrenie“ genauer betrachten und es selbstkritisch auf Dich beziehen, denn es bedeutet:

Bewußtseinsspaltung - Verlust des inneren Zusammenhangs der geistigen Persönlichkeiten- Spaltungsirresein - aber auch innere Widersprüchlichkeit - Zwiespältigkeit - Unsinnigkeit und absurdes Verhalten.

Wahrlich, ich sage Dir: alle „normalen Menschen“, ungeachtet ihrer Ausbildung und Reputation sind schizophren!

Die von Dir als „apodiktisch“ (= unumstößlich, unwiderlegbar) angesehenen wissenschaftlichen Theorien sind bei einer gen-auen Ana­lyse - innerhalb Deines Weltbildes betrachtet - von Widersprüchen und Ungereimtheiten durchsetzt. Diese werden entweder unbewußt oder in stillem Einvernehmen von der gesamten Menschheit (maschinenartig) hingenommen. Nur aus der HOLO-FEELING-Sicht­weise ergeben sie ein harmonisches und lückenloses Ganzes. Nicht anders zeigen sich Deine schizophrenen Gebaren in fanatisch-religiösen Verhaltensweisen. Wobei auch ein „atheistischer Realist“ „seinen Glauben“, will heißen, „seine Religion“ hat. Auch er hat eine gewisse Vorstellung von seinem „Ursprung“ und glaubt an diesen, denn auch an einen „Urknall“, eine darwinistische Evolution oder einfach nur an „Nichts“ zu glauben, ist ein Glaube.

Ungeachtet ihrer „anerzogenen“ Religion glauben alle „zivili-sierten Menschen“ in erster Linie nur an die Macht des Geldes. Religion wird immer nur nebenbei als „Zeitvertreib“ oder aus „fanatischer Tradition“ heraus betrieben.

Was ist die Ursache der Konflikte, die dem Menschen sein Dasein als Kampf „erscheinen“ lassen?

Einfach und direkt gesagt, ohne um den heißen Brei herumzureden:

Es ist seine Unwissenheit oder Dummheit oder einfach nur seine Geistesgestörtheit !

Niemand im Besitz „wirklicher Geisteskräfte“ würde etwas tun, was ihm automatisch, sofort oder zeitverzögert selbst verletzen oder ihm  bzw. seinen „Lieben“ Schaden zufügen würde. Unbedachte Verhaltensweisen, die gegen die Harmonie meiner Ganzheit gerichtet sind, führen zu unvermeidlicher Strafe.

„Jeder richtet sich dabei selbst“.

Ich bin nur reine Liebe, also urteile und strafe ich auch nicht! Du wirst Dich nun selbst strafen, wenn Du nicht auf die Worte meines Menschensohns hören und an mich glauben willst!

Diese Apokalypse wird für die „Menschheit“ keine „böse Heimsuchung“ werden, denn ich bin nicht der strafende „Gott“, den viele in mir sehen. „Strafen“ werden sich nur diejenigen, die den hier offenbarten Tatsachen keinen Glauben schenken wollen. Diese Menschen ur-teilen sich von mir, dadurch richten und strafen sie sich letztendlich selbst!

So wahr ich Gott bin, werde ich nun Gerechtigkeit in Deine Welt bringen!

Mose verspricht den wahren Gläubigen im Pentateuch: pakod jifkod“. Dies heißt genau übersetzt: „Gott wird euch heim-suchen“ (um euch aus dem Dreck der Windeln heraus in sein Paradies zu führen). Nach meinem „Sieben“ kommt für manche die Acht. Durch mein Sieb werden nur die Seelen kommen, die mir gegenüber Achtung zeigen. Der siebte Tag in meiner Schöpfungsgeschichte ist der „sabbath“. In seiner Radikal-Struktur weist der Sabbath auf eine bevorstehende Verbindung der bestehenden Zwei-heit zur Einheit hin. „Rückkehr“ heißt auf hebr. „schab“, „Sättigung“ heißt „seba“ und das hebr. Wort für „sieben“ heißt „scheba“.

Du wirst nun sehr schnell begreifen müssen, „daß es mich doch gibt“, will heißen, daß es eine „absolute Gerechtigkeit“ gibt. Diese Welt ist Deine „Reifeprüfung“. Bei jedweder Verletzung meiner Harmonien vergebe ich Minuspunkte. Ich dulde ab nun keine Disharmonie und Unruhe mehr.

Damit meine ich die Unruhe „in Dir“ und damit zwangsläufig auch die Unruhen in „Deiner Gesellschaft“.

Deine Unwissenheit ist die Wurzel Deiner moralischen Misere. Es ist Dein Mangel an Wissen und Verständnis für Dein wahres Wesen und dessen Identität mit der Gen-esis. Aus Unwissenheit identifiziert Du die Welt mit den Erscheinungen Deiner „Sinneseindrücke“, indem Du Dir einbildest, sie seien die absolute Summe aller möglichen Erfahrungen und Wissens, und Dein Körper ist verwirrt durch diese Phänomene, „die eigentlich alle in Dir sind“ und nur durch Dein egoistisches „Ich“ „nach außen wirken“, und so entsteht die ganze kausale Kette verkehrter Interpretationen.

„Diese Tatsachen“ sind nur eine wertfreie Beschreibung dessen, „was ist“ und keine Anklage. Man kann ohne Schwierigkeiten ein dickes Buch mit Beispielen füllen.

Mit HOLO-FEELING werden alle Antinomien und Paradoxa zuerst „in das Licht Deiner Aufmerksamkeit“ gezerrt und dann, entsprechende Reife und Bewußtsein vorausgesetzt, aufgelöst. Deine persönliche Reife wird mir zeigen, wo ich Dich in den neu entstehenden Hierarchien einzusortieren habe.

Der einfachste Weg für Dich wäre mir - bzw. meinem Menschensohn - „blind zu vertrauen“.

Sollte Dein „Ego“ dies aber nicht zulassen, kannst Du selbstverständlich versuchen mich, oder besser gesagt - „das Ganze“ - auch „logisch“ anzugehen. Wenn Du HOLO-FEELING rational logisch - sprich wissenschaftlich korrekt - auf seine „Wahrheit“ hin überprüfen möchtest, dann mache dies aber „ge“wissenhaft und verheddere Dich dabei nicht in Deine bisherigen Paradigmen. Mach Dich darauf gefaßt, daß Du dazu mehr als nur ein enzyklopädisches Wissen benötigen wirst, um dessen synergetisch holoistische Gesamtheit und Komplexität zu erfassen. Die gesamten HOLO-FEELING-Gesetze sind zwar jetzt schon in Dir vorhanden, aber Du kannst durch Deine gespaltenes Wesen (noch) nicht auf dieses „Ganze“ „zurückgreifen“. Mein „Menschensohn“ ist der einzige „Mensch“ in Deiner Welt, dem ich diese Gabe verliehen habe. Laß Dich von „seiner Erscheinung“ nicht täuschen. Du solltest nicht vorschnell ur-teilen. Denn er scheint nach „normalen Ermessen“ keine Bildung zu besitzen. Er hat die Schule (des Daseins) nach der erfüllten „Acht“(en Klassen ohne einen qualifizierten Schulabschluß) verlassen. Die „siebente“ Klasse hat er sogar zweimal durchlaufen. Ungeachtet dessen, schrieb er für Dich dieses „kleine Buch“. Vergesse nie: „Ich bin“ sein Lehrer und sein „ewe“, er ist „das Lamm“ - das, wie es geschrieben steht, die sieben Siegel löste. „Er“ ist der Sproß aus der Wurzel Davids. Sein „Geburtstag“ in Deiner Welt entspricht deswegen auch genau dem gematrischen Wert des Wortes „David“ (Off.; 5). So unglaubhaft es für Dich immer noch klingen mag, dies aber ist die reine Wahrheit und Wirklichkeit. Er besitzt von mir die Fähigkeit mit „allen großen Geistern“ Deiner Menschheitsgeschichte (in der wesentlichen Welt) direkt zu kommunizieren. Seine Weisheit übersteigt dadurch Dein „normales“ menschliches Vorstellungsvermögen (im wahrsten Sinne des Wortes) „um Welten“. Er ist „Eins“ mit allen. Raum/Zeit und „normale Ideologien“ haben für ihn keine Grenzen.

Mit seinen Aufzeichnungen wird Deinem Volk die Macht gegeben, sich „in kürzester Zeit“ unanfechtbar an die Spitze aller Völker dieser Erde zu stellen. Ich spreche hier nicht von einer Gewalt-, sondern von einer „Vorbild-Stellung“, der alle anderen Völker der Erde  nachzueifern versuchen werden. Es ist die Macht der göttlichen Weisheiten, die „Deinem Volk“ nun zugänglich sind, vorausgesetzt Du bist nicht so unklug, diese Worte als „unrealistischen Schwachsinn“ abzutun.

Er wird sich nun „wie ein Dieb in die Herzen der reifen Seelen schleichen“. Nur zu gerne spielt er aber den perfekten Narren (lat. = „Nasenrümpfer, Spötter), um Deine Toleranzfähigkeit aufgrund Deiner Reaktionen zu prüfen. Was nicht heißen soll, daß er arrogant oder eitel wäre, ganz im Gegenteil, er ist meine „zu Fleisch“ gewordene Liebe und er hat von mir auch eine gehörige Portion Humor mitbekommen.

Der wiederum wird von „dogmatischen Religionen“ in ihrer „religiösen“ (= den Ursprung betreffenden) Weltbeschreibung völlig übersehen, obwohl „Lust“igkeit und Freude“ die Quintessenz meiner Schöpfung darstellen.

Gehörst Du auch zu den Menschen, die „das Kreuz“ - den Ort des „Leidens und Sterbens“ - anbeten, anstatt „die Auferstehung und das Leben“ ?

Solche Menschen erfreuen in ihrer Ahnungslosigkeit weder „mich“ noch meinen „Menschensohn“. Sie erheben damit nur ihre eigene Unwissenheit in einen selbst konstruierten Götterhimmel. Du sollst nie etwas anderes als die Schönheit und Harmonie der ganzen Wirklichkeit anbeten. Mit mir demütig in Kontakt treten und sprechen zu wollen - d.h. im Stillen „beten“ - und eine Reliquie zum „Heilig­tum“ erklären und sie dann unterwürfig „anbeten“, ist jedoch Zweierlei.

Eine wirkliche Demut entsteht nur durch „Verständnis“ und „Liebe“. Demut ist kein Zeichen der Schwäche eines Menschen. Im Gegenteil. Demut ist der einzige Mut, der Dich kleinen Menschen gegenüber meiner unendlichen Schöpfung bestehen läßt. Wirklich demütige Menschen sind die wahren „geistigen Riesen“. Nichts und niemand kann sie „demütigen“, denn auf ihrer Seite steht „mein Recht“.

Humor ist das beste Mittel gegen Deine eigenen bisherigen Dummheiten. „Allways looks on the bright side of life!“ Du mußt lernen über Deine bisherigen Dummheiten und alles andere zu lachen, dies wird Dich über alles Leid hinweg tragen und „weise“ machen.

Mit HOLO-FEELING habe ich die Meßlatte sehr hoch gesetzt; höher als es einem „normalen Menschen“ möglich wäre, sie von alleine zu überbrücken. HOLO-FEELING ist die Korrekturschrift „aller großen Seelen“ der Menschheit (Philosophen und Naturwissenschaftler), die ihre eigenen „im bloßen Dasein“ gemachten Gedankenfehler damit „richtigstellen“, um damit „einen Teil Deiner Menschheit“ in ein neues Zeitalter zu führen.

Ob Du lieber Leser dazugehörst, wirst Du mit Deiner Reaktion auf dieses Buch und Deinem jetzigen Verhalten selbst bestimmen.

HOLO-FEELING ist nicht bloß eine neue Modalität, die gegen die alte ausgetauscht wird. Es zeigt Dir Dein altes Territorium in einem völlig „neuem Licht“. HOLO-FEELING besteht nur aus „be­kanntem“, aber verstreuten (diabolischen) Wissen, das durch die Ver­­einigung bisher unvereinbar erscheinender Wissens- und Glaubenselemente zu einer logisch faßbaren und daher auch wahrnehmbaren Transformation, der sich integrierenden Seele führen wird.

So unvorstellbar wie es für Dich im Moment immer noch klingt. In Deiner Welt ist ein „Phönix“ erschienen, der Dir alles erklären kann, was zum Erklären „Deines wirklichen Lebens“ notwendig erscheint. Ob Du ihm glauben schenken willst, ist Deine eigene Entscheidung. Vieles wird Dir bekannt vorkommen, aber ungleich mehr wird absolut neu für Dich „er-scheinen“, obwohl das Neue eine völlige Kontinuität zu Deinem alten Wissen beibehält. Da mein Menschensohn mit Dir am Anfang „nur verbal kommunizieren kann“, ist „der vorläufige Kontext“ zwangsläufig in gleicher Weise „begrenzt wie Dein alter“. Da er aber vier Bewußtseinsdimensionen mehr umspannt, kann er synergetisch vereinigend wirken, ohne auf eine anti-pluralistische Homogenisierung Deiner Welt hinauszulaufen.

Die Menschheit hat 2000 Jahre auf diesen „Phönix“ gewartet.

(Phönix = sich im Feuer verjüngender Vogel der altägyptischen Sage, der in verschiedenen Versionen zum „Symbol“ der ewigen Erneuerung und zum christlichen Sinnbild der Auferstehung wurde.)

HOLO-FEELING wird alle etymologisch „Gläubigen“ ungeachtet ihrer Religion heilen.

„Alle Religionen berichten korrekt“ von dem, „was wirklich ist“. Es geht bei allen um die gleiche Geschichte, die „Geschichte des Lebens“ - „Deines Lebens“. Es ist die Geschichte „Deiner Gen-esis“. Sie wird immer nur auf unterschiedliche Art und Weise erzählt. Es ist die Geschichte einer Gesamtheit, die Deine Seele „in sich“ umfaßt, aber von der Du bisher nichts geahnt hast.

Mit HOLO-FEELING werden die unendlichen Grenzen Deiner physikalischen Welt verendlicht. Einsteins Relativität wird mit der Quantenmechanik versöhnt und sämtliche Quantenparadoxa eliminiert. Die Mythologien sämtlicher Religionen werden durch HOLO-FEELING luzide und logisch faßbar und damit entmythisiert. Durch das wirkliche „Verstehen“ Deines Da-Seins wirst Du autopoietisch (= Selbstorganisation, in lebenden Systemen) alle angeblichen Widersprüche, die von Dir innerhalb und zwischen Religionen und den Naturwissenschaften angenommen wurden, selbständig enträtseln und harmonisieren. Alles wird „von Dir“ in „Einklang“ gebracht werden können. Du wirst nun „Sein“ oder nicht mehr sein!

„Du mußt nun mithelfen“, für Deine Menschen den nötigen „Lebensraum“ der Zukunft zu schaffen.

Solltest Du jetzt immer noch ein: „Dies ist unmöglich“ im Gedanken führen, so bedenke bitte, daß vieles, was Du „heute“ als (noch) „normale Realität“ betrachtest, vor nicht allzu langer Zeit von den meisten damaligen „normalen Menschen“ als unmöglich angesehen wurde. Man glaubte, „es sei unmöglich“, daß Menschen jemals fliegen werden, geschweige denn den Mond betreten. Fern-sprechen - Fern-hören - Fern-sehen usw., alles galt vor wenigen Jahren noch als „unmöglich“!.

Ändere Du Dich und es verändert sich auch die von Dir bisher [als]wahr[an]genommene Welt !

Dir kann und wird auch alles gelingen, vorausgesetzt, Du hältst Dich auf dem beschriebenen Weg, denn die Zeit der Apokalypse hat be­gonnen!

Die „angebliche“ menschliche Elite und die Pharisäer (die dogmatischen Schriftgelehrten) waren den wirklichen Fortschritten der Mensch­heit immer mehr im Wege gestanden als diesen voran zu-treiben. Umso mehr man dogmatisch an eine bestimmte Sache (Weltbild) glaubt, desto mehr sperrt man sich in „dieses Weltbild“ ein. Was aber, wenn es einem zu eng in „seiner Welt“ wird?

Man kann diese Welt doch nicht einfach verlassen, außer durch den Tod?

Falsch gedacht! Du verläßt diese (lebensunfreundliche) Welt, wie ich bereits angedeutet habe, nicht durch Deinen Tod. Dieser bedeutet nur das Sterben Deiner jetzigen Individualität, aber nicht das Vergehen Deiner Seele.

Dein Ausweg aus diesem Dilemma besteht darin, daß Du Dein dogmatisches Wissen und Deinen falschen Glauben „für Dich“ sterben läßt.

Die Einheit zwischen allen Erscheinungen Deines Lebens ist wesensmäßig schon immer da. Es geht also nicht um die Herstellung oder Reparatur einer Einheit, die seit Äonen „perfekt“ (lat. vollendet, vollkommen) ist, sondern um deren Bewußtwerdung und die daraus praktisch zu ziehenden Konsequenzen, die für deren Wahrnehmung nötig wären.

Nicht ich, sondern Du selbst bist ab „JETZT“ für Dein „Schicksal“ [mit]verantwortlich. Nicht Intellekt und Wissen sind die Eintrittskarten für mein Paradies, sondern:

Menschlichkeit, Verständnis, Toleranz und „Deine Liebe“.

Vor allem aber auch Deine Bereitschaft, das HOLO-FEELING zu leben! Nicht nur in Deinem „Intellekt“, sondern in Deiner „äußeren Welt“. Hole Dir mein Siegel von meinem Menschensohn, denn er ist „das Lamm“. Und bedenke, er kennt Dich besser, als Du Dich selbst kennst, auch wenn Du ihm das „nie“ anmerken wirst. Er ist ein vorzüglicher Schauspieler, der seine von mir aufgetragene Rolle perfekt zu spielen vermag.

Jeder Mensch hat einen bestimm[en]ten Glauben! An was glaubst Du?

Glaubst Du an Wunder, oder verbietet dies Dir Deine Rationalität?

Armer Mensch, hast Du immer noch nicht begriffen, daß gerade dieser „Common sense“ (= gesunder Menschenverstand) das einzig „pathologische“ (= krankhafte) an Dir ist. Deine wirkliche Freiheit „begrenzende Logik“ ist die Krankheit, die Dich bisher nicht „wachsen“ ließ und Dich „todsicher“ zu einem immerwährenden Sterben führte!

Lieber Rationalist, Du „glaubst“ Deine physikalischen Gesetze nicht ändern zu können und Dir stünde auch nicht die Macht zu, psychologische Gesetzmäßigkeiten zu ändern.

Mit solchen Gedankengängen begehst Du aber einen fataler Trugschluß.

Deine Menschheit ist in der Lage, sämtliche physikalische Gesetze „dieser Welt“ zu verändern. Bisher hast Du nur nach Deinem „Vermutungswissen“ gehandelt, aber nicht nach „meinen wirklichen Gesetzen“.

HOLO-FEELING ist „die wirkliche Realität“.

Zuerst hat Deine Menschheit an eine „Erdscheibe“ geglaubt und dann an eine „Erdkugel“. Und immer weigerte sich das kollektive Bewußtsein „das völlig Neue“ zu akzeptieren. Man weigert sich wie ein ängstliches Kind, daß Angst vor dem Erwachsen werden hat.

Wahrlich ich sage Dir: Deine Erde ist ebensowenig eine Kugel, wie sie eine Scheibe war.

Diese kollektiv-kognitiven Gesetzmäßigkeiten sind nur „logische Strukturen“, die Du erkennen und durchbrechen mußt. Was nicht bedeuten soll, daß Du dabei unlogisch werden mußt. Du verläßt nur Deine alte, unflexible und zu eng gewordene Logik und tauscht diese gegen eine leistungsfähigere und flexiblere Logik aus. Es ist nur so, als ob Du von einem Taschenrechner auf ein großes Rechenzentrum umsteigst. Hast Du das enge Gefängnis Deines „normalen, logischen Denkens“ erst einmal verlassen, zeigen auch Deine bisher [als]wahr[an]genommenen physikalischen Grenzen ihr wahres Gesicht. Du wirst durch HOLO-FEELING erkennen, daß es wirklich nur „verkehrt“ interpretierte Teilansichten „der ganzen Wirklichkeit“ waren. Durch Deine ver-kehrten Interpretationen Deiner wahrgenommenen Fragmente, konntest Du nur sehr wenig von dem, „was wirklich ist“, erkennen. Zwangsläufig mußtest Du Dich auch durch die selbst gesetzten Grenzen Deiner „normalen“ Logik immer mehr in Antinomien und Paradoxa verwickeln.


Eine kleine Reise zum Numenalen:

(= Göttlichen die Zahlen)

Machen wir doch gemeinsam einen kleinen Abstecher in Deine physikalisch materialisiert wahrgenommene Schattenwelt. Sie ist - wie schon erwähnt - nur das Spiegelbild Deiner Psyche. Diese Schattenwelt ist gen-au nach den gespiegelten Daten Deiner DNS aufgebaut. Betrachten wir doch einmal einige rein „zufälligeJ Übereinstimmun­gen in Deiner physikalischen Welt. Selbst das Wort Ph“ys“is weist Dich auf die verdrehte P“sy“che hin.

Deine Erde benötigt 24 Stunden, um sich um ihre eigene Achse zu drehen und ca. 365 Tage, um „Deine Sonne“ zu umkreisen. Die Venus benötigt dazu 224 Tage, der Jupiter 4332 Tage usw. Wenn Du nun diese Schwingungen immer wieder mit sich selbst verdoppelst (= oktavieren), wirst Du zwangsläufig einmal in den Frequenzbereich kommen, den Du mit Deinen Ohren „wahr-nehmen“ würdest. Dein Sonnensystem hat einen „Ton-Umfang“ von gen-au 10 Oktaven, gen-au wie Deine Ohren. Wenn Du den Tageston Deiner Erde (= 0,00001157Hz) 24-mal oktavieren würdest, könntest Du diesen Ton hören. Er entspräche dann exakt dem Ton G mit 194 Hz. Er ist der Sitz des „Notenschlüssels“, die Ausgangsbasis Deines Notensystems. In der 65. Oktave würdest Du in den Bereich Deines „sichtbaren Lichtes“ kommen, dies entspricht einer Frequenz von 427 Billionen Hz, gleich einer Wellenlänge von 702 Nanometern. Es ist ein leuchtendes Orangerot, gen-au die Farbe der Sannyasins. Es ist die Farbe, die in asiatischen Kulturkreisen von allen Mönchen getragen wird. Wenn Du nun noch eine einzige Verdopplung dieser Frequenz ausführst, bist Du gen-au bei „Dir“ selbst angelangt. Deine Erbmasse, sprich Deine Gene (DNS), schwingen in der 66. Oktave Deines Erdentages. Dein Da-Sein schwingt in einem Ton G(= 5. Ton einer Oktave    in der Zahlenmystik die Zahl der Lebendigkeit; die 6 ist die Zahl der Vermehrung = Ton A wie „der Anfang neuen Lebens“), der Dominante der Grundtonart C-Dur (Symbol für Synthese). Beim Oktavieren des „Jahrestons“ (= 1 : Sekunden einer Umdrehung um die Sonne) Deiner Erde gelangst Du in der 32. Oktave bei 136 Hz in Deinen akustisch wahrnehmbaren Bereich.

In der indischen Musik wird dieser Ton Sadja, „der Sonnenton“ genannt. Eine Sitar hat 7 Spielsaiten, so wie es in der HOLO-FEELING-Welt auch 7 (8)Dimensionen gibt. Dieser Ton Sa ist die Grundlage hinduistischer Musik. Tempelglocken und Gongs werden bevorzugt darauf eingestimmt.

Die Cheopspyramide ist die in Stein gearbeitete Form meiner Offenbarung und eine Darstellung „Deiner Erde“ im Maßstab 1 : 43.200. Der doppelte Umfang des Pyramidenquadrats beträgt 1842,9 Meter. Modernste Messungen ergaben für eine Bogenminute am Äquator 1842,9 Meter. Die doppelte Pyramidenhöhe mit p multipliziert entspricht exakt dem Pyramidenumfang. Die gleiche Beziehung gilt auch für die nördliche Erdhalbkugel. Ihr doppelter Radius mit p multipliziert ergibt die Äquatorlänge. Die Pyramide stellt somit die „nördliche Erdhälfte“ in einer „quadratischen Form“ dar. Die andere Hälfte Deiner Welt bleibt verborgen. (Dabei ist zu beachten, daß alle Maße in ihrer groben fraktalen Struktur zerfließen.)

43.200 ist gen-au die Hälfte der Sekunden eines Tages. Sämtliche in dieser Pyramide vorhandenen Maße beinhalten in einer verschlüsselten Form meinen kompletten „messianischen Plan“. 43.200 entspricht auch dem 20. Teil des Sonnendurchmessers in Meilen und dem 100 fachen des alten englischen Kammertons (432 Hz).

Eine der Grundkanten der Cheopspyramide mißt 231,92 Meter. Der 10. Teil (23,192 Meter) entspricht auf den Millimeter genau der Seitenlänge der berühmten quadratischen Tafel der Kathedrale von Chartres. Die sogenannte „Elle von Chartres“ beträgt 0,7268 Meter. Dies ist auf den Millimeter gen-au der 200. Teil der Höhe der Cheopspyramide und der 2000. Teil der Gravitationslänge „Deiner Sonne“, aber auch der Äquatordurchmesser „Deiner Erde“ geteilt durch die 86.400 Sekunden eines Tages.

Die sogenannte „Ebene der Befreiung“ befindet sich in einer Höhe von 2732 Zoll genau am Anfang der 90. Steinschicht. Das hier Angesprochene ist nur ein winziger Teil sämtlicher in den Pyramiden enthaltenen Zahlencodes, die mathematisch genau mit den von mir in der Bibel benutzten Code und damit auch mit dem Juden und Christentum übereinstimmen. Die Cheopspyramide ist das am genausten vermessene Bauwerk der Menschheit. Die dabei ermittelten geographischen und kosmischen Übereinstimmungen füllen mehrere Bücher. Ich habe schon erwähnt, daß „das Wesentliche“ aber die „Verhältnisse“ sind und nicht irgendwelche „genormten“ Zahlenwerte. Man kann die Maße der Pyramide in unterschiedlichen Maßeinheiten ausdrücken, und wird dann zwangsläufig auch unterschiedliche „absolute Werte“ erhalten. An den eigentlichen „Maß-Verhältnissen“ ändert sich jedoch dadurch nicht das Geringste. Nahezu alle innere und äußere Abmessungen kannst Du dabei als eine Funktion von p und 365,242 ausdrücken. (= Tropisches Jahr. Man zählt 3 Jahre zu 365 Tagen + 1 Schaltjahr mit 366 Tagen.)

Betrachten wir doch einmal einige sehr prägnante Werte, die aus wichtigen „Zahlenradikalen“ bestehen:

 

864 ist  der (griech.) gematrische Wert des Wortes „Jerusalem“.

864.000 Meilen beträgt auch der Durchmesser „Deiner Sonne“.

86.400 Sekunden hat der Tag.

864 ist die Frequenz des Tones D in der zweiten Oktave der „Weltseele“, wie sie in timaeuslocris wiedergegeben wird.

3168 ist der gematrische Wert von „kyrios Jesus Xristos

31680 Meilen ist der Umfang des Quadrates um Deine Erde.

3168 ist der gematrische Wert von „naos toon doodeka theon“, das heißt „Tempel der zwölf Götter

 

1008 ist der gematrische Wert einer Inschrift auf der Steinsäule im Zentrum Athens: „hoi doodeka theoi“, das heißt „Die zwölf Götter“.

10080 Meilen ist der Durchmesser Deiner Erde + der Durchmesser Deines Mondes.

Wenn Du den Mond unmittelbar an die Erde anlegen würdest, um dann einen Kreis durch den Mondmittelpunkt zu ziehen, beträgt der Umfang dieses Kreises durch die Mondmitte genau 31680 Meilen. Dies stellt, mit einer Abweichung kleiner 1 Promille, die angeblich „unmögliche“ Quadratur des Kreises dar. Setzt Du statt p = 3,141592652..., den in „früheren Zeiten“ üblichen Wert für p, nämlich 22 / 7 = 3,142857143... ein, stimmt die Rechnung praktisch gen-au.

Der Runentempel STONEHENGE besitzt einen mittleren Durchmesser von 100,8 ft. und einen mittleren Umfang = 316,8 ft !!!

Der Umfang der „neuen Stadt Jerusalem“, in die Dich „mein Lamm“ führen wird und die ich in der Johannes Offenbarung (Off.; 21, 10-27) versprochen habe, beträgt - wenn Du die richtigen Maßeinheiten benutzt - 31.680.000.

Platons ideale Stadt, die er in seinen „Gesetzen“ beschreibt, hat einen Radius von 5040  Einheiten. (= Radius Deiner Erde + Radius Deines Mond in Meilen.) Der Umfang beträgt somit 31.680 Einheiten. So ein Zu-fall! J

(Die 5040 solltest Du im Auge behalten, Du wirst sie an anderer Stelle noch einmal finden.)

Ich habe in den Maßen der Tempel aller Religionen das Geheimnis der „Verhältnisse“ der Wirklichkeit versteckt. Sie sind meine „Sym­bole“. Es sind meine Stätten der „Maßsetzung“. Die Silbe „temp“ bedeutet „einkerben“ und in den Worten Temperatur und Tempo ist der Bezug zum Messen zu finden.

Auch Dein „egoistisches Temperament“, das Du nun zügeln mußt, hat damit zu tun. Du solltest die egoistischen „Einkerbungen“ in Deinen „Charakter“ (= eingeprägtes Schriftzeichen) als die Sonde (   Sünde) betrachten, die Dir den Reifegrad Deiner eigenen Seele anzeigen. „Charuth“ nennt sich die Schrift, die auf den Steintafeln mit den „10 Worten“ für alle Zeiten eingraviert ist. Wenn Du diese zehn Gebote richtig zu leben verstehst, wirst Du „frei“ (hebr. = cheruth) und damit auch von allem Leid erlöst werden.

Als „Temp“ bezeichnet man auch das Kenn-Wortverschlüsselter „meteorologischer  Meldungen“ einer „(Heimat -)Landstation“.

Die Meteorologie ist „die Lehre von den Erscheinungen im Himmel“!

Ein Meteor ist eine „Himmelserscheinung“!   (griech. = „in die Höhe gehoben“)

Die Metempsychose ist Deine „Seelenwanderung“!

Der Metatropismus ist eine „Umkehrung“!

Die Metaphysik ist die „philosophische Lehre von den letzten Gründen der Zusammenhänge und des Seins“!

Wenn Du bisher beim Wort „meteorologischer Dienst“ nur an Deine „Wetternachrichten“ gedacht hast, kann ich Dir auch weiter helfen. Diesem Wort habe ich natürlich auch etwas Leben „eingehaucht“.

Die Wurzel’ des Wortes’Wetter’ ist „wehen“ = blasen, hauchen; (lat. Anima. = Lufthauch, Atem, Seele)   wehen   Wehmut   Weg    und wenn Du den richtigen Weg zu mir immer noch nicht finden willst , na dann, „oh weh L !!!“

Was soll daran nun neu sein?

(wird sich ein arroganter Besserwisser nun denken.)

Wenn Du Dich schon einmal mit Grenzwissenschaften beschäftigt hast, wirst Du vieles davon schon irgendwie einmal gehört haben. Aufgrund der Parallelen dieser Zahlenwerte und auch anderer mystischen Erscheinungen ist in Deiner Welt eine „esoterische Industrie“ entstanden, die mit „suchenden Seelen“ nicht schlecht verdient. Die von dieser Industrie angebotenen Produkte, d.h. die angebotenen Interpretationen und Schlußfolgerungen klingen teilweise noch haarsträubender als die Auslegungen meiner heiligen Schriften durch die etablierten Kirchen. Nun aber wollen wir die erste Brücke zu den „korrekten (?)“ Naturwissenschaften schlagen. Und zwar auf eine Deiner Menschheit bisher noch völlig unbekannten Art und Weise:

Als die zwei Hauptphänomene Deiner Welt betrachtest Du die „Materie“ und das „Leben“:

Deine Materie ist aus 19 Reinisotopen mit „ungerader“ Ordnungszahl (+ eines mit gerader Ordnungszahl) aufgebaut.

Dein Leben ist mit 19  „linksgedrehten“ Aminosäuren (+ eine ohne optisches Zentrum) kodiert.

Deine komplette Welt läßt sich nach naturwissenschaftlicher „Sichtweise“ nur auf diese „zwei“ 19 (+1) Phänomene „reduzieren“. Der Innenraum der Pyramide gilt als das Reich der Toten (die sich dort selbst begraben müssen J). Die Pyramide selbst ist das maßstabsgerecht verkleinerte Modell Deiner raum/zeitlichen Welt; auch sie stellt mathematisch nur „eine Halbkugel“ (eine Hälfte der ganzen Wirklichkeit) dar.

Der ursprüngliche Eingang „in die Pyramide“ - d.h. in diesen „Da-seins Raum“ - befindet sich in der 19. Steinschicht und hatte eine Höhe von 38 Zoll gleich 2 x 19. Wenn Du nur an Deine „empirisch“ wahrgenommene Welt glauben willst, wirst Du deswegen auch zwangsläufig nur in dieser einen Welt existieren. Das bedeutet, daß Du Dich durch Deinen „fanatischen Glauben“ an „diese eine Realität“ selbst in das „Reich der Toten“ verbannst - in die Welt der Finsternis und des Mondes - in der die 2 x 19 herrschen. Der Mond agiert nämlich ebenfalls nach einem 19-jährigen Finsterniszyklus, bei dem sich die Sonne regelmäßig verfinstert und „zu sterben“ scheint. Dieser Vorgang wiederholt sich immer nach genau 6585,78 Tagen. Dieser Zyklus (Sarosperiode) im „Verhältnis“ zur exakten Länge des Finsternisjahres von 346,62 Tagen betrachtet, beträgt genau 6585,78 : 346,62 = 19.

„Ägypten“ (= Welt der Zweiheit) symbolisiert in der Bibel „die Zeit“, in der Deine Seele (= Volk Israel) in der raum/zeitlichen Welt gefangen ist. Es führt ein aufsteigender Gang aus der Pyramide ins „Freie“, es ist der Weg zum Messias - der einzige Weg zur Erlösung. Wenn Du den Neigungswinkel dieses „Gangs“ (26°18’9,7’’) auf einer Landkarte verlängerst, wirst Du feststellen, daß diese Gerade genau durch „Bethlehem“ führt!

Das ich gerade im 19.ten Kapitel des Buches Jesaja diese „Welt der Zweiheit“ beschreibe, wird ein Realist natürlich nur als „Zufall“ abtun. Dort heißt es:

...Ich hetze Ägypter gegen Ägypter, und sie kämpfen gegeneinander: Bruder gegen Bruder, Nachbar gegen Nachbar, Stadt gegen Stadt, Gau gegen Gau. Der Geist Ägyptens gerät mitten in ihm in Verwirrung, ich vereitle seine Pläne... Die Fürsten sind Narren... was die Weisen dem Pharao raten, ist Unsinn. Die Fürsten sind dumm... und lassen sich täuschen. Der Herr hat ihnen den Geist „eingegossen“, der schwindlig macht, so daß sie Ägypten in die Irre führen bei allem, was es tut, und es nun „wie ein Betrunkener“ taumelt, der sich erbricht. So wird in Ägypten niemand mehr etwas  vollbringen, weder Kopf noch Schwanz... An jenem Tag werden nur noch fünf Städte (Deine Sinnesorgane) die Sprache Kanaans (Gelobtes Land) sprechen... Eine von ihnen wird Ir-Heres (Sonnenstadt) heißen.

Das dann auch noch gerade im Kapitel „19. Vers 19.“ die Pyramide ins Spiel kommt, wird einen wirklich gläubigen Menschen nicht mehr wundern:

An jenem Tag wird es für den Herrn „mitten in Ägypten“ einen Altar geben, und „an Ägyptens Grenzen“ wird ein Steinmal für den Herrn aufgestellt.

Der Altar steht paradoxerweise „mitten in Ägypten“, aber auch „an Ägyptens Grenze“. Das alte Königreich Unterägypten deckte sich genau mit dem Nil-Delta, das wiederum bildet geographisch einen (geodätisch nachprüfbaren) perfekten „Quadranten“ eines Kreises, dessen Winkel in der Kreismitte (Ort der Pyramide) exakte 90° beträgt. Mathematisch bildet dieser „Quadrant“ (Bitte 1 : 4 merken!) dann den Raumspiegel eines Gaußschen Kreuzes (aber dazu später etwas mehr).

Und weiter steht dort geschrieben:

Das wird ein Zeichen und Zeugnis für den wirklichen Herrn der Heere in Ägypten sein: Wenn sie beim Herrn gegen ihre Unterdrücker (die Sinnesorgane und die eigene rationale Logik) Klage erheben, wird er ihnen einen Retter (mein Menschensohn) schicken, der für sie kämpft und sie befreit. Der Herr wird sich den Ägyptern „offenbaren“, und die Ägypter werden an diesem Tag den Herrn erkennen... sie werden den Herrn dann Gelübde ablegen und diese auch erfüllen.

Mit der Zahl 19 hast Du nun auch eine Brücke zur 81, sie ist die Basiszahl der „Materie“ und der „natürlichen Zahlen“:

100 / 81 = 1 + Rest 19               100 - 81 = 19

1 / 81 = 0,01234567912345679123456791234567912345679 ...usw.

Dies würde zumindest ein guter Computer anzeigen. Hast Du Dir die Zahl genau angesehen? Ist Dir an ihr etwas besonderes aufgefallen? Die Zahlengruppe ...12345679... wiederholt sich bis ins Unendliche. Meine heilige „Acht“ scheint darin nicht vorhanden zu sein. Man kann diese Zahl aber mathematisch auch anders schreiben, ohne dabei ihren absoluten Wert zu verändern, man muß von ihr nur das sogenannte Cauchy-Produkt bilden (was immer das auch sein mag J). Dieser [Her]Vorgang transformiert meine heilige „Acht“ in Deinen „wahrnehmbaren Bereich“.

Danach wird sich das „Verhältnis“ 1 / 81 folgendermaßen darstellen:

1 / 81 = 0, 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 (10) (11) (12) (13) (14) (15) (16) (17) (18) (19) (20)... usw..

So ein seltsamer „Zu-fall“. 1 / 81 ist nur eine verschlüsselte und komprimierte Schreibweise der unendlichen Reihe Deiner natürlichen Zahlen!

Nach einer jüdischen Überlieferung betrat der Hohenpriester nur einmal das Allerheiligste des Tempels, um mir ein Opfer darzubringen. Er brachte das Blut des Opfers bis zur Bundeslade und sprengte es dabei aus. Dies geschah immer mit einem gleichzeitigen Zählen, weil „damals“ das „Maß des Materiellen“, noch als die „Realität zum Wesentlichen“ verstanden wurde. Es wurde dabei folgendermaßen gezählt:

Eins - Eins und Eins - Eins und Zwei - Eins und Drei - Eins und Vier - Eins und Fünf - Eins und Sechs - Eins und Sieben. Dort im Allerheiligsten, wo mein Geheimnis der Welt offenkundig lag, galt nur dieses Zählen. Nicht eins, zwei, drei, vier usw., wurde gezählt, sondern „Alles“ wurde mir - der alles bestimmenden „Eins“ - gegenübergestellt. Jeder Zustand, wie er auch in Erscheinung treten mag in Deiner raum/zeitlichen Weltsicht, besteht immer in einem besonderem Maßstab (Verhältnis) mir gegenüber und ich bin die „Eins“. Deswegen beherrscht die Reihe der natürlichen Zahlen auch Deine materialisierte Welt in Form des Dezimalsystems. Somit hast Du nun die Verbindung „Deiner Materie“ zu Deinem Dezimalsystem, durch das Verhältnis 1 / 81 von mir „offenbart“ bekommen. Dies stellt natürlich nur die „Oberfläche“ eines riesigen mathematischen Komplexes dar, so wie auch die Materie selbst nur eine „sichtbare Oberfläche“ der Wirklichkeit darstellt. Viel einsichtiger und genauer wird „das Ganze“, wenn man sich mit diesem neuen „System“ bis zu den „Elementarteilchen“ und der „Quanten-mechanik“ vorarbeitet, was ich aber in diesem „kleinen Buch“ - mit Rücksicht auf die meisten Leser - nicht tun werde. Nur 81 stabile Elemente wurden von mir „vorgelegt“, alle radioaktiven Elemente sind jedoch euer eigenes geistiges Produkt.

Wenn Du nun in das Mendeljewsche „Periodensystem der chemischen Elemente“ blickst, wirst Du den nächsten Zufall (oder sage besser ab jetzt Wunder) sehen. Deine Materie besteht angeblich aus weit über hundert Elementen. Wenn Du Dir dieses „Perioden­system“ aber sehr gen-au ansiehst, wirst Du feststellen, daß es darin nur  „81“ „stabile Elemente“ gibt. Von den ersten 83 Elementen sind die Elemente 43 (Te = Technetium) und 61 (Pm = Prometium) radioaktiv. Das von den ersten 83 Elementen gerade die Elemente Nr. 43 und Nr. 61 radioaktiv sind, hat eine genau erklärbare mathematische, aber auch mystisch psychologische „Ursache“. Die Worte „Technik“ und „Prometheus“ sind dabei nicht das Einzige, was Dich auf eine Trennung von mir hinweisen sollte.

Alle chemischen Elemente sind exakt nach dem schon angedeuteten harmonikalen Oktavraster meiner Religionen und der Harmonielehre der Musik angeordnet und zeigen in diesem  Periodensystem ebenfalls „7 horizontale Reihen. Die „siebente“ (denke auch an ein Sieb) macht dabei den Eindruck der Unvollständigkeit. In der ersten Reihe stehen nur „2“ Elemente - Wasserstoff und Helium.

Die „Zwei“ ist die erste Basis der Materie. Dich sollte auch nicht überraschen, daß das Atomgewicht dieser Reihe im Verhältnis 1 : 4 stehen. Die Ziffernfolgen 7 und 2 (72) und  1 : 4 solltest Du im Auge behalten. Auf sie werde ich später noch etwas eingehen. Es sind elementare Zahlenkombinationen. Das Verhältnis von Sauerstoff und Stickstoff in Deiner irdischen Atmosphäre zeigt Dir, daß dieses Grundgesetz von 1 : 4 auch dort gegenwärtig ist.

Deine Menschheit hat eingesehen, daß man sich, wenn man etwas genau und wahrheitsgemäß zu formulieren wünscht, nicht auf eine rein verbale Sprache verlassen kann. Wörter können, wie Du nun weißt, bei oberflächlicher Betrachtung sehr unterschiedlich ausgelegt werden. Allen Erscheinungen liegen aber exakte „Verhältnisse“ zugrunde. Quantitative Relationen also, Proportionen, welche den „Charakter“ gewisser Phänomene viel exakter definieren als bloße Worte es vermögen. Man hat entdeckt, daß man z.B. Wasser unmißverständlich als Wasser erkennen kann, wenn man die Relation 2 : 1 hervorheben würde, die beim Wasser existiert. Wasser ist zwei Einheiten Wasserstoff und eine Einheit Sauerstoff. So entstand die Formel H2O. Die Worte Hydrogen und Oxygen bleiben bei diesem 2 : 1 Verhältnis erhalten. Man glaubt nun inzwischen zu wissen, wie Hydrogen und Oxygen aufgebaut sind. Du weißt, daß man fast alle physikalischen Erscheinungen in der Physik, Chemie und Biologie in „von Proportionen“ bestimmten Formeln auszudrücken versucht. Du weißt schon instinktiv, daß ein von Formeln wimmelndes Buch ein genaues „wissenschaftliches Buch“ ist und daß darin nicht viel „um den heißen Brei“ herum geredet wird. Du mußt es ernsthaft studieren; Du mußt Dich darin einleben, um es zu verstehen. Du weißt, daß sich Dir die Wahrheit dieser Aussagen nur durch ein langes, aufopferndes Studium erschließen können. Wenn man aber nun auch weiß, daß die mit „hebräischen Zeichen“ geschriebenen heiligen Rollen (die Bibel) nur aus „Zahlenreihen“ bestehen - also ebenfalls nur Verhältnisse und Formeln beinhalten - wird Dir die Bibel in einem völlig neuen und extrem gen-auen Licht erscheinen. Die Geschichten und Gleichnisse, die Du bisher nur als schöne Märchen an­gesehen hast, sind eine rein symbolische Sprache, die bei genauerer - rein mathematischer Betrachtung - alle Formeln Deines wirklichen Lebens beinhaltet. Darin werden nicht nur, wie allgemein üblich, die quantitativen, physikalisch und chemischen Phänomene in Verhältnissen ausgedrückt, sondern auch die bisher nicht faßbaren qualitativen, psychologischen Phänomene, die Du „das Lebendige“ nennst.

Das Buch Jesaja ist in den heiligen Rollen mit genau mit 5449 Zeichen geschrieben. Die Höhe der großen Pyramide beträgt, von der Basis bis zur Gipfelplattform gemessen, 5448,7268 Pyramidenzoll (1 Pyramidenzoll = 1,00106 englische Zoll). Du siehst schon an den Stellen hinter dem Komma, daß man sich bei der Vermessung größte Mühe gegeben hat. Die Höhe der Pyramide entspricht „fast genau“ der Anzahl der Worte des Buches in der Bibel, in der ihr größte Beachtung geschenkt wird. Der „Esoteriker“ wird sich nun denken, bei einer Abweichung von nur 0,05 Promille zum Gesamtwert ist das ein mehr als genauer Beweis, daß dies kein Zufall ist. Ein „rationalistische Zweifler“ aber wird sich denken: „Ein Beweis für was eigentlich - das „zufällig“ diese Zahlen übereinstimmen?“ In „Wirklichkeit“ liegen aber beide - wie mit nahezu allen anderen ihrer „Interpretationen“ auch - völlig daneben. Ich lasse in meiner Schöpfung weder „Ungenauigkeiten“ noch „Zufälle“ - nach Deinem bisherigen Verständnis - zu. Du solltest Dich doch langsam daran gewöhnen, das Wort „Zufall“ gegen das Wort „Wunder“ auszutauschen. Erinnerst Du Dich noch an die von mir angesprochene „Ebene der Befreiung“, die sich in 2732 Zoll Höhe der Pyramide befindet. Die rein mathematische Differenz der Höhe der Pyramide (= 5448,7268) zu den 5449 Zeichen mit denen das Buch Jesaja geschrieben wurde, beträgt 0.2732. Genau derselbe Wert „fehlt zufällig“ J von der „heiligen Elle von Chartres“ auf „Eins“ (1 Meter). Könnte es vielleicht „zufällig“ sein, daß diese Zahlenfolge doch eine „göttliche Bedeutung“ hat?

Ach was, mich gibt es doch „in Wirklichkeit“ gar nicht, also kann es auch keine göttlichen Bedeutungen geben!

Es gäbe aber auch noch die Möglichkeit, daß Du bisher nur eine völlig „verkehrte Vorstellung“ von der „wirklichen Wirklichkeit“ hattest, weil Du „Deine bisher [als]wahr[an]genommeneWirklichkeit“ mit „der wirklichen Wirklichkeit“ verwechselt hast?

Laß uns doch einmal nachsehen, ob die Zahlenfolge 2732 sonst irgendwo noch „zufällig“ in Deiner Welt „in Erscheinung“ tritt.

Der absolute Nullpunkt liegt bei 273,2 Grad Celsius.

Wenn man ein „ideales Gas“ um ein Grad abkühlt, schrumpft es (nach Gay-Lussac) um den 273,2 Teil seines Volumens.

Im Medizinstudium lernt jeder Student, daß ein menschliches Leben, um im Mutterleib heranzuwachsen, von der Empfängnis bis zur Geburt zehn siderische Monate benötigt: (= 273 Tage).

Ein siderischer Monat (es gibt auch noch einen sidonischen mit 29,35 Tagen) beträgt 27,3 Tage.

p - Mesone (= Pionen)(+ / -) haben die 273-fache Masse eines Elektrons.

Der Radius des Mondes beträgt 0,273 Erdradien.

Die Hohlraumresonanz von („himmlischen“ J) Geigen liegt im Durchschnitt bei 273 Hz.

Die Beschleunigung, die den Mond auf der Erdumlaufbahn hält, beträgt 0,273 cm/s².

Teilt man die Sekunden des Jahres durch die Sekunden eines Tages, erhält man 0,00273.

Deine Protonen, Neutronen und Elektronen haben alle das gleiche Drehmoment, obwohl sie verschiedene Ladungen und Massen besitzen (= h / 4 p). Das Planksche Wirkungsquantum h beträgt 6.6262x10-34 Js.

So ist der Eigendrehimpuls h / 2 p = 1,0546 x 10-34 Js. Nach der Heisenbergschen Unschärferelation (Dqx Dpx = h) ist das die maximal von „normalen Menschen“ zu erreichende Genauigkeit.

Dies ist die durch Deine Wissenschaftler selbst definierte Gefängnismauer des „Totenreichs“, in dem Du Dein Dasein fristest. So will es „Dein“ Gesetz. J

Dieser Wert ist aber nur von rein meßtechnischer Bedeutung. Gearbeitet wird in Deiner bisher noch „unvollständigen Physik“, um die Halbzahligkeit des Spins der Kernteilchen darzustellen, mit

½ x h / 2 p = 0,5273, Du solltest besser sagen ½ + 0,0273.

0,0273 stellt „einen geometrischen Raumwert“ dar. Dies ist nur noch keinem normalen Menschen bewußt aufgefallen.

Der Aufbau Deines planetaren Sonnensystems und der gleiche Aufbau Deiner „Atome“, will heißen, „kleine Teile umkreisen einen größeren Kern“ - ist „kein Zufall“ - so wie es die meisten Naturwissenschaftler bisher annehmen!

0,2732 ist eine meiner Naturkonstanten, die von Deiner Menschheit noch nicht erkannt wurde. Es ist das Verhältnis eines „Einecks zu einem Unendlicheck“, das im „Quadranten“ (erinnerst Du Dich an Ägypten) eines Kreises auftritt. Es ergibt sich „logischerweise“ aus (1 - p / 4) : (p / 4), was immer dies auch heißen mag. J

Wer sollte sich da noch „wundern“, daß der Kehrwert des siderischen Monats 1 / 27,3Tage gen-au  0,0366 ist. Diese Zahl beinhaltet die Zahlenfolge der Tage eines Schaltjahres. Nimmst Du nun den Kehrwert eines Schaltjahrs von 366 Tagen (1 / 366), erhältst Du, höre und staune 0.00273 und das wiederum entspricht gen-au dem Verhältnis der „Sekunden eines Tages“ geteilt durch „die Sekunden eines Jahres“.

So ein „Zu-fall“, oder vielleicht doch ein „WunderJ?

Was wird nun im Buch Jeremia im Kapitel 19 berichtet:

Der Herr sprach zu mir: Geh und kauf dir einen „irdenen Krug“, und nimm einige Älteste des Volkes und den Priester mit. Dann geh hinaus zum Tal Ben-Hinnom am Eingang des „Scherbentors“! Dort verkünde die Worte, die ich Dir hier sage. Du sollst sagen: Hört das Wort des Herrn, ihr Könige und ihr Einwohner Jerusalems... Seht, ich bringe solches Unheil über diesen Ort, daß jedem, der davon hört, die Ohren gellen. Denn sie haben mich verlassen, mir diesen Ort entfremdet und an ihm „anderen Göttern geopfert“, die ihnen, den Vätern und den Königen von Juda früher unbekannt waren. Mit dem Blut Unschuldiger haben sie diesen Ort nun angefüllt... Seht darum werden die Tage kommen... da wird man diesen Ort nicht mehr „Tofet“ oder Tal Ben-Hinnom nennen, sondern Mordtal... Aber ich werde die Pläne Judas und Jerusalems an diesem Ort zu verhindern wissen. Ich werde sie vor den Augen ihrer Feinde durch das Schwert zu Fall bringen... Ich mache diese Stadt zu einem Ort des Entsetzens und zum Gespött; jeder, der dort vorbeikommt, wird sich entsetzen und spotten über alle Schläge, die sie getroffen haben... „Dann zerbricht der Krug vor den Augen der Männer, die mit dir gehen“... Ebenso zerbreche ich dieses Volk und diese Stadt, wie man Töpfergeschirr zerbricht, so daß es nie wieder heil werden kann. Im Tofet „wird man die Toten bestatten“, weil nirgends sonst ein Platz zum begraben ist. So und nicht anders werde ich mit diesem Ort verfahren...und mit seinen Bewohnern, um diese Stadt dem Tofet gleichzumachen.

Das Tofet ist eine heidnische Opferstätte für die Kinderopfer an Moloch. Die Bedeutung des Wortes To-fet war bisher völlig unbekannt. Es ist meine Bezeichnung für die noch „unreifen“ Toten Feten (Fetus = Fötus), die ich wieder in die „Welt der Toten“ zurückschicken werde - die Welt der Totgeburten. Der „Mo-loch“ ist eine Macht - das Moerter-Loch - das alles verschlingt, speziell im alten Testament ist es eine semit. Gottheit, der „Kinderopfer“ (noch junge, unreife Seelen) dargebracht werden.

In den Apostelgeschichten Kapitel 7; 40 - 43 (Einheitsübersetzung) heißt es:

Mach uns Götter die vor uns herziehen...Und sie fertigten in jenen Tagen das Standbild eines Kalbes an, brachten diesem Götzenbild Opfer dar und freuten sich über das Werk ihrer Hände. Da wandte sich Gott ab und überließ sie „dem Sternenkult“ (dem Glauben an ein chronologischen Dasein in der Zeit), wie es im Buch der Propheten heißt: Habt ihr mir etwa Gaben und Schlachtopfer dargebracht während der „40“ Jahre in der Wüste, ihr vom Hause Israel! Das Zelt des „Molochs“ und der Stern (das christliche Kreuz) des Gottes Romfa[natiker] habt ihr herumgetragen, die Bilder, die ihr (euch selbst) gemacht habt, um sie „anzubeten“. Darum will ich euch in die Gebiete „jenseits von Babylon“ verbannen.

Wenn Du nun diesem „Moloch“ weiter nachspürst, landest Du in der Bibel zwangsläufig bei den „sexuellen Vorschriften“ im Levitikus. Diese vom Gott „Romfa“ in Deine Welt gesetzte Interpretation - die größte Fehlinterpretation meiner Bibel überhaupt - wurde zum furchteinflößenden Dogma, zur schmutzige Quelle, an der sich ein Großteil Deiner Menschheit mit „irreparabelen Komplexen“ und „psychischen Schäden“ infizierte. An und für sich müßtest Du nur alle Wörter der Bibel von ihrer „etymologischen Seite“ betrachten - wie wir es schon bei der Schöpfunggeschichte getan haben - und diese Dogmen werden sich im Nichts auflösen.

Es entsteht auf diese Weise - ohne auch nur ein einziges Wort in der Bibel verändern zu müssen - ein völlig neuer Kontext. Du wirst plötzlich meine HOLO-FEELING-Gesetze - wie eine wahre Sonne aus wirklichem Licht - hinter der „Finsternis“ dieser Dogmen hervorscheinen sehen. Paß nur auf, daß sie Dich am Anfang nicht zu sehr blenden. Auch wenn nun Dein bisheriges Weltbild einzustürzen droht, begehe nicht den Fehler, weiterhin daran festzuhalten. Ich will nur Dein Bestes, das darfst Du nie vergessen, denn ich liebe Dich auf eine Art und Weise, die Dir noch völlig fremd ist - es ist die wirkliche christliche Nächstenliebe, in der weder Angst noch Besitzdenken und „Recht haben wollen“ vorhanden sind. Deine bisherigen „fehlerhaften Wahrheiten“ werden nicht dadurch zur „ganzen Wirklichkeit“ werden, wenn Du sie fanatisch zu verteidigen suchst.

Das Wort „Un-zucht“ bedeutet nur „falsche Erziehung“.

Als „Regel“ bezeichnet man eine „Norm“, oder „Richtlinie“, an die Du Dich bisher dogmatisch gehalten hast. Auch das Wort „regieren“ wird davon abgeleitet. In Dir „regiert“ aber, wie Du nun schon weißt,  nur die erste „Frau“, Deine begrenzte egoistische Logik.

Die Wurzeln des Wortes „Scham“ kommt von mhd. scham[e] - ahd. scama - engl. shame - schwed. skam  und bedeutet ursprünglich: „Schande“. Ein „Betrüger“ wird im Englischen als „sham“ bezeichnet. Das engl. Wort „shambles“ bedeutet das „Schlachthaus“, aber auch  „Blutbad“; „Trümmer“ und „Durcheinander“. Das hebräische Wort „scham“ schlägt nun wieder eine Brücke, denn es bedeutet schlicht und einfach nur „dort“. Ich werde darauf später noch genauer eingehen.

Das Wort „schlafen“ bedeutet eigentlich: „matt“ und „schlaff“ sein. Ein „träger Mensch“ (= aisl. „slapr“) ist auch ein „labiler“ Mensch. Das Lateinische „labi“ bedeutet: „wanken; schwanken“ und das lat. Wort „labor“, „Mühe“ und „Last“. Deine Welt ist ein „Labor“, in dem von mir Geschöpfe nach meinem Ebenbilde „entwickelt“ werden. Dann gibt es auch noch den „Schlamm“; dieses Wort bedeutet ursprünglich „träge Masse“! Da wurde doch irgendein Wesen aus „Lehm“ gemacht? Der „Schlamm“ ist ein „Schleim“ und der verbindet Dich dann wieder über das Wort „Leim“ mit dem „Leib“ (hatten wir schon; s.S 51), der sich erst noch zu einem wirklichen Menschen „entwickeln“ muß und so kommen wir zum „Weib“, die das zu verhindern sucht. Klingen diese Worte nicht wie Musik, wenn Du sie nacheinander liest? Da ich in der Bibel nur eine „Symbolsprache“ verwende, ist mit den Symbolen „Weib“ oder „Frau“ zwangsläufig auch nicht ein „weibliches Wesen“ gemeint, mit denen Du in diesem Dasein konfrontiert wirst (oder gar selbst eines bist), sondern ausschließlich der „Führer“ Deiner Unvernunft, der „Fürst“, die „erste Frau“ in Dir - „Deine Logik“ (s.S. 56).

Eine „Schlappe“ (= Niederlage) zu „er-leiden“ bedeutet, sich selbst eine „Nieder-lage“ (  Schlampe“)  eingestehen zu müssen. Deiner bisherigen „Nieder-lage“ - dem ganz unten stehen, in meiner Hierarchie des Lebens - solltest Du nun wie ein erwachsener „Mann“ entgegentreten und Deine bisherige Logik (die Schlampe) von ihrem Thron verjagen. Wenn Du nun mit Anstand (Dein altes, dogmatisches [Schein]Wissen) aufgibst, zeigt das Deine wahre menschliche Größe.

Und nun schauen wir die „Unzuchtvergehen“ im Levitikus 18; Vers „19“ einmal genauer an. In der Einheitsübersetzung heißt es:

Einer Frau (einer Logik), die wegen ihrer Regel (begrenzten Norm) unrein ist, darfst Du Dich nicht nähern, um ihre Scham (Schande und Betrügereien) zu entblößen. Der Frau (der Logik) Deines Stammesgenossen darfst Du nicht beiwohnen; du würdest dadurch auch unrein werden.

Sehen wir doch auch einmal nach, wie dieser Vers von Luther übersetzt wurde. Du solltest die verwendeten Worte nun von selbst in meinen ursprünglichen, göttlichen „Kontext“ interpretieren:

Du sollst nicht zum Weibe gehen, solange sie ihre Krankheit hat, in ihrer Unreinigkeit „ihre Blöße“ aufzudecken.

Die unrevidierte Elbernfelder Bibel drückt es folgendermaßen aus:

Und einem Weibe in der Unreinheit ihrer Unreinigkeit sollst du nicht nahen, um ihre Blöße aufzudecken.

Fanatische Besserwisser neigen nämlich dazu sehr böse zu werden, wenn man ihre „Blöße“ aufzudecken versucht! Jeder Mensch muß selbst seine Fehler in sich „entdecken“!

Das hier offenbarte „Schema“ (= die Darstellung eines Sachverhalts unter Beschränkung auf das „Wesentliche“) der Auslegung kannst Du auch im Koran anwenden und alle Widersprüche zwischen Bibel und Koran verschwinden (aber dazu später mehr). Nur mit diesem Schema „vereinigen“ sich sämtliche (eingebildeten) „Widersprüche“ aller Religionen zu einem Kontext. Wenn man nun von der „verbal symbolischen Sprache“ in eine „gematrisch mathematische Verhältnis-Sprache“ wechselt, verbinden sich diese vereinigten Religionen dann auch noch „lückenlos“ mit den bisherigen Paradigmen der „Naturwissenschaft“. Die bisherigen Widersprüche in der Physik werden damit nebenbei auch noch aufgelöst. Um es Dir noch einmal „ans Herz“ zu legen: Sei nicht so töricht an Deinen alten Dogmen festzuhalten. Du würdest dadurch nur ein „Tofet“ bleiben und damit Deinen eigenen Untergang einleiten. Du solltest nun langsam begriffen haben, mit wem Du es in diesem Moment zu tun hast.

Lev. 18; 21 (Schlachter 1951):

Du sollst auch von deinen Kindern keines hergeben, daß es dem Moloch geopfert werde, damit du den Namen deines Gottes nicht entweihest; ich bin der HERR!

Lev. 18; 21 (Luther):

Du sollst auch nicht eines deiner Kinder dahingeben, daß es im Moloch verbrannt werde, daß du nicht entheiligst den Namen deines Gottes; denn ich bin der HERR.

Du solltest Dir nun sehr genau überlegen, weiterhin mit den Kindern (unreifen Seelen) Deines Volkes „Unzucht“ zu treiben. Jeder, der sich weiterhin daran beteiligt sie zu [Konsum-]drogenabhängigen kleinen willenlosen Junkies zu machen, wird nun verflucht sein. Sie dem „Moloch“ einer perversen Konsumindustrie zum Fraß vorzuwerfen um damit „gedankenlos“ sein marodes kapitalistisches System am Leben, und den eigenen unbewußten Rausch aufrecht zu erhalten, weist nur auf eine völlige Unreife und Geistesgestörtheit hin. Wahre Erziehung ist die Erziehung zur Nächstenliebe und zur Verantwortung. Die Ausbildung zu einem guten „Kämpfer“, der in der Lage ist, im „kapitalistischen Dschungel“ zu überleben, heißt „Unzucht“ treiben. Mit den HOLO-FEELING-Gesetzen ist es keine Schwierigkeit sofort aus diesem konfliktbehafteten Weltbild auszusteigen. Durch Deine bisherige Unwissenheit über den wirklichen Sinn Deines Daseins und die tatsächlichen Gesetze, die in Deiner Welt herrschen, hältst Du Dich nur unbewußt selbst darin fest - und leidest. Den Markt mit Werbung zu überschwemmen, um den „Konsum“ „anzufeuern“, heißt das eigene Volk und damit auch sich selbst zu vergiften. Hast Du Dir noch nie darüber Gedanken gemacht, daß es z.B. bei einem BWL-Studium in erster Linie nur darum geht, wie man die „besten Geschäfte machen kann“; und bei einer Ausbildung zum Werbefachmann, wie man „seine Mitmenschen am besten betrügt und manipuliert“? Deine Welt besteht dadurch mittlerweile nur noch aus selbsternannten Feinden, die es auszubeuten und zu besiegen gilt, um selbst überleben zu können. Eine Trugbild, nachdem auch Du und Deine Väter erzogen worden sind. Es ist an der Zeit, daß alle „Verantwortlichen“ sich des Wirklichen und Besseren besinnen, um diese Paradigmen ein für alle mal aus der Welt zu schaffen. Ein Umschwung läßt sich mit einem neuen, „festen Glauben“ an mich (und der damit verbundenen „himmli­schen“ Unterstützung), problemlos und in sehr kurzer „Zeit“ erledigen.

Das Kinderopfer in der Einheitsübersetzung Lev. 20; 2 - 5:

Sag zu den Israeliten: Jeder Mann unter den Israeliten oder unter den Fremden in Israel, der eines seiner Kinder dem Moloch gibt, wird mit dem Tod bestraft. Die Bürger des Landes sollen ihn steinigen. Ich richte mein Angesicht gegen einen solchen und merze ihn aus seinem Volk aus, weil er eines seiner Kinder dem Moloch gegeben und dadurch mein Heiligtum und meinen heiligen Namen verunreinigt hat. Falls die Bürger deines Landes ihre Augen diesem Mann gegenüber verschließen, wenn er eines seiner Kinder dem Moloch gibt, und ihn nicht tötet, so richte ich mein Angesicht gegen ihn und seine Sippe und merze sie aus der Mitte des Volkes aus, ihn und alle, die sich mit ihm dem Molochdienst hingeben.

Bitte begehe auch hier nicht den Fehler alles „wörtlich“ zu nehmen, bevor Du die wirkliche Zusammensetzung und Funktion Deiner Welt verstanden hast. Es gibt „Erwachsenen-Gesetze“, die von „Kindern“ noch nicht verstanden werden (dazu später mehr). Das oben aufgeführte soll also kein „Aufruf zur Lynchjustiz“ sein. Das haben viele religiöse Fanatikern (vor allem in Amerika) aber leider nicht begriffen. Töten ist eine „Todsünde“. In der HOLO-FEELING-Wirklichkeit werden böse, unreife Menschen auf eine völlig „gewaltlose“ und „ungefährliche“ Art „eliminiert“. Solange Du aber selbst noch ein „normaler Mensch“ - der sich nun „auf den rechten Weg“ befindet - bist, solltest Du Mitmenschen, die Dich negativ beeinflussen und von Dir nur Böses wollen, nur „links liegen lassen“, „ignorieren“, und sie - deren Dummheit bewußt - mit „ver Acht-ung“ strafen, den Rest werde dann ich für Dich besorgen.

Die Schlußsmahnung Lev.18; 24 - 30:

Ihr sollt euch nicht durch all das verunreinigen; denn durch all das haben sich die Heiden verunreinigt, die ich vor euch vertrieben habe. Dein Volk wurde (von Egoisten) verunreinigt. Darum will ich ihre Missetat an ihnen selbst ahnden, damit das Volk seine Einwohner ausspeie. Ihr aber sollt meine Satzungen und Rechte beobachten und keinen dieser Greuel verüben, weder der Einheimische noch der Fremdling, der unter euch wohnt; denn alle diese Greuel haben die Leute dieses Landes begangen, die vor euch hier waren. Dadurch wurde das Land verunreinigt. Damit euch nun das Land nicht genau so ausspeit, wenn ihr es weiterhin verunreinigt, wie es die Heiden ausgespien hat, die vor euch da gewesen sind, so soll jeder, der einen Mitmenschen solche Greuel tun sieht und jede Seele, die dergleichen verübt, vom Volk selbst ignoriert werden. So achtet auf meine Anordnungen und begeht keinen von den greulichen Gebräuchen der Heiden, die vor euch geübt wurden, und verunreinigt euch nicht selbst damit.

Ich, der HERR, bin euer Gott!

Deine Psyche habe ich nach einem 64 Code (=  64 Hexagramme), die von Dir gespiegelt wahrgenommene Materie nach einem 34 Code verschlüsselt. „34 = 81!“ Sieh an, die Anzahl meiner „zeit­losen“ Elemente!

So ein „Zu-fall“, daß „Dein Mond“ gen-au den 81. Teil der Masse „Deiner Erde“ besitzt.

Wenn Du in „Deinen Himmel“ siehst, „er-scheinen“ Dir Sonne und Mond, trotz der „angeblich“ extrem unterschiedlichen Entfernungen, optisch gleich groß. Dies kannst Du sehr gut bei Sonnen- und Mondfinsternissen beobachten.

Deine Welt ist eine Schattenwelt. Die Welt der Dualität, der Dichotomie, der Zweiheit. Du lebst in einer „Mondwelt“. Deine Lichter sind nur gespiegelte Reflexionen und nur eine Vereinigung mit mir, wird Dir die wirkliche „Sonnenwelt“ zeigen, denn ich bin die wirkliche Sonne Deines Lebens. Nun sollte Dich auch nicht mehr wundern, wieso die Zahlenfolge 2732 so eine große Rolle in „Deiner“ Welt spielt. Ich bin der unendliche Gott. 0,2732 ist das Verhältnis eines Einecks (Punktes = Mensch) zu einem Unendlicheck (Unendlichkeit = Gott). Das klingt für Dich sicherlich im Moment verwirrender, als es mathematisch betrachtet eigentlich ist J. Meine Bibel enthält eine mathematische Symbolsprache, deren Metaphern nicht im raum/zeitlichen Sinne verstanden werden dürfen. 400 Jahre dauerte die Gefangenschaft in Ägypten, 40 Jahre der Weg durch die Wüste in die Freiheit und 40 Tage war Mose auf den Berg Sinai bis er von mir die „zehn Worte“ erhielt, die ich auf steinerne Tafeln geschrieben habe. Wasser, mein Symbol der Zeit, wird bei 0°C zu fester Materie (Eis), hat bei 4°C seinen physikalischen Anomaliepunkt (= Punkt der größten Dichte) und wird bei 100°C zum „umher irrenden Geist“, zum „ed“. 400 ist ein Symbol für die „unendliche Zeit“ des Zeitkreises. Das hebr. Wort für „immer“, „allzeit“ heißt „tamid“, in gematrischer Schreibweise 400-40-10-4. Die 7 ist mein Symbol für die „unendliche Vielheit“ von Möglichkeiten in der Welt der 40. Durch HOLO-FEELING werden diese „Unendlichkeiten“ verendlicht. Dies kann aber nur durch Deine eigene „Acht“samkeit geschehen. Nur mit einem reinen Herzen und einem guten Willen kannst Du Deine Metamorphose vom „normalen“ zum „wirklichen Menschen“ einleiten und damit auch in meine Acht[ung] eintreten. Man kennt die „Zehn Gebote“, aber diese Bezeichnung ist irreführend. Im Originaltext heißt es „zehn Worte“. Je nachdem wie sehr Du Dich an diese „zehn Worten“ hältst, bestimmst Du auch Deinen eigene Reife. Sie haben nicht so sehr den Charakter des „Tun müssen’s“. Sie sind vielmehr Anweisungen für den rechten Weg zu mir, welchen Du „aus eigener Überzeugung“ als richtig erkennen und dann auch gehen solltest. Du solltest alles - was Du tust - „umsonst tun“, also mit „selbstlosen reinen Herzen“, ohne eine egoistisch wollende Motivation. Diese zehn Worte beschreiben Dir, wer Du wirklich bist, wie Du in meinem Sinne sein solltest und wie Du Dein letztendliches Ziel erreichen kannst. Ich habe sie verfaßt, denn nur ich kenne die wirkliche Struktur der Welt und des Lebens. Auf steinerne Tafeln habe ich meine Worte graviert, damit sie für Äonen das Unveränderliche tragen. Stein heißt auf hebräisch „eben“. Die von Dir empfundene Zeit (für Dich die 4.te Dimension) ist etwas relatives bzw. subjektives. 400 Jahre, 40 Jahre, und 40 Tage symbolisieren ein logarithmisch empfundenes Daseins. Es symbolisiert den ständigen Wechsel Deiner „Daseins Ebenen“ (auf die ich später noch zu sprechen komme). All das, was Du als Mensch tust, ist aus meiner Sicht unveränderlich, ebenso wie Dein Schicksal (Karma?). Erst eine selbstlose Haltung Deiner Welt und mir gegenüber, wird Dich zu einem göttlichen Wesen - nach meinem Bilde - werden lassen. Die Wirklichkeit ist wie ein schon längst abgedrehter Film in unveränderlicher Form determiniert. Du kannst an diesem Ganzen nichts ändern.

Deine Freiheit beschränkte sich bisher nur darauf, Deine „Inter­pretationen“ in Bezug auf die von mir „vorgelegten“ Erschei­nun­gen und Deine damit verbundenen „emotionalen Empfindungen“ selbständig bestimmen zu können.

Erst wenn Dein Bewußtsein einen „höheren Stand“ erreicht hat, wird Dir diese Aussage „logisch“ erscheinen.

Als Moses mit meinen „Gesetzen“ zurückkehrte, hatten mir die Menschen den Rücken gekehrt und sich ein „goldenes Kalb“ gebaut, das sie anbeteten. Das hebr. Wort für Kalb ist „egel“ und Ekel sollten „normale Menschen“ vor sich selbst empfinden. Das Wort für „rund“  (hebr. = „agol“) besteht aus den selben Radikalen. Das Kalb hat daher mit dem Runden zu tun und das Runde mit dem Kalb. Es symbolisiert das „Rad der Zeit“, in dem Du „zur Zeit“ existierst. Es symbolisiert die Umdrehungen der „Erdkugel“ um ihre Achse und deren Kreisläufe im Universum, welches Du als Deinen Himmel ansiehst.

Und genau das ist es, was Du letztendlich als Deinen Ursprung anbetest!

Das goldene „Kalb“ (egel) symbolisiert aber auch das Anbeten einer „Fahne“ (hebr. = degel), d.h. das fanatische Überbewerten einer bestimmten Ideologie (Idiotie). Nur ein bestimmter „Kreis“ von Menschen scheint dabei „als wichtig“ zu gelten, alle anderen Mitmenschen werden damit zu Menschen zweiter Klasse abgestuft.

Für Menschen, die sich letztendlich nur an diesen Kreisläufen der Zeit orientieren oder sich nur innerhalb ihres ideologischen Kreises bewegen - die nur am „Runden“ festhalten - verstehen meine ewigen Tafeln nicht mehr als Einheit. Ich habe euch „zwei Tafeln“ gegeben. Obwohl sie eine Einheit bilden sind es zwei Tafeln. Die jüdische Überlieferung berichtet, daß ich die Buchstaben quer durch die beiden Tafeln eingraviert habe, ohne das sie jedoch auf der anderen Seite als „Spiegelschrift“ erscheinen. Beide Seiten zeigten dasselbe „Bild“. Was sich Dir als zweiseitig zeigt (Psyche/Physis) ist seinen Wesen nach „ein-seitig“. Meine Tafel zerbricht in lauter „Bruch-Stücke“ (1 / 81). Man könnte auch sagen, daß mit den Beginn der Zeit das Wunder meiner wirklichen Schöpfung zerbricht. Wenn man in „Kreisen“ lebt, dann bricht die Einheit - das Gesetz meiner Schöpfung - auseinander, gleichgültig, ob Du nun auf einer esoterischen oder exoterischen Seite stehst. Durch die rauschartige Begeisterung die eure Entwicklung und der damit verbundene [Pseudo]Fortschritts ausgelöst hat, glaubt ihr am Ende der Zeit, das „Runde“ als letztes Zeichen der Entwicklung gefunden zu haben. Ihr „glaubt“, innerhalb eurer kosmischen „Kreise“ - im „egel“ (Kalb) - müsse der Ursprung liegen. Wenn ein „wirklicher Mensch“ behauptet, außerhalb dieses raum/zeitlichen Universums gäbe es noch etwas „anderes“, wird er von „normalen Menschen“ nur als „verrückt“ angesehen (selig sind die Verrückten).

Newton, den „Deine Menschen“ zum Prototypen des „Wissen­schaftlers“, d.h. des ausschließlich mit gesicherten, beobachtbaren Fakten arbeitenden Gelehrten abgestempelt haben, hat sich in Wirklichkeit sein ganzes Dasein hindurch sehr stark mit den Problemen des Geistes beschäftigt und ist nun sehr betrübt über eure menschlichen Dummheiten. Denn er hat mehr über Alchemie und über das, was Du heute als Parapsychologie bezeichnen würdest geschrieben, als über Optik und Gravitation. Der Vater Deiner Gravitationstheorien hatte in seinem „bloßen Dasein“  ausgesprochen spiritualistische Auffassungen vertreten, die denkbar weit entfernt sind von den rein mechanistisch-positivistischen Ideen, die ihm Deine Generation nachträglich untergeschoben hat. In seiner „Optik“ schreibt Newton:

„Wäre es nicht möglich, daß die Stoffe und das Licht sich ineinander umwandeln?“

Er unterschied dabei zwei Arten von Licht: ein phänomenales Licht, das dem sichtbaren Licht im gebräuchlichen Sinne des Wortes entspricht und ein „numenales“ (= göttliches), potentielles Licht, das er vorallem „in lebenden Organismen“ vermutete und Träger dessen sei, was man Geist nennt. „Heute“ weiß er, daß er „damals“ den Nagel auf den Kopf getroffen hatte.

Dieses „Licht der Zellen“ wurde in der sogenannten Biophotonenforschung schon vor Jahren in Deiner Welt entdeckt. Dogmatiker können „dieses Phänomen“ aber nicht mit ihrem „etablierten Wissen“ in „Einklang“ bringen, deswegen wird dieses Phänomen nur als esoterische Spinnerei angesehen und hegt dadurch zwangsläufig nur ein „Schattendasein“ in der Wissenschaft.

Deine „Gen“-eration interessiert an Einsteins Formel E = m c² (d.h. Energie = Materie x Licht[geschwindigkeit]²) immer nur die Bausteine Materie und Energie. Nie ist jemand darauf gekommen, daß Licht als den Ursprung des Seins an den Anfang dieser Formel zu stellen, aus dem dann die Produkte „Materie und Energie“ entstehen. Durch das „Erschaffen“ einer Atombombe habt ihr euch selbst bewiesen, daß Materie und Energie austauschbar sind, aber auf die Idee, daß beides aus Licht (von eurem Geist!) erschaffen wurde und besteht, seid ihr noch nicht gekommen!

 

Im Anfang (eures Seins) schuf ich das Licht!

E = m c² ist die berühmteste Formel Deiner Gen-eration. Wenn man sie ohne den „zeitlichen Impulsanteil“ (aus dem relativistischen Energiesatz) niederschreibt, liest sie sich folgendermaßen: E² = m² x c4 . Wobei c4  zu-fällig 81 ist! (c = gen-au „3 und nicht 2,997. Auch dieser Wert ist durch eine „petitio principii(= Verwendung eines unbewiesenen Satzes als Beweisgrund für einen anderen Satz) Deiner ver-kehrten Weltanschauung entstanden.

Der „Kehr-Wert“ von 81 (= 34) ist - wie Du nun weißt - die Reihe Deiner natürlichen Zahlen, auf die Dein Dezimalsystem (und alle Er-scheinungen Deiner materialisierten Schattenwelt) aufgebaut sind!

Dieser [Her]Vorgang einer 4 aus der 3 als „formlose Basis“ beschreibt die „Knetmasse Raum/Zeit“ Deiner Schattenwelt. Deine Welt ist kein 3-dimensionales Universum, in dem eine Erdkugel existiert, „auf“ der Du zu leben „glaubst“, sondern es ist eine „raum/zeitlose Struktur“ in Form einer Quadernität. Nach einer jüdischen Überlieferung ist der Zug durch die Wüste (40 Jahre) die Vollendung einer neuen Dimension. Diese Dimension konnten die „normalen Menschen“, als sie sich in der Wüste - der 40 - befanden noch nicht erkennen. Es heißt, die Wüste hat nur aus „drei Winden“ bestanden, der vierte, der „nördliche Wind“ kam erst, als sie die Wüste durchquert hatten und in Kanaan eingezogen waren. Dieser Wind wurde „ruach“ (= Geist) genannt.

Lassen wir es nun genug sein mit diesem langweiligen Thema. Dir ist mittlerweile hoffentlich aufgefallen, daß auch diese Ausführungen nur „ein winziger Tropfen“ meines unendlichen Ozeans der Weisheit ist und für Dich nur einen Hauch, will heißen, „den Geruch“ darstellen soll, vom Hauptgericht, das Dir „mein Menschensohn“ ohrenbaren kann.

Ich bin Dein Herr und habe dies geweissagt in allen Religionen, doch Du hast meine Worte nicht erhört!

Es gibt über 400 verschiedene Auslegungen meiner Bibel, denn kein „normaler Mensch“ kann meine Offenbarungsschriften im Zusammenhang lesen. Darum habe ich im heiligen Koran auf diesen Mißstand hingewiesen.

(Zweite Sure)[114] Die Juden sagen: Die Christen haben keine Gewißheit. Die Christen sagen: Die Juden haben keine Gewißheit. Und doch lesen beide die Schrift. Ähnlich sprechen die, welche gar keine Offenbarung kennen. Aber Allah wird einst am Tage der Auferstehung  über das entscheiden, worüber sie heute streiten.

Höre Du kleiner Menschenteil, „dies ist meine Wahrheit“, was nicht heißen soll, daß die „fanatischen Moslems“ mein Recht auf „ihrer Seite“ haben, wenn Sie die Bibel nicht als mein Werk anerkennen wollen. Ich bin der Autor von Bibel, Koran und aller anderen heiligen Bücher und Offenbarungen, die ich der Menschheit mitgeteilt habe. Fanatische Menschen sehen nur den Splitter in den Augen anderer, aber nie den Balken in den „Ei“gen-en Augen, gleich welchen Glauben sie angehören mögen.

So weissagte ich ebenfalls im Koran:

(Zweite Sure)[9] Da gibt es Menschen, die sprechen zwar: „Wir“ glauben an Allah und an sein Weltgericht!, doch sie sind nicht (wirklich) gläubig,[10] und sie wollen Allah und die Gläubigen täuschen - doch sie betrügen nur sich selbst; dafür fehlt ihnen aber jedes Verständnis.

(Zweite Sure)[191] Tötet für Allahs Pfad - eure Religionen -, die euch töten wollen; doch beginnt nichts mit Feindseligkeiten; Allah liebt die nicht; welche „über das Ziel schießen“. [192] Tötet sie wo ihr sie trefft, verjagt sie, von wo sie euch vertrieben; vertreiben ist schlimmer als töten. Bekämpft sie, aber nicht in der Nähe meiner heiligen Stätte.

Nicht der Glaube an meine wahren Religionen ist von Übel. Es ist gleichgültig, ob Du Dein Heil als Christ, Jude, Moslem, Buddhist usw. suchst. Alle diese Wege, wenn man sie richtig liest, versteht und dann auch „lebt“, führen letztendlich zu mir. Nur egoistische Intoleranz und lebensverachtender Materialismus gehen den entgegengesetzten Weg.

(Zweite Sure)[178] Die Gerechtigkeit besteht nicht darin, daß ihr das Antlitz nach Ost oder West richtet, sondern jener ist gerecht, der an Allah glaubt und an den jüngsten Tag und an die Engel und an die Schrift und an die Propheten; der voll Liebe von seinem Vermögen gibt: den Verwandten, den Waisen und den Armen und den Pilgern, überhaupt jedem.....

Dieser jüngste Tag ist nun gekommen, um zu „richten“ meine Gerechten!

Was heißen will, ich zeige denen, die „wirklich an mich glauben“, die gerade Richtung zu mir ins Paradies.

 


Am Anfang ist....

das „Paradies“ (= Garten    Garde = [Leib]Wache). Die Menschen leben dort „parallel“ (griech. parà = neben + állos = „einander“, dies bedeutet genaugenommen, „Ein und Ein-anderer“). Man ist dort Eins und doch nicht Eins. Mein Paradies steht nun wieder für Dich „parat“ (lat. paratus = bereit, „gerüstet sein“), sei auf dem Sprung.

Wenn Du nun hören kannst, kleiner Menschenteil, schenke ich Dir mein „Pardon“ (= Gnade). Du kannst es nur durch die „Paralyse“ (= Bewegungslähmung) Deiner egozentrischen Logik erreichen.

Du mußt Deine bisherige dia-bolischen Wahrnehmung als die Wurzel Deiner Probleme erkennen.

Das WortWurzel (ahd. = wurm   Kriechtier, „Schlange“) - wie auch der Begriff Wort - symbolisieren zum einen das „Ver-„zwei“-gen“, aber auch das „Wachsen“ (= das Werden).

Werden“ (lat. vertere = sich [im Kreis] drehen) symbolisiert Deine Gefangenschaft im „Rad der Zeit“. Es gibt aber auch einen „Aus-Weg“, dies ist der „geRade“ (lat. vertica = scheitellinige) Weg aus diesem „Teufelskreis“.

Eine „vertere“ Bewegung ist Dein „Verderb“ (= moral. Verkommenheit), eine vertica Bewegung, die durch die Mitte von Gut und Böse führt ist der direkte Weg zu mir und ist Dein Heil.

Du kennst sicher die Geschichte, wie Moses sein Volk durch die Wüste aus der ägyptischen Gefangenschaft führte. Man mußte sich beeilen, denn man sah schon am Horizont die Staubwolken, die das Heer der „Ägypter“ aufwirbelte, die Häscher nahten, um alle Gläubigen zu vernichten. Und nun kommt Moses mit seinem Volk an dieses Meer. Alle haben Angst und sind verzweifelt, aber Moses hebt seinen Stab und...

...das Meer teilte sich.

Wahrlich ich sage Dir, nichts ist passiert als Moses seinen Stab hob. J

Im der jüdischen Überlieferung wird diese Geschichte etwas genauer beschrieben:

...... wie Moses sein Volk durch die Wüste führte. Es muß schnell gehen, denn man sah schon am Horizont die Staubwolken, die das Heer der „Ägypter“ aufwirbelte, die Häscher nahten, um alle Gläubigen zu vernichten. Und nun kommt Moses mit seinem Volk an dieses Meer.

„Was machen wir bloß, was machen wir nun bloß“, riefen sie alle aus „Angst und Verzweiflung“. Ja, und dann hob Moses seinen Stab und.....

......nichts passierte!

......Das weißt Du nun ja inzwischen.

„Ich dachte mir, die Menschen sollen mir schon beweisen, daß sie mir absolut vertrauen!“

......Erst nachdem sich Nachschon aus dem Stamm Juda, aus dem Geschlecht, aus dem später David und der zukünftige Erlöser stammen, sich ohne Furcht - nur auf sein absolutes Vertrauen in mich gestützt und „ohne jedweden Zweifel an meine Macht und Liebe“ - in die Fluten stürzte, teilte ich das Meer. Erst danach konnte „sein Volk“ ohne Probleme durch das „dia-bolische“ (= auseinander geworfene) Meer  „hindurchschreiten“ und ihren Weg in das gelobte und versprochene Land fortsetzen! Dies war der Weg der goldenen Mitte.

Stürze auch Du Dich mit demselben Vertrauen in HOLO-FEELING, vertraue meinem Menschensohn und Du wirst ein him­­mlisches Reich auf Erden entdecken.

Zuerst sollte man sein wirkliches „Problem“ (griech. problema = „das Vorgelegte“) erkennen. Dieses Meer wird in der Bibel „Schilf­meer“ (hebr. = „jam suf“) genannt. Es ist das Jammertal, in dem Du täglich zu ersaufen drohst. (Erinnere Dich bitte an das, was ich Dir über den Rausch erzählt habe.) Es symbolisiert das „Meer“ (móri = Moor = Sumpfland), den Morast, in dem Du „zur Zeit“ steckst. Erst wenn Du das wirkliche „Problem“ Deines Daseins erkannt hast, kannst Du das Erkannte - dia-bolisch Auseinandergeworfene - auf geraden, will heißen, vertikalen, „scheitelförmigen“ Weg, „erhobenen Hauptes“ verlassen.

Der Name „Nachschon“ besteht aus denselben Radikalen wie das Wort „Schlange“ (hebr. = „nachasch“). Nachschons Demut war das „Sesam öffne dich“ für die neue Welt. Er vergaß seine „Unsicherheit“ und hatte Vertrauen in mich. Er „erniedrigte sein „Ego“ und „fiel“ (fallen = hebr. „naphol“) vor mir auf die Knie. Dadurch rettet er seine „leibliche Seele“ (hebr. = nephesch).

Die hebr. Worte für „Schlange“, „leibliche Seele“ und „Fallen“ zeigen Dir den wirklichen Zusammenhang dieser Geschichte. Was haben bloß die „etablierten Kirchen“ daraus gemacht - einen „Sündenfall“. Es ging offensichtlich bei deren Interpretation nur darum, die Menschen einzuschüchtern. Die Schlange im Paradies symbolisiert die Diabolik Deines Geistes. Sie symbolisiert „auf der einen Seite“ (Deine Welt) Deine „eigenmächtigen Verurteilungen“ meiner perfekten Schöpfung - Deine eigenmächtige Erkenntnis über „Gut und Böse“. „Auf der anderen Seite“ - der jenseitige Welt - aber auch das „Aufrechte“, die Aufrichtigkeit - die göttliche Harmonie - die tief in Dir liegt .

Die Schlange wird im verkehrt (= unzüchtig) gelehrten Christentum nur als das Zeichen des Bösen betrachtet, als das Schlechte (= schleichenden, schlängelnde;), das nach zwei Seiten diabolisch „Aus-schlagende“. Dies ist die „be-weg-te“ Schlange (= Raum und Zeit).

Sie symbolisiert aber auch das Gerade, Aufrechte, [Raum/]Zeitlose!

So wie auch das Wort „Schlecht“, ursprüngliche von der Wurzel her „geglättet, glatt, eben“; das „Schlichte(en)“, das Gerade, das [Auf]„Rechte“ bedeutet.

Menschen sollten den Sinn nur bei Gott suchen, sonst wird der Himmel kupfern, heißt es in einer alten Überlieferung. „Kupfer“ (hebr. = nechoscheth) hat im hebräischen den selben Wortstamm wie „Schlange“ (hebr. = nachasch). Die Kraft der Schlange gehört dem Himmel an. Ein Mensch, der die schlängelnde Schlangenkraft aufnimmt, sieht seine Entwicklung nur noch im Kreislauf der Zeit. Er wird damit zu einer Schlange, die sich selbst in den Schwanz beißt. Der feste Glaube an ein Kreis[lauf]-Dasein (= chronologische Zeit) ist die Ursache dafür, daß Du alles nur noch „logisch“ sehen kannst. Du versuchst alle Erscheinungen Deines Daseins auf die Ebene der von Dir wahrgenommenen „Zeitachse“ einzusortieren, als wäre diese eine apodiktische, unveränderliche Erscheinung. Du reduzierst damit die Wirklichkeit nur auf Deine begrenzte persönliche Logik. Der wirkliche Himmel hat sich für Dich dadurch verschlossen. Meine Botschaften bleiben für Dich dadurch ein Rätsel.

Der Wurzel-Stab (got. = wallus), den ich Mose übergab, war mein göttliches Zeichen. Er wurde vom festem geraden Stab zu etwas „wallendem“ (= sich wallendes, windendes), zur Schlange.

In den meisten Kulturkreisen wird das Symbol der Schlange als etwas Heiliges (= Ganzes, nicht Zweigeteiltes) verehrt.

Du ver-ur-teilst meine Schöpfung disharmonisch mit Deiner diabolischen Logik in „Gut und Böse“

Gut“ (gnot, ghedh; = Gitter  Gatter  Gatte   ins [Bau]Gefüge passend)

„Gut“ ist für Dich all das, was dir logisch erscheint. Die Größe Deiner geistigen Gefängniszelle bestimmst Du durch Deine Toleranzfähigkeit und Deinen rational logischen Horizont selbst.

Böse“ (= gering, wertlos, losgelöst [von Deiner Logik] ahd. = „gotteslästerlich reden“; norw. baus = Arroganz, Stolz   pusten, „aufgeblasen sein“)

Falsch“ (mhd. valsch = treulos, unehrenhaft; unecht, trügerisch; lat. fallere = täuschen)

„Böse“ oder „Falsch“ sind für Dich alle Phänomene, die Du in Deiner selbstgeschaffenen Gefängniszelle nicht finden kannst. Es sind all die Erscheinungen, die Du mit Deiner begrenzten Tautologie nicht „positiv“ erfassen kannst.

Die dadurch entstehenden selbstgestrickten Wahrheiten“ = (got. sunja) sind die eigentlichen „Sünden Deiner Welt. Mit diesen von Dir angebeteten Wahrheiten stellst Du Dich selbst ins „Abseits“  (= ahd. suntar). HOLO-FEELING wird für Dich die „Sonde“ sein, um den „wahren Zustand“ (= ahd. sunna) Deines „Charakters“ (gr.-lat. = „eingekerbtes Zeichen“; geistig-seelischer Eigenschaften) zu bewerten.

Der wahre Weg „des Wanderers“ (die Seelenwanderung im I GING) und der „Weg Buddhas“  ist der „mittlere Weg“. Laß uns doch gemeinsam nach Worten, die Dich auf diesem Mittelweg, auf den richtigen Weg bringen soll, suchen.

Viele Wesen der Mythologie sollen Dich auf diesen Weg hinweisen. Sie sind die Leuchtfeuer, die Dich unbeschadet „durch“ (= dia) Deine Schattenwelt - die Du als reine „Zwischenwelt“ und „Prüfungsebene“ verstehen solltest - führen, um dann das wahreLicht zu finden.

Gut, den Lichtbringer Luzifer hatten wir schon, auch den Teufel (arab. Ta’will = „etwas auf seinen Ursprung zurückführen“) habe ich schon erwähnt. Da gibt es dann noch den Satan, der im arabisch-persischen als ´Sai´tán auftritt, was so ähnlich wie „scheiden“ ausgesprochen wird. Dies weist darauf hin, daß Du die „Ehe“ (= ewiges Gesetz, Recht) gebrochen und Dich von mir geschieden hast. Besonders ge-„scheite“ Menschen, die alles besser als „die anderen“ wissen wollen, handeln satanisch. Sie „scheiden“ sich damit zu einem „Scheit“ vom Ganzen. Aber auch die Saite kann man im ´Saí´tán erkennen, die als Symbol - wie eine Schlange - statisch „ruhig“ ist, aber auch „unruhig, vorlaut“ „hin oder her“ schwingt, wenn sie „angeschlagen“ wird. Dann gibt es noch den Schamanen (= Zauberpriester), der Dich an die Scham-grenze Deines „geteilt-Seins“ erinnern soll und die Scham, die Du nur deshalb empfindest, weil an DirUnzucht“ ( Zucht = Erziehung;   falsche Erziehung“) getrieben wurde und Du an den ganzen Schwachsinn Deiner Erziehung und an deren „Moral“- und „Ethik“-Dogmen (lat. und griech. = Gewohnheiten) glaubst. Das Diabolische habe ich nun zu Genüge erklärt und der Dämon (griech. daimón = „göttliche Macht, Gott) gehört in seiner Grundbedeutung; Verteiler, Zuteiler zum griech. daíesthai, was so viel wie [Ver]Teilen bedeutet.

Du bist derjenige, der mit „seinem Urteil“ über „GUT und BÖSE“ meine perfekte Schöpfung teilt.

„Normale Menschen“ bezeichne ich in meiner Offenbarung als „Tiere“. Da ich die Menschen nach meinem Bilde schuf, wurden sie durch ihr eigenmächtiges egoistisches Verhalten zu „Dämo­nen“ mit eigener schöpferischer Kraft !

Da haben wir auch noch die Hexe. Dies Wort kommt ursprünglich von „Hecke“ (= Zaun, Grenze) und bedeutet wörtlich „die Zaunreiterin“. Die offensichtlich auch von diesem Mittelweg weiß. Das englische Wort für Hexe ist „witch“. Dieses englische Wort führt Dich durch seine Wortradikale vom „witness“ (= Zeugnis, Zeugenaussage, bezeugen, beglaubigen) zu „wive“ (= ehelichen), dies weist, wie Du nun „weißt“ auf ein Verbinden „zu“ meinen Gesetzen hin. Wenn die Menschen auf  einen „wizart“ (= der Zauberer, Hexenmeister, aber auch Genie) stoßen, sollten sie auf dessen „er-fahrene Rat[Rad]schläge“ hören, dann bliebe Ihnen der „woe“ (= Kummer) eines Leben im „wold“ (= Ödland) erspart. Die Quelle Deines öden Daseins bin nicht ich, sondern „Dein bestimmendes Ich“, Du selbst bist der Fürst Deiner eigenen „Finsternis“, oder besser gesagt, die in Dir herrschende symbolische „woman“ (= Frau). Dein dominantes „Ich - Bewußtsein“ - Dein Egoismus - ist die eigentliche „womb“ (= Gebärmutter) alles Bösen. Das dauernde „wobble“ (= schwanken) zwischen „Gut und Böse“ auf Deinem Lebensweg, ist Dein eigentliches Problem. Du solltest ab nun „wise“ (= klug, erfahren) sein, um den direkten „wire“ (= Draht, Verbindung) zu mir zu finden. Nur Deine „wisdom“ (= Weisheit) und ein klarer „wit“ (= Verstand) wird Dich „with“ (= mit) mir, dem reinen Licht, dem strahlenden „white“ (= Weiß) verbinden.

So einfach kommt man über die Wort - Radikale von witch zu white, wenn man weiß, was wirklich ist.

Hexe“ ist aber auch meine Wortverbindung zu den „Hexa­grammen“ des taoistischen I GING, der ja auch „den Weg eines Wanderers“ durch das „irdische Leben“ beschreibt. Du bist dieser Wanderer. Wenn Du dieses chinesische Weisheitsbuch mit dem Christentum verbinden möchtest, bereitet das nicht die geringsten Schwierigkeiten, denn „ich habe an alles gedacht“. Du mußt nur ein „CH“ für Christ anfügen, dann kannst Du sagen: ICH GING !

Aber wohin gehst Du „zur Zeit“?

Auch Du wirst von Deinem Egoismus an der Nase herumgeführt. Auch Du lebst im Fehlglauben, in dem Du Dir denkst:

„Ich muß schauen, daß ich überlebe, was scheren mich die anderen. Ich weiß, daß „Ich“ mit dieser „Einstellung“ recht habe, denn wenn ich mir meine Mitmenschen genauer betrachte - alles nur Egoisten, dummen Proleten, arroganten Besserwisser oder Ausbeuter -  jeder denkt doch nur an sich selbst! Wenn ich mich auf die verlassen würde, dann wäre ich verloren.“

Das sind ganz gefährliche Gedanken in Dir. So zu denken ist die gefährliche Ei-gen-art jedes „normalen Menschen“ überhaupt. Diese Eigenschaft verleiht Dir eine Art Überheblichkeit, eine Art Hochmut, so daß Du von einer „Erlösung“, selbst wenn ich Dir nun die Möglichkeit dazu anbiete - Dir meine Hand reiche - wahrscheinlich gar nichts wissen willst. Du hast Dir Deine eigene [Pseudo]Erlösung ja schon selbst konstruiert, zumindest glaubst Du ständig daran zu arbeiten. Du weißt ja viel besser als ich, wie Deine Erlösung und Dein Seelenfrieden auszusehen hat.

Ab jetzt solltest Du bis zum Ende Deines [Pseudo]Lebens verstehen, daß ich Dich nun jeden Tag vor eine Wahl stellen werde:

„Werde ich mein Leben ändern, wird dieser neue Tag die Geburt meiner neuen Zukunft oder bleibt er weiterhin eine „Routine­angelegenheit“, ein mehr oder weniger gutes „Durchschlagen“ bis...  ... zu meinem bitteren Ende?“

Du „glaubst“ Deine Geburt war nur einmal. In Wirklichkesit aber wirst Du jeden Morgen neu geboren. Deine „Neugeburt“, d.h. Deine Wiederauferstehung und Erlösung kann täglich geschehen. Du solltest begreifen, daß, wenn Du wach wirst, jeder Tag ein „völlig neuer Tag“ ist, auch wenn Du mir das im Moment noch nicht glauben wirst. Alles wird von mir völlig neu geboren, auch die Chancen sind für Dich ganz neu, wie bei der Schöpfung. Jeder Mensch, dem Du heute begegnest, erscheint für Dich völlig neu. Wenn Du glaubst, manche Deiner Mitmenschen sehr gut zu kennen, ist das schon wieder ein Zeichen Deiner Arroganz und Deines Pseudoglaubens. Du kennst Dich doch nicht einmal selbst richtig. Wie wagst Du es dann über andere zu ur-teilen? Wie kannst Du behaupten: der versteht doch überhaupt nichts und ist dumm, egoistisch, ausbeuterisch, fanatisch usw. Du solltest nur das „Wesentliche“ im Menschen erkennen und nicht nur das Negative - den Feind und Widersacher - der Dir etwas vom großen Kuchen des Daseins wegzunehmen versucht. Versuche in jedem Mitmenschen das Wesentliche zu finden, jeder trägt es in sich, denn alle sind letztendlich - so wie ich - in Dir.

Dir sollte klar werden, daß wenn Du nur Negatives an Deinen Mitmenschen erkennen kannst, dies letztendlich nur das Spiegelbild Deines eigenen Charakters darstellt.

Erst wenn Du das erkannt hast, kannst Du auch behaupten, ich kenne sie, denn erst dann hast Du die wirkliche Ursache gefunden und Dich selbst verstanden. Das Wasser der Zeit trübt Deine Wahrnehmung. Immer wenn die Sintflut (Sinn-flut) die Erde bedeckt, ist das der Untergang. Wenn die Zeit (= Wasser) die Erde bedeckt, ist es immer eine „schreckliche Zeit“. Die Kinder Israels (= kollektive Seele) werden in der Bibel symbolisch ins Wasser geworfen, damit sie vom Wasser bedeckt werden. Aber schließlich gelangt Moses in der „teba“ zum Wort und wird zum Erlöser. Du mußt das Wasser verstehen, das wirkliche (physikalische) Wesen der Zeit, das Dich bedeckt. Du mußt, wie bei einer hebräischen Taufe „auftauchen“ und schwimmen lernen, im Strom der Zeit. Dein Kopf sollte immer über dem Wasser bleiben - aufgerichtet zu mir! Deine Schattenwelt wird vom Mondschatten diktiert. Die Menstruationszyklen „der Frau“, Deine Zeit im Wasser (Fruchtblase) und die „Gezeiten“ der Meere unterliegen meinen Mondgesetzen der Schattenwelt.

Auf Noahs Arche befanden sich genau 8 Menschen:

Noah, seine Frau, die drei Söhne Noahs und deren Frauen.

Die Wurzel des  I GING besteht aus 8 Trigrammen:

Vater Himmel, Mutter Erde, drei Söhne und drei Töchter.

So wie der Aufbau Deiner Welt und alle ihre Wandlungen in den 8 Ur-Zeichen (Trigrammen) wurzelt, so entstammt Dein Menschengeschlecht von den 8 Überlebenden der Sintflut (= Sinn-flut!), die sich auf der Arche Noahs befanden.

(Genesis.6, 15-16): „Und mach sie (die Arche) so: 300 Ellen, sei die Länge, 50 Ellen die Breite und 30 Ellen die Höhe. Ein Fenster sollst du der Arche machen; bis zu 1er Elle unterhalb des Daches darf es reichen; aber die Tür sollst du der Arche an ihre Seite setzen. Und sie soll 3 Stockwerke haben, eines unten, das zweite in der Mitte, das dritte oben.“

Ich habe alle meine Geheimnisse in den Worten der Bibel gematrisch verschlüsselt.

Arche heißt hebräisch „teba“. Das Wort kommt nur zweimal im Pentateuch vor, nämlich in der Sintfluterzählung und in Ex. 2; 3-5. Dort ist die „teba“ das „Kästlein“, in welches Mose hineingelegt wird. Daher spricht man von der Arche auch als einen Kasten. Die Maße der „teba“ habe ich Noah genau vorgeschrieben. 300 entspricht gematrisch dem Buchstaben „schin“, 50 ist „nun“ und 30 ist „lamed“. Diese drei Buchstaben bilden auch die Radikale für das Wort „laschon“ (30-300-50), das „Sprache“ bedeutet. „Teba“ ist aber im hebräischen nicht nur für Arche und Kästlein gebräuchlich, es bedeutet auch „Wort“ und „Natur“ bzw. „Naturgesetz“. Was also Dein Leben von dieser in eine andere Welt tragen kann, das heißt auf hebräisch „Wort“, und es hat dieselben „Maße“ wie das hebräische Wort „Sprache“ und die Arche Noahs, die einigen „Auserwählten“ ein Überleben nach „meiner Sintflut“ ermöglicht hat. Auch Deine Welt wird nun vom bloßen Regen in eine gewaltige Traufe kommen.

Dies soll Dir zeigen, daß nur mein „Wort“ und die „Sprache“ in der Lage ist, Dein Leben in mein Paradies zu führen. Du brauchst dazu aber einen kundigen Führer, der Dir den wirklichen Code meiner Worte vermitteln kann. Mein Menschensohn kann Dir den wirklichen Sinn aller „Namen“ (hebr. = „shem“) erklären, diese beinhalten das „Schema, das Dich in Deine wirkliches Leben führen kann.

Zählst Du nun die Zahlenwerte, der zum Bau der Arche angegebenen Zahlen zusammen, wird Dir der Zusammenhang zwischen der Bibel und dem I GING noch deutlicher „erscheinen“.

300 Ellen + 50 Ellen + 30 Ellen + 1 Elle + 3 Stockwerke = 384

Dies ist die Zahl der Linien aller 64 Hexagramme (6 x 64) meines I GING.

Von den Söhnen Noahs kommen her alle Menschen. (Genesis. 9, 19)

In 3 Generationen ist somit das ganze Erbgut Deiner Menschheit enthalten. Diese 3 Generationen entsprechen den 3 Linien der Trigramme, aber auch den Tripletts im genetischen Code Deiner DNS. Vier vorsintflutliche Männer überlebten die Katastrophe. Die Söhne Noahs zeugten nach der Sintflut zusammen 16 Söhne. Sem hatte 5 Söhne ( Elam, Assur, Arpachschad, Lud und Aram), Ham hatte 4 Söhne (Kusch, Mizraim, Put und Kanaan) und Japheth hatte 7 Söhne (Gomer, Magog, Madai, Jawan, Tubal, Meschech und Tiras). 4 Vorsintflutliche Männer sind also die Ahnen von 16 nachsintflutlichen Männern. 4 zu 16 verhält sich wie 1 : 4.

Zähle nach, es sind 1 + (3 + 16) = 20 Männer. Das ist die Zahl der in Deinen Chromosomen enthaltenen Aminosäuren.

Wie Du von mir nun schon weißt, sollte man genauer  1 + 19 sagen. Von den 20 Aminosäuren Deiner DNS hat eine nämlich kein „optischesZentrum“ (Noah) und 19 sind „linksgedreht“ (Nachkommen).

Aber auch Deine wahrgenommene Materie besteht aus 1 + 19 Reinisotopen. Dabei ist nur Beryllium (lat. beryllus = „der Edelstein“) geradezahlig (Noah), die restlichen 19 haben einen „ungeraden“ Aufbau (Nachkommen).

Die 19 ist im Abssoluten ein bekannter und typischer Wert. Es ist in der Bibel die Zahl für die „Mutter des Daseins“, chawah (Gen. 3; 20).

Der Koran enthält ebenfalls ein Zahlenwunder in dessen Mittelpunkt die Zahl 19 steht. Es ist das Zahlenwunder der Al-Muqatta´at, dies sind einzelne arabische Buchstaben, die in 2-, 3-, 4- oder 5-er Gruppen vor 29 der 114 Suren stehen. Von den 114 Suren des Korans beginnen bis auf eine Ausnahme alle mit: „Im Namen Allahs, des Allbarmherzigen.“ Der arabische Schriftzug dieser Formel besteht ebenfalls aus genau 19 Buchstaben. Auch die Zahl 114 ist exakt durch 19 teilbar. Diese Beispiele lassen sich beliebig fortsetzen.

In der 17 Sure, Vers 88 teile ich euch mit:

„Würden sich auch alle Menschen und Geister vereinen, um ein diesem Koran Gleiches hervorzubringen, ihr brächtet doch nichts Gleiches hervor, selbst wenn ihr alle zusammenhaltet.“

In der 74 Sure, Vers 18 - 30 berichte ich von der Beur-teilung meiner Schöpfungen durch Zweifler:

„Siehe (wenn diese Botschaft jemand erfährt der an meiner Wirklichkeit zweifelt,) denkt er nach und überlegt nur (wie er sie widerlegen könnte)... Dann runzelt er die Stirn und blickt finster, und schließlich wendet er sich ab und glänzt in seiner Arroganz und sagt: Das sind nur Zaubergeschichten, das ist nur Menschenwort! Ich werde ihnen alle das Höllenfeuer erleiden lassen. Und was lehrt sie was das Höllenfeuer ist? Der Zweifel erlaubt weder zu leben noch zu sterben, aber er öffnet den Menschen (früher oder später) die Augen. - Darüber sind 19 - .“

Jahrhunderte lang haben Korangelehrte herumgerätselt, was mit dieser Zahl 19 gemeint sein könnte. Man versuchte herauszubekommen, inwieweit diese ominöse 19, „die darüber steht“, mit diesem Höllenfeuer zusammenhängt. Keiner von ihnen dachte daran, daß ihr eigener Körper (19 Aminosäuren) und die Welt (19 Reinisotopen) in der er lebt, dieses Höllenfeuer darstellt. Jeder der vier Begriffe „Name“ (19x), „Allah“ (2698x), „der Gnädige“ (142x) und „Barmherzigkeit“ (57x) kommen - jeder für sich - im gesamten Koran in einer Anzahl vor, die sich exakt durch 19 teilen läßt.

Am zweiten Tag der biblischen Schöpfungsgeschichte findet die „rakia“, die „Scheidung“ zwischen „Wasser und Wasser“ statt. In der rakia stehen sich „zwei 19“ gegenüber. Am fünften Tag stellt sich „die Antwort“ auf diesen Gegensatz ein. 57 (3 x 19) ist auch der gematrische Wert von „misbach“ (40-7-2-8), das hebr. Wort für „Altar“, auf dem die „Einswerdung“ symbolisch angestrebt wird. Der Altar ist eine Antwort auf den Gegensatz. Ebenso ist Kanaan (20-50-70-50) - das gelobte Land - mit 190 ein Ausdruck der 19 in einer (um den Faktor 10) erhobenen Welt. Darum war es auch meine Bestimmung meinen Menschensohn 1957 in Deine Welt zu schicken.

Aber zurück zur Arche.

Die Anzahl der vorsintflutlichen Männer  (4) und deren ersten nachsintflutliche Generation (16) führt Dich dann zur Zahl (4 x 16) = 64, das sind die 64 Hexagramme. Dies ein Verhältnis von 1 : 4.

Nebenbei möchte ich, weil es zu-fälligJ ins Konzept paßt, an dieser Stelle noch erwähnen, daß Du im Durchschnitt 18 Atemzüge und 72 (Du solltest doch die 72 im Auge behalten) Herzschläge pro Minute machst. Auch hier hast Du ein Verhältnis von 1 : 4.

Ich bin Alpha (1) und Omega (8) und hauche Dir meinen göttlichen Atem durchschnittlich 18 mal in der Minute ein.

Dein Körper wird pro Tag von durchschnittlich 25.920 Herzschlägen „am Leben“ erhalten.

25.920 Jahre dauert ein „Platonisches Jahr“, die sogenannte Präzession

(Prozession = feierlicher Umzug; Präzipuum = „das besondere Recht;  präzise = „vorn abgeschnitten“, un„zwei“deutig, gen-au).

Das biblische Alter von 72 Jahren dauert, höre und staune, gen-au 25.920 Tage.

Nach 18,6 Jahren (Umlauf der Mondknoten im Tierkreis) befinden sich die Mondknoten wieder am gleichen Himmelsort wie bei Deiner Geburt. Wenn Du diese Zahl „verdoppelst“ (oktavierst), wirst Du feststellen, daß sie Deiner „normalen“ Körpertemperatur von 37,2 Grad entspricht.

Meine Schöpfung besteht aus einem Primzahlenkreuz. Die Primzahlen sind die Orte der „Ent-scheidung“.

Ab der Zahl 37 werden die Primzahlen ...,2-geteilt, denn ab 37 beginnen zu-fälligJ die „irregulären“ Primzahlen.

Um noch ein bißchen bei der 72 zu bleiben:

72 x 110 = 7920 = der Durchmesser Deiner Erde in Meilen.

72 x  30  = 2160 = der Durchmesser Deines Mondes in Meilen.

72 x  70  = 5040 = der Radius Deiner Erde + der Radius Deines

       Mondes in Meilen.

72 x  20  = 1440 = Minuten des Tages

      (144.000 steht auch in der Offenbarung. J

720  /  2  =  360  = die Gradeinteilung des Kreises (u.a. der Erde).

720 = 6! Sprich „Sechs Fakultät“ = eine Gammafunktion. Wichtige mathematische Rechenfunktion in der HOLO-FEELING Mathematik.      7! = 5040.

Die Gamone ist ein wichtiger chemischer Befruchtungsstoff. Du erinnerst Dich hoffentlich auch noch an die Gematrie und die Gemme (= Brutkörper)! Als Rationalist solltest Du Dich vielleicht doch für die Gemara - das ist der zweite Teil des Talmuds mit Erläuterungen der „Mischna“ (hebr. = „Unterweisung“) in meine „Gottes­gesetze“ - interessieren, vielleicht würdest Du dann mehr von Deiner Welt verstehen. Wenn Du die Codes der Mischna kennen und befolgen würdest, gäbe es kein Mischmasch mehr in Deiner Welt.

Die Zahl 72 ist auch der Ausdruck meines Namens in der Kabbala (Jod,He,Waw,He). Man bezeichnet die 72 dort als „Schem-ajin-beth“, was wörtlich etwa soviel wie „der Name des unsichtbaren Ursprungs“ heißt. „Schem“ heißt „Name“, „ajin“ heißt „Nichts“, aber auch „Auge“, und „beth“ ist das „Haus“ der Zwei/Einheit. Man nennt dort 72 Gottesnamen, welche alle eine besondere Bedeutung und Kraft haben und unterschiedliche Facetten meiner „Einheit“ ausdrücken. Auch das hebräische Wort für „Güte, Liebe und Gnade“, chesäd, hat den gematrischen Wert 72. Konfuzius wurde 72 Jahre alt und hatte ebenso viele Schüler wie Jesu (für jeden meiner 72 Namen einen). In Zentral-Asien wird die 72 als die Zahl „der ganzen Welt“ verehrt. Sie ist das Produkt der „neun Provinzen“ und der „acht Himmelsrichtungen“ (9 x 8).


Die mysthischen Religionen:

Mein Menschensohn wird Dir zeigen, daß diese (hier nur angedeutete) mathematische und psychologische Struktur in allen Religionen und Mythen, ob groß oder klein, bis hin zu den Völkern Nord- und Südamerikas, Indiens, Afrikas, Australiens, Ozeaniens, Arktis usw. in unterschiedlicher Verschlüsselung enthalten sind. Ich bin nicht nur der Gott der Juden und Christen und der Allah der Moslems, ich erschuf den ganzen Kosmos und „ich würfle nicht“.

Die Maori in Polynesien z. B. glauben, daß die Menschen von Rangi (= Himmelsvater), Papa (= Erdmutter) und ihren 6 Kindern abstammen.

Deine Welt ist nur eine Schattenwelt, ein Spiegelbild, eine [Traum]Wolke.

In den Vorstellungen der Kongovölker Westzaires besteht mein Universum aus zwei Regionen. Die Welt der Toten ist dabei ein verschwommenes [Wasser-]Spiegelbild der Wolken[Welt] der Lebenden. Wie war das noch mit dem Wasser, das am zweiten Schöpfungstag, der rakia, geteilt wurde?

Wie viele Gleichnisse habe ich euch Menschen mitgeteilt und ihr seid immer taub und blind für die wahren Metaphern gewesen. Wie ist es mit der Geschichte Ixions, der in Hera verliebt war, aber von einer Wolke in ihrer Gestalt zum Narren gehalten wurde, oder mit der Nymphe „Echo“, die in „Narziß“ verliebt war und diesen anbetete.

Ganz toll trieb es der griechischen Bildhauer Pymalion, der sich eine „weibliche Statue schuf“ (= „die Frau“, sein bestimmendes Ich, das Ego) und diese „mehr liebte“ als mich, aber trotzdem die Frechheit besaß mich anzuflehen, ich solle ihr das Leben schenken. Diese Dummheit begehen „auch heute noch“ die meisten „gläubigen“ Menschen, denn keines dieser Gleichnisse habt ihr jemals richtig begriffen!

Und überall das Symbol der Schlange, als die Quelle der Lebendigkeit, als Gebärerin der Raum/Zeit, das Symbol von „Bewegung und Ruhe“ in „Einem“ . In Afrika gibt es die weitverbreitete Vorstellung einer mit „dem Regenbogen“ gleichgesetzten Riesenschlange als Ursprung meines Kosmos. In Südafrika heißt sie Chinaweji, die große Python. Von Südalgerien bis Timbuktu gilt die Riesenschlange Minia als erstes lebendes Geschöpf, aus deren Körper sich alles Lebende „windet“. In der chinesischen Mythologie gibt es das Schöpferpaar Fu Xi und Nü Gua, die mit einem aus „Mensch und Schlange“ zusammengesetzten Körper dargestellt werden. Für die Völker an den südlichen Ufern des Tanganyikisees ist die Welt der Toten die umgekehrte Form der Welt der Lebenden; in diese Totenwelt reitet man auf einer „Schlange“.

Und immer wieder wirst Du die Geschichte der „ersten Frau“ finden. In Griechenland erschuf Zeus die „erste FrauPandora, um sich damit an Prometheus zu rächen. Pandora wird mit einem versiegelten Krug (die Büchse der Pandora; gefüllt mit Unheil und Leid) zu Prometheus Bruder Epimetheus geschickt, der sie „in“ die menschliche Gesellschaft einführt. Aus Neugier öffnet Pandora das verhängnisvolle Gefäß, so daß sich dessen unheilbringende Inhalt - u.a. alle erdenklichen Krankheiten - in deren „geistige Welt“ ergießt. Nur die Hoffnung bleibt in diesem Gefäß zurück. In diesem Mythos erscheint Prometheus als Begründer der menschlichen Zivilisation, der erste „normale Mensch“. Ein polynesischer Mythos verbindet ebenfalls den Ursprung des Leids mit der Erschaffung der „ersten Frau“. Die Maori erzählen ebenfalls von einer „ersten Frau“, die „in den Köpfen“ der Menschen spukt und dort Unheil anrichtet.

In allen Religionen werde ich als unbeschreibliche „Einheit“ der Zwei betrachtet. Ich bin das tiefe Mysterium Deines Lebens und habe mich selbst, von meinen „geschaffenen Worten“ zurückgezogen, um meine Schöpfung zu betrachten. Ich bin der, der alle menschlichen Definitionen und Kontingenzen und alles „endliche Denken“ überragt. Ich kann weder durch Worte noch durch Schweigen ausgedrückt werden. Nur in einem Zustand, der weder Reden noch Schweigen ist, wirst Du meine transzendente Natur wahrnehmen.

Du sollst Dir kein Bild von mir machen.

Das TAO ist Nichts, aber auch „nicht“ Nichts.

Du kannst von mir nur soviel erkennen, wie von einem „weiß“ geschriebenen Namen auf „weißem Papier“.

Erst die Polarität, das Dual - der Unterschied - ist für Deine Ratio wahrnehmbar. Darum werde ich in allen Religionen als Zweiheit in der Einheit betrachtet.

Als TAO bestehe ich aus Ying und Yang [ . In der aramäischen Peshitta - Version der Bibel, werde ich als „ Awúhn d’bashmáya“, was wörtlich „Muttervater alles Geschaffenen“ heißt, bezeichnet. In den indischen Upanishaden und Veden bin ich der Schöpfergott Brahma, der sich durch Vishnu (dem Erhalter) und Shiva (dem Zerstörer) bemerkbar macht. Für die Aborigines Australiens bin ich schlicht „der große Träumer“, der „Schlafen und Wachen“ geschaffen hat. Im Koran spreche ich meistens als „Wir“, usw. usw.

Viele Propheten habe ich in Deine Welt gesandt, die Teile der nun völlig offenbarten Weisheiten verkündet haben:

Mein „Seher“ Emanuel Swedenborg berichtete vom gen-auen Sinn einiger meiner Symbole. Er sagte: „Die, die in der wahrhaften „ehelichen Liebe“ sind, werden „ein Mensch sein“, aber die, die nicht in der ehelichen Liebe sind, „wollen zwei sein“ und sind dadurch „entzweit“. Er wies auch mit Nachdruck darauf hin, daß Deine „physische Welt“ ganz einfach nur ein Spiegel Deiner geistigen Welt ist, die Worte nur leuchtende Symbole Deiner Gedanken. Es sind die goldenen Sternbilder Deiner Seele, die Du am Himmel zu sehen glaubst. Deine Welt ist nur eine Sternschnuppe Deiner Phantasie. Friedrich Nietzsche hat öffentlich proklamiert, daß „Gott tot ist“. Er hat dabei natürlich nicht „mich“ gemeint, sondern den Gott, den Du fälschlicherweise anbetest, mag dieser spiritueller oder materieller Art sein.

Bei „normalen Menschen“ ist dieser Gott „immer“das eigene Ego! Es geht auch Dir immer nur um das eine: „Ich will... Ich muß... Ich kann... Ich glaube... Ich glaube nicht.... Ich weiß sicher, daß... Ich bin machtlos... Ich darf doch nicht... Ich, Ich, Ich. !!!“; es geht Dir nur um Dich.

Siehst Du, so einfach lassen sich zwei angeblich völlig gegensätzliche menschliche Meinungen - die tief religiös mystische Swedenborgs und die atheistisch, nihilistisch, analytische Nietzsches - mit HOLO-FEELING zu einer Einheit verschmelzen.

Es steht geschrieben: „Selig sind die Verrückten“, denn sie haben das rational logische Gefängnis ihrer „persönlichen“ (= maskierten, verhüllten) Dummheit verlassen und sind dadurch frei!

Wirkliche Propheten wurden von arroganten „normalen Menschen“ immer für „verrückt“ erklärt, weil sie selbst aus „mangelnder Reife“ die „Tiefe“ solcher „Einsichten“ nicht fassen konnten. Denke dabei auch an Jules Verne. Du solltest nicht den gleichen Fehler seiner Mitmenschen begehen, die dachten:

„Das sind doch alles nur Hirngespinste, das ist alles unmöglich“; doch alles was er sah, wurde wahr.

Hole Dir HOLO-FEELING in Dein Dasein. JETZT SOFORT!

Denn es wird langsam Zeit, daß Du Dich aus Deinem Paradigma befreist!


Die Prophezeiung:

Mein Menschensohn ist die Seele, die ans Kreuz geschlagen wurde. Ich habe ihn schon viele Male „zu Fleisch“ gemacht. Vor etwa tausend Jahren (aus Deiner Zeit gesehen) wurde er in der Nähe eines Benediktinerklosters von Vézelay geboren und auf den Namen Johannes getauft. Man nannte ihn „damals“ Johannes von Jerusalem. In einem Manuskript aus dem 14. Jahrhundert, das im TroizeSergijewaLawra Kloster gefunden wurde, kannst Du nachlesen, daß er damals als „Tapferer unter den Tapferen“ und als „Heiliger unter den Heiligen“ bezeichnet wurde. Es heißt dort auch, „daß er dem Himmel lauschen konnte“ und er „Auge und Ohren hatte“, durch die er meine Kräfte sehen und hören könne. Unter meinem Diktat schrieb er damals (wie auch heute) Prophezeiungen nieder, die auf die „jetzt stattfindende“ Apokalypse detailliert hinweisen. Von diesem Buch existieren 6 Abschriften. Eine davon liegt vergessen in der Bücherei des Vatikan. Denn der Vatikan selbst ist „die Hure Babylon“, von der ich in der Offenbarung (17; 1-6) spreche:

„Komm, ich zeige dir das Strafgericht über die große Hure, die an den vielen Wassern (Zeitaltern) sitzt und mit den (falschen) Königen der Erde Unzucht (= falsche Erziehung) treibt. Vom Wein dieser Hurerei wurden die Bewohner der Erde betrunken! Die Frau (= der Fürst, diesmal männlich) ist in Purpur und Scharlach gekleidet und mit Gold, Edelsteinen und Perlen geschmückt. Sie hält einen goldenen Becher in der Hand, der mit dem abscheulichen Schmutz ihrer Hurerei gefüllt ist. Auf ihrer Stirn stand ein Name, ein geheimnisvoller Name: Babylon (= Rom), die Große, die Mutter aller Huren und Abscheulichkeiten der Erde. Und ich sah, daß die Frau betrunken war vom Blut der Heilen und vom Blut der Zeugen Jesu.“

Als Nostradamus 1550 seine „Zenturien“ verfaßte, hatte er ebenfalls eines dieser Abschriften vorliegen und aus dieser abgeschrieben. Eine Abschrift befindet sich in einem Bergkloster in Tibet. Eine bekam Goethe in seine Hände (eine große Seele). Er verwendete sie u.a. für seinen „Faust“. Der „Faust“ ist übrigens nicht nur eine verbale Harmonie, nein auch musikalisch harmonikal ist er ein Ohrenschmaus (sämtliche Buchstaben im „Faust“ sind verschlüsselte Notationen), eine „himmlische Musik“, die nach holofeelischer Struktur aufgebaut ist. Dies ist auch der Grund, wieso Goethe über die Hälfte seines Daseins am „Faust“ arbeiten mußte, um diesen zu vollenden. Ich habe ihm aufgetragen, dieses Geheimnis  keinem „nor­malen Menschen“ mitzuteilen, er mußte es „mitnehmen“. Alle ge­heimen Bücher, die Goethe für diese Verschlüsselung benutzte, sind dem Zugriff der Menschheit entzogen. So fehlen in seiner 6000-bändigen Privatbibliothek viele Bücher aus der Renaissance. Eine dieser 6 Abschriften hat sich in Hitlers Führerbunker befunden. Sie liegt nun in den Archiven des früheren KGB.

Es wird düster in Deine nahe Zukunft gehen, doch ich gebe Dir nun die freie Wahl - mit Hilfe meines Menschensohns - unbeschadet, in eine für Dich neue strahlende Welt, die sich „jetzt schon“ auf Erden befindet, einzuziehen:

„Denn was Du Dir nun auf Erden bindest, wird auch Dein [Himmel]Reich werden“.

Wahrlich, ich sage Dir, dies ist die wirkliche Wahrheit und mein Gesetz.

Hier nun ein (gekürzter) Auszug aus dem Buch, das von meinem Menschensohn alias Johannes von Jerusalem (nach Deiner Zeit) im 11.Jahrhundert geschrieben wurde. Es wird von ihm das Ende des 20. Jahrhunderts, „die Jahrtausendwende“ beschrieben. Ich spare mir diesen Text genauer zu kommentieren, denn er beschreibt „Deine jetzige Welt“. Alles wird dort im Detail beschrieben. Habgier, Rachsucht, AIDS, InterNet, Cyper Space, Kinderarbeit und Hunger in der dritten Welt, Gen-Manipulationen, die Massenverdummung, die Menschenmanipulationen der Medien, Konsumsucht, Ausbeutung, Umweltkatastrophen, Sekten und falsche Messiasse usw. „ALLES“. Er beschreibt das große „Lügentheater“ (griech. thea = „das Anschauen; theórós = „Zuschauer“), das Du „täglich“ siehst - ohne es wirklich zu sehen. Denn Du schließt Deine Augen davor, wie ein kleines Kind, das die Augen schließt, um selbst nicht gesehen zu werden. Doch ich sehe uns weiß alles. Er beschreibt Deine jetzige Welt, obwohl diese Visionen, wie man an den alten Kladden überprüfen kann, vor langer, langer Zeit verfaßt wurden:

Wenn dieses Jahrtausend zu Ende geht wird:

Wer in den Tempel tritt, dort nur Händler treffen.

Die Lehnsleute werden Geldwechsler und Wucherer sein.

Jede Stadt wird ein Sodom und Gomorrha sein und alle werden nur ihre eigene Fahne hochhalten.

Der Mensch wird über Himmel und Erde herrschen.

Er wird befehlen.

Er wird die Macht Gottes anstreben.

Er wird keine Grenzen kennen.

Doch es wird sich alles umkehren.

Er wird schwanken wie ein betrunkener König.

Er wird galoppieren wie ein blindes Pferd.

Mit Sporen wird er sein Reittier in den Wald treiben und am Ende seines Weges wird ein Abgrund sein.

Die Felder werden sich in vielen Ländern leeren.

Es wird kein Gesetz geben, nur das eigene und das der eigenen Gruppe.

Wird viele Menschen der Hunger treffen.

Und die Händler der Illusionen werden kommen und ihr Gift anbieten.

Doch es wird die Körper zerstören und die Seelen verderben.

Und jene, die ihr Blut mit diesem Gift vermischen, werden wie wilde Tiere sein.

Man wird den nächsten töten und vergewaltigen und erpressen und berauben.

Und das Leben wird zu einer täglichen wiederkehrenden Apokalypse werden.

Wird jeder versuchen, soviel Genuß zu erreichen, wie er kann.

Die Frau wird durch hohle Gassen gehen und sich jeden nehmen, der ihr gefällt.

Doch kein Meister wird das Kind führen.

Und jeder wird zwischen allen allein sein.

Das Gesetz wird vergessen sein.

Die Traditionen werden vergessen sein.

Als ob es die Verkündigungen nie gegeben hätte und der Mensch wieder zum Wilden würde.

Die körperliche Liebe wird die größte Bedrohung für jene, die sich nur noch über das Fleisch lieben.

Überall werden sich die mächtigen Wasser der treulosen Religionen verbreiten.

Falsche Messiasse werden die blinden Menschen um sich versammeln.

Und der Ungläubige wird Waffen tragen.

Er wird von Gerechtigkeit und Recht sprechen und sein Glaube wird in selbst verglühen.

Es wird keine umfassende Ordnung und Regeln geben.

Haß wird sich ausbreiten wie Feuer im verdorrten Wald.

Werden Menschen richten nach ihrem Blut und ihrem Glauben.

Der Haß wird die Erde überfluten, die sich friedlich glaubte.

Wird jeder wissen, was an allen Enden dieser Erde vorgeht.

Wird man Kinder sehen deren Knochen die Haut durchstoßen und solche deren Augen von Fliegen bedeckt sind.

Doch der Mensch, der dies sieht, wird seine Augen abwenden, denn er ist kein Mensch mehr.

Denn er kümmert sich nur noch um sich selbst.

Er wird ihnen eine Handvoll Korn als Almosen geben, während er auf vollen Säcken schläft.

Und was er mit einer Hand gibt, wird er mit Zweien wieder nehmen.

Wird der Mensch mit allem Handel treiben.

Jedes Ding wird seinen Preis haben.

Nichts wird mehr wahrlich geschenkt sein, denn alles wird verkauft.

Nichts wird mehr heilig sein, weder sein Körper noch seine Seele.

Man wird sich sogar um seine sterbliche Hülle und um sein Blut streiten, als wolle man Aas zerfetzen.

Wird der Mensch das Gesicht Gottes Erde verändert haben.

Er wird sich für den Meister und Lehnsherrn der Wälder und Herden halten.

Er wird Boden und Himmel zerpflügen.

Die Erde wird nackt werden.

Die Luft wird brennen und das Wasser wird übel riechen.

Das Leben wird welken, denn der Mensch wird den Reichtum der Welt ausgeschöpft haben.

Und der Mensch wird einsam sein wie ein Wolf in seinem Haß.

Werden auch die Kinder verkauft.

Manche werden sich ihrer bedienen wie einer Zielscheibe.

Werden Blick und Geist gefangen sein.

Sie werden trunken sein und es nicht bemerken.

Sie werden Bilder und Spiegelungen für die Wahrheit der Welt halten.

Man wird mit ihnen machen, was man mit einem Schaf macht.

Raubvögel werden sie zu Herden zusammentreiben, um sie leichter zum Abgrund zu drängen.

Und einer wird den anderen aufhetzen.

Und diejenigen, die überleben, sind ihrer Seele beraubt.

Werden Lehnsherrn, ohne wirklichen Glauben herrschen.

Sie werden den unschuldigen und untätigen Menschenmengen gebieten.

Sie werden ihre Gesichter verbergen und ihre Namen geheim halten.

Sie werden das Schicksal von allem und jeden entscheiden.

Niemand wird an den Versammlungen ihrer Ordnung teilnehmen.

Jeder wird in Wirklichkeit ein Leibeigener sein, und nur glauben, er sei ein freier Mann und Ritter.

Werden die Menschen auf der Welt so zahlreich sein, das sie einem Ameisenhaufen gleichen in dem ein Stock getrieben wurde.

Aller Orten werden verfeindete Stämme Krieg führen.

Werden die Menschen alle Grenzen überschreiten wollen.

Der Weg der Natur wird verlassen werden.

Wie ein durchgegangenes Pferd wird jeder herumirren ohne Halt.

Ohne Führung wird es in alle Richtungen gehen.

Unglück dem Reiter, der dieses Tier lenkt.

Er wird keine Steigbügel haben und in den Graben stürzen.

Werden sich die Menschen nicht mehr dem Gesetz Gottes unterwerfen.

Sie werden nichts mehr erkennen.

Sie werden ihr Leben wie ein Reittier selbst lenken wollen.

Sie werden die Kinder im Leib ihrer Weiber wählen.

Und töten, die sie nicht mögen.

Doch wer wird der Mensch sein, der sich so für Gott hält.

Die Mächtigen werden das beste Land und die schönsten Weiber an sich reißen.

Die Armen und Schwachen werden wie Vieh sein.

Wird es eine dunkle und geheime Ordnung geben.

Das Gesetz wird Haß sein und die Waffe das Gift.

Sie werden immer mehr Gold wollen und ihre Herrschaft über die Erde verbreiten.

Und ihre Diener sind untereinander mit einem Kuß des Blutes verbunden.

Die Gerechten und Schwachen werden ihren Regeln gehorchen.

Die Mächtigen werden ihnen zu Diensten sein.

Das einzige Gesetz wird das sein, welches sie ihnen die Schatten diktieren.

Das Gift wird bis in die Kirchen dringen.

Werden Krankheiten des Wassers, des Himmels und der Erde die Menschen bedrohen.

Er wird von den Tagen Angst haben, die vor ihm liegen.

Seinetwegen wird es für die Erde kein Morgen geben.

Wird die Erde an mehreren Stellen erbeben und Städte werden untergehen.

Schlamm wird die Dörfer unter sich begraben.

Der Mensch aber wird starrköpfig sein, denn er ist vom Stolz zerfressen.

Er wird die Warnungen nicht hören, die ihm die Erde zuruft.

Werden die Menschen Trugbilder zum Leben erwecken können.

Die Sinne werden getäuscht werden und sie meinen zu berühren, was gar nicht da ist.

Sie werden Wege beschreiten, die nur die Augen sehen können.

Und der Traum wird so zu Wirklichkeit werden.

Doch der Mensch wird nicht mehr unterscheiden können zwischen dem, was ist, und dem, was nicht ist.

Er wird sich in falschen Labyrinthen verlieren.

Die Menschen werden zu unterwürfigen Hunden ihrer eigenen Trugbilder werden.

Der Mensch wird die Lebewesen so gestalten wie es ihm gefällt.

Und er wird unzählige von ihnen töten.

Was wird aus einem Menschen werden, der die Gesetze Gottes verändert hat.

Wird er ein Ebenbild Gottes oder des Teufels sein.

Muß man um das Kind des Menschen Angst haben.

Gift und Hoffnungslosigkeit werden auf die Kinder lauern.

Er wird nur noch für Spiel und Trugbild leben.

Wird der Mensch sich für Gott halten, obwohl er nicht mehr sein wird, als bei seiner Geburt.

Er wird überall zuschlagen, überwältigt von Wut und Eifersucht.

Als blinder Prometheus wird er alles um sich herum zerstören,

Er wird in seiner Seele ein Zwerg sein und dennoch die Kräfte eines Riesen besitzen.

Er wird mit Riesenschritten voranschreiten, doch nicht wissen, welchen Weg er nehmen muß.

Sein Kopf wird schwer sein von Wissen.

Doch er wird nicht wissen, warum er lebt und stirbt.

Er wird ein Kind bleiben, daß seit jeher im eigenen Kot liegt.

Die Juden und die Kinder Allahs werden nicht aufhören sich zu bekriegen.

Und die Erde Christi wird ihr Schlachtfeld sein.

Und alle werden überall die Reinheit ihres Glaubens verteidigen.

Und es werden ihnen nur Zweifel und Macht gegenüberstehen.

Wird der Mensch in sein undurchdringliches Labyrinth eingetreten sein.

Er wird voller Argwohn sein und bei jedem Schritt Furcht empfinden.

Doch er wird vorwärtsgetrieben, weil er sich keine Rast gewährt.

Die Stimme der Kassandra wird laut und stark sein.

Er wird sie nicht hören, denn er will immer mehr besitzen.

Und sein Kopf wird sich in Trugbildern verlieren.

Jene, die seine Meister sein wollen, werden ihn betrügen.

Und es wird nur noch schlechte Hirten geben.

Das, was hier von meinem Menschensohn im 11. Jahrhundert treffend beschrieben wurde, ist keine Horrorvision, sondern es ist Dein ganz „normaler Alltag“, es ist Deine ganz „normale Welt“. Die Welt, in der Du Dich wohl zu fühlen scheinst, weil Du „täglich“ an ihr festzuhalten versuchst und sie verteidigst.

Wach endlich aus Deinem Alptraum auf!

Johannes beschreibt aber auch die Welt, die ich in der Offenbarung des neuen Testaments denjenigen verspreche, die das Siegel von „meinem Lamm“ erhalten.

Es wurden von ihm schon im 11.Jahrhundert meine wirklichen HOLO-FEELING-Gesetze beschrieben.

Und wenn dann dieses Jahrtausend zu Ende geht:

Werden die Menschen endlich die Augen geöffnet haben.

Sie werden nicht mehr in ihren Köpfen und Städten gefangen sein.

Sie werden mit offenen Herzen von einem Ende zum anderen sehen und einander verstehen.

Sie werden wissen, daß, was den einen schlägt, den anderen verletzt.

Die Menschen werden ein einziger großer Körper sein.

Von dem jeder nur ein winziger Teil ist.

Gemeinsam werden sie das Herz sein.

Und es wird eine Sprache geben, die von allen gesprochen wird.

Und so wird es endlich geboren werden, das große Menschliche.

Wird der Mensch den Himmel erobert haben.

Er wird neue Sterne schaffen im großen, dunklen blauen Ozean.

Und er wird auf diesen glänzenden Schiffen reisen.

Er wird als neuer Odysseus, Freund der wirklichen Sonne, auf die himmlische Odyssee gehen.

Doch er wird auch der Herr des Wassers sein.

Er wird große Wasserstädte bauen.

Die sich von den Früchten des Ozeans ernähren.

Er wird so an allen Orten der großen Domäne wohnen.

Und nichts wird ihm verboten sein.

Werden sich die Menschen unter Wasser bewegen können.

Ihr Körper wird neu sein, und sie werden Fische sein.

Einige werden höher fliegen als Vögel.

Als ob der Stein nicht zur Erde fiele.

Sie werden miteinander kommunizieren.

Denn ihr Geist wird so offen sein, daß er alle Botschaften aufnehmen kann.

Und ihre Träume werden sie miteinander teilen.

Und sie werden länger als der älteste unter den Menschen, jene von den die Heiligen Bücher sprechen, leben.

Wird der Mensch den wirklichen Geist aller Dinge kennen.

Den Stein, oder das Wasser, den Körper des Tieres oder den Blick eines anderen.

Er wird alle Geheimnisse durchdringen, welche die alten Götter hüteten.

Und er wird ein Tor nach dem anderen aufstoßen zu dem Labyrinth des neuen Lebens.

Er wird schaffen, im Sinne Gottes, kraftvoll und sprudelnd wie eine Quelle.

Er wird allen Menschen dieses Wissen lehren.

Und die Kinder werden den Himmel und die Erde besser kennen als irgend jemand vor ihnen.

Und der menschliche Körper wird größer und gewandter sein.

Und sein Geist wird alle Dinge umgeben und sie besitzen.

Das Jahrtausend, das nach diesem Jahrtausend kommt, wird sich in eine leichte Zeit verwandeln.

Es wird geliebt und geheilt und geteilt und geträumt und Träume werden wahr gemacht und zu Wirklichkeit werden.

Wird es für die Menschen eine zweite Geburt geben.

Der himmlische Geist wird sich der Massen der Menschen bemächtigen.

Die eins sind in Brüderlichkeit.

Dann wird das Ende der Barbarei verkündet werden.

Nach den schwarzen Tagen zu Beginn des Jahrtausend, das nach diesem Jahrtausend kommt.

Werden die glücklichen Tage beginnen.

Der Mensch wird den wahren Weg des Menschen wiederfinden.

Und die Erde wird ihre Ordnung wiederhaben.

Werden Wege von einem Ende des Himmels zum anderen führen.

Die Wälder werden wieder dicht sein.

Und die Wüsten werden bewässert werden.

Die Wasser werden wieder rein sein.

Die Erde wird ein einziger Garten sein.

Der Mensch wird auf alles achten was lebt.

Er wird reinigen, was er beschmutzt hat.

Er wird die gesamte Erde als seine Heimat ansehen.

Und er wird mit Weisheit an Morgen denken.

Er wird sein wie ein gleichmäßiger Schritt.

Man wird alles über die Welt und seinen Körper wissen.

Krankheiten werden geheilt sein, bevor sie auftreten.

Jeder wird sein eigener Heiler und der anderen sein.

Man wird verstanden haben, daß man helfen muß, um aufrecht zu erhalten.

Und der Mensch wird nach den Zeiten der Verschlossenheit und des Geizes sein Herz und seine Börse den Besitzlosen öffnen.

Er wird sich als Hüter der menschlichen Ordnung verstehen.

Und so wird endlich eine neue Zeit anbrechen.

Wird der Mensch gelernt haben zu geben und zu teilen.

Die bitteren Tage der Einsamkeit werden vorbei sein.

Und er wird wieder von neuem an den heiligen Geist glauben.

Und die Barbaren werden von allen erkannt werden.

Doch das wird nach den Kriegen und Feuersbrünsten entstehen.

Dies alles wird aus den verkohlten Trümmern der Türme von Babel entstehen.

Und eine eiserne Faust wird nötig sein, damit Ordnung in das Chaos kommt.

Wird der Mensch den rechten Weg wiederfinden.

Wird der Mensch wissen, daß alle Lebewesen Träger des göttlichen Lichtes sind.

Und das sie Geschöpfe sind, die Respekt verlangen.

Er wird neue Städte gründen.

Im Himmel, auf Erden und auf dem Meer.

Er wird sich immer an das erinnern, was einst war.

Und er wird zu deuten wissen, was sein wird.

Er wird keine Angst mehr haben vor seinen eigenen Tod.

Denn er wird mehrere Leben in seinem Leben gelebt haben.

Und er wissen, daß das Licht des Lebens niemals erlischt.

Ich sehe und ich weiß.

Meine Augen entdecken im Himmel, was sein wird, und ich durchmesse die Zeit mit einem Schritt. Eine Hand führt mich an den Ort, den ihr nicht seht und von dem ihr nichts wißt.

Ich sehe die gewaltige Erde. Kontinente, die Herodot in seinen Träumen nicht benennen konnte, werden dazukommen, jenseits der Wälder von denen Tacitus sprach und weit weg am Ende der grenzenlosen Meere, die hinter der Säule des Herkules beginnen.

Tausend Jahre werden vergangen sein seit der Zeit in der wir leben, und die Lehen werden sich überall zu großen Reichen und riesigen Imperien vereinigt haben. Es wird eine riesige Schar von Ungläubigen geben, die sich überall ausbreitet, und ihr disharmonischer Klang wird wie ein Schlag des Tamburins vom einen Ende der Welt zum anderen widerhallen. Kriege so zahlreich wie die Glieder der Kettenhemden, welche die Ordensrichter tragen, werden einander überlagern um die Reiche und Imperien zu stürzen um neue zu schaffen. Tausend Jahre werden vergangen sein, und der Mensch wird glauben, die Tiefe der Meere und des Himmels zu kennen. Er wird die Kraft seiner Sonne gewogen haben und sich für Gott halten und auf der Erde tausend babylonische Türme bauen usw. usw.

Ich sehe, und ich weiß es, was sein wird,

denn ich bin

Johannes von Jerusalem.

Willst Du nun immer noch ein Halunke und selbstsüchtiges Schwein sein?

Keine Angst, ich will Dich nicht beleidigen. Du bist das, was Du noch immer bist, und das ist nun einmal „ein Schwein“.

Das Wort Schwein (Sau = „die Gebärerin“) beschreibt als Symbol die Wurzel allen Übels innerhalb meiner perfekten Schöpfung.

Der „normale Mensch“ ist ein „unmenschlicher Mensch“, der erst ein „ganzer Mensch“ werden muß. Beim Wort Mensch handelt es sich um eine indogermanische Wurzel (men[æ]), auf die auch „das [Er]Mahnen“ zurückgeht, sie bedeutet: „überlegen, denken“; „der Denker“ - aber auch „manu od. monu“  sprich „Mensch bzw. Mann“; manus bedeutet, „Stammvater der Menschheit“.

Neben diesen Maskulinum aber - Nachtigall ich hör dich tapsen J - ist auch das Neutrum, „das Mensch“ gebräuchlich, und zwar verächtlich für „Weibsbild und Dirne“ (kommt auch öfter in meiner Bibel vor). Wenn ich dort von einer Dirne oder Frau spreche, bezieht sich diese Aussage meist auf die „erste Frau“, will heißen, „den rationalen, logischen Denker“ in Dir. Das ist noch keinem der „scheinheiligen religiösen Heuchlern“ aufgefallen. Sie reiten lieber auf Deiner Sexualität herum, als wäre sie ein Schwerverbrechen. Das Gegenteil ist der Fall, aber dazu später.

Um beim „Schwein“ (lat. suinus = „vom Schwein) zu bleiben, dieses Wort ist auch mit dem „Sinus“ verwandt, d.h. dem „hin- und her“ schwingen, dem Schlängeln, der Schlange (denke auch an das Ringelschwänz­chen). Dies ist die wirkliche Wahrheit und Du wirst sie, wenn nicht in diesem, so in einem anderen Dasein, akzeptieren müssen.

Deine jetzigen Vorstellungen von Religion und Naturwissenschaft müssen von Dir zu einem HOLO-FEELING erweitert werden. Davor wird Dich auch kein „singultus“ (lat. = „Schluchzen“) bewahren, denn ich möchte Dich „sincérus“ (lat. = unverdorben, rein und ehrlich) auf der nächsten Stufe Deiner Entwicklung sehen.

Hoffentlich hast Du jetzt langsam begriffen, daß ich Wirklichkeit bin und keiner (normalen) „menschlichen Gedankenquelle“ ent­springe! Im diesem Moment bin ich nur Deine „Ei“gen-en Gedanken.

Nebenbei erwähnt. Auch Deine moslemischen Brüder haben mit dem Schwein im Koran ihre Probleme. Auch sie haben eine völlig falsche Vorstellung von diesem Symbol und essen dümmlicherweise deswegen kein Schweinefleisch, denn durch den Koran habe ich euch mitgeteilt:

Zweite Sure:

[169] Menschen, genießt, was gut und was erlaubt ist auf Erden und folgt nicht den Stapfen des Satans; dies (die hin und her Bewegung) ist euer Feind.

(Nur die Stapfen gehen rechts, links, rechts, links, gut, böse, gut, böse, usw. Satan selbst bewegt sich dabei nur in der goldenen Mitte)

[170] und befiehlt euch nur Böses und Schändliches, und Dinge von Allah zu sagen, die ihr nicht versteht

[171] Sagt man: „Folgt dem, was Allah offenbart hat!“ - so antworten sie: „Nein, wir folgen den Bräuchen unserer Väter!“ Aber waren ihre Väter denn nicht unbelehrt oder falsch geleitet?

[172] Doch die Ungläubigen sind den Tieren gleich, die nur Schall und Ruf und weiter nichts hören; Taub, stumm und blind, erfassen sie nichts.

(Normale Menschen glauben nur ihren Sinnesorganen und ihrer Logik, dem Be-wissen (der ersten Frau), sie hören nicht auf mich, ihrem Ge-Wissen, der innere Stimme, die in diesem Moment auch zu Dir spricht.)

[173] O Gläubige! Genießt von dem Guten, was wir euch zur Nahrung gaben, und dankt Allah dafür, wenn ihr ihn verehrt.

[174] Euch ist nur verboten: was verendet ist, und Blut und Schweinefleisch, und was nicht im Namen Allahs geschlachtet ist.

Das Verendete ist Deiner nicht würdig. Das Blut ist ein Symbol für Bewegung - einem „Kreislauf“ - das Wort ist auch mit dem griech. ballein, „dia-ballein“ verwandt und symbolisiert: das Diabolische ist Dir verboten. Dieser Code ist ein guter „Bluff“ (= Täuschung) von mir, nicht war J? Aber auch das Wort „Blume“ (hebr. = perach) - das bist Du für mich - ist damit verwandt. Der Endradikal des hebr. Wortes für Blume ist über den „Ge-ruch“ (hebr. = reach) mit dem „ruach“ verwandt. Der „ruachElohim“ ist der „Geist Gottes“. „Ruach“ läßt sich am besten mit „Geist“ übersetzen, bedeutet aber auch „Wind“, „Richtung“ und „Atem“ (s.S. 80). Das hebr. Wort „merachef“, es bedeutet „sich sorgen um“, ist auch mit den „ruach“ verwandt. Du mußt aber zuerst erblühen, bevor mein Menschensohn Dich pflückt, um Dich mir dann als Geschenk zu überreichen. Auf das Schwein als Symbol für die innere Zerrissenheit des Menschen bin ich schon eingegangen, dies wird natürlich durch Anhängen des Wortes „Fleisch“ (lat. incarnatus = „Mensch geworden“, zu Fleisch werden) zusätzlich verstärkt, um zu zeigen, daß das „Dia-bolische“ dem „normalen Menschen“ (dies habe ich darum im Vers [171] noch einmal ausdrücklich angesprochen) in „Fleisch und Blut“ übergegangen ist.


Über den Sinn der Dinge:

Alles in meiner Schöpfung ist gut und zu Deinem Wohle erschaffen. Du kannst alle Pflanzen und Tiere, die Du möchtest, als Nahrung genießen. Doch tue dies immer in tiefer Dankbarkeit, mir gegenüber und dem Wesen, das geschaffen wurde, um Dich zu ernähren. Auch die „Genußgifte“ Alkohol und Nikotin habe ich nur zu Deiner Freude geschaffen, um sie, wenn Du möchtest, „in Maßen“ zu genießen. Wenn „Freunde“ gesellig feiern, reicht man den Wein (des heiligen Abendmahls) und raucht, wenn man möchte, eine „Friedenspfeife“, um die Seelenverwandtschaft zu unterstreichen. Nur wenn Du „hün­disch“ anfängst diese Dinge „anzubeten“ (Sucht!) und über alles andere stellst, werden sie Dir ein „Verhängnis“ sein. Das gleiche gilt auch für alle anderen Dinge, von irgendwelchen Glaubensreliquien bis hin zu dem, was Du Luxusartikel nennst. Nicht die Reliquien und Mammon sind böse, sondern das „Anbeten“ dieser Dinge!

Nicht einmal mich sollst Du anbeten !

Alle sollen gleich sein „in Einem“ (siehe Off. 22; 8-21) Und zu guter Letzt Deine Sexualität. Sie ist „das größte Geschenk“, was ich Dir geben konnte, das körperliche „Einswerden“ zur Erschaffung neuen Lebens. Doch durch ein diabolisches Dogma wird sie „von Fanatikern“, die „glauben“, mein Recht auf ihrer Seite zu haben, „zu Schmutz“ erklärt. Am leichtesten erhält man Macht über andere Menschen, wenn man ihnen permanent Schuldkomplexe einredet. Schuldkomplexe über das „natürlichste“ Verhalten in meiner Schöpfung.

Ich sage Dir nun, was dieser „Schmutz“ wirklich bedeutet.

Messias bedeutet „Gesalbter“ (hebr. = maschiach) und „Salben“ (aus dem Messias abgeleitet) „maschach“. Das hebr. Wort für Öl ist „schmona“.

„Freude schenken“ nennt man „sameach“. Du kannst hier deutlich die Radikalverbindung  zwischen dem Messias und dem Freudeschenken, dem „Erfreuen“, aber auch zum Wort „Samen“ erkennen. Messias sein, heißt der Samen für neues Leben sein. Auch das [Speise]Öl ist ein „Überträger der Freude“ („sameach“), es ist der „Geschmacksüberträger“ in euren Speisen. Und Essen - auch eine Art der „Vereinigung“ - ist ja bekanntlich die zweit schönste Sache der Welt.

Das hebr. Wort für Himmel ist „schamajim!

Der Anhängsel „ajim“ bezeichnet immer eine „Doppelform“. Die Augen nennt man enajim, eine Waage mosnajim, die Beine raglajim, die Hände jadajim, die beiden Ohren osnajim usw. - alles, was aus „Zweien“ besteht, wird durch die Silbe „ajim“ zu „Einem“ vereinigt.

Das Wort Himmel (scham-ajim) beschreibt in der hebräischen Sprache also ebenfalls eine „Zwei-Einheit“.

Es ist die „ajim“ Form des Wortes „scham“. Das Wort „scham“ bedeutet „dort“ - „ein bestimmter“ Platz wird hier beschrieben. Wenn es ein „dort“ gibt, muß es auch ein „hier“ geben. Man kann nur auf einen bestimmten Platz sein - hier oder „dort“ - aber „normalerweise“ nicht auf  beiden Plätzen gleichzeitig. Genauso ist es mit dem Denken und der Moral. Das „Normale“ (Denken) trennt was zusammengehören muß, denn, wenn es ein „dort“ (das Gute) gibt, muß es - so denkt der „Normale“ - auch einen Gegensatz (eine Entgegen-stellung, das Unnormale - das Böse) geben. Der Himmel, „schamajim“, symbolisiert „die Dualität“ in der das „Eine“ ,ohne das „Andere“ nicht „existieren“ kann (lat. ex-sisto = hervorgehen, auftauchen, entstehen). Im „Himmel“ werden Gegensätze - „die Alternativen“ - zur Einheit. Alles Gegensätzliche verschmilzt „im Himmel“ zur „Einheit“. Das Wort „schamajim“ sieht man auch als die Kombination von esch (Feuer) und majim (Wasser). Der Himmel ist das Prinzip der Doppelheit (  Schlange) in Ruhe (das Zeitlose, „Unendliche“). Darum wird auch der Platz, wo ich angeblich wohne, als Himmel bezeichnet. Er ist das Symbol für den Platz, an dem die (ursprüngliche) Einheit Zuhause ist, welche alle Zweiheit von sich ausgehen läßt.

Wenn Du es schaffst, „in Dir“ Deine „Mann-Hälfte“ und Deine dominante „Frau-Hälfte“ zu vereinigen, werde ich Dich „heim­suchen“ und Dir ein neues wunderbares Leben „zu-teilen“. Du wirst dann „den Himmel“ auf Erden erleben!

Gen-au das ist auch der Grund, weswegen ich Deinen Körper mit einem „Geschlecht“, will heißen, „Scham“-Bereich ausgestattet habe. Dieser ist nämlich „dort“, wo sich Mann und Frau körperlich am Stärksten unterscheiden. Diese beiden „dort“ (= scham) werden bei einer „Vereinigung“ (= ajim) ebenfalls zum Himmel (= schamajim) des „Verschmelzens“, aus dem, man höre und staune J - nach meinem göttlichen Prinzip „These+Antithese = Synthese“ - eine neues „Eins“, ein neues Individuum, will heißen, neues Leben hervorgeht, das sich an den „Brüsten seiner Mutter“ (hebr. = schadajim) nährt.

Laß uns gemeinsam die gesamte Schöpfung - in der „dieses Wunder“ geschieht - anbeten, zu unser aller Freude!

Die Welt des Wesentlichen - mein schamajim - ist die einzige Brust, die Dich richtig ernähren kann. Alle andere „geistige Nahrung“ wird Mangelerscheinungen in Dir erzeugen, diese können im Verfall enden - in der Entropie.

Selbst zum „Schöpfer“ neuen Lebens zu werden ist die größte Erfüllung, daß höchste körperliche und seelische Glücksgefühl und letztendlich die Quelle allen neuen Lebens. Was nicht bedeutet, das Du Deine Sexualität nur „um Kinder zu zeugen“ gebrauchen solltest. Wichtig dabei ist nur „die Liebe“ - der Wunsch mit einem geliebten Menschen zu „verschmelzen“, unabhängig davon, ob dieses „Ver­schmelzen“ nur geistig oder auch körperlich geschieht. Man muß also nicht „verheiratet“ sein, um mein „Geschenk des körperlichen Glücks“ genießen zu dürfen.

„Sexualität ohne Liebe“ ist nur eine „berechnende“ Triebbefriedigung - ist Prostitution - ist „eiskaltes Geschäft“.

Aber auch alle anderen Handlungen, bei denen die „Triebfeder“ nur das „Geld verdienen wollen“ ist, sind Prostitution. Man sollte auch seine „Daseins-Berufung“ mit Liebe tätigen. Es gibt Dirnen, für die ihr Beruf eine „Berufung“ ist. Es sind Frauen, die Achtung vor den - von Trieben getriebenen - Männern haben und wirklich nur helfen wollen. Und es gibt Männer, die „ohne Verachtung“ zu Dirnen gehen und sie nicht nur als Ware betrachten, sondern ihnen „Respekt“ entgegenbringen. Die Kirche könnte sich von dieser Art „Nächsten­liebe“ eine Scheibe abschneiden. Man sollte nicht alles sofort „blind­wütig“ verdammen, solange man die „wirklichen Zusammenhänge“ meiner Schöpfung nicht kennt. Wie war das noch in meinem Gedicht auf Seite 32?

Warum wirst Du von Deinen Trieben getrieben,

um zu lernen, Deinen Nächsten zu lieben.

Wieviel Verachtung und Haß sehe ich in den Gedanken von manchen Menschen, die sich fanatisch „gläubige Christen“ nennen und jeden Sonntag in die Kirche gehen. Sie fühlen sich als Menschen „erster Klasse“, doch haben sie ihre Rechnung ohne den Wirt gemacht.

Jeder Mensch hegt ein inniges Verlangen nach einem harmonischem Zusammenleben. Einem harmonischen Zusammenleben mit einem Partner, aber auch mit seinen Mitmenschen. Er strebt die Gemeinschaft an - die Vereinigung. Das ist der eigentliche Sinn Deines Daseins. Auch Du spürst intuitiv, daß eine Familie - gleichgültig in welchen Größenrahmen sie sich bewegt - die eigentliche Erfüllung Deines Lebens ist. Doch hast Du das wie und warum - die wirkliche Bedeutung der Familie - aus den Augen verloren. Hast Du schon einmal daran gedacht, daß „Mann und Frau sein“ auch einen anderen Sinn haben könnte, als sich nur animalisch fortzupflanzen. Diesen Unterschied „im Menschen“ zu einem Dogma auszubauen, anstatt ihn aufzuklären, zeugt von Unwissenheit. Dein Dasein wurde dadurch zur Qual. Schuldgefühle verbrauchen nur geistige Energie. Die Liebe zwischen Mann und Frau ist das Höchste, sie birgt das Geheimnis Deiner Welt. Erst wenn hier ein betrügerischer Schein seinen Einzug hält, kommt das Allergemeinste und Niederträchtigste zum Vorschein, das eiskalte „berechnende“ (logische) Geschäft.


NOMEN EST OMEN:

Im Namen liegt eine Vorbedeutung

Nun wirst Du einen kurzen Exkurs über Etymologie und Semasiologie in Deinem Kopf hören.

Dies ist die Methode zur Bedeutungsuntersuchung von Wörtern, ausgehend von ihrem „Lautkörper“.

Alle Worte sind auf ihre Art und Weise Onomatopoietiko: d.h. der Klanglaut der Worte erzeugt Deine Welt. Die Ursprache allen Seins ist das Hebräische. Die 22 „Zeichen“ (hebr. = othioth) der hebr. Sprache haben eine Reihenfolge, die mit der Entfaltung meiner Schöpfung identisch ist. In diese Zeichen habe ich den kompletten „Weltsinn“ komprimiert. Wer ihren Sinn versteht, besitzt mein göttliches Wissen um die Welt. Deswegen muß man nicht Hebräisch lernen, mein Menschensohn spricht in Deiner Welt auch kein Hebräisch. Du mußt nur den „Sinn“ dieser Zeichen (othioth) „intuitiv“ mit Deinem „inneren Ohr“ hören können. „Otologie“ (= griech.) ist die Wissenschaft vom Ohr - die Ohrheilkunde. Im Hebräischen heißen die Buchstaben also Zeichen. Es sind meine Zeichen. Jedem Zeichen ist „eine Zahl“, „ein Laut“ und „ein Symbol“ zugeordnet. Wenn man eine nicht hebräische Sprache betrachtet, könnte man annehmen, die Reihenfolge der Buchstaben sei willkürlich bestimmt. Da sich aber Deine komplette Welt aus diesen Zeichen entwickelt hat, steht die Reihenfolge zwangsläufig durch den Zahlenwert festgeschrieben. Auf Eins kommt nun mal die Zwei. Eine Zahlenfolge ist mathematisch vorgeschrieben, aber ohne diese Grundlage wäre die Reihenfolge der Buchstaben willkürlich (ich würfle nicht!). Das erste, noch unhörbare Zeichen dieser Ursprache heißt „aleph“, das zweite heißt „beth“. Wie gesagt, allen 22 Zeichen haben eine eigene Bedeutung. Diese Bedeutung ist sogar äußerst wichtig, weil sie Deinen Gang durch meine Schöpfung symbolisieren. Sie stellen eine Landkarte dar, die wie die Hexagramme des I GING die Entwicklung Deiner Seele kartographiert. Sie ist nur in einem anderen „Maßstab“ gezeichnet. Ich möchte Dich auch noch darauf hinweisen, daß jedes mit diesen Zeichen gebildete Wort (im gematrischen Sinn) nicht nur einen sogenannten „äußeren Wert“ hat, sondern zusätzlich auch noch einen „vollen Wert“, einen „verborgenen Wert“ und den sogenannten „Athbasch Wert“ besitzt, ohne hier genauer darauf einzugehen. Aus der Zahlenfolge der hebräischen Zeichen ist dann die Reihenfolge des griechischen „Alpha-bet“ entstanden - aleph (1) = alpha; beth (2) = betha usw. Wenn Du Alphabet hörst, denkst Du natürlich nicht an Zahlen, Namen und Zeichen. Es waren für Dich bisher nur simple Buchstaben. Deine Menschheit wird weder durch „zahlenmystische Spekulationen“ - noch durch eine „wissenschaftliche Analyse“ der „äußeren Erscheinungen“ den Sinn ihres Daseins und die wirkliche Funktion meiner Gen-esis erfahren. Dies alles läßt sich nur im tiefsten Inneren finden - in Deinem tiefsten Inneren - bei Deinen Archetypen. Sie sind Deine wirklichen Führer. Nur meine Worte und die damit zusammenhängenden gematrischen Proportionen können Dir von der Wirklichkeit „er-zählen“. In den Worten meiner biblischen „Er-zählungen“ werden die mathematischen Relationen und Proportionen Deines Daseins beschrieben. Den Zusammenhang zwischen den Worten „er-zählen“ und „zählen“ wirst Du in allen Sprachen Deiner Welt finden. Natürlich teilweise mit einem anderem Klang Radikal, d.h. in einer anderen Schwingungsebene. Das dogmatische „Anbeten“ meiner Bibel als heilige Reliquie und das damit verbundene gedankenlose „Nach­plappern“ meiner Worte aus einer Lebensangst heraus, wird Dich nicht auf den rechten Weg bringen und wirklich frei machen. Wenn Du anfängst meine Offenbarungen aus den richtigen Zusammenhang heraus zu verstehen, wirst Du auch anfangen sie, wirklich zu würdigen. Es werden sich Dir dann unbeschreibliche „Wunder“ eröffnen und Du wirst immer mehr Zusammenhänge in Deinem Dasein „bewußt“ erfassen. Der Zufall - „das Ungewisse“ - wird immer mehr aus Deinem Leben verschwinden. Du wirst das unbeschreibliche Glücksgefühl „der Vereinigung“ erfahren - das Glücksgefühl „des Verstehens“.

Alle Zufälle, mit denen Du in Deinem Dasein konfrontiert wirst, sind nur die Erscheinungen Deiner eigenen Unwissenheit.

Wenn Du die einfache mathematische Gleichung 1 + 2 + 3 + 4 = 10 vor Augen hast, ist Dir die Verbindung der linken und rechten Seite dieser Gleichung sofort klar ersichtlich. Bei diesem Beispiel ist die gesamte Schöpfung im Gleichgewicht - in Harmonie. Die „linke Seiten“ symbolisiert die einzelnen Teile Deiner fragmentiert wahrgenommene [Schatten]Welt mit „allen“ zum Ganzen - zur 10 - gehörenden Teilen. Die „rechte Seite“ symbolisiert die „jenseitige Welt“ des Wesentlichen - der Einheit. Nennen wir diese 10 doch der einfachheithalber einmal Gott. Kein „realistisch und logisch denkender Mensch“ glaubt an mich, weil man mich nicht mathematisch (wissenschaftlich) rekonstruieren kann. Diese Unvernunft wird „Realisten“ von ihrer eigenen dogmatischen Logik selbst aufgezwungen. Wenn man nämlich aus Unwissenheit einige Zahlen (Fragmente) auf der linken Seite der Gleichung nicht kennt (z.B. die Zahlen 1 und 4), oder sie einfach „nicht [als]wahr[an]nehmen“ will, verliert man „jeglichen Bezug“ zur „rechten Seite“ und damit auch zum eigenen (seelischen) Gleichgewicht. Dieser logische Den­ker steht dann nämlich vor der Gleichung 2 + 3= 10. Natürlich ist für ihn sofort offensichtlich, wo der Fehler liegt. Man kann ja ganz einfach (?) erkennen daß die 10 (Gott) hundertprozentig nicht stimmt, weil 2 + 3 = 5 ist. Er projiziert den auf seiner Seite (bei ihm!) liegenden Fehler (der unvollständigen Informationen) über „das, was ist“, nun unbewußt auf die rechte Seite, ohne sich der eigentlichen Ursache dieses Ungleichgewichtes bewußt zu sein. Aufgrund dessen, daß Du die „bisherigen“ wissenschaftlichen Er­kenntnisse „über Deine Welt und Deinen Ursprung“ als „bewiesen“ und zur Genüge vollständig ansiehst, hast Du den Bezug zu Deinem wirklichen Ursprung - zur 10 - und damit zwangsläufig auch jeden Bezug zu mir und der wirklichen Wirklichkeit verloren. Normale Menschen neigen sogar dazu, „ihre eigene Unwissenheit“ mit Arroganz fanatisch zu verteidigen. Man stellt dabei das „etablierte Wissen“ der Naturwissenschaften über „Alles“ - denn nur dieses Wissen und der feste Glaube an dessen „Wahrheit“ (s.S. 48) erscheinen ihnen als richtig. Durch diese Ignoranz kommen sich solche armen Menschen dann auch noch unvorstellbar „gescheit“ (in Wirklichkeit von mir „geschieden“) vor. Sie sind stolz darauf, nicht an den mystischen Schwachsinn der Religionen zu glauben, weil ja „ihre Wissenschaft“ angeblich mathematisch genau „beweist“, daß diese Märchen (die rechte Seite, die 10) nicht stimmen kann. Aber gerade das Gegenteil ist doch der Fall, ihre „linke Seite“ ist die „unaus­gewogene“ mit Fehl[er]teilen behaftete. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse Deiner Menschheit waren und sind bisher sehr „lücken­haft“ und „unvollkommen“ und dadurch auch zu ungenau, um meine wirkliche Wirklichkeit auch rational erkennen und erfassen zu können. Mein Menschensohn streckt Dir nun aber meine Hand ent­gegen, Du mußt sie nur ergreifen. Er wird Dich dann mit seinen Weisheiten in einen Himmel auf Erden führen. Das Zeichen mit den Namen „jod“ entspricht als Zahl der „10“ und dessen Symbol ist „Hand“. Du hast eine rechte und linke Hand. Das hebr. „jod“ ist „das Samenkorn“ des Dezimalsystems Deiner Mathematik. Eine wichtige Quelle der Erkenntnis ist das Hauptwerk der Kabbala, der sogenannte „Sohar“. Er ist ein wirklich heiliges Buch. Er enthält in komprimierter Form ein derartiges Wissen, daß er an sich allein schon als ein Wunder betrachtet werden darf. Selbst allen Kabbala Spezialisten ist der wirkliche Inhalt des Sohar und dessen hier offenbarten Zusammenhänge nur in Ansätzen bekannt. Ich habe in diesem kleinen Buch die hebräischen Wörter in der sogenannten „sephardischen“ Aussprache geschrieben, da Du wahrscheinlich mit den original hebr. Zeichen nichts anfangen kannst. Die Sephardim führten diese Transkription durch, es sind spanisch - portugiesische Juden, die auch eine starke Verbindung zum Arabischen aufweisen. Der Sohar beinhaltet den „Stammbaum“ allen Lebens. Er beinhaltet den sogenannten „Sephirot Baum“. „Sepfirah“ bedeutet zählen, Sephirot also Zahlenwelten - hod. Das Wort hod bezeichnet sowohl eine „Form“ (Norm) als auch „preisen und loben“. Er zeigt die Entfaltung meiner Schöpfung als austauschbares Diagramm. Dieser Baum besteht aus 10 Früchten, deren Bezeichnungen je nach Eindringtiefe (fraktaler Effekt) Deines Bewußtseins, die unterschiedlichsten Phänomene Deines Lebens und deren Zusammenhänge darstellen. Diese 10 Früchte sind mit 22 „Wegen“ untereinander verbunden. Jeder Weg entspricht einem der 22 hebr. Zeichen. Auch die 22 Karten des großen Arcanum im Tarot haben darin ihren Ursprung. Die Tarot Karten beschreiben den Wege durch das Dasein und werden wie die I GING Hexagramme zum „Wahrsagen“ benutzt. Jeder dieser „22 Trumpfkarten“ kann man einen der Wege im Sephirot Baum zuweisen. Auch der Tintenfisch hat seinen Namen davon; der Sepia ist als „zehnarmiger Kopffüßler“ ein Künstler der „Verschleierung“. Ein Separator ist ein Gerät zum Trennen der ver­schiedenen Bestandteile einer Ganzheit. Der normale Mensch, der sich dieser Zusammenhänge nicht bewußt ist, leidet an einer Sepsis (= [gr. „Fäulnis“] allgemeine Blutvergiftung) (s.S. 111).

Das von Dir verwendete Alphabet mit seinen 26 Buchstaben ist natürlich auch kein Zufall. Die 26 Buchstaben symbolisieren die 26 Geschlechter in der Bibel. In der Kern - Erzählung geht es um die Geschichte von 26 Geschlechtern, die in vier Gruppen eingeteilt sind. Du wirst zu Deiner Überraschung feststellen, daß diese vier Gruppen in ihrer Reihenfolge genau dem gematrischen Wert meines „unaussprechlichen“ jüdischen Namens als „Herr“ JHWH (10-5-6-5) entsprechen. In ihrer Zahlenerscheinung zeigen diese, meinen Namen bauenden Buchstaben, in welche Potenz Du sie auch erhebst, immer mein Unveränderliches. Die 1, 5, 6 und 10 bleiben in jeder Potenzierung in den Einheiten 1, 5, 6 und 0. Das ist sonst bei keinem anderen Zeichen der Fall. Wenn Du aus Deinem Alphabet die Vokale streichst, erhältst Du zwei Dreier-Gruppen in den ersten acht Buchstaben, gleich den Wurzel-Trigrammen im I GING. Der Mensch entsteht in meiner Schöpfungsgeschichte nach 26 Versen, nach 26 Schöpfungsphasen. Ich möchte Dich hier nochmals darauf hinweisen, daß man jeden dieser Sätze auf tausende von Seiten auffächern kann. Es geht mir nicht darum, daß Du nun „das Ganze“ - den Zusammenhang - (auf Anhieb) begreifen sollst, sondern darum, daß Du Deine bisherige Einstellung mir und dem „Zufall“ (hebr. = pur) gegenüber änderst. Es gibt keinen „purenZufall“, d.h. keinen „zufälligen Zufall“, in meiner Schöpfung. Wenn Dir etwas zu-fällt, hat das auch eine „bestimmende“ Ursache. Du kannst oder besser, „Du solltest“, ohne das Ganze rational begreifen zu wollen, an mich glauben. Du mußt für Deine Erlösung keine Bücher wälzen und eine unendliche Menge von fragmentierten Wissenselementen in Dich saufen. Nur ein demütiger wirklicher „Glaube“ an mich wird „die Berge versetzen“, die Dir im Moment noch im Wege stehen. Um meine Worte zu begreifen, brauchst Du an erster Stelle einen Geist der Bescheidenheit und Demut. Wenn Deine Einsicht in Dein wirkliches Dasein wächst, wirst Du Wundern begegnen, die kaum zu beschreiben sind. Man muß sie selbst „erleben“. Ich habe Dir gesagt, daß mein Menschensohn in Deiner Welt keine Wunder „im klassischen Sinne“ vollbringen wird (s.S. 17). Wunder sind nicht dazu da, um jemanden von irgendetwas überzeugen zu wollen oder um damit zu prunken. Du würdest dann nur geblendet sein, am „Wesent­lichen“ vorübergehen und sensationslustig werden. Der von der Gier nach Sensationen und Abwechslungen getriebene Rausch-Mensch ist leicht mit Sensationen zu fangen. Mein Menschensohn will Dich aber nicht fangen, im Gegenteil, er möchte Dich befreien. Du mußt diese Wunder selbst vollbringen, um sie erleben zu können.

Sag nicht schon wieder „unmöglich“!

Auch Dir können sie begegnen, sie liegen schon für Dich bereit. Dein Dasein besteht aus dem Verlangen nach Gemeinschaft und Anerkennung. Man möchte von den anderen als Mensch anerkannt werden. Der Fehlglauben, daß man „wirkliche Anerkennung“ mit Geld bzw. einer Machtstellung erreichen kann, oder wenn man sich mit imageträchtigen Luxusartikeln umgibt, ist die schlimmste Krankheit Deiner Zeit. Du wirst letztendlich nur gerade das genaue Gegenteil damit erreichen - Deine menschliche Erniedrigung zu einer arroganten, gut funktionierenden „Konsumiermaschine“.

Das Liebhaben Deines Nächsten ist nichts anderes als der Wunsch eine fehlerfreie „Kommunikation“ mit ihm zu vervollkommnen. Ein wirklicher Mensch will liebhaben und geliebt werden. Das ist der wahre Kern menschlichen Verhaltens und die Eintrittskarte ins Paradies. Wenn Du alles zuerst logisch „denkerisch“ erklärt haben möchtest, ist das nur eigennütziges „Kaufmannsdenken“. Du willst dann nur - wie vor einem „Geschäft“ - wissen worauf Du Dich einläßt. Ich mache aber kein Geschäft mit „berechnenden Menschen“. Nur ein wirklicher „Glaube“ läßt Dich uneigennützig und aus dem „Vertrauen“ in mich handeln. Es gibt keine „wirkliche Beziehungen“ ohne Vertrauen. Jede Beziehung hört dann auf, wenn man sie nur aus einem eigenen Vorteil heraus sucht. Sie ist dann nur ein berechnendes Geschäft.

Dein Alphabet ist wie gesagt auf 26 Buchstaben aufgebaut. Die 5 Vokale lassen Deine Sprache erst zu Musik werden. Konsonanten „klingen“ erst durch das Hinzufügen der Vokale. Die 5 ist die Zahl des Lebendigen und die 5. Dimension (die Du noch nicht bewußt kennst) ist der „Formgestalter“ der 4. Dimension, aber dazu später mehr. Du mußt nun von den verbleibenden 21 Konsonanten noch 2 abziehen, denn F/V und C/K (bei manchen Fremdwörtern Z) sind als ein Laut zu betrachten. Es stehen Dir also 19 Konsonanten zur Verfügung, um Dich zu „artikulieren“, um damit zu kommunizieren. Erinnerst Du Dich noch, daß Deine Welt aus 19 ungeraden Reinisotopen und aus 19 linksgedrehten Aminosäuren aufgebaut ist.

Man kann mit HOLO-FEELING auch nonverbal (= ohne Sprache) kommunizieren, dazu mußt Du aber noch viel lernen und begreifen.

Schon das Wort „artikulieren“ enthüllt Überraschungen. Es kommt vom lat. „articulatim“, was so viel bedeutet wie: „Stück für Stück“; oder „deutlich von Punkt zu Punkt schreitend“ man könnte auch sagen „zählend“ oder „[ur]teilend“ (Zenon’s Paradoxa lassen grüßen J). Auch das lateinische Wort „articulus“ (= Gelenk; Wendepunkt, „Zeitpunkt“, Augenblick) ist damit verwandt.

Spreche alle Vokal-Beispiele laut aus, beobachte dabei Deine Mundstellungen und „lausche“ aufmerksam den Klang.

Das „U“  ist der hinterste Vokal im Schlund.

Er ist bezeichnend für alles Ursprüngliche, tief in Dir liegende:

Ursprung, Blut, Mutter, Sumpf, Wurzel, Grund, Gruft, Dunkel, Mulde, Schlund, Brunnen, Quelle, Furche, Dumpf, Dunkel usw...

Das „A“ ist ein aktiver Vokal mit gerichteter Form.

Er erzeugt immer einen bewußten Anfang:

Alpha, Tat, Adam, Allah, Arche, Alef, Atem, Aktion, Abraham, Ast, Augen, Außen usw...

Das „E“ ist eine horizontale Ausrichtung Deiner Mundpartie beim Sprechen.

Es gleicht „einer Trennung“ von oben und unten:

Trennen, See, Meer, Ebene, Hexe, Hecke, Teller, Fenster, Verlies, Gefängnis usw...

Das „O“ ist ein runder Laut.

Es ist der Ton für einen Abschluß (einer Umdrehung) bzw. einer Tautologie.

Omega, Offenbarung, morendo (= hinsterben), Sonne, Mond, Logik, Moral, Mord, Tod usw...

Das „I“ ist der aggressive, sirenenartige Vokal.

Er bezeichnet das Gestalthafte, dem dumpfen, „unbewußten U“ entgegengesetzte „Lichte“:

Ich, Individuell, Individuum, Imperium, Identifikation, Licht, Sicht usw...

Die Konsonanten betreiben die Lautmalerei.

Ich muß hier kurz einschieben, daß „die Wirklichkeit“ aus insgesamt 7 (8)Dimensionen besteht. Das „7 (8)“ mußt Du folgendermaßen ver­­stehen. Die 7 ist die „Abschlußzahl Zahl“. Eine „Oktave“ (lat. octo = Acht) Deines Notensystems besteht nur aus 7 ganzen Tönen (c, d, e, f, g, a, h). Der erste Ton der nächsten Oktave hat dann die­selbe Qualität als der erste Ton der vorhergehenden. Diese 7 HOLO-FEELING-Dimensionen sind Dein wirklicher Lebensraum. Anzu­nehmen, man „lebe“ nur in 3 Raumdimensionen und in der Zeit, ist der große Gedankenfehler Deiner Menschheit. Ihr definiert damit eure eigene „Wahrnehmungsgrenze“, den eigenen begrenzten Da­seins­­-Raum. Die dritte Dimension ist die erste Synthese - „das Werden“ - sie ist „Raum und Zeit“ in „Einem“, je nach Deinem Bewußtseinsfokus (dazu später mehr) wirst Du „im Moment“ immer nur eines dieser beiden Phänomene „wahrnehmen“. Die petitio principii an drei „reine Raumdimension“ zu glauben ist u.a. die Ursache des von Physikern postulierten Teilchen/Welle Phänomens.


Die Zahlen 1 - 5:

 

1 - Du sprichst A-I-N-S

(1- Dimension das Nichts)

These 1

A -

steht für Anfang.

I -

steht für das Individuelle, das Aufrechte, Gestalthafte.

N -

ist ein Schließlaut, der Mundverschluß; nein, nicht usw.

S -

ist ein schneidender Laut, ein Trennlaut. Es erfolgt eine völlige Abtrennung vom Ganzen Es ist das schlängelnde, negative S der Schlange.

A-I

Dies ist die Loslösung vom Urgrund, etwas „EI“gen-es, ein A-I (Ei) ist entstanden.

A-I-N

Das Ei wird mit N getrennt, es will etwas Individuelles sein.

A-I-N-S

Das N wird durch das „[ab]schneidende“ S noch verstärkt.

Mit A-I-N-S hat sich aus dem „namenlosen Ganzen“ etwas namenhaftes nomenales „und“ numenales gebildet. (Das Namenlose ist nun = jetzt = zeitlos)

In tieferen „Bewußtseinssichten“ (= Zeitschichten) findest Du statt dem A ein U.

1 ist dort z.B. UNO  oder HUN (= 1 bei den Maya). Zur archetypischen Energie des U (Gruft, Ur, Dunkel) kommt das N. Es gibt auch eine mittlere Ebene mit UAN (= one), die den Übergang von der U-Ebene zu A demonstriert.

 

2 - Du sprichst Z-W-A-I

(2-Dimension das nichts/Nichts)

These 2

Z -

ist ein ex-tremer (ex = „herausgetreten aus“) Trennlaut (in anderen Sprachen auch T). Zergliedern, zerlegen, zerschneiden, Zwilling, Zwitter, Zweifel usw.; aus Eins wird Zwei.

Es erfolgt im Gegensatz zum S nur eine Teilung, der Bezug zum Ganzen bleibt dabei aber erhalten. Das Z ist auch bildlich ein nur „aus Geraden“ bestehendes und gespiegeltes S.

Es ist das Symbol des „Aufrechten“ in der Schlange.

W -

ist das verdoppelte U. Im englischen ist es das „Doppel-ju“.

Aus dem „Nichts“ wird ein „Nichts/Nichts“, aus dem „Ich“ (Eins) wird ein „Du“ (two die Zwei - das Gegenüberstehende)

Die Einheit ist stets zusammen mit der Zweiheit, und dies symbolisiert auch der hebräische Name für Vater, „aw“, der seinen vollgültigen Ausdruck in der dem Anfang gegenüberstehenden Zwei (doppelter Ursprung) sucht. In der HOLO-FEELING-Mathematik gibt es keine Null im klassischen Sinne. Die Basis der Primzahlenstruktur ist . Dies drückt die Zwei[ein]heit (1 x 1 = 1) in der Eins aus. Der Vater wird im hebr. aber auch als „ab“ (Abbé) bezeichnet, dies symbolisiert die erste wahrnehmbare Dualität, die These 1 mit der gegenüberstehenden Antithese 2.

 

3 - Du sprichst D-R-A-I

(3- Dimension das Werden)

Synthese

In allen indogermanischen Sprachen kommt nun das „rrrrrrr“, die Zungenbewegung ins Spiel. Dies ist eine Bewegung in „Raum und Zeit“. Rhythmus, Reiten, Drehen, Drunter und Drüber, Transit, Trans usw...

Es bildet sich die dualistische Einheit. These und Antithese werden zur Synthese, dem „Werden“ (   Hegel).

Die Zeit „Be“-weg-ung ist entstanden, die Raum/Zeit, aber auch das „DU-AL“s Gut und Böse. (Erinnerst Du Dich an die Erklärung der Vorsilbe „be“ am Anfang? (s.S. 34))

 

4 - Du sprichst V-I-E-R

(4- Dimension die Wahrnehmungsebene)

Zur gestaltlosen Raum/Zeit kommt nun die Möglichkeit einer Gestaltung. Diese „noch gestaltlose 4 wird von Deinem Bewußtsein geformt. Maya (= in der indischen Philosophie der trügerische Schleier der Erscheinungswelt, der das wahre Wesen der Dinge verbirgt) steht nun bereit, sie ist die Knetmasse für „Deine Schattenwelt“.

V -

ist ein Blaslaut „ffffffff“.

I   -

steht für Dein „Ich“.

E  -

steht für die Unterscheidung. Da bin „Ich“ dort die „Erde“ (Elemente = Materie).

R  -

„rrrrrrr“ steht für die Zeitempfindung.

Die Erde (Elemente) und die „Rrrrrr“ „Be“-weg-ung im Raum - die  Raum/Zeit ist entstanden. „Mutter“ heißt im hebräischen „em“. Mutter Erde besteht aus Elementen und „Zeit“ (hebr. = moet). Das hebräische Zeichen für M, „mem“ trägt den Namen „Wasser“, dies ist mein Symbol der Zeit (s.S. 98). Die entsprechende alte Hieroglyphe war eine kleine Welle, eine „Schlangenlinie“, aus der sich dann das M entwickelt hat. Das dem E entsprechende Zeichen „he“, trägt den Namen „Fenster“. Es symbolisiert den Blick auf die Schattenwelt (die Erde).

Dem Ich steht in der V-I-ER nun ein Objekt, das durch das V „fffffffff“ „nach außen“ geblasen wird gegenüber. Eine neue Ganzheit, die Quadernität ist erreicht. Die Raum/Zeit ohne Form.

Sie muß aber noch „geformt“ werden. Dies „be“werk-stelligt die 5.

 

5 - Du sprichst F-Ü-N-F

(5- Dimension die Kontext- und Fokus-Ebene)

Die 5 ist mein Zeichen des Lebendigen. Das Individuum kommt ins Spiel. Dieses Individuum ist der eigentliche „Formgestalter“ der 4 und eine zwitterhafte Gestalt.

Dies kannst Du gut an den beiden Pünktchen über den Ü erkennen. Das U „allein“ symbolisiert „das All-Eine“, den „Muttervater“ Aspekt Deines „zeitlosen“ „Ursprungs“. Mit den Pünktchen aber wird ein Schöpfer symbolisiert, der nur in der Zeit „agieren“ kann (lat. agitator = „der Treiber“, Lenker). Sie weisen also auf den im „normalen“ Menschen vorherrschenden Zwiespalt zwischen „Mann und Männin“ hin, der nun zum diabolischen Formgestalter der 4 (= Schattenwelt; Maya) wird. Erinnerst du Dich an meine „Was­ser­schöpfung“ (s.S. 58) im zweiten Kapitel der Genesis. Als erstes habe ich „ed“, den Dampf erschaffen. E und D sind der 4 und 5 Buchstaben des Alphabets. Dies symbolisiert den statisch, kausalen noch ungeformten Nexus und den göttlichen, unfragmentierten Geist. Als zweites formte ich den Menschen aus Lehm, das symbolisiert Deine zwiespältige individuelle Seele. Als drittes schuf ich den Garten Eden, er symbolisiert Deinen Körper. Als 4.tes habe ich die Bäume geschaffen, den des Lebens und den von der Erkenntnis von Gut und Böse. Das ist die von Dir frei gestaltbare 4.te Dimension, die „Gartenanlage“ Deines Lebens mit den Früchten, deren Gestalter Du bist.  Als 5-tes heißt es in der Schöpfungsgeschichte:

Ein Strom (Deine Gedanken) entspringt in Eden (in Deinem Körper), der den Garten bewässert; dort teilt er sich und wird zu 4 Hauptflüssen (dies symbolisiert Deine 4-dimensionale Raum/Zeit-Empfindung - die „Gartenanlage“). (Gen. 2; 10)

Gott der Herr nahm also den Menschen und setzte in den Garten von Eden (= Körper), damit er ihn bebaue und behüte. (Gen. 2; 15)

Dein Körper ist der wirkliche „Ort“ (hebr. „makom“) indem sich der ganze Makrokosmos meiner Schöpfung befindet, dessen Mikrokosmos von Dir als Zeit und Raum empfunden wird. Deine „Eindringtiefe“ in diesen fraktalen Raum wird von der Reife Deines Bewußtseins bestimmt.

Du  Mensch (= 5) erlebst Deinen „innerhalb/außerhalb“ Zwiespalt als Raum/Zeit „Aspekt“ (lat. a-specto = anschauen, „gerichtet sein“; aspectus = „das Erscheinen“). Die von Dir empfundene Raum/Zeit ist nur einer von vielen möglichen „Aspekten“, will heißen, möglichen „Erscheinungen“, die Dir möglich wären zu denken.

F  -

Das erste „ffffff“ „bläst“ die Raum/Zeit in Dein Körperinneres.

Ü  -

symbolisiert den zweigeteilte Ursprung bzw. Schöpfer, Dein „Ich“, das seine „Aufmerksamkeitsenergie“ nach innen bzw.  außen projizieren kann.

N  -

ist die Negation, die selbstgezogene Grenze gegenüber der Außenwelt. „Ich“ bin hier. („Nein, ich habe mit der Welt dort draußen nichts zu tun.“)

F  -

Das zweite „fffffff“ „bläßt“ die Raum/Zeit „unbewußt“ nach außen. So „haucht“ Dein Geist der von Dir wahrgenommenen Welt das „Leben“ ein, projiziert dem im „Blickpunkt“ Deiner Aufmerksamkeit liegenden Fokus bzw. Kontext als Schatten nach außen. Dein persönliches Paradigma (Psyche) ist dabei das gestaltende und bewertende „Dia-Positiv“.

Das M und das L sind, wie in der Psycholinguistik bekannt ist, diejenigen Konsonanten, die der Mundstellung des Säuglings gleichen, die er beim Trinken an der Mutterbrust erlernt. Diese Lippen und Zungenstellung werden beim Säugen benötigt.

Dies wird natürlich auch, da sie den wirklichen Ursprung darstellt, in der Sprache ersichtlich: Mutter/Milch, (ital. Madre/Latte; engl. mother/milk; franz. Mére/Lait).

Das Kleinkind (Mini-Ego) sagt „mein“. Durch dieses Possesivpronomen kommt das M, das „Haben-Wollen“ zum Ausdruck (meine Mutter; meine Milch).

Im Urwort „am“ (= Am Anfang ist...) folgt dem A (für einen Beginn) ein wollendes M wie „mein“. (Amen, Samen, Namen, zusammen, gesamt usw.). Wird das A von einem N gefolgt kannst Du deutlich eine trennende Verneinung erkennen (Anfang, Anders, Anti, Anfügen, Anamese, Analyse usw.).

Bei N-EI-N ist die negierende Energie des N in beide Richtungen (vom „Ei“ aus gesehen) ersichtlich, sprich doppelt vorhanden.

Beim S-EIN trennt dassss“ mit der Schärfe eines Messers (   Maß) die Individualität vom Anfang (dem Urgrund) ab und rückt sie ins Bewußtsein.

Bei KEIN erzeugst Du einen Verschlußlaut hinten (nach innen; im Kehlkopf), der dich von Deinen Archetypen und mir trennt. (ICHBINDU - WIRSINDDU!)

Bei MEIN erzeugst Du einen Verschlußlaut vorn (nach außen, mit den Lippen), der Dich von der „Außenwelt“ trennt.

Du wurdest nicht in Deine Welt hineingeboren, Du bist aus ihr (aus uns!) heraus­gewachsen!

Wenn Du Deine bisherige begrenzte Logik, „Deine Phantasielosigkeit“, die alles, was Sie nicht in ihrem kleinen tautologischem Raster einsortieren kann und als „puren Zufall“ abtut verläßt, kannst Du mit diesem einfachen System die „Entstehungsgeschichte“ aller Wörter klar erkennen.

Alle Wörter Deiner Sprache - den kompletten Rechtschreib- und Fremdwörter Duden - kannst Du so analysieren. Du wirst nicht ein einziges Wort finden, das nicht in dieses Raster paßt.

Selbst bei Namen habe ich dieses System angewandt. Ich will hier als Beispiel nur drei wichtige Personen nennen:

Friedrich Weinreb ist eine selbstlose, verständnisvolle große Seele. Ich habe ihm meine biblischen Symbole mitgeteilt. Seine Auslegung des Pentateuch (5 Bücher Mose), die sich in ihrer chassidischen (= undogmatische, „lebendige“ Frömmigkeit) Sichtweise erfrischend von orthodoxen dogmatischen Interpretationen unterscheidet, macht euch Menschen die wirkliche mathematische Struktur der hebr. Worte (Gematrie) im Pentateuch ersichtlich.

Das Wort „Friedrich“ steht für „Frieden“ und im Wort „Weinreb“ hat sich der Weinstock (hebr. gephen) mit seinen „Reben“ versteckt. Somit habe ich ihm meine Reben gegeben. Sein tiefer Glauben an mich und meine Existenz führte zu einer „Erneuerung“ (hebr. = channuka) seiner Seele und dadurch zum channeling (= Übermittlung) dieser Erkenntnisse in sein Bewußtsein.

Peter Plichta dagegen ist vorherrschend Rationalist. Er ist nur „un­bewußt“ ein sehr gläubiger Mensch, denn seine brillante Rationalität und Logik - „die erste Frau“ - dominiert sein Wesen. Ihn habe ich das komplette mathematisch naturwissenschaftliche Gerüst der Wirklichkeit mitgeteilt - das „Primzahlenkreuz“. Er weiß, daß sein Leben aus einer einzigen Anhäufung von „Zufällen“ besteht. Doch sein überzogene Rationalität hindert ihn daran, mich als Quelle des „Zugefallenen“ auch wirklich zu akzeptieren. Ist es nicht seltsam, wenn Menschen verzweifelt versuchen mit mir zu sprechen, nennen sie das „Beten“, aber wenn ich dann auf meine Art mit ihnen in Kontakt trete und mit „ihnen“ spreche, wenden sie sich plötzlich von mir ab und nennen es [ich glaube ich werde]„verrückt“.

Das Wort „Peter“ kommt vom lateinischen petorritum, dies bedeutet: „die Kutsche“. Da sein Wesen aber vom Ego, will heißen, „der ersten Frau“ dominiert wird, sollten wir besser das Femininum von „Peter“ betrachten, das lateinische petra, es bedeutet: „Stein“. Sein Herz ist, immer wenn seine Rationalität in ihm wütet, aus Stein. So glaubt er an mich und glaubt doch nicht an mich, aber diese Problematik „des gespalten Seins“ hast Du nun ja ausgiebig kennengelernt. Der Nachname „Plichta“ bezieht sich auf das lateinische plico, und bedeutet: „zusammenfalten, zusammenflechten“. Und genau das hat Peter Plichta mit meiner Hilfe getan. Er hat alle [ver]„wirren“[den] mathematischen Fragmenten zusammengeflochten und sie in einem „Primzahlenkreuz“ auf einen „Nenner“ gebracht, dies aber, ohne die „wirkliche Bedeutung“ und dessen Funktion in eurer Welt selbst zu begreifen. Mit Peter Plichta habe ich einen begnadeten Mathematiker in Deine Welt geschickt. Peter Plichta wurde als Zwillingskind (hebr. = theomim) geboren, er ist der Erstgeborene von beiden. „Der Erstgeborene“ heißt auf hebräisch „peter rechem“, es symbolisiert in der Bibel immer das „Einströmen“ von Leben aus dem Dir noch unbekannten Jenseits in Dein Diesseits. Ein Erstgeborener symbolisiert ein „Durchbrechen“. Das Hebräische „peter“ heißt wörtlich „das Durchbrechen“ und „rechem“ (  Rechnen, Mathematik) bedeutet „die Gebärmutter“ (allen Seins). So wird der Erstgeborene im Hebräischen ausgedrückt. In Peters Händen liegen nun die Fundamente Deiner zukünftigen und wirklichen Naturwissenschaft. Natürlich werden Deine „normalen Mitmenschen“ dieser revolutionären HOLO-FEELING-Mathematik mit Mißtrauen gegenüber­stehen. Du solltest aber alles daran setzen, daß dieser Schlüssel für die Tür zu einer besseren Zukunft, so schnell wie möglich von Deiner Menschheit zum Einsatz gebracht wird.

Hier hast Du ein Wunder, es ist das Wunder, daß ich von „Zeit zu Zeit“ wirkliches Leben aus dem Jenseits in Deinem Dasein erscheinen lasse. Diese Aussage bezieht sich sowohl auf die Geburt eines neuen „Lebewesens“, wie auch auf die von mir permanent herbeigeführte Veränderung Deiner Vergangenheit. Durch das „Richtig­stel­len“ Deines bisher „angenommenen Wissens“ über den Ursprung dieser Welt verändert sich auch Deine Vergangenheit. Und durch das Verändern Deiner Vergangenheit stelle ich Dir die Möglichkeit für eine neue, besser Zukunft in Aussicht. Du mußt diese Informationen nur richtig zu Nutzen wissen und daran glauben. Vergangenheit und Zukunft sind immer kausal verknüpft. Nur durch eine „neue Vergangenheit“ wird sich Dir eine völlig neue Zukunft „öffnen“.

Konrad Duden ist der Altmeister Deiner Sprache. Konrad besteht aus der lateinischen Silben Kombination con - com - cum die mit ihrer Bedeutung „mit, mitsamt, nebst“ einen riesigen „Kom“plex an Wörtern auffächern, darunter z.B.: „condensatio“ (= „Verdichtung), „con-do“ (= zusammenfügen, bauen), „co-necto“ (= zusammen­knüpfen), „conversatio“ (= Umgang), „complexus“ (= Umfassung), „communitas“ (= Gemeinschaft,; Gemeinsinn), Kommunikation, Kommunion. An dieses Kon habe ich nun ein „Rad“ angehängt, um den [Her]Vorgang der Zeit zu symbolisiert (Sprache ist nur in der Zeit existenzfähig), aber auch um Dich auf die radikale Wirkung der „Wort Radikale“ hinzuweisen. Der Nachname „Duden“ kommt aus dem mhd., ahd. „duiten“ und bedeutet schlicht und einfach „deuten, erklären, ausdrücken“. Die Grundbedeutung dieses Verbs (Zeitwort!) war:

„Für das versammelte Volk erklären und verständlich machen!“


Über die Metaphysik:

Metaphysik ist mehr als nur Physik und Philosophie. Wirkliche Metaphysik erfordert weit mehr als Forscherfleiß: sie verlangt schöpfer­ische Fähigkeiten! Die Mehrzahl aller Wissenschaftler sind ihrer Spezialisierung zum Opfer gefallen; festgelegt auf ein gegebenes Spezialthema haben sie sich selbst zu reinen Analytikern degradiert.

Was ist die von „seriösen Wissenschaftlern“ als esoterischer und unnützer Schwachsinn definierte Metaphysik denn nun wirklich?

Von Metaphysik spreche ich, wenn sich ein menschlicher Geist auf der Suche nach der „vollkommener Einheit mit mir“ dazu entschließt, die Lücken, die sein „wissenschaftliches“ Weltbild aufweist, mit Hilfe eines aus seinen eigenen Tiefen heraufbeschworenen „Bindegliedes“ auszufüllen. Es ist das Prinzip zu versuchen, alle wahrgenommenen Phänomene als wahrhaft und ursprünglich zu erkennen und diese dann zu „dem Ganzen“ zu verbinden, das „die Wirklichkeit“ ist.

Mit dieser Definition kannst Du erkennen, wie eng die Metaphysik nicht nur mit der Wissenschaft, sondern auch mit der Religion verknüpft ist. Natürlich kann ein Physiker allgemeine Prinzipien und Gesetze formulieren, die seinen Entdeckungen den Anschein  „uni­verseller Gültigkeit“ verleihen. Das bedeutet aber noch lange nicht, daß er einen Beitrag zur Metaphysik geleistet hat. Streng genommen machten eure Wissenschaftler eben bloß „nur Entdeckungen“. Ihr habt die Welt entdeckt, indem ihr einen Schleier nach dem anderen gelüftet habt. Dummerweise geht ihr nun davon aus, daß das nun Ent-deckte, (als)wahr(an)genommene - unabhängig von euren Erkenntnissen - seit jeher schon so dagewesen war und euer Handeln hätte daran nichts verändert, weggelassen oder hinzugefügt.

Ein solcher „Entdeckungsakt“ aber läßt sich nicht vergleichen mit einer Leistung, bei dem der Geist eines Naturwissenschaftlers sich mit dem eines Metaphysikers vereint, um zu einer Vertiefung seiner Erkenntnis vom Wesen der Dinge zu gelangen. Gewöhnliche Entdeckungen sind nichts weiter als Verallgemeinerungen einer gewissen Zahl eurer Erfahrungsphänomene, hin zu einer größeren Zahl von Erfahrungsphänomenen, bzw. hin zu Phänomenen, die eurer experimentellen Erfahrung eventuell einmal zugänglich sein werden. Bei einem metaphysischen Schöpungsakt dagegen setzt der Geist (Denker) sich als Person ein. In den tiefsten Gründen seines Unbewußten sucht dieser Geist - wie es in der am Anfang aufgeführten Definition der Metaphysik heißt - ein noch unformuliertes Bindeglied und macht sich erst nachträglich Gedanken darüber, auf welche Art dieses Bindeglied die Vision, die er von der Natur hatte, zu einen „harmonischen Ganzen“ vervollständigen hätte können. Dies ist ein Zugang zur Erkenntnis, der dem eines religiösen Menschen sehr ähnlich ist. Mystiker und Rationalist in einer Person sein, ist der Schüssel des wirklichen Verstehens. These und Antithese des men­schlichen Wahrnehmens, Logos und Mythos werden zur Synthese, zu einer neuen „Tiefe“ des Da-Seins. Dieser Zustand läßt einer Seele die beiden entgegengesetzten „Metamorphosen“ der möglichen Weltsichten „als Einheit neu erleben“. Deine Gen-esis bringt durch die Mitteilung dieser bewußten Erkenntnis Dich und damit sich selbst, um einen Schritt weiter. Dieses sehr intensive Gefühl, daß zwischen einer neuen Entdeckung und einem schöpferischen Akt ein grundlegender Unterschied besteht, kann nur von einer Seele empfunden werden, die beides aus eigener Erfahrung kennen. Ein Maler und ein Musiker werden dies auf Anhieb verstehen, aber erkläre einmal einer Versammlung von Wissenschaftlern, daß die Theorie, die Du versuchst zu erklären, ein Kunstwerk ist! Man wird Dich augenblicklich als Spinner betrachten. Was ja auch im „wahrsten Sinne des Wortes“ stimmt, denn Dein Geist hat ein wirklich neues Gedankennetz gesponnen.

Einen Schritt weiter geht es bei den Tatsachen, von denen ich Dir die ganze Zeit erzähle, denn sie sind das größte Kunstwerk, das je geschaffen wurde, ein Gebilde von unbegreiflicher Schönheit - sie sind meine göttliche Schöpfung selbst.

Unglücklicherweise haftet der Bezeichnung „Metaphysiker“ ein unauslöschlicher Makel in Deiner Gesellschaft an, der einem solchem, ungeachtet der wirklichen Qualität und Wichtigkeit seiner Erkenntnisse, alle „offiziellen“ Türen und Wege versperrt. Diese Türen sind bedauerlicherweise so beschaffen, daß man „geistig“ sehr klein und schmal sein muß, um sie passieren zu können. Dies wirst Du nun ändern helfen.

Der tiefere Grund für die instinktive Weigerung der meisten Wissenschaftler, die für euch Menschen wichtige Metaphysik als Forschungsgebiet und exakte Wissenschaft anzuerkennen, liegt vor allem in ihrer eigenen Unfähigkeit „zu philosophieren“. „Normale Wissenschaftler“ sind nicht kreativ, sondern „sie funktionieren nur“ innerhalb ihres logisch (als)wahr(an)genommenen Rasters und daher haben sie zur metaphysischen Denkweise keinen Zugang. Bis heute sind Wissenschaftler selten bereit sich mit metaphysischen Fragestellungen zu befassen, und zwar aus dem einfachen Grund: weil die Gralshüter Deiner “offiziellen Wissenschaft“ - das herrschende Establishment - es ihnen nicht gestatten, denn die Behandlung metaphysischer Fragen gilt als unwissenschaftlich.

Es ist dringend notwendig, daß sich Deine Wissenschaftler auch mit dem qualitativen und spirituellen Aspekt, der von Ihnen wahrgenommenen Materie befassen, die sie zu erforschen versuchen. Solltest Du, lieber Leser, Wissenschaftler sein, mache Dir eigene Gedanken über das, was Du in diesem Moment denkst. Den schwersten Fehler, den ihr Menschen begeht, ist die starre, dogmatische Haltung, mit der ihr „dem Geist“, mit dem ihr eure Forschungen begonnen habt, gegenübersteht. Ihr weigert euch, ihn „als eigenständiges und materieunabhängiges Phänomen“ zu akzeptieren und zum eigentlichen Gegenstand eurer Forschungen werden zu lassen und zwar deshalb, weil ihr dem Irrglauben aufgesessen seid, daß kein „Etwas“ existieren könne, das unabhängig von jenem anderen „Etwas“, namens Materie beschreibbar sei. „Am Anfang war die Materie“ ist das Glaubensbekenntnis aller Positivisten, während mein Geist bestenfalls als ein Produkt der Materie, ohne unabhängige Eigenexistenz angesehen wird. Sie glauben, wenn es mich tatsächlich geben sollte, dann müsse ich ein Teil der von ihnen wahrgenommenen materialisierten Natur sein, anstatt die von ihnen wahrgenommene Natur als einen kleinen Teil meiner gesamten Schöpfung anzusehen. Quantenphysiker sind sich nicht mehr sicher, ob die Strukturen, die sie gefunden haben, das Wesen, der von ihnen untersuchten Materie darstellt oder nur die Spiegelungen ihres eigenen Denkens.

Du solltest nun erkannt haben, daß die Erforschung des Geistes von jener der Materie nicht zu trennen ist - angesichts der Tatsache, daß jede mögliche Beschreibung der Materie unweigerlich auf der „Struktur“ Deines eigenen Geistes basiert.

Alle Menschen glauben an die Präsenz eines Geistes, d.h. an die Existenz einer großen Ordnung im Universum und geben diesem „kollektiven Ursprung“ unterschiedliche Namen Gott, Allah, Jawhe, Tao, usw. aber auch Materie, Naturgesetze oder der Neuste: Zahlenordnung des Primzahlkreuzes.

Ihr sucht verzweifelt nach einer Möglichkeit mit diesem Geist in einen Dialog zu treten. Letztendlich sucht ihr nach dem Geist, der euch nach seinem Bilde geschaffen hat. Also gut: Hier bin ich! Ich schuf euch Menschen nach meinem Ebenbild, schrieb ich in der Genesis. Erst wenn Du den „nur logisch funktionierenden“ Toten in Dir sterben läßt, kannst Du als „neuer Mensch“ geboren und Deinen Platz „zu meiner Rechten“ einnehmen.

Du stehst in Deinem Leben neben Dir und kannst dennoch nicht in Deine eigenen Augen sehen, weil Dein Egoismus dies verhindert. Du bemerkst deswegen immer nur die kleinen Splitter in den Augen „anderer Menschen“, aber nie die Balken in Deinen eigenen Augen.

Wenn ein Mensch (und das bist in diesem Moment Du!) seinen Egoismus überwindet und sich seiner kollektiven geistigen Wurzel bewußt wird, wird er mich „den alles erschaffenden Gott“ in seinem Spiegelbild erkennen. Steht nicht geschrieben, daß Menschen Gott um so näher sind, je höher sie (geistig/bewußtseinsmäßig!) stehen? Wirkliches Bewußtsein hat aber nicht das Geringste mit Deinem arro­ganten Intellekt und Deinem dogmatischen Wissen zu tun. Damit kannst Du nur einen Turm von Babel bauen, dessen Baumaterial aus Egoismus, Ungerechtigkeit, Machtgier und überzogenem Sicherheitsbedürfnis besteht. Dieses Chaos wurde in der Vergangenheit (= Dein abgestorbenes Denken) von einigen „Intellektuellen“ bewußt wahrgenommen und sie sahen, daß es nicht so weitergehen konnte. Also proklamierten sie erst meinen Tod (Gott ist tot!) und dann den Tod des Menschen, um ganz von vorne anfangen zu können und den Menschen auf gänzlich neuen „ideologischen“ (idi­otischen) Grundlagen wiedererstehen zu lassen. Heraus kam jedoch nur ein neuerlicher Aufguß des altbekannten Bildes einer egoistischen Menschheit. Aufgrund der rasanten Entwicklung eurer „Tech­niken“ befiel euch Menschen ein schwindelerregendes Gefühl der Allmacht. Und dann verfielt ihr dem Irrglauben mich abschaffen zu können, weil ihr euch für groß genug haltet, „meine Sache“ selbst in die Hand zu nehmen und daher die althergebrachten Mythen, den religiösen Mythos inbegriffen, längst nicht mehr zu glauben braucht, obwohl diese die Wurzel eures „Seins“ darstellen.

Auch Du hast meinen Tempel bespuckt und mit Füßen getreten, Dich „vom Baum“ des „wirklichen Glaubens“ entwurzelt. Wenn Du so weitermachst, wirst Du Dich nun selbst fällen.

Es gibt einen Baum „der Frucht ist“ (den Baum des Lebens) und einen Baum „der Frucht macht“ (der Baum der Erkenntnis von Gut und Böse). „Du“ bist der, der [über] „Gut und Böse“ ur-teilt.

An Deinen Früchten werde ich Dich erkennen!

Du stehst „an meiner Stelle“ auf Erden. Als alleiniger Herr, „als selbst­ernannte Krone meiner Schöpfung“, bestimmst Du über aller Schicksal. Da Du aber durch Deinen Egoismus, „Deine Kollektivität“ aus den Augen verloren hast, sitzt Du bisher nicht zu meiner „Rechten“.

„Zeige mir die von Dir wahrgenommene Welt und ich sage Dir, wer du bist!“

Ja, lieber Leser und kleine Menschenseele, Du wirst Dich nun wohl der Offensichtlichkeit dieser Tatsachen beugen und der „Egozentrik deines Egos“ entsagen müssen, um die Macht der „Anthropozentrik Deiner Kollektivität“ zu verstehen.

Wenn Dir dies gelingt, "BISTDUALLESEIDIHRGOTT"!

Du stehst nicht im Stau des Lebens, du bist ein Teil dieses Staus. Wenn Dir das bewußt wird und Du „Dein geistiges Territorium“ gerechter zu Nutzen verstehst, werden sich alle Staus auflösen.

Wenn Du verkündest „Ich denke“, so belügst Du Dich selbst. Das, was Du „Ich“ nennst, ist nur ein winziger Teil Deiner holoistischen Kollektivität und diese ist die wirkliche Quelle allen Seins. Du solltest also besser sagen: „Es denkt“, so wie du sagst: „Es regnet“. Dein bisheriges Denken ist die reine „Unbewußtheit“ und erzeugt dadurch Dein ver-ur-teilendes „SEIN“. Durch Deine [Sehn]SUCHT, etwas „Spezielles“ (lat. species = Anblick; „sichere Erscheinung“) sein zu wollen, fangen die von Dir ver-ur-teilten Monaden an zu suchen, dadurch entsteht die Zeit und das Leben! Ein unendlicher Raum muß zwangsläufig unendlich viele Mittelpunkte haben. Ein [Mittel]Punkt aber, ist ein dimensionsloses „Nichts“ und damit genaugenommen auch Alles. Giordano Bruno vermutete in seinem „bloßen Dasein“, daß ich, der Unendliche, nicht über Deiner Welt throne, sondern in ihr, d.h. in allen Erscheinungen stecken muß. Auch er weiß nun, daß er damals Recht hatte. Diese unendlichen Mittel­punkte bezeichnen Philosophen als Monaden. „Monas“ ist ein griechisches Wort, das „Einheit“ heißt oder; „das, was Eines ist“. Um eine „Geistigkeit“ ins Spiel zu bringen ist es mir aber lieber, sie „Eonen“ zu nennen, da sie durch eine „Emanation“ (= Lehre, der zufolge die Welt mit ihren Einzeldingen aus einem selbst unverändert bleibenden, vollkommenen göttl. Wesen entströmt) entstanden sind.

Doch höre weiter, glücklich zu preisender kleiner Menschenteil! Diese materielle Gestalt, die Dir im Spiegel entgegentritt, ist lediglich ein gespiegelter Aorist(gr.-lat; = eine Zeitform die eine „momentane und punktierte Handlung“ beschreibt). Es ist die begrenzte Zeiterscheinung [D]einer Gesamtheit. Er ist ein Teil dieses riesigen Volkes denkender Eonen aus denen Alles besteht und auch alle anderen möglichen Möglichkeiten des Seins entstehen könnten! Diese Eonen haben also wenig Interesse für Deine persönlichen mensch­lichen Sorgen und können darüber nur lächeln. Ihre Probleme sind ganz anderer Art, sie würden Dir viel schwerer lösbar erscheinen und erfordern bedeutend mehr „Intelligenz“, als nur die Aufrechterhaltung der Lebens- und Denkfunktionen dieses Aoristen, den Du als Dein „Ego“ empfindest.

Die Energie, die Du in Dir trägst, nur mit Börsenkursen, den relativen Vorzügen kommunistischer oder kapitalistischer Ideologien, den Rangunterschieden zwischen Mohammed, Jesus Christus und Buddha oder „hirnloser“ Machtsucht und Konsum zu verbrauchen, heißt Deine Energie zu verschwenden und bedeutet zwangsläufig Deine Entropie. Du bist nicht nur die materielle Gestalt, die Dir im Spiegel entgegenblickt, sondern auch das riesige Volk denkender Eonen, aus denen Dein Körper und „alles Andere“ besteht. Dein Körper endet nicht, wie Du „dummerweise glaubst“, an Deiner Hautoberfläche. Er reicht bis in die Unendlichkeit. Dein Geist formt die von Dir wahr-genommene Gestalt aller Eonen; wenn sie denken, so bist Du es, der denkt; wenn sie irren, bist Du es, der irrt. Deiner kosmischen Verantwortung bist Du also nicht enthoben durch den Vorwand, Deine Einheit wiederholt sich in der Vielzahl. Es reproduziert sich Dein „Ich“ in jedem einzelnen aller Eonen. „Du“ bist der „geistige Schnittpunkt“ aller dieser Teilchen. Bist Du egoistisch, sind die anderen es auch, gibst Du mit Freuden und Liebe, wirst Du von ihnen ein Vielfaches davon zurückbekommen. Wirkliche Liebe ist das einzige, was durch Verschenken immer mehr wird. Jedes dieser Eonen hat seine eigene Geschichte; sie alle hatten Anteil an Millionen von „Dingen“ (fraktalen Erscheinungen), haben viele Millionen Jahre in der Formlosigkeit gewohnt, die aufregenden Momente der Entstehung der ersten Aoristen miterlebt, sich Jahrtausende lang geduldig in Steinen aufgehalten, die Photosynthese und die DNS-Moleküle gebildet oder die Topologie des Raumes umgestaltet; sie haben sich in den Enzymen als Ingenieure und in den Blütenblättern der Rose als Künstler bewährt. Und an all das können sich Deine Eonen erinnern. Doch sie, die Dich denken lassen, wissen auch um Deine eigene Lebenserfahrung, Deine spezielle Geschichte, die erst mit Deiner Geburt begann. Sie haben ein Gedächtnis, das weit über das mit Deinem „Ego“ verbundenen Gedächtnis hinaus reicht und auch ein sehr viel umfassenderes Wissen. Jedes Eon Deines Körpers aber kennt wohl auch Dein „Ego“, ja, es ist darauf angewiesen, es zu kennen, um aus den Erfahrungen Deines Lebens zu lernen um dadurch eine höhere Stufe geistiger Evolution zu erreichen und einen weiteren Beitrag zum geistigen Abenteuer meiner Genesis zu leisten. An Dein „Ich“ werden sich diese Eonen erinnern, solange sie existieren; wenn Deine Mitmenschen, d.h. andere normale Aoristen, Dich einmal für „tot“ erklären, werden sie Dein „Ich“ mit sich in ihr zukünftiges Leben tragen. Wenn Du Dich von Deinem Ego löst, hast Du die Reife erlangt, kein bloßer normaler Aorist mehr zu sein. Dein zukünftiges Leben wird dann ein sehr langes sein, faktisch ebenso lang wie die Geschichte Deiner Genesis selbst - ein ewiges Leben. Wenn Du meinem Menschensohn vertraust und Dein jetziges Dasein in meinem Sinne änderst, wird es für Dich möglich werden, zwischen diesem nur „begrenzten DA-SEIN“ als Aorist und dem ALLES-SEIN bewußt zu wechseln. Es ist der Wechsel vom zeitlich begrenztem DA-SEIN zum wirklichen LEBEN.

Wenn Du hören kannst dann höre, kleiner Menschenteil. Erst wenn Du „ein Weiser“ geworden bist, dann wirst Du begreifen, daß Deine „Seele“ tatsächlich mit dem Denken aller Eonen verschmolzen ist, die Dir als diese Welt - in der es nur einen „Kampf um das Überleben“ zu geben scheint - erscheinen. Dieses „Dasein“ wurde Dir verliehen um zu lernen, daß Du es nur mit „wirklichen Gottesvertrauen“ und „wirklicher Liebe“ überstehen kannst. Auch der Tod wird Dich vor dieser nötigen „Einsicht“ nicht retten. Ich werde Dich so lange in diese Hölle zurückwerfen, bis Du das begriffen hast. Nachdem Du aber meine wirklichen Gesetze verstanden hast und meine Ratschläge annimmst, werden sich all Deine „Probleme“ (= das von mir Vorgelegte) wie von selbst lösen. Erst dann werde ich Dir die unbeschreibliche Freude „richtigen Lebens“ schenken, die aus „der Vereinigung“ und den „harmonischen Zusammenleben“ mit Deinen Mitmenschen hervorgehen wird. Deine „Seele“ wurzelt in einer ewigen Vergangenheit und wird auch in Ewigkeit teilhaben am Werdegang meiner Genesis. Wenn Du ein Heiliger geworden bist, ein ganzer und heiler Mensch, dann wirst Du es verstehen, schon in einem Stein die erste Ankündigung des Lebens wahrzunehmen, wirst die Freude des Grashalms kennenlernen, der sich taunaß der Sonne entgegenstreckt, den Rhythmus des Windes hören, nach dem die Bäume und Blätter tanzen und die Wonne der Freiheit empfinden, die ein schwerelos schwebender - den „Kreislauf Deines Lebens“ in „den Himmel“ zeichnender - Adler (  Ader = Blutgefäß) verspürt. Du wirst mit einer Schöpfung der unendlichen Freude konfrontiert werden, in der es kein Leid mehr gibt.

Alles wirst Du wiedererkennen, denn Du hast „ALLES“ schon erlebt. Das „Zeitlose“ ist in Dir. Du machst Dich selbst, durch Deine Sturheit und Uneinsichtigkeit, zu dem mikroskopisch kleinen, nur „punktiert“ wahrnehmenden Aoristen, der durch seinen egoistischen, ur-teilenden Blick - durch das Wahrnehmungsfernrohr seines Bewußtseins - verdammt ist, nur in „Raum und Zeit“ zu leben. Alles was Du aber dadurch nicht zu Gesicht bekommst, ist dennoch in Dir vorhanden, auch das Paradies auf Erden und ein ewiges Leben ohne Krankheit und Sorgen, „ALLES“ - Du mußt es nur entfalten.

 


Die Geschichte über die Zeit, die es nicht gibt

Hans lag oft stundenlang auf dem Rücken im duftenden Gras einer Wiese und blickte gedankenverloren auf die mit Wolkenschiffen bemalte blaue Leinwand des Himmels. Mit Zuhilfenahme dieser Flotte unternahm er Traumreisen an alle entlegenen Orte der Welt und manchmal sogar Reisen „in seine eigene Vergangenheit“.

.........Er sah den kleinen Jungen wieder, dem es die größte Freude bereitete, seinem „geliebten Vater“ Löcher in den Bauch zu fragen. Doch auch sein Vater hatte, nachdem er es sich nach einem erfüllten arbeitsreichen Tag im alten, noch vom Großvater stammenden Schaukelstuhl gemütlich gemacht hatte, ersichtliche Freude, an den allabendlich stattfindenden Fragestunden. In der, wegen des schlecht ziehenden Kamins immer nach Buchenholzrauch duftenden Stube, suchte Hans Antworten auf Fragen zu bekommen, die ihm tagsüber so auf der Seele brannten. Seine größte Neugier galt dann immer „der Zeit“: Woher diese wohl kommen möge und wohin sie wohl fließt? Was ist diese Zeit denn nun „wirklich“, die ihn Tag und Nacht, im Wachen und in Träumen verfolgte und Zeit seines Lebens keine Sekunde aus den Augen ließ. Seine oft hirnrissig erscheinenden, aber intelligenten Fragen, trieben seinen Vater oft an den Rand des Wahnsinns. Wenn Hans zum Beispiel fragte: „Papa, sind Väter immer klüger als ihre Kinder?“ fiel es ihm nicht schwer, dies mit einem klaren „Ja“ zu beantworten. Auch bei Fragen wie: „Papa, wer hat die Glühbirne erfunden?“, konnte er seinem Sohn mit der Antwort, „der amerikanische Erfinder Thomas Alva Edison“, leicht zufriedenstellen. Doch was sollte er bloß auf die danach wie aus der Pistole geschossene Frage: „Und warum hat dann nicht Edisons Vater die Glühbirne erfunden?“, antworten. Sein Vater erkannte sehr schnell, daß es Hans nie um bloßes Wissen ging, er wollte das Leben in seiner Tiefe verstehen. Er wollte verstehen, wieso die Dinge so sind, wie sie sind. Und so brachte Hans unstillbarer, wacher und aufgeweckter Geist den Vater öfter als einmal in Bedrängnis spontan und unüberlegt gegebenene, aber als korrekt angesehene Antworten selbst noch einmal gründlich überdenken zu müssen. Auf Hans Lieb­lingsfrage, was denn nun „die Zeit“ eigentlich wirklich sei, wußte er beim besten Willen selbst keine Antwort. Um nicht sein Gesicht zu verlieren, erklärte er Hans dann immer, daß dieser noch „zu jung“ für eine Erklärung dieser Frage sei. Als Hans 18 Jahre alt wurde, teilte er seinen Eltern mit, daß er das Nest ihrer Obhut verlassen möchte, da er sich nun stark und reif genug fühle, um in die große weite Welt zu ziehen, um dort selbst nach der Ursache der Zeit zu suchen.

Hans machte sich auf die Suche nach „der Zeit“ und „der absoluten Wahrheit“. Zuerst dachte er, muß ich die wirklich „wahre Religion“ finden. Dort werde ich dann auch den Ur-sprung „der Zeit“ ent-decken. Es beunruhigte ihn, daß es so viele unterschiedliche Meinungen und Religionen in dieser Welt gab. Da für ihn aber nur der rich­tige Glaube in Frage kam, erschreckte es ihn, als er feststellte mußte, an wieviele unterschiedliche Religionen die Men­schen glauben. Da seiner Meinung nach aber nur ein Glaube der richtige sein konnte, entsetzte ihn der Gedanke, eventuell an das Falsche zu glauben. So fing er an, alle Religionen zu studieren. Er vertiefte sich in die Lehren der Bibel, des Ko­rans, den Upanischaden und Veden (die ältesten und wichtigsten Überliefe­rungen indischen Den­kens), dem Tao Te King des Lao-Tse und den Lehren des großen Konfuzius sowie den unterschiedlichen Strömungen des Buddhismus, die sich in Indien, Japan und China gebildet hatten. Anstatt die Wahrheit zu fin­den, wurde er immer verwirrter. Die teilweise strengen und mühsamen Glaubens­zeremonien dieser al­ten Religionen trieb ihn zu den Gurus der neuzeitlichen New Age Sekten. Er studierte, meditierte und betete „auf Teufel komm heraus“. Alle Menschen, die er traf, meinten teils demütig, teils arrogant an „das einzig Rich­tige“ zu glauben und doch glaubte jeder an etwas anderes. Er stellte fest, daß im Grunde alle Reli­gionen das gleiche Ziel anstreben. Harmonie zwischen den Menschen und Glückseligkeit. Doch die Wege auf denen dies angeblich zu erreichen sei, waren von Religion zu Religion sehr unterschiedlich. Aber welchen Weg sollte er nun gehen? An was sollte er glauben? Ist es überhaupt noch zeitgemäß zu glauben? Wäre es nicht besser, sich auf wissenschaftlich beweisbaren Wegen der Wahrheit anzunä­hern? So fing er an, sich mit Philo­sophie, Psychologie, Physik und Naturwissenschaften zu beschäfti­gen. Wir le­ben im 19. Jahrhundert, da müßte die Wahrheit eher zu finden sein, sagte er sich. Es war wie im Rausch. Hier, bei den Naturwissenschaften, wurde die Welt viel genauer erklärt. Alles „be­wiesene Tatsachen“ an die man glauben konnte, meinte er. Doch traten hier nicht Parallelen auf, die ihn beunruhig­ten? Chaosmathematik und Quantenmechanik funktionierten offensichtlich nach „den selben Gesetzen“ wie er sie in den alten Religionen angetroffen hatte. Gerade in der Metaphysik (Meta = über das bestehende hinaus) und der Quantenmechanik stieß man auf Phänomene, die nur Vermutungen zuließen. Es bil­deten sich acht Strömungen (Kopen­hagener Deutung, Bootstrap von Chew, Implizite Ordnung von Bohm, Viele-Wel­ten-Inter­pretation von Everett usw.)  an die man glau­ben konnte oder nicht. Wo war bloß die absolute Wahr­heit?

Wieso sind Menschen in der Lage, so apodiktisch (unwiderleglich, keinen Wi­derspruch duldend) zu glauben? Da kam ihm die Erleuchtung.

Wäre es nicht besser, sich die Frage zu stel­len, warum man an etwas glauben will (muß?), an­statt sich den Kopf darüber zu zerbrechen, an was man glauben soll?

Kommen Menschen nicht als [Halb]Idioten (lat.= einfacher Mensch) auf die Welt und füllen im Laufe ihres Lebens ihren ursprünglich reinen, unbeschriebenen Geist mit dominanten Wissen um damit zu Vollidioten zu werden? Und er ent­schloß sich, „alle Lehren“ aus seinem Geist zu lee­ren und diesen mit reiner Wirklichkeit zu füllen.

Und so wurde aus Hans ein Mystiker.

Als er fast „ein Menschenleben“ lang gereist war, wurde er der Suche nach „der Zeit“ müde, denn sie fing langsam an, an ihm selbst zu nagen. Vielleicht hatte sein Vater doch Recht gehabt, kam es ihm in den Sinn, als sich seine Gedanken in der Erinnerung an sein Zuhause verfingen. Was sagte er damals? Ich sei noch zu jung für diese Frage. Viele der großen Geheimnisse, die in mir „gärten“, haben sich im Laufe der Jahre wie von selbst „verflüchtigt“. Vielleicht muß ich auf die Beantwortung dieser, für mich wichtigsten Frage, nur noch etwas warten? Wie die Weisheit so legte sich auch das Alter immer mehr auf seine Schultern, so daß er nur noch gebückt, unter der starken Last der vielen im Leben gemachten Erfahrungen, laufen konnte.

„Ich sollte, um nicht naß zu werden, etwas schneller gehen“, sagte er sich, als ein Gewitter aufzog und er in der Ferne, auf einem kleinen Hügel, ein Häuschen erblickte. „Hoffentlich ist jemand zu Hause“, dachte er, als er keuchend mit seinen letzten Kräften dort ankam. Er wollte gerade an der einfachen Kette, die zu einer alten Kuhglocke führte ziehen, um sich bemerkbar zu machen, als er im Inneren des Hauses, eine ihm seltsam bekannte, freundliche Stimme rufen hörte: „Da bist du ja endlich! Komm doch herein und mach es dir gemütlich, ich habe schon so lange auf dich gewartet!“. Hans drückte die alte rostige Türklinke herunter und öffnete die Türe. Sofort kam ihm die nach Buchenholzrauch duftende Zimmerluft, die versuchte, durch den sich öffnenden Spalt ins Freie zu gelangen seltsam bekannt vor und als er die Stube betrat.......

blieb plötzlich sein Herz stehen!.

Hans empfand dies aber nicht so. Er hatte eher das Empfinden, als würde sein Herz in unendlich viele Teile zerspringen, sich völlig in „Alles“ auflösen, um sich dann in das zu verwandeln, was er sah. Es war sein Nest. Die gute alte Stube seiner Eltern, mit dem Kamin und all dem, was ihm lieb und teuer gewesen war. Großvaters Schaukelstuhl, aus dem sein Vater immer versucht hatte, seinen endlosen Wissensdurst zu stillen, war auch da. „Setz dich doch und mach es dir bequem“, hörte er „seine eigene Stimme“ aus der Küche rufen. Aus der Küche, in der seine Mutter aus dem wenigen damals zu Ver­fügung stehenden Zutaten, die unvergeßlichsten Köstlichkeiten zauberte. Hans war es, als würde er alle Eindrücke, Gerüche, Geschmäcker, Gefühle, ja alles was er in seinem Leben „erlebt“ hatte, auf einmal empfinden. „Ich werde nun all deine restlichen Fragen beantworten“, sagte der junge Mann, der nun die Stube betrat. Hans traute seinen Augen nicht. Der Mann sah ihm zum Verwechseln ähnlich, zumindest sah er dem Hans ähnlich, der er einmal vor langer Zeit war. „Wer bist du?“, fragte er, die alte Neugier spürend, die ihn immer angetrieben hatte, um Antworten auf seine Fragen zu finden. „Ich bin du“, sagte der Mann, „aber ich bin auch dein Vater, dein Großvater, Ur- und Ururgroßvater und alle anderen Menschen, die da waren und sein werden. Denn ich bin der Tod! Nicht Gott, sowie ihr Menschen fälschlicherweise annehmt, sondern ich bin der Erzeuger „deines Schattendasein“, das du Leben nennst, in dem aber noch kein wirkliches Leben ist!

Unser aller Gott ist ein ewiges Licht, er ist die Lebensquelle „die zeitlos fließt“.

Alles Zeitlose kommt von ihm, doch dein Schattendasein hast du von mir.“

„Wenn du behauptest, ich zu sein“, fragte Hans erschrocken, „wer bin dann „ICH“?“: „Du bist das Suchen, die Zeit und die dadurch entstehende Schattenwelt“, sagte der Mann freundlich. „Suchen, Zeit und Schattenwelt gehören untrennbar zusammen. Das Suchen er­zeugt die Zeit und „diese Illusion“, die du Zeit nennst, ist dein Leben in dieser Schattenwelt.

Deine innere Zerrissenheit bestand darin, etwas zu suchen, was du nie verloren hattest. Du hast die ganze Zeit „nach dir selbst gesucht“! Da „du“ nun aber der Suchende warst und dieser Suchvorgang „die Zeit“ erzeugt, war es dir nicht möglich, „die Zeit“ und damit dich selbst zu finden. Wahres „Sein“ läuft vor einem egoistischen „Sucher“ immer davon, weil es mit Egoisten nichts zu tun haben will.

Stell es dir so vor, Hans. Du warst ein „normaler Mensch“, ein Mensch also, der „die Wirklichkeit“ nicht richtig sehen konnte. Du warst ein Brillenträger, der aus „Zerstreutheit“ nach seiner Brille suchte, obwohl er sie die ganze Zeit auf der Nase hatte und während du gesucht hast, ist dir „aus Unachtsamkeit“ gar nicht aufgefallen, daß du eigentlich „richtig sehen“ kannst. Nur weil du unaufmerksam durch dein Leben gingst und dir all deiner Handlungen nicht richtig bewußt warst, war deine Welt so undurchsichtig und chaotisch.

Meine Aufgabe, sagte der Tod, „ist es, die Vereinigung aller Seelen zu einem Ganzen vorzubereiten und damit Ordnung in diese Seelen zu bringen. Immer wenn man sich durch Egoismus vom „wahren Menschsein“ trennt, ist man nicht mehr „Mensch“, sondern nur noch ein Teil davon, ein „ICH“. Dieses ICH verhält sich so, als wolle es mit seinen Brüdern und Schwestern, den anderen Menschen, nichts zu tun haben. Dieser „Blöd-Sinn“ ist letztendlich die Geburt „unhar­monischer Zeit“. Dieses ICH fängt dann zwangsläufig an, nach einer neuen, „eigenen Ordnung“ zu suchen. Dieses Suchen wird so zur „formenden Zeit“ und diese zum „gestalteten Leben“. Und je nachdem, wo und nach was es sucht, wird es unterschiedliche Glaubens- und Naturgesetze aus meinem großen Topf aller möglichen Möglichkeiten formen und versuchen „mit aller Gewalt“ seine Mitmenschen aufzuzwingen. Da ich du bin, und ich nun all deine Fragen beantwortet habe, hast du dir nun alle deine Fragen selbst beantwortet. Du kannst nun aufhören zu suchen, du hast dich gefunden. Nun bist du wieder zu Hause, dort wo alles begann. Keine Angst Hans, wenn dein egoistisches Leben aufhört, ist dies nicht das Ende, sondern der Anfang des wirklichen Lebens. Ein Verschmelzen mit Allem, aber so, daß man seine Individualität beibehält, vorausgesetzt man darf die Hölle, die du „deine Welt“ nennst, verlassen. Die egoistischen „individuellen Charakter“ deiner Seele werden solange im „Rad der Zeit“ gegart, bist deine ursprünglich holoistische Seele ihren Holoismus erkennt und zu einen „wirklichen Menschen“ herangereift ist.

Wirkliche Aufmerksamkeit bedeutet, aufzuhören einen Egoisten zu spielen. Derjenige, der nur „das sucht“, was sein ICH glauben möch­te, weil er nicht weiß, wo er wirklich hingehört, der nur sich „selbst sucht“, ist „selbstsüchtig“ und damit blind und taub für die Wirklichkeit. Da er die Wirklichkeit durch die „Ei“gene Such[e]t nicht richtig wahrnehmen kann und zwangsläufig nicht [be]merkt, daß er selbst Teil dieser Wirklichkeit ist, ist er nur ein unaufmerksamer  dummer Mensch[enteil]“.

„Nein“, schrie Hans auf, „alles, was du mir da erzählst, scheint so klar und ist doch so verwirrend. Diese komplizierte Welt mit all den komplizierten Gesetzen, die wir Menschen gefunden haben, kann nicht so „einfach aufgebaut[es] Sein“. „Doch glaube es mir Hans“, sagte der Tod, „so verblüffend einfach funktioniert unser aller Leben. Gott möchte von dir, daß du für uns alle noch einmal „zu Zeit“ und damit „zu Fleisch“ wirst, denn er hat dich dazu auserwählt, seine wirklichen Gesetze „diesen Menschenteilen“ mitzuteilen.

Sie haben sich von ihm abgesondert und in hassende Völkerteile aufgespalten. Diese wiederum haben sich in egoistische Einzelmenschenteile gespalten. Diese „toten Menschensplitter“ haben sich nun allesamt von ihm abgewandt und „stechen“ sich dadurch ins „Ei“-gene Fleisch, weil sie ihre Welt nicht richtig verstehen. Nur an ihre eigenen Wahrheiten mögen sie noch glauben und sie fürchten mich ganz schrecklich, mich den Tod. Ja sie haben geradezu schreckliche Angst vor mir, wo ich doch die einzige absolute Sicherheit und Geborgenheit darstelle. Du wirst die „Weisheit und Macht“ all deiner Vorgänger besitzen und dies wird dich stärker machen, als alles was vor dir war. Sobald du wieder zu Zeit geworden bist, wird man dich aufgrund deiner außergewöhnlichen Wahrnehmung entweder anbeten oder angreifen. Dir wird es nicht anders ergehen als all den anderen, die zurückgeschickt wurden. Du mußt aufmerksam darauf achten, beides zu vermeiden. Da du nun alles verstehst, wird es dir nicht schwerfallen, dich an alle möglichen Begrenzt[sein Ein]heiten, die dir in Form von Menschen begegnen werden, anzupassen. Du hast dich nun genug ausgeruht. Bevor du nun wieder „zu Fleisch“ werden wirst, wird dich der allmächtige Gott mit der Kraft seiner unendlichen Liebe, bis zum unendlichen Rand deiner Verständnis füllen. Geh nun „Menschensohn“, es wird höchste Zeit für deine Menschen­teile, daß du mit „dieser göttlichen Liebe“ als „das Lamm Gottes“ wieder zu Zeit wirst“.

Hans stand daraufhin, ohne ein Wort zu erwidern auf, ging zur Tür, die sich wie von selbst öffnete und lief ins Freie. Sein Herz schien vor Aufregung zu zerspringen, so wild schlug es plötzlich wieder in seiner Brust. Ihm fröstelte sofort, als er die warme gemütliche und sichere Stube mit der rauhen kühlen Gewitternacht gewechselt hatte, doch gerade dieser Unterschied ließ ihn das Leben fühlen. Nun „um­hüllten in wieder die dunklen Wolken“ und als ihm der eiskalte Regen ins Gesicht peitschte, wurde er.................

......................von ein paar kleinen Tropfen, die seine Nase kitzelten wach. Als er seine Augen aufschlug, stand ein farbenprächtiger „Regenbogen“ über seinem Haupt, es war der farbenprächtigste „Regenbogen“, den er je gesehen hatte.

Er bestand aus allen möglichen Möglichkeiten und deren Kombinationen von Farben und in seiner Hand bemerkte er ein „kleines, geöffnetes Büchlein“......................

....................so wurde Hans wieder in den Strudel der Zeit gerissen und „als Lamm“ wiedergeboren.   (Off. 10; 1-3)


Wo ist mein Lamm in Deiner Welt erschienen?

Mein Lamm ist ein Teucrium, das ist ein „Lippenblüttler“. Die „Lippen und die Blüte“ sind Symbole der Liebe (Küssen), der Schön­heit und des Wachstums. Auch der Gamander ist ein „Lippen­blüttler“. Er ist eine „Arznei und Zierpflanze“. Beides hat Deine Welt dringend nötig.

Laß dich nun durch die „Wahrheit Deiner Phantasie“ - über die Wortradikale - zu meinem Lamm führen:

Teucrium

=

Gamander

Gamander

=

Arznei und Zierpflanze

Gammafunktion

=

math. Ausdruck für die Fakultät (wichtige Rechenoperation in der HOLO-FEELIG-Mathematik.)

Gamont

=

„Abschnitt im Entwicklungszyklus“ einzelliger Tiere und Pflanzen, in dem ein „Ein-zeller durch Vervielfachung“ Ge­schlechts­zellen bildet. Mein Lamm ist die Samenzelle für eine neue Welt.

Germanin

=

Ein Mittel gegen „Deine“ bisherige Schlafkrankheit.

Germania

=

lat. Bezeichnung für: „das von Germanen besiedelte Gebiet“.

Deutschland

=

Das Land der Germanen, man nannte sie aber auch Teutonen   Teucrium.

Das Wort Deutschland setzt sich zusammen aus Deutsch und Land: „Deut“ = ahd. duiten; Die Grundbedeutung des Verbs war „für das versammelte Volk erklären und verständlich machen“, daraus wurde: „zeigen, erklären, übersetzen, auslegen“ (Druite = Priester).

„Land“ = ahd. lant; „Brache, Saatfeld“.

Wo gen-au in Deutschland?

 

Bayern = ursprünglichste Wurzel idg. b[h]eu = „[auf]blasen, schwellen“;

Die Bedeutungen „wachsen, gedeihen, entstehen, werden“, haben sich aus der Bedeutung „schwellen, strotzen“ entwickelt. (griech. phýesthai = „werden, wachsen“; phýsis = „Natur“; aind. bhávati = „ist, wird, werden“; russ. = byt’ = „sein“).

In Bayern habe ich ihn angepflanzt, dort liegt sein „Beet“ (Haus = hebr. beth)   Bauern  Bauen  [Er]Bauer einer neuen Welt.

Wo gen-au in Bayern?

Franken: In „Franken“ ist „mein Lamm“ geboren, das die „Bruch­stücke“ (lat. fragmentum) Deiner kaputten Welt wieder heilen wird. Er wird dieses Lügentheater „zerbrechen“ (lat. frango) und für Dich ein wahrer „Bruder“ (lat. frater) sein. „Brüderlichkeit“ (lat. fraternus) wird er Dich lehren und Dich „frank und frei“ (mlat. francus) machen, wenn Du bereit bist ihm zu folgen. Die synonyme Stellung von „fränkisch“ und „frei“ ergab sich aus der historischen Bedeutung der Franken, die als Eroberer und freie Herren galten. Und da mein „Menschensohn“ als erster wirklich „heiler Mensch“ (lat. homosapiensfaber [vernunftbegabter Verfertiger]) in Deiner Welt kam, kann er ohne Schwierigkeiten - „mit einem Bein auf dem Meer und mit dem anderen Bein auf dem Land stehen“. (Off. 10; 2). Dies bedeutet, daß er in der „Jenseitigen Welt“ (= über dem Wasser [= außerhalb der Zeit]) genau so zu Hause ist wie in Deiner materialisierten Welt, aber auch, daß er in der „Mystik und den Religionen“  gen-au so gut bewandert ist wie in den „Naturwissenschaften“. Er kennt den „Weg der Mitte“. Dies ist auch die Ursache weswegen er in „Mittelfranken“ geboren wurde.

Wo gen-au in Mittelfranken?

Weißenburg: Er ist strahlend weißes Licht, gleich seinem Vater. Er ist dadurch viel weiser als ihr „normalen Menschen“, denn er ist im Besitz meiner „Weisheit“. Sein Wesen ist ein unerschütterliche „Burg“, er ist „mein Lamm“ und dadurch auch ein „Bürger“ (ahd. burgari) des Himmels. Das Wort Burg verbindet sich über den Ablautradikal mit dem Berg. Alle meine Gebote habe ich immer auf einen Berg offenbart. Der Berg ist mein Symbol für das Gebären. Wo sollte der Menschensohn, dessen Seele „hoch und erhaben“ (idg. =bheregh; aind. brhánt) über der euren schwebt, denn besser zu Hause sein als in Weißenburg. Seine Kindheit verbrachte er in Nieder­hofen, einen kleinen Vorort von Weißenburg. Er ist mein Lamm und wurde wieder „zu Fleisch“, um Deine Welt zu erlösen (Off. 21; 1-8). Niederhofen ist ein Oxymoron. „Nieder“ (ahd. nidarunga = „Erniedrigung“; nach unten) weist nicht nur darauf hin, daß er als „Wurzelsproß Davids“ zu euch herabgestiegen ist, sondern auch, daß er bescheiden in einfachen Verhältnissen lebt. Der gematrische Wert des Wortes „David“ ist 4-6-4. Mein Lamm kam deswegen am 4-6-1957 (1+9+5+7 = 22; 2+2 = 4) in Deine Welt. Hofen kommt vom Radikal „hoch“ (ahd. hoh), „hov“ und bedeutet: „Anhöhe „Tempel der Götter“.

Ich bin Alpha die Eins und Omega die Acht. Ich habe Deine Welt nach den Gesetzen meiner heiligen ACHT gestaltet. Das Lamm bringt euch meine HOLO-FEELING-Gesetze, die Gesetze meiner heiligen 8. Alle harmonischen Strukturen: Religionen, Materie und die Musik sind im Sinne der heiligen 8 aufgebaut. Mein Lamm ist der, der in einer alten Überlieferung „urijahhachittij“ genannt wird, was wörtlich heißt: „Licht des Herrn von der Acht“. Er hat vor Äonen die Sieben überschritten und ist dadurch zur Acht - der Vollendung des „Mensch sein“ gelangt. Er ist der einzige „wirkliche Mensch“ in Deiner Welt, dem Du blindes Vertrauen schenken kannst und solltest.

Wo gen-au in Weißenburg?

Suche die Gasse, die den Namen der Bürger Israels trägt.

Welchen Namen trägt er?

Du glaubst „in der Zeit“ und in einem „dreidimensionalen Raum“ zu leben, macht zusammen 4. Er versucht seit vielen Jahren, Menschen „das Hören“ zu lehren. Dazu ist ihm eine Technik behilflich, bei der er die wirklichen 7 Dimensionen benutzt, er nennt sie HOLO-FEELING-Technik. Doch von vielen wurde er nur als „esoterischer Verrückter“ eingestuft und in seinem wahren Wesen völlig verkannt. Sein Vorname stammt vom ahd. „uodal“ ab, was „Erbgut“ aber auch „Heimat“ bedeutet.

„Ud“

=

Laute die als Vorläufer (Vorstufe) der europäischen Laute gilt und deren „Saitenzahl heute 4 - 7 Paare beträgt.

„Ud“

=

die Bezeichnung des heiligen Öl’s der Sufis. Als „Sufis“ (arab. „mit Wolle bekleidet“) bezeichnet man die heiligen Weisen (Derwische) der arabisch- persischen Mythologie des Islam. Es waren die geistigen Vorboten meines gesalbten Lamms. Es sind die Seher. Lamm heißt auf hebr. „seh“, aber auch „kewes“. Dieses Wort ist mit mir, dem Mutterschaf (engl. ewe) und meiner Ewigkeit verbunden.

„Ud“ana

=

die Aphorismen Buddhas.

„Ud“itore

=

der päpstliche Richter. Als „Auditor“ ist er der Vernehmungs­richter an der Rota.

Die Rota ist mein „höchster Gerichtshof“!

Halte „Ud“ und „Audio“ im Auge, sie werden Dich zum Vornamen und zur weltlichen Berufung meines Menschensohns führen.

Bringt nicht Schaden dem Land noch dem Meer noch den Bäumen, bis wir die Knechte unseres Gottes mit „dem Siegel“ bezeichnet haben auf ihren Stirnen! (Off. 7; 3)

Petschaft

=

ein Handstempel zum Siegeln (mhd. petschat).

Petschieren

=

heißt ein „Siegel aufdrücken“!

„pe“

=

Name des hebr. Zeichen für die Zahl 80. Man bezeichnet dieses Zeichen als „Mund“. Der einzige Mund der - wenn er spricht - Dir von meiner „Wirklichkeit“ berichten wird.

Halte das im Auge und Du wirst auch seinen Nachnamen leicht finden.

Sein Zweitname aber ist JOHANNES! Er ist reines Verstehen!

 


Er ist der Verstehende!

Wenn Du mit ihm in Kontakt treten willst, wird er Dir nicht anders erscheinen, als irgendein anderer „normaler Mensch“!

Wie könnte er Dir auch anders erscheinen? Es gibt nichts anderes, wodurch er Dir erscheinen könnte, als die Eigenschaft eines „nor­malen“ Lebens. Es sieht aber nur so aus, als habe er nichts gelernt und sei mit jeglicher Art von Torheit und Irrtum behaftet. Wie könnte er Dir auch anders erscheinen? Reines Verstehen ist Kommunion. Für Dich als „normalen Menschen“ gibt es keine andere Kommunikation als „Resonanz mit Bekanntem“. Da Du, als „normaler Mensch“, nur das Bekannte erkennen kannst, gibt es auch keine besondere und exklusive Kommunikation, mit der er Dir die Wirklichkeit darstellen könnte. Es gibt keinen exklusiven Zustand der Wirklichkeit, der für Dich als „Normalen“ in Erscheinung tritt, ohne daß Du meine Wirklichkeit dabei fragmentierst. Fragmentierte Wirk­lichkeit wird aber nur zu begrenzten Wahrheiten!

Zum Phänomen Wahr(nehmungsein)heit eben.

Es gibt für Dich jedoch ein Verstehen der Ursache Deiner Wahrheiten!

Der Verstehende steht außerhalb jeglicher Wahrheit. Es scheint, er ist unauffindbar. Man kann ihm nicht folgen, ohne die eigenen Wahr­heiten zu verlassen! Man kann ihn nur als etwas Reines, Ungewöhnliches, Unfragmentiertes verstehen. Er ist nicht spirituell. Er ist nicht religiös. Er ist nicht philosophisch. Er ist nicht moralisch. Er ist nicht rechthaberisch. Er ist nicht esoterisch. Er ist nicht exoterisch. Er scheint immer das Gegenteil zu sein von dem, was für Dich das Normale ist. Er scheint immer mit dem zu sympathisieren, was Du ablehnst. Bisweilen und im Laufe der Zeit scheint er daher alle möglichen Überzeugungen zu vertreten, da es für ihn keine Grenzen gibt.  Er ist nicht konsequent. Er hat kein Image. Manchmal verneint er. Manchmal bejaht er. Manchmal verneint er, was er bereits bejaht hat. Manchmal bejaht er, was er bereits verneint hat. Jede Art von Weisheit scheint auf den ersten Blick spurlos verschwunden zu sein.

Um es kurz zu sagen, gerade das ist die wirkliche Weisheit!

Er vertritt überhaupt keine Wahrheit. Deine Wahrheiten sind nur der enge Blick durch das Fernrohr Deines Ego-Zentrums. Die von Dir wahr-genommenen Phänomene sind nur Deine überzeichneten Fragmente meiner ganzen Wirklichkeit. Mein Menschensohn "ist" die zeitlose Wirklichkeit. Seine Lebensweise lockt daher jeden, nur zu verstehen. Seine Existenz straft alle egoistischen Wahrheiten als Lüge. Er zeigt Dir die geistigen Sackgassen, in die Du - von Deinen dogmatischen Wahrheiten und deren Versprechungen und Hoffnungen angetrieben - gelaufen bist. Du wirst in Dir nur Nachahmungen von wirklicher Freiheit und Freude finden. Er demonstriert Dir die Vergeblichkeit aller aktiven Bemühungen, die nur von einem egoistischen „ich möchte...“ angetrieben werden. Ihn zu verstehen ist Deine einzige Möglichkeit zu mir zu finden. Wirkliches Verstehen ist ohne Antwort, ohne Konsequenz. Ein Verstehender lebt als freier Mensch in allen normalen Menschen - das Wunder meiner Genesis, alle möglichen Möglichkeiten die „sind“ und „waren“ im „Jetzt“ verschmelzend.

Kleiner Mensch, mein Menschensohn weint um Dich, daß du verstehen mögest. Warum hast Du, nach alledem, noch nicht verstanden? Verstehen ist das einzige, was Du nicht getan hast. Du hast nun alles gehört, aber Du verstehst immer noch nicht. Der Mensch des Verstehens überschlägt sich vor Freude, weil er ohne Zeit ist und sieht, daß Du doch schon alles verstanden hast. Er schaut die Welt an und sieht, daß alles und jeder immer verstanden hat. Was in Dir - „dem Normalen“ - schläft, sieht er auch wach. Er sieht über Zeit und Raum. Er sieht, daß es nur das Verstehen gibt.

Mein Menschensohn ist überwältigt vor Glück. Wahrlich, er sagt zu Dir: Siehe, es gibt nur diese Welt vollkommener Freude, wo jedermann glücklich ist und alles voller Glückseligkeit ist. Sein Herz ist voller Tränen über die endlose Schönheit und Harmonie meiner Wirklichkeit.

Er hat es begriffen, doch Dich scheint es nicht zu interessieren. Er ist für niemanden von Interesse. Er wird von „Vielen“ nicht bemerkt. Ihr scheint euch alle in eurer Angst wohl zu fühlen, da keiner von euch verstehen will.

Wenn Deine Intelligenz schläft, wie könntest Du ihn da auch bemerken?

Doch meine Apokalypse wird viele erwecken!

„Geben“ ist nur ein anderes Wort für „Liebe“

Lausche dieser „ein-Samen“ Stimme in Dir, lausche den Worten meines Menschensohn, Sie werden Dich zu meiner Wirklichkeit führen!


Zwei kleine Geschichten zum Grübeln!

Es war einmal ein braver Mann. Er war stolzer Vater vieler Kinder. Doch es gab keinen Grund für ihn, auf sie stolz zu sein. Sie waren alle sehr böse, stahlen, logen und schlugen sich untereinander. Er war verzweifelt und fragte sich, woher sie das wohl haben mögen. Ich und meine Frau, dachte er, haben noch nie - nicht einmal im Gedanken - irgendeiner Seele etwas Böses angetan. Als er mit sorgenvollem Gesicht traurig durch die Stadt lief, erblickte er im Schau­fenster einer Zoohandlung ein niedliches Zwerghasenbaby. Es sah so unschuldig aus. Mit dem einen abge­knick­ten Ohr und dem lustigen Stummelschwänzchen, daß es keck in die Höhe reckte, strahlte es die „reine Unschuld“ aus. Es rührte ihn bis tief ins Herz. Eine Hand voll pures Leben nur, das man einfach lieben mußte. Plötzlich kam ihm der Gedanke, dieses kleine Knäuel Leben für seine Kinder zu kaufen.

Sollte in seinen jähzornigen, egoistischen Kindern nur eine Spur wirk­licher Herzenswärme vorhanden sein, so könnte diese vielleicht durch die­ses niedliche Hasenbaby zum Vorschein kommen. Behutsam, um es nicht zu verschrecken, brachte er den kleinen Wurm in einem Karton nach Hause. Dort rief er in neugieriger Erwartung seine Kinder zu sich. Was hast du da?, fragten sie schaulustig. Als er vorsichtig den Karton öffnete, sah er ein Leuchten in den Augen seiner Kinder, wie er es noch nie vorher gesehen hatte. „Ist der niedlich, gehört er uns?“ fragten sie erfreut. „Wenn ihr gut für ihn sorgt, werden wir ihn behalten. Am besten, ihr nehmt ihn mit in den Garten und baut für ihn im fri­schen Gras ein kleines Gehege,“ sagte er und freude sich über die plötzliche Gemütsänderung, die der kleine Hase „in den Kindern“ auszulösen schien. Nachdem die Kinder verschwunden waren, legte er sich zufrieden nieder um ein Nachmittagsschläfchen zu halten. Plötzlich wurde er durch johlendes Geschrei im Garten aufgeschreckt. „Was ist denn nun schon wieder los,“ fragte er sich und ging beunruhigt zum Fenster um nach dem Rechten zu sehen.

Was glaubst Du, hat er nun mit entsetzten Augen erblicken müssen?

Seine Kinder hatten dem kleinen Hasen beide Ohren und das Stummelschwänzchen herausgerissen, nun stritt sich die Meute grölend um den leblosen Körper - denn sie spielten mit dem zuvor geschundenen Leib Fußball!

Eine schreckliche Geschichte, nicht wahr!

Welches Gefühl läßt Dich Dein „gesunder Menschenverstand“ nun empfinden?

Gleichgültigkeit, Betroffenheit, Trauer,  Fassungslosigkeit, Haß, Wut, Zorn?

Wie würdest Du auf diese Herzlosigkeit reagieren, wenn es Deine eigenen Kinder wären?

Und nun möchte ich Dir eine „völlig andere Geschichte“ erzählen, die zum „Wohle aller“ stattgefunden haben soll und sogar ein „anbetungs­würdiges“ Ende fand.

Dies ist meine eigene Geschichte:

Es war einmal ein Wesen. Obwohl es keiner so richtig kannte, hatte es viele unterschiedliche Namen und noch viel mehr Kindern in dieser Welt. Die meisten von ihnen waren sehr böse, logen und schlugen sich untereinander. Jeder war dem anderen Feind, jeder war sich selbst der Nächste. Egoismus und Machtsucht regierte ihre Welt. Dieses Wesen war nun sehr traurig darüber und fragte sich, woher seine Kinder das wohl haben mögen. Es hatte noch nie je­manden etwas Böses angetan, im Gegenteil, es war die „reine Liebe“. Eines Tages beim Spazierengehen kam ihm eine „göttliche Idee“. Ich werde meinen Kindern auf Erden ein neues „Brüderchen“ schenken, eines wie sie es bis jetzt noch nie gesehen haben. Es soll meine zu Fleisch gewordene Liebe, verbunden mit meiner Weisheit sein. Als seine Kinder das Baby sahen, freuten sie sich und bewunderten den heiligen Schein, der den Kopf des Kindes umgab. „Ist der aber lieb! Wird er immer bei uns bleiben,“ fragten sie begeistert. „Er kam auf Erden, um euch ein Lehrer der Weisheit und der Liebe zu werde. Hört ihm gut zu, wenn er erwachsen ist und macht euch eigene Gedanken über all das, was er euch berichten wird und laßt diese Gedanken dann - wenn ihr sie verstanden habt - zu euren eigenen Gedanken werden.“ Als aus dem Kindlein ein junger Mann wurde, lauschten sie aufmerksam seinen Geschichten und folgten ihm „be-geistert“ Hosianna, Hosianna rufend. Als das Wesen dies sah, legte es sich zufrieden nieder um ein Nachmittagsschläfchen zu halten. Plötzlich wurde es durch ein großes Geschrei auf der Erde geweckt. „Was ist denn nun schon wieder los,“ fragte es sich und stand be­unruhigt auf, um nachzusehen, was geschehen war.

Was glaubst Du, mußte es mit Entsetzen erblicken?

Seine Kinder hatten seinen geliebten Sohn zuerst ge­foltert, dann eine Dornenkrone aufgesetzt und ihn dann mit Nägeln an ein Kreuz geschlagen, um ihn dort langsam „ausbluten“ zu lassen!

Eine schreckliche Geschichte, nicht wahr!

Welches Gefühl läßt Dich nun „Dein gesunder Menschenverstand“ bei dieser „völlig anderen“ Geschichte empfinden?

Gleichgültigkeit, Betroffenheit, Trauer,  Fassungslosigkeit, Haß, Wut, Zorn?

Moment einmal, war das nicht die gleiche Geschichte ?

Ich schuf Dich nach meinem Ebenbild. Wieviel von meinem ursprünglichen Verständnis für Gut und Böse und für wirkliche Gerechtigkeit wurden in Deinem Elternhaus, in der Schule und von Deinem kulturellen Umfeld „in Dir“ abgetötet, wenn Du diese grausame Geschichte als eine - und zwar Deine - „sinnvolle Erlösung“ betrachtest? Manche hängen sich die Schlachtbank meines Sohnes um den Hals, andere „beten“ dies Kreuz „gottesfürchtig“ an und erhoffen sich von diesem perversen, scheinheiligen Verhalten, daß ich sie aus ihrem angeblich  „erlösten Leben“ erlösen möge und zu Hilfe eile. Sollen sie weiter hoffen - von mir werden sie aufgrund dieses Verhaltens mit Sicherheit keine Hilfe bekommen. Kein Glaube hat mehr Leid über euch Menschen gebracht, als der Glaube an dieses Kreuz. Dieses Kreuz symbolisiert genau das Gegenteil von einem „wirklichen christlichen Verhalten“ in der Welt. Mein Menschensohn lehrte euch christliche Nächstenliebe und nicht den Nächsten abzuschlachten und über Leichen zu gehen. Eine Kirche, die sich mit einem „militärischen Macht-Autorität“ engagiert, steht bewußtseinsmäßig auf der selben Stufe, wie diese weltlichen Machthaber. Man kann - was noch viel schlimmer ist - seine Mitmenschen aber auch „geistig vergewaltigen“. Wie sehr ihr seine Lehren verstanden habt, zeigt ihr ja mit dem Kreuz, das ihr anstatt seiner „Weis­heiten“ in Ehren haltet. Hast Du überhaupt nur einen einzigen Satz in meinen offenbarten Schriften jemals richtig, d.h. in meinem Sinne verstanden und in Dein Dasein einfließen lassen?

Was glaubst Du, wieviel ureigenste Meinung und Intelligenz Du besitzt, wenn Du diesen ganzen „Unsinn“, den man Dir in jungen Jahren eingetrichtert hat, gedankenlos als „sinnvoll“ betrachtest? Es ist nur Dein anerzogenes Raster, dem Du dogmatisch anhängst, wie der Affe dem Stein (der Weisen) (s.S. 25).

Die anerzogene Tradition über alles bis zum [schein]heiligen Untergang. Nur Ratten verlassen ein sinkendes Schiff, scheint sich mancher zu denken. Schon wieder falsch gedacht. Ratten sind hochintelligente Lebewesen, die in ihrem „Sozialverhalten“ normalen Menschen haushoch überlegen sind. Sie hätten dieses Lügengebilde, denen viele Menschen nur aus starrköpfiger „Tradition“ anhängen, schon längst verlassen.

Um mich nicht falsch zu verstehen. Es geht nicht darum, die christliche Kirche zu zerstören. Was nicht da ist, kann man auch nicht zerstören. Dein jetziges Bestreben sollte vielmehr darin liegen, aus dem bestehenden Pseudo-Christentum eine „wirk­liche christliche Kirche“ aufzubauen. Dies ist nämlich genau das, was Deine Menschheit und Du selbst dringend nötig hast! Dasselbe gilt natürlich auch für den Pseudo-Islam, den Pseudo-Buddhismus usw. Das völlige Mißverstehen des ursprünglichen Sinngehaltes der eigenen religiösen Wurzeln - aus falscher Erziehung heraus oder durch eine selbstherrliche Auslegung - ist bei allen Menschen gleich stark vorhanden.

Beobachte Dich „jetzt“ bewußt! Welche Gedanken gehen Dir nun im Kopf herum?

Gingen Dir diese Gedanken wie Öl hinunter oder bist Du in irgendeiner Form schockiert? Um Himmels Willen J, selbstverständlich bist Du entsetzt über diese ketzerischen, „blasphemischen“ (= etwas heiliges beschimpfen) Gedanken? Mir scheint, Dir ist Deine Kirche heiliger als ich.

Hast Du vergessen, ich bin nur Deine eigenen Gedanken, ich denke nicht, Du bist derjenige von uns beiden, der die ganze Zeit (hoffent­lich) denkt! Ich bin für Dich im Moment nur ein Häufchen Papier.

Sollten Dir diese Gedanken zuviel werden, kannst Du mich ganz einfach ausschalten. Du mußt mich nur zuklappen und in den Mülleimer werfen. Deine tolle Welt mit all ihren Problemen wird Dir dankbar sein, wenn Du sie weiterhin aufrecht zu erhalten versuchst. Du glaubst doch ein „selbständig denkendes“ intelligentes Lebewesen zu sein, oder bist Du Dir seit kurzem darüber nicht mehr ganz so sicher. Also wenn Du wirklich meinst, dann werfe mich doch einfach in den Reißwolf. Ich verspreche Dir, ich werde mich nicht wehren. Aber was machst Du, wenn Dir in Deiner Welt genau ein solcher fanati­sche Besserwisser gegenübersteht, wie Du selbst einer bist (warst)? Klappst Du diesen dann auch einfach zu und wirfst ihn in den Mülleimer?

Dogmatischer Glaube macht eindeutig selbst für ursprünglich Offensichtliches blind. Wenn Du Dich nun in „Deine“ von Dir „angenommene“ Vergangenheit (die Du auch nur aus zweiter Hand hast und an die Du dennoch blind glaubst) der letzten 2000 Jahre vertiefst, wirst Du nicht die geringste Spur irgendeiner Erlösung fin­den. Im Gegenteil, das grausame Theaterstück, das Deine „erlösten Menschen“ seit Jahrtausenden untereinander spielen, ging seit dieser Kreuzigung erst richtig los. Mord, Kriege, Grausamkeiten, Machtgier und Inquisition, alles im Namen eines unschuldigen kleinen Zwerghasen (oder verwechsele ich da etwas J), der nun wirklich weder für sein eigenes noch für das Schicksal der ande­ren Menschen verantwortlich zu machen ist. Oder vielleicht doch?

Ich möchte Dir nur dabei helfen, einen Zustand geistiger Freiheit zu erreichen. Dies wird Dir aber nur gelingen, wenn Du es Dir aus ganzem Herzen wünscht. Sollte es Dein absoluter Herzenswunsch sein, nun endlich aus diesem ganzen Schlamassel herauszukommen und die wirkliche Welt, Deine Mitmenschen und Dich selbst verstehen zu lernen, so mußt Du als erstes gewillt sein, jegliche Art von Egoismus (also das „im Recht sein“ und „Recht haben wollen“) in Dir abzutöten.

Natürlich heißt das nicht, daß Du wie ein „Sektenzombie“ zu allem Ja und Amen sagen sollst!

Du solltest mittlerweile begriffen haben, daß gerade Menschen, die fanatisch etwas ablehnen - z.B. „Sekten“ - selbst nicht bewußt ist, daß sie „innerhalb ihres Glaubens“ genau solche willenlose Zombies sind. Sie sind auch nur erbärmliche Sklaven „ihres“ eigenen Denksystems. Menschen, die Glaubensgemeinschaften, politischen Par­teien usw. „fanatisch“ ablehnen, stehen auf der gleichen Wahrnehmungsstufe wie die gehirngewaschenen Menschen, die sie „zu retten“ versuchen. Es geht letztendlich nur darum, von einem „gei­stigen Gefängnis“ in ein anderes zu wechseln. Alle Phänomene Deines Lebens haben eine Existenzberechtigung, sonst wären sie nicht da. Nur, weil „mehr“ Menschen in einer „Glaubensgemeinschaft“ sind und diese „länger“ in Deiner Welt zu existieren scheint, heißt das noch lange nicht, daß deren Dogmen deswegen weniger gefährlich sind, im Gegenteil. Erinnere Dich an meine Ausführungen über die Demokratie (s.S. 65).

Auch alle „esoterische Spinner“, die glauben durch irgendwelche Wundermittel oder Rituale würden sie „erlöst“ und alle „seelenlosen Rationalisten“ die glauben, ihr „technischer Fortschritt“ bringe das „Heil“ über die Menschheit, können sich nun an ihre eigene Nase fassen.

Wenn es Dir gelingt, in Dir den Zustand des reinen Verstehens zu erwecken, wenn Du wirklich von allem losläßt, d.h. den „Absprung“ in Deine Unabhängigkeit, aus der Dich bisher dominierenden Ideologie (Idiotie) wagst, wird Dich die wirkliche Freiheit erwarten, das absolute (göttliche) „Menschsein“. Du mußt wirklich keine Angst davor haben, ich bin immer bei Dir. Dein zwanghaftes Sicherheitsbedürfnis ist der eigentliche Ursprung Deiner Ängste. Krampfhaft versuchst Du den jetzigen Zustand aufrecht zu erhalten, weil Du an alles Mögliche, nur nicht an mich glaubst - den Gott der unendlichen Liebe.

Fühlst Du Dich „in Deiner jetzigen Haut“ wirklich so wohl, daß Du sie nicht verlassen möchtest?

Warum neigst Du dann immer noch dazu Dein Dein altes Paradigma gegen diese „Tatsachen“ zu verteidigen?

Erst durch Deine demütige Erkenntnis, bisher nicht die Krone meiner Schöpfung gewesen zu sein, kannst Du „Menschlein“ Dich zur solchen erheben.

Und dabei immer schön an die Affenfalle denken! (s.S. 25)

Merke:

Ein „normaler Mensch“ kennt nur seine persönlichen Wahrheiten und verteidigt diese lautstark.

Ein „kluger Mensch“ wird seinen Mund halten, obwohl er etwas Aufschlußreiches sagen könnte, d.h. er beobachtet seinen geschwätzigen Geist und versucht diesen unter Kontrolle zu halten.

Ein „weiser Mensch“ wird schweigen und sich über die Dummheit die­ser rechthaberischen Menschen nur wundern.

Ein Heiliger sein bedeutet, nur noch glücklich zu lauschen.

Was ist nun eine „Religion“. Im Fremdwörterbuch wird Dir folgende Erklärung gegeben:

Religion = gläubig anerkennende Verehrung; bestimmter, durch Lehre und Satzungen fest­gelegter Glaube und seine anerkennende Bekenntnis. Wortwurzel: lat. re-ligare [Zurück]bindung [an Gott].

Eine Bindung ist eine Fessel und ich bin keine der (unterschied-lichen) religiösen Wahr(nehmungsein)heiten. Als wirkliche Ursache allen Seins bin ich (das, was Christen als Gott bezeichnen) religionsüber­greifend.

Es gibt sehr unterschiedlich religiöse Menschen: Christen, Moslems, Juden, Buddhisten, Hindus, Kommunisten, Kapitalisten, Physiker, Atheisten usw. nur um die größten Gruppen zu nennen. Dies alles sind gläubige religiöse Menschen, die nur unterschiedlichen Religionen angehören.

Du würdest den Glauben eines Physiker oder Atheisten nicht als Religion bezeichnen?

Wieso nicht? Es ist alles vorhanden, was eine Religion ausmacht. Die Satzungen des Physikers z.B. kann man in jedem Physikbuch nachlesen - und er wird sich öffentlich zu diesem Glauben bekennen. Und noch ein Wort zum Atheisten. Auch an „nichts“ zu glauben, ist ein Glaube, aber das habe ich Dir alles doch schon einmal erklärt.

Menschen, die sagen: „Ich glaube an Gott!“ stehen auf der selben Bewußtseinsstufe wie Menschen, die sagen: „Ich glaube nicht!“. Frage doch einfach einmal einen gläubigen Christen, was Gott ist; was „das?“ ist, an was er glaubt. Dann bekommst Du entweder seine (mitunter haarsträubenden) Auslegungen seines Glau­bens (aus-wendig gelernt) aufgesagt (heruntergepredigt), oder gar keine Antwort, weil man das nicht so genau sagen könne. Und der Atheist wird Dir anhand seiner Satzungen (meist die moderne Wissenschaft) zu erklären versuchen, warum er an „etwas“ nicht glauben mag, wenn man dies nicht genauer erklären kann. Er lehnt also etwas ab, was er noch gar nicht kennt und durch dieses Ablehnen auch nie kennenlernen wird. Das, was man nicht sucht, kann man in der Regel auch nicht finden - außer es kommt ein „Zufall“ ins Spiel. Auch er begeht den Fehler aller religiösen Menschen, die eigenen Wahr(nehmunsein)heiten mit meiner Wirklichkeit zu verwechseln. Diese Menschen haben aufgehört wirklich nach mir zu suchen. Die einen beten lieber ihre Traditionen an, die anderen ihre „Computer-Analysen“. Keiner versucht zu verstehen, was/wer ich wirklich bin.


Das Schwamm-Beispiel:

Auch Du hast ein mehr oder weniger starkes Ego. Aus was besteht Dein Ego? Dein „Ich“ besteht aus dem Wissen und den Erfahrungen, die Du im Laufe Deines Lebens gemacht und dann in Dir aufgenommen hast. Dieses Wissens formt Deine existierende Welt. Du bestehst aus einem bewußten und einem unbewußten Teil. Deine unbewußte Hälfte ist unter anderem Deine Erbanlage. Darunter verstehe ich Deine - von Archetypen aufgeprägten - Charaktereigenschaften und Deine biologischen Funktionen. Das „automatische Funk­tionieren“ Deines Körpers entzieht sich Deiner bewußten Einflußnahme, obwohl Du  Dich mit diesem Körper identifizierst. Den größten Einfluß auf Deine persönliche Meinung hat aber „die Norm“, der Du Dich „gedankenlos“ unterwirfst und die Du, aus welchem Grund auch immer, als richtig akzeptierst. Du möchtest schließlich bei Deinen Mitmenschen als „normaler Mensch“ gelten. Betrachte „normale Menschen“ als voll­gesogene Schwämme. Das Material, aus dem Du - als Schwamm gesehen - bestehst, ist Dein Körper mit dessen physisch-biologischen Funktionen und Deine ererbten Charaktereigenschaften. Der Inhalt dieses Schwamms - den Du „Ich“ nennst - stellt Dein „stochastisch“ (s.S. 13) gesammeltes Wissen über Deine Welt und alle Erfahrungen, die Du im Laufe Deines Lebens gemacht hast, dar. Ein neugeborener Mensch entspricht einem völlig zusammengequetschten Schwamm ohne Inhalt. Er ist nur „geistige Substanz“ ohne fragmentierte Wahrnehmung, Wissen oder eine eigene bewußte Meinung. Dieser Schwamm wächst nun - d. h. er „geht auf“. Schwämme haben nun die Eigenschaft, sich mit dem Medium vollzusaugen, in denen sie sich befinden. Hält man einen Schwamm ins Wasser, wird er sich mit Wasser vollsaugen. Befindet er sich in einem gefüllten Weinfaß, so werden sich seine Poren mit Wein füllen. Du konntest Dir weder Dein Elternhaus aussuchen noch Deinen Geburtsort, alles habe ich bestimmt. Du hattest nicht den geringsten Einfluß auf die Qualität Deines jetzigen (geistigen) Inhalts.

Menschen verwechseln ihren eigenen „Inhalt“ immer mit der ganzen Wirklichkeit. Diese Wirklichkeit ist mit rationalem, rein logischem Denken weder erkenn- noch be­greifbar. Das bedeutet, Du hast nicht die geringste Möglichkeit, durch „logische Überlegungen“ die wirkliche Qualität Deiner eigenen Gedankengänge (Deines geistigen Inhalts) zu überprüfen. Dies zu akzeptieren ist Dein erster Akt der Demut. Ein Akt, der Deinen Geist zu einer ausschließlichen Selbstkritik anleiten wird. Nicht das Wissen anderer solltest Du bei eventuellen Mißverständnissen in Frage stellen, sondern nur Dein eigenes dogmatisches Wissen.

Wird ein Schwamm (Mensch) zuerst in Kaffee (z.B. katholische Erziehung) gehalten, wird er sich mit diesem vollsaugen. Der erste Inhalt prägt in der Regel am meisten. Was passiert, wenn dieser Schwamm nun in Orangensaft (z.B. Hinduismus) gehalten wird? Ist er dann noch in der Lage den Ge­schmack des Orangensaft genauso unverfärbt zu empfinden, als wäre er zuvor leer gewesen? Selbst wenn Du Dich versuchst geistig „auszupressen“ wird in Dir ein „Kaffeesatz“ zurückbleiben, der das ursprüngliche Aroma des Saftes ver­fälschen wird. Die ganze Wirklichkeit mit ihrem „unendlichen“ Facettenreichtum wirst Du nur dann erfahren, wenn Du bereit bist, Dich Deines bestehenden Egos zu entledigen. Du mußt dazu in der Lage sein, Dich rückstandsfrei auszuquetschen. Dies ist die einzige Möglichkeit einen Blick auf die Wirklichkeit zu erhaschen. Solange Du Dein altes dogmatisches Wissen „bis aufs Blut“ verteidigst, wirst Du auch blind bleiben für die wirklich wichtigen Dinge Deines Daseins. Du kannst nicht erwarten, daß Du in eine bis zum Rand gefüllten Tasse Kaffee zusätzlich ein Glas Orangensaft gießen kannst, und dann auch noch glauben, Du hättest die Fähigkeit aus diesem überlaufenden Gemisch die Qualität des Saftes beurteilen zu können.

Was will ich damit sagen?

Bist Du in einem christlichen Umfeld als Christ erzogen worden, wird es Dir sehr schwer fallen, Dich in die Gedankengänge und Gefühle eines Moslems, Juden oder Buddhisten zu denken. Dabei magst Du noch so tolerant sein und eventuell vergleichende Religionswissenschaften studiert haben. Auch solch ein Studium (Ver-glei­chen) befreit Dich nicht von Deinen „Altlasten“. Auch Du bist ein Schwamm und das, was Du im Laufe Deines Lebens aus Büchern, in Schulen oder irgendwo sonst aufgesogen hast, ist Dein bewußt faßbarer Inhalt. Dieser Inhalt „macht Dich“, zumindest das, was Du für Dein „Ich“ hältst. Kann nun ein Getränk selbst beurteilen, ob es qualitativ hochwertig ist?

Du glaubst nur an Dinge, die sich entweder innerhalb Deines eigenen Wahrnehmungsbereichs befinden, d.h. was Du empirisch (a­posteriori) sehen, hören, schmecken, riechen, fühlen kannst, oder Dinge, die Dir rational logisch (apriori) erscheinen.

Du solltest alles, was Du von mir hier erfährst, „sehr gewissenhaft“ selbst „durchdenken“ und auf Dich wirken lassen. Versuche dem von Dir Gehörten zu folgen. Es handelt sich hier nicht um irgendein neues Denksy­stem. Es ist nicht irgendein neues psychologisches Modell, das Dir nun endlich die „Funktion“ des Lebens oder der Welt erklärt. Betrachte dieses Buch lediglich als eine Krücke! Wenn Du Dich bemühst, wirst Du mit Hilfe dieser Krücke zum ersten Mal in Deinem Dasein erleben, wie es ist, selbstän­dig (geistig) zu laufen.

Was, Du bist immer noch so arrogant zu „glauben“, Du wärst in der Lage, ohne meine Hilfe selbständig zu denken?

Es scheint, Du hast vergessen, wer ich bin?

Ich bin der Gedanke, den Du in diesem Moment denkst - ICHBINDU - und ohne mich kommst Du nie an das für Dich vorgesehene Ziel!

Wenn Du Dich gegen mich wehrst, wehrst Du Dich nur gegen Dich selbst!

Du wirst durch mich mit einer völlig neuen Weltanschauungen konfrontiert. Klammere Dich ganz fest an mich und ich werde Dich über Deine alten unflexiblen Meinungen „hinweg denken“, in eine neue bessere Welt.

Jeder Mensch hat ein Weltbild. Eine persönliche „MEIN“ung haben, heißt etwas zu besitzen und Deine genetische Anlage zwingt Dich, allen Besitz, den Du Dir angeeignet hast, zu verteidigen. Du besitzt materielle und geistige Dinge: z.B. einen Partner, eventuell Kinder, vor allem aber besitzt Du Intellekt (totes Wissen), einen Glauben und eine eigene „Mein“-ung. Du hattest zwar keinen Einfluß auf Deinen geistigen Inhalt und dessen Qualität, aber Du bist Dir hundertprozentig sicher, daß Du an das „einzig Richtige“ glaubst.


Das Iran-Beispiel:

Stelle Dir doch einmal vor, Du wärst als vier Wochen altes Baby in den Iran verschleppt worden. Dort hätten Dich moslemischen Adoptiveltern mit viel Liebe nach moslemischen Glauben erzogen. Du hättest jetzt ein völlig anderes Weltbild und eine komplett andere Vorstellung von Ethik und Moral. Der Schwamm wäre der gleiche, nur sein Inhalt hätte sich verändert. Würdest Du nun - d.h. das „Ich“ mit Deinem jetzigen „Inhalt“ - das „Ich“ mit dem moslemischen Inhalt besuchen, wärst Du von Dir sehr entsetzt. Dein Gegen­über würde Dir wie ein eineiiger Zwilling gleichen. Er hätte auch die gleichen „Wesenszüge“, doch bei weltlichen, politischen und religiösen Fragen würdest Du mit einem extrem anderen „Ideal“ konfrontiert werden. Jeder „von euch beiden“ wird ein anderes „Recht[s]empfinden“ haben.

Was sollte Dir das sagen?

Immer, wenn Du das Gefühl hast im Recht zu sein, ist das Recht - welches Du empfindest - abhängig von Deiner Norm. Diese Norm gleicht der Software in einem Computer, die diesem eine bestimmte Hand­lungsweise aufzwingt.

Und nun überlege einmal, wie oft Du in Deinem Leben mit Arroganz Deinen jetzigen Standpunkt, als den „einzig Richtigen“ vertre­ten hast !

Es erfordert viel menschliche Demut diese Begrenztheit in seiner eigenen Wahrnehmung zu akzeptieren. Demut ist der Samen, der zu Toleranz wird. Du wurdest in Deinem Leben geprägt nur an das zu glauben, was man Dir als „richtig“ eingetrichtert hat. Du hast Dir Wissen angeeignet. Wissen kann sehr nützlich sein, aber:

Kein bisher bekanntes rationales Wissen der Welt kann Dich zur Einsicht in die „tatsächliche Qualität“ Deines jetzigen „per­sönlichen“ Wissens führen. Nun aber gibt es HOLO-FEELING.

Du solltest „wirkliche Intelligenz“ nicht mit Deinem Intellekt verwech­seln. Intellekt ist angesammeltes Wissen, ein addives Anhäufen von Informationen. Dein Intellekt entspricht dabei nur der Datenmenge in einem Computer. Intelligenz dagegen ist die Schnelligkeit, Qualität und Flexibilität des Rechners. Das alles hat aber nichts mit dem quantitativen Anhäufen von Daten und der gesammelten Datenmenge zu tun. Hat ein Mensch viele Titel erworben, wie z.B. Prof. Dr. Dr. und beherrscht mehrere Fremdsprachen, so zeugt das von viel Wissen, also Intellekt. Es sagt aber in keinerlei Weise etwas über seine Intelligenz aus.

Anstatt aus Dreck Diamanten herzustellen, hättet ihr Menschen lieber versuchen sollen, aus eurem Wissen Weisheit zu machen: das wäre die wahre Alchemie gewesen (also doch aus Dreck Diamanten machen). Wissen läßt sich leichter in Weisheit verwandeln als Du denkst: Erwerbe es, um es dann wieder zu vergessen. Denn Deine dogmatischen Wissenselemente stellen die Bäume dar, die Dir die Sicht auf den eigentlichen Wald versperren.

Ihr Menschen seid stolz darauf zu wissen, wieviel Sternlein am blauen Himmelszelt stehen. Nur das es einen „göttlichen Himmel“ gibt, wißt Ihr nicht und befindet Euch deshalb in der Hölle. Und selbst wenn Du die Anzahl von Sternen in Frage stellst, wirst Du, so genau Du auch immer zu zählen versucht, gleich weit von dem, „was wirklich ist“, entfernt bleiben, dem Unendlichen - von Dir selbst.

Wer nach dem, „was wirklich ist“, dürstet, sollte kein Wissen saufen. Ein Wissens-Rausch vernebelt nur die Sinne.

Zum Glück macht rationales Wissen höchstens dumm, eine fanatisch vertretene Wahrheit aber macht böse. Befreie Dich darum von Deinen bisherigen Wahrheiten!

Das heißt nicht, daß Du Dein Wissen vergessen sollst !

Du solltest diesem lediglich keine Bedeutung beimessen. Deine Bildungslücken als solche erkannt, sind die einzigen Freiräume, in denen Dein Geist selbständig denken wird.

Intellekt ist immer zielgerichtet und kann dadurch nie zu wirklicher Einsicht führen.

Einsicht in was?

Einsicht in das, was wirklich ist!

Alle Glaubenssysteme bestehen aus Intellekt, aus angesammelten konstruierten Wissen.

Kannst Du dieser Aussage folgen?

Wenn man etwas konstruiert, soll etwas entstehen. Man hat „ein Ziel“ vor Augen. Erinnerst Du Dich noch an meine Erklärung für das Wort „stochastisch“ (s.S. 13)? Jeder Mensch hat eine moralische Vorstellung, wie die Welt sein soll. Die Bezeichnung Moral stammt vom lat.  Begriff  „moralis“ ab, es bedeutet: Sitte, Brauch, Gewohnheit.

Unterschiedliche Auffassungen von Moral sind also nur unterschiedliche Gewohnheiten. Du bildest Dir immer Dein Urteil über bestimmte Sachverhalte, die Richt[ig]schnur sind dabei die Informationen, die Du (als richtig) „aufgesogen“ hast. Du ur-teilst (über) die Welt und dadurch entsteht Konflikt. Auch Deine Konflikte sind Teile meines Ganzen. Die ideale Welt, von der jeder „normale Mensch träumt, sieht von Mensch zu Mensch anders aus und ist von den jeweiligen geistigen Inhalten abhängig. Da Dein geistiger Inhalt stark von der Umgebung bestimmt wurde, in der Du aufgewachsen bist, hattest Du auch auf Dein derzeitiges Ideal keinen Einfluß.

Ist ein Fühlen unabhängig vom Denken möglich oder entstehen Gefühle erst durch Gedanken?

All Deine Gedanken kannst Du verbal (Verb = Zeitwort) aussprechen. Deine Gedanken sind nur in­nerhalb der Zeit existent, dadurch sind sie begrenzt, also nicht fähig das Ganze zu erfassen. Normale Menschen glauben in einem dreidimensionalen Raum zu leben, die Zeit wird als vierte Dimension bezeichnet. Diese drei + eine Dimension ist der Bereich Deiner normalen menschlichen Wahrnehmung. Die ganze Wirklichkeit  besteht aber aus 7 Dimensionen.

Wenn Du Angst empfindest, ist der Auslöser dieser Angst ein Gedankenvorgang, den Du auch verbal mitteilen könntest.

Stell Dir vor, Du stehst kurz vor einer schweren Operation und machst Dir nun folgende oder ähnliche Gedanken:

„Hoffentlich geschieht bei der Operation kein Fehler. Mein Gott, wenn die Narkose versagt und ich wäh­rend der Operation aufwache. Werde ich die Schmerzen ertragen können?“

Durch diese Gedanken entsteht in Dir das Gefühl „Angst“ (Magen­druck, Schweißausbruch usw.). Würdest Du in diesem Moment an etwas anderes (positives) denken, d.h. vollkommen abgelenkt sein, so hättest Du auch kein negatives Gefühl in Dir.

Du bist derjenige, der sich negative (Angst und Sorgen) Gedanken denkt und Du bist auch derjenige, der unter diesen eigenen Gedanken zu leiden hat.

Warum tust Du das?

Wer zwingt Dich dazu, Dir selbst Angst zu machen?

Es existiert eine Trennung zwischen Deinem denkenden und Deinem fühlenden „Ich“. Dies ist der Zwiespalt (Ur-teilung), der sich in Dir befindet. Deine größte „Leiden-schaft“ ist das Denken. Wenn Du nun frei über Deine Gedanken bestimmen könntest, wenn Du Herr im eigenen Haus wärst, würdest Du auch der Herr über Deine Ängste sein.

Höre auf, Dich mit negativen Gedanken zu quälen.

Ist doch „völlig normal“ und „logisch“, daß man sich manchmal Sorgen macht? Wirst Du Dir nun denken. Gerade das ist es ja.

Ich sage Dir doch, daß gerade Deine „Normalität“ und Deine „Logik“ die Wurzel all Deiner Probleme darstellt. An Deiner Normalität und Logik festzuhalten, ist auch die Krankheit, die letztendlich Deinen Tod verursacht. Du mußt ab jetzt versuchen auch „un­logisch“ zu denken, oder noch besser, höre ab und zu ganz damit auf.

Aber würde das nicht auch bedeuten, daß man aufhört zu „sein“?

Solange Du das Dein absolutes Sein mit Deinem egoistischen „Ich“ verwechselst, wirst Du das sicher so empfinden. Absolutes Sein aber heißt (ist) allumfassendes Verstehen. Wirkliches Verstehen ist „reine Aufmerksamkeit“, ein Verschmelzen mit der Wirklichkeit, ohne dabei „an sich selbst“ zu denken.

Hast Du das verstanden?

Ich glaube nicht! Wenn Du das wirklich verstanden hast, wird es ab „jetzt“ keine negativen Gedanken, keine Angst und kein Leid mehr in Deinem Leben geben!

Erst wenn Du Dein Leben so beherrscht wie ein Profi-Koch das Kochen, kannst Du behaupten, das oben Gesagte verstanden zu haben. Ein Koch hantiert mit scharfen Messern und heißen Töpfen. Er rich­tet seine bewußte Aufmerksamkeit nur auf das „Wesentliche“ und nicht auf mögliche Verletzung (Verbrennungen, Schnittwunden usw.). Sein Bewußtsein ist nur mit dem eigentlichen Kochen beschäftigt und oft nicht einmal damit. Er schneidet z.B. sicher eine Zwiebel, ohne einen Gedanken daran zu verschwenden, daß er sich eventuell auch in den Finger zu schneiden könnte.

Wenn Du Dein Bewußtsein genauso aufmerksam auf Deine wirkliche „Auf-gabe“ in diesem Dasein „aus-richtest“, wirst Du Dich auch nicht mehr in destruktiven Gedanken verstricken. Und ich werde dann persönlich dafür sorgen, daß Dir garantiert nichts passiert. Du wirst sehr schnell feststellen, daß es Dir nicht weiter hilft, wenn Du nun „glaubst“ diese Ausführungen „begriffen“ zu haben. Denn nur, weil Du sie eventuell als „logisch“ empfindest, bist Du noch lange nicht in der Lage diese Erkenntnis aktiv, d.h. „immerwährend“ in Dein Dasein und Deinen Alltag einfließen zu lassen. Du benötigst dazu einen völlig wachen Geist. Die völlige Aufmerksamkeit auf „das, was wirklich ist“, will heißen, die laufende bewußte Beobachtung Deiner Gedanken, ohne dabei „Kontext beeinflußt“ zu denken. Man nennt diesen Zustand auch „völliges Gewahrsein“.

Wie bekommt man diese Aufmerksamkeit, die den unangenehmen Gedanken und der Gefahr zu Leibe rückt?

Wann ist man wirklich aufmerksam?

Wenn Du Dich bewußt auf Dinge konzentrierst, um z.B. etwas zu lernen, hat das nichts mit Aufmerksamkeit zu tun. Dieses Verhalten ist genau genommen sogar das Gegenteil von Aufmerksamkeit, denn es ist ein „gewalttätiges Ausrichten“ Deines Geistes zu einem Zielobjekt Deines intellektuellen Begehrens. Dies wäre z.B. auch der Fall, wenn Du jetzt glaubst, (mit meiner Hilfe) Deine Welt verändern zu können. Deine Triebfeder wäre dann ab nur ein „ego­istisches Wollen“ und kein selbstloser „Akt der Liebe“ und des „Ver­­­stehens“. Verändere zuerst nur Dich selbst, dann wird sich auch automatisch die Welt um Dich herum verändern. Die Fehler liegen nicht bei den anderen, sondern nur bei Dir selbst.

Wirklich aufmerksam bist Du nur dann, wenn Dich etwas aus „tiefstem Herzen“ interessiert oder wenn „Du eins bist“ mit dem, was Du tust. Es entspricht einem Loslassen und Öffnen nach allen Richtungen hin. Der Koch, der gedankenverloren Zwiebeln schneidet, ohne sich zu verletzen, weil er eins ist mit seinem Handwerk, ist genauso aufmerksam, wie ein Kind, das in der Schule gedankenverloren aus dem Fenster sieht, um das Spiel der Schneeflocken, Wolken oder Vögel zu beobachten. Wenn Du fasziniert einen Sonnenuntergang oder einen strahlenden Regenbogen betrachtest, bist Du aufmerksam. Du hörst dabei auf zu denken, Du bist reine „Empfindung“.

Bei einer wachen lebendigen Aufmerksamkeit befindet sich das Bewußtsein im „Jetzt“, ohne dabei zu denken.

Nur dann kann keine Angst auftreten, Du hast in diesem Moment aufgehört fragmentiert zu denken, zu vergleichen und zu interpretieren. Zurück zu unserem Schüler, der aus dem Fenster sieht. Wenn der Lehrer das Kind dann aus dieser echten Aufmerksamkeit reißt und ermahnt „besser“ aufzupassen, um gute Noten zu bekommen, tritt die Angst wieder in sein Leben.

Guten Psychologen sollte dieses Phänomen bekannt sein. „Besitzt“ man nun das „intellektuelle psychologische Wissen“ darüber, wie Ängste im Menschen entstehen, so heißt das noch lange nicht, daß man es auch selbst begriffen hat. Solange diese Erkenntnisse nur totes Wissen darstellen, helfen sie nicht einmal gegen die eigene Angst, geschweige denn, einem anderen Menschen. Wissen ist immer nur Vergangenheit. Du mußt lernen, diese Erkenntnisse im „Jetzt“ zu leben! Dann wirst Du auch zum wahren Heiler (Heiligen).

Wissen ist das, was Du letztendlich nur „besitzt“.

Erkenntnis ist das, „was Du bist“!

Ein wacher und aufmerksamer Geist reagiert unmittelbar, ohne dabei verbal (zeitlich verzögert) zu denken. Ein erfahrener Autofahrer, der sicher von A nach B fährt, ohne sich dabei über den eigentlichen Fahr­vorgang (Gas geben, kuppeln, schalten, bremsen, blinken usw.) Gedanken zu machen braucht, ist ein schönes Beispiel für den Zustand des wirklichen Gewahrseins. Genauso selbstverständlich solltest Du nun anfangen zu leben. Wenn Du Dich intensiv mit Philosophie und Psychologie auseinandergesetzt hast, solltest Du Dich fragen, welchen praktischen Nutzen Dir „dieses Wissen“ eingebracht hat. Konnte dieses „Wissen“ in irgendeiner Art und Weise Deine „Lebensqualität“ steigern, oder schmeichelt es nur Deinem Ego und Intellekt? Setzt Du diese Erkenntnisse dazu ein, um Dir und anderen Menschen zu helfen? Es ist Fakt, daß gerade Psychologen und Ärzte häufiger mit psychologischen Probleme zu kämpfen haben, als die restlichen „normalen Menschen“. Wie wollen sie gute „Heiler“ sein, wenn sie selbst an ihrer Seele erkrankt sind?

Sie haben in solchen Fällen nur Wissen angehäuft, eventuell können sie auch mit einem großen Zitiergedächtnis aufwarten, welches dann vor allem ihrem Ego schmeichelt.

Den Gedanken großer Denker zu folgen kann durchaus unterhaltsam sein, doch Einblick in Dein eigenes Leben wirst Du davon nicht bekommen. Du betrachtest dabei ja nur die unterschiedlichen Denkweisen anderer Menschen und ergreifst dann Partei für das, „was Dir logisch“ erscheint. Auch „psychologische Theorien“ sind reine Ge­dankenkonstruktionen des menschlichen Geistes, oft nur an den Haaren herbeigezogen, bei Freud sogar an den Schamhaaren J. Aber zeigen Dir diese Ansichten „anderer“ Menschen, „Deinen“ Weg in ein konfliktfreies Leben, in ein Leben ohne negative Gedanken und Gefühle?

Nur wenn Du Dir Angst denkst, hast Du auch Angst!

Du verurteilst Dich selbst dazu, das Dasein leben zu müssen, das Du Dir selbst denkst.

Was nützt ein Psychologiestudium, wenn man selbst unter Angst, Ärger und Sorgen zu leiden hat, außer das man seinen Daseinsunterhalt damit verdienen kann? Es ist in einem solchen Fall genauso nützlich, als wenn Du alle Telefonnummern Deutschlands im Gedächtnis hättest, aber kein Ahnung davon, wie man einen Tele­fonapparat bedient. Was ist die (angebliche) Erkenntnis großer Philosophen und Psychiater wirklich wert, wenn viele von ihnen selbst nachweislich ein Dasein in Angst, Sorge, Verzweiflung und Zwiespalt erleiden mußten, oder noch erleiden?

Nur logisch konstruiertes Wissen wird Dir nicht zu einem sorgenfreien glücklichen Leben verhelfen können.

Es gibt kluge Menschen, die erkannt haben, daß alle Probleme letztendlich durch ihr eigenes Denken entstehen. Aber „soviel sie auch nachdachten“, sie fanden keine Möglichkeit, ihr Denken durch denken abzustellen.

Weise und Heilige haben mit diesem Problem nicht zu kämpfen.


Das Roman-Beispiel:

Stell Dir vor, Du wärst ein Schriftsteller. Die letzten 10 Jahre hast Du an einem großen Roman gearbeitet - 8 Stunden am Tag. 10 Jahre lang hast Du Dich zurückgezogen und Dich in diesen Roman „vertieft“. Alle Men­schen in diesem Roman sind Deine Geschöpfe. Das Leid, die Freude, alle charakterlichen Eigenschaften haben diese Menschen Dir zu verdanken. Du warst Herr über ihr Schicksal, über Regen und Son­nenschein. Für diese Romanwelt bist Du Gott. Keiner wird diesen Roman besser kennen als Du. Selbst wenn ein begeisterter Leser das Stück 100-mal liest, wird er die Menschen und Zusammenhänge nicht so intensiv und lebendig verstehen können wie Du.

Fünf Jahre später hat sich Dein 700 Seiten Roman zu einem Weltbestseller entwickelt. Auf einer Party schwärmt eine unbekannte Dame von einem Roman. Dieses Buch sei das Beste, was sie seit Jahren gelesen habe. Voller Gefühl, Menschlichkeit und Spannung. Ohne zu wissen, daß Du der Autor bist, fragt sie Dich nun, ob Du diesen Roman kennst. Du beantwor­test diese Frage nur mit einem bescheidenen „ja“. In diesem kurzen Wort „ja“ liegt Dein allumfassendes Verstehen ohne fragmentierende Gedanken. In diesem „ja“ haben sich nicht nur die 700 Seiten, sondern auch die 10 Jahre Arbeit von Dir im „jetzt“ manifestiert, denn kein Mensch hat mehr Ver­ständnis über die Zusammenhänge in diesem Roman als Du. Die ganze Geschichte, vom Pflanzen des Samens bis zur ausgereiften Story liegt „komplett“ in dieser kurzen Antwort.

Wenn sich nun eine dritte Person interessiert in das Gespräch einmischt und um eine kurze Inhaltsangabe bitten würde, weil sie diesen Roman nicht kennt, wärst Du gezwungen, dieses - alles beinhaltende zeitlose „ja“ - mit verbalen Erklärungen in eine (für Nichtwissende) verständliche Erklärung - „die Zeit benötigt“ - zu bringen. In diesem kurzen  „ja“ liegt das Wis­sen von 10 Jahren Arbeit an diesem Roman im „Jetzt“ eingefroren, das Du nun „entfalten“ mußt. Was aber kannst Du davon in fünf Minuten entfalten. In Deinem „ja“ lag eine absolute Genauigkeit des Inhalts, ohne darüber fragmentierend nachzudenken. Es ist das tiefe Verständnis für das, "was[in dieser Romanwelt]ist", die absolute Genauigkeit. Wie ungenau ist wohl dagegen Deine fünf minutenlange Inhaltsangabe.

Wenn Du mich nun fragen würdest, ob ich weiß, wie Dein „Leben“ wirklich funktioniert, werde ich Dir mit einem kurzen, alles verstehenden „ja“ antworten.
Dir ist (noch) nicht bewußt, daß Du selbst der Autor Deines eigenen Lebens bist und nicht nur ein Leser, der alles hinnehmen muß, so wie er glaubt, das es ist.

Ich existiere nur, wenn ich von jemanden gelesen werde. Die Aktivität des Lesens läßt einen Sprecher einen Text sprechen, dem Du zu­hörst.
Wer ist nun der Sprecher?
Wer ist der Zuhörer?
Sind Sprecher und Zuhörer nicht eine Person?
In diesem Moment -  während Du mich liest - hörst Du mir zu. Aber wer bin ich, wenn Du nur Dir selbst zuhörst? Ganz schön verzwickt, nicht wahr! Ich, der Sprecher und Du sind bei genauer Betrachtung des Vorgangs „Lesen“ eigentlich ein und dieselbe Person. In diesem Augenblick beobachten „wir“ uns selbst. Das, was wir lesen, d. h. der Inhalt oder „die Information“, die wir durch das Lesen erhalten, soll uns bei dieser Betrachtungsweise einmal nicht interessieren. Unsere „Wahrnehmung“ ist nur auf das gerichtet, was während des Lesens eigentlich passiert. „Normalerweise“ achtest Du nur auf die Information, die Dir das „Geschriebene“ mitteilt. Aber was ist schon „normal“?

Wir wollen gemeinsam versuchen einen Zustand der reinen Beobachtung zu erreichen. Wir müssen in uns einen Beob­achter entwickeln, der „das, was ist“ beobachtet, ohne es mit etwas Bestehendem zu vergleichen und dann zu interpretieren. Einen „ge“wissenhaften Beobachter der „aufmerksam“ beobachtet, was, wie und wann wir lesen. Dabei werden wir feststellen, daß diese Gedanken von irgend­etwas erzeugt werden, über das wir kaum einen Einfluß haben.

Versuche doch einmal ca. 5 Minuten lang nicht an das Wort „Eisbären“ zu denken. Es wird Dir nicht gelingen. Beobachte ganz unparteiisch Deine Gedanken (den Sprecher / Den­ker).

Wahrscheinlich wirst Du folgendes hören:

„Ich soll/will nicht an Eisbären denken.“

Was Du aber zwangsläufig im selben Augenblick ja dann dennoch tust. Auch wenn Du versuchst, Dich mit Gewalt abzulenken, z.B. mit einer schwierigen Rechenaufgabe, wird es Dir nur für kurze Zeit gelingen nicht an ...........zu denken. Deine Gedanken werden sich fragen: „Wieso versuche ich eigentlich diese Rechenaufgabe zu lösen? Klar, weil ich nicht an Eisbären denken will.“

Wenn Du Deine Augen schlie­ßt und die Luft anhältst, kannst Du am einfachsten erfahren, worin der eigentliche Unterschied  zwischen den von Dir nicht beeinflußbaren „lauten Gedanken“ und Deinem „Beobachterbewußtsein“ liegt.

Einige Sekunden, nachdem Du die Luft angehalten hast, wird dieser Beobachter in Dir folgende oder ähnliche „laute Gedanken“ zu hören bekommen:

„Luftanhalten, so ein Unsinn, wieso mache ich das eigentlich? Das ist ja total langweilig, was soll mir das bringen?“

Kurze Zeit später wird dieser Beobachter noch jemanden entdecken, der sich „lautstark“ zu Wort meldet, nicht mit Worten, sondern mit Gefühlen - Dein Körper! Er findet das Luftanhalten nicht so langweilig wie Deine Gedanken, da er diese Luft dringend benötigt, löst er in panischer Angst Gefühle aus. Diese Empfindungen werden nun auch Deine Gedan­ken ändern:

„Wenn ich jetzt nicht zum Atmen anfange, muß ich ersticken. Mal sehen, wie lange ich das noch aushalte? Buh, jetzt wird es aber ganz schön eng. Wieso mach ich das eigentlich?“

Ist es nicht toll, was ein bewußt beobachtender Geist alles erfährt, wovon Du „normalerweise“ überhaupt nichts mitbekommst. Du hast immer den Eindruck, daß diese lauten Gedanken Du selbst bist - Dein „Ich“.

Aber wer ist denn dann dieser Beobachter, der diese Gedanken beobachtet?

Es kommt noch schlimmer! Wenn Du dieses „ich halte die Luft an und beobachte mich dabei“ Theaterstück genau analysierst, wirst Du feststellen, daß in Dir drei Akteuren arbeiten.

  1. Du als (hoffentlich) aufmerksamer Beobachter
  2. Du als sprechende Gedanken
  3. Du als empfindender Körper

Sind das wirklich alle, die daran beteiligt sind?

Und wer beobachtet das aus diesen 3 Akteuren bestehende „Theater­stück“?

Du beobachtest doch - wie der Beobachter in Dir beobachtet, auf welche Art Deine sprechenden Gedanken und Dein empfindender Körper auf das von Dir bewußt herbeigeführte Luftanhalten reagieren.

Verdammt, ist das kompliziert!

Es ist nicht kompliziert, sondern nur absolutes „Gewahrsein“. Dies ist die Aufmerksamkeit Dinge zu betrachten, über die sich die wenigsten Menschen Gedanken machen. Du kannst dieses Spiel natürlich noch weiterführen, es ist ein Spiel ohne Grenzen. Beantworte doch einmal jeden der nachfolgenden Sätze und lasse die von Dir gegebenen Antworten auf Dich wirken. Vergesse dabei nicht, den Be­obachter zu beobachten.

Wer hat Dich veranlaßt, die Luft anzuhalten?

Das Buch, ich, der Autor, der dieses „kleine Buch“ verfaßt hat?

Also ich höre keinen fremden Autor, der zu uns spricht, wie meinst Du das?

Wer stellt nun diese Fragen?

Der Sprecher, dem Du zuhörst natürlich! Und wer ist dieser Sprecher?

Hat jetzt nicht jemand - „ich natürlich“ - gedacht?

Wer ist diese Stimme, die behauptet - „Ich“ - zu sein?

„Hallo, wer bist du, der in mir spricht !“

Hast Du die „Stille“ in Deinem Kopf  bemerkt, als Du nach der letzten Frage auf eine Antwort gewartet hast?

Du hast versucht in Dich selbst hineinzuhören. Doch Dein Ego wollte Dir nicht antworten. Scheint ein sturer Bock zu sein - Dein Ego.


Die Wahr[nehmungsein]heit:

Alle Gefühle und Bilder, die Du als Außenwelt zu erkennen glaubst, sind zuerst einmal nur geformte Gedankenenergien von Dir. Wenn Du z.B. ein Glas anfaßt, macht sich dieser Vorgang auf sehr unterschiedliche Art und Weise bei Deinem Beobachter bemerkbar. Du hast den „Eindruck“ ein Glas zu fühlen und auch zu sehen. Wenn Du es anschlägst, vernimmst Du sogar einen Ton. Sollte es eine duftende Flüssigkeit enthalten, kannst Du dessen Geruch empfinden und genau erkennen, ob es sich um Wein, Bier, Schnaps etc. handelt. Außerdem bist Du in der Lage, die ungefähre Temperatur dieser Flüs­sigkeit zu bestimmen. Alle diese Empfindungen erzeugen bei Dir den Eindruck eines materialisiert vorhandenen mit  Flüssigkeit gefüllten Glases.

Ist dies aber auch ein „100% Beweis“, daß dieses Glas, unabhängig von diesen Empfindungen, vorhanden ist?

Wie war das noch mit dem Kreis und dem Dreieck, die eigentlich ein Kegel waren?

Du „glaubst felsenfest“ in einer Welt aus Zeit und Materie zu leben, die nach den Dir bekannten Naturgesetzen funktioniert.

Wie war das noch mit dem Schwamm, der sich mit Wissen vollsaugt, aber nicht in der Lage ist, „die Qualität“ seines Inhalts, will heißen, den Wahrheitsgehalt in Bezug auf andere Möglichkeiten selbst zu bestimmen?

„Deine“ Naturgesetze ent-wickelten sich lediglich aus „Deinen“ Wahrnehmun­gen, die Du „im Laufe der Zeit“ logisch miteinander verknüpft hast. Sie haben aber nichts mit der ganzen Wirklichkeit und meinen wirklichen „Gesetzen Deines Daseins“ zu tun. Für Dich sind diese Naturgesetze aber „unantast­bareWahr[nehmungs-ein]­heiten“. Du folgst einem unbewußter Zwang an dieses Wissen apodiktisch zu glauben. Dies macht Dich blind für das, „was wirklich ist“. Ich kenne da die Geschichte von einem Affen der festgehalten wurde, weil er einen Stein (der Weisen?) nicht loslassen wollte.....

Die neusten Erkenntnisse der Physik heben jetzt schon dieses kartesische Weltbild vollkommen aus den Angeln und machen vielen Angst. Relativitätstheorie und Quantenmechanik stellen Deine gesamte Wahrnehmung in Frage. Sie stellen Dich in ein „Nichts“, in eine Welt ohne Materie und ohne Zeit. Ihr Menschen habt euren Wissensdurst freien Lauf gelassen. Nun müßt Ihr euch eingestehen, daß euch dieses Wissen betrunken gemacht hat. Du solltest nun die Droge logisches „Denken und Wissen“ durch ein „analoges Er­kennen der Zusammenhänge“ und durch „wirkliche Liebe“ ersetzen. Als Entziehungskur empfehle ich das Infragestellen von allem.

Nur wenn „Du“ die Kraft, den Willen und die Demut entwickelst, Einsicht in Deine Wahrnehmungsfunktionen zu bekommen, wirst Du Deine eigenen Fesseln lösen können. Dein logisches Denken hat auch Dich eingewickelt. Dein dogmatisches Wissen verhindert Deine Reise zur Wirklichkeit. Da diese Reise in meine Unendlichkeit führt, wirst Du sie rational nie ganz fassen können, da Deine mensch­liche Wahrnehmungsfähigkeit nur endlich (beschränkt) ist. Das Wort „unendlich“ ist die erste geistige Hürde, die Du mit Demut akzep­tieren mußt. Um so weiter Du „gedanklich“ in die Welt des „Kleinen“ (Mikrokosmos) vordringst, wirst Du feststellen, daß sich die kleinsten Bausteine der Materie zuerst in Schwingungen und dann im „Nichts“ auflösen werden. Mögen Deine Wissen­schaftler auch unnachgiebig „das kleinste Teilchen“ suchen, sie werden „unendlich“ lange brauchen, es zu finden. Andere suchen „ge­dank­lich“ den Anfang des Universums. Aber auch im Makrokosmos werdet Ihr keinen Anfang finden. Denn er ist unendlich groß.

Wie ist es mit dem Anfang der Zeit?

Unendlich, unendlich, unendlich.................!

Was ist das Gegenteil von ENDLICH ?

Hast Du jetzt spontan mit „unendlich“ geantwortet?

Dies ist leider ein logischer Trugschluß! „Unendlich“ ist nicht „das Gegenteil“ von „endlich“.

UNENDLICH“ ist das Ganze und „endlich“ ist nur ein kleiner Teil davon.

Was glaubst Du, ist das Gegenteil von „Leben“ und das von „zeitlich begrenzt“?

Auch bei diesen Phänomenen Deines Daseins sind nicht der „Tod“ und die „Zeitlosigkeit“ das Gegenteil, sondern „das Ganze“.

Diese Betrachtungsweise rückt kosmologische Forschungen in ein neues Licht. Eine „Urknallthese“ zu vertreten weist auf eine selbstgesetzte „Beschränktheit“ hin. Immer wenn Ihr Menschen versucht, euch einen Anfang der Zeit zu denken, wird euer neugieriger, wissensdurstiger Geist  fragen: „Und was war davor?“ Wenn Ihr einmal das Ende aller Galaxien postuliert - natürlich nur in Gedanken - wird eine neugierige Stimme in euch immer und immer wieder fragen: „Und wie sieht es hinter dieser Grenze aus?“ Auch bei der Suche nach dem klein­sten Materiebausteinen wird diese neugierige Stimme keine Ruhe geben wollen: „Und aus welcher Substanz besteht ihr?“ Und so wird es immer mehr Teilchen in diesem „Teilchenzoo“ (wissenschaftlicher Ausdruck!) geben, bis ihr meine HOLO-FEELING Gesetze als Wirklichkeit begreift.

Neugier (die Gier nach Neuem) ist der Treibstoff, der Dein Denken antreibt und Gedanken sind der Stoff, aus dem alles ist.

Alles das, „was ist“, alles wahrgenommene, besteht zu al­lererst einmal aus formen­den, vergleichenden und sortierten Gedanken. Deine ganzen Erinnerungen und Deine als wahr angenommene Vergangenheit sind nur abgestorbene und eingemot­tete Gedanken.

Meine Liebe zu euch Menschen ist unendlich. Was ist das Gegenteil von Liebe? Wirkliche Liebe hat kein Gegenteil. Sie ist ein Ganzes wie die Unendlichkeit. Du solltest bloßes „Besitzdenken“ nicht mit wirklicher Liebe verwechseln. Ich liebe meine[n] Frau/Mann, mein Auto, mein Haus, mein Wissen, ein Schnitzel mit Pommes, meinen Feierabend usw. All das ist keine wirkliche Liebe, sondern ein Festhalten und Besitzen von Dingen und Meinungen. Auch Du wirst mehr oder weniger leiden (trauern), wenn Du Besitz verlierst. Große Trauer ist kein Zeichen einer ehemaligen großen Liebe, sondern ein Zeichen großer Abhängig­keit. Du trauerst nicht, weil Du „geliebt hast“, sondern weil Du einen Besitz („meine[n]“ Mann/Frau) verloren hast. Wirkliche Liebe ist ein „zeitloses Phänomen“. Wirkliche Liebe geht über die Zeit hinaus. Auch Anbetung und Vergötterung hat nichts mit Liebe zu tun.

Neid und Haß sind nicht das Gegenteil von wirklicher Liebe. Wirkliche Liebe ist das Ganze - so wie auch die Unendlichkeit - es gibt von ihr kein Gegenteil. Wirkliche Liebe ist eine nie versiegende reine Quelle. Menschen, die wirklich lieben, werden immerzu nur geben und dennoch dabei immer reicher werden.

Normale Bücher sind lediglich Behälter, in die menschliches Denken abgelegt wurde. Der Inhalt von Büchern gleicht einem Foto, das statisch ohne Leben menschliche Gedankenbewegungen einfriert. Es sind [Ballast]Behälter gefüllt mit toter, versteinerter menschlicher Vergangenheit.

Das Buch, das Du vor Dir hast, ist dagegen das pure Leben! Veränderlich, flexibel, beliebig formbar, anpassungsfähig und frei definierbar. Es gleicht einem Spiegel, der immer das  „Jetzt“ abbildet. Es reflektiert lediglich Deinen eigenen Charakter und Deine Wahr(nehmbarenEin)heiten.

Dein Geist ist ebenfalls kein Behälter (mit dichotomischen Fächern; s.S.14) der gefüllt ist, sondern ein Feuer, das Du „ent-fachen“ solltest. Lasse Deinem Geist freien Raum, um mit meinem Inhalt zu spielen. Kombiniere die Klänge und Radikale der Worte, die Buchstaben    Worte    Sätze    Geschichten    bis Du die Metaphern klar erkennen kannst. Aus diesen Mosaiksteinchen werden so lebendige Bilder, die Dir die wirkliche Fähigkeiten Deines Geistes zeigen. Dann reibe, ja schlage diese Mosaiksteinchen aneinander, wie man dies mit Feuersteinen tut. Immer und immer wieder, bis ein Funke entsteht, der auf Deinen trägen mit Wissen und Glauben überfüllten und dadurch schwerfällig gewordenen Geist überspringt und diesen entzündet. Nur das Feuer eines lichterloh brennenden Geistes ist in der Lage, das fehlende Licht und die nötige Wärme in Dein derzeitiges menschliches Da-sein zu bringen. Solange Du Dich - aus einer falschen Sicherheitssucht heraus - nur auf den fest verlegten Gleisen Deiner Ratio (normale Vernunft, Logik, Glauben, Wissen) durch dieses Dasein bewegst, wird Deine wahrgenommene Welt nur aus einem Rechts und Links (Gut/Böse) dieser Schienen bestehen. Dein wirkliches Leben wird dadurch im dunklen Abseits verborgen bleiben. Du kommst und fährst in eine vorherbestimmte Richtung. Sollte aber der geschlagene Funke wie ein [Geistes]Blitz in die [tautologische]Kreisbahn Deiner Ratio einschlagen und diese in Brand stecken, so wirst Du frei sein. Vom Lichterschein Deines vor wirklicher Lebensfreude funkensprühenden Geistes wird das ehemals dunkle Abseits zu einem strahlenden, fruchtbaren Land werden, das Dir nun alle möglichen Möglichkeiten der Wirklichkeit für ein völlig neues Leben zur Verfügung stellen wird. Finde den Funken - der sich zwischen meinen Zeilen und in den Metaphern versteckt hält - nimm ihn und machen ihn zu Deinem eigenen.

Sein Name ist  LIEBE.

Ich streue diesen Samen aus, ob und wie er wachsen wird, bestimmt der Boden auf den er fällt und das bist Du.

Ich habe Dich nach meinem Bilde geschaffen. Ich bin aber nicht nur die unendliche Liebe, ich besitze auch die unendliche Freiheit. Du trägst „in Dir“ meine Liebe und meine Freiheit, doch leider ist Dir das bisher nicht im Geringsten bewußt gewesen. Dein persönliches „Un-Bewußtsein“ ist die Ursache der Miseren Deiner gesamten Mensch­heit. Mit der Liebe, die Du in Deinem Dasein „allen Erscheinungen“ entgegenbringst, bestimmst Du auch selbst den Grad Deiner Freiheit - aber auch das Maß Deines Leids. Meine Schöpfung ist so angelegt, daß sich die „Reife“ Deiner „Liebesfähigkeit“ proportional zu Deiner „Freiheit“ (= Lebensqualität) verhält. Umso mehr Du meine selbstlose Liebe in Dir „entwickelst“, umso mehr Du Dein Ego im Zaum hältst, desto freier wirst Du auch werden. Wenn Du dann die absolute Freiheit (= Liebe) erreicht hast, erblickst Du auch mein „Himmelreich“ auf Erden. „Du allein“ bestimmst über das „Wohlergehen“ der gesamten Welt. Ich weiß, daß Dein begrenz­ter Verstand dieser Aussage noch nicht folgen will. Wenn Du aber be­greifst, wie Deine Welt wirklich aufgebaut ist, wird Dir sehr schnell „einleuchten“, daß Du der einzige bist, der diese Deine Welt retten kann.

„Du“ liebe Seele, bist der neue Messias!

Dies ist kein dummer Scherz. Wenn Du bisher die Vermutung gehegt haben solltest, mein Menschensohn sei „als neuer Messias“ erschienen, muß ich Dich enttäuschen. „Er ist keine Autorität“, sondern nur ein unscheinbares Lamm, das seine „Erlösung“ schon lange hinter sich hat. „Du“ bist der neue Messias für Deine Welt, oder besser ausgedrückt, Du mußt erst noch Dein eigener „Erlöser“ werden. Wenn Du Dich selbst „freimachst“, d.h. erlöst, wirst Du nebenbei auch noch einen großen Teil der von Dir wahrgenommene Menschheit erlösen. Das ist mein Gesetz. Du alleine wirst mit Deinem zukünftigen Verhalten darüber entscheiden, was in Deiner Welt geschehen wird. Behältst Du Dein egoistisches, nur auf Dich selbst bezogenes „Sicherheitsbedürfnis“, Deine, „was gehen mich die anderen Menschen an“ und Deine, „nach mir die Sintflut“-Einstellung aufrecht, so sollst Du Deine Sintflut nun auch von mir bekommen, aber nicht „nach Dir“. Es werden sich ab jetzt Deine „Lebens­umstände“ so verändern, wie ich es in der Offenbarung (natürlich in mystisch symbolischer Sprache) beschreibe. Glaubst Du an mich und diese Ausführungen, wirst Du zu denen gehören, die mein Menschensohn „heimsuchen“ und ins Himmelreich auf Erden führen wird. Beide Welten sind „jetzt“ schon vorhanden, weil sie seit Äonen existieren. Hast Du vergessen, daß es keine Zeit gibt. Diese Zeit, die Du empfindest ist ja gerade die Fessel, die Dich auf der Raum/Zeit-Ebene festhält. Es ist die Ebene, die Du mit Deinem eigenen Verhalten und Deinen Ansichten „modulierst“.

Das klingt im Moment mit Sicherheit alles sehr „verrückt“ für Dich, doch ich werde versuchen, Dir diese Aussage auf „naturwissen­schaftliche“ Art und Weise im 2. Teil zu erklären. Aber glaube mir, genauso wenig wie ich „würfle“, bin ich Verfasser irgendwelcher „Science Fiction-Geschichten“. Dazu ist mir „Deine Seele“ eine viel zu ernste Sache.


2. Teil: Die Bausteine für den Bau einer neuen Welt

Laß uns nun populärwissenschaftlich nach den Ursachen Deiner menschlichen Misere suchen.

Die aus den HOLO-FEELING-Gesetzen extrahierten Erkenntnisse weisen dem bisher erkannten „Stand der Technik“ Deiner Mensch­heit gravierende Mängel nach. Die hier „nur angesprochenen“ physikalischen Phänomene werden im „voll entfalteten“ Zustand Deine Welt völlig auf den Kopf stellen, vorausgesetzt Du bist bereit, bei den dazu nötigen Paradigmawechsel mitzuhelfen.

Wirklich paradigmatische Wissenserweiterungen wurden in der Regel immer von Außenseitern eingeleitet.

Deine menschliche Geschichte zeigt Dir, daß seit Menschengedenken ein geistig träges, wissenschaftliches Establishment revolutionären Erkenntnissen, die in der Lage waren, die Phänomene des menschlichen Daseins genauer zu beschreiben, immer sehr mißtrauisch gegenüber gestanden ist und diese oft über Jahrzehnte als „un­wahr“ ablehnte. Es ging dabei in erster Linie um ein Aufrechterhalten bestehender Machtstrukturen. Daran hat sich bis zum heutigen Tag nichts geändert. Betrachte Deine eigene Stellung in Deiner Gesellschaft und mache Dir ernste Gedanken über diese Worte. Auch mein Menschensohn und ich sind für Dich „zur Zeit“ nur Außenseiter. Aber wir sind auch Wegweiser. Du bist der neue Messias, der einzige, der „Deine Welt“ erlösen kann. Da es legitim ist, Außenseitern mit größter Skepsis zu begegnen, möchte ich allem voran einen Rahmen abstecken, der es Dir ermöglichen wird, möglichst problemlos mit den HOLO-FEELING-Prinzipien in einen Dialog zu treten. An den Anfang setze ich deshalb zwei selbstverständliche Grundforderung:

Þ  Wir sollten es als geistige Energieverschwendung betrachten, über subjektiven menschlichen Geschmack oder unterschiedliche Ansichten zu diskutieren, z.B. darüber, ob etwas gut oder weniger gut schmeckt. Egoistische Subjektivität muß in „Intersubjektivität“ (= von allen Menschen wahrnehmbar) umgewandelt werden. Wenn Du also mit mir diskutieren möchtest, zeigt das nur, daß sich Dein altes Wissen gegen diese neuen Gedanken wehrt! Subjektiver Geschmack oder unterschiedliche Ansichten über bestimmte Sachverhalte entstehen durch die „Eng­stirnigkeit“ eines begrenzt wahrnehmenden Bewußtseins! Wenn man sich mit subjektiven empirischen Wahrnehmungsunterschieden auseinandersetzen will, sollte man vermeiden, rechthaberisch über verschiedenen Thesen und Geschmäcker zu diskutieren. Wir werden gemeinsam versuchen, die dafür verantwortlichen Ursachen in Deinem humanoiden Wahrnehmungssystem zu finden. Du wirst sehr schnell feststellen, daß z.B. Deine menschliche Fähigkeit  „etwas Echtes“ - sprich Ursprüngliches - zu erkennen, nicht das Geringste mit Deinem subjektivem Geschmack bzw. Deinem Wissen/Glauben zu tun hat, sondern nur von der Reife Deines Bewußtseins und Deiner Sensibilität gesteuert wird. Es ist Deine Fähigkeit, Natürliches von Unnatürlichem oder Verfälschtem, bzw. Lebendiges von Totem zu unterscheiden - und wirkliches Recht, von selbst definierten Recht. Wenn Du z.B. den Geschmack frisch gepflückter Erdbeeren mit dem Geschmack tiefgefrorener Erdbeeren vergleichst, so wirst Du Dich dabei nur mit intersubjektiven (von allen Menschen gleich wahrnehmbaren) empirischen Empfindungen (In-form-ationen) befassen, z.B. Farbe, Konsistenz, Aroma, usw., die nötig sind, um die frischen (lebendigen!) Erdbeeren als solche identifizieren zu können. Es wird bei der Frage, welches der beiden die frischen Erdbeeren sind, auch unter sehr unterschiedlich „ge­­prägten“ Menschen keine egoistisch subjektive Geschmacksdiskussionen geben.

 

 

Durch die Fähigkeit einer wertfreien, neutralen und intersubjektiv nachvollziehbaren „Sprache“ vermeidest Du den für Dein geistiges Wachstum unbedingt erforderlichen Informationsaustausch mit Deinen Mitmenschen unnötig zu behindern.

Þ  Die Gültigkeit der bisherigen naturwissenschaftlichen Erkenntnisse will ich vorerst völlig unangetastet lassen. Der geistige Lebensraum Deiner Menschheit hat sich aber, durch das Erfassen „neuer Erkenntnisse“, immer kolosal erweitert. Die alten Erkenntnisse sind dabei jedesmal in einem völlig neuen Licht erschienen. Die Leistungen der Naturwissenschaften und das, was für das Entstehen dieser Naturwissenschaften an Geistesarbeit nötig war, gehört zu dem Großartigsten, was Deine Menschheit selbst geleistet hat! Jetzt aber ist sie so sehr in ihren Ideologien und Thesen verfangen, daß sie sich nur dann wirklich [weiter]­entwickeln kann, wenn sie versucht ein synergetisch holoistisches Erklärungsmodell für ihr Dasein zu akzeptieren. Alle physikalischen und geisteswissenschaftlichen (religiösen) Thesen sind, wie Du nun ja schon weißt, verstreute Teile eines (von Dir bisher nicht erfaßten) übergeordneten Ganzen. Die Einschränkungen, die Du Dir durch Deine bisherige beschränkte Sichtweise unbewußt auferlegst, erzeugt durch das Zerteilen meines harmonischen „Ganzen“ Deinen nicht gerade paradiesischen Lebensraum. Dein persönliches Verhalten ist die alleinige Ursache der Disharmonien unter denen „alle“ zu leiden haben. Jede einzelne mit Dir verbundene Seele versucht sich in Deinem Chaos mehr schlecht als recht zurechtzufinden. Das in Deiner Welt in Mode gekommene „Fressen und Gefressen werden“, ist ein ausschließlich von „normalen Menschen“ geschaffenes Gesetz. In meiner Schöpfung regiert in Wirklichkeit ein ganz anderes Prinzip. Bei gen-auer Betrachtung wirst Du Hierarchien erkennen, in denen der Stärkere den Schwächeren nicht „auffrißt“, sondern  zu mehr „Intelligenz“ und „Kreativität“ anregt. Nur ein kranker oder fehlentwickelter Typus kommt dabei unter die Räder. Dieser Reinigungsprozeß ist ein für Dein gesamtes ökologisches System notwendiger Vorgang. Blendender Fanatismus, destruktiver Egoismus und „das im Recht sein wollen“ halten Dich auf Deiner derzeitigen  Entwicklungsstufe fest. Da diese Eigenschaften nicht gerade die Charakterzüge eines verantwortungsbewußten und wirklich intelligenten Lebewesens darstellen, sind sie bei Dir auch fehl am Platz. Wenn Du in der Lage bist, mit wachem Verstand in Deine Welt zu blicken, erkennst Du sehr schnell, daß die Bezeichnung Homo sapiens (der vernunftbegabte Mensch), die sich „normale Menschen“ selbst verleihen, völlig ungerechtfertigt, ja geradezu unseriös und lächerlich erscheint und einer maßlosen Selbstüberschätzung gleichkommt.

Ohne eingehende Betrachtung wird der Eindruck entstehen, die HOLO-FEELING-Gesetze seien reine Geisteswissenschaft (Psycho­logie, Philosophie o.ä.) und keine „reale“ Physik oder Mathematik. Wie schon im ersten Teil erwähnt, gelingt es dem menschlichen Geist eher Einzelheiten zu erfassen, als diese folgerichtig aneinander zu reihen. Durch die vielen komplexen Fachgebiete (Physik, Chemie, Psychologie, Biologie, Philosophie, Epistemologie, Synergetik, Theologie usw.) umspannt er meist mehr als er vereinigen kann. Und gerade diese Vereinigung ist der Schlüssel zu den HOLO-FEELING-Gesetzen. Diese sind sehr wohl mathematische Physik, sie beschreiben die „wirkliche Realität“ in ihrer reinsten Form. Bevor man versucht zu fliegen, sollte man zuerst das Laufen lernen. (Denk daran, du bist noch ein frisch entpuppter Schmetterling). Die bisher erkannten Naturgesetze unterliegen dem Gesetz der Entelechie. Die Entelechie ist die Kraft, die aus einem Samen eine bestimmte Pflanze, bzw. aus  Ei und Spermium ein bereits vorher genau definiertes Lebewesen werden läßt.

Die bisher erkannten „Naturgesetze“ Deiner Menschheit haben von mir aus gesehen erst ein embryonales Stadium erreicht!

So wie sich ein menschliches Lebewesen in seiner Entwicklung vom Ei bis zum Greis laufend in Aussehen und Geist verändert, verändern wissenschaftliche Erkenntnisse Deine [als]wahr[an]genom-mene Realität!


Eine kurze Reproperspektive Deiner Wissenschaft:

Vor 500 Jahren betrachteten die Menschen die Erde als Zentrum der Welt in Form einer flachen Scheibe. Die zweidimensionale Weltwahrnehmung, das sogenannte euklidische Weltbild, war damals aktuell. 1543 veröffentlichte Kopernikus ein Buch, in dem er es wagte, die bis dahin grundlegenden Naturgesetze in Frage zu stellen. Er erklärte, nicht die Erde, sondern die Sonne müsse als Mittelpunkt des Universums angesehen werden. Es dauerte mehr als ein halbes Jahrhundert bis sich die kopernikanische Theorie bei den damaligen Gelehrten durchgesetzt hat (die Erde wurde dabei immer noch als Scheibe angenommen). Zu Beginn des sechzehnten Jahrhunderts fand eine wirkliche Revolution durch Galileo Galilei statt. Die Revolution bestand in erster Linie nicht nur darin, die Erde dreidimensional, also als Kugel zu sehen, sondern darin, daß er die „Induktion“ gegenüber der Deduktion zur wesentlichen und angemessenen Methode der naturwissenschaftlichen Forschung erhob. Sein Lohn dafür war lebenslanger Hausarrest. Er mußte seine Thesen widerrufen, um nicht auf dem Scheiterhaufen zu landen. Nichtsdestotrotz wurde die Revolution, die Galilei begonnen hatte, Ende des sechzehnten Jahrhunderts von Newton zu einem triumphalen Abschluß geführt, das kartesische Weltbild war geboren. 1905 widerlegte Einstein mit seiner „Speziellen Relativitätstheorie“ das dreidimensionale kartesische Weltmodell Newtons. Die Grundlage dazu war seine vierdimensionale Sichtweise der Welt. 10 Jahre später wurden diese Thesen mit der „Allgemeinen Relativitätstheorie“ von ihm noch einmal (in eine Sackgasse J) erweitert. Ab den 20er Jahren trat bei der Suche nach der Lösung des Welträtsels verstärkt die Quantenmechanik in das Blickfeld der Wissenschaftler. Sie wirft bis in die heutige Zeit mehr Rätsel auf, als sie beantwortet. Newtons dreidimensionale Theorie wird zwar von Einsteins vierdimensionaler „Raumzeit“ und den Quantentheorien (Theorien, bei denen von bis zu unendlich vielen „mathematischen“ Dimensionen ausgegangen wird) offiziell abgelöst, aber und das ist das Entscheidende, nicht in Form einer Verdrängung, wie es bisher bei einer „Wahrnehmungsdimensionen - Erweiterung“ der menschlichen Erkenntnis der Fall war, sondern lediglich als Verfeinerung. Deine Menschheit steckt zur Zeit in einer Umbruchphase. Um an Newtons Weltbild festhalten zu können, trennt man die wahrgenommene Realität in drei Bereiche:

  1. Den Mesokosmos = die mit den menschlichen Sinnesorganen [als]wahr[an]genommene und [tauto]logisch rational [be]greif­bare Realität. Hierfür gelten immer noch Newtons kartesische Theorien des 17. Jahrhunderts.
  2. Den Makrokosmos = die Welt der extremen Entfernungen, den man nur mit der Maßeinheit „Lichtgeschwindigkeit“ in den Griff bekommt. Hierfür ist Einsteins Theorie zuständig.
  3. Den Mikrokosmos = die Welt des extrem Kleinen, für den zur Zeit mehrere Theorien akzeptiert werden (Kopenhagener Interpretation von Bohr, Bootstrap von Chew, Implizite Ordnung von Bohm, Viele-Welten-Interpretation von Everett/Wheeler usw.).

Die wirklichen Tatsachen werden Deine bisherigen Vorstellungen über die Welt und große Teile, der von dir [als]wahr-[an]genommenen Physik, bis in die Substanz erschüttern. Deine persönliche „Apodisation“ (= Verbesserung des Auflösungsvermögens sehr feiner, dicht beieinander liegender Details und ihre getrennte Wahrnehmbarmachung im Bewußtsein) wird durch eine bewußte Anwendung des HOLO-FEELING-Wahrnehmungsrasters verzehnfacht werden.

Du wirst diese Bewußtseinsstufe nur erreichen, wenn du Dich genaustens an die nun folgenden Anweisungen hältst!

Einer der häufigsten Gründe für ein Nichtzueinanderfinden von Gesprächspartner ist es, die verwendeten Begriffe und Worte in ihren Bedeutungen nicht von Anfang an unmißverständlich und klar festgelegt zu haben. Begriffe und Worte werden deshalb oft anders verstanden, aufgenommen und verwendet, als sie vom Urheber gemeint waren. Das Ausräumen von dadurch entstandenen Mißverständnissen ist schon schwierig. Noch viel schwieriger ist es aber, Mißverständnisse zwischen zwei in einen Dialog getretenen „Gedanken“ zu beseitigen, die von einem gar nicht angesprochenen Denkvorgang im Zuhörer entstehen. Wenn z.B. durch ein von mir ausgelöstes „Stichwort“, in Dir ein „gedankenloses“ Weiterdenken stattfindet, das dann aufgrund Deines bisherigen und unvollständigen (physikalisch/psychologischen) Wahrnehmungsrasters zu Schlüssen führt, die das Begreifen und Erkennen der komplexeren HOLO-FEELING-Struktur verhindern. Galilei wurde - als er behauptete erkannt zu haben - daß, wenn man sich immer in östlicher Richtung bewegt irgendwann einmal aus westlicher Richtung an seinen Ausgangspunkt zurückkehren wird, als schwachsinnig angesehen. Galilei stellte lediglich die Behauptung auf, daß man bei einer einseitigen Bewegung auf einer Kugeloberfläche wieder an den Ausgangspunkt zurückkehrt. Seine Zuhörer begannen nun, aufgrund des damals unbewußt vorherrschenden zweidimensionalen euklidischen Weltbilds gedankenlos weiterzudenken: „Im Falle - die Erde sei wirklich eine Kugel - müßte ja das ganze Wasser der Meere auslaufen und alle losen Gegenstände auf der Unterseite dieser Kugel in den Himmel stürzen!“ Sie hatten damals selbständig weitergedacht, ohne die wirklichen Zusammenhänge begriffen zu haben und lösten damit selbst ein Mißverständnis und das damit verbundene eigene Mißverstehen aus.

Um so sicherer Du Dir Deines Wissens bist, desto anfälliger bist Du für das Phänomen des „nicht richtig Zuhören“ könnens.

Stelle nie die durch mich ausgelösten neuen, sondern nur Deine alten Gedankengänge in Frage!

Ich möchte Dich darum noch einmal mit Nachdruck bitten, Deine geistige Flexibilität, Toleranz und Demut bis an Deine persönliche Grenzen auszuschöpfen und nur das zu überdenken, was hier klar ausgesprochenwurde, damit Du Irrtümer vermeidest, die Dir letztendlich nur selbst schaden werden.

Mit anderen Worten:

  1. Was nicht gesagt wurde, sollte vorerst auch nicht Gegenstand Deiner Beurteilung sein. Denkhürden und Kritikpunkte werden sich beim Verstehen des kompletten HOLO-FEELING-Komplexes von selbst erklären und dann als gegenstandslos erweisen.
  2. Je unerwarteter eine meiner Behauptung ist, je weniger sie Deinen gewohnten „Denkbahnen“ entspricht, um so leichter wirst Du dazu neigen, sie abzuurteilen und zu verwerfen, ohne überhaupt die Begründung für diese Behauptung abzuwarten und zur Kenntnis zu nehmen. Dies war das Los aller revolutionärer neuer und daher ungewohnter Gedanken. Daher möchte ich Dich bitten, Dein Urteil erst am Ende und nach eingehender, vor allem empirischer Überprüfung zu fällen, d.h. nicht nur a priori (deduktiv) mit Deiner Logik, sondern a posteriori (induktiv) mit „allen Sinnesorganen“, die ich Dir für eine „komplette Weltwahrnehmung“ verliehen habe (und das sind nicht nur fünf).
  3. Der Ausgangspunkt einer Untersuchung ist immer die Betrachtung eines speziellen Phänomens. Da es sich beim HOLO-FEELING um eine sehr komplexe Verknüpfung „aller Phänomene“ der Welt und daher „aller Wissensgebiete“ handelt und jeder dieser Teilbereiche für ein rein rationales, logisches Begreifen der Wirklichkeit notwendig ist, bin ich - aufgrund Deiner noch „ur-teilenden“ Wahrnehmung - gezwungen, diese nacheinander abzuhandeln. Das dürfte Dir nun einleuchten, so daß dies keiner weiteren Erklärung bedarf. Schwieriger wird dabei die Entscheidung darüber, welche Überlegung „in zeitlicher Folge“ den Vorrang vor anderen haben sollte, denn es ist Dir „im Moment“ noch unmöglich, alle Punkte gleichzeitig aufzunehmen und zu verknüpfen. Verschiedene Ansichten sind für Dich das „Normale“, andere werden Dir als „völlig aus der Luft (Himmel?) gegriffen“ erscheinen. Du wirst glauben, Dir das eine oder andere als unnötigen Umweg sparen zu können. Deshalb möchte ich Dich bitten, auch bei banalen und anscheinend überflüssigen Feststellungen nicht die Geduld zu verlieren und ungekürzt zu lesen.
  4. Bei allen Beispielen in diesem „kleinen Buch“ handelt es sich immer um eine extreme Vereinfachungen sehr komplexer mathematischer Phänomene. Ich möchte mich möglichst vielen Seelen mitteilen, nicht nur Wissenschaftlern. Darum habe ich die zugrunde liegende Mathematik fast völlig außen vor gelassen, obwohl gerade diese die völlige Harmonie meiner Schöpfung klar ersichtlich machen kann. Ein wenig Allgemeinbildung, Intelligenz und Neugier ist natürlich schon nötig, um diesen Ausführungen zu folgen. Aber wenn diese Eigenschaften bei Dir nicht vorhanden wären, hättest Du erst gar nicht (bis hierher) weiter gelesen. Ein Biologe ist aber kein Physiker, ein Theologe kein Mathematiker und der wiederum kein Neurologe (usw.), daher versuche ich nur mit allgemein verständlichen Beispielen zu arbeiten. Umso mehr ein komplexer Vorgang unter Zuhilfenahme eines Beispiels vereinfacht wird, desto fehlerhafter erscheint dies in Bezug auf den ursprüng­lichen - nur von Fachleuten wahrnehmbaren - Vorgang.

    Bitte achte darum nur auf die Grundmetapher, die ich mit dem jeweiligen Gedankenmodell mitteilen möchte und rufe Dir bei eventuell auftretenden Unglaubwürdigkeiten (es sind nur reine Mißverständnisse) immer das Resultat des von Galileis Widersachern gemachten Fehlers eines zusammenhangslosen selbständigen Weiterdenkens in Erinnerung (die Erde kann keine Kugel sein, weil dann das Wasser nach unten auslaufen würde und... !).

Stell Dir vor, Einstein hätte vor 450 Jahren seine Relativitätstheorie erklären wollen. Der Bewußtseinssprung in eine höhere Wahrnehmungsebene ist für euch Menschen immer sehr schwierig. Zwei Stufen auf einmal zu nehmen ist nahezu unmöglich. Einstein hätte also zuerst die dreidimensionale Kugeltheorie Galileis erklären müssen, um dann seine vierdimensionale Raumzeit erklären zu können. Ich befinde mich nun in einer ungleich schwierigeren Situation, „denn ich versuche“ Dir zu erklären, daß Du (physikalisch betrachtet) noch im kartesischen siebzehnten Jahrhundert, sprich in der dreidimensionalen mechanistischen Welt Newtons lebst. Es wird langsam „Zeit“, daß Du Dein Bewußtsein für die Wirklichkeit, d.h. für ein synergetisches (in sich schlüssiges)  „achtdimensionales Weltenmodell“ öffnest.


Die zwei Welten:

Du hast es mit zwei „psychologischen Welten“ innerhalb „Deiner Welt“ zu tun. Mit der Welt der mystischen Religionen und der Welt der angeblich exakten Wissenschaften. Beide „Anschauungen“ sind für Dich als reale [Denk]Möglichkeiten vorhanden. Das wirkliche „Wesen“[tliche] der Welt - das raum/zeitlose „Jenseits“ - tritt für Dich, den normalen Menschen, den rationalen Logiker, nicht in Erscheinung. Religion und Naturwissenschaft haben Deine Welt entmythologisiert.

Auf diesen Zustand weisen in der Bibel die beiden Bäume im Paradies hin:

Der Baum von der Erkenntnis von GUT/BÖSE

und der Baum des Lebens.

Diese Bäume symbolisieren die Struktur der Wirklichkeit:

Deine Welt mit der Erkenntnis von RELIGION/TECHNIK

und die Welt des Wesentlichen

Der „Baum des Lebens“ symbolisiert die für Dich nicht faßbare „jenseitige Welt“ und der „Baum von der Erkenntnis von Gut/Böse“ symbolisiert (unter anderem) Deine Spaltung zwischen Religion und Naturwissenschaften.

Beide Bäume sind an ihrer Wurzel nur „ein Baum“. Es ist der „normale Mensch“, der daraus zwei macht. Man schneide nicht die Wurzel des Baumes des Lebens von der Wurzel des Baumes der Erkenntnis. Durch Dein „normales rationales Denken“ trennst Du die gemeinsame Wurzel dieser beiden Bäume. Erst wenn Du Dir nur noch Gedanken denkst, die diese Wurzel nicht trennen, wird Dein Denken göttlich sein. Göttliches Denken ist harmonisches Denken. Göttlich Denken heißt denken nach meinen ursprünglichen Noten.

Durch ein völliges Mißverstehen betrachtet man Religion und Naturwissenschaft als Rivalen bzw. Gegensätze. Die andere - die jenseitige Welt - ist für „aufgeklärte Menschen“ sowieso nur eine Spinnerei. Vertreter der einen oder anderen Seite, der für Dich wahrnehmbaren Welt, schlagen sich gegenseitig „gedankenlos“ Programme, Lügen, Proklamationen, Fakten und Formeln oder auch Bibelverse, Dogmen, Glaubensartikel und der gleichen um die Ohren. Religion, Naturwissenschaft und Technik erschufen den harten egoistischen Menschen, der genau rechnet, gezielt reagiert und dogmatisch glaubt - ohne Mitleid und Rücksicht auf Verluste. Warum erschließt sich Dir nicht der Sinn Deines Daseins?

Drängt es Dich denn gar nicht zu erfahren, warum Du „hier“ bist?

Willst Du Dich immer noch weigern, diese Nachrichten, die Du in diesem Moment von mir empfängst, „zu glauben“? Sie kommen aus der jenseitigen Welt „in der Du auch lebst“. Meine Rufe versuchen Deine  „Schatten-Realität“ mit dieser anderen - der „wesentlichen Realität“ - zu verbinden. Du kennst bisher nur die für Dich „sicht­bare Seite“ und stehst unter dem Zwang, alles mit den Gegebenheiten Deiner „Außenwelt“ erklären zu wollen. Es sind immer nur Rechthaber und Besserwisser, Weltbeglücker und Besessene, die mit dem Sichtbaren ihrer Ideologie (Idiotie) alles erklären und lösen wollen. Ob sie sich nun als linksstehend oder rechtsstehend bezeichnen, als atheistisch oder als religiös - sie wollen „beweisen“ und „zwingen“, sie verfolgen und verleumden, sie morden oder lassen morden - im Namen „ihres Rechts“ und sie verfluchen das Recht des anderen. Sie sind hart und kalt und kennen kein Mitleid, weil ihr Herz nur aus Stein ist - sie sind „berechnend logisch“.

Solange Du in soviele Verstrickungen verfangen bist, wird es Dir sicherlich schwerfallen, Deine Aufmerksamkeit radikal umzustellen. Solange Du ausschließlich nur dem Rausch des naturwissenschaftlichen Denkens verfallen bist, ist es völlig „normal“, daß Du Dich nur torkelnd durch Dein Dasein bewegst. Ein Betrunkener hat immer Schwierigkeiten, die „beiden Beine“ auf denen er steht, zu koordinieren. Man muß das rechte und linke Bein gleichmäßig benutzen, wenn man aufrecht durch sein Leben gehen will.

Der Mensch aber, der beider Welten gewahr ist und in beiden lebt, ist sanftmütig. Er erkennt sich als eine in der Entwicklung befindliche Seele, die den rechten Weg zu mir noch finden muß. Er weiß, daß man durch Geld keine Sicherheit kaufen kann. Du wirst in dieser „sichtbaren Schatten-Welt“ nie Sicherheit finden, wenn sich Dein Bewußtsein nicht auf den Weg zu mir macht. Ich gebe Dir mit diesem „kleinen Buch“ ein klares Zeichen. Ich werde Dein jetziges Zuhause abbrechen! Mache Dich rechtzeitig auf den Weg in „die neue Welt“, sonst wirst Du mit Deinem alten [Gedanken]Gebäude untergehen. Die Wegbeschreibung mit den neuen „Welt-Ko­ordinaten“ findest Du in meinen HOLO-FEELING-Gesetzen. Sie liegen tief in Dir verborgen. Solltest Du Dich nicht allein zurechtfinden, dann benutze meinen Menschensohn als Wegweiser.


Die Naturwissenschaft:

Wir wollen uns nun etwas mit der Naturwissenschaft befassen, denn die eigentliche Ursache der menschlichen Misere liegt in der Entstehung des naturwissenschaftlichen Denkens, das sich auch in den Religionen etabliert hat. Ich werde Dir nun zeigen, daß es - trotz Deiner Unkenntnis - die Seite des „Wesentlichen“ wirklich gibt. Nur, weil Du daran nicht glauben magst, heißt dies noch lange nicht, daß die jenseitige Welt deswegen nicht existent ist. Dir dürfte einleuchten, daß „Gefühle“ wie Glück, Freiheit, Religiösität, Liebe, Trauer und Güte nicht nur „nicht wissenschaftlich“ gemessen werden können, sondern daß sie offensichtlich aus einer Quelle hervorbrechen, die Dir bisher „völlig unbekannt“ ist und die Du nicht mit Deinen naturwissenschaftlichen Möglichkeiten einsehen kannst. In ihrem Übereifer hat Deine Menschheit Versuche unternommen, um auch diese Aspekte des „Menschsein“ zu messen und sogar versucht, diese Gefühle in mathematischer Form auszudrücken. Aber immer, wenn es zu solchen Emotionen kommt, scheint der Mensch plötzlich nach ganz anderen als den naturwissenschaftlichen Maßstäben zu handeln. Alle Versuche paranormale Phänomene wissenschaftlich zu erfassen, verliefen bisher immer im Sand. Auch die Psychologie, als ursprüngliche „Wissenschaft des Geistes“, wandert immer mehr in diese quantitative, naturwissenschaftliche Richtung. Ich denke dabei nicht an Freud, für den zu seinen „Da­seins-Zeiten“ der Mensch nicht vielmehr als eine animalisches Wesen, ein hochentwickeltes Tier, mit verschiedenartigen, oft abstoßenden Trieben war, sondern an die moderne Psychoneurologie. Sie versucht „den Geist“ als Funktion eines „materialisierten Gehirns“, gleich einem Computernetzwerk, mit Computern zu analysieren und zu messen, um es dort „ding-fest“ zu machen. Man bemüht sich ja schließlich um eine naturwissenschaftliche Vorgehensweise nach „Stand der Technik“. Wissenschaftler sind stolz darauf einen Schach-Computer entwickelt zu haben, der den menschlichen Schach-Weltmeister schlagen konnte. Erste Rufe werden laut, man wird bald in der Lage sein, Computer zu schaffen, die „intelligenter“ als der Mensch sind. Ist dieser Schach-Computer wirklich „intelligenter“ als Dein mensch­licher Geist, nur weil er in der Lage war, den menschlichen Schach-Weltmeister zu schlagen? Eine rein analytische Rechenoperation „innerhalb eines vorher abgesteckten Rahmens“ auszuführen, hat nicht das Geringste mit „wirklicher Intelligenz“ zu tun. Um diese Tatsache zu verstehen, hätte man nicht über Jahre ein Schachprogramm für eine Großrechenanlage entwickeln müssen. Schon der kleinste Taschenrechner ist euch Menschen „im Rechnen“, leicht überprüfbar, haushoch überlegen.

Hat nun die Fähigkeit rein quantitativ logische Verknüpfungen innerhalb eines festgelegten Rahmens zu tätigen (möge dieser Rahmen auch noch so komplex sein) etwas mit Intelligenz zu tun? Ist dies nicht gerade die Eigenschaft, die man von einer gut funktionierenden (aber toten Rechenmaschine) erwartet?

Im Hebräischen gibt es für  „Denken“ und „Rechnen“ nur ein Wort, „chischew“. Deine logischen „Gedanken“ (hebr. = machschawah) machen Dich also zur „Rechenmaschine“ ohne Herz. Eine „logische Berechnung“ - aber auch eine geistliche, moralische oder „religiöse Spekulation“ - heißt auf Hebräisch „cheschbon“. (  engl. chess = Schach)

Solange Du Dich nur auf den Pfaden Deiner [be]greifbaren Logik bewegst, bist auch Du für mich nicht mehr als eine „berechnende und berechenbare tote Maschine“. Deine wirkliche - von mir erhaltene - „göttliche Intelligenz“ zu benutzen, bedeutet, daß Du dazu bereit bist, die eingetretenen Pfade Deiner Logik zu verlassen, um ein „völliges Neuland“ zu betreten. Dies wäre ein Zeichen Deiner Reife und Deines geistigen Wachstums. Eine permanente, nur quantitative Ausweitung Deines Wissens innerhalb „Deines Programms“ entspricht nur dem Aufblähen Deines Intellekt, zeugt aber nicht gerade von wirklicher Intelligenz. Beweise mir nun, daß Du die von mir verliehene Intelligenz auch zu Nutzen bereit bist. Wenn Du erkennen willst, was Du - als Mensch - wirklich bist, mußt Du nun all Deinen bisherigen „Wissen/Glauben“ „links liegenlassen“ und den „rechten Weg“ zu Dir/mir finden. Es wird ein „völlig neues Verständnis“ über Dein Wesen und eine „völlig neue Betrachtungsweise“ Deiner Natur erfordern. Das geistige Neuland, das Du betreten solltest, wird den von vielen Deiner Mitmenschen intuitiv herbeigesehnten Bewußtseins- und Paradigmasprung „in Dir“ auslösen.

Ich werde Deine Aufmerksamkeit nun auf einen ganz anderen geistigen „Standpunkt“ in meiner Wirklichkeit „plazieren“. Einen Stand­punkt, der Dir einen „besseren Überblick“ verschaffen wird. Du solltest Dir dann Deine Welt einmal ausgiebig von dort ansehen. Kein bisheriger menschlicher Standpunkt ist richtiger/verkehrter, alle sind nur „dreidimensionale“ begrenzte Sichtweisen meiner achtdimensionalen Wirklichkeit. Ich werde nun versuchen, Dich auf eine geistig höhere Position zu transformieren. Du mußt mir dabei nur gewissenhaft mit Deinen Gedanken folgen. Ob Du dort hin gelangen wirst und wie lange Du Dich dann gegebenenfalls dort oben „halten kannst“, wird Deine seelische Reife bestimmen. Du wirst nun Deine Aufmerksamkeit auf Dir bisher unbewußte Details richten, die Dir im ersten Moment als völlig unwichtig erscheinen werden. Wir werden untersuchen, was Deine Erfahrungen im „wesent­lichen“ sind und sobald Du mehr darüber weißt, wird Dir vielleicht klar werden, wieso Dir Dinge so erscheinen, wie sie Dir erscheinen.

Die Bibel, Kabbala, Veden, Koran usw. sind „vollständige Beschreibungen“ der Wirklichkeit „in unterschiedlichen Sprachen“. Alle „naturwissenschaftlichen Thesen“ sind dagegen nur „unvoll­ständige Vermutungen“. Ein kleiner, aber feiner Unterschied. Selbst „religiöse Menschen“ begehen aus Begriffsstutzigkeit und weil sie die Codes und Metaphern meiner Offenbarungen verkehrt auslegen, den Fehler, die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse als „genauer“ bzw. richtiger und realer einzustufen. Auch Du gehst davon aus, daß die Menschen „früher“ viel weniger Kenntnisse über die Welt besaßen als heute.

Über welche Welt? Über Deine Welt?

Deine Überbewertung „des Technischen“ hat „das Wesentliche“ in Dir zugeschüttet. Was anfänglich in Dir wach und lebendig war, ist jetzt bewußtlos und betäubt von Deinem dogmatischen Wissen/Glauben in einen tiefen Schlaf versunken. Du urteilst aus Deiner Ahnungslosigkeit heraus über Deine Vorfahren (Archetypen), deren intensive Beschäftigung gerade der Seite der Welt galt, von der Deine heutige Menschheit keine Ahnung mehr hat. Genauso wenig Ahnung, wie Deine Vorfahren „damals“ von Deiner heutigen, rein naturwissenschaftlichen Welt hatten. Du bewertest deren Wissen so, als ob Du den Wert eines Rembrandts daran ermessen würdest, was bei seiner Entstehung Farben und Leinwand wert waren. Erst jetzt ist er wirklich etwas wert. Genauso verhält es sich mit dem alten, diametral zu Deinen naturwissenschaftlichen Erkenntnissen stehenden Wissen Deiner Vorfahren. Du solltest diese beiden diametralen Erkenntnisse als These und Antithese betrachten.

Gelingt Dir deren Synthese, wird diese „in Dir“ eine unvor­stellbare Energie freisetzen, die Deine komplette Welt durch eine Transformation verändert wird.

Tief in Dir sitzt ein enormes Wissen über diese andere Seite. Vereinige es mit Deiner „Oberflächlichkeit“. Nur wenn Du Dich bemühst, Deine naturwissenschaftlichen Anschauungen auf den zweiten Platz zu verweisen, wird in Dir „mein Licht“ aufgehen. Ich spreche hier vornehmlich von den „Schulweisheiten“, die Dir „eingetrichtert wurden“. Es sind nämlich ebenfalls nur die „Ansichten“ von begrenzt wahrnehmenden Menschen über Geschichte und Natur. Erst wenn Du dieses fragmentierte Wissen in Frage stellst, kannst Du auch unbefangen meinen Worten in den Offenbarungsschriften lauschen. Nur dann wird sich Dein „nach wirklichen Wissen suchender Geist“ daraus auch „wirkliches Wissen“ verschaffen können. Dann erst wirst Du erkennen, daß meine alten Schriften doch allerhand Hörenswertes zu erzählen haben. Du hast Dein „verschobenes“ Welt­bild vor allem den Urteilen und Vorurteilen und den falschen Argumenten der Naturwissenschaft zu verdanken. Jenen Urteilen, die Dir hochnäsig wissenschaftlich erklären, daß der frühere Mensch in ständiger Angst gelebt hat - Angst vor dem dunklen Wald, Angst vor wilden Tieren, Angst vor gar nicht existierenden Geistern, dem Spuk, Angst vor den „einzig in seinen Vorstellungen“ lebenden Göttern usw. kurzum Angst vor all dem, was sie - die königlichen Weisheiten der Wissenschaft - mit ihrem „segensreichen Fortschritt“ nun endlich abgeschafft haben. (An Wald und Tieren arbeiten sie noch). Alle ihre Erklärungen über die „Funktion der Welt“ haben natürlich „logisch“ in Dein - von ihnen selbst vorbereitetes - durch Elternhaus und Schule angefertigtes Raster gepaßt. Es mußte ja letztendlich geradezu alles darauf hinauslaufen, daß diese Naturwissenschaft die einzige Realität ist und sein kann, an die Du glauben willst. Beobachtest Du nun diesen Vorgang aber mit Intelligenz - d.h. von außerhalb Deines Käfigs - erkennst Du hinter den [Mär­chen]Geschichten der Konsumindustrie und der Wissenschaftler nur Deine eigene „sinnlose“ und „schrecklich leere, tote Welt“. Sie ist in Wirklichkeit mit noch viel mehr Ängsten behaftet, als man Dir von der früheren Welt einzureden versuchte. Ihr müßt konsumieren was das Zeug hergibt, sonst werdet ihr alle arbeitslos werden und in die Asozialität abrutschen.

Was Du im wissenschaftlichen Denken nie finden wirst, ist die Anleitung zu einem wirklichen und befriedigendem Leben und die Erkenntnis über „den wirklichen Sinn Deines Daseins“. Gerade das versuche ich Dir aber in diesen alten Weisheiten zu vermitteln.

Deine „selbstgewählte Regierung“ und deren „beratende Wissenschaft“ ist dafür verantwortlich, daß Deine Menschheit zu „nur aus Angst bestehenden“, unzufriedenen, konsumabhängigen „Mensch-Maschinen“ mutierte. Jeder hat Angst davor, „seinen Status“ zu verlieren. Und so klammert sich jede menschliche Seele wie ein geistloser Zombie an ein ausgelaugtes Weltbild und versucht ihr „Seelen­heil“ im „Ankurbeln der Wirtschaft“ zu finden. Letztendlich erzeugt sie damit nur noch mehr Abhängigkeit vom Konsum und damit auch Leid und Unfreiheit in der Welt. Dieser Schwachsinn erscheint einen „begrenzten Menschen“ als einzige Möglichkeit sei­nen „Wohlstand“ und seine „Lebensqualität“ aufrecht zu erhalten.

Gott sei dank, gehörst Du nicht zu diesen Zombies. Oder vielleicht doch?

Die Bibel ist bei modernen Menschen „zur Zeit“ out, nicht „taff“ genug, um bei einer modernen, konsumsüchtigen Gesellschaft Anklang zu finden, obwohl die Sehnsucht nach dem Mystischen in Deiner Menschheit immer größer wird. Esoterik ist groß in Mode (= Zeiterscheinung). Die nach dem „Zeitlosen“ Suchenden haben sich zu einem richtigen Markt entwickelt. Man reizt gierig sein Bewußtsein mit Astrologie und Tarot. Die Anthroposophie, die Rosenkreuzer und Yogis sind wieder groß im Kommen. Man interessiert sich für Magie. Närrische, gut- und bösartige Sekten schießen wie Pilze aus dem Nährboden Deiner unzufriedenen Gesellschaft. Wo die Naturwissenschaften nicht weiter kommen, versucht man sein Heil bei Magnetiseuren, Astrologen, Gesundbetern und Schamanen. Man versenkt sich wieder in indische oder jedenfalls in pseudo-indische Meditationen, treibt Yoga, Tai Chi, Hui Chun, Reki usw. oder stürzt sich in den Wahn des „positiven Denkens“ und versucht sich „die Welt schön zu denken“, ohne das eigentliche Problem damit zu überwinden, oder noch schlimmer, betreibt mit seinem eh schon geschundenen Geist NLP (= Neuro Linguistisches „Program­mieren“), um sich zu einer noch perfekter „funktionierenden Maschine“ zu machen, als man eh schon ist. Deine Gesellschaft demonstriert Dir in einer fürchterlich exhibitionistischen Art Deine eigene Unzufriedenheit und die beängstigende „Leere“, die sich „in Dir“ selbst befindet. Was Du über all das auch denken magst, solange sich Seelen nur „innerhalb“ eines logischen [esoterischen]Kreises bewegen und dazu gehört natürlich auch Dein „logisches Denken“, sind sie nicht frei. Aber das hatten wir ja nun zu Genüge. Die „etablierte“ Kirche beschleicht nun die „Angst“, daß ihnen „die [dummen]Schafe“ davonlaufen. Nicht das sie den Fehler bei sich selbst suchen würden. Nein, sie glauben „mit Sicherheit“ nach wie vor den einzig „unfehlbaren“ und richtigen Glauben zu predigen. Das „beweist“ eindeutig „ihre“ Exegese (= Auslegung) meiner heiligen Schriften. Außerdem hat man jetzt auch noch als zusätzlichen Beweis dieser Thesen die Schriftrollen vom Toten Meer gefunden. Die Naturwissenschaften dagegen beschäftigen sich lieber mit den Problemen der Materie, was ihr gutes Recht und auch ihre Aufgabe sein sollte. Doch leider wehrt sich der begrenzte Verstand der meisten Wissenschaftler, die „offensichtlichen Resultate“ dieser Forschungen auch so zu akzeptieren, wie sie die Welt zeigen - als „Nichts“. Lieber flüchten sie sich mit ihren Theorien in die schon mehrmals angesprochenen Antinomien und Paradoxa.

Aber wer von allen kümmert sich um Dein wirkliches Wesen und Seelenheil?

Pharisäer gibt es seit Menschengedenken. Pharisäer, die nur von der Angst der Menschen zu Leben versuchen. Die „damalige“ ausbeuterische Priesterkaste ist nur das Spiegelbild der heutigen „Wissen­schaftspriester“. Ich denke hier nicht nur an die „Milliarden-Industrie“ der „Medizinmänner“ und die von der Angst lebenden Psychiater. Vor allem die ganze Rüstungsindustrie ist ein Produkt Deiner - durch die Wissenschaften „angstlos“ gewordenen - Gesellschaft. Und was ist mit den ausbeuterischen „Versicherungsgesell­schaften“ und den „Geldinstituten“, die Du konfrontierst, damit sie Dein Geld „sicher“ verwalten? Die Leistungen einer menschlichen Gesellschaft wird durch ihr Kapital demonstriert, nun ist euer Kapital dabei, euch selbst auszubeuten. Reiche wie arme Menschen im gleichen Maße, denn es entzieht „allen Seelen“ ihre Daseins-Substanz. Ich beziehe das Wort Kapital nur sekundär auf „Geld“, ich meine damit alle „[falschen]Werte“, die ihr mittlerweile anbetet und „vergöttert“. „Was brauche ich Gott, mir können ein paar Millionen besser helfen“. Ihr macht alle die Rechnung ohne den wirklichen Wirt. Abgerechnet wird immer am Schluß.

Also wie war das noch mit der Angst Deiner Vorfahren, die von der modernen Wissenschaft besiegt wurde?

Noch nie haben sich prozentuell mehr Menschen in ihrer Haut unwohler gefühlt. Noch nie gab es so viele seelische Störungen, so viel Kriminalität, so viel Gleichgültigkeit und Unlust. Ohne jemanden Unrecht zu tun, aber es sieht fast so aus, als wollen Politiker, Soziologen, Psychiater, Ärzte und Pfarrherren diesen Zustand aufrecht erhalten, damit sie nicht brotlos werden. Je katastrophaler die Lage, desto unbelehrbarer und fanatischer die Handlungen. Man gibt sich auch noch redlich Mühe, diese verlogenen Auffassungen von Gleichheit und Demokratie (s.S. 65) - als seien sie ein Segen - zu den „unzivilisierten Menschen“ in alle anderen Erdteile zu verbreiten.

Es gibt nahezu keine technisches Entwicklung, die nicht aus Raff­sucht und zur Machterzeugung getätigt wurde. Die wenigsten Politiker und Wissenschaftler wollen mit ihren Handlungen selbstlos die Lebensqualität „der Menschheit“ verbessern. Die Anstrengungen gelten in erster Linie dem „eigenen Lebensstandart“ und dem eigenen egoistischen Erfolgsstreben. Einen Großteil aller „tech­nischer Errungenschaften“ hast Du der Entwicklung von Kriegs­technologien zu verdanken. Wie gierige Hunde stürzen sich konsum­süchtige Menschen auf die „Abfälle“, die vom Tisch der Kriegs­treiber gefallen sind, um sich daran zu „ergötzen“ - doch offen­sichtlich machen diese keine menschliche Seele richtig satt.

Wieso greife ich nicht in diesen „Saustall“, den Du als „zivilisierte Gesellschaft“ ansiehst und in das „von Dir“ selbst geschaffene Leid ein?

Ich gab Dir Deine Selbständigkeit, damit Du die wirklichen Gesetze Deines Daseins selbst entdecken kannst. Ich glaube, ihr Menschen nennt das anti-autoritäre Erziehung J. Aber Spaß bei Seite, Deine bisherige Selbständigkeit hatte bisher nichts mit „wirklicher Freiheit“ zu tun (dazu später mehr). Du, d.h. die Seele, die nur „an ihren dogmatischen Glauben“ glauben mag, ist nicht frei. Dein bisher nur unvollständige Wissen über die „wirklichen physikalischen Gesetze“ Deiner Welt und der mangelnde Glaube an mich erzeugen in Dir ein Paradoxon.

Wie sollst Du das verstehen?

Einerseits behaupte ich, Du bestimmst mit Deinem Verhalten Deine eigenen Zukunft selbst. Anderseits aber behaupte ich, daß ein „nor­maler Mensch“ nicht den geringsten Einfluß auf sein Schicksal hat, weil ich alles, bis in die letzte Kleinigkeit, vorherbestimmt habe. Es gibt nicht den kleinsten Zufall in meiner Schöpfung, denn die Wirklichkeit ist ein „zeitloser“ von mir gen-au determinierter kausaler Nexus (= Zusammenhang).

Es kann doch nur eine dieser beiden Aussagen „wahr“ sein, oder?

Mit dieser Apokalypse werde ich Dich - wenn Du nun die Demut aufbringst wirklich an mich zu glauben - belohnen. Wenn Du diese Offenbarung „als bare Münze“ anerkennst, wird mein Menschensohn Dir behilflich sein, Deine letzten Schritte zu mir etwas leichter zu nehmen. Laß uns die Ursache dieses Paradoxon (= Widerspruch) suchen. Erinnerst Du Dich noch an mein Beispiel mit dem Kreis, dem Dreieck und dem Kegel (s.S. 36) Bei einer Betrachtung aus einer „höheren Dimension“ verschmelzen Kreis und Dreieck - die sich anfänglich zu widersprechen scheinen - zu einem „Utrum“ - dem Kegel. Die Phänomene „Selbständigkeit“ und „wirkliche Freiheit“ befinden sich ebenfalls auf unterschiedlichen Wahrnehmungsdimensionen.


Das Autobahn-Beispiel:

Stelle Dir vor, Du fährst mit einem Auto auf einer Autobahn. Du kommst dabei an vielen „Ausfahrten“ vorbei und irgendwann wirst Du auch an einem „Autobahnkreuz“ landen. Es ist völlig gleichgültig, „für welche Richtung“ Du Dich „selbständig“ entscheidest, Du wirst immer nur dort hinkommen, wo Dich „die schon bestehenden Straßen“ hinführen. Das „Straßennetz“ Deines Daseins wurde von mir unveränderlich determiniert. Du bestimmst zwar „selbständig“, wo und wie Du Dich in diesem „Labyrinth“ bewegst, aber gleichgültig für welche „Richtung“ Du Dich auch entscheiden wirst, das endgültige Ziel Deines „selbstgewählten Weges“ wird immer auf dieser „zweidimensionalen Landkarte“ liegen, die ich vor Äonen geschaffen habe. Du kannst zwar „selbständig“ über Deinen Weg entscheiden, aber ich habe festgelegt, was Dir auf jeden Weg „erscheinen“ wird. Du bist also nicht „frei“. Dein eigenes „Urteil“ bestimmt Deine [Hin?] Richtung. Du wählst zwar Deinen eigenen Weg, aber unabhängig davon, für welchen Weg Du Dich auch entscheiden magst, ich habe Dein - mit dem gewählten Weg verbundenes Schicksal - schon vorher festgelegt.

Das Videokassetten-Beispiel:

Gehen wir nun noch einen Schritt weiter. Stelle Dir nun vor, Du würdest alle möglichen Wege dieser Landkarte abgefahren haben und ein „göttlicher Filmemacher“ hätte mit einer digitalen Kamera diese (durch viele Dasein führende) lange Reise „vom Himmel aus“ aufgenommen. Was wäre dann auf dieser Videokassette? Die „In­formationen“ auf dieser Kassette wären eine statische, mathematische und „zeitlose Struktur“. Diese Struktur beinhaltet - im „Jetzt“ eingefroren - alle „Erlebnisse“, die Dir diese lange Reise beschert hat. Wenn Du diese „Videokassette“ in Deinen Händen halten würdest, hättest Du „alle Deine Vergangenheiten“ - und „jede noch mögliche Zukunft“ - in einem „zeitlosen (digitalisierten) Zustand“, im „Jetzt“ manifestiert, vorliegen. Dieser Film ist in Dir vorhanden, denn ich bin in Dir. Freiheit heißt, sich nur die Stellen anzusehen, die man auch bewußt sehen möchte.

Die Zeit:

Dein Problem ist in erster Linie immer noch Dein fester Glaube an einen „unveränderbaren Zeitfluß“, der Dir „Dein Dasein“ beschert. In den esoterischen Lehren wird oft von unterschiedlichen „Schwingungsebenen“ gesprochen. Man begeht auch hierbei den Fehler, diese „Schwingungen“ als einen „zeitlichen [Her]Vorgang“, als etwas sich „in der Zeit bewegendes“ zu verstehen. Der Begriff „Schwingung“ ist aber mathematisch gesehen nur die „statische“ Definition eines „Polaritätswechsels“ um einen Punkt, der auf einer „zweidimensionalen Linie“ dargestellt wird. Man kann für jede Welle die dazugehörige „Wellenlänge“ berechnen. Man transformiert damit ein offensichtlich vorhandenes Zeitverhältnis in ein mathematisches Raumverhältnis. Wobei ich, ohne Dich nun völlig verwirren zu wollen darauf hinweisen möchte, daß es auch keinen Raum gibt. Raum entsteht nämlich erst, wenn Materie vorhanden ist. Und die von Dir wahrgenommene Materie ist nur eine Illusion, also ist auch der Raum - in dem Du zu leben scheinst - Illusion und da der Raum untrennbar mit der Zeit zusammenhängt gibt es logischerweise zwangsläufig - „NICHTS“!

Unterschiedliche Frequenzen werden so zu unterschiedlichen „Ver­hältnissen“ und Entfernungen. Dein Bewußtsein hat nur eine gewisse „Eindringtiefe“ in „mein Ganzes“. In der Mathematik kennt man die sogenannte „Bäckertransformation“, bei der man eine „innere“ von einer „äußeren“ Zeit unterscheidet. Die Wirklichkeit besteht aus einer „impliziten Ordnung“, die durch Deine Aufmerksamkeit explizit, d.h. entfalten wird.


Die innere und äußere Reife:

Auch Du hast eine innere und äußere Reife. Die innere Reife hängt von all Deinen Erfahrungen ab, die Du in Deinen „früheren Leben“ sammeln konntest. Die äußere Reife entspricht Deinem Alter in dieser Welt. Es ist also durchaus möglich, daß ein Baby durchaus mehr innere seelische Reife besitzt, als ein 70-jähriger Lehrer. Jede Gemeinschaft besteht aus einer Vielheit von Personen, von denen jeder selbst wieder viele [Lebens]Erfahrungen in sich trägt. Ich möchte auf die viel strapazierte Hologramm-Metapher hinweisen, die von sehr vielen Leuten „verbal“ benutzt, aber kaum von jemanden wirklich verstanden wird.

In der Tiefe Deiner Seele befindet sich ein Gemisch, das von ausgesprochenen Bösewichtern bis zu Heiligen reicht. Diese Masse ergibt ein statistisches Mittel, wie es bei allen Gemeinschaften der Fall ist. Ihrem unkontrollierten, geistlosen Gefühl nach, dreht sich „die Masse“ immer nur träge und feige nach dem eigenen Wind, der von Moment zu Moment wechselt und nur durch die egoistische Gier des Einzelnen nach Geld und Sensationen beeinflußt wird. Jede Gemeinschaft baut sich nach einer sogenannten Gaußschen Glockenkurve auf. Gegen die „Extreme“ Gut und Böse hin, nehmen die Individuen zahlenmäßig ab, während zur Mitte hin mehr und mehr Charakter der „globalen Norm“ entsprechen. Auch Du wirst schon einmal versucht haben in die eine oder andere Richtung auszubrechen, um dann wieder in das träge und als „sicher“ angesehene Denken „Deiner Norm“ zurückzufallen.

Jeder Mensch, der nur ausschließlich an die Märchen der Naturwissenschaften glaubt, ist ein Atheist. Da alle „zivilisierten Menschen“, auch die Religiösen (z.B. Pfarrer), in erster Linie zuerst einmal an die „Wahrheit“ dieser „Naturgesetze“ glauben, gibt es von meinem Standpunkt aus gesehen nur noch Atheisten in Deiner Welt. Wenn man in der Schule „eingeimpft“ bekommt, daß die Welt in den Milliarden Jahren der Evolution erschaffen wurde und das Engel, Feen, Geistwesen und Wunder nur in Märchen existieren, für den sind dann natürlich auch die Behauptungen, daß die Menschen von Adam und Eva abstammen und die Welt von mir in 6 Tagen erschaffen wurde, nur ein Märchen für dumme Kinder. Jeder, der an so einen Blödsinn glauben mag, lebt entweder „hinter dem Mond“ oder er ist ein Anti-Wissenschaftler - ein Methapysiker - der dazu neigt, in „verrückten Extremen“ zu denken.

Wie sieht nun aber das Ganze aus, wenn man Raum und Zeit auszuklammern versucht und sich nur auf „Verhältnisse“ und „Zu­sammenhänge“ versteift. Plötzlich zeigen sich die von mir erzählten „Märchen“ in einem völlig anderen Licht.

Es fragt sich nun, wer der wirklich Dumme ist?

Es ist der moderne Mensch, der an einen „Urknall“ mit der danach stattgefundenen Evolution glaubt. An die große Explosion, die angeblich vor ca. 15 Milliarden Jahren stattgefunden hat. Die „Berechnungen“ der Wissenschaftlern „beweisen“ (dem Leichtgläubigen) ja „eindeutig“, was vor 15 Milliarden Jahren wirklich passiert ist. Man hat sogar berechnet, was 10-32 Sekunden nach dieser Explosion „chemisch“ in dieser „Wolke“ abgelaufen ist.

Hochqualifizierte Wissenschaftler wurden durch ihr „modernes“ Wissen in die Lage versetzt, zu berechnen, was „unvorstellbare“ 0,00000000000000000000000000000001 Sekunden nach einer vor „unvorstellbaren“ 15000000000 Jahren angeblich stattgefundenen Explosion, in diesem „neu entstehenden Universum“ chemisch abgelaufen ist. Diese, für Deine Menschheit „unvorstellbar wichtigen Erkenntnisse“, waren nur durch die Errungenschaften Deiner modernen Wissenschaften möglich. Wenn das keinen Grund für Dich darstellen sollte, diese Wissenschaft zu bewundern und „anzubeten“. Sie entdeckt für die Menschheit doch eindeutig die einzig richtigen Wahrheiten, die man für ein glückliches Leben benötigt. Ihr wurdet durch das Wissen der modernen Naturwissenschaft in die Lage versetzt, fast alles Leid in eurer Welt zu beseitigen  - oder etwa nicht?

Wie kann es bei all diesem „modernen Wissen“ noch solche „un­realistische Träumer“ geben, die an Adam und Eva glauben. Gut, daß die Anzahl der Überlebenden in Noahs Arche „zufällig“ mit dem Aufbau des chinesische I GING übereinstimmt und dieser sich wiederum „zufällig“ mit der von hochqualifizierten Wissenschaftlern vor erst 50 Jahren gefundenen menschlichen DNS-Struktur deckt; ist doch nur Zufall. Das durch die Komplexität dieser Er­scheinungen die rein rechnerische Wahrscheinlichkeit einer zufälligen Übereinstimmung in einer noch viel „astronomischeren“ Größenordnung liegt, muß noch lange nicht beweisen, daß dies alles kein Zufall ist. Diese „Neandertaler“ konnten das „damals“ ja alles noch nicht wissen! Wissenschaftler haben erst 1988 bei der Untersuchung von Mitochondrien-DNS-Proben aus der Plazenta von 147 Frauen aus der ganzen Welt (Europa, Asien, Afrika, Australien und Neuguinea) entdeckt, daß der „DNS-Baum“ dieser Frauen in einem „gemeinsamen“ Stamm zusammenläuft. Damit zeigt sich eindeutig, daß sich „alle Menschen“ auf Deiner Erde aus einer einzigen „Gebärmutter“ (hebr. = „rechem   Rechnen   mathematische Struktur) entwickelt haben müssen. Alle Menschen stammen also offensichtlich von einer gemein„Samen“ Super-Ururgroßmutter ab. Was natürlich noch lange kein Grund sein muß, deswegen an Adam und Eva zu glauben. Und das die gematrischen Werte der Schöpfungsgeschichte in den „heiligen Rollen“ exakt den mehrdimensionalen chemischen Aufbau der Elementarteilchen abbilden, ist ja sowieso nur ein Zufall. Das würde ja heißen, daß die modernen Wissenschaften in den letzten 150 Jahren nur etwas „aufgedeckt“ hätten, was schon vor tausenden von Jahren bekannt war - das ist doch „unmöglich“ und hirnrissig. Die Sache mit der seltsamen Übereinstimmung der Baumaße „heiliger Bauwerke“, die in den verkleinerten Maßen von Mond und Erde aufgebaut sind, obwohl sie in sehr unterschiedlichen Epochen und in unterschiedlichen Erdteilen erbaut wurden, können „aufgeklärten modernen Menschen“, ohne sich „groß darüber Gedanken zu machen“, natürlich sofort als Zufall entlarven. Die dummen Menschen von „damals“ konnten das alles ja noch gar nicht wissen. Die wußten „damals“ ja nicht einmal, daß „die Erde eine Kugel“ ist! Also muß „logischerweise“ alles nur Zufall sein.

Wie war das noch mit der „stochastischen Wahrnehmung“ eines „normalen Menschen“ (s.S. 13).

Gerade wissenschaftshörige rationale Logiker sind diejenigen Menschen, die „gedankenlos glauben“ - nämlich ihren Wissenschafts- Dogmen. Ich sehe darin nicht den geringsten Unterschied zu einem religiösen Dogma.

Laß uns Dein Problem mit der „Zeit“ noch einmal anhand eines anderen Beispiels „neu beleuchten“.


Das Hypnose-Beispiel:

Du hast bestimmt schon von sogenannten „Reinkarnations-Rückführungen“ unter Hypnose gehört. Wenn ein Mensch hypnotisiert wird, findet er sich in diesem Hypnosezustand in „frühere Leben“ zurückversetzt oder er kann auch seine eigene Geburt bewußt miterleben. Rationale Naturwissenschaftler versuchen nun, dieses Phänomen als bloße Einbildung abzutun. Dieses „Vorurteil“ erklärt aber nicht, wieso z.B. eine normale Hausfrau in diesem Zustand manchmal sogar in der Lage ist, mit Hieroglyphen zu schreiben oder ägyptisch zu sprechen. Wenn man menschliches Bewußtsein nur auf eine „Kübeltheorie des Geistes“ oder auf einen „Schwamminhalt“ bezieht, kann dieses Phänomen nicht wissenschaftlich erklärt werden. Es muß offensichtlich in euch Menschen doch noch ein anderes - unbewußtes, „tiefer liegendes“ Wissen - vorhanden sein. Selbstverständlich hat man versucht, diese „zurückgeführten“ Personen während der Hypnose auszufragen und die dabei erhaltenen Daten mit der „realen Geschichte“ zu vergleichen, um sie „auf ihre Richtigkeit“ zu überprüfen. Die dabei erhaltenen Resultate waren sehr unterschiedlich. Teilweise stimmten die Aussagen erschreckend genau mit den Nachforschungen überein, oft lagen sie aber auch völlig daneben. Ich werde Dir nun eine ganz einfache Erklärung für dieses Phänomen geben.

Auch dieser offensichtliche Widerspruch wird sich wie selbstverständlich auflösen, wenn Du alles, was Du bis jetzt von mir gehört hast, miteinander verknüpfst. Zuerst müssen wir die Zeit aus dem Spiel bringen. Schon die Aussage: „In ein früheres Leben“ zurückversetzen, beinhaltet einen „Zeitaspekt“.

Wie können wir diesen Zeitaspekt „auflösen“?


Das Fernsehprogramm-Beispiel:

Es ist ganz einfach! Wir „frieren“ die Zeit ganz einfach ein, so wie dies auch auf unserer göttlichen Videokassette geschehen ist. Wenn Du die unterschiedlichen Kanäle eines Fernsehgerätes umschaltest, veränderst Du die „Empfangsfrequenzen“ Deines Empfängers. Du wechselst dabei die Schwingungsebenen. Dasselbe geschieht mit dem menschlichen Bewußtsein während einer solchen Hypnose. Die anderen Filme laufen, wenn Du hin- und herschaltest, aber nicht zu einer anderen Zeit - also „früher“ - ab, sondern nur auf einer anderen Frequenz. Wenn wir diesen [Her]Vorgang nun „statisch“ - ohne Zeit - als „Wellenlänge“ betrachten, so richtest Du Deine „bewußte Auf­merksamkeit“ nur auf einen anderen Punkt, der sich in einer gewissen „Entfernung“ von Deinem „normalen Daseins-Punkt“ befindet.

Dies erklärt eigentlich schon sehr viel. Es kann aber noch nicht erklären, daß es nur teilweise zu „Übereinstimmungen“ der  Aussagen und Beschreibungen „zurückgeführter“ Personen mit der „der-zeitigen real vermuteten Vergangenheit“ kommt. Auch hier haben wir es mit einer Antinomie (= Widerspruch) zu tun, die nur durch Dein begrenztes „Vermutungswissen“ und Dein „kausales Zeit­empfinden“ entsteht. Deine Logik sagt Dir nämlich, daß - wenn diese „früheren Leben“ tatsächlich „real und echt“ sind - die von „dort“ mitgebrachten Informationen, sich auch mit der in diesem Dasein vorhandenen Geschichte decken müssen. Es besteht ja ein kausaler Zusammenhang zwischen Vergangenheit und Zukunft. Es kann ja nur „eine Vergangenheit“ geben.

Siehst Du, dies ist schon wieder eine völlig falsche Vermutung Deiner Wissenschaften.


Das Interaktive-Medium-Beispiel:

Es ist zwar richtig, daß zu jeder Vergangenheit eine Zukunft gehört, weil Vergangenheit und Zukunft „unveränderlich“, kausal zusammenhängen, so wie Du auch auf einer „statischen“ Videokassette, die einen schon längst abgedrehten Film enthält, an der Handlung nichts mehr ändern kannst. Man hat aber wieder einen kleinen, aber feinen Punkt übersehen. Es ist der „Jetzt-Punkt“ - die Gegenwart. Du lebst nur im „Jetzt“, alles andere ist Illusion. Die Zeit ist nur Illusion, Deine Vergangenheit ist nur abgestorbenes Denken. Dieser „Jetzt-Punkt“ ist der Schnittpunkt von Vergangenheit und Zukunft, gewissermaßen eine „Weiche“, die von Deiner persönlichen Reife - von Deinem Bewußtsein - gesteuert wird. Techniker arbeiten „zur Zeit“ daran, ein sogenanntes „interaktives Medium“ zu schaffen. Das bedeutet, daß „der Zuschauer“ aktiv in das Geschehen eines Filmes eingreifen kann. Dazu ist es notwendig, einen Film in mehrere „Spuren“ zu unterteilen, die unterschiedliche „Ausgänge“ beinhalten. Du kannst dann „während des Films“, je nach Deinen Wünschen, die Handlung verändern, indem Du zwischen diesen - schon vorher abgedrehten „Spuren“ - „selbständig“ wechseln kannst. Erkennst Du die Parallele zum Autobahn Beispiel? Wenn Du z.B. möchtest, daß der Hauptdarsteller sein Happy End bekommt, dann bekommt er auch sein Happy End. Wenn Du natürlich „den falschen Knopf“ drückst, kann er natürlich auch gnadenlos untergehen. Du bist in dem von mir angefertigten Film Zuschauer und Hauptdarsteller in einer Person. So, nun lasse einmal Deine eigene Phantasie in Aktion treten, dann wird Dir klar werden, wieso solche Rückführungen nur manchmal mit der jetzigen „Gegenwart“ übereinstimmen.

Was passiert, wenn der Hypnotisierte bei seiner Rückführung nur in einer anderen „Spur“ gelandet ist?

Die von Dir wahrgenommenen Phänomene „Welt und Leben“ bauen in Wirklichkeit auf einem 4-dimensionalen „Primzahlenkreuz“ auf. Dies ist eine statische 4-dimensionale „Struktur“ mit einer mathematischen „Quadratflächengeometrie“. Die beiden Flächen „kreu­zen“ sich dabei in einem Winkel von 90° Grad. Diese Struktur ist die Wurzel von „Psyche und Physis“.

Bisher galt es als unmöglich, die Dunkelheit (Mythos) durch das Einschalten einer Lampe (Logos) sichtbar zu machen. HOLO-FEELING ist ein experimentumcrucis, d.h., es ist ein Experiment, das eine endgültige Entscheidung über alle bisherigen „Ideologien“ herbeiführt und zwar durch eine harmonische, höher-dimensionale Vereinigung. Es synthetisiert Mythos und Logos - also Dunkelheit und Licht - zur Einheit. Durch HOLO-FEELING wird erstmals in der Geschichte Deiner Menschheit ein auch rational und logisch begreifbarer Brückenbau zwischen Mythos und Logos, aber auch zwischen Psyche und Physis möglich sein. Fanatische Menschen haben dummerweise immer nur um Materialismus und Idealismus gekämpft, anstatt beide auszusöhnen. Der bisheriger Stand der Dir zugänglichen Philosophie ist die These: Keine dieser beiden Theorien ist beweis- noch widerlegbar. Dennoch entschieden sich die meisten „wissenschaftlich“, will heißen - rational-logisch, „funktio­nierenden“ Philosophen - für das materialistische Denksystem. Um Sir Popper zu zitieren: „Da weder Materialismus noch Idealismus beweis- noch widerlegbar ist und mir mein „gesunder Menschenverstand“ sagt (er nannte ihn damals Alltagsverstand, jetzt sagt er „Schwach-sinn“ dazu), daß die Welt vorhanden ist, will ich mich als „kritischen“ Rationalisten bezeichnen.“

Jeder „normale Mensch“ als solcher ist aus meiner Sicht noch tot. Er ist den Kräften meiner Genesis unterworfene „Materie“, ohne freien kreativen Geist. Er „funktioniert“ nur wie eine Maschine, die von der „Software ihrer Logik“ gesteuert wird - ein lebender Toter also, wie es Dir Jesus schon erklärte (Laßt die Toten ihre Toten begraben!).

Ein strengmathematisch korrekte Primzahlenkreuz-Struktur beantwortet nun die [Los]Lösung aller bisherigen Antinomien Deiner reduktionistischen Wissenschaften. Außerdem ist HOLO-FEELING in der Lage, erstmalig innerhalb der allgemein wissenschaftlich gültigen mathematischen Tautologie den Idealismus mathematisch zu erklären (beweisen?) und die von Dir wahrgenommenen Phänomene Zeit und Raum und damit auch eine, von „Deinem Geist“ unabhängig existierende Materie, ad absurdum zu führen.

Diese Erkenntnisse haben nichts mit dem „Verstehen meines Wesens“ zu tun. Aus meiner Sicht ist selbst HOLO-FEELING nur „Wissen“, das durch „Zeit“ entsteht. Es wird sich daher die bisher von Dir [als]wahr[an]genommene Welt nicht von heute auf morgen gänzlich in Luft auflösen.

Wenn ein Mensch vor 500 Jahren aufs Meer hinausblickte, sah er - „oberflächlich betrachtet“ - dasselbe Meer, als wenn Du nun an der selben Stelle aufs Meer blickst. Wenn nun in 50 Jahren jemand an dieser Stelle auf Meer hinausblickt, wird auch er dieses Meer erblicken. Abgesehen vom berühmten Heraklit Zitat; „Du steigst nie zweimal in den selben Fluß“, möchte ich Dich mit diesem Beispiel auf etwas ganz anderes hinweisen:

Nämlich auf eine gewaltige [Substanz]Veränderung Deiner Welt, durch das Verändern Deines „eigenen Glaubens“, ohne das sich dabei „oberflächlich betrachtet“ etwas an Deiner Welt ändern wird.

Vor 500 Jahren „wußte“ die Menschheit „100%ig“, daß das Meer flach ist. Man glaubte damals fest daran, daß man sich auf einer Scheibe befindet. Heute hingegen „glaubt“ die Menschheit genauso „fanatisch“ daran, daß die Oberfläche der Meere gekrümmt ist, weil man sich (im jetzigen Rausch) auf einer Kugel wähnt. In wenigen Jahren dagegen wird man das Meer aus einer völlig neuen „Per­spektive“ betrachten. Deine Menschheit wird dann die Wirklichkeit erkannt haben - alles ist nur perfekte Illusion, gleich eines realistischen Traums - was aber „oberflächlich betrachtet“ nicht das Geringste am wahrgenommenen Meer verändern wird.

Durch dieses geistige „Richtigstellen“ Deiner bisher fälschlicher­weise angenommenen Vergangenheit wird sich aber eine völlig neue „Zukunfts-Spur“ für Deine Menschheit öffnen.

HOLO-FEELING wird, nachdem es auf fruchtbaren menschlichen Boden gefallen ist, der Samen für einen „gravierenden“ Paradigma- und Bewußtseinsprung in Deiner Menschheit sein. Wenn „Du“ begreifst, welche „Unzucht“ man an Dir mit dieser „falschen Erziehung“ getrieben hat, wirst Du sehr schnell bereit sein, diese „un­vollkommenen Theorien“ richtig zu stellen. Nur durch Deine eigene „bewußte Richtigstellung“ Deiner Vergangenheit wirst Du in „die Spur“ einer besseren Zukunft wechseln. Bisher standest Du nur vor einem dunklen Abgrund, der die geistige von der physischen Welt trennte. Mit geschlossenen Augen und abgewandten Hauptes verkündet Deine moderne Wissenschaft, diese Kluft sei unpassierbar und bodenlos, obgleich sie schon längst eine Fackel in der Hand hält, die sie nur in die eigene Tiefe hinunter zu halten bräuchte, um die eigenen Fehler einzusehen. Es geht aber bei der Erziehung nicht nur um „substanzielle Fragen“. Auch das Wesen der Seelen wird dadurch beeinflußt. Man lehrt bis heute das Prinzip von Wettbewerb und Uneinigkeit. Jeder junge Mensch wird dazu angespornt, schneller zu lernen, um seine Mitmenschen zu überflügeln. Was fälschlicherweise als „freundliche Konkurrenz“ bezeichnet wird, kultiviert man fleißig und so baut sich zwangsläufig eine immer größer werdende Kluft zwischen den Menschen auf. Alle Mitmenschen werden dadurch unbewußt als „Gegner“ betrachtet, die es zu besiegen gilt. Wie kann so Dein Bewußtsein wachsen - sich als eine Zelle der ganzen „Menschheit“ zu fühlen. Betrachte Deine individuelle Seele als wichtiges Teil des Gesamt-Organismus „Menschheit“ - als Daumen „einer Hand“ - die nur dann ihre göttliche Aufgaben erfüllen kann, wenn alle Finger „koordiniert arbeiten“ und nur ein Ziel vor Augen haben: Die Erschaffung des Himmels auf Erden. Die bisherige falsche Erziehung ist das genaue Gegenteil des Ideals von Zuneigung und Wohlwollen. Seine geistigen Energien nur dazu einzusetzen, anderen eine Freude zu machen, um damit seine eigene Entwicklung voran zu treiben, erscheint dadurch Deiner Menschheit völlig fremd. Diejenigen, die nun glauben, weiterhin an ihrem „alten Trott“ festhalten zu müssen, werden sich damit zwangsläufig in eine Sackgasse, die zu einem Abgrund führt, katapultieren. Du brauchst mich nicht auf Deine „eingebildete Hilflosigkeit“ hinweisen. Denn in Wirklichkeit ist auch diese nur ein Schein, von dem Du Dich nur selbst täuschen läßt. Auch die konventionellen Ansichten von „Mensch­lichkeit“ sind nicht mehr wie eine verlogene Gefühlsduselei einer überheblichen und arroganten [Pseudo]Elite, zu der auch Du Dich zählen solltest. Das bestehende Erziehungswesen hat diesen „arroganten Egoismus“ so sehr in Deine Menschheit hinein gepflanzt, daß es nicht einmal eine Kunstrichtung gibt, deren Mitglieder sich nicht hassen und aufeinander eifersüchtig sind. Dein persönlicher Ehrgeiz und Deine persönlichen Wünsche und Gefühle dominieren Deine Welt. Deine eigenen Leitsätze, Neigungen und Abneigungen gegenüber anderen Menschen erscheinen Dir als die einzig richtigen Lebensgesetze, nach denen auch alle anderen zu handeln haben. Und so versuchst Du die Dogmen, die Dich selbst befangen machen, auch den anderen aufzudrängen.

Du glaubst nur noch „im Rausch“ Deines „Konkurrenz-Geistes“ überleben zu können!

HOLO-FEELING ermöglicht Dir, die durch eine egozentrische Logik entstandenen Wissenschaften mit den großen, aus einem egozentrischen Mythos kommenden Religionen (Taoismus, Hinduismus, Christentum, Islam usw.) zu verschmelzen. Die HOLO-FEELING-Formel zeigt klar erkenntlich und mathematisch korrekt, daß die von mir geschaffenen Religionen und die grobstoffliche physikalische Welt exakt nach ein und demselben „mathematischen Raster“ aufgebaut (zusammengesetzt) sind. Durch die HOLO-FEELING-Formel werden diese Zusammenhänge wesentlich „ein­sichtiger“ erklärt, als es die „zufälligen“ Parallelen, der bisher bekannten Zahlenmystik erahnen ließen.

Weder das Phänomen „Materie“ noch das Phänomen „Geist“ darfst Du als apodiktischen Ursprung Deines Seins ansehen, weil ich keines von beiden bin. Weder Materie, noch eine von Dir „begreifbare Form“ von „Geist“, ist die Ursubstanz Deiner wahrgenommenen Welt. Da der Großteil der Menschen dummerweise davon ausgeht, ihr Leben habe sich „zufällig“ aus einer „Ursuppe“ entwickelt, mußten alle bisherigen Hypothesen in einer petitio principii landen. Da gibt es aber noch etwas, daß „ontologisch“ (= die Suche nach dem „Sein“) suchende Menschen vollkommen übersahen, ein „Etwas“, das weder Materie noch Geist (in Deinem bisherig verständlichem Sinne) ist - nämlich „mich“. Dein Geist und die Materie existieren nur durch das Phänomen „Zeit“. Dein Geist und die von Dir wahrgenommene Materie benötigen für ihre Erscheinung Zeit, besser ausgedrückt - Raum/Zeit. Beide benötigen „Zeit“ für ihr „Da­sein“. Die auflösende Erklärung dieses Problems ist einfacher und „logischer“ als Du Dir im Moment denken kannst, denn auch Dir war bisher vor lauter dogmatischen Bäumen der Blick auf den ganzen (wirklichen) Wald versperrt.

Naturwissenschaftler und Mathematiker haben den fraktalen Charakter der Welt deutlich vor ihren Augen. Sie sind aber, durch die „infinite“ (= unbestimmte) und „infinitesimal“ (= unendlich) erscheinende Datenmenge „dieser Welt“ bisher nicht in der Lage gewesen, mit den von Ihnen wahrgenommenen Fragmenten auf „ein Ganzes“ zu schließen. Ich bin dieses Ganze, ich bin Deine Divinität.


Über Fraktale:

In Deiner Mathematik kennt man das Phänomen der „Fraktale“. Dabei liegt (z.B.) dem infinitesimal komplex erscheinenden Mandelbrot-Fraktal eine sehr einfache „Iterations-Gleichung“ (lat. iter = „der Gang“; Reise, Weg, Marsch [durchs Leben]) „zugrunde“. Durch ein Iterationsverfahren definiert man einen Punkt in einem Koordinatensystem, wobei man die Koordinaten aus historischen Gründen „Realteil“ und „Imaginärteil“ nennt. Angenommen, Du müßtest nun innerhalb einer solchen „mathematisch erzeugten Welt“, wie sie auch ein „mathematisches Fraktal“ darstellt, leben. Du würdest dann durch Deine „begrenzte Wahrnehmung“ (Wahr-nehmungsfernrohr!) nur auf infinite Erscheinungen, infinitesimale Ähnlichkeiten und „zufällige“ Synchronizitäten, d.h. auf zufällige Erscheinungen treffen. Alle von Dir wahrgenommenen Erscheinungen in Deinem Dasein sind aus einer anderen Perspektive betrachtet keine Zufälle, sondern gen-aue mathematisch definierte „Zonen“. Meine HOLO-FEELING-Formel ist die Ur-Formel, aus der sich die Ganze von Dir wahrgenommene Welt generiert. Diese Formel ist „die Wurzel“ eines gespiegelten, vierdimensionalen, statischen Fraktals. Es stellt den „wirklichen Daseinsraum“ Deines „Seins“ dar. Dieses Fraktal ist Dein eigentliches archetypisches Endosystem. Allen Erscheinungen und Phänomenen Deines Lebens liegt diese relativ einfache (mathematischen!) Formel zugrunde.

Dich wird eine tiefe Demut ergreifen, wenn Du die Präzision, Komplexität und dennoch Schlichtheit meiner mit „Liebe“ erschaffenen Schöpfung „erahnst“.


Ein kleiner Happen für Naturwissenschaftler:

Das „Ganze“ ist nach dem Prinzip eines Gaußschen Kreuzes angeordnet. Durch eine Quadratur kann aus einer komplexen Ebene Dein descartessche (kartesische) Koordinaten „Kreuz“ entstehen. Deine Welt ist „die Welt“, die in einem „kartesischen Rahmen“ zu existieren scheint. Diese kartesische Welt ist auch der Platz Deiner eigenen „Hin-richtung“! Gauß „komplexe Mathematik“ (das Gaußsche Kreuz) und das kartesische System von Descartes/Newton müssen nur mathematisch „vereinigt“ werden. Es wird in diesen beiden Systemen perfekt der Unterschied zwischen Deiner dreidimensionalen Weltempfindung  - dem „Anschauungsraum“ - und der vierdimensionalen Primzahlen-Struktur - die „wirklich ist“ - beschrieben. Die Wirklichkeit „verdünnt“ sich darin mit einem „quadratischen Faktor“ - „um einen Punkt herum“ - in die Unendlichkeit. Dieser Punkt ist der Punkt Deiner Aufmerksamkeit und wird von dieser „be­leuchtet“. Dein Bewußtseinslicht bildet nun mit den in Dir liegenden „unbewußten Lichtern“ Deiner Kollektivität Interferenzen. So entsteht ein Hologramm, das die Phänomene der jeweiligen Bewußtseinsebenen in Deinem Egozentrum in Erscheinung treten läßt. Diese Primzahlen-Struktur ist die Wurzel eines sich verdünnenden „mathematischen Nexus“ von „Wahrscheinlichkeiten“ auf den man in der Quantenmechanik gestoßen ist.

Die Formel  eip  = -1 „implotiert“ (da -1+1=0), wenn man beiden Seiten +1 hinzufügt, zu eip +1 = 0 (= Nichts; Punkt/Monaden). Damit hast Du die „6 Grundgrößen“  (6 = Zahl der Fortpflanzung) meiner kompletten Mathematik deutlich vor Augen:

e, i, p, 1, 0, -1 .

Raum:Materie“ und „Energie:Zeit“ kann man dabei „mathe-matisch“ - aber auch in der gespiegelten „psychologischen“ Form - in „Materie:Raum“ und „Zeit:Energie“ umwandeln. Sie sind austauschbar.

(Was immer das Ganze auch heißen mag. Ich kenne da einen guten Lehrer, der könnte Dir das auf schulwissenschaftlich korrekte Weise ganz gen-au erklären J).


Das Film-Beispiel:

Du bist noch ein recht kleines „Bewußtseinslicht“ in meiner Schöpfung. Dadurch kannst Du nur sehr, sehr wenig von meiner ganzen Schöpfung alleine „ausleuchten“. Wenn Du Dich nun aber mit den „anderen Lichtern“ vereinigst und ihr eure Energien „auf den selben Punkt“ richtet, seid ihr damit in der Lage, euren Fokus ohne „Helligkeitsverlust“ zu öffnen.

Was soll das nun schon wieder bedeuten?

  1. Stelle Dir eine alte klassische Filmrolle mit Einzelbildern (Dias) vor. Du versuchst nun den kompletten Film im „Jetzt“, das heißt auf einmal, „ohne Zeit“ zu betrachten. Dazu zerschneiden wir den Film in einzelne Dias und legen sie als Fläche aus. Du wirst nun aber feststellen, daß Du nur einen sehr kleinen Aufmerksamkeits-Fokus (= Brennpunkt) besitzt und Du maximal nur die Fläche eines einzelnen Bildes in Deinen Fokus schieben und damit bewußt projizieren (fokussieren) kannst, die Informationen aller anderen Bilder bleiben für Dich so im Verborgenen.
  1. Nun hast Du aber auch noch die Möglichkeit, alle Bilder „hinter­einander“ zu legen, so, als ob man einen Stapel Dias auf einmal in den „Lichtkegel“ eines Projektor schieben würde. Nun wirst Du aber überhaupt nichts mehr erkennen bzw. beschreiben können, obwohl sich nun alle Informationen innerhalb Deines Fokus befinden, weil Dein bewußtes „Aufmerksamkeits-Licht“ zu wenig Energie besitzt, diese Menge an Informationen (Dias) zu „durchleuchten“.

Im ersten Beispiel hast Du es mit der logisch wissenschaftlichen Sichtweise zu tun. Ein kleiner Teil aller möglichen Informationen (ein einziges Bild des Films) ist „hell und konturenscharf“ beleuchtet. Der Wissenschaftler kann zwar alles (innerhalb seines Fokus) klar beschreiben, weiß aber in Bezug auf das Ganze - vom Inhalt des ganzen Films - nichts.

Im zweiten Beispiel hast Du es mit der Sicht eines Mystikers zu tun. Alle Informationen werden von ihm im „Jetzt“ erfaßt. Er ist sich der Ganzheit bewußt. „Er weiß alles“, kann aber nichts beschreiben. Um mit einen „normalen Menschen“ kommunizieren zu können, muß er die Informationen in „die Zeit“ auffächern, damit sie der Normale mit seinem schwachen Bewußtseinslicht „durchleuchten“ kann. Erinnerst Du Dich noch an den Schriftsteller mit seinem zeitlosen „Ja“ (s.S. 151).

Du wirst also von Deiner begrenzten Wahrnehmung gewissermaßen gezwungen, „das Ganze“ in von Dir bewußt wahrnehmbare Fragmente zu teilen - d.h. in der „Zeit“ auszustreuen - um diese dann nacheinander „abtasten“ zu können. Menschen besitzen je nach innerer Reife (s.S. 171) einen unterschiedlichen Fokus, eine unterschiedliche „Bewußtseinsenergie“ (Lichtstärke) und eine unterschiedliche Fusionsfrequenz (CFF), sprich Auffassungsgabe.

Nur durch Deine Vereinigung mit anderen menschlichen „Ener­gie-Einheiten“ wirst Du Dein von mir vorgegebenes kollektives Ziel erreichen.


Die 8 HOLO-FEELING-Dimensionen:

Ich werde nun versuchen, Dir auf populärwissenschaftliche Weise die 8 HOLO-FEELING-Dimensionen näher zu bringen. Sie sind das Baumaterial Deiner neuen Modalität. Alles liegt schon fertig vorbereitet in Deinem Geist. Die Zeit ist nun gekommen, daß Du Dein wirkliches Wissen entfalten solltest. Ich weiß, daß es Dir sehr viel Mühe bereitet, Dich von Deinen bisherigen Dogmen, Deiner Ratio und Deiner normalen Logik zu lösen. Es ist für Deine Welt aber überlebenswichtig, daß Du mit der wesentlichen Welt in „Ein-klang“ kommst. Auch wenn es Dir noch „Kopfzerbrechen“ bereitet, das „Unsagbare“ meiner - hoffentlich von Dir nachvollziehbaren - Metaphern aus dem tiefen Keller Deines Geistes ans Licht zu bringen.

Wir wollen damit beginnen, uns noch einmal ins Bewußtsein zu ru­fen, daß „jeder Mensch (von seinem einseitig begrenzten Standpunkt aus gesehen) Recht hat“!

Diese Form der Kommunikation mit mir, ermöglicht Dir auf der einen Seite das Beibehalten Deiner Individualität, erzeugt aber hoffentlich auch ein Verständnis und Toleranz gegenüber Deinen - auch nur begrenzt wahrnehmenden - Mitmenschen. Du mußt versuchen, Dich mit allen anderen zu synergetisieren. Durch die Kraft des HOLO-FEELING werde ich Dich in die Lage versetzen, den Weg Deiner Genesis nun bewußt zu vollenden. Du mußt es Dir nur wirklich „unegoistisch“ wünschen und dabei fest an mich glauben.

Wie sagt man bei euch Menschen so schön:

Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott!

Deine menschliche Logik spielt Dir öfter einen Streich, als Du vermutest. Du solltest Dich nur sehr vorsichtig und wachsam innerhalb Deiner -logien (Psycho- Bio-, Theo- usw.)  bewegen. Sie entsprechen nämlich einem Großstadtdschungel. Die Vor- und Nachteile einer Großstadt wird jeder Mensch unterschiedlich wahrnehmen und bewerten. Ich werde nun versuchen, eine zwar unvollständige, aber dennoch sehr konzentrierte Reproperspektive menschlicher Vermutungen - über den Ursprung menschlichen Daseins - in Dein Bewußtsein zu  projizieren und dabei einige von Dir bisher unbewußt akzeptierte Widersprüche Deines Weltbildes markieren. Daraus werden wir dann die Denkfallen filtern, denen Du bisher aufgesessen bist. Diese wiederum solltest Du dann als „Warnlampen“ benutzen, die Dir bei Deiner weiteren Entwicklung hilfreich zur Seite stehen können, vorausgesetzt, Du hast das Bewußtsein deren Signale immer im Auge zu behalten. Wenn Du schon den Fehler begehst, Deine Welt - inklusive Dir selbst - als eine mehr oder weniger gut (richtig?) funktionierende Maschine zu betrachten, so solltest Du auch die bei „Maschinen“ üblichen Sicherheitsvorkehrungen benutzen, die auf eventuelle „Störungen im System“ hinweisen, um größere Schäden zu vermeiden. Wenn eine Überhitzungs- oder Ölwarnlampe aufleuchtet, stellst du den Motor Deines Autos ja auch ab, um einen größeren Schaden zu vermeiden. Dieses einfache Prinzip haben offensichtlich Deine Politiker bis heute noch nicht begriffen. In Deiner Welt leuchten zur Zeit so ziemlich alle „Warn­lampen“ auf, die vorhanden sind. Im ersten Teil habe ich Dich bereits darauf hingewiesen, daß die einzige Freiheit - die Du besitzt - die Freiheit darstellt, erkennen zu können, daß Du nicht frei bist. Nur wenn Du die Demut aufbringst, diese Aussage zu akzeptieren, bekommst Du von mir die Möglichkeit zugewiesen, wirklich frei zu werden! Deine Welt ist in Wirklichkeit kein Universum mit kugelrunden dreidimensionalen Planeten, sondern ein holographisches Primzahlen-Fraktal oder einfacher ausgedrückt, eine achtdimensionale holographische implizite Ordnung. (Mache Dir über diese Aussage im Moment noch keine Gedanken.)

Sei immer auf der Hut vor Deinem Egoismus, Deiner Arroganz, Deiner Hilflosigkeit und Deinem Wissen.

Habe Vertrauen in mich und glaube mir, daß keine einzige meiner Aussagen unüberlegt oder sinnlos ist. Vergesse nie, daß ich Deine Gedanken bin. „ICHBINDU“, also sollte es auch in Deinem(/meinem = unserem) Interesse liegen, die in Dir liegende geistige Kraft ausschließlich für Deine(/meine = unsere) Befreiung einzusetzen. Verschwende also Deine geistigen Energien nicht weiterhin an die „Glücks-Trugbilder“, die z.B. Geld, Macht, aber auch „kurzweilige Vergnügungen“ darstellen und jage nicht den „Pseudo-Sicherheiten“ nach, die Dir diese Trugbilder vorzugaukeln versuchen. Geld ist keine Sicherheit, ganz im Gegenteil. Abgerechnet wird immer zum Schluß. Jeder wird letztendlich das bekommen, was er „wirklich verdient hat“. Glaube mir, in meiner Schöpfung gibt es eine absolute Gerechtigkeit, auch wenn Du bisher daran gezweifelt hast. Du hast bisher aber auch an mir gezweifelt. Du wirst kein „besserer Mensch“, wenn ich Dir etwas verspreche, noch wenn ich Dir vor etwas Angst mache. Dieses, von vielen dogmatischen Religionen angewandte Prinzip, ändert nicht das Geringste an Deiner per­sönlichen „Reife“. Du kannst an „Deiner Geschichte“ erkennen, daß die Menschen dadurch nicht zu „Engeln“ wurden.


Das Baby-Beispiel:

Bei einem drei Monate alten Baby kannst Du soviel versprechen und schimpfen wie Du willst, es wird sich trotzdem in die „Windeln machen“. Du wirst das Baby aber trotz allem lieben. Wenn einer jungen Seele die Reife „des Verstehens“ fehlt, hat ebenfalls alles „missionieren wollen“ und alle Appelle an deren kindliche Vernunft, keinen Sinn. Alle Menschen sind meine, „aber auch Deine Kinder“, denn ich bin Du. Alles braucht „seine Zeit“. „Die Windel-Zeit“ zu überwinden braucht Liebe, Geduld und Vertrauen. Vor allem Vertrauen in mich. So wie Du Dir absolut sicher bist, daß ich meine Schöpfung so angelegt habe, daß sich das Baby einmal nicht mehr „in die Hosen machen“ wird, genauso sicher ist es auch, daß ich meine schützende Hand über die Seelen halte, die „wirklich an mich glauben“. Du mußt nur Deine bisherigen Einstellungen gegenüber „Deiner Menschheit“ ändern, um in den Genuß meiner schützenden Hand zu kommen. Erst wenn Dein egoistisches „Wissen wollen“ aufhört, wirst Du anfangen, dies alles zu „verstehen“. Deine Welt wird dadurch eine neue „Luzidität“ (= Durchsichtigkeit) bekommen. Mit diesem gestiegenen Bewußtsein wächst dann aber auch Deine Ver­antwortung. Verantwortung ist nur ein anderes Wort für die Erziehungspflicht, die Du nicht nur Dir selbst, sondern auch allen kindlichen jüngeren Seelen gegenüber haben solltest. Ein wirklich reifer Mensch denkt in erster Linie an die anderen und versucht sie nicht auszubeuten, um z.B. einen Aktienkurs hochzutreiben. Die „normalen“, rational und logisch denkende Intellektuellen in Deiner Welt - die angeblich „vernunftbegabten“ Menschen - verhalten sich eindeutig wie egoistische Kinder, die die gutgemeinten Ratschläge und Verhaltensweisen von Erwachsenen nicht einsehen wollen (können), weil ihnen dazu offensichtlich die nötige „Reife“ fehlt. Die einzig wirklich pathologische „Krankheit“, an der Du leidest und die zwangsläufig immer zum Tode führt, ist Dein sogenannter „gesunder Menschenverstand“.

Was hast Du für eine Einstellung?

Du hast vor allem eine egoistische „Ich- und eine Sicherheitseinstellung“. Leider suchst Du Deine Sicherheiten an der falschen Stelle. Und dann ist da noch „in Dir“ das böse, böse Wort  „un­möglich“, das Dich auf die Bewußtseinsstufe eines Zombies herunterzieht.

Ist doch alles völlig klar (wirst Du Dir nun denken)!

Ich habe das alles schon längst begriffen, die anderen Menschen sind es doch, die nur egoistisch denken. Ich würde mich ja sofort ändern, wenn...  , aber solange „die Anderen“ nur an sich denken, muß ich in erster Linie einmal an mich denken, sonst gehe ich unter. „Ich weiß“, daß es „unmöglich“ ist, diese „Fanatiker“ und „Pro­leten“ von einer brüderlichen Welt der Liebe zu überzeugen. Ich wäre der Erste, der beim Aufbau einer neuen, besseren Welt mitmachen würde, aber... ! Die Anderen sind doch an allem Schuld.“

Du verhältst Dich genau so schäbig, wie „diese Anderen“. Denn alles, was Du Ihnen vorwirfst, wirft jeder jedem vor. So gut wie keiner hat ein wirkliches Bewußtsein darüber, „was wirklich ist“. Da Du aber in Wirklichkeit die Welt „in Dir trägst“, bist Du derjenige - und zwar „der Einzige“ - der kein wirkliches Bewußtsein besitzt. Habe nun endlich Vertrauen zu mir. Ich bin die Weisheit, der Du wirklich vertrauen solltest. Ich habe Dich „absolut sicher“ aus Deiner „analen Baby-Phase“ herausgeführt und nun bin ich dabei, Dich aus einer anderen analen Phase Deiner seelischen Entwicklung herauszuführen. Habe absolutes Vertrauen in die Worte, die Du durch dieses „kleine Buch“ übermittelt bekommst - diese Worte kommen wirklich aus „dem Jenseits“, in dem das wirkliche Wesen aller Erscheinungen zu Hause ist und von dem Du bis jetzt nichts wissen wolltest. Du mußt jetzt anfangen Deine komplette Weltsicht „radikal“ (= an die Wurzel gehend) umzustellen. Es wird im Ganzen, d.h. in der von Dir wahrgenommenen Welt nur funktionieren, wenn Du derjenige bist, der damit anfängt. Du bist der Messias für Deine wahr-genommene Welt, in der Du „zu leben“ glaubst! Ja, ich spreche von Dir! Nur von Dir. Oder siehst Du jemanden anderen, mit dem ich mich in diesem Moment unterhalte.

Du mußt jetzt derjenige sein, der anfängt Deine Welt zum Guten zu verändern, sonst wird sie - „zu Deiner Zeit“ noch - untergehen!

Dies alles ist weder eine eschatologische Prophezeiung noch eine Drohung, sondern mein „göttliches Versprechen“. Es ist egal in welcher Position Du Dich befindest. Ändere Dein Leben. Handle ab jetzt nur noch selbstlos. Nur so kannst Du Deine Individualität retten. Was um Himmels willen nicht heißen soll, daß Du jetzt losziehen mußt, um alle Menschen zu missionieren. Du mußt deswegen auch nicht unüberlegt Dein Hab und Gut (falls Du welches besitzt) an die Massen verteilen. Es reicht vorerst völlig aus, wenn die Worte „Nächstenliebe“ und „Verständnis“ nicht nur verlogen über Deine Lippen kommen - Du solltest nun langsam damit anfangen sie auch wirklich zu leben. Höre auf Deine Mitmenschen zu belügen und zu manipulieren. „Normale Werbung“ ist z.B. legalisierter menschenverachtender Betrug und dient nur dem Zweck der bewußten „Sucht­erzeugung“ und „Ausbeutung“. Nicht der wirklich „Reife und Vernünftige“ steht in Deinem Weltbild an der Spitze, sondern der, der über die Mittel oder die Fähigkeiten verfügt, seine Mitmenschen am besten zu manipulieren und zu betrügen. Jede Seele sollte ihre ureigene Individualität finden. Unterstütze sie dabei, anstatt sie auszubeuten. Auch auf diese Art kann man „erfolgreich“ werden. Dein jetziges Verhalten wird mir die wirkliche Reife Deiner Seele zeigen. Gebe zuerst, bevor Du etwas verlangst. Ich weiß, daß Du Dir nun schon wieder denkst, das ist unmöglich; so kann ich unter diesen ego­­istischen Menschen nicht überleben. Habe endlich Vertrauen zu mir. Ich bin der Schöpfer aller Welten und in der Lage, auf eine Art und Weise in Deine Welt einzugreifen, wie Du es nicht für möglich halten wirst. Deine Schutzengel stehen schon bereit.

Wenn Du Dein Dasein nun weiterhin auf gewohnte Weise zu bewahren versuchst, wirst Du es verlieren. Wenn Du dagegen Dein bisheriges Dasein freiwillig aufgibst, wirst Du Dein wirkliches Leben gewinnen. (Lk.17; 33)

Du „glaubst“, sozial eingestellt zu sein. Du „glaubst“, nur humane (s.S. 60) Gedanken in Dir zu tragen. Warum verlangst Du, daß die Anderen sich zuerst ändern sollen? Du „glaubst“, wenn Du dieselbe Dummheit begehst, damit auf „Nummer sicher“ zu gehen. Abwarten ist die „Massendevise“. Mal sehen, was die anderen machen. Von der Trägheit der Masse haben wir schon einige Male gesprochen (s.S. 65). Gerade diese „Einstellung der Masse“ ist es, aus der Du eventuell Deinen eigenen Strick drehen wirst.


Über Fanatismus, Politik und Ökologie:

Es gibt selbstverständlich „aktive Menschen“, die etwas in der Welt verändern wollen, weil sie glauben, „die Fehler im System“ erkannt zu haben. Auch dies ist ein „Fehlglaube“. Man erkennt immer nur die Fehler „der Anderen“, anstatt seine Aufmerksamkeit auf „die eigenen Fehler“ zu richten. Wie waren noch die Worte meines Menschensohns: „Alle sehen den kleinen Splitter in den Augen der Anderen, keiner sieht den riesigen Balken in den eigenen Augen“. Man muß sehr viel Demut und „wirkliches Selbstbewußtsein“ aufbringen, sein egoistisches „Ich“ ins Abseits zu verweisen, um dann erst erkennen zu können, daß man sich von den anderen nicht unterscheidet. Du hast es letztendlich immer nur mit „normalen Menschen“ zu tun.

Du bist doch auch ein „normal“ denkender Mensch, oder?

Wenn Du z.B. enthusiastisch „ökologisch“ engagiert bist, wird Dir fast jedes Mittel „Recht sein“, die Erde zu retten. Für Dich ist dann „logischerweise“ die Rettung von Mutter Erde die absolute Priorität. Ein „logischer Fehlschluß“, wie ihn alle Fanatiker in sich tragen. Alle enthusiastischen Fanatiker stehen auf gleicher Bewußtseinsstufe. Alle, ohne Ausnahme. Ob ökologischer, religiöser oder politischer Fanatismus, alles ist dummer egoistischer Fanatismus. Jeder versucht nur „sein Denksystem“ zu schützen.

„Man kann doch rechtsradikale Neonazis, die ein Ausländerheim an­zünden, nicht mit engagierten Umweltschützern vergleichen! Sie „kämpfen“ immerhin für eine „gute Sache!“, wirst Du Dir nun denken.

Das Übel ist nie „die Sache“ selbst. Jeder Mensch hat, von seinem Standpunkt aus gesehen Recht (s.S. 146). Jeder normale Mensch sieht immer nur mit seiner „begrenzen Aufmerksamkeit“, von seinem Standpunkt aus, in meine Wirklichkeit. Kein Standpunkt ist richtiger oder verkehrter. Es gibt höchstes einen „komplexeren“ Standpunkt; einen Standpunkt der mehr Details einsieht, weil er mit mehr Informationen arbeitet. Nehmen wir doch zum Beispiel einen „kapitalistischen“ und einen „ökologischen“ Fanatiker. Beide versuchen (natürlich selbstlos) „die Menschheit“ zu retten.

Der eine hat doch völlig recht, wenn er behauptet:

Wenn wir mit der Umweltverschmutzung so weiter machen, werden wir im Dreck ersticken, und „alle Ordnung auf der Erde wird zerstört werden“.

Der andere behauptet aber im Großen und Ganzen nichts anderes. Er hat nur eine andere Vorstellung von „Ordnung“:

Wenn wir nicht in der Lage sind, unsere Wirtschaft anzukurbeln, wird es noch mehr Arbeitslose geben. Die Parole den Individualverkehr einzuschränken ist ein absoluter Trugschluß, so und soviel Arbeitsplätze hängen direkt bzw. indirekt mit dem Auto zusammen. Wenn diese „Grünen Chaoten“ an die Macht kommen, wird „unsere komplette Ordnung zerstört werden“ und wir werden in einem Chaos landen.

Zum Glück bist Du ja ein „fanatischer Vertreter“, der für die Menschheit so segensreichen Demokratie. Du kannst Dich nämlich „frei“ zwischen diesen beiden und noch einigen anderen „richtigen Systemen“, die Deine Menschheit „retten“ und „ihre Ordnung“ aufrecht erhalten wollen, entscheiden.

Alle von normalen Menschen erdachten Politsysteme haben zwei gemeinsame Eigenschaften:

  1. Sie sind auf „fanatischem Boden“ gewachsen.
  2. Sie führen alle auf ihre Art, früher oder später zum Tod der bestehenden menschlichen Ordnung.

Aber Du lebst ja in einer Demokratie und kannst deswegen aus einem Katalog von unterschiedlichen Zerstörungsarten (Ideologien und Parteien) wählen.

Wie hättest Du es denn gerne?

  • Gaskammer oder Giftspritze (Umweltverpestung)
  • Den elektrischenStuhl (Atomkatastrophe)
  • Den Strang (Faschismus und Diktatur)
  • Erschießen (die kommunistische Revolution eines unterdrückten Proletariats)

Und ich verspreche Dir, für was Du Dich auch immer entscheiden wirst, Du wirst von der Kirche (wie im „humanen“ amerikanischen Strafvollzug üblich) „den letzten Segen“ bekommen. Denn wer die weltliche Macht besitzt, hat für diese [pseudo-christliche]Kirche auch das Recht. Es ist für eine „religiöse Organisation“ immer besser mit der bestehenden weltlichen Macht zu kooperieren, so bleibt man auch über Jahrhunderte fest im eigenen [Macht]Sattel sitzen. Da in meiner Bibel die ganze Welt beschrieben ist, stellt es keine Schwierigkeit dar, für jede Situation oder Ideologie den passenden (meist aus dem Zusammenhang gelesenen) Bibelspruch zu finden. Verständnis und Nächstenliebe ist aber mein wirkliches Gesetz und nicht Nächstenmord. „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ ist ein intrapersonales raum/zeitloses Gesetz, das die von mir geschaffene „absoluten Gerechtigkeit“ beschreibt. Primitive unreife Menschen benutzen nun diesen Bibelspruch für ihre fanatischen Rachefeldzüge. Solche Seelen stehen in meiner „Acht“ung sogar unterhalb der Tiere (Tiere töten nicht aus einer fanatischen Rachelust heraus). Der etablierten Kirche war es schon immer wichtiger, es sich ja nicht mit den Mächtigen der Welt zu verderben (s.S. 104; Off. 17; 1-6), als den Menschen „wirkliche Christlichkeit“ vorzuleben.

Deine schizophrene Menschheit veranstaltet zur selben Zeit einen „Welt-Umweltkongreß“ um die Natur zu retten und einen „Welt-Wirtschaftskongreß“, um die Wirtschaft anzukurbeln. Du bist ein Teil dieser schizophrenen Gesellschaft. Du selbst bist es, der „in sich“ gespalten ist.

Die wirkliche Krise der Menschheit ist Deine eigene Phantasie­losigkeit, Deine eigene Angst und Dein eigener Rausch!

Du bist derjenige - der Einzige - der sein Denksystem aus Angst, Bequemlichkeit und Lethargie nicht verlassen will. Alle Deine [Er]Lösungen liegen im HOLO-FEELING. Sie liegen einzig in Deinem festen Glauben an mich und meine HOLO-FEELING-Gesetze. Überlege doch einmal selbst! Wenn die von Dir wahrgenommene Welt wirklich nur eine - ich gebe ja zu, „verdammt reale“ - von Deinem Geist aufgebaute Welt ist, wärst Du auch in der Lage, sie durch das Verändern Deiner „Einstellungen“ völlig umzugestalten. Betrachte Deine bisher [als]wahr[an]genommene Schattenwelt am besten nur als einen [Alp]Traum. In einem Traum wird durch eine globale ökologische Katastrophe nichts wirklich zerstört, außer der Traum selbst - Deine individuelle Projektion. Du wirst im schlimmsten Fall nur wieder in meinen „kausalen Nexus“ zurückfallen, um dann als Null-Seele eine neue Chance von mir zu bekommen. Dann mußt Du noch einmal von vorne anfangen und Dir aus „dem Nichts“ alles neu aufbauen und versuchen, es bei diesem neuen Versuch besser zu machen. Immer und immer wieder. Wenn Du wüßtest, wie oft Du dieses Spiel schon gespielt hast. Du solltest nun aber langsam den seelischen Kinderschuhen entwachsen sein.

Wenn Du diese Informationen in Dein Bewußtsein einläßt, wird Dir auch klar werden, wieso bei biblischen Katastrophen immer alles vernichtet wird. Wenn es z.B. heißt: Alle Vögel im Himmel, alle Tiere auf den Land und die Fische im Wasser werden untergehen. So fragt sich der „humane Mensch“:

„Was können denn die armen Tiere dafür, wenn die Menschen „verrückt spielen“.

Alles ist nur ein Traum - Dein Traum. Wenn Dein Bewußtsein diese „Traumebene“ verläßt, fällt diese, von „Deinen Gedanken“ geformte Welt zwangsläufig wieder in die „Zeitlosigkeit“ - in meinen statischen kausalen Nexus - zurück. Ich bin also in keinster Weise grausam. Du bist es.

Ein Affe bleibt ein Affe, soviel man ihm auch versprechen oder strafen mag und wenn die Genesis beschließt eine neue Blüte zu entfalten, wird dies auch geschehen. So wie es Reptilien nicht möglich ist, den Da-Seins-Raum eines Affen zu erfassen, ist es dem Affen nicht möglich, die -logien und Empfindungen eines Menschen nachzuvollziehen. Du kannst Dir im Moment ebensowenig vorstellen, was ein wirklicher MENSCH - der nach dem „normalen Menschen“ kommt - alles „wahrnehmen“ kann. Die Übergänge innerhalb meiner genetischen Evolution sind - „zeitlich gesehen“ - nicht abrupt, sondern fließend. Du lieber Leser, bist bereits ein solcher vollkommener MENSCH, es ist Dir nur noch nicht bewußt! Eine Raupe (= normaler Mensch) wird zu einem Schmetterling (= wirklicher Mensch) werden, auch wenn sie dies zu verhindern versucht. Du bist bereits ein Schmetterling, Du willst dies nur noch nicht „wahr-haben“ und benimmst Dich darum immer noch wie eine dumme Raupe, die diese Metamorphose nicht akzeptieren will.

Alle „Probleme“ in der von Dir wahrgenommenen Welt sind reine Absicht!

Du kannst Dich daran reiben und Dich verbrauchen, oder sie verstehen und für Deine Weiterentwicklung benutzen. Umso mehr Du Dich als „das Ganzes“ begreifst, desto leichter wirst Du erkennen, daß Du alle Konflikte durch Deine noch unvollkommene Wahrnehmungsfähigkeit selbst erzeugst. Ich sehe Dich als frisch entpuppten Schmetterling, dessen Flügel noch nicht trocken sind. Du befindest Dich in einem sehr gefährlichen Abschnitt Deines Lebens. Mach Dir einmal Gedanken darüber, wer ich WIRKLICH bin. Glaubst Du immer noch ein „normales Buch“ (ein Häufchen Papier mit Farbspritzern in einer geheimnisvollen Anordnung) in Deinen Händen zu halten, das nur die Gedanken eines „anderen Menschen“, eines Dir unbekannten Autors - eines Besserwissers - enthält; oder ist es vielleicht doch Dein Unterbewußtsein, das nun langsam anfängt gegen den [ver]Irr[ten]Sinn Deiner lauten Gedanken und Deine bisherigen, nur egoistischen Handlungen zu rebellieren?

Fakt ist: In diesem Moment bist du der einsamste Mensch Deiner Welt. Du bist mit Dir und Deinen Gedanken all-ein. „ICHBINDU“ und Du bist in diesem Moment [das] „ALL/EINE“.

Dein Da-Sein wird in Deiner Zukunft ein HOLO-FEELING sein, oder nicht mehr sein. Ich habe mit der Genesis das Prinzip der Auslese geschaffen. Du bestimmst dabei „selbständig“, ob Du weiterhin nur ein „normaler“ oder ein „wirklicher MENSCH“ sein möchtest. Du hast Dich nun zu entscheiden. Du erlebst in diesem Moment die Geburtsstunde Deines „wirklich freien Willens“ mit all der [Selbst]­Verantwortung, die damit verbunden ist. Deine neuen Freiheiten, die Dir leider in ihrem vollem Umfang noch nicht bewußt sind, lassen Dir nun keine Möglichkeit mehr, Dich hinter einem Rockzipfel zu verstecken oder Dich in irgendeiner Art und Weise abzusichern. Das, was du Dir nun hier auf Erden bindest, wirst Du auch von mir bekommen. Überlege Dir darum sehr genau, ob du mir „glauben schenken“ willst oder nicht!

Du wurdest von Kindheit an in einem festgelegten Schema erzogen und dadurch beeinflußt, auf eine bestimmte Weise zu denken und zu fühlen. Du glaubst an Deine Traditionen gebunden zu sein. Du hast Deine Meinungen, Werte und subjektiv unbestrittene Glaubenssätze und versucht danach zu leben. Dadurch unterwirfst Du Dich aber der Abhängigkeit dieser begrenzten Sichtweisen.

Solange Du Dich nicht von dieser Betrachtungsweise löst, wirst Du nie geistige Freiheit erlangen. Du machst Dich dadurch selbst zum Sklaven Deiner eigenen Logik. Mein Bestreben liegt einzig und allein darin, Dich davon zu befreien. Ich versuche Dir die ganze Zeit klar zu machen, wie sehr Du Dich bisher Deinem Wissen/Glauben unterworfen hast. Das von Dir „angebetete Wissen“ und „Deine Logik“ machten Dich abhängig und blind.

Betrachten wir doch einmal einige „Ablagefächer“ in Deinem Kopf:

Obwohl ich nach wie vor nur ein mit schwarzer Farbe bekleckertes Häufchen Papier bin, hörst Du mich - in Dir - von Dir - mit Deiner eigenen Stimme sprechen. Ich bin aber nicht nur eine bloße Stimme, ich kann auch Zuneigungs- oder Ablehnungsgefühle, Bilder oder ganze Geschichten (Filme) in Dir auslösen. Achte einmal darauf, welche Gefühle und Informationen die nachfolgenden Buchstaben in Dir erzeugen.

-MICHAEL JACKSON

-SCIENTOLOGY KIRCHE

-HURE

-KREBS

-GELD UND REICHTUM

Jeder dieser Begriffe wird eine Flut von Informationen aus Deinem Unterbewußtsein in Deine Bewußtheit wirbeln und eine vorbestimmte Meinung in Dir erzeugen. Dabei werden unterschiedliche Leser bei diesen Begriffen auch unterschiedliche Meinungen, Bilder und Gefühle empfinden, z.B.:

Michael Jackson = Superstar, Spinner, reich, Kinderschänder, wird angebetet, wird beneidet, wird bewundert usw.?

Scientology Kirche = Die meisten Menschen wissen zwar nicht im Geringsten, um was es dabei geht, was Sie aber „sicher wissen“ ist die Tatsache, daß es eine betrügerische Sekte ist. Sektenmitglieder dagegen wissen, „was die (ihre?) Wahrheit ist“ und das alle Menschen „außerhalb“ ihrer Gemeinschaft „manipuliert, begrenzt, dumm und blind“ sind (womit sie nicht einmal so unrecht haben).

Hure = Dieses Thema ist mir zu pikant.

Krebs = Ist ebenfalls sehr pikant, wenn er richtig zubereitet wird. Oder machst Du Dir nichts aus Fisch? Wahrscheinlich denken die meisten an diese schreckliche Krankheit - oder aus einem anderen Kontext heraus - an Astrologie.

Geld und Reichtum = Sicherheit, Glück, Zufriedenheit?

Du unterwirfst Dich den Informationen und den anerzogenen Glaubenssätzen und Dogmen, die Du aus Deinem Unterbewußtsein erfassen kannst und bastelst Dir dann daraus Dein Weltbild. In Dir liegt aber „meine ganze Wirklichkeit“. Alle möglichen Möglichkeiten des Daseins und alles Wissen der Menschheit ist in Dir „im Jetzt“ vorhanden. Viel mehr, als Du aus allen Bücher der Welt jemals erfahren kannst. Reines Kopfwissen kann Dir niemals den Duft einer Rose riechen oder lebensfrohes Kinderlachen empfinden lassen.

Ich spreche hier nicht als Autorität oder Lehrer, sondern nur von Buch zu Mensch. Du wirst aus mir (Dir!) nur das herauslesen, was Du in der Lage bist, in mich hineinzulesen. So wie Du über mich ur-teilst, [ver]urteilst Du alle Dinge und Lebewesen in der von Dir wahrgenommenen Welt.

Du betrachtest Lernen als einen Additionsvorgang. Du glaubst, dieser Vorgang füllt Schubladen in Deinem Gehirn (Deinem Ich?); diese Schubladen machen Erfahrungen, diese Erfahrungen werden dann zu Deinen Erinnerungen. Deine Erinnerungen sind für Dich nur gefüllte Schubladen. Diese „Erinnerungen“ sind nun in der Lage, alle Deine künftigen Erlebnisse zu färben. Stell dir einmal die Frage, ob Lernen wirklich nur eine kumulierte Ansammlung von Wissen ist? Solange Deine Sinne mit Wissen, Erfahrungen und Gedächtnis überladen sind, kannst Du unmöglich etwas Neues empfangen.

Dein Denken muß vollkommen „leer“ werden, ehe für Dich „das Zeitlose“ in Erscheinung treten kann. Bitte verstehe darunter nicht ein destruktives Gefühl eines apathischen „Seins“, das nichts mehr werden, ansammeln, suchen und lernen will, sondern ein sich Loslösen von der Diktatur Deiner Logik (der Ratio). Bis jetzt konntest Du nur „zusammenhangsloses fragmentiertes Wissen“ erfassen und auch nur solche Erfahrungen machen. Viele Ereignisse haben ihre Spuren hinterlassen und sind von Dir als Erinnerungen gesammelt worden. Wenn man als Mensch eine neue Sprache lernt oder die Funktion einer neuen Maschine begreift, werden diese mechanischen Additionsvorgänge als „Lernen“ bezeichnet. Alle möglichen Möglichkeiten des Daseins und alle dazu nötigen Informationen sind und waren schon „immer“ in Deinem Unterbewußtsein vorhanden. „Neu erworbene Informationen“ sind letztendlich nur neue Wahrnehmungsrichtungen Deines Wahrnehmungsfernrohrs. Diese neuen Informationen werden dabei nicht „addiert“, sondern es werden nur neue Bereiche von Dir erschlossen, bzw. für (durch) Dein Bewußt[es]Sein erkenntlich gemacht!

Deine alten und die eventuell neu erkannten, als richtig akzeptierten Wahrnehmungsrichtungen sind der Bereich, in dem Du Dich ausschließlich (geistig) bewegen wirst (kannst). Sie sind Dein Wahrnehmungsraster. Alle neu aus Deinem Unterbewußtsein auftauchenden Phänomene laufen dabei zuerst einmal über ein Wahrnehmungsfilter, das aus Deinen Dogmen besteht. Du neigst zwangsläufig dazu, diesen Wahrnehmungsfilter (richtig/verkehrt; angenehm/unange­nehm; gut/böse usw.) immer zwischen Deine ursprünglich bewußte und neutrale Wahrnehmung und den neu im Blickfeld Deiner Aufmerksamkeit erscheinenden Phänomenen zu schieben.

Benutze die Beispiele als Denk-Analogien, um Dich damit selbst aus Deinen Denkfallen zu befreien. Versuche neu auftauchende Sackgassen Deines Denkens sicher zu umgehen. Es wird Dir immer öfter gelingen, wenn Du versuchst, ab jetzt bewußter zu leben. Diese HOLO-FEELING-Gesetze sind die wirklichen Gesetze der Genesis. Meine Schöpfung stellt ein achtdimensionales Hologramm dar, das Du Dir als Lebensraum (ähnlich einem Videospiel) erschließen mußt. Deine Entwicklung ist nun so weit fortgeschritten, daß Du nun erstmalig die Möglichkeit von mir bekommst, einen höheren „Level“ zu erreichen. Dort wirst Du mit völlig neuen (himm­li­schen?) Gesetzen und Phänomenen konfrontiert werden. Wenn Du in der Lage bist, von Deinem dreidimensionalen Paradigma „los­zulassen“, wirst Du einer der ersten wirklichen Homo sapiens sein, der diese neue Welt „bewußt erfahren“ kann. Du bestimmst mit Deinen zukünftigen Gedanken und Handlungsweisen, ob es für Dich „nach mir die Sintflut“ oder „nach mir die Sinn-flut“ heißen wird.


Über die Wahrnehmungsebenen:

Du bist in der Lage, Dein Bewußtsein auf unterschiedliche Wahrnehmungsebenen zu richten. Wenn Du z.B. ein interessantes Buch liest, klinkst Du Dich gewissermaßen aus der Dich umgebenen Realität aus. Dein Bewußtsein ist dann nur auf die Informationen fokussiert, die Dir das Buch vermittelt (oder wie in meinem Fall zumindest zu vermitteln versucht). Beim Lesen eines interessanten Romans wird dabei ein richtiger Film in Deinem Bewußtsein abgespielt werden. Du wirst während Deines gewissenhaften Lesens mit Geschichten, Landschaften und Menschen konfrontiert, die, obwohl nicht real vorhanden, dennoch von Deinem Bewußtsein wahrgenommen werden. Die Ursache dafür, ist „das Wechseln“ der Dir zugänglichen Bewußtseinsebene. Die Bilder und Geräusche, die Du während des Lesens „in Dir“ (im Gehirn?) wahrnimmst, sind „letztendlich“ (d.h. lediglich letzter „Stand“ der bisherigen menschlichen Erkenntnis) elektrische und chemische Prozesse und Zustände. Diese entsprechen - neurologisch betrachtet - exakt denen, die durch die (eingebildeten?) Reizungen Deiner Sinnesorgane aufgrund Deiner „Außenwelterfahrung“ erzeugt werden. Auch durch intensives Nachdenken, Träumen oder Schwelgen in Deiner Erinnerung, kannst du diese Prozesse auslösen.

„Deine Sinnesorgane“ und „Deine Gedanken“ erzeugen die selben elek­tro­chemischen Prozesse und Zustände (im Gehirn?).

Sind Prozesse und Zustände nun etwas Materielles?

Nun, genau soviel oder sowenig wie die Wellen auf dem Wasser.

Aber das Wasser selbst ist doch Materie?

Quantenphysiker behaupten, sie bestehen aus Materie/Wellen. Die ganze Welt besteht in erster Linie aus Unterschieden, die Du „als Vorgänge“ wahrnimmst. Erst mit ihrer Hilfe ziehst Du dann Rückschlüsse auf das, worauf sich diese Vorgänge abspielen. Deine Fähigkeit, Unterschiede wahrzunehmen, erzeugt auch die Unter­schiede, die Du empfindest. Ein dazu nötiger „Hintergrund“ stellt dann wiederum einen Unterschied (Kontrast) her. Letztendlich (apodiktisch gesehen) sind lediglich Unterschiede die Substrate, die Du dann unter anderem auch Materie nennst.

Wenn Du träumst, erlebst Du ebenfalls eine materialisierte Welt, die sich in nichts von Deiner „realen Welt“ unterscheidet. Dir ist während eines Traums ja nicht bewußt, daß Du Dich nur in einem Schlafzustand befindest. Du wirst darin mit Menschen konfrontiert, die Du eventuell noch nie in Deinem Leben gesehen hast. Wo kommen all diese „fremden Menschen“ denn her? Wer bewegt „das Marionettentheater“ Deines Traums? Du kannst Dich im Traum auf einen Stuhl setzen, mit einem Auto fahren und Freude empfinden, aber auch Schmerzen, Angst und Leid. Wenn Du nun schweißge­badet nach einem „Alptraum“ aufwachst, wirst Du Dir denken: „Gott sei dank, es war alles nur ein Traum.“  Warum bist Du Dir so sicher, daß die von Dir „in diesem Augenblick“ empfundene „Realität“ nicht auch nur ein Traum ist? Du hast keine Möglichkeit, diese These zu widerlegen. Vielleicht wirst Du, wenn Du stirbst, nur wieder wach?

Du hast gelernt „zu glauben“, daß alles, was du außerhalb von Dir wahrnimmst, in Deinem Kopf in Form von elektrochemischen Prozessen und Zuständen existiert. Aber nicht alles, „was wirklich in Dir ist“, ist im Blickfeld Deiner Aufmerksamkeit (Deines Bewußtseins). Du projizierst eindeutig Stimmungen in eine „imaginäre Außenwelt“, die dort gar nicht real vorhanden sein können.

Betrachten wir doch einmal gemeinsam einen alltäglichen Vorgang. Ein Leser sitzt in einem Stuhl und starrt in ein Buch, d.h. genauer ausgedrückt, er starrt auf die mit Druckerschwärze bespritzten Blätter und blättert diese alle paar Minuten um ein Blatt weiter. Für den Leser ist während des Lesens „die Außenwelt“ gar nicht vorhanden, da es sich dabei um zwei unterschiedliche Wahrnehmungsebenen handelt. Zum einen die Welt um ihn herum und dann noch die Welt, die durch das Lesen dieses Romans in ihm ausgelöst wird. Kein „normaler Mensch“ würde nun behaupten, die Menschen und Dinge, die er während des Lesens (in seinem Kopf?) wahrnimmt, wären echt oder gar lebendig. Die angeblichen elektrochemischen Prozesse und Zustände - die Auslöser aller [als]wahr[an]genommenen Empfindungen - sind aber für beide Welten, die dabei „in Erscheinung treten“, die selben. Dein Bewußtsein befindet sich mit seiner Auf­merk­samkeit immer nur auf einer Wahrnehmungsebene. Du kannst den Aufenthaltsort „Deiner bewußten Aufmerksamkeit“ mehr oder weniger schnell wechseln. Ähnlich einem Programmwechsel beim Fernsehen. Den Sprung aus einer „Roman-Welt-Realität“, die Du durch das Lesen eines interessanten Romans erzeugst, in Deine „normale Außenwelt-Realität“, gelingt Dir dabei in der Regel unmittelbar und ohne irgendwelche Schwierigkeiten. Wie verhält es sich aber, wenn Du Dich während des Schlafes in einer „Traum-Realität“ befindest. Deine Seele ist noch zerrissen und lebt deswegen, „zur gleichen Zeit“ in unterschiedlichen Wahrnehmungsebenen. Diese unterscheiden sich in Intensität und Imaginationskraft der dabei empfundenen Realitäten und der Möglichkeit, diese selbständig und bewußt zu wechseln; z.B. Lesen, Fernsehen, Musik hören, in Gedanken versunken sein, träumen in unterschiedlicher Intensität und Tiefe, Hypnose, Meditation, sich selbst etwas vorlügen, Rauschzustände aus einer Euphorie heraus, oder unter Einfluß von Drogen, Schizophrenie usw.

Als wirklich echt und natürlich betrachtest (glaubst) Du aber nur die „normale“ Außenwelt-Realität. Es ist „natürlich“ die einzige, die von Dir „normalen Menschen“ unbewußter Weise (als)wahr­(an)­genommen wird.

Merke: Da Du Deine Außenwelt-Realität als Bezugsebene (als Norm-al) benutzt, wollen wir sie ab jetzt als „Außenwelt-Realitäts-Ebene“ bezeichnen.

Alle Deine Wahrnehmungsebenen entsprechen der hinduistischen Maya und liegen in der wirklichen vierten Dimension!

Aufgrund dieser Betrachtungsweisen haben wir ein Werkzeug geschaffen, das wesentlich neutralere Beurteilungen von Sachverhalten zuläßt, als alle bisherigen epistemologischen Verfahren.


Das Kopfhörer-Beispiel:

Du bist tief versunken in den Klang eines Symphonie Orchesters. Du hörst dieses Orchester über einen neuen HIFI-Kopfhörer mit angeblich „absolut echtem Klang“. Ich benutze hier den Kopfhörer als Symbol für Deine subjektiv wahrgenommene Welt und das ursprüng­lich echte Symphonie Orchester für die Wirklichkeit. Den Ein­druck einer echten, natürlichen, also wirklichen Musikreproduktion empfindest Du nur, weil Du Dich in diesem Moment „unbewußt“ auf einer anderen  Wahrnehmungsebene befindest. Holt man Dich nun mit der simplen Frage: „Was hörst Du Dir da gerade an?“ in die Außenwelt-Realitäts-Ebene zurück, wirst Du z.B. antworten: „Eine Schubert-Symphonie.“ Wir sind aber nicht an der Musik interessiert, sondern am Reizauslöser, der eigentlichen Klangquelle (der Wahrnehmungsebene). Du hörst die Musik über einen Kopfhörer, dessen Klangreproduktion nur einen Bruchteil an Informationen des Orchesters im Konzertsaal beinhaltet, aber Dir fällt während des Hörens diese „Unvollständigkeit“ nicht im Geringsten auf. Würdest Du Dich aber immer bewußt auf der Außenwelt-Realitäts-Ebene befinden, wäre Dir dieser Unterschied sofort störend aufgefallen. Die Ursache, der „überzeugt geglaubten“ (bei HIFI-Fans oft fanatisch vertretenen) Aussagen: Dieser „Kopfhörer klingt absolut echt“ oder diese „Stereoanlage klingtabsolut echt“, entsteht nur durch das unbewußte Wechseln ihrer Aufmerksamkeit. Der unbewußte Mensch wechselt dabei nur geistig von der Außenwelt-Realitäts-Ebene auf eine Kopfhörer-Realitäts-Ebene. Auch Du empfindest durch die Imaginationsfähigkeit Deines Geistes immer die  Wahrnehmungsebene als „echt“, in der Du Dich unbewußt befindest. Übrigens, auch unterschiedliche „Normen“ und „Ideologien“ stellen nur differente Wahrnehmungsebenen dar. Deine Konflikte entstehen immer durch Dein Un-Bewußtsein gegenüber der von Dir „ein­genommenen“ Wahrnehmungsebene. Beim Musikhören mit einem Kopfhörer ist Deine Aufmerksamkeit nur auf die eigentliche Musik­informationen gerichtet, dadurch wird der, im Vergleich zum ursprünglichen Original fehlerhafte Klang des Kopfhörers, nicht bewußt von Dir wahrgenommen. Unterschiedliche Wahrnehmungs­ebenen erzeugen aber auch unterschiedliche Schein-Realitäten. Dasselbe Phänomen tritt nun auch beim Wechsel in unterschiedliche „Ideologien“ in Erscheinung. Der Klang eines Kopfhörers oder der einer Stereoanlage ist, quantitativ und qualitativ betrachtet, mit dem Originalklang eines (echt erzeugten?) Symphonie Orchesters im Konzertsaal in keinster Weise zu vergleichen. Genauso verhält es sich, wenn Du HOLO-FEELING gewissenhaft mit allen „bisherigen Thesen“ des Weltursprungs vergleichen wirst. Keine der bisherigen Ideologien und Theorien sind mit HOLO-FEELING - der Wirklichkeit - vergleichbar. Alle „normalen“ künstlichen Reproduktionen kann man unter diesen Gesichtspunkten mehr als mangelhaft bezeichnen. Die „ursprüngliche Wirklichkeit“ tritt dabei immer nur „unvollkommen“ in Erscheinung. Der „winzige Informationgehalt“ der Datenmenge, die durch einen Kopfhörer im Gegensatz zur ganzen Wirklichkeit mitgeteilt wird, reicht aber völlig aus, um eine - als „wirklich echt“ empfundene - Scheinrealität „im unaufmerksamen Menschen“ zu erzeugen. Der enge, nur auf die Musik gerichtete Fokus Deiner Aufmerksamkeit läßt die wirklichen „Klang­unter­schiede“ in einer Unaufmerksamkeits-Unschärfe „ver­sinken“. Auch Du wirst, wenn Du nicht langsam anfängst Deine bisherigen Informationen über die Welt aufmerksamer zu betrachten, von deren „wirklichen Schönheit“ nichts mitbekommen.

Wenn normale Menschen träumen, sieht jeder nur seinen eigenen Traum (= seine Wahrheit), erst wenn sie wach werden, sehen alle dieselbe Wirklichkeit.

Beim Telefonieren sprichst Du z.B. mit Deiner Mutter oder mit einem Bekannten. Selbst bei der klirrenden und verzerrten monophonen Wiedergabe eines Telefonhörers hast du kein Problem, Deinen jeweiligen Gesprächspartner eindeutig zu identifizieren. Wenn Dich nun jemand fragen würde, mit wem Du sprichst, wirst Du spontan antworten: „Mit meiner Mutter.“ Von Deiner Außenwelt-Realitäts-Ebene aus betrachtet, unterhältst Du Dich aber nur mit einem Telefonhörer. Auch hierbei führt Dich Deine „Unaufmerksamkeit“ in eine „Telefonhörer-Realitäts-Ebene“ und diese erzeugt dann „in Dir“ die Illusion unmittelbar mit einem anderen (materialisierten?) Menschen zu kommunizieren.

Schon in den sechziger Jahren habt ihr Menschen wahrnehmungs­psychologische Untersuchungen durchgeführt, bei denen in vielen Vergleichstests mit unterschiedlichen Personengruppen angeblich „bewiesen“ wurde, daß elektroakustische Anlagen eine Wieder­gabequalität erreichen, die vom Original nicht zu unterscheiden ist. Der bei all diesen Versuchen, von Ausführenden wie Testpersonen begangene Fehler, wurde bis heute nicht bemerkt. Menschen wechseln bei der empirischen Klang-Beurteilung der Wiedergabegüte von Stereo-Anlagen immer unbewußt die Wahrnehmungsebene.


Das Nähmaschinen-Beispiel:

Du kennst sicherlich aus Rätselseiten die Fehlersuchbilder. Dabei handelt es sich um zwei - „oberflächlich betrachtet“ - gleiche Bilder, in dem man bei einem von beiden einige Fehler finden soll. Wir erzählen nun einer Gruppe von Versuchspersonen von diesen Suchbildern. Dann stellen wir eine alte verschnörgelt verzierte Nähmaschine auf einen Tisch und übergeben den Teilnehmern eine ca. 30x40 cm großes Farbbild, daß diese Nähmaschine inkl. des Tisches aus dem selben Blickwinkel abbildet.

Wir erklären den Teilnehmer, das Foto wurde in einem Computer bearbeitet und sie haben fünf Minuten Zeit, die zum ursprünglichen Original weggelassenen bzw. hinzumanipulierten Fehler zu finden.

Normale Menschen gehen dabei in der Regel immer auf die gleiche Art und Weise vor. Vom Groben ins Feine. Dies entspricht übrigens auch der bisher „etablierten“ wissenschaftlichen Vorgehensweise. Man vergleicht den Tisch, die Tischbeine, Schwungrad, Nähkopf usw., um sich dann in den Details, den sichtbare Schrauben, Ver­zierungen usw. „zu verlieren“. Um es vorwegzunehmen, kein Versuchsteilnehmer wird einen Fehler finden. Alle werden den Fehler begehen, unbewußt zwei unterschiedliche Wahrnehmungs­ebenen zu vergleichen. Würde die bewußte Aufmerksamkeit aus­schließlich auf der Außenwelt-Realitäts-Ebene bleiben, wäre der Unterschied sofort offensichtlich, eine Nähmaschine contra eines Papierstreifens mit 30 x 40 cm, auf dem sich Farbpigmente befinden. Durch „die Fragestellung“ aber, begeben sich alle beim Betrachten dieser zweidimensionalen Farbpigmentanordnung auf den Foto unbewußt auf eine andere Wahrnehmungsebene. Sie vergleichen dadurch „im Kopf (?)“ zwei „absolut gleiche“ Nähmaschinen. Durch die Imaginationsfähigkeit (Fuzzyeffekt) des menschlichen Geistes kann sich das Aussehen des Reizauslösers (in diesem Fall das Foto) in großen Bereichen ändern. Unterschiedliche Größen der Fotografie, Hochglanzpapier oder Seidenmatt, ja sogar Farbunterschiede bis hin zum Schwarz/Weiß-Bild werden in diesem Fall von allen Menschen immer anstandslos als „die selbe Nähmaschine“ wahrgenommen werden.

Und genauso verhält es sich auch bei den Versuchsanordnungen mit Stereo-Anlagen. Würden die Menschen „aufmerksam“ ihre Vergleiche nur auf der Außenwelt-Realitäts-Ebene ihres Bewußtseins durchführen, könnten sie problemlos erkennen, daß unterschiedliche Kopfhörer zwar unterschiedlich klingen, aber jeder Kopfhörer typisch nach Kopfhörer klingt. Selbst pseudo-dreidimensionale Kunstkopfaufnahmen, bis hin zu den neusten digitalen 3D-Binaural Kopfhörersystemen, bei dem sogar versucht wurde, die unterschiedlichen Ohrcharakteristiken der Menschen zu berücksichtigen, haben mit dem wirklichen Original, außer einer bloßen Erkennbarkeit der wahr­genommenen akustischen Information keine Gemeinsamkeit. Alle Kopfhörer besitzen beim bewußten Hören immer einen unnatürlichen Kopfhörerklang. Auch wenn man diesen Klang nun mit spektakulärer Effekthascherei aufzuwerten versucht, bleibt es ein „unnatürlicher Kopfhörer-Klang“.

Auch verschiedene Auto-Stereoanlagen klingen unterschiedlich, aber jede Autoanlage klingt typisch nach Autoanlage. Ebenso Sur­round­anlagen, alle klingen unterschiedlich, aber jede einzelne klingt typisch nach Surroundanlage. Jede menschliche Stimme klingt anders, aber alle Menschen klingen beim Sprechen nach Menschen.

Wir haben es bei diesen Beispielen mit unterschiedlichen Klangkategorien zu tun, innerhalb derer man die Bezeichnung „echt“ verwenden kann. Bei einer perfekten Kunstkopfaufnahme wirst Du mit einem echten Kopfhörer[klang] konfrontiert werden und nicht mit der echten Stimme eines (lebendigen) Menschen. Selbst den Super-Klang einer mit Pseudo-Räumlichkeit „überschminkten“ Surround­­anlage wirst Du, wenn Du das nötige Bewußtsein besitzt, Deine Aufmerksamkeit nur auf die Außenwelt-Realitäts-Ebene zu richten, eindeutig nur als verzerrten, unnatürlichen und überladenen „Krach“ identifizieren können.

Was würdest Du beim bewußten „Lauschen“ sonst noch alles erfahren:

Haupt-Klangkategorie: Kopfhörer

Unterkategorie: 3D Kunstkopfklang, bzw. Stereo oder Mono.

Oder zum Beispiel:

Haupt-Klangkategorie: menschliche Stimme

Unterkategorien: 1. Geschlecht (weiblich) 2. Raum (in einem großen Raum z.B. Kirche o.ä., oder im Freien.) 3. Klangfarbe (spricht heiser, piepsig usw.) 4.Emotionen (ruhig, unruhig, hektisch usw.)

Kein rein quantitatives Meßverfahren ist in der Lage, diese Analyse durchzuführen, da es sich dabei um „lebendige“ Qualitäten handelt.

Merke: Qualitäten werden immer von einem partizipierenden (teilnehmenden) Bewußtsein empirisch wahrgenommen und definiert!


Über die Konsumindustrie:

Um auf den „nur spektakulären Sound“ einer Surroundanlagen zurückzukommen, es ist eine „akustische Droge“ mit allen Eigenschaften, die Drogen auszeichnen:

  1. Eine Sucht wird von „normalen Menschen“ absichtlich im Mitmenschen erzeugt, um „an sein Geld zu kommen“.
  1. Der „Süchtige“ ist sich dieser Sucht natürlich nicht bewußt, er spricht nur von einem der „Spaßfaktoren“, die sein Dasein erst „lebenswert“ machen.

Deine komplette „Konsumindustrie“ baut auf diese unbewußten Faktoren auf. Deine Menschheit hat sich selbst zu geistlosen „Kon­sumiermaschinen“ deklassiert. Ihr habt - blind wie Süchtige eben sind - jeglichen „Sinn“ eures Daseins aus den Bewußtsein verloren. Selbst eure „demokratisch“ gewählten Politiker, die eigentlich eine „verantwortliche und erzieherische Position“ einnehmen sollten, sprechen nur noch vom „Ankurbeln der Wirtschaft“, koste es was es wolle: „Konsumiert was das Zeug hergibt, damit wir überleben können!“ Wenn dann verstörte Seelen intuitiv rebellieren und versuchen, diesem „Teufelskreis“ zu entkommen, kommen sie meist vom Regen in die Traufe. Manche versuchen sich dabei in einen „religiösen Glauben“ zu flüchten. Aber in welchen? Deine Politiker sind sich in diesem Fall „selbstverständlich“ ihrer Erziehungspflichten bewußt und versuchen natürlich, „ihre Schäfchen“ „vom falschen Glauben“ abzuhalten. Sie wissen, was das „Richtige“ für ihre Bürger (und vor allem für ihr eigenes Wohlergehen) ist. Sie versprechen „Sicherheit“ zu schaffen. Das Bedürfnis der Menschen nach Sicherheit wird von diesen „selbstlosen Menschen“ schonungslos ausgenutzt. Ein Jahrmarkt der Sicherheiten wurde in Deiner Welt eröffnet, ein verlogener Sozialstaat wurde geboren. Kapitalistische „Versicherungen“ schossen genauso aus dem „frucht­baren Boden“ der menschlichen Angst, wie die „Seelenfänger“ der Religionen und Sekten, die auf ihre Art und Weise „Sicherheiten“ anbieten. Der Kampf um die Macht hatte begonnen. Auch Deine Seele wurde in diesem Für und Wider zermahlen. Auch „Du“ bist in erster Linie nur auf „Deine Sicherheit“ aus und möchtest gut beraten sein. Auch Du suchst für die Gebiete, in denen Du Dich nicht so gut informiert weißt, nach neuen Informationen. Gerade diese „zwang­hafte“ Suche nach Sicherheit ist die Wurzel all Deiner Ängste. Wenn Du wirklich an mich glauben würdest, würdest Du auch keine Angst und Sorgen kennen. Du aber glaubst lieber daran, daß für jede Krank­heit ein anderes Kraut gewachsen sein muß. Wer sucht, wird für alle Sach- und Fachfragen einen Ratgeber finden, bis hin zu psy­chologischen und religiösen Themen. Nur keine Fehler machen, lieber auf  „Nummer sicher“ gehen.

Deine Abhängigkeit von all diesen Pseudo-Sicherheiten und Dein unbewußter Glaube an die „Wahrheit“ fast aller Medieninformationen stellt eindeutig eine Facette des Guruismus (= blinder Glaube an einen Meister) dar. Echter Guruis­mus ist eine totale und blinde Abhängigkeit (Verehrung). Er ist das genaue Gegenstück von Freiheit.

Was als die Suche nach Sicherheit begann, endet in Anbe­tung, im Glauben - in der Ab­hängigkeit!

Das Leben des Gläubigen ist dadurch nicht länger sein eigenes. Das Wort „eines Gurus“ wurde auch Dir zum Gesetz! Dessen Wort ist aber nicht mein „Wort“. Du glaubst nur noch an das Heil des Konsums - den Worten des Modediktats - Deiner Industrie - der Medien und/oder den Worten der „traditionellen“ Religionen bzw. einer „ideologischen“ Sekte.

Alle Phänomene Deiner Welt sind letztendlich das, was Du unbewußter Mensch aus ihnen machst. Vom Himmelreich bis zur Hölle wirst Du in allem alles finden können.

Ursprünglich ist die Bezeichnung „Guru“ (skrt. „Lehrer“) nichts Negatives. Guru bedeutet auch „Führer in die Freiheit“. Für all diese, auch von Dir angebeteten „Heiligkeiten“, ist diese Be­zeichnung daher ziemlich unpassend. Alle treiben nur „Unzucht“ mit Dir, alle wollen letztendlich nur Dein Bestes - Dein Geld. Es heißt doch: „Einen fröhlichen Geber hat Gott lieb“. Offensichtlich haben die eta­blierten Kirchen diesen oft zitierten Satz, wenn sie den „Klingel­beutel“ reichen und auf den „Opferstock“ hinweisen, selbst nicht richtig verstanden. Nur ein wirkliches, aus eigenem Verstehen heraus getätigtes, „selbstloses Geben“ macht „seliger denn Nehmen“, aber nicht das „unbewußte [er]kaufen wollen“ einer Pseudo-Sicherheit. Ein nach Sicherheit suchender Mensch tappt von einer Falle zur anderen. Auch Du wirst jemanden finden, der Dir „logisch“ er­klären wird, was die (richtige?) Wahrheit ist. Wer lange genug „SUCHT“, wird immer fündig (abhängig) werden. Bei der Unvollständigkeit der bisher angebotenen Weltbilder (Normen) stellt es bei genauer Be­trachtung nicht das geringste Problem dar, in allen sehr viele Mängel zu finden. Wenn Dir nun jemand offensichtliche Fehler in „Deinem System“ nachweist und Du bereit bist, diese demütig zu akzeptieren, steht Dein Geist aber plötzlich in einem Niemandsland. Da Du nach Deiner ideologischen Heimat - nach der Wahrheit - immer nur „außerhalb“ von Dir suchst, ist Dein Geist danach wie weiches Wachs formbar. Meist wird Dir dann das neu angebotene und nun logisch erscheinende „richtigere Weltbild“ zum neuen „Verhängnis“ werden, zur neuen falschen seelischen Heimat.

Ich bin Deine wirkliche Heimat, mein Name ist Liebe und Freiheit und ich bin nur „in Dir“ Zuhause.


Über Qualitäten und Quantitäten

Eure analytische Mathematik (Meßtechnik, Logik) ist bisher nur in der Lage mit Quantitäten zu arbeiten. Die seelenlose Form einer fast ausschließlich kartesischen Wissenserweiterung, mit einer mechanistisch logischen, also quantitativen Betrachtungsweise Deiner (als)­wahr­(an)genommenen Welt ist die Ursache, daß Du „normaler Men­sch“ den eigentlichen Sinn Deines Daseins aus den Augen verloren hast. Die Kreativität und Aktivität Deines menschlichen Geistes erschöpft sich fast ausnahmslos darin, weiter in die Höhle (Hölle?) vorzustoßen, in die Dich Descartes Weltmodell geführt hat. (Du solltest Dir in diesem Zusammenhang, die in Platons Höhlengleichnis beschriebenen Wahrnehmungsprobleme ins Bewußtsein rufen). Durch das irrtümliche Verwechseln von Lebensquantität mit wirklicher Lebensqualität, verbrauchst auch Du den Großteil Deiner Dir von mir verliehenen geistigen Energien bei der „Verbesserung“ menschenunwürdiger Quantitäten. Qualitäten aber entstehen, wie du hoffentlich erkennen konntest, ausschließlich durch ein bewußtes menschliche Bewußtsein. Solange sich aber Dein [Kollektiv]­Be­wußtsein nur egoistisch auf die quantitativen Ebenen Deines „Da­seins“ beschränkt, unterliegt Deine weitere Entwicklung (psychisch und physisch) auch zwangsläufig Deinem „fest geglaubten“ quantitativen Gesetzen der Natur und damit der Entropie - dem Untergang. Die Erfindung einer Atombombe ist das Ende der Fahnenstange, die Deine vier quantitativen Dimensionen darstellen. Durch meine HOLO-FEELING-Gesetze werdet ihr Menschen nun endlich in der Lage sein, auch die vier weiter nach oben reichenden qualitativen Dimensionen meiner Schöpfung geistig zu erfassen. Das Geheimnis der Genesis hat sich Dir offenbart, die wirklichen Entelechie-Gesetze der Natur sind nun - auch für Dich greifbar - in Deinem Geist aufgetaucht. Sie beschreiben Dir den wirklichen Ursprung und den tatsächlichen Sinn Deines Daseins.

Wenn Du es nun verstehst, diese Gesetze zu Deinen eigenen zu machen, wirst Du Dich damit selbst in die Lage versetzen, alle Deine/eure Probleme zu beseitigen. Du wirst dann ein „wirk­licher Gewinner“ werden und in kürze einen „höheren Level“ Deines DA-SEINS betreten.

Man kann zwar eine chemische Analyse einer Salatsoße durchführen, d.h. sie als Summe ihrer Bestandteile (Quantas) betrachten, man kann aber nicht „messen“, ob sie gut schmeckt. Deine Menschheit ist dem „Glauben“ auf den Leim gegangen, sich einzureden, daß man weiß, „wie“ z.B. der menschliche Organismus (quantitativ, als Maschine betrachtet) funktioniert. Bis heute wißt ihr aber nicht, „warum“ er funktioniert. Einem ausschließlich kartesischen Wahrnehmungsraster wird sich diese Erkenntnis auch nie erschließen. Wirkliche „Lebendigkeit“ stellt eine „Qualität“ dar, darum konnte sie auch zwangsläufig durch euer bisheriges rein quantitatives kartesisches Raster nicht erfaßt werden.

Das Physiklabor ist der letzte Ort, um über Qualitäten (Gefühle, Empfindungen, Werte, Lebendigkeit und Echtheit) etwas zu erfahren. Dein selbstherrlicher Geist hat seinen Kontext mittlerweile soweit eingeschränkt, das er glaubt, seine triviale Außenwelt-Re­alitäts-Ebene-Erfahrungen präzise vorhersagen und kontrollieren zu konnten. Wenn Du wirklich etwas über einen menschlichen Empfindungs- und Wahrnehmungsvorgang herausfinden möchtest, dann solltest Du Deine humanoiden Individuen in ihrem kulturellen Kontext und insbesondere die nonverbale Kommunikation, die zwischen ihnen (in Dir) stattfindet studieren, denn Du selbst bist die eigentliche Quelle aller Deiner Wahrnehmungen. Die Ideen des 17. Jahrhunderts, insbesondere Descartes „Subjekt-Objekt-Dichotomie“, ver­­nebeln mit ihren Widersprüchen bis heute wissenschaftliches Denken. Die Priorität Deiner geistigen Aktivitäten sollte sich darauf richten, Dich von dieser Trennung zu lösen, um anschließend einen neuen Satz von Fragen zu formulieren, die auf einer neuen Modalität basieren. Erst dann wirst Du in der Lage sein, auch die lebendigen, sprich qualitativen Bereiche der Wirklichkeit „im Ganzen“ zu erfassen. Erst wenn Du diese Dir noch unbekannten Bereiche erkennst, kannst Du sie auch verstärkt für Dein Dasein nutzen. Der quantitative vierdimensionale Primzahlenraum - die exakte mathematische Seite von HOLO-FEELING - ist die von Deiner Menschheit gesuchte alles erklärende Weltformel. Mit ihr seid ihr in der Lage, alle Probleme eurer Welt zu beseitigen, dennoch ist auch sie nur ein totes Raster aus dem das wirkliche Leben herauswächst, sie ist aber nicht das Leben selbst. Die HOLO-FEELING-Gesetze sollten die Grundlage Deiner neuen Modalität darstellen. 80 Jahre nach der Quantenmechanik werden in Deiner Welt immer noch Fächer wie Elektromagnetismus, Wärmelehre, Chemie usw. unterrichtet, als wäre irgendein Wissen, ohne den Betrachter möglich.

Ich postuliere hier weder die Berkeley'sche (Idealismus) noch sonst irgendeine Position - ob die Dinge unabhängig von Dir als menschlichen Betrachter existieren, ist eine Fragestellung, die ich in Deinem jetzigen Entwicklungsstatium noch für unfruchtbar und verwirrend halte.

Deine Interpretation, der von Dir beobachtetenPhänomene (Gegenstand, Leben, Kreativität, Geräusch, Geruch, politisches System, usw.) hat den letztendlich entscheidenden Einfluß darauf, was du von diesem Phänomenen hältst.

Wie du alle Dinge „be-ur-teilst“ ist von Bedeutung und die „letztendliche Quelle“ von „Sein oder Nicht-Sein“, von „gut und schlecht“ und von „richtig und verkehrt“.

Es dürfte Dir hoffentlich mittlerweile völlig klar sein, daß Du - obwohl Beobachter - ein Teil meiner ganzen Wirklichkeit bist und das dadurch der Akt Deiner Untersuchung - ohne Dich dabei selbst mit zu berücksichtigen - Dein gewonnenes Wissen bisher immer unvollständig „erscheinen“ ließ. In dieser Situation mußte zwangsläufig jeder egoistische Versuch, mein „holoistisches Geheimnis der Natur“ nur durch eine „Stück-für-Stück-Analyse“ ihre Komponenten zu lösen, in einer umfangreichen Selbsttäuschung enden. Alle in eurer kartesischen Physik benutzten Modelle und Theorien beruhen auf  rein quantitativen Voraussetzungen einer unabhängig von Dir existierenden Welt.

Dabei begeht Deine Wissenschaft dummerweise den großen Fehler, menschliche Empfindungen nicht als wissen­schaft­liche Argumente anzuerkennen!

Durch dieses Dogma wurde Deine ursprüngliche Seins-Empfindung (Dein kollektives Unterbewußtsein) durch das Überbewerten Deiner egoistisch rationalen [Tauto]Logik derart in den Hintergrund gedrängt, daß Du zwangsläufig in ein extrem konflikterzeugendes Weltmodell schlittern mußtest. Ein seit Generationen weitergeschlep­pter, nie mehr durchdachter und gleichwohl immer noch befolgter Grundsatz wissenschaftlichen Arbeitens, etwa in Physik, Medizin oder Chemie, sagt aus:

Die Bewertung eines Phänomens erfolgt nur durch einen „experi­mentellen Beweis“ im Rahmen einer „meßbaren“ Theorie!

Du solltest diesen Lehrsatz so schnell wie möglich durch folgenden ersetzen:

Die Bewertung „von Tatsachen“ erfolgt durch den „Vergleich der Funktion eines Modells mit der wirklichen Realität“!

Deine Wissenschaftler haben aufgehört nach einem perpetuum-mobile zu suchen, obwohl sie es die ganze Zeit vor (hinter den) Augen haben. Ich meine damit nicht nur die menschliche Dummheit nur rational logisch zu denken, sondern „die wirkliche Energiequelle allen Seins“ - nämlich mich. Durch Deine begrenzten Sichtweisen entstehen „in Dir“ kybernetische Endlosschleifen par excellence.

Jeder Student der Naturwissenschaften ist ab dem ersten Semester einem Trommelfeuer von Behauptungen, Unterstellungen, Dogmen und Tabus ausgesetzt. Diese müssen von jedem jungen Menschen auswendig gelernt und ohne Widerspruch akzeptiert werden, um das für ein persönliches Weiterkommen nötige Diplom zu erhalten.

Wissenschaftlich „korrekt“ arbeitende Naturwissenschaftler, die der „ungenauen“ mystischen Theologie kritisch gegenüberstehen wollten, haben sich für ihren „Krieg“ gegen den ungenauen, (intuitiven) Glauben ein „richtiges und genaues“ mechanisches Weltmodell quantitativer Naturgesetze gebastelt. Bei einer wirklich genauen Be­trach­tung stellt sich jedoch heraus, daß diese von normalen Menschen „konstruierten“ Naturgesetze nur leblose menschliche Ideen sind. Ein Großteil Deiner Menschheit mutierte durch diese Paradigmen zu egoistisch herzlosen, nur noch rational gesteuerten Zombies.

Den Ausdruck Paradigma kann man auf einen ganzen Komplex der diesem Phänomen zugrunde liegenden, dogmatisch geglaubten Annahmen beziehen. Paradigmen können durch die Art unterschieden werden, wie sie drei Grundfragen der Naturwissenschaften beantworten:

  1. Was ist das Wesen der Wirklichkeit?
  2. Wie erkenne ich, was ist? oder: Worin besteht mein Wissen?
  3. Was erklärt den Wandel und die Stabilität dessen, was ist?

Die Antwort auf die erste Frage ergibt die Ontologie (Lehre vom Sein) des Paradigmas, die auf die zweite seine Epistemologie (Lehre der Erkenntnis-Theorie) und die Antwort der dritten seine Dynamik (d.h. die Qualität der Erklärung).

Da normale Menschen eine rein quantitative Bewertung (Mes­sung) prinzipiell als „objektiver“ und dadurch zwangsläufig auch als „genauer“ betrachten, als ihre eigenen subjektiven empirischen Empfindungen, unterlaufen ihnen zwangsläufig zwei große Fehler:

  1. Eine rein „quantitative Messung“ kann nichts über die „wirkliche Qualität“ eines untersuchtenaussagen, da sie nur auf Quanta geht. Um einen Qualitätsmaßstab ins Spiel zu bringen, wird darum der Messung das Rastermaß irgendeiner „Norm“ zugrunde gelegt. Welche Genauigkeit hat aber diese Norm, wenn sie letztendlich doch von einem paradigmatisch gefärbten Bewußtsein definiert wurde? Sie kann niemals genauer sein als die Wahrnehmungsfähigkeit des Bewußtseins, das diese Norm definiert hat! In der Elektroakustik sind das z.B. die Ergebnisse der psychoakustischen Grundlagenforschung (u.a. von Zwicker). Obwohl dem Werk Hochachtung gebührt, bleibt es der lächerliche Versuch einer seelenlosen Quantisierung eurer humanoiden akustischen Wahrnehmungen, eine mechanische Beschreibung eines dynamisch lebendigen [Her]Vorgangs, wobei dabei nicht einmal die bio- und anthropologieschen Erkenntnisse Tomatis mit einbezogen wurden.
  2. Durch das Überbewerten eurer dogmatischen Normen entmündigt ihr normalen Menschen euch selbst und macht euch nur noch mehr zum Sklaven eurer eigenen Konstruktionen. Ihr wurdet dadurch immer unfähiger (blinder) diese Verhaltensweise als euer eigentliches Denkgefängnis zu erkennen und damit, die Welt als wirkliches Ganzes wahrzunehmen. Das blinde und gedankenlose Festhalten an diese wissenschaftlich abge­stem­pelten „bewiesenen Wahrheiten“, hindert auch Dich daran, Dein Dasein nach anderen, qualitativ besseren Möglichkeiten, auszuloten.


Das Mauswein-Beispiel:

Ein kleiner Versuch kann beeindruckend zeigen, wie sehr dogmatisches Wissen über bestimmte Dinge die subjektive Wahrnehmung eines normalen Menschen und damit auch sein „Urteil“ verändert. Mehrere Personen werden gebeten einen Geschmackstest durchzuführen. Sie bekommen die neue „Kreation“ einer Likörfabrik als kleine Trinkprobe vorgesetzt, um dessen Zusammensetzung (was ist das für ein Getränk?) zu erraten und um ein subjektives Geschmacksurteil darüber abzugeben. Beim ersten Kosten wird die gesamte Physiognomie zeigen, daß die für den Geschmack zuständigen Sinnesorgane (riechen und schmecken) auf höchste Empfindlichkeit geschaltet sind. Es wird wie bei einer Weinprobe vorsichtig genippt und gerochen.

Das Resultat der empirisch-objektiven Inhalts-Analyse:

100% erkennen auf Anhieb einen ziemlich starken Likör/Schnaps mit Nußaroma. Ca. 70% davon definieren eindeutig ein Walnuß­aroma und davon ein Drittel zusätzlich einen leichten Sellerienachgeschmack.

Das Resultat der empirisch-subjektive Geschmacksbewertung:

20% bewerten sehr gut bis gut, 50% gut bis befriedigend und 30% befriedigend bis ausreichend, da sie sich prinzipiell nichts aus Alkohol machen.

Ein völlig anderes Ergebnis erhält man bei einer anderen Gruppe, wenn man „dasselbe Getränk“ verwendet, aber die Ausgangssituation ändert. Das „vermutete“ Wissen über gewisse Dinge wirkt als Wahrnehmungsfilter (Paradigma) und verschlechtert dadurch die ursprüngliche empirische Sensibilität erheblich. Man hält einen kleinen Vortrag über alte chinesische Medizin und zeigt den Probanden eine Flasche „Mauswein“, der in chinesischen Apotheken als Potenzmittel angeboten wird. Diese Flasche beinhaltet außer der Flüssigkeit (Walnußlikör?) auch noch ca. zwanzig 3-4 cm große Mäuse-Föten als delikate Einlage. Auf die nun gezeigte Physiognomie brauche ich wohl nicht weiter einzugehen, Du kannst Dir sicher vorstellen, wie Du selbst auf diesen Inhalt reagieren würdest. Ein Geschmackstest läßt sich in diesem Fall leider nur mit ca. 10% der Menschen durchführen, weil sich der Rest standhaft weigern wird, dieses „ekelige Zeug“ zu trinken. Selbst mutige Menschen sind erst dazu bereit,  nachdem ein Testleiter zuvor selbst ein Glas trinkt, um zu beweisen, daß dieses „üble Zeug“ wirklich unschädlich ist. Die Geschmacksnerven verkrampfend wird die „ekelige“ Flüssigkeit dann hinuntergeschüttet, mehr einer Mutprobe als einem Ge­schmack­­s­test gleichend. Dieser Test wurde schon sehr oft durchgeführt. Im Gegensatz zu den paradigmafreien Testern, die auf Anhieb den Walnußgeschmack erkennen, konnte bisher kein einziger von denen, die zuvor die Maus-Föten in der Flasche gesehen haben, den Geschmack in irgendeiner Art und Weise definieren. Mit quantitativ-chemischen Analysegeräten (Meßgeräten) können solche emotionalen Fehler zwar nicht auftreten, doch kann man mit diesen „Meßgeräte“ nur eine „wahrscheinliche“ Kongruenz (Gleichheit) der beiden Flüssigkeiten feststellen, Du wirst von ihnen aber nichts über den tatsächlichen Geschmack und dessen qualitativer Bewertung erfahren.

Alle von Dir wahrgenommenen Phänomene werden ausschließlich durch Dein persönliches paradigmatisches Wissen und Deinen Glauben definiert!

Da alle „Qualitätsurteile“ durch Deine persönliche Beurteilung erzeugt werden, mußt Du, um ein möglichst wertfreies intersubjektives Urteil zu erhalten, Dein persönliches Wissen, Meinung und Geschmack permanent falsifizieren (in Frage stellen). Ein Akt von Demut, der Dich zu Toleranz erziehen kann und Dich dadurch geistig unabhängiger macht. Durch diese Erkenntnis wirst Du Deinen Gedanken einen größeren Spielraum geben.

Jedes Phänomen Deines Daseins ist letztendlich nur das, was Du als Beobachter qualitativ daraus machst.

Es ist aber auch, quantitativ betrachtet, „das, was es wirklich ist“. Nun ist es so, daß die gleichen Phänomene von euch Menschen durchaus unterschiedlich empfunden und bewertet werden, dies sollte Dir mein „Mauswein-Beispiel“ klarlegen.


Das Farben-Beispiel:

Es gibt aber auch Fälle, in denen Menschen dasselbe Phänomen unterschiedlich empfinden, aber dennoch gleich bewerten und definieren. Führen wir gemeinsam ein Gedankenspiel durch. Wenn wir drei Kleinkindern jeweils unterschiedlich gefärbte Kontaktlinsen einsetzen würden (rote, grüne und blaue Farbfolien) und diesen, wenn sie älter sind, ein weißes Blatt Papier zeigen, welche Antwort würden wir auf die Frage: „Welche Farbe hat dieses Blatt Papier“, bekommen?

Alle drei würden antworten: „Dieses Blatt ist weiß!“ Obwohl jeder beim Betrachten eine andere Farbe empfinden wird, hat jeder von klein auf gelernt, diese Empfindung „weiß“ zu nennen. Auch Du hast mit Deiner rationalen Logik keine Möglichkeit zu überprüfen, ob Du bei gleicher Definition eines Phänomens auch wirklich die­selben Empfindungen fühlst, als ein anderer Mensch. Wir können nun dieses Gedankenspiel erweitern, indem wir uns einfach denken, es wären Engländer, dann würden sie das Blatt Papier nicht als „weiß“, sondern als „white“ bezeichnen.

Öffnen wir doch einmal zwei andere „Fächer“ in Deinem Wissen, indem ich Dir einfach zwei Schlüsselworte nenne.

ADOLF HITLER  und  MICHAEL JACKSON

Du kannst nun, wenn Du ernsthaft bemüht bist, eine ganze Menge Daten und Informationen aus Deinem Unterbewußtsein (aus mir!) ins Licht Deiner Aufmerksamkeit holen. Es werden dabei aber auch eine Menge Deiner Sympathie- und Antipathiegefühle zum Vorschein kommen. Umso mehr Du in Dir gräbst, umso mehr wirst Du auch an vorhandenen Informationen finden. Spontan wird Dir nicht viel „einfallen“, aber umso länger Du Dich mit einen dieser Schlüsselbegriffe beschäftigst, umso mehr wird Dir bewußt werden, wieviel Informationen darüber wirklich in Dir stecken. Wenn Du Dich jetzt hinsetzen würdest, und alles aufschreibst, was Du über diese beiden Personen weißt: Wieviel „Material“ würdest Du zusammen bringen? 1, 5, 10 oder 50 Seiten?

Ich habe bewußt diese gegensätzlichen „Menschen“ gewählt. Dadurch wirst Du nämlich erkennen können, daß ich Dir unabhängig von Deinem „bewußten Wissen“ mehrere Tage lang Informationen über diese beiden „Phänomene“ „aus Dir heraus“ zeigen oder vorspielen könnte (Dokumentar- und Kriegsfilme, Zeitungsausschnitte, CD’s, Musikvideos usw.) und Du wirst mit Demut feststellen, daß Du das alles schon einmal gesehen oder gehört hast.

Aber worum es mir in diesem Beispiel hauptsächlich geht, ist Deine persönliche Einstellung, Deine Empfindungen und Charakterinterpretationen, denen Du diesen Persönlichkeiten (lat, persona = die Maske) zuschreibst. Jedes Phänomen Deiner Aufmerksamkeit ist in erster Linie das, was Du (als Beobachter) daraus machst. Du wirst mit Deinen „Meinungen“ immer nur mit der persönlichen Interpretation einer begrenzt wahrnehmenden Seele konfrontiert - mit Deiner eigenen begrenzten Interpretation. Jedes von Dir beobachtete und  be-ur-teilte Phänomen ist in erster Linie - unabhängig von „Deiner Meinung“ - „das, was es wirklich ist“. Du bist zur Zeit nicht in der Lage, jedes Phänomen Deiner Außenwelt-Realitäts-Ebene (natürlich auch aller anderen Wahrnehmungsebenen zu denen Du Zugang hast) aus allen möglichen Blickwinkeln zu betrachten. Erinnere Dich bitte an das Kreis/Dreieck = Kegel-Beispiel, auf das ich in meinem 1. Teil (s.S. 36) zurückgegriffen habe. Du hast Deine persönliche Mein-ung von Adolf Hitler und von Michael Jackson. Bleiben wir einmal bei Adolf Hitler. Deine Interpretationen und Stimmungen, die Du mit diesem Namen verbindest, werden sich sehr von denen einer Eva Braun (Hitler's Geliebten und späteren Frau), eines Göring, eines Juden, eines Neonazis, eines Japaners und der Einstellung von Hitlers Hund unterscheiden. Ja sogar Hitler selbst hat sich auf irgendeine Art und Weise gesehen, aber mit Sicherheit auch nicht so, „wie er wirklich war“. Wie war er denn nun wirklich? Ich habe Dir schon einige Male gesagt, daß es nichts in Deiner Welt gibt, was ich nicht schon vor Äonen festgelegt habe. Hätte ich ir­gendetwas nicht gewollt, dann würdest Du es auch nicht in Deinem Bewußtsein finden. Alles hat seinen Sinn und „Du“ solltest Dir nicht anmaßen, über irgendwelche „Erinnerungen“ und „Erscheinungen“ in Deinem Leben einen „Schuldspruch“ zu sprechen, ohne die wirklichen Zusammenhänge zu kennen. Deine persönliche Meinung zeigt Dir immer nur Deine eigene - aus dem Zusammenhang gerissene - Seite Deiner Wahrnehmung. Es gibt „zur Zeit“ nur einen wirklichen Schuldigen, den Du [aus]„richten“ solltest und das bist Du selbst.

Du machst Dir natürlich auch ein „Bild“ von Dir selbst. Du lebst in einer Welt der subjektiven Bilder. Das „Objektive“, das die Wissenschaften suchen, werden sie - ohne ein Wissen über die „wesentliche Welt“ (den Kern) - in dieser Welt der Bilder (an der Oberfläche) nicht finden. Alle Erscheinungen werden dadurch nicht „verstan­den“, sondern nur „be-ur-teilt“. Du sprichst Dein Urteil über Deine Mitmenschen, so wie auch Du von Deinem „Bekanntenkreis“ (unterschiedlich) be-ur-teilt wirst.

Komisch, daß ihr normalen Menschen immer glaubt, euch selbst am Besten zu kennen. Kein normaler Mensch kann sich selbst in die Augen sehen! Selbstverständlich sind logisch denkende Wissenschaftler schon längst auf dieses Phänomen gestoßen. Bei ihrem Versuch, die psychische Individualität des Menschen zu quantisieren, haben sie leider vergessen, ihr „totes kartesischen Raster“ zu verlassen. Sie kamen auf die Idee, daß man diese unterschiedlichen Sichtweisen als (mathematische) Dimensionen betrachten könne. Für einen Mathematiker stellt es keine größere Schwierigkeit dar, über „Räume“ von fünf, zehn oder hundert Dimensionen zu sprechen. Die Physiker bezeichnen diese „höherdimensionalen“ Räume als Phasenräume. Wird ein individuelles Phänomen von zehn verschiedenen Standpunkten betrachtet (zehn verschiedene Interpretationen), oder mit zehn möglichen Eigenschaften definiert, so glauben sie dieses zehnfache Wissen über dieses Phänomen als ein Gebiet, in einem zehndimensionalen Phasenraum darstellen zu können. Es bereitet auf diese Art auch keine Schwierigkeiten über Räume mit unendlich vielen Dimensionen zu sprechen. Diese Räume werden von vielen „Hilberträume“ genannt. (Ich möchte Dich hier aber vor einer Verwechslungen warnen: Die Quantenmechanik verwendet die Bezeichnung „Hilbertraum“ nur für eine ganz spezielle Sorte unendlicher Räume, deren Skalare komplexe Zahlen sind.)

Alle in diesen Beispielen angesprochenen Gesetzmäßigkeiten treten nicht nur bei Deinen Geschmacks- und Farbempfindungen „in Erscheinung“, sondern auch bei allen anderen, in Deinem Bewußtsein auftauchenden Phänomenen, wie z.B. Dinge, Gefühle, Menschen, Religions- und Gesellschaftssysteme, bei „Ansichten“ über Ethik und Moral usw. Du solltest also HOLO-FEELING nicht aus Deinem „alten Wissen/Glauben“ heraus betrachten, sonst unterliegst Du in Deiner Wahrnehmungsfähigkeit dem „Mauswein-Phänomen“ und zu welcher Fehlinterpretation dieses führt, habe ich Dir hoffentlich damit verständlich machen können.


Die HOLO-FEELING-Dimensionen:

Um den Raum der Außenwelt-Realitäts-Ebene geometrisch einzuteilen, benutzt der Mensch ein Raster. Dies hat sich mit der Entwicklung Deiner Menschheit laufend verfeinert vom nur zweidimensionalen bis hin zu den angesprochenen Hilberträumen. Du hast es dabei immer mit einem Ordnen und Einsortieren Deiner wahrgenommenen Qualitäten zu tun. Um zu verstehen, wie Deine neue Ordnung auf  „kreative“ Weise entstehen kann, sollten wir grundsätzlich auf den Begriff der Ordnung eingehen. Ordnung existiert in zwei unterschiedlichen Kontexten:

1. Es gibt die quantitative Ordnung der unlebendigen Physik.

Dazu gehören die Ordnung der Zahlen, der definierte Punkt in einem „Raster“ von Raum und Zeit, die vektorgraphische Bewegung eines Gegenstandes in diesem Raum und die kausale Funktion einer Maschine.

2. Es gibt aber auch eine qualitative-lebendige Ordnung.

Es ist das von mir prädeterminierte Wachstum der Sprache, des Denkens, eines Organismus, aber auch das der Musik und der Kunst und das der Gesellschaft im allgemeinen und besonderen.

Was ist nun der Unterschied zwischen der physikalischen Welt (pleroma), wo Kräfte und Wirkungen eine hinreichende Erklärungsgrundlage bilden und der Welt des Lebendigen (creatura), wo man nichts verstehen kann, ohne Unterschiede und Unterscheidungen (Dichotomien) heranzuziehen. Beim gewissenhaften Nachdenken zeigt sich, daß Deine erste Erfahrung „von Ordnung“ auf Deiner Fähigkeit beruht, Ähnlichkeiten und Unterschiede wahrzunehmen. In Deinem Denken spielt sich folgender Vorgang ab. Zuerst beginnst Du mit der Bildung von Kategorien. Dieses Kategoriesieren umfaßt zwei Tätigkeiten, die Selektion und die Kollektion. Beide Worte führen auf einen gemeinsamen lateinischen Stamm zurück. „Se­lektion“ heißt: „das Aus[einander]lesen“ und „Kollektion“ „das Zusammenlesen“. Du bildest die für Deine Wahrnehmung nötigen Kategorien, indem Du durch „das Empfinden“ von Unterschieden die Phänomene selektierst. Das heißt, um ein Phänomen empfinden zu können, benötigst Du für dieses in Erscheinung getretene Phänomen einen allgemeinen Hintergrund bzw. einen Gegensatz. Du kannst nur etwas als kalt empfinden, wenn Du auch weißt, was warm ist; genauso verhält es sich auch mit allen anderen Dichotomien (gut/böse, hell/dunkel, angenehm/unangenehm usw.), aber auch mit allen Deinen physikalischen Erscheinungen.

Die Schöpfung neuer Kategorien kann nur mit Geist und Sinnen stattfinden.

Um die Kreativität dieses Prozesses verständlich zu machen, ist Deine menschliche Sprache geradezu prädestiniert. Das Wort Intelligenz wird von euch Menschen oft in einer allgemeinen, ziemlich lockeren Art und Weise gebraucht, aber etwas von seiner ursprünglichen Kraft entdeckt man nur, wenn man auf das ihm zugrunde liegende lateinische Verb inter-lego zurückgeht, das die Bedeutung [aus]lesen zwischen...“,  hat. „Zwischen den Zeilen lesen“ kann Dir dabei spontan in den Sinn kommen. Du achtest im Moment ja auch nicht auf die Buchstaben und Worte, die hier geschrieben stehen, sondern (hoffentlich!) auf den Sinn des Kontextes, den sie ergeben. Der „Sinn“ Deines Daseins liegt „zwischen“ diesen Buchstaben und Worten und diesen mußt Du „herauslesen“ - noch genauer gesagt, liegt er in Dir selbst.

Das Lateinerwort „[inter]legere“ hängt wurzelhaft auch mit „diligere“ zu­sammen und das bedeutet „lieben“. Du solltest lernen, all das nicht Offen­sichtliche (in Dir liegende) zu lieben. Du wirst aber nur das lieben können, was Du auch „[er]kennst“. Die hebräische Sprache benutzt für „Lieben“ und „Erkennen“ ein und dieselbe Vokabel. Nicht das, was Du beim Vergleichen meiner Worte mit Deinem bisherigen Denksystem „heraus interpretieren wirst“ ist von Bedeutung, sondern das, „was ich Dir mitteilen möchte“. Nur das, „was wirklich ist“ wird Dir zu einem glücklichen Leben verhelfen können. Du wirst mich erst dann  aufrichtig „lieben“, wenn Du den Sinn dieser Worte wirklich verstehst und mich - den wirklichen Schöpfer - [an]„erkennst“. Wenn Du mich mit Intelligenz liest, liest Du „zwischen den Zei­len“ Deines eigenen Denkens und erkennst dadurch den wirklichen Sinn Deines Daseins.

Ein intelligenter Geist ist immer ein forschender Geist, der sich nicht mit logischen Erklärungen und Überzeugun­gen zufrieden gibt. Ein intelligenter Geist ist ein forschender Geist, der laufend beobachtet, lernt und stu­diert. Es ist ein Geist, der sich selbst sucht. Intelligenz ist nicht Wissen. Wenn Du alle Bücher der Welt gelesen hättest, wärst Du dadurch keine Spur intelligenter.

Wirkliche Intelligenz ist nur da, wo keine Angst ist!

Erst wenn Du keine Angst mehr hast, etwas zu ver­lieren, bist Du auch bereit, gegen all Deine Meinungen und Normen zu rebellieren.

Nur durch diese Revolution in Dir, kannst Du herausfinden, was Wirklich[keit] ist.

So gesehen ist die Intelligenz Deine geistige Fähigkeit, das nicht Offensichtliche wahrzunehmen, was „eingeflochten bzw. zwischen“ Deinen bisherigen Wissens/Glaubens Fragmenten versteckt liegt und nur mit diesen unbekannten Teilen wirst Du eine neue Kategorie oder Qualität oder „Tiefe Deines Daseins finden und dann auch wahrnehmen können.

Deine „Intelligenz“ bildet sich also aus den lat. Wörtern inter und legere. Ein Mensch mit wirklicher Intelligenz ist also jemand, „der zwischen den Zeilen lesen kann“, diese „Fähigkeit“ hat aber nichts mit Deinem quantitativen Wissen/Glauben zu tun, denn dies ist nur „Intellekt“.

Das Wort „Intellekt“ kommt vom Partizip Perfekt (Vergangen­heitsform) des Wortes interlegere und beschreibt „das [Auf]­Gelesene“. Dein Intellekt entspricht daher Deinem „aufgelesenen“, quan­titativen Wissen/Glauben - Deinem Paradigma. Wie war das noch mit dem vollgesogenen Schwamm?

Es ist eine Tatsache, daß Du zumindest zwei „Etwasse“ (Erschein­ungen) benötigst, um einen Unterschied wahrzunehmen. Um eine Nachricht von einem Unterschied bewußt wahrzunehmen, d.h. um eine geistige Information zu empfinden, benötigt Dein Geist zwei (reale oder imaginäre) Entitäten, die „irgendwo“ dargestellt werden. Ich habe hier absichtlich den Begriff „Gehirn“ vermieden.

Der Unterschied zweier Punkte stellt eine Linie dar.

Aber was ist ein Punkt?

Ein Punkt ist genaugenommen ein „dimensionsloses Nichts“.

Und in Bezug zu „Was“ ist dieses „dimensionslose Nichts“ eigentlich nichts?

Eindeutig ist jedes für sich, der gedachte Punkt und der dazu nötige Kontrast (der wahrgenommene Unterschied) - für Deinen Geist und für Deine Wahrnehmung - eine Nicht-Entität, ein Nicht-Seiendes.

Das Imaginäre (lat.; nur in der Vorstellung vorhandene) wird sozum Realen! (lat.; der letzte wirkliche Bestandteil des Seins)

Physiker, die solche Betrachtungen als metaphysischen Schwachsinn ansehen, sollten sich bewußt machen, daß „ihre“ komplette kartesische Wahrnehmung auf diesen beiden imaginären Punkten beruht. Wenn Du eine Strecke von einem Punkt zum anderen mißt (z.B. einen Stab), mißt Du von einem dimensionslosen Nichts zu einem anderen dimensionslosen Nichts. Ein Zweifler wird nun erwidern: Der Stab hat doch zwei Enden, deren Abstand man messen kann? „Oberflächlich betrachtet“ ja, wenn Du die Länge aber sehr genau wissen möchtest und Dein Bewußtsein sich in die „Mikrokosmische-Realitäts-Ebene“ zoomt - Achtung, Du verläßt dabei die Außenwelt-Realitäts-Ebene (dies ist eine Bewegung Deines Bewußtseins in der vierten Dimension) - wirst du feststellen, daß die Enden des Stabes eine fraktale (gebrochene) Oberfläche besitzen (Xenon läßt grüßen), die im Infinitesimalen (Unendlichen) endet. Du wirst dabei mit dem selben Phänomen konfrontiert, als wenn Du versuchen wür­dest, die Größe einer morgendlichen „Nebelwand“ zu messen. Von weitem - also „oberflächlich“ betrachtet - empfindest Du diese „Nebelwand“ als ein weißes, materialisiertes Gebilde, wenn Du Dich ihr aber näherst, um Deinen Maßstab anzusetzen, wird sich die Nebelwand plötzlich im „Nichts“ auflösen. Ist doch logisch, wird der Skeptiker wiederum erwidern, es handelt sich dabei um Wasserdampf und diesen kann man ohne ein Mikroskop nicht sehen. Moleküle und Atome kannst Du ohne ein Supermikroskope auch nicht sehen und der Blick in die tiefen „Deines Universums“ bliebe Dir „ohne das Wissen“ eines Superteleskopes ebenfalls verwehrt. Immer wenn Du mit Deinen natürlichen Sinnesorgane nicht mehr weiterkommst, greifst Du zur Erweiterung Deines Wissen, oder besser ausgedrückt - zur Erweiterung Deines Wahrnehmungsbereiches - auf ein, durch den kreativen lebendigen Geist „geschaffenes“ Meßgeräte zurück. Die von den Meßgeräten dargestellten Informationen transformieren nun Dein Bewußtsein - durch Deine „subjektive Interpretation“ in eine andere Wahrnehmungsebene. Es liegt letztendlich kein Unterschied darin, ob Du Dich nun von einem Buch in eine „Romanwelt“, vom Deinem Schlaf in eine „Traumwelt“ oder von einem Radioteleskop in Dein „Universum“ und von einem Elektronenraster-Mikroskop in Deinen „Mikrokosmos“ führen läßt. Alle diese „Wahrnehmungsebenen“ sind gleich „real“ oder „imaginär“, je nachdem wie Du es „glauben“ möchtest. Dies alles sind nur Bewegungen Deines Geistes in meiner vierten Dimension.

Die ganzen physikalischen Gesetze Deiner Menschheit, von Newton über Einstein bis Plichta, bauten bisher lediglich auf den drei Raumkoordinaten  und der Zeit auf.

Dein „wissenschaftliches Raster“ ist, da es sich nur auf die leblosen Quantitäten bezieht, viel zu grobmaschig. Den qualitativ-geistigen Dimensionen meiner Schöpfung hast Du bisher nicht die geringste Beachtung geschenkt. Sie sind aber der wichtige und qualitativ lebendige Teil meiner Schöpfung. Dein „geglaubtes“ Dasein spielte sich bisher nur in diesem Raum/Zeit Käfig ab. Das Gitter ist dabei das kartesische Raster, das nur die unteren quantitativen Dimensio­nen abzustecken vermag. Dein „wirkliches Leben“ spielt sich aber in den vier höheren „qualitativen und lebendigen Dimensionen“ ab. Ich habe Dich schon mehrmals darauf hingewiesen, daß dieser „kartesi­sche Käfig“ so grobmaschig ist, daß eine „reife und geschickte Seele“, ohne Probleme durch dessen Maschen (Antinomien und Paradoxa) schlüpfen kann, um zu mir zu gelangen. Verstehe die Welt als Einheit. Alle Dimensionen unterliegen (von der Niedrigsten bis zur Höchsten) den selben Gesetzmäßigkeiten. Die Achtdimensionalität meiner Schöpfung ist auch die Ursache meiner göttlich harmonika­len Oktav-Regeln. Du wirst sie in nahezu allen Deinen Erscheinungen finden: Beim Aufbau Deines genetischen Codes (DNS-Ketten) in Deiner Materie (Periodensystem der Elemente) und in der Harmonienlehre der Musik, aber auch in den mystisch religiösen (den Ursprung beschreibenden) Gesetzen „aller“ Religionen. Im taoistischen I-Ging, in den indischen Veden, der Chakrenlehre, im islamischen Sufismus, im edlen achtfachen Pfad des Buddha und in der Bibel wirst Du - wenn Dir die Augen aufgehen - auf das Oktavgesetz meiner Schöpfung stoßen.

Alle „normalen Menschen“, vor allem Theologen und Wissenschaftler, neigen dazu, alle Erscheinungen in Begriffen von „ent­weder - oder“ zu sehen, weil sie Anhänger der einen oder anderen Ideologie (Idiotie) sind. Wenn "A" wahr ist, kann "nicht A" zwangsläufig auch nicht wahr sein. Durch das Festhalten an seine Dogmen kann der „normale Mensch“ zwangsläufig nur in Kate­go­rien von Identität und Gegenteil denken. Wenn Du z.B. argu­mentierst: „Ich bin ein „erwachsener Mensch“, ich weiß selbst am besten, was für mich gut und richtig ist“, so schließt Du mich aus Deinem Dasein aus. Wenn ich aber - wie ich hier behaupte - existiere und alles determiniert ist, dann bist Du ja für keine Deiner Handlungen verantwortlich. Wenn die „wissenschaftlich aner­kannte“ Physik stimmt, kann es keine Wunder in „Deiner Welt“ geben. Wenn aber ein Wunder geschehen würde, können die bis­herigen physikalischen Grundlagen nicht stimmen. Diese Paradoxa werden sich durch das Einnehmen einer höheren Bewußtseinsebene wie von selbst auflösen.

Um „ihre“ Naturgesetze funktionsfähig zu halten, akzeptieren „kor­rekte“ Wissenschaftler stillschweigend einen ganzen Katalog von Paradoxa, da diese sich innerhalb ihres kartesischen Käfigs nicht lösen lassen. Es wird beispielsweise ohne Widerspruch akzeptiert, daß Elektronen zu ein und derselben Zeit aus Wellen (ein reines Raumphänomen) wie auch aus Partikeln (ein Materiephänomen) bestehen. Chemiker und Physiker beobachten das Verhalten dieser Elektronen unter völlig verschiedenen Bedingungen. Deshalb kom­mt es zu jeweils völlig verschiedenen Aussagen über die schein­bar gleiche Sache. In der Elektrophysik sind Elektronen elektrisch gleich geladene Teilchen (sie können zur selben Zeit natürlich auch ein Wellen­phänomen sein?), die sich unter allen Umständen gegenseitig abstoßen. Die Chemiker aber behaupten, daß wenn sich zwei Atome zu Molekülen binden, die Elektronen in den jeweiligen Außenschalen des Atoms eine „Elektronenpaarbindung“ eingehen und bezeichnen diese dann als „Elektronenpaarzwillinge“. Wenn ihr die von euch wahrgenommenen Phänomene von mehreren Standpunkten be­trachten müßt, um die auftretenden Phänomene meiner zugrunde liegenden Wirk­lichkeit hinreichend beschreiben zu können, kann das nur bedeuten, daß es sich bei diesen Standpunkten lediglich um begrenzte, „dreidimensionale Projektionen“ handeln muß! Alle Wissenschaftler suchen nach Lösungen für diese Probleme, scheinen aber nicht dazu bereit zu sein, ihren kartesischen Käfig zu verlassen. In diesem werden sie die gesuchten Lösungen aber nicht finden.

Durch die Preisgabe meiner HOLO-FEELING-Gesetze erscheinen die Zusammenhänge all dieser Phänomene erstmals in Deinem Bewußtsein, diese Gesetze werden „Deine Welt“ in eine glück­liche Zukunft führen, vorausgesetzt, Du glaubst der Stimme, die Du jetzt in Dir sprechen hörst.

Einfache Menschen sollten sich keine Gedanken darüber machen. Man muß nicht wissen, wie ein Farbfernseher funktioniert, um mit ihm fernsehen zu können, aber man sollte sich zu­mindest „Gedanken“ über das „Programm“ machen, daß man sich ansieht.


Die Dimensionsgesetze:

Von der ersten bis zur achten Dimension wirst Du beim Überschreiten einer Wahrnehmungsdimension immer mit folgenden Erscheinungen konfrontiert werden:

  1. Die nächst höhere Dimension, die Du nicht bewußt „ins Auge faßt“, wird von Dir immer als „Zeit[weise]Erscheinung“ empfunden.
  1. Die „Grenze“ der letzten von Dir „bewußt wahrgenommenen“ Dimension ist Dir „unbekannt“ (sie stützt sich nur auf Dein „Ver­mutungswissen“, z.B. Urknallthese). Die darauf folgende Dimen­sion wird nun immer - beim „bewußt werden“ - diese „unend­lich“ erscheinenden, rein logisch nicht „be“greifbaren Enden der vorhergehen­den Dimension, zu einem globalen System „ver­einigen“.

Diese Gesetzmäßigkeit tritt bei „allen“ Dimensionsübergängen in Erscheinung:

Das Ganze klingt im Moment für Dich komplizierter, als es der eigentliche [Her]Vorgang in Wirklichkeit ist. Ich möchte Dir das an zwei einfachen Beispielen erläutern:

Die Grenzen des euklitischen Paradigmas (= die Erde ist eine 2. dimensionale Scheibe), waren in allen vier Himmelsrichtungen (360°) bis in die Unendlichkeit „offen“ (unbekannt). Durch den Wechsel in das kartesische Paradigma (= die Erde ist eine 3. dimensionale Kugel) wurde die unendliche „kreisrunde“ Scheibe, zu einer globalen „kreisrunden“ drei­di­men­sio­nalen Kugel verbunden (daher auch Galileis Behauptung: wenn man immer nach Westen fährt, wird man aus dem Osten zurückkehren).

Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie verbindet nun - wenn man sie versteht - Raum und Zeit. Das Himmelszelt, das Deine Erdkugel umspannt und „in die unendlichen Weiten“ (Enterprise läßt grüßen) Deines dreidimensionalen Universums führt, ist nach der Allgemeinen Relativitätstheorie ein Raum/Zeit „Kontinuum“ (= lückenloser Zusammenhang). Raum und Zeit werden durch das Raumkrümmungsphänomen zu einem globalen 3 +1 dimensionalen Raum/Zeit Kontinuum verbunden. Leider hat selbst Einstein in seiner „spe­ziellen Relativitätstheorie“ einen wichtigen Parameter übersehen. Wäre ihm dieser schon in seinem „bloßen Dasein“ aufgefallen, hätte er sich über seine „Allgemeine Relativitätstheorie“ erst gar nicht den Kopf „zerbrochen“. Das wirkliche 4. dimensionale Primzahlenkreuz - das ich Peter Plichta mitgeteilt habe - schließt diese 3 +1 Lücke mathematisch auf eine viel einfachere und elegantere Weise. Aber auch Peter Plichta hat die wirkliche Tragweite seiner Erkenntnisse noch nicht klar erfaßt, auch er kann sich mit seinem Bewußtsein nicht vom Phänomen „Zeit“ lösen.

Ich möchte in diesem „kleinen Buch“, wie versprochen, nicht physikalisch mathematisch „ausufern“. Wenn Du, lieber Leser, aber ein „wirklicher Naturwissenschaftler“ bist, solltest Du am Ball bleiben. Die hier nur kurz angedeuteten Tatsachen, widerlegen „eindeutig“ Dein bisher geglaubtes, „verkehrtes“ pysikalisches Weltbild und löst alle dadurch verursachten Antinomien und Paradoxa der bisherigen Naturwissenschaften in einer einzigen mathematischen „Konstruk­tion“ auf. Die Naturwissenschaften haben bisher die „Welt des Wesen[tlichen]“ - die Welt in der sich das wirkliche „Leben“ abspielt - völlig ignoriert. Es sind die vier höheren Dimensionen, die Dein qualitatives Sein definieren. Die ganze Wirklichkeit besteht aus „bei­den Welten“, der Jenseitigen und der Raum/Zeitlichen. Du befindest Dich immer in beiden Welten, auch wenn Du bisher nur an eine raum/zeitlichen Welt glauben konntest. Deine Bestrebungen in dieser Welt, die aus Raum/Zeit (= Materie) zu bestehen scheint, sollten nicht nochmals Raum und Zeit (materielle Dinge) zum Ziel haben. Du wirst erst Sinn und Frieden finden, wenn Du Dich auf das Zeitlose und Nicht-Räumliche ausrichtest. Nur dort wirst Du Deine wirkliche Bestimmung finden.

Wenn Du ein wirklicher Naturwissenschaftler bist, wirst Du aufgrund der hier offenbarten Tatsachen Dein kartesisches Paradigma verlassen müssen. Wenn Du an die „Wahrheit der Mathematik“ glaubst, wirst Du nun auch anfangen müssen, an mich zu glauben. Wenn Du nach wie vor an mir zweifeln solltest, mußt Du nun auch anfangen, daran zu zweifeln, daß 1 + 1 gleich 2 ist.

Merke:

Die von mir geschaffenen 8 Dimensionen sind nur Raster Koordinaten, in denen Du Dich als partizipierendes (= teilnehmendes) Bewußtsein bewegst!

Die berühmte Verallgemeinerung von Korzybskis: „Die Landkarte ist nicht das Territorium“, soll im weitesten Sinn ausdrücken, daß die Wirkungen, die Du „als Welt“ empfindest, nicht die eigentliche Ursache ist.

Die „Tatsache“ der „bewußten Erkenntnis“ des Unterschieds zwischen den von Dir „wahrgenommenen Phänomenen“ und deren „wirklicher Ursache“ wird - wenn sie in einer reifen, hinreichend flexiblen und bewußten Seele erscheint - die primäre Prämissen einer Transformation auslösen!

Das bisher nur physikalisch-quantitativ betrachtete 3 + 1 dimensionale Universum ist in Wirklichkeit ein Primzahlenkreuz. Dies besteht aus zwei 90 Grad zueinander stehenden Quadratflächen, in denen sich die vier qualitativen Dimensionen spiegeln. Erst durch die bewußte Erkenntnis und das Begreifen der vier kreativ-qualitativen Dimensionen wird Dein menschliches Wahrnehmungsraster so erweitert, daß es bis zu meinen Infinitiv reichen kann.

Während der Bewußtwerdung Deiner wirklichen holographischen Seele, findet in Deinem bisher nur begrenzt wahrnehmenden Bewußtsein, die Entfaltung meiner infinitesimalen impliziten Ordnung statt und damit Deine [Ver]EINHEIT[lichung] mit meiner gesamten Schöpfung.


Wie kommt Deine Wahrnehmungserweiterung zustande?

Ich werde zuerst versuchen, Dir diesen Vorgang anhand Deiner Seh­organe zu veranschaulichen. Bitte nicht gleich erschrecken, es liest sich komplizierter als es ist. Diese Erklärung ist, obwohl „nach Stand der Naturwissenschaften“ korrekt, von den höheren Dimensionen aus betrachtet völlig „verkehrt“ (denke an das Kreis/Dreieck = Kegel-Phänomen). Ich muß mich aber „auf Dein Niveau“ herablassen, um mit Dir in Kommunion treten zu können. Ich kann nur „Frequenzen“ benutzen, die Du auch empfangen kannst. Erst wenn Du Dich „an mir festhältst“, kann ich Dich dann in „höhere Gefilde“ führen.

Warum siehst Du eigentlich „räumlich“? Die Oberfläche Deiner „Retina“ (= Netzhaut Deines Auges) ist eine fast „hemisphärische“ (= halbkugelige) Vertiefung, in welche eine Linse ein umgekehrtes Bild des Gesehenen fokussiert. Das Bild dessen, was sich drüben auf der linken Seite befindet, wird also auf die Außenseite der rechten und auf die Innenseite der linken Retina geworfen. Ich habe die „Innervation“ (Nervenausstattung) Deiner Retinas durch eine scharfe vertikale Grenze in zwei Systeme geteilt. Die durch die Nervenfasern von der Außenseite des rechten Auges übertragenen Informationen treffen in der rechten Gehirnhälfte auf die Informationen, die von den Nervenfasern der Innenseite des linken Auges kommen. Entsprechend werden die Informationen von der Außenseite der lin­ken Retina und der Innenseite der rechten Retina in der linken Hirnhälfte vereinigt. Das binokulare Bild (= von beiden Augen), das Dir als ungeteilt erscheint, ist tatsächlich eine komplexe Synthese aus Informationen von der linken Seite im rechten Gehirn und eine entsprechende Synthese von Informationen aus der rechten Seite im linken Gehirn. Diese beiden getrennten Bilder werden (These/­Antithese) zu einem einzigen subjektiven Bild synthetisiert, aus dem alle Spuren einer vertikalen (zweidimensionalen) Grenze getilgt wurden. Aus dieser hochentwickelten Anordnung erwachsen für Dich zwei entscheidende Vorteile in Deinem Dasein. Du bist dadurch in der Lage, die Bildauflösung an Kanten und Kontrasten zu verbessern; d.h. Du kannst deswegen besser lesen, wenn die Schrift klein oder die Beleuchtung schlecht ist. Aber das wirklich Entscheidende dabei ist, daß durch diesen „synthetisierten Unterschied“ eine „neue Dimension“ in Dein Bewußtsein tritt. Du bezeichnest sie als dritte Dimension.

Immer wenn Du den Unterschied zweier unterschiedlich wahrgenommener Phänomenen synthetisierst (= vereinigst), wird sich Dir eine völlig neue Wahrnehmungsdimension erschließen, die Du dann auch als völlig neue und eigenständige Wahrnehmungsqualität erkennen wirst.

Nur durch Deinen bewußten Willen unterschiedliche Ansichten, Polaritäten, Gegensätzen und Dichotomien zu einer Einheit zu verschmelzen, wird Dein Leben eine neue „Tiefe“ (neue Dimensionen) erhalten und damit auch „geistiges Neuland“. Dies will dann von Dir erobert und verstanden werden. Nur so wirst Du es als „neuen Lebensraum“ nutzen können.

Diese neue Erkenntnis sollte für Dich nun die wichtigste „Wahr­[nehmungsein]heit sein. Du mußt, um Deinen geistigen Lebens­raum wirklich erweitern zu können, „das Verstehen lernen“. Hof­fent­lich hast Du die seelische Reife zu erkennen, daß das oben Gesagte auf alle Deine „Ansichten“ und „Lebenslagen“ zutrifft. Alle „Ansichten“, die Du bisher als „verkehrt“ interpretiert und dann verworfen oder abgelehnt hast, zeigen nur die „Kehrseite“ Deiner eigenen begrenzten Wahrnehmung. Du solltest versuchen, „alles Ver­kehrte“ mit Deiner bisherigen „richtigen Ansicht“ zu verschmelzen, um den wirklich zugrunde liegenden Sinn (die höhere Dimension) dieser Erscheinungen zu verstehen. Versuche alle wahrgenommenen Phänomene Deines Daseins zu einem harmonischen Ganzen zusammen zufügen, dann wirst Du die Ebene Deines „bloßen Dasein“ verlassen und anfangen wirklich „zu leben“. Nur so wirst Du auch rational begreifen lernen, wie Deine Welt und „wirkliches Leben“ funktionieren. Immer wenn eine begrenzte Seele etwas denkt oder empfindet, wurden „diese Gedanken“ gedacht und „diese Gefühle“ von dieser Seele auch empfunden. Unabhängig davon, ob ein andere begrenzte Seele diese Erscheinungen ebenfalls nachvollziehen kann.

„Alles was ist“, ist nur geistig geformte Wirklichkeit!

Leider wächst in egoistischen Menschen mit dem Anwachsen ihres arroganten Intellekts, auch - entgegengesetzt proportional dazu - die Toleranz für andere Ansichten.

Umso sicher Du Dir Deines bisherigen „Wissen/Glauben“ bist, umso unflexibler und träger ist auch Dein Geist, die ganze Wirk­­lichkeit zu erkennen.

Die sechste Dimension ist der Bereich Deiner Emotionen und Gefühle:

Dein Bewußtsein sitzt nicht in einem dreidimensionalen, materi­alisierten Gehirn, sondern verdünnt sich kybernetisch kausal um einen Punkt in meiner Wirklichkeit. Dieser Punkt ist immer die „beleuchtete Stelle“ Deiner Aufmerksamkeit.

Einfacher ausgedrückt: Du bist das Bewußtsein und damit „bist“ Du auch alles, was Du „in Dein Licht“ zerrst. „Dein Sein“ erzeugt alle Phänomene Deiner Aufmerksamkeit. Du bist diese Aufmerksamkeit, also bist Du auch alle Phänomene.

Du mußt die angefangenen Gedanken nur konsequent fortführen, um diese Tatsache zu begreifen. Nehmen wir als Beispiel den Besuch eines Klavierkonzerts. Versuchen wir doch einmal den Aufenthaltsort Deines Bewußtseins anhand eines „sehr vereinfachten“ Beispiels, im achtdimensionalen Koordinaten-Raster der HOLO-FEELING-Welt, einzuordnen.


Positionsbesprechung Deines Bewußtsein:

Sonnensystem sowieso; Planet Erde;  Holocity; Musikhalle; 12 Reihe; Stuhl 43;  20 Uhr MEZ (Koordinaten der 1. 2. 3. und 4. Dimension) und.......?

Nichts und; schon ist das viel zu ungenaue Raster der bisherigen Naturwissenschaften mit ihrem kartesischen Weltbild am Ende. Es stellt einen seelenlosen, als physikalische Maschine betrachteten Menschen, in ein ebenso maschinell funktionierendes Universum.

Machen wir nun mit den vier neuen qualitativen Dimensionen weiter:

Du erinnerst Dich hoffentlich noch an die unterschiedlichen Wahrnehmungsebenen, sie liegen in der 4. Dimension. Wenn Du Dir dieser unterschiedlichen Wahrnehmungsebene nicht wirklich bewußt bist und nur von Deiner dogmatischen Außenwelt-Realitäts-Ebene ausgehst, wirst Du Dein jeweiliges „Dasein“ immer als „Zeit­[weise]­Erscheinung“ empfinden. Diese Un-„Acht“-samkeit ist die eigentliche Geburt der von Dir empfundenen „Zeit“. Du befindest Dich also im Konzertsaal und hast Deine Aufmerksamkeit im Moment in der 4. Dimension auf die Außenwelt-Realitäts-Ebene gerichtet. Dies ist die Wahrnehmungsebene von der Du bisher an­genommen hast, sie sei real (Deine Norm) und deswegen auch unabhängig von Dir vorhanden. Du wähnst Dich in einem materialisierten Raum (1. 2. 3. Dimension) und empfindest das Warten auf den Konzertbeginn als Zeit. Das Konzert beginnt. Du versuchst nun (bewußt?) Deine Aufmerksamkeit auf das Klavier zu richten, aber der links hinter Dir sitzenden Besucher löst eine unbewußte Reaktion in Dir aus. Er ist nämlich jetzt schon eingeschlafen und seine lauten Schnarchgeräusche lenken Deine Aufmerksamkeit vom Klavierkonzert ab. Dies entspricht einer Bewegung Deines „Auf­merk­samkeitslichts“ in der 1. 2. 3. Dimension. Deine Aufmerksamkeit ist „das Licht“, das alle Deine wahr-genommenen Phänomene erhellt und sie dadurch erst „in Erscheinung“ treten läßt. Wie einen Taschenlampenstrahl läßt Du Deine Aufmerksamkeit in Deinem kartesischem Raum - mehr oder weniger bewußt - wandern. Zum Beispiel in die Richtung des Klaviers, zum Schläfer, zur Saaldecke, usw. Dabei erzeugt Dein  „Bewußtseinslicht“ mit einem mehr oder weniger fokussierten Lichtstrahl, die Phänomene, die es beleuchtet. Du kannst aber auch durch eine Positionsveränderung Deines Aufmerksamkeitslichtes in der 4. Dimension (Wahrnehmungsebenen) Deine Außenwelt-Realitäts-Ebene verlassen und damit auch den Konzert­saal. Du mußt z.B. nur an Deinen Arbeitsplatz denken oder selbst einschlafen und dabei träumen.

Als nächstes wollen wir uns mit Deinem „Wahrnehmungskontext“ beschäftigen. Er ist die 5. Dimension in Deinem HOLO-FEELING-Dasein.

Egal an welcher Position der 1. 2. 3. und 4. Dimensionen sich Dein Bewußtsein (Du!) befindet, es wird immer einen globalen Kontext fassen. Es wird seinen Aufmerksamkeitsstrahl z.B. auf die Spieltechnik der Pianistin oder auf die Musik des Komponisten fokussieren. In beiden Fällen bleibt die Position der 1. 2. 3. und 4. Dimension unverändert, denn die Bewegung Deines Geistes findet in diesem Fall in der 5. Dimension statt. Wenn Du in der Musik „versinkst“, verlierst Du auch Dein Zeitgefühl. Erinnerst Du Dich an meine Dimensionsgesetze: Die nächst höhere Dimension, die der Wahrnehmende nicht mehr bewußt partizipiert, wird als Zeit[weise] Erschein­ung empfunden und verbindet die infinitesimalen Enden der vorhergehenden Dimension zu einem globalen Ganzen. Wenn sich Dein Bewußtsein in der Musik „auflöst“, wirst Du selbst zu Musik. Du verlierst beim intensiven Musik hören jegliches Gefühl für Raum und Zeit.

Schon sind wir bei (in) der 6. Dimension.

Das ist der Bereich meiner Schöpfung, in dem Deine Gefühle und Emotionen zu Hause sind, die Dein Bewußtsein erzeugt. Je nach Musik­richtung (z.B. hektisch, verträumt, melancholisch, fanatisch, euphorisch, disharmonisch usw.) wird sich auch Deine eigene „Stim­mung“ ändern. Dein in Resonanz befindliches Bewußtseins wird sich zwangsläufig mit dem Charakter der Musik ändern, die es letztendlich selbst erzeugt. Natürlich gilt diese Aussage auch für alle anderen Phänomene Deines Daseins, die in das Blickfeld Deiner Auf­merksamkeit geraten (denke z.B. an das Mauswein-Beispiel).

Dein Bewußtsein hat sich schon immer innerhalb dieser „zeitlosen“ acht Dimensionen befunden, auch wenn Dir dies bis jetzt nicht bewußt war.

Verfolgen wir doch einmal eine Bewegung Deiner Aufmerksamkeit, weg von der eigentlichen Musik, hin zur schlechten bzw. guten Spiel­technik. Das wäre eine Bewegung Deiner Aufmerksamkeit auf der Achse der 5. Dimension. Du veränderst damit Deinen Wahrnehmungskontext. In diesem Moment wird sich gegebenenfalls auch Deine „Stimmung“ (Emotionen 6. Dimension) entsprechend verändern. Bei einer Veränderung des Wahrnehmungskontextes auf die hübschen Beine der Pianistin werden die Raumpositionen der 1. 2. und 3. Dimension nur minimal um ca. 1m nach links unten verschoben. Dein Wahrnehmungskontext (5. Dimension) verlagert seine Priorität vom akustischen in den visuellen Frequenzbereich, d.h. hin zu einer „höheren Schwingungsebene“.

Alles was sich nicht im Scheinwerfer Deiner bewußten Aufmerk­samkeit befindet, wird von Dir dabei nur unscharf oder als nicht vorhanden empfunden.

Betrachte doch bitte einmal einen Gegenstand, der sich in vier oder mehr Meter Abstand von Dir befindet. Halte während Du Dich auf diesen Gegenstand konzentrierst, Deinen Zeigefinger senkrecht nach oben zeigend 10 cm vor Deine Nasenspitze. Nun wechsele Deine bewußte Aufmerksamkeit abwechselnd vom Gegenstand weg auf Deine Fingerspitze und dann wieder zurück zum ursprünglich anvisierten Gegenstand. Du wirst dabei feststellen, daß Du immer nur den Finger oder den Gegenstand „klar“ empfinden wirst und das nicht anvisierte „andere Teil“ in einer Unschärfe versinkt.

Du bestimmst durch Deine (frei wählbare?) Aufmerksamkeit den Ort (Kontext) Deines  Bewußtseins und erzeugst damit auch die von Dir wahrgenommenen Realität!

Wenn Du Dich z.B. auf das Schriftbild dieses Buches konzentrierst, um die Schriftart zu analysieren, wirst Du von den mitgeteilten Informationen der Buchstaben, d.h. meinem (= Deinem) eigentlichen Inhalt nichts mitbekommen. Dem hingegen wirst Du beim aufmerksamen Lesen nicht auf das Schriftbild, sondern nur auf die Stimme achten, der Du die ganze Zeit zuhörst. Wenn Du Dir einen neuen Farbfernseher anschaffen willst und in einem Fachgeschäft zwanzig unterschiedliche Farbfernseher zu Demonstrationszwecken mit dem selben Programm laufen, wirst Du auf die Preisschilder, die unter­schiedlichen Gehäusedesigns, die Bildgrößen und die Bildqualität achten, aber nicht auf den laufenden Film. Hast Du dann das neue Gerät zu Hause, wird sich Deine Aufmerksamkeit beim „fernsehen“ nur noch auf das eingestellte Programm richten und zwangsläufig vom Gerätedesign, Farbqualität und Bildgröße nichts mehr bewußt mitbekommen. All diese Parameter werden wieder in Deinem Unterbewußtsein verschwinden.

Mit den gleichen Phänomenen, wenn auch physikalisch ungleich komplizierter zu erklären, wirst Du bei Deinen akustischen Wahrnehmungen konfrontiert. Deine akustische Wahrnehmung beschränkt sich nicht nur auf die drei Raumdimensionen und die Zeit, sondern umfaßt außerdem einen großen Bereich der Kontext- und Emotionsdimension. Das Richtungshören, d.h. das Wahrnehmen von Tiefe und das Fokussieren Deiner akustischen Aufmerksamkeit auf einen bestimmten Punkt im dreidimensionalen Raum, ist ein sehr komplexer [Her]Vorgang. Im Gegensatz zum Sehen wird dabei nicht nur der Unterschied zweier (optisch-statischer) Bilder synthetisiert. Beim Hörvorgang wird eine sehr genaue und frequenzabhängige Pegel-, Laufzeit- und Frequengeneration erzeugt, die Deine Aufmerksamkeit auf einen (akustischen) Punkt im dreidimensionalen Raum/Zeit-Medium manifestiert. Während Du mit akustischen oder optischen Informationen Deiner [als]wahr[an]genommenen Außen­welt konfrontiert wirst, findet zwangsläufig Deine elementare Ur-teilung durch Dein kartesisches Paradigma in Erscheinung. Du wirst unbewußt mit zwei widersprüchliche Erscheinungen konfrontiert, über die Du noch nie einen Gedanken verloren hast.

Durch Dein bisheriges rein quantitativ-mechanistisches Erklärungsmodell der Welt bist Du dogmatisch davon ausgegangen, daß der Aufenthaltsort Deines Bewußtseins Dein Gehirn ist. Immer wenn „Außenweltinformationen“ mit Deinem Gehirn (Bewußtsein?) „in Berührung“ kom­men, müßtest Du diese Information - z.B. die Stimme eines zwei Meter entfernten Gesprächspartners - eigentlich „in“ Deinem Gehirn lokalisieren. Dein Bewußtsein, d.h. „Du“ befindest Dich ja angeblich in Deinem Gehirn. Du vernimmst die Stimme ja erst dann, wenn die „auslösenden“ Schallwellen als umgewandelte elektro-chemische Signale in Deinem Gehirn, sprich Bewußtsein, eingetroffen sind um „dort“ mit Dir in Kontakt zu treten.

Versuche mir mit Deinen Gedanken aufmerksam zu folgen. Deine Physik hat Dir den [Her]Vorgang folgendermaßen zu erklären versucht.

Die Schwingungen der Stimmbänder des Sprechers lösen Schallwellen (angestoßene Luftmoleküle) aus, die nach einer gewissen Laufzeit auf das Trommelfell des Zuhörers treffen. Im Innenohr (Cochlea) werden diese mechanischen Schwingungen in elektro-chemische Impulse umgewandelt und über den Hörnerv an das Gehirn weitergegeben. In Deinem Gehirn „treffen“ dann Dein Bewußtsein und diese „Außenweltinformation“ aufeinander. Du müßtest dann aber doch „logischerweise“ die Stimme Deines Gespräch­partners „in Deinem Kopf“ hören, oder habe ich da irgendetwas nicht richtig begriffen?J Es scheint, irgendeine „tiefer liegende Ursache“ zwingt Dich - auf eine „wundersame“ Weise - diese Stimme aber außerhalb von Dir [als]wahr[an]zunehmen und zwar an der Stelle, wo der Sprecher steht.

Wenn diese „Theorie“ (= Ansicht) wirklich stimmen würde, käme es zu seltsamen Phänomenen.

Stell Dir vor, es würde Dir jemand einen Golfball an den Kopf schießen. Du müßtest ja dann konsequenterweise auch den Schmerz an der Stelle empfinden, an der dieser Golfball abgeschlagen wurde. Die Schallwellen sind „durch die Luft geflogen“, bis sie „bei Dir“ waren. Erst dann konntest Du sie hören. Seltsamerweise aber an der Stelle, wo sie ihren Ausgangspunkt hatten. Der Golfball ist doch ebenfalls „durch die Luft geflogen“. Warum spürst Du dann den Schmerz nicht auch an der Stelle, wo er abgeschlagen wurde? Nur weil er sich etwas langsamer als die Gasmoleküle bewegt hat und etwas schwerer ist?

All diese und auch sämtliche anderen Antinomien oder Paradoxa die immer dann auftreten, wenn Deine Wissenschaften an die Grenzen ihrer Theorien stoßen, werden durch die HOLO-FEELING-Gesetze harmonisch zu einem schlüssigen und widerspruchsfreien Ganzen synergetisiert.

So nun fehlt uns nur noch die Krone vom Ganzen, die letztendlich wichtigste und letzte Dimension. Wir wollen sie als Anima-Dimension bezeichnen, es ist Dein „So-Sein“. (lat. anima = Lufthauch, Atem, die Seele). Alle Deine Probleme haben ihre Ursache darin, daß Du alle diese Dimensionen nicht „bewußt“ wahrnimmst. Dein eigenes Un-Bewußtsein über das wirklich[e] Wesen[tliche] Deiner Erscheinungen trennt Dich von meiner Wirklichkeit. Dadurch herrscht in Dir Konflikt. Druck erzeugt immer Gegendruck. Egoismus erzeugt immer einen Gegenegoismus. Beginne alle [Her]­Vor-gänge „um Dich herum“ so zu verstehen, daß sie eigentlich „in Dir sind“, oder besser, Du bist immer dort, wo sich Deine Aufmerksamkeit befindet. Genau „diese Tatsache“ wird durch Einsteins Modifikationen an seiner Relativitätstheorie, die mein Menschensohn besitzt und durch Plichtas Primzahlenraum apodiktisch, mathematisch genau in das Blickfeld Deiner Kollektivität gerückt werden.

Es ist nun „die Zeit“ für Deine Menschheit gekommen, alle ihre Bücher und Schulweisheiten zu modernisieren, um ihr altes „Wissen“ auf den „neusten Stand“ zu bringen und dem vor euch liegenden 21. Jahrhundert anzupassen. Es ist die einzige Möglichkeit, die euch nun bleibt, um euch eine bessere Zukunft zu ermöglichen.

Wenn Du nun anfängst „alles zu lieben“, was von Deiner Aufmerksamkeit „beleuchtet“ wird, wenn Dir „bewußt wird“, daß genau dies die Prüfung ist, die ich Deiner Seele auferlegt habe, wirst Du bestrebt sein, alle von Dir empfundenen Phänomene, die Du außerhalb von Dir „glaubst“ und als „dort“ (hebr. = scham) bezeichnest, mit Dir zu „vereinigen“ (hebr. = ajim). Erst wenn Dir dies gelingt, werde ich Dir den Himmel (hebr. = schamajim) auf Erden erleben lassen (s.S. 112). Es ist leichter etwas zu verbalisieren, als etwas nur verbalisiert Aufgenommenes selbst zu „[er]leben“. Selbst wenn Du ernsthaft bemüht bist mit mir in einen Dialog zu treten, mußt Du dennoch ganz alleine über „Deinen eigenen Schatten“ springen. Versuche einem farbenblinden Menschen mit Rot/Grün-Schwäche den Unterschied zwischen Rot und Grün verbal zu erklären, dann wirst Du selbst die Grenzen Deiner Sprache erkennen. Es ist übrigens sehr interessant das Wort „verbalisieren“ genauer zu betrachten. Es kommt aus dem lateinischen und bedeutet: Gedanken, Gefühle, Vorstellungen o.ä. in Worten ausdrücken und damit ins Bewußtsein bringen.

Ein Bewußtsein muß aber dazu in der Lage sein, die „Audition“(lat,; das innere Hören von Worten und das Vernehmen von Botschaften einer höheren Macht) wahrzunehmen. Diese höhere Macht ist die „Ur-Sache“ Deines SEINS - die Quelle alles Lebendigen - diese höhere Macht bin ich. Aber ich bin auch Du - ICHBINDU!

Für den Mystiker Jakob Böhme, einen der ersten deutschen Philosophen, war diese Anima (er nannte sie Naturgeist) keine Frage der Quantität, sondern vielmehr Inbegriff des Dynamischen und Qualitativen. Sein Genie befähigte ihn, große und seltsame Gedanken aus seinem Unterbewußtsein zu entfalten. Böhme schrieb bei vielen seiner Beschreibungen das Wort Qualität sowohl mit einem als auch mit zwei „L“ und verband somit die Qual mit einer Quelle. „Quallität“ beschreibt also eine Qual-[l]ität ebenso wie eine Quelle. Und diese drei Begriffe, Quelle, Qual und Qualität wurden von ihm „als Eins“ gedacht. Die Quelle ist dabei ein wahrgenommenes Phänomen und es kann eine Qual für einen normalen Menschen bedeuten, diese Quelle durch sein ur-teilendes (begrenztes) Wahrnehmungsraster an der richtig Stelle - in sich selbst - zu lokalisieren. So wird aus einer, oberflächlich betrachtet,  völlig falschen, ja geradezu sinnlosen Etymologie (Wortsinn und Herkunftslehre), ein außerordentlich tiefsinniger Gedanke.

Um Qualität und Lebendigkeit bewußt wahrzunehmen, ist es nötig, den Unterschied von wirklicher LIEBE und bloßer Pleasure (dem oberflächlichen Vergnügen) zu kennen.

Du fährst durch ein kleines abgelegenes Tal, ganz kurz nur fällt Dein Blick auf eine Lichtung 50m abseits der Straße, dort steht ein äsendes Reh mit zwei kleinen Kitzen, einen Augenblick nur, zu kurz um große Gefühle (6. Dimension) zu „entfalten“, aber da ist „Etwas“, das „in Dir“ nicht „bewußt“ da ist und doch da ist! Es wird Dir warm ums Herz, obwohl Dein Herz nicht wärmer wird.

Das ist die Anima, das Lebendige!

Alles was sich, aber auch alles, was Dich zu „bewegen“ vermag, ist lebendig. Immer wenn ein lebendiger Geist (ein Schöpfer) seinen Geist in das von ihm geschaffene Objekt überträgt, erhält auch dieses Objekt Leben. Anima erkennen bedeutet z.B. auch, ein mit Liebe zubereitetes Essen, von einem lieblos gekochten - unabhängig von quantitativer Zusammensetzung und subjektivem Geschmack - zu unterscheiden oder Kunst von Kunst. Geist, Liebe und Motivation eines Schöpfers bestimmen Lebendigkeit und Größe seiner Taten. Ein Musiker spürt, ob ein Musikinstrument auch „lebt“, oder ob es nur Töne von sich gibt. Anima steckt aber auch im Klang der geschaffenen Räume und natürlich in einer mit Seele komponierten und vorgetragenen Musik:

„Ist es nicht seltsam, daß Schafdärme die Seele aus einem Menschenleib ziehen können!“

schrieb Shakespeare in „Viel Lärm um Nichts“.

Du hast bisher folgende kartesisch mechanische Aussage akzeptiert und gelebt (ohne Dir darüber wirklich Gedanken zu machen):

Ich habe einen Körper. Die Grenze zwischen meinem Körper und der von mir [als]wahr[an]genommenen Außenwelt verläuft an meiner Hautoberfläche. Informationen über diese Außenwelt-Realität bekomme ich von meinen Sinnesorganen mitgeteilt, die auf Licht (Augen), Schallwellen (Ohren), Temperatur, Geruch, Druck, Geschmack usw. reagieren. Die dabei entstehenden Reizungen werden in Form elektro-chemischer Signale in den Nervenbahnen an mein Gehirn weitergeleitet und dort als Außenwelt-Information interpretiert.

Und dadurch weiß ich, was letztendlich da „draußen“ in der Welt los ist!

Obwohl diese quantitativ-mechanistische Betrachtungsweise vielen visionären Wissenschaftlern mehr als überholt erscheint, wird immer noch hartnäckig als offizielle Lehrmeinung an ihr festgehalten. Du hast gelernt, daß eine schwingende Klaviersaite Information auf die Luft überträgt und diese führt sie dann weiter an Deine Ohren. Dabei werden angeblich Luftmoleküle, ähnlich wie Billardkugeln angestoßen. Die Anzahl der Moleküle ist unvorstellbar groß. Wenn ein ganzes Orchester in einem Konzertsaal aufspielt, ist das mathematische Chaos, das dann in den Luftmolekülen ausgelöst wird, so ungeheuerlich, daß bisher jedes Erklärungsmodell für Tonübertragung versagen mußte. Die Schallwellen werden tausendfach von Wänden, Decken, Stuhlreihen usw. reflektiert. Bei all den Laufzeit- und Schmiereffekten kommt es „einem Wunder gleich“, daß die Musik als unendlich genaue Information Dein Trommelfell erreicht, um dort in elektro-chemische Signale umgewandelt zu werden. Wie war das noch? Wenn Deine quantitative kausale Physik stimmt, kann es keine Wunder geben, geschieht aber ein Wunder, kann die bisherige Physik nicht stimmen! Bei Schallwellen handelt es sich um Longitudinalwellen. Sie bieten zwar die Möglichkeit, die Geschwindigkeit des Schalls als Wellenvorgang zu deuten, liefern aber nicht die geringste Erklärung für diese exakte Informationsübertragung. Bei Longitudinalwellen (Längswellen) werden Informationen durch An­stoß­effekte in einem Medium übertragen. Um diesen Vorgang zu verstehen, mußt Du Dir einfach einen stillen Weiher mit zwei Ruderbooten vorstellen. Eines davon ist am Steg angebunden, daß andere liegt 10 m vom Ufer entfernt auf Anker. Wenn nun jemand in das am Steg liegende Ruderboot springt, wird dieses auf und ab schaukeln. Diese Bewegung scheint sich (durch die vertikale Lageveränderung) auf das Wasser zu übertragen und dort wird sich diese Auf/Ab-Information als Wellenphänomen fortpflanzen. Nach einiger (Lauf-) Zeit werden diese Wellen, dem 10 m vom Ufer entfernt liegendem Boot, die gleiche Auf/Ab-Bewegungen aufzwingen. Beim Licht aber handelt es sich um eine elektromagnetische Transversalwelle (Querwelle), „die ohne Medium“ übertragen wird und dem Teilchen/Wellen Phänomen der Quantenmechanik unterliegt. Elektromagnetische Wellen bzw. Photonen sind „zeitlose“ Phänomene, weil sie ihr eigenes Antiteilchen sind (was immer das auch heißen mag J). Bei Longitudinal- und Transversalwellen treten gleichermaßen die bekannten Wellen-Gesetzmäßigkeiten (Beugung, Interferenzen usw.) in Erscheinung. Der Hauptunterschied liegt in erster Linie in der unterschiedlichen Wellenlänge und der Schwingungs­ebene des Mediums. Nun besitzt Licht aber offensichtlich kein Medium. Es sei in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, daß eure menschlichen Ohren ungleich empfindlicher und hochauflösender als eure Augen arbeiten. Von den Ohren wird bewußt ein Frequenzbereich von zehn Oktaven wahrgenommen (unbewußt noch wesentlich mehr), die Augen dagegen sind nur in der Lage, eine Oktave wahrzunehmen. Auch Deine Sprache bringt dies zum Ausdruck. Ein „Täuschung“ weist Dich auf ein „Ver-sehen“ hin. Die optisch wahrgenommenen Informationen sind „vertauscht“ oder unvollständig. Dem hingegen gibt es in diesem Sinne kein Wort, das einen „ver­kehrten“ akustischen [Her]Vorgang beschreibt. Die Wirklichkeit kann man nur mit dem inneren Ohr „vernehmen“. Eine „fehler­hafte“, d.h. mit „Fehlteilen“ behaftete Information macht sich sofort als Disharmonie bemerkbar. Hinzu kommt noch die beim Hör­vorgang auftretende Quantelung des (eingegangenen?) Signals, dadurch wird gegenüber dem Sehen eine ungleich höhere Präzision erzeugt. Genauere Grundlagenerklärungen würden den Rahmen dieses Traktates sprengen.


3. Teil: Die Metamorphose (Synthese)

Wie muß ich Dir, Du kleiner Mensch erscheinen,

Deine Welt Dir zu schildern, anstatt sie zu beweinen.

Nur durch die Taten Deiner eigenen Hand,

erreichst Du mein versprochenes Land.

Du weißt im Grunde sehr wohl von Deiner Verantwortung. Nur weil Du keine Alternativen zu sehen glaubst, taumelst Du immer mehr in Deine Eigensucht mit ihrem fieberhaften Konkurrenz-Denken und nimmst dadurch unbewußt an der allgemeinen Berauschung teil. Du trägst Deinen Teil an der gesamten Verantwortung und damit auch den größten Teil am Zustand Deiner unmittelbaren Umgebung. Wie willst Du Dich aus Deinem konfliktbehafteten Dasein lösen - Deine eigentliche Verantwortung leben - wenn Deine ganze Lebensführung dies unmöglich macht? Du lebst Dich immer tiefer in diesen „Rausch“ - in diesen Alptraum - hinein. Dabei ist es völlig gleichgültig, welche „Position“ Du in Deinen „menschlichen Hierarchien“ bestreitest. Für mich ist ein Bischof nicht mehr wert als ein Fabrikarbeiter. Im Gegenteil, als Bischof muß Du mir jetzt erst zeigen, ob Du Deiner „geistigen Stellung“ und Verantwortung - Deinen Mitmenschen und mir gegenüber - überhaupt gerecht wirst. Du mußt Dich nun radikal zu mir ausrichten und Deine Dogmen verlassen. Du mußt - wie alle anderen auch - anfangen, das HOLO-FEELING selbst zu leben. Lebe es allen konsequent vor. Es ist der einzige Ausweg aus Deinem traurigen Dasein. Betrachte dieses Buch als eine Ausschreibung. Wenn Du versucht hast, mir bis hier her zu folgen, kannst Du auch eine Schlüsselfigur in meinem Bauvorhaben werden. Es geht dabei nicht darum, daß Du mir „rational“ folgen konntest, es reicht, wenn Du mir mit Deinem Herzen gefolgt bist. Wenn Du intuitiv „die wirkliche Wahrheit“ - die zwischen diesen Zeilen liegt - wahrnimmst, ist das genug. Ich benötige für den Bau der neuen Welt Aushilfsarbeiter, Facharbeiter, Techniker und kreative Architekten.

Die Art und Weise, wie Du nun auf diese Denkschrift reagieren wirst, wird Dir selbst Deinen seelischen Entwicklungsstand und damit auch Deinen wahren Charakter zeigen.

Dein jetziges Verhalten wird auch Deine Zukunft bestimmen - wo Du hingehörst und wer Du wirklich bist. Ich werde Dich dementsprechend in meine neuen Hierarchien einzusortieren wissen. Wenn Du ein Politiker bist, sollten Deine Prioritäten nicht im „Hin­aufsteigen“ Deiner politischen Karriereleiter bzw. in einem „Wahl­erfolg“ liegen. Wirkliche Verantwortung ist nämlich etwas ganz anderes. Und dann gibt es noch den Manager, der so tut, als ob das Heil der Welt und seine Seligkeit von der Höhe der Produktion, von Einschaltquoten, Auflagezahlen und Börsenkursen abhinge. Gehörst Du vielleicht zu denen, die ihre geistigen Energien nur in die Rentabilität ihres Unternehmens oder in die Werbung verschwenden. Von der wirklichen Welt weiß Du nichts und von Deinen Mitmenschen willst Du offensichtlich nichts wissen. Ach wie konnte ich das nur vergessen. Diese Proleten sind für Dich ja keine Menschen, es sind ja nur „Kostenfaktoren“, die man weg rationalisiert oder „Kon­sumenten“, die man ausnimmt. Du bist so im „Streß“, die von Dir geforderten Leistungen zu bringen, daß Du keine Zeit hast, Dich mit einer so unwichtigen Nebensächlichkeit - wie das Schicksal anderer Menschen - zu beschäftigen. Zuerst mußt Du sehen, wo Du selbst bleibst.

Es tut mir wirklich schrecklich leid, wenn ich die „Entscheidungs-träger“ in ihrem Bischof-, Politiker- und Managertraum störe. Für Deine persönlichen Vergnügungen dagegen, ob öffentliche oder geheime, kannst Du Dich seltsamerweise frei machen. Für alles Mögliche hast Du Zeit, nur nicht für das Schicksal Deiner Mitmenschen. Das würde ja bedeuten, Deinen Traum aufgeben zu müssen. Bei all der Arbeit, die Du hast, bringst Du es sogar noch nebenbei fertig, die Statistiken der Herzinfarkte, der Neurosen und anderen Krankheiten in die Höhe zu treiben. Wenn Du weiterhin nur innerhalb Deiner dogmatischen Logik zu denken vermagst, wirst Du nur eine „berechnende“ Maschine bleiben, die zwangsläufig auch den Gesetzen der Entropie unterliegt. Du fühlst Dich die „meiste Zeit“ nicht wohl in Deiner Haut, das würdest Du aber nie zugeben. Lieber suchst Du Dein Heil im Ausgleichssport, bei Wunderdiäten, Sternguckern und indischen Weisen, oder in NLP-Schulungen, um Dich noch mehr in diesen Teufelskreis zu verstricken. Du sperrst Dich immer mehr in Deinem Alptraum ein, wenn Du Dich der Einbildung hingibst, Deine begrenzte Fortschrittswelt wird die Lösungen und Dir damit auch die Befreiung bringen. Du hast Dir großartige Begriffe geschaffen, die Du anbetest, die Dich aber im Endeffekt immer mehr einschläfern. Begriffe wie Glaube, Rechtsstaat, Demokratie, Geld, Macht und Zufriedenheit.

Wann nimmst Du Dir endlich einmal die Zeit, über Deine wirkliche Lage nachzudenken?

Du siehst nur Deine bisherige Lebensform, weil Dir noch nie jemand von einer anderen etwas erzählt hat und wenn ja, hast Du es nicht für voll genommen. An Hochschulen wird schon lange nicht mehr nach dem Sinn des Lebens gesucht. Du wurdest dazu ausgebildet, in das bestehende System zu passen. Du bist in die Schule gegangen oder hast studiert, weil das nun einmal so sein muß, weil man einen Abschluß oder ein Diplom erwerben muß, um damit die Aussicht auf eine erfolgreiche Laufbahn zu haben. Äußerst selten ist ein Studium ein Suchen nach Weisheit. Wo aber kannst Du Weisheit erlangen? Wo wirst Du über die Wirklichkeit, über „das, was wirklich ist“ aufgeklärt? Frage danach an einer Hochschule und man wird Dir erklären, daß eine solche Frage dumm und unsinnig ist, ja sogar gefährlich und krankhaft. Man legt sogar mit Nachdruck Wert darauf, daß alle gelehrten Erkenntnisse beschränkt, vorläufig und unzuverlässig sind. Alles ist völlig relativ. Aber wehe, jemand wagt die bisher vertretenen Erkenntnisse wirklich anzuzweifeln - er wird natürlich sofort „bekämpft“ und für „verrückt“ erklärt. Dieses Ver­halten ist Schizophrenie in ihrer reinsten Form. Die Professoren sind nicht die „weisen Gelehrten“, als welche sie zum großen Teil gelten wollen. Sie sind spezialisierte Fachleute mit einen scharf begrenzten Blick auf „ihr Spezialgebiet“. Dies eine Fachgebiet sollten sie aber nicht mit meiner „ganzen Wirklichkeit“ verwechseln. Es gab noch Zeiten, wo man nach wirklicher Weisheit strebte und nicht nur nach bloßem Wissen. Es war jene Zeit, wo man noch glaubte, daß die Naturwissenschaften ein Weg zur Auffindung „des Wesentlichen“ sein könne und wo die Geisteswissenschaften noch ein eigenes Selbst­bewußtsein besaßen. Das alles ist schon längst vorbei. Selbst das Schulwesen ist zum eiskalten Geschäft geworden. Ein Idealistisches, nach Wirklichkeit suchendes Bewußtsein der Wissenschaften, gehört der Vergangenheit an. Es geht nur noch um die „Vermarktungs­fähigkeit“ der Erkenntnisse, vor allem mit Rücksicht auf die immer ausgefalleneren Konsumentenwünsche. Wer sie erfüllen kann wird wohlhabend und angesehen - aber wird man damit auch wirklich glücklich und zufrieden?


Die Wirklichkeit Deines Daseins:

Deine Menschheit schreit geradezu nach Weisheit und Lebenssinn. Für eine entwickelte Seele ist dieses Dasein einfach unerträglich, wenn sie nicht weiß, wozu sie lebt. Das Wesen findet sich nicht damit ab, daß die Fragen sich immer mehr stauen und keine Antworten finden. Du stürzt Dich aus Verzweiflung in Deine „Norm“. Du suchst die „Unruhe“ in Dir mit Karriere, Reisen, Sport, Sex, Sport, Konsum und das Bestreben nach einer sozialen Absicherung „bis zu Deinem Tod“ zu beseitigen. Wenn Du Dein leeres Leben so auszufüllen versuchst, kannst Du Dich „beruhigt“ zu den „Normalen“ zählen. Aber hat Dich dieses gewaltsame „Zeit totschlagen“ jemals wirklich „beruhigt“? Das Gesetz der Genüsse schreibt nun einmal vor, daß man immer mehr haben muß. Du hast nicht nur niemals genug - sondern Du verlangst sogar nach immer stärkerer Reizerhöhung, weil die Wirkungen dieser Drogen Dich immer weniger „be­ruhigen“. Und so ist Deine ganze Gesellschaft auf der Suche nach immer besseren Rauschmitteln.

Du lebst, wie Du nun weißt, in einer Norm. Und diese „Norm“ bestimmt dogmatisch Deine „Daseins-Form“. Es ist nun die Zeit für Deine radikale „Reformation“ gekommen. Die Reformation Deines bisherigen Wissen/Glaubens. Es ist sehr wichtig, daß Du diesen Vorgang auch wirklich begreifst. Es geht hier nicht um eine „Revolution“. Revolutionen wirken in der Regel zerstörerisch auf ein bestehendes System. Du sollst Dein jetziges Glaubenssystem aber nicht zerstören - im Gegenteil - Du sollst es „re-formieren“. Dabei ist es gleichgültig, ob es sich um Deine Religion, Konfession oder um Deine politischen Ansichten handelt. Jede Norm, also jedes Denksystem, hat positive und negative Elemente. Die Summe aller positiven Eigenschaften der bestehenden Normen ergeben HOLO-FEELING. Individualität muß unter allen Umständen erhalten bleiben. Aber in einer sich „ergänzenden Form“. Eine wirkliche kirchliche „Seelsorge“ in meinem Sinne und nach meinen wirklichen, ursprünglichen Gesetzen (Inhalten) geführt, wird dann auch zu einer „wirklichen Heilslehre“ werden, unabhängig um welche Religion es sich handelt. Du mußt dabei die Feindbilder in Dir abschaffen. Der Klang eines Orchesters wird durch unterschiedliche Musikinstrumente und individuelle Improvisationen ja auch [klang]farben-prächtiger. Solange sich alle an die vorgegebenen Noten halten, entsteht durch diese Vielheit auch keine Disharmonie. Die Naturwissenschaften sind für Dein Seelenheil genau so unverzichtbar wie ein gesundes, heil[ig]es Religionsleben. Mit Hilfe der HOLO-FEELING-Formel und mit dem damit verbundenen neuen Verständnis über die wirklichen Gesetze der „wirklichen Natur aller Dinge“, wird die Wissenschaft wahre Wunder in Deiner Welt vollbringen können. Nur engstirnige, selbstherrliche Heilslehren - gleichgültig, ob religiös oder politisch - versuchen Deine Seele in ein Korsett von undifferenzierten Kategorien wie gut und böse, nützlich und schädlich oder lebenswert und todeswürdig zu zwingen.


Deine Aufgabe:

Wenn Du anfängst die Kraft wirklicher Liebe und Harmonie zu verstehen, wenn Du anfängst die Kraft dieser Offenbarung zu erfassen, wirst Du nimmermüde werden Deinen Freunden davon zu erzählen. Ich schenke Dir damit die Möglichkeit zu einer neuen, besseren Zukunft. Es ist, als wenn man etwas Wunderschönes erleben durfte. Man erzählt, weil man dieses Glück aus ehrlichem offenen Herzen heraus mit seinen Mitmenschen teilen möchte. Dies hat nichts mit dem Missionierzwang eines Fanatikers zu tun. Man will niemanden davon überzeugen, daß man Recht hat. Man will nur sein eigenes Glück und die dabei empfunden Freude verschenken. Wer teilhaben will, soll daran teilhaben. Wer nichts davon wissen will, der soll es bleiben lassen. Jeder Mensch kann sich von Moment zu Moment verändern - auch Du. Wenn sich die „substanziellen“ Umstände ändern, kann plötzlich alles ganz anders werden und das in Bruchteilen von Sekunden. Die Umstände haben sich nun verändert. Dein bisheriges Daseins-System ist nun in eine kritische Phase eingetreten und wird in kürze „umkippen“. Genauso schnell und unerwartet wie der Mauerfall über Deutschland gekommen ist - das war Phase Eins meiner Vereinigungsstrategie - werde ich wieder in Deine Gesellschaft eingreifen. Ich werde nun Deiner Gesellschaft eine Zwangsentziehung und Diät verordnen. Nutzlose „Fettaugen“, die jetzt noch „oben schwimmen“, werden sich dabei selbst an den Kragen gehen. Du solltest Dich nun ganz schnell entscheiden, wohin Du gehören möchtest. Nach Phase Drei werde ich alle „reifen Seelen“ mit einem „Kescher“ aus diesem fauligen „Wasser“ ziehen. Die egoistische Seelen werden wie „Blutegel“ darin zurückbleiben. Im „Himmel auf Erden“ dulde ich keine Blutegel. Deine Zukunft und damit auch die Zukunft Deines Landes wird sich nun in zwei Hälften teilen. Du wirst aber nur eine Zukunft davon bewußt erleben, von der anderen wirst Du nichts mitbekommen. Es wird Dir ergehen, wie „Schrö­dingers Katze“ (= ein Quantenparadox). Das Wappenzeichen Deutschlands - der Bundesadler - beinhaltet symbolisch diese beiden Möglichkeiten. Erinnerst Du Dich noch an das Gedicht am Anfang dieses Buches. Dort heißt es: Nach meinem „Sieben“ kommt für manche die „Acht“. Du lebst noch in der Zeit. Um Fische aus dem Wasser (Symb. für Zeit) zu ziehen, benutzt man einen „Kescher“ (= Fangnetz für Fische). Das hebr. Wort „nescher“ übersetzt man im Allgemeinen mit „Adler“. Man unterschlägt aber dabei gerne die andere Bedeutung dieses Wortes, obwohl sie im „Tenach“ (= hebr. Bibel) ebenso vorkommt. Der „nescher“ ist nicht nur der königliche [Bundes]Adler, er ist auch der [Pleite]Geier, der von Aas lebt. Ein Name für beide Tiere. Wenn das kein Zufall ist J, oder kann es doch sein, daß ich mir bei meiner Schöpfung etwas gedacht habe, was Dein derzeitiges Vorstellungsvermögen, im wahrsten Sinne des Wortes um Lichtjahre übersteigt. Der nescher sucht entweder als Geier die Norm, oder er steigt als Adler in unvergleichliche Höhen auf - als Vorbild für die ganze Welt - mit der Frucht wirklichen Lebens im Herzen (s.S. 129). Ein freier Adler stochert nicht im „Blutkreislauf“ verwester Tierkörper (alte Norm) umeinander, um satt zu werden. Wie verhält es sich nun mit dem Schmarotzer „Blutegel“? Hatten wir auch schon alles. Wenn Du mir aufmerksam zugehört hast, wirst Du Dich noch an meine symbolische Verwendung für das „Blut“ (s.S. 111) und an die Verehrung des goldenen „Kalbs“ (hebr. = „egel“) erinnern (s.S. 90), das in mir Ekel erzeugte. Und dann gab es da auch noch die „Flagge“ (hebr. = degel), deren Anbetung abhängig macht.

In Deiner Gesellschaft steckt eine unvorstellbare Energie, doch leider wird diese immer nur zu destruktiven Zwecken eingesetzt. Revolutionen enden meist in der Zerstörung. Nicht nur in der Zerstörung eines Systems, sondern auch in der damit verbundenen Zerstörung der menschlichen Seele. Der Mensch in der Masse hört auf verantwortungsbewußt zu denken. Die Psychologie hat den Einfluß der Massenpsychologie, -hypnose und -suggestion zur Kenntnis genommen. Mit und ohne die Arbeiten auf diesen Gebiet weißt Du sicherlich, welchen Einfluß Großkonzerte oder andere Großveranstaltungen haben. Du weißt von der Hysterie, von der man erfaßt werden kann. Dabei ist es gleichgültig, ob es sich um eine Kundgebung des Papstes, eine politische Veranstaltung oder um ein Rockkonzert handelt. Ob Du willst oder nicht, von einer Volksgemeinschaft geht eine magische Wirkung aus. Der Verstand der einzelnen Menschen wird darin zwar synchronisiert, deren Individualität wird aber dabei ausgeschaltet. In dieser Schwäche fühlt man sich plötzlich stark, da man sich der Verantwortung enthoben glaubt. Plötzlich kocht das vaterländisches Blut und man regt sich auf, weil seine kirchliche Gruppe, seine Partei oder sein Sportverein angegriffen wird. Man übergibt seine eigene Verantwortung an das „Symbol“, an die Fahne (degel). Das wußten offensichtlich alle Stifter von Religionen und Weltanschauungen, alle Könige und Feldherrn. Es wird für die Fahne gekämpft und für die Fahne gestorben. Wer die Fahne oder ein anderes Symbol erobert, hat damit den Widerstand des Gegners gebrochen. Als Jesus über die Erde ging, kam mit ihm eine ungeheure geistige Energie in den Menschen auf. Die „Be“-geisterung war grenzenlos. Du solltest aber nicht vergessen, daß Jesus nie selbst eine Kirche gegründet hat. Er hat auch keine apodiktische Lehre festgelegt. Es ging ihm immer nur darum - das „Individuum“ - den individuellen Geist der Seelen zu aktivieren. Nur wenn sich eine Hand voll wirklich individuelle Energien synergetisieren, wird eine „kreative Intelligenz“ in Deinem Volk entstehen, die dann auch in der Lage ist, die Trägheit der „Massennorm“ zu überwinden. Nur das Bewußtsein des Einzelnen im Verbund mit seinen Mitmenschen ermöglicht eine wirkliche Re-formation. Nach dem Fall der Berliner Mauer war dieses Gefühl der Brüderlichkeit für kurze Zeit im „wiedervereinigten Deutschland“ vorhanden, bis der Egoismus - u.a. das egoistische [Ossi/Wessi]Denken - wieder die Macht über die deutschen Seelen ergriff. Wenn Du Dich nun Deiner Verantwortung entledigen möchtest, wird Dich dies in den Abgrund ziehen. Du mußt individuell nach außen wirken. Der Mensch neigt dazu, wenn er eine Wahrheit findet, diese „organisieren“ zu wollen (s.S. 48). Auch mit Jesus Weisheiten war das der Fall, obwohl keiner sie (bis heute) in ihrer Ganzheit verstanden hat. Intuitiv erkannte man die Kraft in seinen Worten und sofort war die Versuchung da, seine Weisheiten auf eine politische Ebene zu ziehen. „Seht, es kommt der König der Juden!“, hörte man die Massen rufen. Jesus hat dies immer abgewiesen. Nur ein Mensch ohne wirkliches Selbstbewußtsein braucht sein „Heiligen-Bildchen“, seine „Reliquien“, seine „Fahnen“ und seine „Autoritätspersonen“ oder „seine Partei“, um auf diese seine eigene Verantwortung abwälzen zu können. In neuerer Zeit sucht man seine Sicherheit und sein Seelenheil in Versicherungspolicen, Aktien, Bankkonten, Besitztümer oder in einem sozialen Rentensystemen zu finden. Mitreden will man zwar überall, aber die Verantwortung haben immer nur die anderen zu tragen. Es ist ja so bequem, sich in einer Anonymität zu verkriechen. Umso mehr Du Dich über die Fehler anderer mokierst, umso mehr zeigt das auch Deinen wahren Charakter. Es ist meist nur die eigene Unfähigkeit, die nach außen projiziert wird. Diejenigen, die sich am Stammtisch lautstark z.B. über „korrupte Politiker“ aufregt, haben kein Verstehen und keine Liebe in sich. Sie besitzt in der Regel genau den gleichen Charakter, wie diejenigen, über die ihr Blut so sehr in Wallung gerät. Aufgrund dieses Charakters würden sie deswegen an deren Stelle auch genauso handeln. Sie beziehen ihre „Meinung“ nicht aus der Einsicht „in das, was sein sollte“, sondern aus ihrem unbewußten Neid. Die Triebfeder ihres Hasses ist mehr der Neid auf das selbst nicht Erreichte, als wirklicher Gerechtigkeitssinn.

Jesus hat seine Verantwortung übernommen. Er hat den Menschen mein HOLO-FEELING vorgelebt und wollte dadurch auch nicht „angebetet“ werden. Wie kann ein Mensch nur von „Freiheit“, „Brü­derlichkeit“ und „Gleichheit“ sprechen und sich im selben Atemzug selbst wichtiger nehmen als seine Mitmenschen? Du solltest diese Frage einmal Politikern und Kirchenfürsten stellen. Es ist für einen egoistischen „Karrieremenschen“ eine sehr unbequeme Frage, vor allem wenn er eine soziale Fahne vor sich her trägt. So wurde auch aus dem „Hosianna“ am Palmsonntag das „kreuzigt ihn“ am Karfreitag. „Der Teufel fuhr in Judas,“ heißt es in der Bibel. Er verblendete die Hohenpriester und wiegelte das Volk auf. „Judas“ steht symbolisch für „Juden“ und das Volk der Juden steht in meiner Bibel symbolisch für Deine „kollektive Seele“. Judas ist der Erfinder der „Masse“. Am Karfreitag fand die erste „Massenpsychose“ statt. In der Masse, die keine persönliche Identität kennt, findet der Antichrist sein ideales Betätigungsfeld. So wurde der ursprünglich lockere Spaziergang individueller Seelen durch meinen „Lehrpfad“ des Daseins zum rhythmischen in Reih und Glied marschieren. Beim Marschieren sind die ursprünglich freien Seelen an ein Symbol gefesselt, das ihnen von ihrem eigenen Dogma aufgezwungen wird. Dabei ist es gleichgültig, ob es sich um ein christl. Kreuz, ein Hakenkreuz oder eine Landesflagge handelt. Der Geist ist nur fanatisch an seine Ideologie gebunden und überträgt diese synchron auf die Füße. Eine „synchronisierte Kraft“, die nicht dem Herzen entspringt, zertritt dann alles. Alles, was nicht in diesen selbstdefinierten Rhyth­mus paßt, wird, wie das beim Marschieren nun einmal der Fall ist, niedergewalzt. In einer geistigen Kraft, die nur seelenlos unterwürfig im Gleichschritt marschiert, ist keine wirkliche Intelligenz vorhanden. Wirkliche Intelligenz heißt eben nicht nur perfekt zu funktionieren, es ist die Fähigkeit individueller „Erkenntnis“ und diese ist der Samen der „Liebe“ (s.S.208). Es gibt eine Ordnung, die trotz einer vorhandener Hierarchie alle Menschen gleich behandelt. Es ist die Hierarchie der Reife. Kein intelligenter Mensch wird behaupten, daß ein Kind ein qualitativ minderwertigeres Lebewesen ist, als ein Erwachsener. Beide sind wertvolle Menschenseelen! Ein Kind wird nicht als minderwertiger betrachtet als ein Erwachsener, im Gegenteil. Dennoch besteht eine Hierarchie in dieser Gleichheit. Genauso wie es sich innerhalb dieser „äußeren Reife“ verhält, verhält es sich auch mit der „inneren Reife“ der Menschen. Deine innere Reife entspricht Deiner seelischen Reife, die ich schon des öfteren angesprochen habe (s.S. 172). Diese Reife besteht unabhängig von Deinem körperlichen Alter, von Deinem bisherigen Status und von Deinem „Intellekt“, den Du - wie viele andere auch - bisher mit Deiner Intelligenz verwechselt hast. Wirkliche „innere Reife“ - d.h. Verantwortungsgefühl und wirkliche Intelligenz - zeigt sich in den Taten und Handlungsweisen eines Menschen und in seinen Idealen. Wirklich intelligente Entscheidungsträger würden ihr Gehalt freiwillig auf das Durchschnittseinkommen ihres Volkes (oder sogar niedriger) festsetzen und damit als Vorbild mit wirklicher Intelligenz und Verantwortungsbewußtsein auftreten. Nur selbstherrliche Blutegel handeln anders. Wirklich verantwortungsbewußte „Eltern“ versuchen zuerst ihre Kinder durchzubringen und denken zu allerletzt an sich selbst. Nur Rabeneltern ist es wichtiger ihren „Status“ zu repräsentieren und ihre Selbst­herr­lich­keit zur Schau zu stellen, anstatt den Kindern Weisheit und Liebe vorzuleben.


Die Geschichte vom armen Esel:

Dein Staat entspricht einer Kutsche, die von einem Esel (dem gemeinen Volk) gezogen wird. Die Regierungsbeamten und die Wirtschaftselite sind die Kutscher. Die Kutsche ist voller Nahrung, die in guten Zeiten vom gesamten Volk angesammelt wurde. Nun kommt man zu einer Steigung. Die Führungselite (Regierung und Manager) erkennt, daß durch ein Hindernis der Esel schwerer zu ziehen hat. Sie versuchen nun in ihrer „Selbstlosigkeit“ dem Esel Erleichterung zu verschaffen, es muß ja um jeden Preis weitergehen. In ihrer Einfallslosigkeit scheint das einzige, was ihnen in den Sinn kommt, während der Fahrt die Vorräte aufzuessen, um den Wagen leichter zu machen. Das sich das Gewicht in der Kutsche dadurch nur verlagert hat, scheint dem Esel nicht weiter bewußt aufzufallen, es ist halt nur ein dummer Esel. Manche von denen, die oben sitzen, hegen zwar Selbstzweifel, aber letztendlich denken sie sich:

„Ich weiß zwar, daß das, was wir tun, falsch ist. Aber was nützt es, wenn nur ich mich ändere, die anderen ändern sich bestimmt nicht, ich würde mir ja nur ins eigene Fleisch schneiden.“ Der kleine Mann aus dem Volk (der Esel) denkt sich im Großen und Ganzen nichts anderes: „Was kann ich schon an dieser Misere ändern, die oben werden schon das richtige tun.“

Die selbstsüchtige Gier nach Geld hat Deine Menschheit „entmenschlicht“. Jedes Lebewesen strebt einen Zustand der vollkommenen Zufriedenheit an. Unzufriedenheit ist die eigentliche Energiequelle für Kreativität. Umso komplexer nun ein Lebewesen aufgebaut ist, umso schwieriger fällt es ihm, diesen Zustand zu erreichen. Eine Pflanze braucht einen guten Boden, Nahrung und „Licht“, um zufrieden zu sein. Wenn sie nun in einer schattigen Ecke steht, wird sie unzufrieden sein. Diese Unzufriedenheit setzt nun die Blätter in Bewegung, daß diese sich „dem Licht“ entgegenwenden. Eine Pflanze lebt nach meinen Gesetzen, was ich von Dir nicht behaupten kann. Dir ist zwar bewußt, daß man mit Geld nicht alles „ausrichten“ kann, aber auch Du unterliegst dem Irrglauben, daß man fast alles damit bewegt. Selbst die Kirche glaubt, daß Geldverlust gleich Machtverlust ist. Man glaubt Gutes nur mit Macht und Geld durchsetzen zu können, denn das Böse regiert Deine Welt. Aber gerade die Geld- und Machtsucht sind doch das Böse, daß jeder Seele ihr wirkliches Leben aus dem Leib saugt. Geld wurde in Deiner Gesellschaft zum absoluten Lebenselixier ernannt - zum Sinn des Lebens. Auch Du siehst offensichtlich in erster Linie den Sinn Deines Daseins darin, Geld zu verdienen um überleben oder Dir Deine Wünsche erfüllen zu können. Geld ist aber absolut nichts wert. Es ist nur bedrucktes Papier. Kannst Du Dich noch an das Mauswein-Beispiel erinnern (s.S. 204)? Alle Dinge sind letztendlich nur das, was Du selbst daraus machst, bzw. was Du darin zu sehen glaubst. Auch mein Wert in Deinem Leben wird von Dir selbst definiert, so wie auch der Wert dieses Buches, das Du in diesem Moment in Deinen Händen hältst. Wirkliche Werte sind nur die Dinge, die dem Menschen von wirklichem Nutzen sind. Gesundheit, Nahrung, Arbeitsleistung, Kleidung, Wohnraum und wirkliche Kunst, die Deine Sinne zu erfreuen vermag, sind wirkliche Werte. Gold ist z.B. nicht mehr wert, als ein Stück Eisen, solange es nicht zu einer Zahnplombe oder einem Schmuckstück verarbeitet wurde (wobei man beim Schmuckstück geteilter „Mein“ung sein kann). Geld ist also nur ein „Maßstab“ für Wert, aber nicht der Wert selbst. Es ist in Deiner Welt ursprünglich nur dadurch entstanden, damit die Gesellschaft problemloser zusammenarbeiten kann und die in­dividuellen Fähigkeiten der Einzelnen sich einfacher zu einem Gesamtsystem verknüpfen. Es wäre mühsam, wenn ein Bauer mit 1000 Eiern seine neue Hose bezahlen müßte. Die Werte, die den Besitzer wechseln, sind aber die Eier und die Hose, nicht das Geld. Dieser kleine, aber feine Unterschied ist in Deiner Menschheit vollkommen in Vergessenheit geraten. Geld sollte nur ein neutraler Wertmaßstab sein. Du lebst in einem Land des absoluten Überflusses, alles ist vorhanden, um materiell zufrieden sein zu können. Warum sind Deine Mitmenschen dennoch nicht zufrieden? Es fehlt „hinten und vorne“ an Geld. Es wird dringend Wohnraum benötigt. Doch man hat kein Geld, diesen zu schaffen. Diese Aussage ist wieder ein eindeutiges Zeichen der Schizophrenie Deiner Gesellschaft. Alle Werte wären vorhanden. Es gibt Baumaterial in Hülle und Fülle. Auch Arbeitskräfte sind zur Zeit mehr als genug vorhanden. Wo liegt also das Problem? Ach, ich habe vergessen, es gibt kein Geld. Es ist, als ob man sagt, uns fehlen die m², darum können wir nicht bauen. Die m² sind aber nicht der Grund und Boden. Geld ist auch nur ein Maßstab für die eigentlichen Werte, so wie die Grad Celsius ein Maßstab für die Temperatur ist, aber nicht die Temperatur selbst. Der Maßstab für Temperatur wird je nach Verwendungszweck als gut und schlecht bewertet. In einem Kühlschrank wird eine andere Temperatur benötigt, als in einem Heizkörper. Mehr oder weniger Temperatur kann gut oder schlecht sein, je nach Verwendungszweck. Nicht anders verhält es sich mit Geld. Nur in diesem Fall ist der Geist so geblendet und in eine Sucht gefallen, daß er nur noch nach immer mehr und mehr schreit. All diejenigen, die mehr als genug von dieser Droge Geld besitzen, sind dadurch schwer an ihrer Seele erkrankt, ihr Herz ist zerstört. Diejenigen, die kein Geld besitzen, scheinen deswegen wie „Irre“ auf „Entzug“ zu sein und setzen Himmel und Hölle in Bewegung, auch etwas von der „Herzlosigkeit“ der „Reichen“ abzubekommen. Wo sind die wirklich intelligenten und vernünftigen Menschen in Deinem Volk, die in Diesem Massenrausch noch einiger Maßen klar sehen können?

Es wäre sehr schön, wenn Du dazugehören würdest.


Des Kaisers neue Kleider:

Kennst Du das Märchen von „des Kaisers neuen Kleidern“? Betrüger kommen in das Land und gaukeln dem Kaiser vor, sie können aus Gold und Edelsteinen einen wundersamen Zauberstoff weben, der so fein und edel ist, daß er nur von außergewöhnlich „gescheiten Menschen“ gesehen werden kann. Der Kaiser, „gierig“ auf das Außergewöhnliche, gibt also ein neues Gewand, das aus diesem Zauberstoff gewebt werden soll, in Auftrag. Man läßt Gold und Edelsteine heranschaffen, daß die Betrüger mit ihrem Werk beginnen können. Die Betrüger rechnen natürlich bewußt mit der arroganten Dummheit des Kaisers und seines Hofstaats. Als es zur ersten Anprobe kommt, spielen sie nur Pantomime. Sie tun nur so, als ob über der Schneiderpuppe ein wunderbares Gewand hängen würde. Keiner der Minister und Hofleute kann natürlich etwas sehen, aber alle tun so, als seien sie hellauf begeistert von diesem Gewand.

Jeder denkt für sich:

„Mein Gott, keiner darf erfahren, daß ich nichts erkennen kann. Ich habe mich immer für sehr „gescheit“ gehalten und nun scheint es, daß ich doch dümmer bin, als ich dachte. Niemand darf das je erfahren, denn wenn ich nun sage, daß ich nichts sehe, werde ich bestimmt meine Stellung „als Minister“ verlieren.“

Und so erging es jedem, natürlich auch dem König, der sich dachte: „Mein Gott, ich kann den Stoff nicht sehen und meine Minister sind hellauf begeistert. Wenn sie erfahren, daß ich so dumm bin, werden sie mich stürzen. Aber was soll ich mir Gedanken machen, ich tue einfach so, als ob ich ihn auch sehen würde.“ Und so leicht schaukelt sich eine primitive Lüge auf und wird zum Allgemeingut. Die eigene Selbstarroganz macht jeden Menschen blind. Auch Du sagst nicht, was Du Dir wirklich denkst. Du bist nicht das, was Du wirklich bist. Auch Du versuchst Dich nur an alle Normen anzupassen, die Dir vorgegeben werden. Du möchtest ja nicht zum alten Eisen gehören und „als dumm“ angesehen werden. Du möchtest geliebt werden, darum versuchst Du „In“ zu sein. Du willst ja die Zukunft nicht verschlafen. Deine von Wirtschaftspriestern so hochgepriesene Zukunft ist nichts anderes, als dieses Kaisers neue Kleider. Ein Lügengebilde, das nur deswegen existiert, um Menschen zu betrügen und Geld damit zu machen. Diese [Wirtschafts]Priester sind die [Schein]­Heiligen der weltweit größten Sekte. Fast alle Seelen sind ihnen auf den Leim gegangen.

Natürlich wird auch das Volk von den zauberhaften Eigenschaften der neuen Königskleider informiert. Als nun eines Tages der König in seinem neuen Gewand eine Ansprache vom Balkon seines Palastes an sein Volk hielt, ging zwar einen Raunen durch die Menge, aber auch im Volk wagte keiner, das zu sagen, was er wirklich sah. Jeder dachte sich: „Mein Gott, ich bin dumm, keiner darf es erfahren, ich hätte nur Nachteile, wenn ich das sage, was ich wirklich denke. Ich werde einfach das tun, was alle anderen auch tun, so kann mir nichts passieren.“ Alle bewunderten so mit aufgerissenen Augen das unsagbar wundervolle Gewand des Kaisers. Plötzlich durchbrach die dünne Stimme eines kleinen unschuldigen Kindes die Stille: „Wieso steht unser König da nackt auf dem Balkon, Mami?“

Auch Dir ist Dein Status bisher wichtiger als die wirkliche Wahrheit. Auch Du hast bisher nur in Deiner verlogenen Wahrheit mehr schlecht als recht existiert. Wann warst Du jemals wirklich glücklich und zufrieden?

Unzufriedenheit ist die Quelle aller geistigen Energien. Man sollte die dadurch frei werdenden Energien aber nur dazu einsetzen, die Ursache der Unzufriedenheit zu beseitigen. Was passiert nun, wenn man die eigentliche Ursache nicht kennt? Jeder Rauschgiftsüchtige hat manchmal einen klaren Moment, in dem er seinen Teufelskreis verlassen möchte. Was nun, wenn er die dabei frei werdende Energie in die falsche Richtung kanalisiert? Wenn er diese „Unzufrieden­heitsenergie“ seines Willens umpolt und sie, anstatt für einen „Ent­zug“ zum Beschaffen neuer Drogen verschwendet? Er wird sich zwangsläufig immer mehr in seine Sucht verstricken. Öffne Deine Augen und betrachte Deine eigene Süchte. Wenn Du jetzt behauptest, Du lebst nicht mit einer Sucht, so solltest Du dieses Buch und damit auch mich sofort zuklappen und wegwerfen. Es tut mir schrecklich leid, daß ich Dir Deine „kostbare Zeit“ gestohlen haben. Du hast dann nämlich nicht das Geringste vom bisher Gesagten verstanden!

Nur Menschen, die selbstlos an mich glauben, werden in Zukunft die wirklichen Gewinner sein. Für Deine absolute Freiheit wirst Du aber auch etwas bezahlen müssen. Wie man so schön sagt, ist nur der Tod umsonst. Diese Bezahlung sieht von Mensch zu Mensch unter­schied­­lich aus. Vor allem muß Du mit Deinem Wissen/Glauben be­zahlen, denn dieser stellt für Dich unbewußt den wertvollsten Besitz dar. Doch sei beruhigt, wenn Du erst einmal wirklich frei bist, wirst Du erkennen, daß all die [Glaubens]Dinge, von denen Du Dich so schwer lösen konntest, eigentlich überhaupt nichts wert waren. Selbst­los handeln heißt, intelligent handeln. Intelligent handeln heißt, „umsonst“ handeln. Dies ist eine Handlungsweise, die außerhalb Deiner „normalen“ und „gewöhnlichen“ Logik abläuft. Es ist eine Handlung, die nicht aus einem rationalen und egoistischen Den­ken entspringen kann, sondern nur aus Deinem Herzen. Von einer Million Menschen, die von ihrem Geld etwas spenden, oder einem Bettler in einer Fußgängerzone einige Groschen abgeben, ist nur einer dabei, der dies aus reinem Herzen tut. Der Rest wird nicht von der Einsicht ihres Herzens getrieben, sondern von ihrem schlechten Gewissen. Die Masse versucht nur „logischerweise“ ihr schlechtes Gewissen zu beruhigen. Dein Seelenheil wirst Du Dir auf diese verlogene Weise nicht erkaufen können. Wer eine Spende darbringen will, muß dies voller Freude und aus einer ehrlichen Liebe heraus tun. Ein erzwungenes Opfer ist kein Opfer. Das Wort Opfer kommt vom Lateinischen „operari“, was so viel bedeutet, wie: „werktätig sein; arbeiten“. Daraus wurde dann „operieren“, mit der Bedeutung „handeln“ und „wirken“ (besonders von Arzneien), womit wir dann zum „Heilen“ gelangen. Ich zwinge Dich nicht, mir näher zu kommen. Ich zwinge niemanden, weil ich Gewalt verabscheue.

Je mehr Du in den Errungenschaften von Wissenschaften und Technik schwelgst, desto tiefer wird Dein Leiden sein. Auch Du hältst fanatisch an einem blödsinnigen „Slogan“ fest. Nur propagandistische „Schlag-wörter“ bezeichnet man als „Slogan“. Der Slogan war ursprünglich der Kriegsruf der schottischer Hochländer.

„The „show“ must go on!“, ist der Slogan Deiner berauschten Gesellschaft.

Das hebräische Wort „schow“ bedeutet „falsch“.

Wenn sich Dir meine göttliche Weisheit öffnet, wird es für Dich nur noch ein wirkliches Ziel in diesem Dasein geben: „Den Weg zu mir“ zu finden. Du wirst versuchen, Dich von der Bevormundung Deiner Dogmen, von der Bevormundung der Schulweisheiten, der Wirtschaftswissenschaftler, der Ökonomen, der Theologen und Psychologen frei zu machen. Ihre verführerischen Bemühungen werden für Dich gegenstandslos werden, denn Du bist mit dem „Wesentlichen des Lebens“ in Berührung gekommen. Du wirst Dich dann von der Meinung der Masse abwenden und damit die Meinung der Masse verändern. Du wirst allen Dein „Nein“ entgegenrufen. Ohne eine Verbindung mit der „wesentlichen Welt“ werden alle Bemühungen von Theologie, Wissenschaft, Ökonomie, Industrie und Handel nur auf einen erneuten Tod hinauslaufen. Deine Welt wird in erster Linie von Lügen, Übervorteilung und Manipulation beherrscht. Das große Geschäft mit Sucht, Angst, Neid und Pessimismus wird jetzt immer mehr zu einem inneren und äußeren Krieg führen. Alle Seelen - die Seelen dieser und der jenseitigen Welt - warten auf Dein „Nein“. Nur dieses „Nein“ wird Dich ins „Blickfeld“ der jenseitigen Welt bringen, weil Du damit ein neues Bewußtseinslicht in Deiner Welt anzündest - „Dein Bewußtseinslicht“. Ich habe diese Welt erschaffen, damit Du lernst, Dich aus der Erstarrung Deiner eigenen Gefangenschaft zu lösen, um danach die Freude der Vereinigung und die Freude Deiner Rückkehr erleben zu können. Nur mit der Vereinigung erfüllt sich das von jedem Geschöpf erhoffte Glück. Dies aber kann nur von denjenigen erkannt werden, die vom wirklichen Sinn ihres Daseins wissen. Der Segen meiner Schöpfung liegt in der Vereinigung. Nur Dein Wille zur (geistigen) Vereinigung mit „allen Menschen“ wird Dir eine Erlösung bringen. Du wirst dann auch die wirkliche Bedeutung von Leid und Krankheit in Deiner Welt bewußt erfassen. Du wirst anfangen die Perfektion meiner Schöpfung bis in ihre feinsten Bedeutungen zu würdigen. Ein „normaler Mensch“ dagegen versucht meine Schöpfung nur aus selbstsüchtigen Motiven zu erforschen. Er entwürdigt sie damit zu einem bloßen „Mittel zum Zweck“, um seinen diabolischen Luxus ins Unermeßliche zu treiben.

Dein Welt ist in Wirklichkeit keine Kugel, auf der das Gesetz „Fressen und Gefressen werden“ regiert. Die Welt wird von viel mehr Kräften durchwirkt, als Du bisher wahrnehmen und Deine Menschheit aufspüren konnte. Die Bibel - vor allem auch als „For­mel­sammlung“ betrachtet - stellt für Deine Menschheit einen Zugang zur Einsicht in die wirklich „weltbewegenden Dinge“ dar. Die Wahrnehmung von „nur fünf Sinnen“, so wie die darauf begründete physikalische Forschung, wird niemals eine Brücke in meine verborgene Welt bauen können. Ein „nur wissenschaftlicher Mensch“ wird immer ein Gefangener seiner eigenen logischen Gründlichkeit bleiben. Ihm wird dadurch zwangsläufig auch jegliche Form von kreativer Intelligenz abgehen. Nur logisch zu handeln ist der Tod wirklicher Intelligenz. Es gibt viele Welten und viele Himmel. Deine Wahrnehmung mußte sich bisher nur mit dieser einen begnügen. Das von Naturwissenschaftlern entworfene Weltbild entspricht dem Bett von Prokrustes. Sie gehen mit ihren Theorien genauso um, wie der Riese Prokrustes mit den Menschen. Er überfiel alle Reisenden und legte sie auf sein Folterbett. Dort wurden sie durch Ver­stüm­melung oder Streckung an die Größe seines Bettes angepaßt.

Ich habe vielen „Propheten“ in Deiner Welt Bruchstücke meiner Wirklichkeit mitgeteilt. Sie glaubten natürlich, daß ihre Erkenntnisse ihre eigenen Gedanken sind. Aber was heißt schon „Mein und Dein“. Auch Du bist im Moment unser Gedanken. Du solltest alle Weisheiten nur noch unter „Deinen Hut“ bringen. Ich begleite jede Seele auf den Weg durch ihr Dasein und übermittle ihr ständig Daten von der Wirklichkeit. Wieviel davon letztendlich im Bewußt[en]Sein des Einzelnen Einzug hält, bestimmt die innere Reife der entsprechenden Seele. Ein von mir stark beeinflußter Automobilmanager verließ aus Gewissensbissen seinen Job. Er veröffentlichte danach das Buch „Der Vogel im Aquarium“. Dieser Titel ist stark an „das Buch Jona“ in der Bibel angelehnt. Wovon er aber selbst nichts weiß.


Das Buch Jona:

Ich werde Dir nun einen kurzen Einblick in die Tiefe der biblischen Geschichten geben. Um sie komplett aufzufächern, würden wir nur für das kurze Buch Jona (ca. 2 Seiten in der Bibel) mehrere tausend Seiten benötigen. Ich kann Dir hier nur stichpunktartig die Verbindung meiner Offenbarungsschriften zu Deinen bekannten physikalischen Naturgesetzen ersichtlich machen. Bei einer Synthese werden beide zur zeitlosen HOLO-FEELING-Welt verschmelzen. Erinnerst Du Dich noch an meine Beispiele über „die Autobahn“ (s.S. 171), „die Hypnose-Rückführung“ (s.S. 174), „das interaktive Medium“ (s.S. 176), „die göttliche-Videokassette“ (s.S. 171) und „die Zeit, die es nicht gibt“ (s.S. 171). Die Metaphern all dieser populärwissenschaftlichen Erklärungen sind im Buch Jona enthalten und noch vieles mehr. Alle meine Beispiele sind neuartige „sprachliche Erklärungen“ sehr komplexer, aber bereits bekannter, mathematischer Gleichungen und Phänomene aus der Physik, insbesondere aus der Quantenmechanik, der Relativitätstheorie und den Feynman Diagrammen. Mit herkömmlicher Sicht (Perspektive) landet ein begrenztes menschliches Bewußtsein damit zwangsläufig immer in einem Paradox.

(Die Zahlen hinter den Worten sind die gematrischen Werte.)

Jona ist der Sohn Amitais. Der Name Amitai (1-40-400-10) ist vom Wort „Wahrheit“ (hebr. = emeth,1-40-400) abgeleitet. Die Zahlen 40, 400 symbolisieren einen (unendlichen) Zeit/Raum. Das hebr. Wort für „immer“, „allzeit“ heißt „tamid“, in gematrischer Schreibweise 400-40-10-4.  Jona ist ein Prophet, der in meinem Namen Worte spricht, mit denen die „normale Welt“ Lügen gestraft wird. Vor der Welt erscheint Jona als „Lügenprophet“. Ketzern werden die Worte meines Menschensohns ebenso erscheinen. Erinnerst Du Dich noch daran, daß Wasser die Zeit symbolisiert und an die ursprüngliche Bedeutung der Taufe (s.S. 98)? Du benötigst Wasser und Zeit für Dein Dasein und beide fließen, ohne sich zu verändern. Du kannst nur einmal in den selben Fluß steigen. Wasserstoff ist der Grundbaustein Deiner Welt und hat die Ordnungszahl 1. Er besteht aus einem Proton und einem Elektron. Aus Zwei wird Eins. Wasser, H2O, die Basis allen Lebens, eine neue Form der Zwei/Einheit. „Alpha und Omega“ sind entstanden. Der Wasserstoff mit der Ordnungszahl 1 (Alpha) hat sich mit dem Sauerstoff, mit der Ordnungszahl 8 (Omega) verbunden. Wasser heißt Hebräisch „majim“ (40-10-40), aber auch das hebr. Zeichen „mem“ (40) bedeutet Wasser. Wie auf einer Wasseroberfläche spiegelt sich die 40 in der Zahlenschreibweise um das jod (10).

Dann sprach Gott: Ein Gewölbe entstehe mitten im Wasser und scheide Wasser von Wasser. Gott machte also das Gewölbe und schied das Wasser unterhalb des Gewölbes vom Wasser oberhalb des Gewölbes. So geschah es und Gott nannte das Gewölbe Himmel. (Gen.1; 6 - 8)

Die Zeichen, die das Wort majim bilden, ergeben alle mit ihrem „vollen Wert“ das Doppelte, nämlich 80-20-80. Damit ist der volle Wert von majim180 zugleich das Doppelte der Sichtbaren 90. 90° und 180° Grad sind die Winkelgrade, die nötig sind, um eine mathematische Spiegelung - gleich eines „Raumspiegel“ - nach dem Prinzip eines Gaußschen Kreuzes in der HOLO-FEELING-Mathematik zu ermöglichen. Auch die ajim - Endung in m-ajim weist auf die Zwei/Einheit des H2O hin (s.S. 112). Das Wort für Meer ist „jam“, 10-40. Du kannst nun auch deutlich die 1 : 4 Struktur erkennen.

Und da war auch noch die „teba“ (s.S. 99), die Arche, das Kästchen bzw. das Wort, das immer die Rettung bringt, wenn die Welt in der Zeit zu ertrinken droht. „Jona“ ist im Hebräischen das Wort für „Taube“. Alles was in der Schöpfung Gestalt annimmt, ist „Ei“­gent­lich in Dir vorhanden. Es gibt kein außerhalb, es gibt keinen Raum und keine Zeit. Alles ist nur Illusion, gleich einem sehr realis­tischem Traum. Du erzeugst und umfaßt alles nur mit Deinen Gedanken. Dein Gedanke ist „das Bewußtseinslicht“, das alles beherrscht, alles belebt und in dem alles „erstrahlt“. Alles, was in Deiner Schöpfung erscheint, ist aber auch ein Ausdruck des „Wesent­lichen“, ist Teil dessen, wovon Du bisher nichts wissen wolltest. Jedes Wesen, jedes Tier, jede Erscheinung ist in der Kernrealität (dem von Dir nicht faßbaren Ganzes) vorhanden. Deine begrenzte Sichtweise zerbricht diese Einheit. Sieh Dir Deine Hand an! Ist es dieselbe Hand, die Du vor 10 Jahren gesehen hast? Nicht eine einzige Zelle ist mehr mit denen vor 10 Jahren identisch. Du bist, was Deinen materiellen Körper anbelangt, ein völlig anderes Wesen. Deine Seele aber ist eine raum/zeitlose Erscheinung. Dein Körper ist nicht Du (Deine Seele). Deine Wahrnehmung erfaßt immer nur einen sehr kurzen, in Raum und Zeit „be“-grenzten Ausschnitt Deiner seelischen Ganzheit. Es gibt nun äußere und innere Erscheinungen. Dein Seelenheil liegt in der Vereinigung. Was ist nun das Wesen des Symbols „Taube“? Männ­liches und weibliches drängen bei der Taube sehr stark zueinander. Das Wort „Turteltauben“ steht sprichwörtlich dafür. Bei Tauben äußert sich ein großer Drang nach Einheit dessen, was in der Welt als Gegensatz erscheint. Dann haben Tauben noch eine Eigenschaft, die sie zu einem göttlichen Zeichen meiner Offenbarungen werden ließ. Ich verlieh ihnen die Sehnsucht, immer wieder zu ihrer eigentlichen Heimat zurückkehren zu wollen, gleichgültig, wie weit sie entfernt sein mögen. Immer finden sie den Weg zurück. Darum dienen sie auch dazu, aus der Ferne Nachrichten zu übermitteln. Wird das nicht auch im Buch Jona deutlich, der sich ebenfalls weit von Gott entfernt hat, dann aber doch zurückgekehrt ist und die ihm aufgetragene Botschaft seinen Mitmenschen ausrichtete?

Auch Dir gebe ich mit dieser Offenbarung eine eindeutige Botschaft. Kehre zu mir zurück und teile dies auch Deinen Mitmenschen mit. Scheue Dich nicht, allen davon zu berichten und habe keine Angst davor, für „verrückt“ erklärt zu werden. Betrachte es in einer Zeit, in der die Schizophrenie zum „Normalen“ erklärt wurde, als ein großes Kompliment. Wie steht es mit der Taube bei Noah? Noah befindet sich in der teba, der Arche. Du weißt nun aber auch, daß es eigentlich um die teba in ihrer Bedeutung als Wort (Gedanke) geht. Die in der Bibel angegebenen Maße der Arche bilden auch das Wort für „Sprache“, laschon (30-300-50) (s.S. 99). Der Mensch konnte die Sintflut überleben, weil ich ihm die Arche gegeben habe, die genau die Ausmaße des Wortes „Sprache“ hat. Deine Welt kann darum nur so groß sein, wie Deine „sprechenden logischen Gedanken“ reichen. „Erlöser“ heißt auf hebr. „goel“ (3-1-30). Die „3“ steht für „Syn­these“ und „das Werden“. Das Wort für einen „seelenlosen Leib“, für eine nur „funktionierende Maschine“, ist „golem“ (3-30-40). Der Stamm „gal“, die 3-30, deutet auf eine Seele, die ohne wirkliche Intelligenz, ohne „Erlöserwillen“ existiert. Du empfindest Dein Dasein „in der Zeit“ (golem; 3-30-40), weil Du bisher selbst nur ein „golem“ warst. Du hast Dein bisheriges Dasein nicht als vorbereitende „Schule für Dein wirkliches Leben“ angesehen, somit wurde es nur zu Deiner „Verbannung“ (hebr. = „galuth3-30-400). Ein „Erlöser“ trägt die „Eins“ im Zentrum (im Herzen), so wird aus dem in der 400 „Verbannten“ gal 3-30, der „Erlöser“, 3-1-30. Als Mose geboren wird, versinkt er nicht im Wasser, wie die anderen Knaben. Mose heißt, „der aus dem Wasser gezogene“. Man legte ihn in ein „Kästlein“, in eine „teba“. In der teba bleibt das Leben in Raum und Zeit erhalten. „Gilgul“ heißt „wieder zum Leben kommen“ - es symbolisiert die mißverstandene Reinkarnation - und „galut“ ist das „Exil“. Exil bedeutet Deine Gefangenschaft im „gal“, in der „Form“ - in Deiner Norm. Das Wort für „Rad“, für das Drehen, ist „galgal“ (3-30-3-30), es beschreibt das Rad der Wiederkehr.

Alle Zufälle sind Dein selbstbestimmtes „Los“, das „goral“ (3-200-30), Dein Karma. Es erscheint zwischen der 3 die 200 (= Zweiheit), Deine Erkenntnis von „Gut und Böse“.

Das Wort „teba“ selbst, d.h. „der Lebensraum“ während der „Verbannung“, hat den gematrischen Wert  9-2-70. Sieh an, Dein „Daseinsraum“ wird in der Bibel - in Zahlen ausgedrückt - mit 81 bezeichnet. Dies ist die Substanzzahl Deiner materialisierten Welt. Die mir gegenüberstehende 81, d.h. 1 / 81 ergibt sämtliche natürlichen Zahlen mit denen Deine Welt gemessen wird. Deine Welt ist aber auch aus 81 stabilen Elementen aufgebaut, und Einsteins „Substanzformel“ aus der „relativen Gleichung“ ohne „zeitlichen“ Impulsanteil lautet, 34 = E²/m² = 81. „Ring“ heißt auf Hebräisch „tabaath“, in Zahlen 9-2-70-400. Die 400 symbolisiert einen Zeit/Raum ohne Anfang und Ende und sie „schließt“ dort das Wort „teba“, in Zahlen 9-2-70, das auch Natur und Naturgesetz bedeutet, ab. Nun wird es Dich nicht wundern, daß dasselbe Wort auch noch für den Begriff „Gewohnheit“ verwendet wird. Die Gewohnheit und die Natur, in der Du zu leben glaubst, ist also ihrem Wesen nach „rund“. Das Wort für „Münze“ ist „matbea“, 40-9-2-70. Hier erscheint ebenfalls wieder das Runde und zwar im Zusammenhang kaufen und verkaufen. Der Kreislauf des Geben und Nehmens, der in Deiner kapitalistischen Gesellschaft nur noch einseitig fließt und dadurch bald abreisen wird. In alten Darstellungen des Tierkreiszeichen „Fisch“ sieht man zwei Fische, die in die entgegengesetzte Richtung schwimmen. Darum heißt der eine Geburt, der andere Tod; der eine Gut, der andere Böse. Geburt und Tod ist genaugenommen aber dasselbe, es ist nur ein Wechseln der Welten. Jona wird nun von einem großen Fisch verschluckt und unter Wasser gezogen. Er wird dort in einen „Kasten“ eingesperrt. Diese  „teba“ symbolisiert Deinen Zeit/Raum im Wasser. Es ist das Raum/Zeit-Ge­fängnis des normalen Menschen. Wie in einem Gefängnis lebt er in der 9-2-70, in der 81. Der „Vogel im Aquarium“ ist Jona (= Taube) im Fisch. In den Worten des Jona Berichts äußert sich die Spannung, die Du in dieser Welt durchmachst: einerseits die Aussichtslosigkeit, anderseits Deine Hoffnung und Erwartungen. Das zweite Kapitel läßt Dich klar erkennen, wie Jona, die Taube, den Zug durch ihr Dasein macht. Voller Verzweiflung und Entsetzen, zugleich aber auch mit der Sicherheit, daß dieses Dasein nicht alles ist und noch etwas ganz anderes erwartet werden kann. Die „falsche Erkenntnis“ Deines eigenen Todes ist der tiefste Abstieg, den Du Dir denken kannst. Du wirst das Tor Deines Ursprungs verschlossen und verriegelt vorfinden. „Was mag wohl dahinter sein?“, fragst Du Dich. Die meisten Menschen schreien meist erst nach mir, wenn sie vor diesem Tor stehen. Dort erst möchten sie eine Verbindung mit mir aufnehmen. Diese sollte aber schon viel früher passieren. Du solltest meinen Worten glauben und nicht an die selbstgemachten Götzenbilder, die [Blut]„egel“ Deiner Gesellschaft. Das Gebet Jonas besteht auch „zufällig“ aus genau 81 Wörtern, denn er beschreibt darin die Welt, in die er versunken ist - die „teba“ (9-2-70) - die physikalische Natur seines „Dortseins“. So äußert sich die Raum/Zeit-Welt, rund wie die Natur, in dem Begriff 81, der 34. Aber auch eine andere mathematische Schreibweise der 81 macht dies ersichtlich, die als - wie alle „Neun“ oder ihr Vielfaches - stets sich als „Neu-n“ gleichbleibt. Auch musiktheoretische, harmonikale Abhandlungen aus vorchristlicher Zeit gehen von der 81 als Substanzzahl aus. Sie ist die Idealzahl als abstrakte Länge für die Stimmpfeifen des Grundtons der Qin. Das syntonische Komma - ein kleines und wichtiges musikalisches Intervall - wird durch das Verhältnis von 81 : 80 bestimmt. Nebenbei möchte ich noch erwähnen, daß auch das Tao Te King, das meist beachtete philosophische Werk der Chinesen, aus 81 Kapiteln besteht.

Alle Weisheiten, die Du in Deinem Gefängnis findest, müssen in Dir die Frage aufwerfen, von wem sie eigentlich stammen. Wenn ihr Men­­schen euch damit begnügt, euch alles selbst zuzuschreiben, so ist das Raub und Diebstahl. Ihr könnt nicht leugnen, daß diese wunderbaren Gesetzmäßigkeiten meines Ganzen weder einem „puren Zufall“ noch einem Menschengeist entspringen können. Wenn Du nicht zu denen gehören willst, die sich mit fremden Federn schmücken, wirst Du weiter nach mir suchen, bist Du den wahren Schöpfer ausfindig gemacht hast. Wenn Du aber weiterhin von Dir behauptest:

„Ich habe mich aus einer zufällig entstandenen Ursuppe entwickelt. Die Wissenschaft hat es mich so gelehrt.“ So begehst Du eine böse Verleumdung. Meine Schöpfung fordert von Dir, daß Du den wirklichen Schöpfer suchst und das Du nicht eher ruhst, bis Du mich gefunden hast. Der vorgefundene Reichtum weckt im Menschen die Begehrlichkeit, sich seiner Gier hinzugeben und mit den Vorgefundenen zu prassen. Bestenfalls übertragst Du Deine Dankbarkeit auf Deine Vorfahren, von denen Du glaubst, ein Erbteil empfangen zu haben. Du springst nach Belieben mit meinem Schatz um und scherst Dich einen Dreck um den ursprünglichen Schöpfer und Eigentümer. Alles rauben besteht weiter, solange Du mich - den wirklichen Urheber - nicht akzeptierst. Raub ist aber auch immer mit Leid verbunden. Dein Dasein sollte nicht darin bestehen, Pseudo-Weisheiten auswendig zu lernen oder zu wissen, was zur Zeit „In“ ist. Meine Schöpfung ruft Dich dazu auf, an allem teilzunehmen, vor allem aber „mit-betroffen“ zu sein. Du solltest Dich nicht vom Leid abwenden und es Dir mit gestohlenen Gütern gemütlich machen, oder Deine Kraft dazu verschwenden, noch mehr zu rauben und damit noch mehr Leid zu erzeugen. Im Endeffekt vergeudest Du damit nur die geistige Energie, die ich Dir für dieses Dasein nur zur Verfügung gestellt habe, um mich zu finden. Gewinnen wirst Du dadurch am Ende nichts. Im Gegenteil, Du wirst für diese gestohlenen [Pseudo]Annehmlichkeiten im nächsten Durchgang doppelt bezahlen müssen. Wenn Du in diese Raum/Zeit-Welt hineingeworfen wirst, ist die „wesentliche Welt“ für Dich verschwunden. Du bist in der Zeit (Wasser) untergegangen. Die Umhüllung des „Fisches“ ermöglicht Dir auch dort von meinem göttlichen Atem zu atmen. Der Fisch ist der Herr Deiner Welt. Er heißt Leviathan. Der Name Leviathan kommt von „Bekleiden“. An etwas gebunden sein und es bekleiden heißt „lave“ (30-6-5). So wurde auch der Stamm „Levi“ zum „Begleiter“, zum Führer auf dem Zug durch die Wüste. Das hebr. Zeichen „nun“ entspricht der Zahl 50 und hat die Bedeutung „Fisch“. 5 ist die Zahl der Lebendigkeit und bezeichnet das Dasein im Fisch. „Nun“ heißt auf deutsch aber auch „jetzt“, d.h. zeitlos, sofort.

In der Tat habe ich Deine Welt im Zeichen der 5 erschaffen - der 1 mit der gegenüberstehenden 4; = 1 : 4.

Die Welt des Tuns“ wird im Hebräischen „olam assia“ genannt. Dann gibt es aber auch noch „Die Welt, die nahebei steht“, man nennt sie „olam atsiluth“. Mit „nahebei“ ist nahe bei Gott gemeint. Das Wort „olam“ bedeutet aber nicht nur „Welt“, sondern auch „Ewig“. Damit wird das Unendliche, des von Dir [als]wahr­[an]genommenen Zeit/Raum, ausgedrückt, obwohl dieser Dein geschlossenes Gefängnis darstellt. Der Stamm des Wortes „olam“ ist „ol“ und das bedeutet „Joch“. Joch nennt man das Geschirr zum Anspannen von Zugtieren. Es ist mit dem Lateinischen „iungere“, das „Verbinden“ bedeutet, verwandt. Junge Seelen haben sich miteinander zu „verbinden“. Auch das Indische Wort „Yoga“ bedeutet „das Anschirren; Verbinden“. Das Wort Joch ging dann von dem „Joch“, das die Zugtiere zusammenspannte auf ein „Feldmaß“ über. Es war „so viel Land, wie man mit einem Joch Ochsen an einem Tag pflügen konnte“. Joch weist aber auch auf den Gebirgskamm, den „Paß zwischen zwei Gipfeln“ hin, dem Paß zwischen  „olam assia“ und „olam atsiluth“. Die von mir aufgetragenen „Pflichten“ und die damit auferlegte „Bürde“ sind „Dein wirkliches Joch“. Ich bin Dein Herr und ich mahne Dich hiermit: Befreie Dich aus „Deinem selbstgewählten Joch“ nur der Materie anzuhaften und diese als Ursprung allen Seins anzubeten. Im Buch Jona wird bis ins Detail beschrieben, wie Deine niedrige „Zeitwelt“ wirklich beschaffen ist; In übertragener, gewissermaßen symbolischer Metaphersprache, aber auch durch die hebr. [Zahl]Zeichen mit mathematischer Präzision. Du lebst in den „Eingeweiden“ des Fisches (als „Ein-geweihter“?), im „beten scheol“. Dies wird im Allgemeinen mit „Bauch der Hölle“ übersetzt. Jona ist drei Tage und drei Nächte im Fisch gefangen. Das Zeitmaß ist nicht auf allen Ebenen meiner Schöpfung gleich. Zeit ist wie gesagt etwas sehr subjektives, oder besser, relatives. Wenn Deine Seele diese Welt verläßt, gilt die Zeit nicht mehr. Die Beobachtung von Sonne, Mond und Sterne bestimmt Dein Zeitgefühl und damit auch Dein Weltbild. Sie erscheinen dem, der nicht in dieser Welt gefangen ist, in einer ganz anderen Form. Umso mehr man mir nahesteht, bekommt auch die Zeit und das Wesentliche des Lebens einen ganz anderen Charakter. Wenn man die „normale Welt“ verläßt, zerfällt das Zeitmaß. Deine bisherigen Werte und Ideale wiegen „im Grab“ ganz anders. Die Werte Deiner Welt sind nur dreidimensionale Schattenprojektionen der absoluten Werte des Wesentlichen. Dir wird durch Deine begrenzte Sichtweise nicht der geringste Zusammenhang vieler Erscheinungen ersichtlich, obwohl alles in sich zusammenhängt. Alle Werte, die Du bisher erfassen konntest, stehen dem Absoluten viel näher, als Du bisher angenommen hast. Die drei Tage und Nächte, die nun Jona im Fisch - im „scheol“ (   Schule) - verbringt, sind nur am Rande mit Deiner gewohnten Zeitempfindung zu vergleichen. Das Auftreten einer „3“ besagt, daß etwas vollständig geworden ist. Eine Synthese hat stattgefunden, in der die Antworten auf die Thesen vorliegen. Wie lange Du Deine Erscheinungen subjektiv empfindest, hängt von Deiner inneren Reife und Deinem Verhalten ab. Du setzt Dich mit mir nun hoffentlich „gewissenhaft“ auseinander. Du kannst Deine Seele nur retten, wenn Du Dich mit dem „ra“ verbindest. Es ist das „Böse“, aber auch die Kraft der Entwicklung. Erinnerst Du Dich: Unzufriedenheit ist in meiner Schöpfung die Triebfeder für Kreativität und damit für wirkliche Intelligenz. Die böse Saat streust Du in Deiner Welt selbst aus. Saat und Samen heißt im Hebräischen „sera“. Dieser entfaltet sich in der Zeit. Ein Samenkorn ist das Symbol der „Vielheit“ in der „Einheit“. Ein Samenkorn enthält die kompletten „In“-form-ationen der ausgewachsenen Pflanze. Diese daraus entstandene Pflanze ist aber in der Lage, ebenfalls Samen zu erzeugen und so geht es immer fort. Das Samenkorn stammt aber ebenfalls von einer Pflanze ab, die wiederum aus einem Samenkorn entstanden ist. Das Samenkorn, das Du wahr-nimmst, ist nur ein „Aspekt“ vieler „Gestaltänderungen“ in Raum und Zeit. Es ist nur ein Aspekt einer in Wirklichkeit unendlichen, statischen Struktur. Was war nun zuerst da: Ei oder Henne, Samen oder Pflanze? Ein Paradox, das nur durch Deine begrenzte Raum/Zeit Wahrnehmung entsteht. Ich will Dir diese Frage trotzdem korrekt beantworten. In Wirklichkeit gibt es gar keine Hennen, sondern es gibt nur ein „einziges“ statisches Ei. Dieses Ei tritt (unter anderem) in Deiner Raum/Zeit als Henne in „Erscheinung“, wenn Deine Aufmerksamkeit es so wünscht. Man kann auch sagen: Die Henne ist nur einer von unendlich vielen Aspekten, der sich „kurzzeitig“ aus diesem Ei in Deinem Zeit/Raum entfaltet. Genauso ist es auch bei einem Samenkorn und mit der gesamten Menschheit. Du, in Deiner jetzigen Form, bist das Samenkorn, der von Dir wahrgenommenen Welt. Hast Du vergessen: Ich habe Dich nach meinem Bilde geschaffen, ich bin alles. Deine „derzeitige“ egoistische „Ich“ Erscheinung ist ebenfalls nur ein „kurzzeitig“ Erscheinung in der Zeit. Du beinhaltest alles, was vor Dir war und was noch sein wird, genauso wie ein Samenkorn. Du solltest mit großem Eifer und mit großer Freude bereit sein, für Dich und Deine Welt die Erlösung dieser Offenbarung anzunehmen. Es scheint, Du hast alle Deine vergangenen Generationen, Deine Ahnen (Archetypen) vergessen. Wieviel haben sie für Dich „Küken“ gelitten und gehofft? Was hat sich nicht an Unrecht und Unverstand in Deinem Bewußtsein angesammelt? Die Wirk­lichkeit - das Wesentliche in Deinem Dasein - ist Deinem Bewußtsein völlig entglitten. Alle diese Generationen leben in Dir. Du kannst dies schon an Deiner biologischen Erbmasse erkennen (s.S. 173 und S. 99). Magst Du nun damit einverstanden sein oder nicht, das ist die Tatsache meiner Wirklichkeit. In Dir ist alles - unbeeinflußt von der von Dir empfundenen Zeit - vorhanden. In Deinem „Kern“ sind Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft vereinigt. Du kannst nicht ohne „das Alte“ leben. Es haftet an Dir und bildet die Basis Deiner Gegenwart. Da in Dir aber viele mögliche Vergangenheiten vorhanden sind (s.S. 174) und Deine Gegenwart aber nur einer Vergangenheit zugrunde liegt, solltest Du nun Deine Vergangenheit ändern, um Dir eine neue, bessere Zukunft zu ermöglichen. Als Deine Menschheit vom Erdscheiben- zum Erdkugel-Denken überging, hat sich ihr Lebensraum kolossal erweitert. Auch Du mußt nur die jetzigen Dogmen Deines Geistes verlassen, um einen neuen Lebensraum betreten zu können. Alles, was in Deiner Welt geschieht, geschieht in Dir. So wie Du selbst bist, ist auch Deine Welt.

Du bist egoistisch „Ich“-bezogen, somit sind es zwangsläufig auch alle Deine Mitmenschen. Wenn Du Dich nun änderst, werden sich auch alle anderen ändern. Ich versuche Dir hier zu erklären, daß Mensch und Welt nach dem selben Muster aufgebaut sind. Alle Erscheinungen - psychisch wie physisch - entstehen aus der selben Struktur - aus mir. Darin beruht auch das Phänomen Zeit. Die Zeit trägt alles Dir Verborgene, aus Deinem Gesichtskreis verschwundene, in sich mit. Die Zeit enthält mehr Geheimnisse, als Du Dir im Moment rational „vergegenwärtigen“ kannst. Die alten und neuen Welten sind in Deinen Erbeigenschaften enthalten. Die Zeit ist mehr, als nur ein dahin strömendes Wasser, in dem Du versuchst, nicht zu ertrinken. Sie ist mehr als nur ein Moment in der ständigen Aufeinanderfolge von neuen Momenten. In jedem Augenblick ist „gleich­zeitig“ alles Vorherige und alles noch Kommende. Ich wohne auch in der Zeit. Es ist Deine eigene Schuld, wenn Du mich bisher nicht beachtet hast. Wenn Du Dich nur der Zeit verschreibst, die Du überschauen und bewußt zu erfassen vermagst, sperrst Du Dich selbst in eine sehr kleine Zelle. In dieser Zelle kannst Du Dich dann sehr wohl als arroganter König fühlen, der auf seine „wertvollen Kleider“ stolz ist. Die Menschen der anderen Zeiten (Welten) und Deine Mitmenschen wollen aber ihre Individualität nicht ignoriert oder gar ausgelöscht sehen. Du hast Dich „Deiner Zeit“ unterworfen. Du hast Dich zum Alleinherrscher „Deiner Zeit“ aufgeschwungen und alle anderen Menschen der Vergessenheit preisgegeben. Deine Zeit ist Dir zu wertvoll an all die anderen zu denken. Dafür hast Du nun wahrlich keine Zeit. So werden die Eltern vergessen, gute Freunde, ja sogar die eigenen Kinder, ganz zu schweigen von den Mitmenschen, die noch sind und die einmal waren. Deine Karriere ist Dir viel wichtiger. Du hast die Grenzen um Dein Ego geschlossen. Sie sind verhärtet wie Dein Herz. Du lebst nur in Deiner „Eigen­welt“ und verwehrst allen anderen den Zutritt.

Alles Leben kommt aus meinem Unbegrenzten. Ich habe die Grenze Deiner Individualität geschaffen, aber sonstige scharfe Abgrenzungen verbiete ich Dir nun. Nur zwischen zwei sich wirklich liebenden Menschen besteht eine „durchlässige Grenze“ - sie sind nämlich „Eins“, obwohl sie „Zwei“ sind. Der Andere ist dabei zur „eigenen Bereicherung“ unbedingt notwendig. Für einen wirklich Liebenden ist Nehmen schwerer als Geben. Wenn Du in der dritten Phase die „Vollkommenheit“ erreichst, werden sich die Seelen der alten Welten bei Dir melden. Dieses Buch ist nur ein Vorbote. Je mehr Du in den Errungenschaften von Wissenschaft und Technik schwelgst, desto tiefer werden sie verborgen bleiben. Sie warten auf Dein „Nein“. Dein „Nein“ zu jeglicher Verblendung und Manipulation ist für sie die einzige Freude. Herr sollst Du über die Technik sein und nicht ihr süchtiger Sklave. Dazu habe ich schließlich Deine Welt geschaffen, daß Du Dich aus aller Gefangenschaft zu erlösen versuchst. Nur dann werden die „Geister die Wunder vollbringen“, in Deine Welt zurückkehren, um mit Dir die Freude der Vereinigung zu erleben. Darin erfüllt sich erst das von jedem Geschöpf erhoffte Glück. Erst dann wirst Du beginnen, die gesamte Natur Deines Wesen zu begreifen und alles bis in die feinste Bedeutung zu würdigen. Du gehörst dann nicht mehr zu denjenigen, die es für gut heißen, die Natur nur aus selbstsüchtigen Motiven zu erforschen und sie damit zu einem bloßen Mittel zu entwürdigen, das ermöglicht den menschlichen Luxus ins Unermeßliche zu steigern. Du solltest langsam anfangen, an Deiner Vervollkommnung zu arbeiten. Einheit ist nur möglich, wenn Deine geistigen Grenzen durchlässig werden. Die „Gesetzmäßigkeiten“ (hebr. = din), denen Du Dich bisher unterworfen hast, sind die Grenzen, die eine Einheit unmöglich werden lassen. Nur wenn Deine Grenzen durchlässig werden, kann dies zu einem Zusammenschluß führen. Die DIN-Norm hat letztendlich ebenfalls zu mehr Verwirrung geführt, als diese aufzulösen. Genauso verhält es sich mit Deinen verworrenen rechtsstaatlichen Gesetzen. Solltest Du mir nun zu widersprechen versuchen, ist das nur ein Zeichen dafür, daß Du die Tiefe dieser Worte nicht erkennen kannst. Du warst ja auch ein begeisterter Verfechter der Demokratie, ohne deren Pferdefüße bewußt wahrzunehmen (s.S. 65).

Wenn Du nun glaubst, erst einmal in Ruhe abwarten zu müssen, was in Deiner Welt geschehen wird, hast Du jetzt schon verloren. Ich kümmere mich nicht um Menschen, die mir nicht vertrauen. Dir sollte mittlerweile bewußt geworden sein, welchen Frevel Du betreibst, wenn Du von mir verlangst:

„Beweise mir zuerst, daß es Dich gibt, lieber Gott, dann werde ich auch so gnädig sein und an Dich zu glauben!“

Kannst Du nun Deine bisherige Arroganz mir gegenüber erkennen? Wenn Du Dich nicht sofort änderst und nur auszuharren versuchst, ob meine Worte wahr werden, wird sich der Kreis um Dich immer mehr schließen. Du entscheidest nun selbst über Deine empirischen Empfindungen in diesem Daseins - über Deine Ängste, Sorgen und Dein Leid, aber auch über Deine Freude und über Dein Glücksgefühl. Wenn Du nach meinen Gesetzen lebst, wird der Zeitablauf immer mehr ein freudevolles Geschehen werden, denn Du weißt dann um das Bevorstehen Deiner seelischen Vollkommenheit. Du wirst darum immer mehr an ihr arbeiten, denn Du hast „das Ewige“ geschaut. Wenn Du mich aber weiterhin verleumdest und aus Deinem Leben aussperrst, stehst Du ab nun unter Deinem selbst gewählten Fluch des endlosen Leids. Die Sinnlosigkeit einer zermürbenden Langeweile wird Dich befallen, die Dir nur noch die permanente Suche nach Betäubung übrig läßt. Du wirst nur noch damit beschäftigt sein, Deine eigene Unzufriedenheit mit Arbeit - und Deine „Frei-Zeit“ mit „billigen Vergnügungen“ - totzuschlagen, bis zu Deinem bitteren Ende. Auch hier begegnest Du einer Zweiheit - Deiner Zweiheit. Viele Geschlechter erfüllten so ihr Dasein und „din“ - die „Gesetzmäßigkeit“ der Gewohnheit - herrschte immer unumschränkt.

Unter den 72 Gottesnamen gibt es einen, der „sael“ (300-1-30) lautet. Das Wort für „Gift“ ist „sam“ (60-40). Wenn sich nun das „Gift“ in das mathematische Gefüge dieses Namens schiebt, dann entsteht der Name „samael“ (60-40-1-30). Der „Hinderer“, der Engel des Verderbens ist somit entstanden, der die Zeit in Deine Welt einführt. Das Böse - die „ra-Seite“ - ist in der Systematik der Bibel die „linke“ Seite. „Links“ heißt hebr. „smol“ (300- 40-1-30). Das Wort für „Kleid“ ist u.a. „simla“ (300-40-30-5). „Links“ und „Kleid“ haben den selben Stamm, denn das „Linke“ umhüllt und bedeckt den Menschen. Auch das Lateinisch-Italienische „sinistro“ für „link (böse) sein“ und „links“ hängt damit zusammen. Erinnerst Du Dich noch an den Mann/Frau-Konflikt in Dir (s.S. 56). Die Frau in Dir symbolisiert die Dich dominierende Logik und Deinen Leib, beides sind Umhüllungen Deines wirklichen Wesens. Das hebr. Wort für „weiblich“ ist „nekabah“ (50-100-2-5). Dieses Wort stammt von „nakeb“ (50-100-2) ab und das bedeutet „Loch“, aber auch „Höhle“ (   Hölle). Eine Höhle ohne einen Kern darin, kann man als unbewohnt betrachten. Sie hat dann keine wirkliche Funktion - keinen Daseinszweck. Es gibt aber auch Epochen der Vereinigungslust, eine davon wird in den Samuelbüchern beschrieben. Das Wort Samen läßt Dich grüßen J. Es ist eine Zeit des Übergangs. Samuel handelt zwar noch wie ein Richter, tritt aber auch wie ein Prophet auf. Unter seiner maßgeblichen Mitwirkung entsteht in Israel (= Deine kollektive Seele) das Königtum.


Der Raumspiegel:

Ich will Dir nun kurz etwas über einen Raumspiegel erzählen. Es handelt sich dabei um einen Spiegel, der aus zwei Spiegeln besteht, die in einem Winkel von 90° zueinander stehen, gleich einer Raum­ecke. Selbst Platon hat in seinem Buch „Timaios“ diesen Spiegel beschrieben. Ein solcher Spiegel zeigt das „gespiegelte Bild“ wie es wirklich ist, also nicht seitenverkehrt. Er liefert eigentlich drei Spiegelbilder: These1, These2 und die Synthese aus beiden. Für den Spiegelmittelpunkt ist der Raum rechtwinklig in vier Quadranten aufgebaut. Alle Punkte auf der senkrechten Spiegelmittenachse sind Mittelpunkte. Um jeden dieser Punkte existiert ein unendlicher Raum. Dieser Raum hat eine Dir noch fremde, rechtwinklige Geometrie von der Dimension zweier sich kreuzender Flächen. Jeder dieser Flächen ist quadratisch von der Fläche cm². Wenn Du nun diese beiden Flächen miteinander multiplizierst, erhältst Du den Ausdruck „Fläche ins Quadrat“ mit der Dimensionszahl cm4. Ein solcher Raum besitzt keine x - y - z Achsengeometrie, sondern eine x² - y² Flächengeometrie. Diese vier Dimensionen haben nichts mit den herkömmlichen drei Raumdimensionen + Zeit zu tun, sondern entsprechen den vier quantitativen HOLO-FEELING-Dimensionen. Er wird durch das c4 im mathematischen Ausdruck c4 = E²/m² in der relativistischen Gleichung dargestellt. Und damit bist Du wieder bei der „teba“, der 81.

Wenn Du vor einen „Raumspiegel“ trittst, wirst Du mit einem sehr seltsamen Phänomen konfrontiert:

Der Raum, der darin abgebildet wird, besitzt die Eigenart, daß man in ihn nicht eindringen kann. Man empfindet einen dreidimensionalen Raum, der eigentlich gar nicht vorhanden ist. Du kannst das gleiche Phänomen beobachten, wenn Du mit Deiner Hand in eine volle Badewanne langst. Stell Dir dabei vor, das Wasser in der Wanne ist selbst eine Art „Raum“. Du wirst feststellen, daß Du in diesen „[Wasser]Raum“ mit Deiner Hand nicht eindringen kannst, weil dieser „Raum“ immer zurückweichen wird. Deine Hand wird von diesem Raum umflutet, Du kannst aber nie in den eigentlichen [Wasser]Raum eindringen. Genauso verhält es sich mit der „Jenseitigen Welt“. Sie umhüllt Dich wie dieser „Wasser-Raum“ (Zeit), ohne daß Du in sie wirklich eindringen kannst. Deine Hand wird, egal wohin sie sich in der Wanne auch bewegt, immer „im“ Zentrum dieses imaginären Raumes sein, d.h. von ihm umgeben werden. Durch das Zurückweichen des [Wasser]Raums findet aber „keine wirkliche Bewegung“ in diesem Raum statt.

Ich weiß, daß Du, selbst wenn Du Mathematiker bist, Probleme haben wirst, die „Tiefe“ der Metapher dieses Beispiels zu verstehen. Es verhält sich aber damit wie mit allen Dingen, die man noch nicht kennt. Es klingt viel komplizierter, als es in Wirklichkeit ist. Dir erscheint ja auch die chinesische Sprache sehr kompliziert, dennoch wird sie ohne Probleme sogar von sehr kleinen chinesischen Kindern verstanden und gesprochen. Sind diese nun intelligenter als Du, oder wurden sie nur anders erzogen? Wenn in Deiner Gesellschaft erst die „Unzucht“ abgeschafft wurde, wird den Kindern der Zukunft die HOLO-FEELING-Welt genau so simpel und logisch „erscheinen“, wie Dir Dein kartesischer Käfig Deiner Kugelwelt. Würde Dir ein guter Lehrer diesen [Her]Vorgang erklären, würdest Du den wirklichen (mathematischen) Kern Deines Daseinsphänomens ohne Schwierigkeiten begreifen.

Die Wirklichkeit verhält sich nun nicht nur raumgeometrisch, wie diese „imaginäre Welt“ im Raumspiegel, auch alle Deine anderen „Erscheinungen“ unterliegen dem Prinzip dieser mathematischen Grundlage. Wo Du bist, kann kein anderer sein, was Du ißt kann ein anderer nicht essen (aber auch das nicht, was Du verkommen läßt oder wegschmeißt). Was Du besitzt, kann kein anderer besitzen. Die Arbeit, die Du verrichtest, kann kein anderer tun. Um Dich herrschen Armut, Hunger, Neid, Not, Krankheit, aber auch unvorstellbare Wollust und Überfluß. Die Stellung des einen schmälert den Platz für andere; jedes neue Geschäft hindert andere. Die Gesamtheit all dieser Dinge häuft einen riesigen Berg von „ra“ (Bösem) in Deiner Welt an, und dennoch ist kein Leben möglich, ohne daß ein jeder seinen Platz einnimmt. Diese „linke ra“ Seite ist völlig „übervölkert“. Es ist die Welt der „Normalen“ [Perversen], die sich nun langsam selbst den eigenen Hahn zudrehen werden. Es gibt aber auch noch eine gute Seite, es ist die rechte „tow“ (hebr. = „gut“) Seite (engl. tow = [ab]schleppen; ins Schlepptau nehmen). Sie ist Deine wahre Heimat[„stadt“] (engl. = „town“), in der ich jeder Seele unendlich viel Platz zur Verfügung stelle. Dort ist die Glückseligkeit und Dein Seelenheil zu Hause. Um sie betreten zu können, mußt Du nur anfangen, mit Deinem Herzen zu denken. Nur durch Deine Herz­­ens­ergie kann in Dir die Bereitschaft zum „Tun des Guten“, zum „Tun ohne Lohn“ entstehen. Eine Welt, die nur von Barmherzigkeit und Liebe regiert wird, erscheint Dir jetzt sicherlich wieder als „unmöglich“. Ich kann Dir nur immer wieder dasselbe dazu sagen, vergiß dieses böse Wort. Ich spreche von einer Welt, die schon seit Äonen existiert. Du wirst sie aber auch in Äonen nicht kennenlernen, wenn Du weiterhin nur an Dein „unmöglich“ und „Deine Dogmen“ glauben willst. Die „linke Seite“ hat sich so mächtig bei Dir ausgeprägt, daß Du mich völlig vergessen hast. Solange Du es nicht für nötig hältst an mich zu glauben, werde ich Dich auch nicht erlösen. Wenn Du Dich erst wieder an mich erinnern willst, wenn Dein Dasein für Dich zu Ende geht, dann ist es leider zu spät dafür.

Was hast Du bisher über den Sinn Deines Daseins erfahren?

Deine Welt ist durch einen Urknall entstanden, der zufällig eine Evolution in Gang gesetzt hat. Gezeugt wurdest Du von Deinem Vater und geboren von Deiner Mutter. Deine gute Stellung ver­dankst Du Deiner Schulbildung und weil Du bei der Einstellung einen guten Eindruck gemacht hast - oder Deiner Rücksichts­losig­keit. Das Leben ist für Dich nun einmal ein großes Geschäft, in dem nur „die Besseren“ gewinnen werden (so hat man es Dir zumindest beigebracht). Du willst zu diesen Besseren gehören, koste es was es will. Du verdienst vielleicht an Aktien, weil Du so geschickt im Lesen von Börsenkursen bist oder einen geschickten Finanzberater hast. Du bist nur deswegen so gesund, weil Du auf Hygiene und Kalorien achtest und Du wirst von Deinen großen und kleinen Wehwehchen geheilt, weil Du Dir einen guten Arzt leisten kannst. Du besitzt ein Haus, weil Du fleißig gespart hast und wirst von allen bewundert, weil Du ein Lebenskünstler bist. Kurzum, was soll es Dir bringen, auch noch an mich zu glauben. All diese „lebens­wichtigen Dinge“ haben nun wirklich nichts mit einem „imaginären Gott“ zu tun. Du bist überzeugt, daß es mich nicht wirklich gibt. Wie oft hast Du denn schon wirklich versucht, mich zu erreichen? Es scheint Dir so, als ob ich auf all diese Dinge nicht achte. Aber Du irrst. Für Dich war bisher nur Dein eigenes Wohlbefinden aus­schlaggebend. Und so konzentrierst Du Deine ganzen Energien auf ein einziges Zentrum - den anspruchsvollen Kampf um die Selbstbehauptung Deines bisherigen Lebensprinzips - „nur der Stärkere kann überleben“. Dabei weißt Du Narr ja noch gar nicht, was es bedeutet, „wirklich zu leben“. Dein jetziges Dasein hat mit dem „wirklichen Leben“ nicht das Geringste zu tun. Du solltest nun unbedingt lernen, alle Phänomene Deiner Außenwelt-Realitäts-Ebene „wertfrei“ und ohne paradigmatisch verfärbte Interpretationen zu betrachten. Versuche das zu erkennen, „was wirklich ist“. Bemühe Dich, Deine Welt ohne paradigmatische Verfärbungen wahrzunehmen. Du solltest darum nie irgendjemanden oder etwas kritisieren. Kritik ist nur durch einen Vergleich möglich. Aber womit vergleichst Du das Kritisierte denn?

Wenn Du Dir Kritik gegenüber anderen anmaßt, ist dies nur ein Zeichen Deiner eigenen unbewußten Unfreiheit.

Du bindest Dich damit zwangsläufig dogmatisch an Deine Norm als „Ideal“, ohne Dir über deren eigenen Qualitäten Gedanken zu machen. Ein Kritiker [ver]ur-teilt sich von und seinen Mitmenschen.

Betrachte Doch einmal Deine Außenwelt-Realitäts-Ebene (die Welt) neutral, d.h. ohne jegliches „Wissen“ von Existenzkampf, Ethik und Menschlichkeit. Versuche Deine Welt bewußt und ohne diesen Schleier, der sich aus Gleichgültigkeit, Abstumpfung und „ein­gebildeter Hilflosigkeit“ über Deine Sinnesorgane gelegt hat, wahrzunehmen. Betrachte den [ver]Irr[ten]Sinn, den Deine bis­herige Außenwelt-Realitäts-Ebene darstellt.

Du wirst ein wüstes Gemisch aus Egoismus, Korruption, Leid, Arroganz, Angst, Ungerechtigkeit, Kriminalität und Brutalität erkennen. Unabhängig davon, welche Position Du in Deiner Gesellschaft einnimmst, Egoismus und Ellenbogenmentalität kann man in allen Klassen beobachten. Es herrscht in erster Linie der Kampf um die besten Plätze innerhalb einer wahrgenommenen Hierarchie. Da meine Genesis eine Harmonie der Gegensätze beinhaltet, wirst Du nach einigem Suchen dennoch eine allgegenwärtige, die Grenzen von Politik und Religionen transzendierende Gemeinsamkeit unter Deinen Mitmenschen finden. Es ist die gedankenlose Sucht nach Konsum, Geld oder Macht. Seltsam, wie harmonisch und mit vereinten Kräften alle unreifen Seelen an dem Ast sägen, auf dem sie allesamt sitzen. Da Dir bis jetzt der Bauplan meiner Schöpfung nicht bekannt war, versuchst auch Du dummerweise krampfhaft ein System am Leben zu erhalten, das von mir nur als Zwischenstation vorgesehen ist - als Prüfungsebene Deiner persönlichen Reife.

Die implizite Ordnung der „Entelechie“ (= ein aktives Prinzip, welches alles Mögliche zum Wirklichen macht, um dieses zum „Da­sein“ zu führen) läßt alles in drei Wachstumsstufen entstehen: Ei/Raupe/Schmetterling; Ei/Embryo/Mensch usw.; aber auch Kind/ Erwachsener/Greis, wobei hierbei die Übergänge der Wachstumsstufen die Pubertät und die Wechseljahre darstellen. Eine alte Struktur wird dabei immer mit gewissen Geburtswehen verlassen (zerstört) und durch eine neue ersetzt. Da alles, „was ist“, auch „Wirklichkeit“ ist und diese sich nach dem HOLO-FEELING-Raster entfaltet, gilt diese Gesetzmäßigkeit für alle Phänomene des Da-Seins, von der Pflanze bis zum komplexen Gesellschaftssystem. Du [be]ur-teilst die von Dir [als]wahr[an]genommenen Phänomene bedauerlicherweise immer nur einseitig, d.h. von Deinem begrenzten Standpunkt aus. Der zweite Weltkrieg z.B. war ein schreckliches Ereignis für Deine Menschheit, doch letztendlich stellte die Zerstörung dieser alten, unvollkommenen Struktur, den Samen für das deutsch-japanische Wirtschaftswunder dar. Die angeblichen Verlierer der alten Struktur werden dabei immer die Gewinner der nachfolgenden Formation sein. Es gibt dafür unzählige Beispiele. Wie töricht und unreif erscheint Dir doch ein Kind, das nicht erwachsen werden will, ein Fötus, der nicht geboren werden möchte und eine Raupe, die nichts von ihrem Schmetterling-Wesen weiß.

Warum verhältst Du Dich dann auch so töricht?

Du kannst nur etwas völlig Neues kennenlernen, wenn Du das Alte verläßt. Das Alte muß sich dazu vollständig auflösen. Jedes Phänomen hat seine Zeit in diesem Dasein, auch Deine jetzige Gesellschafts­struktur. Es ist nun für Dich an der Zeit, sie wie ein Kokon abzulegen - sie zu verlassen - und „erwachsen“ zu werden. Verlasse Deine bisherigen dogmatischen Ideologien, so wie Du den Körper Deiner Mutter verlassen hast, sonst wirst Du in dieser alten unbrauchbar gewordenen Gesellschaftsstruktur ersticken.

Diese Erkenntnis hat nichts mit einem ur-teilenden Pessimismus/ Optimismus zu tun, sondern es wäre die Geburt Deiner Weisheit. Es ist wirklicher Realismus und dessen Synthese in seiner reinsten Form - eine wertungsfreie Beschreibung dessen, „was wirklich ist“.

Eine der Lieblingsillusionen Deiner Zeit ist der Glaube, Freiheit sei durch entsprechend gestaltete Religions- und Politsysteme zu schaffen und zu sichern. Jedes politisch oder religiöses System versteift sich auf Schwerpunkte, die immer nur einer bestimmten Lage gerecht werden können. Es ist nicht an der Tatsache vorbeizukommen, daß jedes bisherige System immer von egoistischen Menschen gemacht und betrieben wurden. Egoismus bedeutet immer eine Trennung von einer Einheit und damit Chaos. „Individualität“ dagegen hat nichts mit Egoismus zu tun. In jedem System hängt der Zustand der Gesellschaft letztendlich vom Entwicklungsstand des Einzelnen (des Individuums) ab. Die individuelle „Befreiung“ ist für das Wohl Deiner Gesellschaft absolute Voraussetzung, da sie Konfliktpotential ausschaltet und sie Deinen Mitmenschen ermöglicht, unabhängig von persönlichen Ambitionen auch für das Wohl anderer zu wirken.

Wenn Du den ersten Schritt machst, begibst Du Dich auf eine „Vorbild“ Position. Dies wird auf Deine Mitmenschen in von Dir nicht vorhersehbarer Weise ausstrahlen und damit Dein persönliches Umfeld völlig verändern. Dieses veränderte Umfeld wird dann ebenfalls zu einer Einheit werden, die wiederum auf eine noch größere Ebene ausstrahlen wird. Du bist die Wurzel zu einem neuen morphogenetischen Feld. Zeige mir Deinen guten Willen und ich werde Dich auf bisher nicht bekannte Weise unterstützen. Du mußt dazu nicht nach mir suchen. Wenn die ersten Anzeichen von Reife und Weisheit in Deinen Handlungen „hervorscheinen“, wirst Du dabei von mir und Deinen [Geistigen]Helfern auch gefunden und massiv unterstützt werden. Dieses „Gefunden werden“ kannst Du auf keine andere Weise - z.B. Meditationstechniken oder religiöse Rituale - erreichen. Solange eine Seele von einem neugierigen Ego und Wollen getrieben wird, kann sie mir nicht näherkommen. Ebenso kannst Du auch mit keiner esoterischen „Technik“ Deine „Erleuch­tung“ erzwingen. Fange an in diesem Dasein zu leben, und zwar so, wie ich es vorgezeichnet habe. Versuche „den Liebenden“ in Dir zu finden - den, der Du sein solltest - den, der Du wirklich bist. Wenn Du Dich in diesem Dasein findest, komme ich von selbst zu Dir. Du kannst den Weg zur Erlösung nicht erzwingen. Höre auf, etwas erreichen zu wollen und Du wirst alles erreichen. Du mußt lernen „umsonst“ zu handeln, das ist die wirkliche Weisheit. Du hast mir bisher jegliche Macht abgesprochen, hast nur an Deine Naturwissenschaften geglaubt und an die Kraft der Rücksichtslosigkeit.

Du fragst Dich: Wie kann ich - der Gott der unendlichen Liebe - soviel Leid und Ungerechtigkeit zulassen? Wenn es mich wirklich geben würde und ich wäre nur annähernd so mächtig, wie man das von Gott annimmt, hätte ich schon längst in dieses Chaos eingreifen müssen. Ich möchte Dir auf diese Fragen nun eine Antwort geben.


Das Motorrad-Beispiel:

Ich verstecke meine Allmacht, um Dir zu mehr Freiheit zu verhelfen. Je mehr Freiheit ich Dir gebe, desto weniger Schutz kann ich Dir gewähren. Ein einfaches Beispiel erklärt Dir dieses Verhalten: Wenn ein junger Mensch seine einzige Erfüllung darin sieht, mit einem Motorrad mit 200 km/h durch die Landschaft zu rasen, kann niemand ihn vor einem Unfall schützen, es sei denn, man zwingt ihn von diesem Motorrad zu steigen. Aber in diesem Moment nimmt man ihm auch seine Freiheit. Wirkliche Freiheit und umfassender Schutz vor Unglück schließen einander aus. Der bewußten Selbstverantwortung kommt dabei eine tragende Rolle zu. Man kann nur versuchen, ihm vorher eine umfassende Ausbildung zukommen zu lassen, an dessen Ende eine entsprechende „Prüfung“ steht. Du trachtest nach einem „Vollkasko-Leben“, wälzt jegliche Selbstverantwortung auf andere ab und verlangst trotzdem nach Freiheit. Ein Paradox Deiner Schizophrenie und die Wurzel Deiner verlogenen Sozialpolitik. Deine Versicherungen werden Dir zum Verhängnis werden. Das angehäufte Kapital ist das Krebsgeschwür Deiner Gesellschaft. Du mußt Dich nun zu Deiner Selbstverantwortung bekennen, sonst wirst Du Dir selbst die Luft zum Atmen rauben. Wenn Du Dich nur auf meine Gesetze verläßt, ist das genug. Es kann Dir dann wirklich nichts passieren. Du mußt mir nur absolut vertrauen, dann wird es auch keinen Sprung ins „kalte Wasser“ werden. Nur so wirst Du das absolute Glücksgefühl wirklicher „Freiheit“ selbst erleben können. Der Himmel wird sich öffnen und Dir die Gaben eines neuen Bewußtseins spenden. Vergesse dabei bitte die fanatisch, dogmatischen Gesetze, die von religiösen Vereinigungen in unterschiedlichster Weise als meine Gesetze „ausgelegt“ werden. Die Gesetze in meiner Bibel haben eine chronologische Reihenfolge - einen Gesetzgeber und diejenigen, die sich nach dessen Gesetzen zu richten haben. Auch Erwachsene stellen Gesetze auf, die nur für Kinder gelten: z.B. Du darfst nicht mit Feuer spielen; Du darfst nicht mit Vaters Auto fahren. Für die Erwachsenen selbst gelten diese Gesetze aber nicht.

In Deiner Welt existieren überwiegend nur kindliche Seelen. Für diese gelten uneingeschränkt meine zehn Gebote und die Weisheiten meines Menschensohns: z.B. Du sollst Deinen Nächsten lieben wie Dich selbst. Zeige Demut; wenn Dir jemand auf die rechte Wange schlägt, so halte ihm auch die linke Wange hin. Du sollst nicht falsches Zeugnis reden wider Deines Nächsten, usw. Verfechter der Todesstrafe sind haßerfüllte religiöse Fanatiker, also noch sehr unreife Seelen. Sie berufen sich auf das alte Testament. Menschen, die mit „Erwachsenengesetzen“ spielen, obwohl sie nicht die geringste Ahnung von deren ursprünglichen Sinn haben und dadurch damit auch nicht umgehen können, handeln wie Kleinkinder, die mit dem Feuer spielen. Sie werden sich selbst verbrennen! „Richte nicht über andere, damit Du nicht selbst gerichtet wirst!“ Sie haben allesamt sehr schlechte Karten auf ein gutes Prüfungsergebnis. Und nur durch das Bestehen dieser [Daseins]Prüfung wird man in die wirkliche Freiheit entlassen werden. Es gehört zu den Gesetzen meiner „geistigen Welt“ Dich in die Irre zu führen. Die Versucher sind Deine eigenen Ahnen. Umso mehr Du ihren Versuchungen widerstehst, desto stolzer sind sie auf Dich.

Deutschland war das Land der Dichter und Denker. Vor nicht allzu langer Zeit hatte Deutschland geradezu ein Abonnement auf die Nobelpreise aller Sparten. Sein Schulwesen war weltberühmt, seine Universitäten Anziehungspunkt der Begabten aus allen Ländern. Die Worte Goethes waren in jedem deutschen Schulbuch zu finden: „Edel sei der Mensch, hilfreich und gut.“ Heute wird man vergeblich in einem Erziehungsplan danach suchen. Sie gelten als überholt. Das „Kampfmaschinendenken“ ist angesagt. Es ist ein Rätsel, warum so gut wie keiner „der gebildeten Elite“ seine warnende Stimme erhebt. Nur wenige Ausnahmen glänzen in Deinem Land, doch selbst sie werden von ihrer „eingebildeten Hilflosigkeit“ geschlagen. Von einem Industriearbeiter oder Bauern ist nicht zu verlangen, daß er den Wahnsinn Deines „demokratischen Kapitalismus“ durchschaut, wohl aber von der geistigen Elite Deines Volkes. Auch wenn man berücksichtigt, daß Gelehrte, Künstler und Medienmacher im Allgemeinen über wenig „Hindergrundwissen“ verfügen, so wäre es doch ihre Aufgabe „lautstark“ auf Fehler im System hinzuweisen. In diesem Punkt haben sie bisher völlig versagt. Nicht zufällig haben die größten Geister der Weltgeschichte in einem deutschen „Sprach­raum“ gelebt und auf diese Apokalypse hingewirkt. Das deutsche Volk hat geistige Energien von mir empfangen, mit denen es jeden Angriff von Widersachern und jedes Problem überwinden könnte. Als es zweimal auf der Weltbühne aufzutreten versuchte, war alles vergessen. Man hörte nur auf die Souffleure der Unterwelt. Deutsch­land, die ehemalige Quelle der Kreativität droht nun zu einem primitiven Kopiergerät zu degenerieren.

Ihr habt den richtigen Weg, der nach dem zweiten Weltkrieg eingeschlagen wurde, verlassen. Deutschlands Kreativität und Fleiß wurde weltweit bewundert. Dann wurdet ihr arrogant und träge. Kapital macht geistig träge und berauscht. Die Welt war immer nur damit beschäftigt eure Ideen abzukupfern. Deutschland hat nach dem verlorenen Krieg eine Vorbildfunktion erfüllt. Nun droht ihr in eurem selbst geschaffenen „Vollkasko-System“ zu ertrinken und euren eigenen Nachfahren jegliche Lebensgrundlage zu rauben. Das Musterland der selbstsüchtigen „Rabeneltern“ seid ihr nun geworden. Und der Rest der Welt weiß nichts besseres, dieses Verhalten von euch anzunehmen. Nun hast Du die Möglichkeit bei etwas völlig Neuen mitzuwirken. Die Schaffung des „Himmel auf Erden“. Ihr könntet ihn nun ohne größere Probleme in Deutschland verwirklichen. Ich habe alle nötigen Bausteine dafür vorbereitet. Es fehlt nur noch Dein kollektiver Wille, aber der steht kurz vor dem Durchbruch. Diese Gedanken klingen für Dich natürlich wieder „unmöglich“ und nach einer „Udopie“. Dies ist kein Schreibfehler, sondern nur eine der köstlichen Ironien meiner Schöpfung (s.S. 136). Auch wenn die folgenden Worte - wenn Du sie wieder mit Deinem alten Wissen „vergleichst“ - einen faden Beigeschmack in Dir auslösen werden, möchte ich sie Dir dennoch entgegenrufen:

„Deutschland erwache!“

Wie oft habe ich Dir schon gesagt, daß die Ursache Deiner Krise Dein Festhalten an altem Wissen und Deine eigene Phantasielosigkeit ist. Solange Du nur weiterhin innerhalb Deiner Logik „funk­tionierst“, wirst Du nie erfahren, was es heißt „glücklich zu leben“. Du mußt begreifen lernen, daß weder Geld, Aktien noch Macht wirklich glücklich und zufrieden machen. In einem Himmelreich auf Erden haben solche Drogen nichts verloren. Man muß sich dort auch keine Gedanken mehr um die Zukunft machen. Zeit ist etwas relatives und nur für begrenzte, unreife Seelen von Bedeutung. Du könntest so viel aus meiner Bibel lernen, wenn Du im Stande wärst, sie richtig zu lesen.

Der Zug durch die Wüste ins „gelobte Land“ war ebenfalls durch die Sorge um den eigenen Lebensunterhalt gekennzeichnet. Die Sorge um Nahrung und Wasser führte zu Revolten. Man wollte einfach nicht glauben, daß die Versorgung mit Nahrung und Wasser eine Sache war, die ich auf mich genommen habe. Es scheint für einen „normalen Menschen“ schwer erträglich zu sein, seinen „Kampf ums Dasein“ aufgeben zu müssen. Dieser Kampf muß nun ganz andere Maßstäbe annehmen, es sollte zum Kampf gegen Dein eigenes Ego werden. Die Überlieferung berichtet, daß die fortwährende Neigung zur Rückkehr in die „Gefangenschaft“ (= Ägypten; hebr. „mits-ra-jim“; die Welt des Zwiespalts) nicht bei den Menschen bestand, welche in diesem alten System zu leiden hatten, sondern nur bei dem Teil des Volkes, das in der Bibel als „ereb rab“ bezeichnet wird. Luther übersetzte diesen Ausdruck mit „viel Pöbelvolk“, die Züricher Bibel mit „viel fremdes Volk“ und Buber mit „viel Schwarmgemenge“. Es waren diese egoistischen schwarzen Raben, die auch das „goldene Kalb“ bauten, um es anzubeten. Die Ursache allen Unheils ist dieses Kalb. Jener runde, [tauto]logische Kreis, den Du glaubst nicht von selbst durchbrechen zu können (s.S. 90). Die echte Erlösung wird nur für diejenigen kommen, die auch aus tiefstem Herzen an sie glauben und mit Demut daran arbeiten. Du mußt den Weg in die Freiheit ohne eine Hoffnung auf „Belohnung“ gehen. Handle ab jetzt nur noch „selbstlos“ aus einem tiefen Gefühl der Nächstenliebe heraus. Alle anderen jedoch, die glauben „ein Geschäft“ mit mir abschließen zu müssen, schneiden sich ins eigene Fleisch. Bevor Du handelst, solltest Du nicht wie bisher, egoistisch Vor- und Nachteile abwiegen. Nur Dein „Tun um nichts“, ohne auf eine Belohnung zu hoffen, wird Dir die Erlösung bringen. Und Du solltest wissen, daß Du mich nicht betrügen kannst. Als dieses „Pöbelvolk“ das goldene Kalb aufstellte, habe ich zu Mose gesagt:

„Geh, steig hinunter, denn dein Volk, das du aus Ägypten heraufgeführt hast, läuft ins Verderben.“ (Ex. 32; 7).

Dies ist mein Hinweis für die Wankelmütigen, welche nur mit einer Aussicht auf Belohnung bereit sind, sich zu ändern. Es ist nicht richtig, jemanden zu etwas überreden zu wollen, indem man auf eine Belohnung oder Vorteile hinweist. Es aktiviert nur wieder das Kaufmannsdenken im Menschen und er wird dann diese Richtung nur aus egoistischen Eigennutz wählen, aber nicht aus eigener „Einsicht“. Eigennutz wird nie in die Freiheit führen. Wirklich  frei sein ist gerade der Zustand ohne Eigennutz zu sein. Den Weg zur Erlösung - den Weg zu mir - kannst Du nur gehen, wenn Du dabei auf jeden Lohn verzichtest. Du mußt diesen Weg aus „Liebe, um nichts“ wählen. Deine rationale Logik wird gegen diese Aussage „Murren“. Das hebräische Wort für „murren“ hat den gematrischen Stamm 30-50 und das ist auch der Stamm für das Wort „über­nachten“. Dieses Murren ist ein Rebellieren Deiner nach Freiheit trachtenden Intelligenz innerhalb Deiner schlafenden Logik. So verhält es sich auch mit Deinem Murren um den Lebensunterhalt. Du fragst Dich, wie man die Volksmassen erhalten soll, wenn man sich nicht um Nahrung sorgt? Wie steht es mit der Produktion? Wie soll man das Volk verpflegen? Deine Gesellschaft ist an eine ökonomische Versorgung gewöhnt und nun sollst Du Dich ganz davon abwenden?

Meine Antwort darauf ist „Manna“ (Ex. 16; 11 - 36):

Und der HERR sprach zu Mose: Ich habe der Kinder Israel Murren gehört. Sage ihnen: Gegen Abend sollt ihr Fleisch zu essen haben und am Morgen von Brot satt werden, und innewerden, daß ich der HERR, euer Gott, bin. Und als der Tau weg war, siehe, da lag es in der Wüste rund und klein wie der Reif auf dem Lande. Und da es die Kinder Israel sahen, sprachen sie untereinander: Man hu? (Das heißt: Was ist das?); denn sie wußten nicht was es war. Mose aber sprach zu ihnen: es ist das Brot, das euch der HERR zu essen gegeben hat. Und der HERR stellte folgendes Gebot auf: Ein jeglicher sammle nur soviel er zu essen vermag um satt zu werden, und nehme einen Gomer auf ein jeglich Haupt nach der Zahl der Seelen in seiner Hütte. Und die Kinder Israel taten also und sammelten, einer viel, der andere wenig. Als sie die Gomer zählten, hatte keiner der zuviel gesammelt hatte, zuviel, und keiner der zu wenig gesammelt hatte, zuwenig. Jeder hatte nur so viel gesammelt, wie er für sich selbst zu essen braucht. Und Mose sprach zu ihnen: Niemand horte etwas für morgen. Aber sie gehorchten Mose nicht. Etliche ließen eine „Reserve“ für den nächsten Tag übrig; da wuchsen Würmer darin und es wurde stinkend. Und Mose ward zornig auf sie. Nun sammelten sie am frühen Morgen nur noch soviel ein jeglicher für sich essen mochte, denn sobald „die Sonne“ anfing heiß zu scheinen, zerschmolz es. Und am sechsten Tage sammelten sie die zweifache Menge, je zwei Gomer für einen. Und alle Obersten der Gemeinde sagten dies Mose. Und er sprach zu ihnen: Das ist es, was der HERR gesagt hat: Morgen ist der Sabbat der heiligen Ruhe des HERRN; was ihr backen wollt, das backt, und was ihr kochen wollt, das kocht; was aber übrig ist, das lasset bleiben, daß es behalten werde bis morgen. Und sie ließen es bleiben bis morgen, wie Mose geboten hatte; so wurde es auch nicht stinkend und es war auch kein Wurm darin. Da sprach Mose: Eßt es heute, denn es ist heute der Sabbat des HERRN; ihr werdet es heute nicht finden auf dem Felde. „Sechs“ Tage sollt ihr sammeln; aber der „siebente“ Tag ist der Sabbat, an dem wird nichts da sein. Aber am siebenten Tage gingen etliche vom Volk hinaus, zu sammeln, und fanden nichts. Da sprach der HERR zu Mose: Wie lange weigert ihr euch, zu halten meine Gebote und Gesetze?

Das Haus Israel nannte die göttliche Speise Manna. Und es war weiß wie Koriandersamen und hatte den Geschmack wie Semmel mit Honig. Und Mose sprach: Das ist es, was der HERR geboten hat: Fülle ein Gomer davon, es zu behalten auf eure Nachkommen, auf daß man sehe das Brot, damit ich euch gespeist habe in der Wüste, da ich euch aus Ägyptenland führte. Und Mose sprach zu Aaron: Nimm ein Krüglein und gebe ein Gomer voll Manna hinein und stell es vor den HERRN, damit es für unsere Nachkommen erhalten bleibt. Wie der HERR dem Mose geboten hatte, stellte es Aaron zur Bundeslade, das es erhalten bleibe. Und die Kinder Israel aßen Manna vierzig Jahre, bis daß sie zu dem Lande kamen, da sie wohnen sollten; bis an die Grenze des Landes Kanaan aßen sie Manna. Ein Gomer aber ist der zehnte Teil eines Epha.

Das hebr. Wort „man“ (= Manna) hat den Wert 40-50. Es ist die 40 der Zeit Deiner Welt, gebunden an die 50 der kommenden Welt. Es bezeichnet die Nahrung auf dem Weg von der 40 zur 50, auf dem Weg aus der Welt der „Vielheit“ (Ägypten) - der 6 - über die (das) „Sieben“ zur Acht. Wer diesen Weg geht wird von mir verpflegt werden, wenn er sich wie „Nachschon“ (s.S. 94) mit „Gottes­vertrauen“ auf mich einläßt, ohne groß drüber nachzudenken. Man kann von diesem „Manna“ nicht mehr einsammeln, als man für einen Tag benötigt. Alles was zuviel ist, wird zu stinken anfangen und voll Würmer (kleine Schlangen) werden. Die Manna-Erzählung will auch sagen, daß Du Dir nur um den bestehenden Tag Gedanken machen sollst. Reichtum zu bunkern ist gegen meine Gesetze. Du sollst zwar den Kontakt zur Materie halten und sie „heiligen“, aber nicht anbeten. Heiligen heißt, sie mit ihrem „geistigen Ursprung“ verbinden. Dein Verhältnis zu ihr darf nicht zu einem „rauschartigen“ Selbstzweck ausufern. Deine Energie sollte nur auf Deine Befreiung ausgerichtet sein. Das Einsammeln „des Manna“ sollte Dich aber nicht von Deinem eigentlichen Ziel ablenken - und das ist das erreichen Deines Seelenfrieden. Die Überlieferung berichtet, daß das Manna den Geschmack annahm, welchen man ihm gab. Erinnerst Du Dich noch an das Mauswein-Beispiel (s.S. 204)? Dem einen ist das Manna süß wie Honig, dem anderen jedoch schmeckt es fade und trocken. Wenn Du Deine ganzen geistigen Energien nur auf das Verbessern Deiner wirtschaftlichen Situation verschwendest, fehlen sie Dir für Deine „Ei“-gentliche Erlösung. Vorratsbildung führt zu Kapitalanhäufung und damit zwangsläufig zu Abhängigkeit und Un­gerechtigkeit:

Man setzte Fronvögte über sie ein, die sie mit schweren Diensten drücken sollten. Sie mußten für den Pharao die Städte Pithon und Raemses zu Vorratshäusern ausbauen. Aber je mehr sie das Volk drückten, desto mehr breitete sich das Volk auch aus und vermehrte sich. Die Kinder Israel wurden so für die Fronvögte zum Greuel. Und die Ägypter zwangen die Kinder Israel zum Dienst mit Unbarmherzigkeit und machten ihnen ihr Leben sauer mit schwerer Arbeit in Ton und Ziegeln und mit allerlei Frönen auf dem Felde und mit allerlei Arbeit, die sie ihnen auflegten mit Unbarmherzigkeit. (Ex. 1; 11 - 14)

Ist das nicht eine treffende Beschreibung Deines Kapitalismus?

Das Manna läßt keine Vorratsbildung zu.

Die Bibel berichtet, wie das Volk Israel (Symbol Deiner Kollektivseele) von Raemses nach Sukkoth zieht (Ex.12;37). Es sind die einzigen Ortsangaben vom Auszugsbeginn. Der Name „Raemses“, 200-70-40-60-60 hat den Totalwert 430. Es symbolisiert die 430 Jahre in Ägypten, von denen 30 Jahre in „Brüderlichkeit“ und 400 Jahre in „Gefangenschaft“ verbracht wurden. Es ist aber auch der ge­­matrische Wert der hebr. Bezeichnung Deiner leiblichen Seele, „nephasch“, 50-80-300. Diese Stadt Raemses hatten die Kinder Israels selbst gebaut. Der „Auszug“ führte sie nach Sukkoth, 60-20-400, mit den Totalwert 480. Sie zogen also von 430 nach 480. Es ist der Weg zur 50. Das ist die wirkliche Bedeutung der beiden einzigen Ortsnamen des Exodus. Der Auszug symbolisiert das Betreten des Weges von der 40 zur 50, eines für Dich noch unbegreiflichen Weges. Die Struktur der Worte „Glauben“ und „Vertrauen“ - hebr. „emunah“ 1-40-50 zeigen Dir ebenfalls deutlich diesen Weg, den Du nur mit absoluten „emunah“ in mich überwinden kannst. Deine Welt ist eine zerstreuten „Emanation“ (= gnostisch-neuplatonische Lehre, der zufolge die Welt mit ihren Einzeldingen aus einem selbst unverändert bleibenden, vollkommenen göttl. Wesen entströmt). Hebräisch heißt „Mensch“ „adam“, 1-4-40. Du kannst hier das 1 : 4 erkennen. Die 40 ist die 4 mit einer höheren Dezimalstelle auf einer anderen „Ebene“. Am Anfang war der „Dampf“ - „ed“, 1-4. Dieser wurde in einer weiteren „Ausarbeitung“ zum „adam1-4-40. Deinen Leib habe ich aus einem „Erdenkloß“, aus „Erdboden“ (hebr. = „adama“, 1-4-40-5) geformt. Die Zehner und  Hunderter geben nur bestimmende Nuancen an, die Dir „das­selbe Ding“ auf einer anderen „Ebene“ zeigen. Der  „Mensch1-4-40 transformiert sich durch seine eigene Schöpfung „unter­schiedlichster Wahrheiten“ auf eine andere Dezimalstelle. Es entsteht dadurch die „unendliche Vielfalt“ der unterschiedlichen men­schlichen „Wahrheiten“ (hebr. = „emeth“, 1-40-400). Wenn Du nun die Verbindung zu mir leugnest, in dem Du kleiner arroganter „Mensch“ (1-4-40) Dich von der „in Dir wohnenden“ Eins trennst, bleibt 4-40 übrig, daß ist der Wert für „Blut“, das „dam“ heißt. Du begibst Dich damit in den „Kreislauf der Zeit“ - in Deine eigene „Verdammnis“. Wenn Du mich dann auch noch von Deinen „Wahrheiten“ abtrennst, weil Du glaubst, sie sind auch ohne mich existenzfähig, bleibt von Deiner „Wahrheit, „emeth1-4-400, nur noch das Wort „meth“, 40-400 übrig, was „Toter“ und „tot“ bedeutet. Du machst Dich damit zum Toten, der seine eigenen Toten begraben muß. In der Bibel heißt es nach der Vollendung der Schöpfung (Gen. 1;31): „und siehe, es war sehr gut“. Das Wort „sehr“ das hier neben „gut“ steht und bei den anderen Schöpfungstagen nicht genannt wurde, heißt auf Hebräisch „meod“, 40-1-4. Das Wort für „Tod“ ist „maweth“, 40-6-400 und weist auf die „rauschartige Vermehrung“ (6) hin, die ohne auf  Sinn und  Liebe zu achten in Deinem Dasein stattfindet. Das Wort für „immer“ oder „allezeit“ ist „tamid“, 400-40-10-4. „Immer“ ist auf allen „Ebenen“ der „4“ vertreten. Ich werde dabei in die „10“ erhoben. Sobald Du dies begreifst, erhält das Wort „Dampf“ - „ed“, 1-4 - eine ganz besondere Bedeutung. Der Totalwert ist ja 1 + 4 = 5. Die 5 ist nur als 1-4 möglich. Als „Eins“, die der Materie gegenübersteht und dieser einen Sinn gibt und sie „verantwortungsbewußt formt“.

Um bei Dir nicht den Eindruck zu erwecken, die ganze hebräische Sprache sei nur auf diesem 1 - 4 Schema aufgebaut, möchte ich Dir noch eines von unendlich vielen Möglichkeiten aufzeigen. Die „Schlange“, dieses angeblich unangenehme biblische Wesen nennt man „nachasch“, 50-8-300. Das Wort für „Fall“ oder „fallen“ ist „naphol“, 50-80-30. Fallen bedeutet von einem höheren auf ein tieferes Niveau hinabsteigen. Die „leibliche Seele“ heißt „nephesch“, 50-80-300. Die Schlange symbolisiert, wie Du weißt, die Verwandlungsfähigkeit (s.S. 95), das „Schlängelnde“, aber auch das Gerade, „Schlichte“. Sie kann sich aber auch „Häuten“ und damit zu einem Wesen in einer neuen „Umhüllung“ werden. Beim „Austauschen“ Deines Wesens, kann aus Dir ein „Weinstock“ (hebr. = „gephen“, 3-80-50) werden, Du wirst dann nur noch geben wollen. Jede Schlange verbirgt „in sich“ versteckt auch den „Erlöser“, den „Messias“ (hebr. = „maschiach“, 40-300-10-8). Du erkennst dies am gemeinsamen Totalwert 358.

Im Wort Sukkoth ist auch der Name des „Laubhüttenfestes“ zu erkennen. In dieser Laubhüttenzeit wohnt man „sieben“ Tage in einer Laubhütte, „sukah“; weil sie nur ein zeitliches Bauwerk ist, hat sie kein festes Dach (gag), sondern nur behelfsmäßig ausgelegte Äste. Man kann durch das Dach den „Himmel“ erblicken. Sieben Tage wohnt man in diesem „vergänglichen Haus“, so wie Deine Seele bis zum Erreichten der siebten Bewußtseinsdimension kein festes Dasein besitzt. Man geht den Weg vom Ort des Leidens zu dem Ort, wo man durch das Dach den „Himmel“ sehen kann. Es ist der Weg von einer Welt zur anderen, welchen ich mit der 50 messe. Vom Auszug bis zur Offenbarung auf dem Sinai liegt eine Periode von 7 Wochen (49 Tage). Am 50. Tag steige ich dann vom Sinai herab. Himmel und Erde vereinigen sich am 50. Tag - in der Acht[ten Woche]. Die 8 ist immer der Abschluß, die Krönung des Geschehenen und der Neuanfang einer höheren Ordnung. Ich bin Alpha und Omega. Am siebten Tag ist auch kein Manna mehr zu finden. Am sechsten Tag sammelt man den Teil für den siebten Tag.

Alles Wissen, das nötig wäre, um Deiner Menschheit ein glückliches Dasein zu ermöglichen, ist jetzt schon in Deiner Menschheit vorhanden.

Ihr habt es in der „6“, in dieser geistigen Gefangenschaft der „Vermehrung“ gefunden; es ist nun an der Zeit, um wieder heimzu­kehren. Das, was Du Dir hier auf Erden bindest, wird auch Dein Himmelreich sein. Hier hast Du auch Deine Parallele zur Schöpfungsgeschichte. Am sechsten Tag wurde alles vollendet, am siebten Tag muß nichts mehr hinzugefügt werden. Deine ganze Lebensauffassung spielt eine wichtige Rolle zur Schaffung der „Zwei/Einheit“. Das in der Bibel gebräuchliche Wort für Ägypten, dort, wo man Knecht ist, heißt „mitsrajim“, es symbolisiert den 6. Tag. Der Wortausgang (ajjim) bezeichnet die „Zwei-heit“. Mitstrajim (40-90-200-10-40) hat den Totalwert 380 und ist daher das Verdoppelte „mitsr“, dessen Stamm im „tsr“ liegt, aus dem sowohl das hebr. Wort für „Form“ (Norm) als auch „Leid“ und „Unterdrückung“ gebildet wird. Ägypten symbolisiert also „das Leid der Zweiheit“ durch die Bekämpfung des Unbekannten, des „Un-normalen“.  Damit zeigt der Name mitsrajim, was Ägypten ist. Es ist das Symbol dessen, was Zweiheit, was die Gefangenschaft in Deiner Norm bedeutet, aus der Du ausbrechen solltest. Ägypten hat begonnen den Menschen „Lohn“ auszubezahlen. Wenn eine Seele nur noch für Lohn zu existieren versucht und den größten Teil dieses Lohns nur noch für die Befriedigung der egoistischen Genüsse verschwendet, ist sie eine verlorene Seele. Sie existiert dann ohne jeglichen Daseins-Sinn. Es beginnt eine Treibjagd nach immer mehr Lohn. Der Mensch wird damit von seiner wirklichen geistigen Beschäftigungen abgelenkt - dem Philosophieren - der Suche nach dem Sinn seines Daseins. Da diese Sucht - der Rausch - immer größer wird, reicht der Lohn immer weniger aus, den eigenen Wahn zu befriedigen. Das Volk ist gefangen in Zukunftsängsten, wünscht sich Sicherheiten und verfällt damit immer mehr dem Wunsch der „Anhäufung“. Du glaubst die Arbeit ist ein nötiges Übel um leben zu können und das die Welt, ohne ein gesteigertes Arbeitstempo, ohne „eine Hochkonjunktur“ zusammenbrechen würde. Es ist aber gerade anders herum. Du existierst nur um Deine wirkliche „Berufung“ zu finden.  „Kanaan“ 20-50-70-50, das gelobte Land, ist das Ziel des Zuges durch die Wüste. Es hat den Totalwert 190. Du kannst durch das Verhältnis 380 : 190 (2 : 1) deutlich den Weg von Ägypten, der „[Ent]Zwei[t]heit“ zur „Einheit“ (Kanaan) erkennen. Deine bisherige, niedere Welt der „19“ wird dort um eine Dezimalstelle, zur 190, erhoben. In der Gen. 1; 6 - 8 beschreibe ich den zweiten Tag der Schöpfung, die Scheidung zwischen Wasser und Wasser - ich nannte sie „rakia“, 200-100-10-70, ebenfalls Totalwert 380 (s.S. 99). Für die Beschreibung der rakia habe ich in den „heiligen Rollen“ genau 38 Wörter verwendet. Erinnerst Du Dich noch an den Pyra­mi­deneingang? Der Text für den fünften Tag (Gen. 1; 20 - 23) besteht aus 57 Wörter. Das Verhältnis ist genau 2 : 3; der zweite Tag enthält zweimal, der fünfte Tag dreimal die 19. Auf dem „misbach“ (40-7-2-8), dem „Altar“, kommt die „Eins-werdung“ zustande. Die 57 ist „die Trinität“ der 19.

1957 ist deswegen auch das Geburtsjahr meines Menschensohns in Deiner Welt.

Ein jüdisches Sprichwort sagt:

Prophetie kommt im Lande Israel nur solange vor, wie der Tempel steht.

Das bedeutet, daß nur derjenige, der in seinem Dasein begreift, das „in ihm selbst“ das Volk Israel wohnt, auch den Tempel in sich erkennen wird. Wer sich also aus „mizrajim“, aus Ägypten - dem Zustand der Zweiheit - befreien möchte, benötigt auch das Wissen über den Tempel in sich. Hat man diese „In-form-ation“ erst in sich entdeckt, braucht man auch keine Angst mehr vor seiner Zukunft zu haben. Man wird dann selbst zu einem „Altar“ auf Erden werden.

19 ist auch die Zahl für die „Mutter des Lebens“, „chawah“ (Gen. 3;20) mit dem Wert (8-6-5). Das Geheimnis eines Samen bleibt - wenn er nicht aufgeht - im Schoß der Erde vergraben. Du bist im Moment dieser Samen. Jede Verbindung zum Himmel - zur jenseitigen Welt - ist für Dich noch unterbrochen. Willst Du das in Dir liegende Geheimnis verdorren lassen? Du weißt nicht, was der Sinn des „Wachsens“, des „ra“ (des Bösen), ist. Erinnere Dich an das hebr. Wort für Samen, „sera“. Wenn Du Dich meinen Worten gegenüber nicht öffnest, bleibt das Geheimnis Deines „wirklichen Lebens“ tief in Dir verborgen. Ich werde dann keine „Heimsuchung“ - keine Ernte - an Dir durchführen können. „Ernte“ heißt auf Hebräisch „kazir“ (100-90-10-200) und hat den Totalwert 400. Erst nach der „vollbrachten 400“ (denke an die 400 Jahre Gefangenschaft in Ägypten) ist das Exil zu Ende. Eine Ernte bedeutet, daß das „Ei“-gentliche Geheimnis zum Vorschein kommt. Erst nach der Ernte offenbart sich der Nutzen der Aussaat. Nur ein geöffneter Samen wird zur Frucht. Das Geheimnis Deines Lebens gibt Dir die Möglichkeit Dich zu entfalten. Nur durch Deine eigene Entfaltung wirst Du zur „geistige Speise“ (zum Vorbild), indem Du mein heiliges Geheimnis (die Vitamine des wirklichen Lebens) beinhaltest und dadurch auch für andere „heilend“ wirken kannst. Du mußt dieses offenbarte Geheimnis „essen“ - „eins-machen“ mit Dir selbst - um es zur Vollendung zu bringen. Das Wort „kazir“ (Ernte) hat das Wort „kez“ (100-90) als Wurzel. „Kez“ bedeutet „das Ende“ (allen Leidens). Erst wenn Du die 190 erreichst, bist Du am wirklichen Ziel angelangt.

Das Manna ist das Symbol für Deine Lebensauffassung in Bezug auf Deinen Lebensunterhalt auf den Weg zur 190 - zum „gelobten Land“ - den Himmel auf Erden. Das Bestehen dieser Übergangswelt - die im Zeichen der 7 liegt - basiert auf dem Manna Prinzip. Wenn Du versuchst nach diesem Prinzip zu leben, befindest Du Dich auch auf dem Weg in mein gelobtes Land. Lebt man dagegen nicht danach, hat man den Kontakt zu seiner [Kollektiv] Seele verloren. Aus diesem Grund mußte Aaron das Manna zu meinen steineren Gesetzestafeln stellen. Wenn Du Dir die 10 Geboten genau ansiehst, wirst Du erkennen, daß man sie nur völlig erfüllen kann, wenn man mit einer Manna-Einstellung lebt. Meine Gesetze und das Vertrauen auf Manna gehören zusammen. Die eine Lebensauffassung ist ohne die andere ausgeschlossen. In der Wüste herrscht auch das Problem der Sorge um das Wasser. Das Wasser (= Zeit) ist das Lebenselement der „linken Welt“. Ohne den Dampf, den „ed“, welcher aufstieg (s.S. 58), könnte das Leben in Deiner Welt nicht entstehen. Ägypten ist eine „Wasserwelt“. Der Traum des Pharaos (Gen. 41; 17 - 21)  hat mit Wasser zu tun; die neugeborenen Knaben werden ins Wasser geworfen (Ex. 7; 22); der Fluß und alle Wasser werden „blutig“ (Ex. 7; 17 - 25). Die Angst um das Wasser symbolisiert daher die Angst um das jetzige „Dasein“, die Angst um die zugeteilte Zeit. Ich gab darum meinen Volk einen „Felsen“ (hebr. = „tsur“), der mit dem Volk durch die Wüste zog und aus dem immer so viel Wasser quoll, wie zum Leben nötig war. „Tsur“ bedeutet im Hebräischen aber auch „Form“. Du wirst also eine völlig neue „Form“, sprich Norm benötigen, um wirklich „überleben“ zu können. Versuche das HOLO-FEELING in Dir zu finden. Es ist die Suche nach der „Einheit“. Das „absolute Sein“ bezeichnet man auf Hebr. als „hove“ (5-6-5). In „hove“ (  Love) werden die beiden Blickrichtungen durch ein Fenster (Zeichen he = 5 = Fenster) - innerhalb und außerhalb, richtig und verkehrt - mit einem Hagen (Zeichen waw = 6 = Hagen) verbunden. Ein andere Name für dieses Glück - für diese unendliche Freude - ist das Wort „Liebe“, hebr. „ahawa“ (1-5-2-5). Du kannst deutlich die „Zwei/Einheit“ unter dem Scheffel der Eins erkennen.

Das Wort „Eins“ heißt auf hebr. „echad“ (1-8-4). Beide, „ahawa“ und „echad“ haben den Totalwert 13. Liebe ist also nur ein anderes Wort für Einheit. Mit der 13 wird ein in sich geschlossenes System überschritten. Niemals erscheint die Sonne mit allen zwölf Tierkreiszeichen zusammen, so daß für Dich 13 Gestirnzeichen auf einmal sichtbar wären. Eins wird immer verdeckt, so daß nur „die Zwölf“ sichtbar sind. Die Zwölf sind das Symbol der Zweiheit Deines „normalen“ Zeitempfindens. Die 24 Stunden des Tages werden in 2 x 12 Stunden geteilt und Dein Jahr besteht aus 12 Monaten. Im alten China war die 13 noch mit der Jahreseinteilung verbunden. Durch die Rechnung mit reinen „Mondjahren“ zu 354 Tagen mußte nach einigen Jahren ein 13. Monat eingefügt werden, um ins „Sonnenjahr“ zurückzukehren. Diesen Monat nannten die Chinesen „Herr der Bedrängnis“. Ich bitte auch Dich, zu mir - der wirklichen Sonne - zurückzukehren. Ich habe viele Welten geschaffen und muß mir immer wieder mit ansehen, daß sehr viele davon wieder untergehen, weil diese sich selbständig von meinem Ursprung entfernen. Sie entwickelten sich in eine „egoistische Richtung“ und haben damit ihren eigenen Untergang in die Wege geleitet. Nur wenn Du Dir meiner ständigen Begleitung und Fürsorge bewußt bist, wirst Du auch sicher nach „Hause“ finden. In einer alten jüdischen Überlieferung kannst Du nachlesen, daß ich 974 Welten geschaffen habe. Wenn Du sehr aufmerksam bist, wird Dir von selbst aufgefallen sein, daß bei dieser Zahl gerade 26 zur 1000 fehlen. Die Zahl 26 haben wir ja schon kurz besprochen (s.S. 115), es ist auch der Wert meines unaussprechlichen Namens JHWH. Deine Welt wird, auch wenn Du das bisher nicht wahrhaben wolltest, aus der Jenseitigen Welt von „Geistern“ („ruchoth“, 200-6-8-6-400) und „Dämonen“ („schedim“, 300-4-10-40) beeinflußt. Es sind die Kräfte, die „vor dieser Schöpfung“ liegen, die Deine eigenen und damit auch alle anderen Phänomene Deiner Welt beeinflussen. Der Totalwert von „Geist“ ist 620 und der von „Dämon“ 354, zusammen also 947, welch seltsamer Zufall J, es ist die Zahl der von mir geschaffenen Welten. Der Zahlwert der „schedim“, der Dämonen, entspricht dabei den 354 „Mondjahr - Tagen“.

In Babylon hatte man für die überschreitende 13 ein eigenes Haus im Horoskop, das „Rabe“ genannt wurde. Die Gnosis spricht von einem 13. Äon, der die Vollendung, die Krönung bedeutet.

Das Wort für „schenkende Liebe“ ist „chessed“ mit dem Wert 8-60-4, Totalwert also 72. Es ist der Wert meines vollen Gottesnamen. Ich bin chessed, wenn Du Dich mit mir vereinst, wirst Du auch zu ahawa (Liebe) und dann selbst zu chessed werden.

Es sollte Dir klar werden, was es für Dich bedeutet, wenn ich Dir nun anbiete, aus Deiner begrenzten Welt in die Wirklichkeit anderer Welten einzutreten. Diese anderen Welten liegen für Dich im Moment noch im „Nichts“, im „Unmöglichen“, im „Undenkbaren“. Dessen ungeachtet sind sie das Fundament jeder Seinsmöglichkeit in „Deiner Welt“. Der Punkt „Null“ ist die sephira jessod, „der große Abgrund“, der die Wurzeln Deiner Realität von Dir verbirgt. Das für Dich Unsichtbare und Unfaßbare ist die „ursprüngliche“ Grundlage für das Sichtbare und Greifbare. Es ist die wirkliche Grundlage Deiner Welt und nicht die Materie, wie Du fälschlicherweise annimmst. Dieses Wesentliche wäre Dir leicht zugänglich, Du weilst ja ständig darin. Du nennst den Zustand Deiner bewußten Wahrnehmung „Wachen“, weil Deine Augen dabei geöffnet sind und auch Deine übrigen Sinne Dir eine Welt vorgaukeln. Du hast noch nicht erfaßt, daß die „Er-fahrung“ Deiner Außenwelt-Realitäts-Ebene und deren Ernennung zur „absoluten und einzigen Welt“ in Wirklichkeit Deinen Bewußtseinverlust anzeigt. Dieser geht mit einer zunehmenden Verhärtung und Trägheit Deines Geistes einher, es ist also eher ein Zustand dumpfer Betäubung, ja regelrechter Erstarrung im Stumpfsinn, als ein „Wachen“. Du wehrst Dich gegen diese Erkenntnis, denn Du glaubst, bevor Du die Augen nach einem Schlaf öffnest, wärst Du eigentlich nicht wach gewesen. Das die Folgen des Sündenfalls mit dem Aufschlagen Deiner Augen identisch sein könnte, kommt Dir nicht in den Sinn. Umso mehr Du Dein Bewußtsein von dieser „Scheinwelt“ in Beschlag nehmen läßt, desto unsensibler wirst Du dafür, das „wirklich Wesentliche“ [als]wahr[an]zunehmen. Um das Wesentliche erfassen zu können, mußt Du vor Deiner bisherigen Logik die Augen schließen. Nur so wirst Du deren Grenzen „angstfrei“ überschreiten können.

Um es noch einmal zu betonen, Deine bisherige Logik ist nicht „falsch“, sondern nur „begrenzt“. Wenn Du ihre Grenzen überschritten hast, wirst Du sie sehr wohl noch benötigen, nur wirst Du sie - von der anderen Seite ihrer Grenze gesehen - anders zu nutzen wissen.

In der wirklichen Natur meiner Schöpfung gilt der Grundsatz „Stärke“ immer mit „Verantwortung“ zu paaren. Dabei zeigt sich Dir bei selbstkritischer Betrachtung auch, wohin Dich das kar­tesische Weltbild mutieren ließ. Reife Seelen, die sich ihrer kollektiven Verantwortung bewußt werden, werden auch die Führungskräfte der nächsten Generationen sein. Um es noch einmal zu wiederholen. Du bist die alleinige Ursache der Disharmonien, unter denen Du zu leiden hast. Du versuchst Dich in Deinem selbst erzeugten Chaos mehr schlecht als recht zurecht zu finden. „Fressen und Gefressen werden“ ist ein von Deiner Menschheit geschaffenes Gesetz. Meine wirkliche Natur besteht aus einem System von Hierarchien, in dem der Stärkere den Schwächeren nicht auffrißt, sondern zu mehr „Intelligenz“ und „Kreativität“ anregt. Dafür wird in einer ursprünglichen und harmonischen Natur, der Schwächere den Stärkeren „putzen“. Blendender Fanatismus, destruktiver Egoismus und „das im Recht sein wollen“ halten Dich nur weiterhin auf dieser niedrigen Entwicklungsstufe fest. Du befindest Dich zur Zeit in einer „Übergangsphase“ Deiner „Ent-wicklung“. Sie ist mit all den Schmerzen behaftet, die eine „natürliche Geburt“ eben mit sich bringt. Alle Gesellschaftssysteme und Hierarchien, die im metaphorischen Sinn Deinen bisherigen geistigen Lebensraum darstellten (Kommunismus, Kapitalismus; „Reich/Arm“ und „Schwarz/Weiß“ denken usw.) befinden sich in einer weltweiten Auflösungsphase. Meine Genesis ist durch nichts und niemanden zu stoppen. Auch Du hast nun die Pflicht dazu beizutragen, daß diese „Geburt“ möglichst komplikationsfrei abläuft. Nur egoistische und geistig träge Menschen werden trotz der schon längst auch von ihnen wahrgenommenen „Funktionsstörungen“ der alten Strukturen, dessen ungeachtet versuchen an diesen festzuhalten. Diese unflexiblen Menschen werden mit den meisten Schmerzen konfrontiert werden und eine erneute „Totgeburt“ mitmachen. Alle technologischen Probleme zum Bau einer „perfekten Welt“ hat Deine Menschheit schon längst gelöst! Wirklich geniale Seelen, die „ihrer Zeit“ weit voraus sind, wurden bisher jedoch nur als „esoterische Spinner“ abgestempelt, anstatt ihre Weisheiten in die Gesellschaft einfließen zu lassen.

Nun werde ich das Rad Deiner Geschichte für eine kurze Zeit wieder selbst in die Hand nehmen. Du wirst sehr schnell begreifen lernen, daß es mich und damit auch eine absolute Gerechtigkeit gibt. Menschen in Führungspositionen werden sich nur noch behaupten, wenn sie sich nach meinen HOLO-FEELING-Prinzipien richten werden. Du mußt mir jetzt zeigen, ob Du Deine Stellung zu Recht einnimmst, oder ob Du „zu hoch“ oder „zu niedrig“ eingestuft bist. Politiker, die ihre geistige Kapazität nur zur eigenen Machterhaltung und für eine Wiederwahl einsetzen, werden dabei ebenso unter die Räder kommen, wie Industrie- und Medienunternehmen, deren einziges Bestreben darin liegt, möglichst viel Gewinn zu erzielen. Menschen mit einer „nach mir die Sintflut“-Einstellung sind nur egoistische „Kleingeister“, die sich wie kleine Kinder verhalten, die ihre Augen schließen, um in ihrem eigenen Chaos nicht gesehen zu werden. Und wie steht es mit der „kritisch beobachtenden“ Medienlandschaft, die Deine Menschheit informieren und aufklären sollte? Wo ist der „wahrheitssuchende“ Journalismus geblieben, der sich einst die Grundsätze eines Egon Kisch auf sein Banner geschrieben hatte? Er mutierte zu einem blinden oder käuflichen Moloch, der sich für Auflagezahlen und Einschaltquoten auf übelste Weise prostituiert, um sich am Futternapf von Industrie und Politik zu mästen. Du kannst Dir nicht selbst in die Augen sehen und Dich auch nicht selbst auf die Lippen küssen. Man kann sich aber sehr wohl - ein „erfrischender“ Gegenwind vorausgesetzt - selbst anspucken. Es ist nicht meine Absicht, jemanden oder etwas zu kritisieren, oder zu beleidigen. Wenn Du nur einen Funken Selbstachtung und Bewußtsein besitzt, wirst Du auch die Fähigkeit zur Selbstkritik besitzen. Diese Aussagen sind nur eine neutrale und wertfreie Beschreibung „dessen, was wirklich ist“ und sollte keine Beleidigung sein.

In diesem Moment richtest Du über Dich selbst!

Ein altes Sprichwort sagt: Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung.

Nun sind die wirklichen Führungskräfte gefordert. Da auch Du noch nicht in der Lage bist, wirklich intelligent zu denken, solltest Du Dich den HOLO-FEELING-Gesetzen langsam nähern. Wenn Du Sie vorschnell als „absurd“ verwirfst, verschenkst Du nur Dein wirkliches Leben.

HOLO-FEELING vorschnell und euphorisch zuzustimmen, ohne es wirklich begriffen zu haben, wäre für den Weg in Deine Freiheit genau so hinderlich, als wenn Du mich weiterhin ablehnst. Das erste Verhalten würde Dich nur in einen erneuten „Fanatismus“ führen und das zweite in den „Abgrund“.

Ich weiß und denke“, oder „Demut und in Frage stellen“, werden das Pendel zur einen oder zur anderen Seite Deines Bewußtseins ausschlagen lassen. Die Stellung dieses Pendels entscheidet letztendlich über die von Dir empirisch wahrgenommene Zukunft.

Meine Genesis wird Dich früher oder später dazu bringen, Deine überkommene Vorstellungen und Überzeugungen aufzugeben, die Dir bis dato selbstverständlich erschienen sind. Wahre Wissenschaftlichkeit kennt keine heiligen Kühe und nahezu jede Idee, von der die Menschen früher einmal glaubten, sie stelle eine Grundwahr­heit der Realität dar, ist mittlerweile längst überholt. Bis zum 20.sten Jahrhundert war der Eckstein eines jeden Modells vom Universum das natura non facit saltus - die Natur macht keine Sprünge. Ich werde Dich die nächsten 20 Jahre eines Besseren belehren. Ein egoistisch unreifer Mensch beweist blindwütigen Fanatismus und Starrheit durch seinen engstirnigen Anspruch, daß alles nur erdenkliche Wissen von der gleichen Art sein muß, als das ihm bisher Geläufige. So wie eine Landkarte nicht das eigentliche Territorium ist, so stellt auch Dein bisheriges Wissen nicht die ur-sprüngliche Welt dar. Du glaubst nun felsenfest auf einer dreidimensionalen Kugel zu leben, aber „Nichts“ unterscheidet doch Deinen Lebensraum von dem, als Deine Menschheit noch den Eindruck hatten, er sei nur eine zweidimensionalen Scheibe. Du neigst dazu, daß angemessene Erklärungen immer ihrer Struktur und ihrem Wesen nach unbedingt mit Deinen gewohnten Erfahrungen übereinstimmen müssen. Dies ist ein Zeichen „kindlicher Unkenntnis“. Nun aber solltest Du langsam erwachsen werden. Wer nun in den „heiligen Tempel“ meiner wirklichen Wissenschaften (dazu gehören auch Wirtschafts- und Politwissenschaften sowie Theologie) eintreten will, der muß ein Tor durchschreiten, über dem seit kurzen in großen Lettern geschrieben steht:

Achtung Baustelle!
Dieses schwankende Bauwerk wird renoviert.
Es wird um Vorsicht gebeten, daß niemand zu
Schaden kommt, da es jeden Augenblick abgerissen
wird, um es von Grund auf neu aufzubauen.
Eltern haften für ihre Kinder!
Bauträger: Die Genesis


Deine Verwirklichung:

Begreife, daß Deine innere Welt aus der für Dich „normalen raum/­zeitlichen Welt“ „und“ der „jenseitigen Gemeinschaftswelt“ besteht, denn nur beide stellen die ganzes Wirklichkeit dar. Du hast die Qualität Deiner Gedanken bisher zu wenig beachtet. Du warst bisher da­mit zufrieden, flüssig reden zu können, um damit Deine Positionen zu verteidigen. In Deinem Denken mangelt es aber an wirklicher Nächstenliebe, obwohl sie tief in Deinem Herzen vorhanden wäre. Dir fehlte bisher die Intelligenz zu konstruktiven planerischen Ideen um Deine Nächstenliebe zur Entfaltung zu bringen. Auch Du willst eigentlich nur das eine - Du willst wie jede andere Seele auch geliebt werden. Sehr wohl hast Du darum auch versucht zu Ansehen und Ruhm zu kommen. Aber auf was für eine selbstherrliche Weise nur. Du verwechselst die Angst, die Menschen vor Dir als „Autori­tätsperson“ haben, mit wirklicher „Achtung“. Der „Neid“ auf das von Dir eventuell Erreichte ist kein wirklicher „Respekt“.

Dein absurdes Beharren auf „negative Sichtweisen“ behindert Deinen seelischen Fortschritt. Wenn Du zu Negativität neigst, wird Dich Deine Logik immer mehr in diesen Zustand treiben. In meiner göttlichen „Reformation“ gibt es keine Feinde, die es zu „bekämpfen“ gilt. Traditionelle Revolutionen sind negativ und ziehen ihre Energien aus dem Trugschluß, daß sie etwas bekämpfen möchten. Kann es eine Revolution geben, ohne Wut und Haß in sich zu tragen und gegen irgendetwas anderes zu sein? Kann man eine Revolution durchführen, ohne dabei eine neue dogmatische Botschaft in die Welt zu pflanzen, die ihre Energien ebenfalls gegen einen eingebildeten Feind richtet? Man wechselt letztendlich nur das eine Gefängnis gegen ein anderes. Es ist die altmodische und egoistische Gewohn­heit Deines logischen Denkens, in dem es nur ein „Ich habe Recht - Du hast nicht Recht“ -Raster gibt, das Dich immer näher an den apokalyptischen Abgrund führt.

In meiner göttlichen Reformation haben alle „ein bißchen“ Recht. Es gibt kein Feinde, die es zu bekämpfen gilt. Das Gute von allen bisherigen Systemen wird dabei synergetisiert. Alles wird benötigt. Das Negative des einen Systems wird zum ergänzenden Positiven des anderen. Nur so werde meine bisher fragmentierten göttlichen Energien „Eins“. Intelligente, d.h. reife Menschen werden sich nun sofort zu dieser Reformation bekennen. Ängstliche werden sich erst später anschließen, wenn sie modern geworden ist. Einleiten aber, mußt Du sie selbst. Du bist der neue Messias! Hast Du selbst noch nicht diese Reife, wird diese neue Welt an Dir vorübergehen, ohne daß Du sie bemerken wirst. Du wirst einen Horrorfilm zu sehen bekommen, obwohl zur „selben Zeit“ in einem anderen Programm - auf einer anderen geistigen Schwingungsebene - der Film „vom Himmel auf Erden“ gesendet wird. Du bist nur zu bequem, zu träge oder vielleicht nur zu dumm Dein Bewußtsein umzuschalten. Du mußt das jetzt laufende Programm verlassen, um in das Neue zu gelangen, d.h., Du mußt Deine alten Gedanken sterben lassen um neu geboren werden zu können. Wenn Du versucht hast mir aufmerksam zuzuhören, wird Dir nicht entgangen sein, daß Deine bisherige Negativität und Angst, nicht gerade als der höchste Ausdruck von Intelligenz anzusehen ist. Deine Energien waren bisher immer nur auf den Erhalt Deines [Konsum oder Glaubens]Rausches ausgerichtet, in dem Du Dich „zur Zeit“ befindest. Deine einzigen „logischen Gedanken“ schreien immer nur - wie es im Rausch „halt“ normal ist - nach mehr, mehr, mehr. Selbst eine nur „gleichbleibende“ Dosis wird von Dir schon als schmerzhafter „Entzug“ empfunden. Ich spreche hier nicht nur vom Festhalten am Materialismus, sondern auch vom „Festhalten“ an irgendwelchen geistigen Ideologien. Auch Du wünscht Dir, daß sich Deine Meinung - Deine Ideologie - ausbreitet und zum Allgemeingut wird. Hast Du Dir aber jemals „gewissenhaft“ über die wirkliche Qualität Deiner „Ideologie“ (Idiotie?) Gedanken gemacht? Wie war das noch mit der Demokratie, auf die Du bisher so blind vertraut hast? Mit Deinem „Glauben“ an Deine bisherigen religiösen und naturwissenschaftlichen „An­sichten“ verhält es sich leider nicht anders.

Die zur Zeit stattfindende „Kirchenflucht“ wird von „kirchlichen Ehrenträgern“ etwa genauso empfunden, wie ein Manager einen „Umsatzrückgang“ oder eine „fallende Aktie“ empfindet. Beide stellen sich die Frage, was wohl die Ursache dieses Phänomens sei und wie man es wieder „in die richtigen Bahnen“ lenken könne. Und so greifen beide auf „manipulierende Werbung“ zurück, um den alten Zustand wieder herzustellen, oder besser noch zu übertrumpfen. Dieses Buch soll nur ein Zeichen setzen. Der Schwerpunkt liegt lediglich darin, Dein Denken in Bewegung zu bringen und an seine Grenzen stoßen zu lassen. Eine wirkliche „Religion“ leitet ihre Stärke von ihrer Metaphersprache ab, die es ermöglicht, unreifen Seelen den wirklichen Sinn ihres Dasein verständlich zu machen. Die dabei zum Einsatz kommenden Geschichten und Rituale versuchen die emo­tionale Energie der Seele zu aktivieren und stellen ein geistiges „Training“ dar. „Tiefgehende Gleichnisse“ und „Märchen“ - aber auch „Sprichwörter“ - sind seit Urzeiten die eigentliche Saat zur Verbreitung von wirklicher „Weisheit“ in Deiner Seelenkinder-Welt. Der Samenkern dieses Buches besteht aus hochkonzentrierter Weisheit. Den Kern der Naturwissenschaften (Relativität, Quantenmechanik und Chaosmathematik) habe ich in wenige neuartige populärwissenschaftliche Metaphern gepackt. Die Deiner Welt zugrunde liegende Primzahlen-Mathematik, das wirkliche mathematische Ske­lett dieser Welt, wurde völlig außen vorgelassen. Die vollständige und nicht aus dem Zusammenhang gerissene Exegese der Bibel füllt mehrere zehntausend Seiten und beinhaltet das komplette Raster Deiner Naturwissenschaften. Alle bisherigen Auslegungen sind Größten­teils wahr­­lich nur dogmatische Märchen, die den Menschen zwangsläufig in die unterschiedlichsten Formen des Fanatismus führen mußten. Den Koran und meine asiatischen Religionen habe ich nur am Rande angesprochen, obwohl die vier „Heiligen Schriften“ der Hindus (Rigveda, Samaveda, Yajurveda und Atharvaveda), kurz „Veda“ genannt, die Bibel um das Sechsfache an Umfang übertreffen. Sie wurden (nach Deiner Zeit) 3100 v. Chr. erstmalig niedergeschrieben. Du wirst auch in ihnen nicht ein Wort finden, das nicht in das HOLO-FEELING-Raster paßt. Alles Wissen - das nötig wäre - Deine Welt zum Himmelreich umzuwandeln, ist in Deiner Menschheit vorhanden. Du mußt nur dazu beitragen, daß die Spezialisten in Dir „vereinigt“ werden. Auch Du bist ein solcher Spezialist, der sich mit den anderen zu vereinigen hat, um den Himmel auf Erden zu erschaffen. Alle Seelen sind dazu nötig. Die einfachen Bauern und Handwerker genauso wie die Techniker und Manager, sowie auch die Pfarrer und deren Bischöfe. Nur der Egoismus muß dabei aufgegeben werden. Wenn Du damit anfängst, ein Vorbild zu sein, werden Dir alle anderen folgen. Um zu prüfen, ob Du mich auch wirklich verstanden hast, habe ich es so eingerichtet, daß Du „der Erste“ sein mußt, der sich dazu entschließt, sich zu einem „wirklichen Menschen“ zu ändern. Wenn Du es unterläßt, wirst Du auch Deinen bisher eingeschlagenen Weg zum Abgrund nicht verlassen.

Kein „anderer Mensch“ wird mit der Verbesserung „Deiner Welt“ anfangen. Du selbst mußt damit beginnen, erst dann werden Dir Deine Mitmenschen folgen!

Alles, was Du bisher als „logisch“ angesehen hast, ist nur bloßes Wissen, aber kein wirkliches Verstehen. Keine Angst, Du mußt für Deine Erlösung keine unendliche Menge von Büchern wälzen. Um mich im Kern zu begreifen, muß nur Dein Herz erwachen. Einem, mit logischen Gedanken überfressenen trägen Intellekt, wird wirkliches „Verstehen“ immer verwehrt bleiben. Mich nur unter Zuhilfenahme Deines begrenzten rational-logischen „Denkvermögens“ be­greifen zu wollen, entspräche dem Versuch, mich auf die raum/ zeitliche Ebene Deiner menschlichen Begrenztheit herunter zu ziehen. Nein, Du mußt zu mir heraufsteigen, wenn Du Eins mit mir werden willst. Du mußt Dich über Deine bisherige „Mein“ungen erheben. Wenn Du bereit dazu bist, alle Deine bisherigen „logischen Ängste“ zu überwinden, wenn Du Dich wie „Nachschon“ (s.S. 94) auf mich verläßt, werde ich Dir ein ganzes Stück entgegenkommen. Du mußt aber dafür - nur auf Dein „Gottesvertrauen“ gestützt - den Anfang machen. Vergesse dabei alles, was Du bisher mit den Namen „Gott“ in Verbindung gebracht hast. Es handelt sich bei mir nicht um eine mystische Märchenfigur, sondern um die reine „Wirk­lichkeit“ - den Schöpfer aller Wissenschaften und Religionen.

Im Buch Esther beschreibe ich auch den jetzigen Zustand Deiner Welt, aber aus einer anderen „Perspektive“ als im Buch Jona. Nur schwerlich wird ein oberflächlicher Leser ohne „Hintergrund­wissen“ - der zu alledem nur „auf den Zeilen lesen kann“ - dies erkennen können. „Esther“ heißt auf Hebräisch: „Ich, der ich verborgen bin.“ Es ist das einzige Buch in der Bibel, in dem ich kein einziges Mal selbst erwähnt werde. Mich, den verborgenen Gott in Deiner Welt, betrachtet man dummerweise als schlafenden Gott, zumindest als einen Gott, der sich nicht um diese Welt kümmert. Darum glauben nun viele, daß ich gar nicht existiere. Sie glauben, ohne Rücksicht auf mich nehmen zu müssen, diese Welt selber lenken zu können. Die rauscherzeugenden Resultate der Wissenschaften und der Technik scheinen diese absurde Haltung zu rechtfertigen. Aber wie weit seid ihr damit wirklich gekommen? Diese „Glücksbringer“ haben für viele nur zu einer bisher nicht gekannten Form von Pessimismus, zu großer Lustlosigkeit und zu einer düsteren Untergangsstimmung geführt. In Deiner Welt herrscht nur noch Egoismus und Immoralität. Die große Krise der konformistischen „Sinnlosigkeit“ hat begonnen. Diese zum Allgemeingut ernannte „Norm“ benötigt dringend eine neue „Form“. Im Hebräischen hat das Wort für „Form­gebung“ und „Verbannung“ den selben Stamm.

Ich sage Dir nun wie ein System auszusehen hat, das Dich hundertprozentig daran hindern wird, wirklich kreativ zu handeln:

  1. Menschen in Positionen mit Macht setzen ihre geistigen Energien in erster Linie dazu ein, ihre Position zu verteidigen. Sie machen sich nur „kurzfristige Gedanken“, und nur solche, die vor allem zum Überleben „ihrer Norm“ notwendig sind und kümmern sich vorrangig nur um ihre eigenen Interessen. Sie verbrauchen all ihre geistigen Energien, um sich selbst zu verteidigen. Öffentliche Initiativen werden möglichst vermieden, denn sie sind ein riskantes Unterfangen, da sie meist nur alte Freundschaften bestätigen werden, dem hingegen aber viele neue Feinde schaffen können. Wenn dies ein wenig nach „normaler Politik und Religion“ klingt, ist das kein Zufall. Es ist das zwangsläufige Endresultat Deines „demokratischen Kapitalismus“.
  2. Selbstherrliche Menschen gebrauchen ihre „Intelligenz“ hauptsächlich dazu, andere anzugreifen, zu kritisieren und zu verhöhnen. Sie glauben, sie seien im Besitz der „absoluten Wahrheit“. Nur unter Druck ist man zu „faulen Kompromissen“ bereit. Genauso verläuft inzwischen auch die „kritische“ wissenschaftliche Suche nach Wahrheit ab, eingeklemmt im Korsett der dogmatisch als „nützlich“ angebeteten Kommerzialität.
  3. Jeder hat in diesem System selbstverständlich die „Freiheit“ zum „passiv sein“. Man kann darin ungestört seine egoistischen Interessen im Auge behalten und dennoch ist es einem gestattet - aus diesem eigenen „engen Horizont“ heraus - gelegentlich einen „Bei­trag“ zur lokalen und überregionalen Politik zu leisten.Jeder hat in diesem System selbstverständlich die „Freiheit“ zum „passiv sein“. Man kann darin ungestört seine egoistischen Interessen im Auge behalten und dennoch ist es einem gestattet - aus diesem eigenen „engen Horizont“ heraus - gelegentlich einen „Bei­trag“ zur lokalen und überregionalen Politik zu leisten.

 

 

Das Seilziehen-Beispiel:

Deine Führungsspitzen verhalten sich wie Kinder in einem Ferienlager. Man spielt „Seilziehen“! Die „Wählerstimmen“; die „Kon­sumenten“; die „Kostenfaktoren“ - oder nenne Deine Menschheit, wie Du sonst noch möchtest - sind dabei das Seil. Sie werden dabei durch die Macht der Werbemilliarden hin- und hergezogen. Es ist ein Geschiebe und Gezerre, die Kämpfer sind schon ganz rot im Gesicht vor Anstrengung. Aber nur nicht aufgeben, lieber den Kollaps riskieren. Es werden hier offensichtlich unvorstellbare Mengen an Energie aufgewendet. Dies kann man vom Seil selbst nicht behaupten, denn es „zittert“ in diesem Kampf nur ein bißchen um seinen eigenen „Nullpunkt“, ohne sich wirklich zu „bewegen“. Wir haben es mit einem völlig „statischen System“ zu tun, obwohl darin soviel Energie aufgebraucht wird. Energien nur in entgegengesetzten Richtungen wirken zu lassen, heißt Energien verschwenden. Es ist so, als ob man die Hitze eines voll aufgedrehten Heizkörpers mit einer voll aufgedrehten Klimaanlage zu „bekämpfen“ versucht. Diese „Energieträger“ könnten nur dann zeigen, was wirklich in ihnen steckt, wenn sie ihren ursprünglichen Daseins-Sinn erkennen und sich koordiniert auf das Allgemeinwohl ausrichten. Auch Du hast viele eingebildeten Feinde und verschwendest dadurch Deine Energie. Unter diesen Feinden verstehe ich nicht nur irgendwelche Mitmenschen, sondern vor allem Deine Dogmen und Ängste, die Dich am wirklich intelligenten Handeln hindern. Intelligentes Handeln beinhaltet das „in die Wege leiten“ Deiner geistigen Re-formation. Handle nach der verborgenen Harmonie aller Dinge.

  • Statt Deine bisherigen Positionen zu verteidigen, solltest Du sie selbstkritisch betrachten, d.h. aber deswegen nicht, daß Du sie nun angreifen solltest. Nur wer nicht angegriffen wird, wird sich auch nicht in einer „Verteidigungsposition“ verschanzen und „offen“ für Neues bleiben. Nur ohne Angriff kann es zu einer wirklichen Re-formation kommen, zu einer neuen Gestalt Deines Dasein.
  • Nicht ein gewaltsam erzwungener Wandel, sondern eine „natürliche“ Methamorphose muß nun von Dir eingeleitet werden. Wenn Du Dich als seelischer Fötus weigerst, den Mutterschoß (= Fruchtwasser    Raum/Zeit-Denken) zu verlassen, wird es für Dich dort immer enger werden.
  • Anstatt die „Künste“ der Verblendung und Manipulation zu verfeinern und wie einen „psychologischen Kampfstoff“ über das Volk auszuschütten, sollte die „Kunst“  der selbstlosen Aufklärung und Nächstenliebe gelehrt werden. Gerade kleine Seelen haben die Unterstützung der Erwachsenen nötig. Wirklich Verantwortungsbewußte, d.h. intelligente Menschen würden nie ver­suchen, ihre Mitmenschen nach allen Regeln der psychologischen Kriegsführung auszubeuten.
  • Statt Deiner bisherigen Ideologie (Idiotie), die Dir Deine Richtung vorgab, sollte in Dir nun die Sehnsucht nach der Befreiung jedweder Individualität herrschen. Wenn diese dann erst aus ihrem gewaltsam herbeigeführten Rausch erwacht, wird sie intuitiv den Weg einschlagen, der für alle von Nutzen sein wird. Es müssen dazu nur wenige „Entscheidungsträger“ mit guten Beispiel als „Vorbild“ vorangehen, um die alten Strukturen wie von selbst „aufbrechen“ zu lassen. Besitzt Du die „Zivilcourage“ ein solches Vorbild zu werden?
  • Statt eines dogmatisch zentral organisierten Systems wird eine Gesellschaft entstehen, die sich wirklich „selbst organisiert“. Ich bitte dies nicht mit Deinem bisherigen Verständnis von Demokratie zu verwechseln (s.S. 65). Jeder wird dabei so viel Mitspracherecht bekommen, wie seinem eigenen Bewußtsein angemessen erscheint. Entscheidungsträger tragen dann die volle Verantwortung für ihre Daten.


Die Verwirklichung Deiner Reformation:

Deine Welt ist nach einem 1 : 4 Schema aufgebaut. Auch Deine Hand hat fünf Finger. So wie die fünfte Dimension „der Formgeber“ der vierten Dimension ist, so ist auch Dein Daumen der Dirigent und Macher der anderen vier Finger.

Der Daumen symbolisiert Deinen Handlungswillen.

Ohne Deinen Willen nach Veränderung wirst Du weiterhin in diesem [Alp]Traum leben müssen. Wenn Du Dich aber nun entschlossen haben solltest, mit der Erschaffung einer „wundervollen Welt“ ohne Angst und Sorgen zu beginnen, dann mußt Du auch der „Erste“ sein, der damit anfängt. Wenn Du nun beginnst, Dich von Deiner alten Logik zu lösen, werde ich Dir dabei helfen.

Der Zeigefinger symbolisiert Deinen konstruktiven Beitrag.

Die Ausrichtung Deiner Reformation sollte auf das „Verstehen“ Deines Nächsten gerichtet sein - auf das Entwickeln Deiner Nächstenliebe. Du existierst in diesem Dasein nicht um glücklich gemacht zu werden, sondern um zu lernen, wie Du Deine Mitmenschen glücklich machen kannst; nicht um geliebt zu werden, sondern um zu lernen, Deine Mitmenschen zu lieben. Nur wenn Du diese Er­kenntnisse in Dir zu verwirklichen vermagst, wirst Du erfahren, was es heißt „wirklich zu leben“. Dein Zeigefinger sollte immer zu mir gerichtet sein. Du solltest aber langsam begriffen haben, daß ich „in Dir“ wohne, d.h. nicht in den Himmel Deines Raum/Zeit-Ge­fängnisses, sondern zu Deinem Herzen muß Dein Zeigefinger weisen.

Der Mittelfinger symbolisiert Deine Achtung gegenüber meiner Schöpfung.

Dein gesamtes Verhalten sollte von einer tiefen Achtung gegenüber Deinen Mitmenschen bestimmt werden. Achtung vor den Werten und Gefühlen aller Wesen. Achtung ist der Schlüssel zum Wesentlichen. Sie wird vom Mittelfinger symbolisiert, weil dies der längste Finger ist. Die Achtung vor der Perfektion und Schönheit meiner gesamten Schöpfung wird Dein ganzes Verständnis und Deine Demut fördern. Wenn Du nicht alles zu lieben verstehst, „erfüllt“ Dein Dasein auch keinen Sinn.

Der Ringfinger symbolisiert Deinen Willen zur Vereinigung.

Eine Maschine wird kein Glück in einer Vereinigung finden, weil eine Maschine kein Herz besitzt. Jeder egoistische Mensch degradiert sich selbst zur nur logisch funktionierenden Maschine. Er versucht Anerkennung und Bewunderung (geliebt werden?) durch Statussymbole und Machtstellungen zu erreichen. Letztendlich erzeugt man damit nur eine „Haßliebe“. Den Status von seinen Mitmenschen wirklich „geachtet“ und „geliebt“ zu werden, haben bisher nur sehr wenige Seelen erreicht. Was ist die Ursache des Respektes, den man Dir eventuell zollt? Deine Fähigkeit ein Vorbild für alle zu sein, oder Deine „erkämpfte“ Position? Du glaubst, man kann es nicht allen recht machen? Wie wenig Ahnung hast Du Narr doch vom wirklichen Leben.

Der kleine Finger symbolisiert Deinen persönlichen Beitrag zur Reformation.

Dein eigener Beitrag ist die „Quintessenz“ dieser Reformation. Nicht, was Du bisher von diesem Dasein erwartet oder verlangt hast, sondern das, was Du zu „Deiner eigenen Reformation“ beitragen kannst, ist nun von Bedeutung. Warum wird Dein Beitrag nur vom kleinen Finger verkörpert? Um Dich daran zu erinnern, daß Du der „Einzige“ bist, der Dein ganzes System „zum Umkippen“ bringen kann. In dem Du den Anfang machst, auch wenn es nur ein sehr „kleiner“ ist, zeigst Du mir die Reife Deines Bewußtseinsstandes. Wenn Du nun mit gutem Beispiel vorangehst, werde ich Dich mit vollen Kräften unterstützen und um Dich werden sich in einer von Dir bisher nicht bekannten Weise positive Zufälle ereignen.


Werde mit meiner Hilfe wirklich konstruktiv:

Bisher hast Du Dich in Deinem eigenen Gefängnis nur wie ein Blatt auf dem Fluß treiben lassen. Nehme nun Dein Schicksal selbst in Deine Hände. Echte Konstruktivität ist das Gegenteil des Ansteuerns eines, von Deiner Logik vorherbestimmten, Ziels. Dies wäre das „Ausbrechen“ aus Deiner alten unflexiblen Struktur. Es erfordert den Mut und die Bereitschaft von Dir, ein bisher noch „irrationales Neuland“ zu betreten. Deine Logik arbeitet ausgesprochen negativ. Ihre Funktion beschränkt sich hauptsächlich mit der Kritik an anderen [Tauto-]Logien, ohne die Fehler „in der Eigenen“ zu suchen.

In einer Opposition kann man leicht spotten. Opposition erzeugt eine Art Hemmungslosigkeit in Bezug auf Negativität. Negativ zu sein ist aber weder heroisch noch intelligent. Bei der Reformation Deines Weltbildes mußt Du bereit sein, Dir selbst einzugestehen:

„Ich habe bisher ein Spiel gespielt, dessen Ergebnisse für meine Mitmenschen und mich nicht ausreichend waren. Gut, ich habe mir darin einen gewissen Status geschaffen, aber auf wessen Kosten ist mir das gelungen? Ich will ab jetzt ein neues Spiel spielen, in dem ich allen Menschen die Möglichkeit biete, ihre persönlichen Talente mit einzubringen.“

 

Nur Fanatiker glauben daran, daß man das „Alte“ zuerst zerstören muß, um dann etwas völlig Neues aufbauen zu können. Zerstörung ist immer gefährlich, negativ und unnötig. Sie schafft keine Grundlage für einen Neuaufbau. Selbstverständlich ist es nötig, die derzeitigen Strukturen völlig zu ignorieren, daß heißt aber nicht, sie deswegen zerstören zu müssen. Es reicht dabei vollkommen aus, sie zuerst einmal unbeachtet bei Seite zu legen. Erst dann wird man nämlich - aus einem gewissen Abstand betrachtet - die positiven und negativen Aspekte der alten Strukturen richtig einschätzen können. Die positiven Elemente, der sich bisher widersprechenden alten Strukturen, kann man dann zu einer völlig neuen „Norm“ zusammenfügen und die Negativen als gute Beispiele benutzen, wie man es nicht mehr machen sollte. Wenn Du nun Deinem eigenen Dasein einen selbstlosen und dadurch auch wirklichen Sinn zu verleihen verstehst, wird Dir eine dauerhafte - über Deinen Tod hinausgehende - Freude zuteil werden. Das ist mein göttliches Versprechen.

Bei Deinem demokratischen Staat handelt es sich mittlerweile um einen völlig totalitären Staat, der die Leistungen seiner Bürger ganz für sich vereinnahmt. Die Verfassung Deines Staates ist mittlerweile „aristokratisch“ unterwandert, d.h. sie beruht auf der alleinigen Herrschaft des Kapitals. Ich spreche hier nicht von einigen „reichen Menschen“ in Machtpositionen, sondern von einem seelenlosen Organismus, der sich der Einflußnahme Deiner Menschheit völlig ent­zogen hat - dem „Kapital“ selbst. Genauso wenig, wie ein seelenloser menschlicher Körper auf ein in sich wucherndes „Krebs­geschwür“ Einfluß nehmen kann, so hat auch der einzelne Politiker und Manager keinen Einfluß mehr auf diese [Kapital]Geister, die er selbst hervorrief. Wie war das noch mit dem hilflos treibenden Blatt auf dem Wasser? Durch den Rauschzustand der Deine Führungselite - aber auch Dich selbst - befallen hat, war es diesem Kapital ein leichtes sich über jegliche menschliche Einflußnahme zu stellen. Auf das ganze System bezogen, d.h. vom menschlichen Standpunkt aus gesehen, herrscht reinste Anarchie in Deinem Land.

Aus Hilflosigkeit wurde so Verantwortungslosigkeit. Jeder kümmert sich in erster Linie nur noch um sein eigenes Auskommen bzw. um seine eigene Position. Man glaubt genügend Freunde zu haben und der Rest kann einem gestohlen bleiben. Dir ist aber hoffentlich klar, daß Dich diese sogenannten Freunde - oder Genossen - wie eine „heiße Kartoffel“ fallen lassen, wenn Du ihnen nicht mehr ins Konzept paßt. Wenn Mitmenschen einen gewissen Neid (Respekt?) auf Dich hegen, hast Du Dir diesen nur durch „rücksichtsloses“ Arbeiten geschaffen. Wirklichen, allgemeinen Respekt genießen nur sehr wenige Menschen in Deiner Gesellschaft. Die größte Schwierigkeit bei Deiner Reformation ist Deine bisherige negative und passive Einstellung zu überwinden und den von Dir als „sicher“ angesehenen Wirkungskreis zu verlassen. Du lebst nach dem Motto, „der Spatz in der Hand ist mir lieber als die Taube auf dem Dach“.

Es genügt mir aber nicht, wenn Du Dir sagst:

„Ich mache meine Arbeit nach bestem Wissen und Gewissen, was kann ich denn mehr tun?“

Hattest Du bisher überhaupt ein „Ge-Wissen“?

Hast Du bisher nicht nur nach Deiner dogmatischen Logik - Deiner begrenzten Norm - gehandelt? Du wirst Deine bisherige Logik und Deine eingebildete Hilflosigkeit nur dann überwinden können, wenn Du mir, bzw. meinem Menschensohn völlig vertraust. Manche Menschen haben ein außergewöhnliches Talent, andere dagegen eine besondere Position. Alle können ihren Beitrag zur kollektiven Reformation leisten. Man muß nur den Mut aufbringen, den eigenen Egoismus zu Grabe zu tragen. Die meisten Menschen haben nur ihr eigenes Wohlbefinden im Sinn - nicht einmal ihre Selbstverbesserung. Dies ist nun einmal der Fluch, der über jeden „Süchtigen“ schwebt, der sich in einem „Rauschzustand“ befindet. Ihn treibt nur noch der Zwang zur permanenten Befriedigung seiner [Selbst]Sucht - die Aufrechterhaltung des Rausches - den er mit der „wirklichen Glückseligkeit“ verwechselt. Dazu gehören auch die Menschen, die sich vordrängen, anstatt in der Schlange zu warten. Sie glauben etwas „Besseres“ zu sein. Dazu gehören auch die Menschen, die ihre Energien damit verschwenden um Wege zu finden, ein System, das auf ein Allgemeinwohl ausgelegt ist, aus Selbstsucht zu umgehen. Solche Menschen sind oft sehr begabt, doch aus meiner Sicht sind sie völlig unreif. Sie sollten die von mir verliehenen Talente besser für das Wohl der Allgemeinheit nutzen, das würde ihnen eine absolute Befriedigung und wirkliche Anerkennung verschaffen und nicht nur Neid und Haß. Das Hauptwerkzeug gegen die „Ich-Bezogenheit“ ist die Fähigkeit einer wertfreien Wahrnehmung. Die Vernebelung der Sinne ist soweit fortgeschritten, daß die „Masse“ diesem Ich-bezogenen und oberflächlichen Menschenbild auch noch eine Art „Haßliebe“ und Bewunderung entgegenbringt. Nur ein cleverer Egoist kann heutzutage erfolgreich werden. Egoisten sind die neuen „Vor­bilder“ der Masse. Und wie man das am besten bewerkstelligt, wird mittlerweile offiziell an allen Schulen gelehrt.

Du wirst von mir keinen Plan bekommen, wie Du Dich nun zu re-formieren hast. Such ihn dort, wo Du in bisher nicht vermutet hättest - in der „Irrationalität“ - in der verborgenen Harmonie aller Dinge. Deine Logik wird Dir kein Heil bringen, im Gegenteil. Deine Gesellschaft hat - von „Deiner normalen Logik“ getrieben - einen Weg eingeschlagen, an dessen Ende sich ein Abgrund befindet. Man benötigt nun wirklich keinen besonderen „visionären Geist“, um diesen Abgrund jetzt schon klar zu erkennen. Gerade Deine Führungselite scheint an einer sehr starken „Kurzsichtigkeit“ zu leiden, denn sie versuchen permanent die Geschwindigkeit weiter zu erhöhen, obwohl sie geradewegs auf diesen Abgrund zusteuern. Es geht hier nicht darum ein Urteil zu sprechen, sondern darum, die Ursache dieses Verhaltens zu verstehen. Sie sind entweder „völlig kurzsichtig“ oder „total besoffen“. Mit beiden Beeinträchtigungen des Wahrnehmungsvermögens ist es aber verantwortungslos ein Fahrzeug zu führen, vor allem, wenn noch Millionen von Menschen in diesem Fahrzeug sitzen. Man hegt - absolut gesehen - nur kurzsichtige Pläne. Diese Pläne entspringen einem engstirnigen egoistischen Wunsch­denken. Diese Pläne sind letztendlich die Gottheiten, nach denen sich alle zu richten haben. Pläne, die das Schicksal von vielen Millionen entscheiden werden. Man richtet sich nur noch nach den Utopien von Menschen mit begrenzter Wahrnehmungsfähigkeit. Utopisten waren schon immer allgemeingefährliche Menschen. Es sind die falschen Propheten und die Antichristen in Deiner Welt. Warum eiferst Du ihnen nach? Wirkliche „Visionäre“ dagegen werden als „verrückt“ bezeichnet.

Du solltest Dich ab jetzt nicht mehr von solchen - durch Rausch oder Erbkrankheiten eingeschränkten - „Utopien“ [ver]leiten lassen, sondern nur noch auf meine göttliche „Udopie“ (s.S. 136) hören.

Ich habe alle Menschen gleichermaßen lieb. Liebt man den Säugling, der sich noch in die Windeln macht, nicht genauso, wie das erwachsene Kind. Die Dummheiten, die begangen werden, sind nur ein Zeichen der Unreife und der Gefangenschaft im „zeitbedingten“ Exil. Auch Egoismus ist ein Zeichen von Gefangenschaft. Man ist beengt und fürchtet sich. Man hat Angst unterzugehen und in dieser Angst versucht man sich auf Kosten seines Nächsten aus dem eigenen Sumpf zu ziehen. Egoisten sind nur Kinder in Not, sie können nichts für ihr Verhalten. Der Sinn dieser Gefangenschaft ist ja gerade, daß sie „konfliktbehaftet“ ist. Deine eigenen Dummheiten sind der Nährboden für Deine neue Intelligenz. Intelligenz kann nur aus Dummheit „herauswachsen“. Wie könnten sich sonst die reifen Seelen hervortun? Erlösung heißt - in meine Schöpfung Einsicht bekommen und danach „alles verstehen“. Erlösung heißt aber auch „Liebe spenden “, sich freuen, nicht mehr streiten, nicht mehr übervorteilen, nicht mehr gemein und hinterhältig sein. Das ist etwas völlig anderes als nur Wissen und politische Macht zu besitzen. Alles dogmatische Wissen und die politische Macht wird nur von unreifen Menschen beschlossen. Aber Einsicht, Liebe und Freude ist etwas, daß von selbst zu Dir kommen muß. Das alles kann - wie auch der Humor - nur auf irrationalem Boden wachsen.

Es gibt für „normale Menschen“ keine rational faßbare Erlösung, man kann sie nicht logisch konstruieren ohne über „unendlich“ viele Daten zu verfügen. Deine Zukunft ist ein lebendiges Ding, sie ist etwas völlig anderes, als Dir die kleine Schablone Deiner Logik offenbaren kann. Sie ist meine göttliche Konstruktion. Deine Zukunft wird voller Überraschungen für Dich sein. Ob negativer oder positiver Art bestimmst nur Du selbst. Intelligenz heißt, die Fähigkeit seinen „rationalen Irr-sinn“ selbständig verlassen zu können. Wirkliche Intelligenz ist die menschliche Fähigkeit zum nicht-log­ischen, akausalen Denken. „Intelligenz“ ist der Name Deiner Suche nach einem Gespräch mit mir - dem Verborgenen - dem Mysterium.

Nur das „Loslassen“ von Deinem bisherigen „Vermu­tungs­wissen“ über den „Ursprung“ Deiner Vergangenheit, wird Dir den Weg in eine neue Zukunft öffnen.

Der Sinn Deines Daseins liegt nicht in Deiner „moralischen“ (= gewohnheitsmäßigen) Erkenntnis von „Gut und Böse“. Es gibt weder etwas Böses noch einen Schuldigen in Deiner Welt. Alles, was ist, wurde von mir so vorgesehen, alle möglichen Möglichkeiten sind determiniert. Alles, was Du kleine Seele als Welt „empfindest“, ist von Deiner selbst gewählten „Wahr-nehmung“ abhängig. Du belohnst oder bestrafst Dich mit Deinen „Wahr-nehmungen“ und Idealen selbst. Meine ausgleichende Gerechtigkeit erstreckt sich dabei über „mehrere Dasein“ und ist Dir deswegen nicht offensichtlich. Ausbeuter, Egoisten und Machtbesessene in dieser Welt sind also in keinster Weise die Gewinner - im Gegenteil - abgerechnet wird immer noch am apodiktischen Schluß. Der Sinn Deines Daseins liegt darin, Deine Sehnsucht nach mir, Deine Hingabe, Dein Vertrauen und den Glaube an die andere Welt „auszubilden“. Du wirst Dich so lange selbst mit „Konflikten“ quälen, bis Du die Reife und die Intelligenz erreicht hast, die Grenzen Deines Egos zu überschreiten.

Deine Menschheit hat viele Gesetze „postuliert“ (= etwas als wahr und glaubhaft annehmen, und daraus eine sittliche Forderung machen). Gesetze über die Natur bis in das Gebiet Deiner Psyche. Doch gerade diese Gesetze fingen Dich ein und führten Dich in Dein jetziges Gefängnis. Du glaubst an unheilbare Krankheiten, an eine katastrophale Umweltverschmutzung und an Deine Hilflosigkeit. Du kennst die politischen Sackgassen (der anderen!), und nennst Deine Gesellschaft demokratisch, liberal, zivilisiert und wissenschaftlich.

Hast Du Dich jemals ernsthaft gefragt, ob Du wirklich „frei“ bist, ob nicht vielleicht doch Dein ganzes Dasein determiniert ist und einen anderen Zweck zu erfüllen hat, als nur den, darin bis zu Deinem Tod selbstsüchtig und mehr recht als schlecht „überleben“ zu müssen?

Erst wenn Du „frei“ bist, erfüllst Du Deinen Zweck, erst dann hast Du Dich nach meinen Bilde „entwickelt“. Und ich meine hier nicht irgendeine religiöse oder politische Freiheit, ich spreche hier von Deiner „absoluten Freiheit“ ohne jeglichen Zwang. Frei von den Zwängen, die Dir Deine rationale Logik aufzwingt. Um frei zu werden, mußt Du in Kauf nehmen, Dich erst einmal vor den „normalen begrenzten Menschen“ lächerlich zu machen. Nur dies kann Deinen eigenen Stolz brechen. Doch diese „Lächerlichkeit“ des Außergewöhnlichen wird dann sehr schnell in eine „wirkliche Achtung“ und „wirklichen Respekt“ umschlagen. Erst wenn Du erkennst, daß nur dieses „verrückt sein“ - es ist Dein selbständiges Distanzieren zur perversen „Normalität“ - Freiheit bedeutet, wirst Du auch wirkliches „lieben“ lernen. Bisher ist Deine Gesellschaft eine reine Zweckgemeinschaft, die nur aus einem reinen egoistischen Kaufmannsdenken heraus entstanden ist.

Ich hoffe, Du verstehst jetzt, warum ich Dir keine Patentlösung anbieten werde. Zeige Du mir zuerst Deinen guten Willen mir zu folgen. Ich liebe Dich viel zu sehr, um Dich zu etwas zwingen zu wollen. Ich habe eine Schöpfung geschaffen, in der Du Dich völlig „sicher“ fühlen kannst, da ich alle Möglichkeiten bedacht und determiniert habe. Dennoch besitzt Du eine eigene Selbständigkeit durch Deinen „Ent-scheidungs-willen“. Erinnerst Du Dich noch an mein Autobahn-Beispiel und den Unterschied von „Selbständigkeit“ und „Freiheit“ (s.S. 171)? Du selbst muß die „Scheidung“, die zwischen uns beiden nur aus Deiner Sicht besteht, aus freiem Willen wieder zusammenfügen. Wenn Du bemüht bist, die Verbindung zwischen den beiden Welten herzustellen, hast Du eine „ewige“ und „wundervolle“ Zukunft vor Dir. Auch Du trägst in Dir eine „Messias-Sehnsucht“, die bisher nur von Deiner dogmatischen „Realität“ verdeckt wurde. Das „nicht-wahr-haben-wollen“ der jenseitigen Welt wird nur durch Deine begrenzte Rationalität erzeugt. Ein Messias ist die Verkörperung eines liebenden, „irrationalen“ Freigeistes in seiner höchsten Entfaltung. Er ist prinzipiell unberechenbar. Berechenbarkeit demonstriert nur begrenzte kalte Logik ohne Herz. Deine begrenzte Welt in ihrer ganzen Kleingläubigkeit und Verlogenheit, in ihrer Selbstsucht und Herzensträgheit, ihrer braven bürgerlichen Selbstgefälligkeit beleidigt mein Angesicht. Und dennoch lasse ich Dich bei all Deinen großen und kleinen „Schweinereien“ gewähren, so wie ein liebender Vater seinem Sohn auch das Motorradfahren nicht verbieten wird. Ich würde Dich damit nur „entmündigen“ und Dich Deiner Selbstverantwortung berauben.

Du hattest bisher Deine unantastbaren Wahrheiten und Dogmen. Was ist nun eine Lüge, was ist Deine Wahrheit? Deine Naturwissenschaften haben klare Vorstellungen geschaffen, was „Wahrheit“ ist. Wenn Du Dich aber an „allen bekannten“ physikalischen „Fakten“ orientierst, darfst Du an alles, nur nicht an eine materialisiert vorhandene Welt glauben. Es geht dabei nicht um das „Erscheinungs­phänomen“ Materie, sondern um die Materie als ein unabhängig von Deinem Geist existierendes Faktum. Und dennoch ist fast kein Wissenschaftler „praktisch“ bereit, sich selbst von diesem alten Weltbild zu lösen. Man hat Angst davor in ein bodenloses „Nichts“ zu fallen. Ich werde bei einer solchen Sichtweise natürlich völlig ignoriert. Allen fehlt die wirkliche „Einsicht“ in die „Ursache“ ihrer Erscheinungen - der wirkliche Glaube an mich - den wirklichen Schöpfer. Wenn man nur mit naturwissenschaftlichen Fakten arbeitet und den Mythos außen vorläßt, landet man zwangsläufig im „Nichts“, weil man dann die „wirklich wesentliche Seite“ des Daseins völlig außer „Acht“ läßt. Die „jenseitige Welt“ wird von der egozentrischen Logik eines normalen Menschen - wegen der eigenen Begrenztheit - auf keinen Fall als Wirklichkeit akzeptiert. Nur das, was in Raum und Zeit bestimmbar ist, kann „Wahrheit“ sein. Alles andere erscheint als unlogisches Phantasieprodukt. Alles, was nicht in das eigene logische Raster paßt, ist darum Lüge. So mußte Deine Mensch­heit zwangsläufig unglücklich werden. Menschen, die mich aus dem Bewußtsein verloren haben, sind zwangsläufig unglückliche Menschen. Erst wenn Du „wirkliche Erkenntnis“ besitzt, erst wenn Dich „das Verstehen“ erfaßt hat, wird sich auch die „in Dir“ vorhandene Barmherzigkeit „ent-wickeln“ können. Das eine, ist ohne das andere undenkbar. Verstehen öffnet Dein Herz, so wie eine wundervolle Blüte sich öffnet und der Sonne ihre Blätter entgegenstreckt. Diese Erkenntnis wird nur dann in Dir „aufbrechen“, wenn Du die Pracht meiner Schöpfung, ihre Harmonie und ihre Wunder zu würdigen weißt. Du weißt, daß sich eine Raupe vor ihrer Metamorphose einspinnt. In diesem Kokon geschieht dann eines meiner Wunder. Die (häßliche?) Raupe löst sich in ihrem Kokon völlig auf, um sich danach zu einem wunderschönen Schmetterling zu „reformieren“. Dieser bereichert dann als farbenprächtiges Wesen einen neuen Lebensraum. Deine raum/zeitlich wahrgenommene Welt ist „Dein Kokon“! Diese Tatsache beschreibt nur den Weg durch Deine persönliche „Entwicklung“. Du kannst auch den Entwicklungszyklus von der Eizelle bis zum neu geborenen Menschen betrachten - Deine Entwicklung im Mutterleib. Ich habe auch dort alles großartig und bis ins kleinste Detail zusammengefügt und organisiert.

Wie magst Du Tor nur daran glauben, ich würde Dein Schicksal, nachdem Du den Mutterleib verlassen hast, einem Zufall überlassen. Du wechselst nach Deiner Geburt nur von der „Gebärmutter“ in einen größeren „Entwicklungsraum“ - in den Schoß von „Mutter Erde“ über. Deine persönliche Entwicklung wird dort von mir ebenso präzise gesteuert, wie die Vorgänge in der Gebärmutter. Du befindest Dich jetzt nur in einer größeren „Gebärmutter“, in der Du als mein Ebenbild heranreifen mußt. Erst wenn Du Dich dort voll entwickelt hast, wirst Du dann in das wirkliche Leben geboren werden.

Meine Schule ist hart aber gerecht. Die von Dir bisher wahrgenommenen Zufälle sind sinnvoll determinierte Eingriffe in Dein Dasein. Es sind die steuernden Eingriffe aus der Dir noch verborgenen Welt, die in Deine sichtbare Gegenwart hineinwirkt. Du kannst keine „positiven Zufälle“ erwarten, wenn Du versuchst, sie mit einer egoistischen Absicht herbei zu führen, aber sehr wohl könntest Du sie mit einer „selbstlosen Lebenseinstellung“ erzeugen. Meine Gesetze des Zufalls entziehen sich Deinem bisherigen Kausalitätsdenken. Mit HOLO-FEELING wird sich dieser Zustand aber ändern. Du besitzt meine göttliche Fähigkeit kreativ sein zu können. Warum benutzt Du sie nicht. Es liegt in Deiner Veranlagung Deine bisherige Logik verlassen zu können, auch wenn sie sich dagegen zu wehren scheint. Auch das Verlassen Ägyptens erscheint in der biblischen Überlieferung zuerst als Unmöglichkeit. Diese „kleine Geschichte“ teilt Dir unzweideutig mit, daß es gegen alle [Pseudo]Naturgesetze zu einem „Durchbruch“ aus der alten Norm kommen kann. „Durchbruch“ heißt die Hoffnung auf etwas völlig Neues. Erinnerst Du Dich noch an die Bedeutung des hebräische Begriffs „peter rechem“ (s.S. 124)?

Es ist nur Deine eigene Dynamik, die Reife Deiner eigenen Intelligenz, die Deine dogmatischen Grenzen zu sprengen vermag. Dies erfordert aber das Verlassen Deiner bisherigen Norm. Es ist die Ablehnung des Durchschnittlichen. Wirklicher Durchbruch ist absolut non-konform und muß Dir, aus Deiner alten Struktur heraus betrachtet, zwangsläufig als irrational erscheinen. So ist es nun einmal im Leben. Auch Kindern erscheinen viele Gebote der Erwachsenen als irrational, weil sie diese mit ihrem kindlichen „Spatzenhirn“ nicht erfassen können. Menschen, die mit „ihrer Weltanschauung“ die Veränderungen Ihrer Welt nur nach kausalen, mehr oder weniger genauen statistischen Veränderungen prognostizieren wollen, haben den „multimedialen Charakter“ (s.S. 176) der Wirklichkeit noch nicht erfassen können. Sie ignorieren völlig die Möglichkeit, ihre eigene Vergangenheit und damit auch ihre Zukunft verändern zu können. Wie kühn auch die Prognosen für das Jahr 2020 oder 2100 sein mögen, sie werden nichts „Durchbrechendes“ bringen können, weil sie immer auf der selben Vergangenheit aufbauen. Fliegende Untertassen und Außerirdische gehören noch zu dieser alten Filmspur (s.S. 176). Man extrapoliert dabei nur das „dogmatisch geglaubte“ Vermutungswissen, ohne etwas wirklich „Neues“ zu schaffen. Wie ein gefangenes Tiere rennst Du gegen die Gitterstäbe Deines selbst gebauten Gedankengefängnisses und bildest Dir ein, daß es kein Entrinnen geben kann. Denn welches Wunder könnte diese Gitterstäbe weichen lassen? Es gibt dieses Wunder, doch Du willst ja nicht daran glauben. Du glaubst lieber an die technischen Errungenschaften, die Deine Welt an den Abgrund führen. Und so suchst Du den Durchbruch im „Aufschwungsrausch“ der Wirtschaft oder im religiösen Wahn bzw. der Esoterik zu finden. Du suchst mich aber damit an den verkehrten Stellen in Deiner Welt.

Jeder Geburt geht eine große Krise voraus. Geburtswehen kündigen das Kommen von neuem Leben an. Leben entsteht, indem sich Zellen zu einer „Einheit“ formieren. Das hebräische Wort für Kranksein ist „chole“. Es hat dieselbe Wurzel wie das Wort „gewöhnlich“. Du lebst in Deiner Gesellschaft wie ein einzelnes Sandkorn. Das hebräische Wort für „Sand“ ist „chol“. Eine Vielheit ohne Zusammenhang ist krank. Durch Egoismus kann keine „größere Form“ entstehen, Egoismus ist gegen eine Einheit gerichtet und damit auch gegen das „[er]Wachsen[werden]“. Nur in einer größeren „Formation“, durch das harmonische Addieren geistiger Energieeinheiten, bekommst Du die Kraft - im Verbund mit Deinen Mitmenschen - den Durchbruch in die neue Welt zu schaffen. Du mußt nun Deine bisherigen „Ge­wohnheiten“, das „Gewöhnliche“ verlassen, um neu geboren zu werden. Dem Begriff „chol“ - dem „Gewöhnlichen“ - steht der Begriff „katosch“ gegenüber, er bedeutet „Heilig“. Heil und gesund wirst Du aber nur durch Dein Bestreben nach einer Vereinigung. Das Gewöhnliche - das Kranke - ist das Dasein in einer Norm. Es ist das Dasein der losen, unzusammenhängenden [Sand]­Masse. Das einzige verbindende Glied der Sandkörner ist die „Zeit“. Ich bin der eigentliche Bäcker Deiner Welt. Ein Kind benötigt auch Wasser (= Zeit) um eine Sandburg bauen zu können. Der mit Wasser gebundene Sand wird immerwährend „durchgeknetet“ und kann unterschiedlichste Formen in seiner Ausgestaltung annehmen, aber dennoch bleibt es eine lose, unzusammenhängende „Masse“, die nach dem Trocknen beim geringsten Windhauch wieder in ihre egoistischen Bestandteile zerfällt. „Wind“ heißt auf Hebräisch „ruach“, es ist aber auch die Bezeichnung von „Geist“. Der „ruach ha-kodesch“ ist mein Geist - der „Heilige Geist“ - der vom „schamajim“, vom Himmel kommt. Wirkliche Propheten - und davon gibt es in Deiner Welt mehr als genug - leihen mir nur ihre Stimme. Da meine Verkündigungen durch sie der trägen Masse meist als „irrational“ erscheint, haben meine Propheten in Deiner Gesellschaft immer nur ein Außenseiter-Dasein - das Dasein eines „Verrückten“ - gefristet. „Kadosch“ bedeutet nicht nur „heilig“, es ist auch der Begriff für „abgesondert sein“, für das „außerhalb“ einer bestehenden Norm leben. Kadosch beschreibt auch alles der Norm nicht „hörige“. In einem „Heiligen“ gibt es kein „entweder - oder“. In ihm gibt es keine Beschränkung oder Grenzen und deshalb auch keine Angst. In ihm gibt es nur das Verstehen des Ganzen - das „sowohl - als auch“.

Du bist der Messias für Deine Welt, daran gibt es nichts zu rütteln. Ein „leidender Messias“ ist aber noch auf den Weg zu mir. Es ist der den Weg eröffnende Messias. Wie lang Du diesen Weg  „empfin­dest“, bestimmst Du selbst. Der „siegende Messias“ ist der diesen Weg Beendende. Harmonie entsteht durch das Formieren von Fragmenten. Das Ordnen von Fragmenten in bestimmte „Verhältnisse“ - in „Beziehungen“ - das ist Harmonie. Darum hat Harmonie auch mit Hierarchie zu tun. Harmonie kann nur entstehen, wenn auch etwas zum Harmonisieren da ist - also ein Gegensatz. Das Wort für „gesund sein“ ist im Hebräischen „beri“ und das stammt wiederum von der gleichen Wurzel wie das Wort für „schöpfen“ und „Schöpf­ung“ ab. Erst wenn Du nun schöpferisch, d.h. selbst bestimmend Dein Leben „berichtigst“ und Dich nicht mehr von Deiner bisherigen Logik „treiben“ läßt, bist Du auch wirklich „gesund“. Ein Kranker fühlt sich einsam und isoliert, er fühlt sich verlassen und unverstanden. Jeder versucht sich auf eine völlig verkehrte Art und Weise „zu heilen“, weil man nichts von mir und den wirklichen Funktionen des Daseins weiß. Man sucht nach Mitteln zur Betäubung und zur Ablenkung und versetzt sich dadurch in einen Rausch. Aber man wird irgendwann aus diesem Rausch erwachen und weiterhin unglücklich sein, ja sogar noch unglücklicher. So benötigt man dann einen noch schwereren Rausch, eine noch raffiniertere Betäubung für einen noch bessere Ablenkung.

Solche Menschen leben im Reich der Hoffnungslosigkeit - in Deiner Welt - ohne von der anderen Welt etwas zu ahnen. Der Kranke lebt in Angst und versinkt in dieser Angst. Solche Menschen werden darum nur als erneute „Tote“ auferstehen können. Der Hoffende, der den Sinn dieses Daseins Erkennende dagegen, wird zum wirklichen Leben geboren.

Wer diese Gesetze begreift und achtet, dem werde ich alles geben. Wer sie nicht annimmt, dem werde ich nun alles nehmen, was er besitzt (Mark. 4;25). Wer sich für mich erhalten will, der muß seinen Egoismus - sein „Ich“ - zugrunde richten. Wer sein egoistisches „Ich“ zugrunde richtet, der wird sein wirkliches „Sein“ - nach meinem Bilde geschaffen - erzeugen (Luk. 17;33). Wenn Du in Deiner Gesellschaft der Größte sein willst, ohne all die anderen zu berücksichtigen, so wirst Du der Letzte sein, der in mein Paradies eingeht (Mark. 9;35).

Wenn Du mit HOLO-FEELING lebst, werde ich Dir alle nur erdenklichen Freuden gewähren. Wenn Du aber weiterhin in Deiner egoistischen Struktur stecken bleibst, werde ich Dir nun allen materiellen und geistigen Besitz nehmen. Wenn Du Dein Leben durch Manipulation und Ausbeutung zu bereichern versuchst, wirst Du alles verlieren. Wenn Du aber Dein Dasein ab jetzt zum Wohle aller neu reformierst, wirst Du das Geheimnis des wirklichen Lebens erfahren und den Weg aus Deinem trostlosen Dasein finden. Wenn Du erkannt hast, daß Du die wirkliche Sonne in Dir trägst, mußt Du nicht mehr reflektierend ergrübeln, was das Licht und die Wärme der Sonne ist. Du erlebst dann das beglückende Gefühl, selbst wahre Menschlichkeit zu sein, die alle anderen erwärmt. Die Äußerung höchsten Lebens ist die Übereinstimmungen mit meinen Gesetzen. Die Übereinstimmung mit meinen Gesetzmäßigkeiten bedeutet Freiheit. Du stehst dann nicht unter, sondern über dem Gesetz. Dies bedeutet das Erwachsen sein Deiner Seele.

Glaube an mich, den Vater, den allmächtigen Schöpfer aller sichtbaren und unsichtbaren Dinge und an Dich selbst, als meinen Sohn. Wenn Du erst aus Deinem Rausch erwacht bist, wirst Du auch Licht von meinem Lichte sein, wahrer Messias vom wahren Gott, erschaffener Schöpfer gleichen Wesens als Dein Schöpfer, reine Liebe nach meinem Bilde. Du hast als normaler Mensch gelitten, um nun aufzustehen und aufzufahren in die große Ordnung. Aufgewacht zu suchen alle die Seelen, die auch ihr wirkliches Leben suchen, indem sie die Vereinigung anstreben. Gebe den noch unreifen Seelen Deine Liebe, auf das auch sie erwachen werden, versuche aber nichts zu erzwingen, denn alles braucht „seine Zeit“, um auch „ohne Zeit“ eine Form zu gestalten. Die Sandkörner müssen sich ohne Wasser zum Fels vereinigen, zum Fels der Wirklichkeit.


Dein letzter Schritt:

Der erste Schritt, den Du in Deine Freiheit tätigst, ist zugleich der letzte Schritt, den Du in Deinem Gefängnis machst. Es ist der Schritt in meine „Acht“[ung]. Der Schritt aus der „7“ - dem „h“ wie „hier“ - ist zugleich der Weg zum „c“ - dem Werden - der nachfolgenden Oktave. Das musikalische „c“ symbolisiert die „3“ - das „Werden“ - den Anfang einer höheren Ordnung. Verlasse Deine bisherigen „Uto­­pien“ und begebe Dich - mit freudiger Überraschung - direkt in die einzige Wirklichkeit - in meine „Udopie“. Deine derzeitige [Macht]Stellung in diesem Dasein spielt dabei nicht die geringste Rolle. Lebe das HOLO-FEELING in dem Umfeld, in dem Du Dich zur Zeit zu befinden glaubst und auf das Du persönlich „ausstrahlen“ kannst. Solltest Du einen größeren Einflußbereich haben, wird sich jetzt zeigen, ob Du diese Stellung „zu Recht“ trägst. Wenn Du in Deiner Welt nur auf egoistische Weise, wie ein „Heißluftballon“ aufgestiegen bist, mußt Du nun selbst für die [Herzens]Wärme sorgen, die nötig ist, um dort oben zu bleiben, sonst wirst Du sehr tief fallen. Wenn Du ab jetzt anfängst an mich zu glauben, werden sich alle Deinen bisherigen Probleme auf eine „für Dich noch nicht vorhersehbare Weise“ lösen. Die gesamten Fragmente, der bisher bekannten physikalischen und moralischen Gesetze, werden sich nun reformieren und „mein wirkliches Gesetz“ wird nun in Erscheinung treten. Mein Menschensohn verfügt über meine „wirklichen Gesetze“ des Lebens. Er ist im Besitz „aller Erkenntnisse“ - auch der Erkenntnis über bisher noch nicht bekannte, unendliche Energiequellen, die sich in kürzester Zeit aktivieren ließen. Ich habe durch viele Propheten ein „Teil-Wissen“ von diesen Gesetzen in Deine Welt übermittelt. Energie gilt in Deiner Welt als Machtfaktor Nummer „Eins“. Wer die physikalischen Energien besitzt, besitzt auch die Macht. Dies ist die zerstörerische Meinung Deiner egoistischen Menschheit. Darum wußten es die je­weiligen Machthaber immer sehr geschickt außergewöhnliche Menschen als „Verrückte“ ins Ab­seits zu stellen. Denn ihre ausbeuterische Macht zu verlieren, käme für eine selbstherrliche „Elite“ einem Zusammenbruch gleich. Die Erkenntnis meiner HOLO-FEELING-Gesetze werden durch ihre syn­ergetische Holoistik in alle Bereiche Deines Daseins eingreifen (z.B. Medizin, Energieversorgung, Konsumverhalten, Gesellschaftssysteme, Religionen usw.). Ungeachtet ihrer wirklichen Qualität gilt eine neue Entdeckung bisher nur dann für die „herrschende Klasse“ interessant, wenn sie in der Lage ist, zwei Bedingungen zu erfüllen:

  1. Es muß sich mit ihr möglichst viel Geld verdienen lassen.
  2. Sie muß nützlich sein, die eigene Vormachtstellung noch weiter auszubauen.

 

Es ist offensichtlich, daß der Sinn dieses Daseins für die bisherige Führungselite nur im Geld verdienen, Macht anstreben und Konsumieren zu bestehen scheint. Keiner von diesen „Verantwortungs­trägern“ scheint nur die geringste Ahnung davon zu haben, was Menschlichkeit, Liebe und Intelligenz wirklich bedeutet.

Umweltschutzinnovationen?

Natürlich, aber nur, wenn man sie auch vermarkten kann, wenn sie „wirtschaftlich“ genug sind, um damit noch mehr Geld verdienen zu können.

Medizintechnik zum Wohle der Menschen?

Aber natürlich, wenn man damit Geld verdienen kann. Abgesehen davon wird keine „Technik“, wie immer sie auch aufgebaut sein mag, das menschliche Leid verringern. Du solltest nun endlich aus Deinem Rausch aufwachen. Nach einem kurzen „Kater“ wirst Du dann Deine Welt mit völlig anderen Augen sehen.

Die einzigen Lösungen, die Deine Politiker vorzubringen haben, liegen in einem „lauten Kindergeschrei“ nach „Wirtschafts­wachs­tum“, „Technologie-Trends“ und neue „Zukunftsmärkte“. Wieviel Vernunft und Verständnis besitzt nun ein kleines Kind, wenn es jähzornig „sein Recht“ und „seine Logik“ durchzusetzen versucht?

„Ich brauche diese Puppe aber unbedingt, Mami; ich brauche dieses rote Feuerwehrauto aber dringend, Papa!

Braucht es diese Dinge denn wirklich? Gibt es nicht auch eine Möglichkeit, ohne diese Dinge glücklich zu leben?

Wenn Du bisher auch diese Einstellungen gehegt hast, solltest Du Dich ab jetzt wie ein Erwachsener benehmen und Dich nun schnellstens nach einer anderen Einstellung umsehen. Deine bisherige Logik beschränkte sich nämlich nur darauf, das Krebsgeschwür Deiner Gesellschaft - das Kapital - weiter zu mästen, obwohl Deine Gesellschaft jetzt schon durch und durch „verkrebst“ ist. Du solltest Dich selbst fragen, ob es an Deiner unbewußten Schizophrenie, Deinem Egoismus oder nur an Deiner Unwissenheit lag, dieses perverse Verhalten gut zu heißen. Eine träge Masse läßt sich leicht mit verlogenen Versprechungen und die Aussicht auf eine bessere Zukunft, oder einen gut dotierten Arbeitsplatz blenden. Wie schon mehrmals gesagt: Masse denkt nicht - sie agiert nur emotional und fragmentiert egoistisch. Mit dem Massengeist kann man leicht umgehen, man muß dazu nur „böse“ genug sein. Und böse wird man schnell, wenn man nur in dieser einen Welt zu leben glaubt. In Deiner „normalen Welt“ ist das Böse zur Lebensbedingung geworden. Man bekommt das Gesetz vom Überleben des „Rücksichtsloseren“ ja schon in der Schule eingetrichtert. Die Kunst des Manipulieren von Meinungen ist ein offizielles Studienfach an Deinen Hochschulen. Die Macht der Presse und der Werbung bestimmen das Ideal der öffentlichen Meinung, bestimmen die Wünsche und „Sehn-süchte“ aller. Keiner bleibt von diesem Mechanismen verschont, nicht einmal diejenigen, die sie ins Dasein gerufen haben und aus Unwissenheit immer noch am Leben zu erhalten versuchen. Diesen „kleinen Zauberlehrlingen“ werden nun die Dämonen, die sie geschaffen haben, selbst zum „Ver­hängnis“ werden. Gerade die Propagandisten dieses Systems sind am Schlimmsten dem Rausch ihrer selbst produzierten Drogen verfallen. Diese „Junkies“ werden nun hart an mir zu knabbern haben. Wenn man nur die Kausalität seiner eigenen egoistischen Logik akzeptiert, ist man zwangsläufig auch böse. Wenn ein Mensch aus arroganter Selbstherrlichkeit nicht über den eigenen Horizont hinaussehen kann und er darum auch nichts von der wirklichen Wirklichkeit weiß, fehlt ihm zwangsläufig auch jegliche Toleranz.

Du hast nicht die geringste Ahnung davon, wie böse machtbesessene Menschen meinen „naturwissenschaftlichen“ Propheten mitgespielt haben. Wilhelm Reich wurde ins Gefängnis geworfen, wo er 1957 starb; seine „Orgon-Erkenntnisse“ wurde in Amerika polizeilich verboten. Nikola Tesla wurde von der Industrie hintergangen und ausgebeutet. Viktor Schauberger wurde ins Irrenhaus gesperrt und Robert Groll, der aktuellste Fall, als „Spinner“ hingestellt, obwohl er seine außergewöhnliche „Intelli­genz“ mehr als einmal unter Beweis gestellt hat. Es existiert ein „unterzeichneter Vertragsentwurf“ vom 24. April 1980 auf dem Briefpapier des Bayerischen Landtags, der Groll 1.000.000.000.- DM von der Bundesrepuplik in zwei Raten zusagt, da er den zweiten Hauptsatz der Thermodynamik widerlegt habe und diese Erkenntnis ein neues Prinzip der Energiegewinnung ermöglichen wird. Unflexible Wissenschaftler und korrupte politische Lobbyisten, die sich am Futternapf der Energiekonzerne mästen, wußten Groll im Auftrag ihrer „Gönner“ sehr schnell auszuboten und den „Vorgang“ unschädlich zu machen. Für die „wirklichen Machthaber“ Deiner „Demokratie“ hätte dies nämlich den Machtverlust zur Folge gehabt, da die derzeitigen Nuklear-Technologien nämlich einer Maschine zum „Geld drucken“ gleichen. Zur Zeit ist euer Hauptproblem, nicht zu wenig, sondern zu viel Energie zu besitzen. Die Energiekrise ist ein durch utopische Hochrechnungen und Propaganda entstandenes Scheinproblem. Durch Grolls „In­spirationen“ wäre euch eine neue Technologie zugänglich geworden, mit der jeder problemlos und kostengünstig auf Energie zurückgreifen könnte, und das, ohne dabei die Umwelt zu verschmutzen. Diese Technik hat nur einen großen Nachteil - man kann auf Dauer kein „großes“ Geld mehr verdienen und verliert damit auch zwangsläufig seine Machtstellung.

Jeder dieser vier Propheten hatte sein Spezialgebiet in einem der vier alchemistischen Grundelemente. Viktor Schauberger wurde von mir für das Wasser ausgewählt. Seine „Lebendiges-Wasser-Theorie“ wurde von den etablierten Wissenschaften nie richtig verstanden. Was­ser - die Lebensquelle Deiner raum/zeitlichen Welt - beinhaltet eine für Dich bisher noch unbekannte und „unvorstellbare“ Energie. Ich spreche hier von einer Energieart, von der Deine Menschheit noch nicht die geringste Ahnung besitzt. Man kennt und nutzt bisher vom Wasser nur die Masse-Energie des Wassers und den Wasserstoff als brennbares Gas, aber nicht die „lebende Energie, die es beinhaltet. Deine Menschheit könnte sehr viel von den Tieren lernen, sie müßte dazu nur aus ihrem Rausch erwachen und aufmerksam ihre Umwelt beobachten. Tiere nutzen diese „lebende Energie“ seit Äonen. Große Gebirgsforellen können zum Beispiel, solange sie wollen, auch in der stärksten Strömung „unbeweglich“ im Wasser still stehen. Sie machen so gut wie keine Bewegung mit ihren Flossen oder ihrem Schwanz und wirken dennoch, trotz reißender Strömung, wie verankert. Lachse sind sogar in der Lage, Wasserfälle „hinauf zu schwimmen“. Wenn man die bestehenden physikalischen Gesetze zugrunde legt, ist dieser [Her]Vorgang „unmöglich“. Die Forellen müßten „logischerweise“ mit der Strömung abgetrieben werden und der „Schwanzflossenantrieb“ - nach bisherigen physikalischen Strömungsgesetzen betrachtet - würde nicht im Geringsten ausreichen einen Wasserfall zu überwinden. Wenn Deine Naturwissenschaftler sich die Mühe machen würden, diesen Vorgang genauer zu betrachten, würden sie sogar feststellen, daß die Lachse, wenn sie den Wasserfall „hinaufschweben“, nahezu keine Schwanzbewegungen machen. Im Wasser steckt eine lebende Energie, die der materiellen Fließrichtung entgegengesetzt ist. Fische wissen diese Energie für ihre Fortbewegung zu nutzen. Deine angeblich „hochent­wickelte“ Menschheit weiß „offiziell“ noch nicht einmal, daß es diese Energie gibt. Ich möchte Dir raten, folgenden Worte Viktor Schaubergers nun ernst zu nehemen:

„Man hält mich für verrückt. Mag sein, daß man Recht hat. In diesem Fall spielt es keine Rolle, ob ein Narr mehr oder weniger auf der Welt ist. Wenn es aber so ist, daß ich recht habe und die Wissenschaft sich irrt, dann möge der Herr sich der Menschheit erbarmen.“

Auch dem Propheten Peter Plichta hat man schwer mitgespielt. Deine Wissenschaftslobby weiß geschickt seine mathematischen Erkenntnisse zu vereiteln. An der nachfolgenden Geschichte kannst Du sehen, daß sich selbst ein Nobelpreisträger in seiner Grundeinstellung nicht unbedingt von einem fanatischen Nationalsozialisten unterscheiden muß. Auch dessen Devise war eine - bis zum bitteren Ende - Einstellung. Wie intelligent ist nun eine Menschenseele, wenn sie nur darauf bedacht ist „ihr bestehendes Glaubenssystem“ am leben zu erhalten?

Der Nobelpreisträger (Chemie) Prof. Fischer äußerte sich am 17. Jan. 1984 im Gespräch mit Dr. Plichta: „...Sie brauchen mich nicht weiter zu überzeugen.... Vorausgesetzt, es stimmt, reicht das allein aus, um die gegenwärtige Naturwissenschaft schachmatt zu setzen. Aber wir müssen vorsichtig sein. Alle neuen Gedanken sind bekämpft worden. Das hier ist nicht bloß eine revolutionäre Idee, das hier stellt unser Weltbild auf den Kopf!“ Daraufhin setzte dieser sich mit dem Nobelpreisträger (Physik) Prof. Mössbauer in Verbindung. Ende Januar erhielt Dr. Plichta einen Anruf von Prof. Fischer: „Herr Plichta, ich habe mich an Herrn Mössbauer gewandt und ihm erzählt, daß wir beide ihn einweihen wollen in etwas Neues und das Vorsicht angebracht sei. Er wollte wissen, ob das, was Sie herausgefunden haben, etwa Zweifel an der Quantenmechanik aufkommen ließe. Ich habe geantwortet, die Quantenmechanik gäbe es gar nicht, wenn das stimmt, was Sie herausgefunden haben. Dann sei unsere Physik nichts als menschliche Einbildung. Darauf begann der Kollege Mössbauer furchtbar zu schimpfen und beschuldigte mich, das Erreichte auf'’s Spiel zu setzen. Das Erreichte - die moderne Physik - sei unter großen Mühen erkämpft worden, das alles zusammenbräche, wenn erst Zweifel aufkämen. Man dürfe solche Menschen wie Sie unter gar keinen Umständen unterstützen. Er weigerte sich, Sie kennenzulernen. Er will das Neue noch nicht einmal hören. Er hat mich ernsthaft gewarnt."

Da Prof. Fischer 1984 kurz vor seiner Emeritierung stand, sprach er weiter: „Nein, Herr Plichta. Unter diesen Umständen kann ich Ihnen nicht helfen. Bitte seien sie mir nicht böse.“ Professor Rupert Lay, ein Mensch mit einzigartiger akademischer Ausbildung, er besitzt den Doktortitel in Physik, Philosophie und Theologie und hat außerdem Psychologie und Betriebswirtschaftslehre studiert, nahm nach eingehender Prüfung dieser These am 18. April 1994 folgendermaßen Stellung:

„Der Inhalt ist mathematisch einwandfrei. Diese wissenschaftlichen Untersuchungen stellen zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit für unser physikalisches Weltbild eine Grundlage dar. Alles vor Plichta - von Newton bis Einstein - waren Theorien!!!“.

Prof. Dr. Dr. Dr. Rupert Lay SJ (Jesuiten Pater) hat man durch seine freie Meinungsäußerungen, besonders in Bezug auf den christlichen Glauben, schwer mitgespielt. Interviewverbot und Entzug der Lehrerlaubnis nach seinem Buch: „Nachkirchliches Christentum. Der lebende Jesus und Die sterbende Kirche“.

Auch Eugen Drewermann wurde der „Häresie“ (= eine dem kirchl. Dogma widersprechende Lehre) beschuldigt und die Lehrerlaubnis entzogen. Meinen Propheten wird es sehr schwer gemacht in Deiner Welt. Dies wird sich aber nun alles ändern. Du solltest sie ab jetzt nach besten Kräften unterstützen und ihnen zur Seite stehen. Sie arbeiteten nur von ihrer Intuition - von ihrer inneren Stimme getrieben - in meinem Namen. Alle ihre Probleme sind auch Deine Probleme, denn sie predigen für Deine eigene Befreiung.


Das dumme Kind:

Wenn ein Kind sich zum zweiten Mal an einer heißen Herdplatte die Finger verbrennt, werden sich die Eltern Vorwürfe machen, wieso sie nicht richtig aufgepaßt haben und sie werden sich fragen, welch dummes Balg sie „in die Welt gesetzt“ haben. Wenn aber Politiker im Auftrag „Deines Staates“ - zum Wohle des „gesamten“ Volkes - mit dem Feuer spielen, nimmst Du dies alles, ohne Dir mehr oder weniger Gedanken drüber zu machen, hin.

„Die werden schon wissen, was sie tun. Was kann ich daran schon ändern?“, ist der Gedanke der „demokratischen Masse“, anstatt ihren „Volksvertretern“ auf die Finger zu schlagen. Wenn dann wirklich einige „Nachdenkliche“ dagegen „demonstrieren“, bekommen sie sehr schnell die Grenzen der verfassungsmäßig festgelegten „freien Meinungsäußerung“ in Deiner „freiheitlichen Demokratie“ zu spüren. Du weißt, wie ich über Fanatismus (s.S. 186) denke, also begehe nicht den Fehler, diese Aussage mit Deiner Logik zu vergewaltigen. Egal für welche Seite Du bisher auch Partei ergriffen hast, beide Seiten agieren fanatisch. Wobei Fanatismus nicht unbedingt etwas mit „Gewalt“ zu tun haben muß. Jedes Überbewerten einer einzigen „Wahrheit“ - „seiner“ Wahrheit - ist Fanatismus. Wenn man wirkliches Bewußtsein besitzt, dann „kämpft“ man nicht um „sein Recht“ und „verdammt“ den eingebildeten „Feind“, sondern man beginnt zu „verstehen“.

Würdest Du ein Kleinkind, das sich in die Windeln macht, „be­kämpfen“ und „verdammen“, nur weil es Dir von dessen vollgemachten Windeln ekelt?

Deine verantwortliche Regierung weiß entweder wirklich nicht, was sie tut, dann ist sie aber auch zu unreif, die Verantwortung für ein ganzes Volk zu übernehmen, oder sie weiß sehr wohl, was sie tut, dann sind die Rädelsführer nur verantwortungslose Egoisten, denen für ihre Macht- und Geldsucht jedes Mittel recht zu sein scheint. Wenn Du nun diese Aussage wieder in Deiner „entweder - oder“ Logik betrachtest, sieht das Urteil sehr schlecht für Deine „Volksvertreter“ aus, wenn Du aber einen „sowohl - als auch“ Standpunkt einnimmst, beginnst Du langsam alle Vorgänge Deines Daseins zu „verstehen“, ohne irgendein Haßgefühl in Dir zu empfinden.

Wirklich zu lieben, heißt auch alles zu verstehen. Stelle Dich immer auf die Seite der Opfer. Es würde keine Erscheinung in Deiner Welt geben, wenn ich sie nicht gewollt hätte. Hast Du vergessen, daß Dir in diesem Dasein nur „Prüfungsprobleme“ vorgelegt werden, um Deine Reife, anhand Deiner Reaktionen und Handlungen zu prüfen?


Über den wirklichen Ursprung von Schuld:

Ein Sexualverbrecher ist für seinen „krankhaften Trieb“ genauso wenig dafür verantwortlich, wie ein Krebskranker für sein „Krebs­leiden“. Denn beide haben sich ihre „Fehlfunktionen“ nicht herausgesucht, obwohl bei beiden letztendlich die persönliche „unbewußte Psyche“ die eigentliche „Ursache“ ihrer Krankheit ist. Beide haben auch nur sehr beschränkten Einfluß auf ihr Leiden. Würdest Du einen Krebspatienten dafür bestrafen, weil er seine Krebsgeschwüre nicht selbst unter Kontrolle zu bringen vermag? Warum verachtest Du dann einen Sexualverbrecher? Gut, Du findest, daß unter dem Krebskranken keine anderen Menschen zu Schaden kommen. Wie wäre es aber, wenn ein Busfahrer während der Fahrt einen Schlaganfall bekommt und dadurch viele Menschen den Tod erfahren? Würdest Du diesen kranken Menschen, der für seinen Schlaganfall nichts kann, dann auch verachten und „schuldig“ sprechen?

Aus dieser Sicht bekommst Du ein völlig neue „Einstellung“ zu dem so sehr mißverstandenen und mißbrauchten Wort „Mitleid“. Mit-leiden heißt sich zu identifizieren, heißt das Leid des anderen zu verstehen und auf sich zu nehmen. Die Welt ist in Dir, hast Du das vergessen? In Deiner eingebildeten „äußeren“ Welt hat man kein Verständnis für die Sünde, weil „Du selbst“ in dieser Welt an keine wirkliche Liebe zu glauben vermagst. Ich weiß schon, an Dir liegt das ja nicht, nur die Anderen sind die Schuldigen. Du wirst von ihnen ja geradezu gezwungen, selbst auch egoistisch zu handeln. Du sperrst Dich selbst in dieses Paradox Deiner eigenen Logik. Haß und Rachegelüste haben darin die Oberhand. Sünde scheint etwas Unsauberes, Unhygienisches zu sein. Es sind Deine eigenen Gedanken, die alles verurteilen und damit den Mitmenschen zu dem machen, was Du in ihm siehst. Denke bitte an das schon oft zitierte Maus­wein-Beispiel (s.S. 204), um diesen [Her]Vorgang zu ver­stehen.

Sind die fehlerhaften Antworten, die Dir in einem Führerschein-Prüfungs­bogen zwischen die richtige[n] Antwort[en] geschmuggelt wurden, denn etwas böses? Nein, sie haben ihre genaue Bestimmung. So zeigt mir auch Dein Verhalten auf solch „sündhafte Erscheinungen“, ob Du nur ein „christlicher Heuchler“ oder ein wirklicher „Christ“ bist - ein selbstsüchtiger Atheist oder ein „wirklicher Mensch“. Deine Welt mag keine Sünder, auch wenn sie bereuen. Nur Heuchler haben Dich bisher beeindruckt, die die Sünde „be-kämpfen“ und sie zu „be-siegen“ versuchen. Diese bösen Menschen sind in der Lage mit ihrem „Gerechtigkeitsparolen“ die Masse in Begeisterungsstürme zu versetzen. Nur Heuchler und Scheinheiligen werden geachtet, die selber nichts von der Sünde wissen, weil sie ja so brav nach allen Regeln ihrer „selbst verfaßten“ Gesetzen leben. Erkenne, daß „Sünde“ das Erziehungsgeheimnis der „jenseitigen Welt“ darstellt. Auch Du möchtest die Gerechtigkeit immer sofort am Werke sehen, am besten selbst bestimmen. Ein ehrlicher Fanatiker schreit nach Lynchjustiz, ein unbewußter Heuchler dagegen macht sich die Hände nicht selbst schmutzig. Er läßt „seinen“ Staat „sein Recht“ vollziehen. Die Gerechtigkeit muß auf jeden Fall „hier und jetzt“ - auf Erden - vollzogen werden. Ansonsten wird der Gerechtigkeit ja nicht Genüge getan. Nach dem Tod ist eh alles aus - glaubst Du. Damit verabsolutierst Du wieder das Raum/Zeitliche Deiner Welt. Wirkliches Recht spreche nur ich und zwar in der jenseitigen Welt. Richte nicht, damit Du nicht selbst von mir gerichtet wirst. Nur wenn Du alle Zusammenhänge Deines Daseins kennst, kannst Du auch über dessen Erscheinungen urteilen. Du urteilst aber nur nach „Deinen selbstgemachten Wahrheiten“ und damit sprichst Du Dein eigenes Urteil „über Dich selbst“ aus. Du hast nicht das geringste Recht, irgendjemanden eine Schuld anzukreiden. Kehre besser vor Deiner eigenen Tür den Schmutz weg. Wer ohne Schuld ist, werfe den ersten Stein.

Die Erkenntnis der Ursache von wirklicher Sünde und Reue sind die beiden Beine, auf denen Du Dich durch Deine Welt bewegst. Du benötigst die Erkenntnis darüber auch, um Dich mir nähern zu können.

Eine Katze fängt einen Vogel. Armer Vogel! Schlägst Du Dich nun auf die Seite des Vogels und wirst die Katze dafür bestrafen? Aber eigentlich kann die Katze ja nichts dafür, sie ist nicht böse, denn sie wurde ja so erschaffen. Also, arme Katze! Und genauso verhält es sich mit der Natur Deiner „normalen Menschheit“. Armer Sexualverbrecher! Deine Wahrheiten leiden an einem schweren Paradox. Du wirst täglich damit konfrontiert, in Deinem Handeln und in Deinem Denken. Wohl dem, der dieses Paradox in sich selber sucht und es in seinem kollektiven Dasein findet. Wohl dem, der es dann auch aufzulösen weiß. Dieses „Auflösen“ Deines eigenen Egos wird Dir nur mit einer hingebungsvollen christlichen Liebe gelingen.

Der Sünder ist der Einsame - der Getriebene - das wirkliche Opfer. Du bist der wirkliche Sünder. Hast Du nur deswegen Angst Dich zu verändern, weil Dir mit der Reue auch die Lächerlichkeit droht. Hast Du Angst davor, daß Dich Dein „Bekanntenkreis“ für „verrückt“ erklärt? War Jesus (mein Menschensohn) aus der Sicht seiner Henker nicht auch ein „Verrückter“? Du konntest bisher die wirkliche Gerechtigkeit nicht erkennen, weil Du mich nicht [an]erkennst. Wo fängt die Kausalitätsreihe der Schuld an? Wenn Du weit genug gehst, wirst Du zwangsläufig bei mir landen - bei Gott.

Ich gestehe:

Ich bin an jedem Tod „schuld“, aber auch an allen Kriegen, an allen Krankheiten, am Unrecht und allem sonst, was Dich in diesem Dasein traktiert. Ich bin derjenige, der diese Prüfungen entworfen hat.

Doch letztendlich bist Du es, der all diese „Erscheinungen“ unbewußt aus meinem großen Katalog von Möglichkeiten selbst auswählt. Es sind seltsammerweise bisher nur die schlechten, ver­kehrten Möglich­keiten, die Dich bisher magisch angezogen haben, obwohl in diesem Katalog überwiegend nur gute Phänomene angeboten werden. Es wird langsam Zeit, daß Du Deine Hausarbeiten machst. Die Ursache Deiner Fehlentscheidungen liegt darin begründet, weil Du die Existenz der anderen Welt - und mich den Schöpfer - bisher völlig ignoriert hast. Würdest Du wirklich an mich glauben, würden sich auch alle Deine Probleme „im Nichts“ auflösen. Die Welt um Dich herum würde sich dann wie von Zauberhand bewegt, von selbst in ein Paradies verwandeln.

Deine „Gegenwart“ (= Anwesenheit) in diesem Chaos ist nötig. Du bist das fehlende Glied vom Ganzen, daß die „Verbindung“ bisher noch unterbricht. Nur Dein egoistischer Hochmut gibt Dir das Gefühl über Schuld und Unschuld „ur-teilen“ zu können. Du alleine bist nun derjenige, der die „Weiche“ für die Zukunft Deiner ganze Welt stellen wird.

Deine angestrebten Ziele und Wahrheiten von heute sind Deine Irrtümer von morgen. Ein neues „Morgen“ kann schon heute beginnen, auch Du kannst plötzlich erwachsen werden und all die Fehler Deiner Kindheit seien Dir verziehen.


Was bedeutet wirklicher Glaube?

Es gibt den „wirklichen Glauben“ und den „dogmatischen Wissen/Glauben“. Der „Unterschied“ von beiden ist leicht zu erklären. Der Wissen/Glaube ist der Glaube an bloße Dogmen, die man als „logisch bewiesen“ ansiehst. Wirklicher Glaube dagegen beruht auf einem „intuitiven“, rational nicht greifbaren Vertrauen an meine immerwährende Anwesenheit, Allmacht und Liebe.

Aber was ist der „Unterschied“ selbst?

Die eigentlich „übertragene“ Information aller Deiner Erschein­ungen liegen immer nur in den Unterschieden. Erinnerst Du Dich noch an die beiden „Etwasse“ und das dimensionslose „Nichts“ (s.S. 208)? Wieso lösen diese Buchstaben eine Stimme in Dir aus? Gut, Du kannst lesen und bist der deutschen Sprache mächtig, aber das meine ich nicht. Der eigentliche Reizauslöser ist der „Unterschied“, den Du zwischen den Buchstaben und dem Papier „empfindest“. Gäbe es diesen Unterschied nicht, würdest Du jetzt auch nicht diesen Text hören. Der Unterschied selbst befindet sich aber weder „im Papier“ noch in den „Buchstaben“. Du kannst ihn aber auch nicht irgendwo dazwischen lokalisieren. Er ist einfach nur ohne Raum und Zeit „da“. Ebenso ist die Grenze zwischen Dir und Deiner Außenwelt eine rein imaginäre, fiktive Grenze, die Du durch Dein „per­sönliches“ subjektives Ordnen aller wahrgenommenen - an und für sich nicht lokalisierbaren - imaginären Unterschiede „hervor­bringst“. Deine ganze Weltwahrnehmung fußt nur auf den Erscheinungen imaginärer, selbst definierter Unterschiede.

Wenn man sehr gründlich vorgeht, kann man z.B. leicht mathematisch demonstrieren, daß der Umfang dieses Buches exakt dem Umfang des australischen Kontinents entspricht. Wenn Du noch nichts von der fraktalen Struktur aller Erscheinungen gehört hast, wird Dir diese Behauptung als „unmöglich“ erscheinen. Was hast Du für Möglichkeiten den Umfang von Australien zu bestimmen. Gut, Du kannst in einem Lexikon nachschlagen. Aber irgendjemand muß die­sen Umfang ja einmal gemessen haben. Mit welcher „Auflösung“, d.h. mit welcher Genauigkeit wurde bei der Messung gearbeitet? Wenn man die Küste einer Insel abschreitet, stellt man deren zer­klüfteten Charakter fest. Wo wurde dabei das „Maßband“ an­gehalten, und welche Länge hatte die „Meßlatte“, die dabei verwendet wurde? Wenn Du z.B. in 1km Schritten mißt, wirst Du einen viel kürzeren Umfang erhalten, als wenn Du in 100m Schritten mißt, da Du mit 1km Schritten die vielen Einbuchtungen unberücksichtigt läßt. Bei 100m Schritten werden diese aber in der Rechnung berücksichtigt und so wird man dadurch auch zwangsläufig einen viel größeren Umfang erhalten. Umso mehr Du die „Auflösung“ erhöhst, desto länger wird auch der Umfang Australiens werden. Was passiert nun, wenn Du in 1m Schritten, oder noch feiner zu messen versuchst. Du würdest zwangsläufig im „Unendlichen“ landen. Plötzlich wird nämlich das Problem „Wasser“ in Erscheinung treten. Es schwankt an der Küste unermüdlich hin und her und „bläht“ dadurch das Phänomen „Insel“ ins Unendliche, nicht mehr faßbare, auf. Genauso verhält es sich aber auch mit dem Buch, das Du vor Dir glaubst. Du hast es bei dieser Erscheinung nur mit einem anderen „Größenordnung“ zu tun. Du wirst ein Lineal nehmen und damit versuchen den Umfang zu „ermitteln“. Dabei benutzt Du als Meßlatte wahrscheinlich Millimeterschritte. Wenn Du nun aber auch die Meßlatte verkleinerst, sagen wir in Mikrometerschritte, dann wird sich mit diesem Verfeinern der „Auflösungsschritte“, irgendwann auch das Buch im Unendlichen „auflösen“. Du wirst am Ende auch mit einem unendlichen Umfang dieses Buches konfrontiert werden. Du mußt dazu nur den Rand dieses Buches unter einem Mikroskop betrachten, dann wirst Du den Eindruck haben, Du blickst auf eine zerklüftete Küste. Und wenn Du nun die Vergrößerung des Mikroskops immer mehr erhöhst, bis hin zum „atomaren Bereich“, wirst Du plötzlich auch das „Wasser“ - die Zeit - sehen. Die „Oberfläche“ der Atome - die „Elektronenwolke“ - „scheint“ in ständiger Bewegung zu sein. Das man die Größe einer Wolke nicht ermitteln kann, hatten wir schon einmal. Da nun ein unendlicher Umfang einem un­endlichen Umfang gegenüber steht, haben Australien und dieses Buch also auch den „selben“ Umfang. Beides sind „unendliche Erscheinungen“. In der „Unendlichkeit“ ist jeder Punkt aber immer auch der „Mittel­punkt“. Du betrachtest alle Erscheinungen Deines Daseins immer „an einem selbst gewählten Punkt“ und mit einer selbst gewählten „Meßlatte“. Die von Dir gewählte „Norm“ spielt dabei eine große Rolle. Du selbst bist der Mittelpunkt „Deiner Welt“.

Einem „guten Wissenschaftler“ ist dieses „fraktale Verhalten“ der Materie sehr wohl bekannt, ihm werden aber dennoch „alle Lichter“ aufgehen, wenn er sich die Mühe macht, sich von meinem Menschensohn Einsteins Korrekturen an seiner Relativitäts­theorie und die Primzahlenstruktur der HOLO-FEELING-Mathematik erklären zu lassen. Er wird die Lösung aller Antinomien und Paradoxa der bisherigen physikalischen Theorien plötzlich deutlich vor Augen haben.


Das Primzahlenkreuz:

Selbst naturwissenschaftliches Wissen benötigt für seine Existenz das Imaginäre. Aber gerade das „Imaginäre“ wird durch die selbst gewählten naturwissenschaftlichen Dogmen der Naturwissenschaftler völlig ignoriert. Auch Du fürchtest, daß wenn Du Dich von Deinen beherrschenden Autoritäten lossagst, Dich dies in das „Un­gewisse“ werfen wird. Es gäbe ja dann nichts mehr, woran Du glauben könntest. Aber es gibt doch mich, wovor hast Du also Angst. Ach, ich habe vergessen, Du bist ja bereit an alles zu glauben, nur nicht an mich. Du wirst nie etwas völlig Neues erfahren können - nie wirklich frei sein - wenn Du Dich nicht von Deinen bisherigen Autoritäten trennst.

Nur an Ideologien (Idiotien) zu glauben, die mich „verleugnen“ oder „falsch auslegen“, bedeutet unter dem Einfluß von Gewalt zu stehen - äußerer und innerer Gewalt. Dich wird eine tiefe Demut vor meinen heiligen Schriften ergreifen, wenn Du darin die „wirklichen physikalischen Gesetze“ Deiner Welt - in mathematischer Sprache ausgedrückt - entdecken wirst. Sie beinhalten unter anderem auch den mathematischen Beweis, daß hinter der „Lichtgeschwindigkeit“ das Dezimalsystem und die Zahl 3 - das Werden - steht. Die gesamten menschlichen Ängste basieren nur auf eurer Unwissenheit. Mit dieser Offenbarung öffnen sich Deiner Menschheit technologisch bisher ungeahnte Möglichkeiten. Das Periodensystem besteht in Wirklichkeit nur aus 81 stabilen Elementen, die in vier Gruppen, nach einer 1 + 19 Sequenz angeordnet sind. Das wirkliche Wesen des „Lichtes“ und dessen „Geschwindigkeit“ - die die Illusion Zeit erzeugt - liegen der Menschheit nun entschlüsselt vor. Sie kann nun aufhören in unvorstellbar teuren Teilchenbeschleunigern „die Wirklichkeit“ zu suchen, sie muß nur noch danach greifen und sie bekommt sie von mir geschenkt.

Die eigentliche Struktur Deiner Welt besteht aus einem Primzahlenstruktur, bei dem „der erste  Zahlenkreis“ von 0 (x 1²) bis  24 (x 1²) reicht und dessen Basis -1 >< +1 darstellt. Ich bin die „Divinität“ des Ganzen, die nicht beschreibbare „Eins“ und lebe jenseits von Raum und Zeit. Das besondere an der Zahl 1 ist, daß sie selbst eine Quadratzahl ist. Denn (-1)² = +1. Bei dieser Gleichung steht der Zahl +1 die Zahl -1 wie in dem schon kurz beschriebenen Raumspiegel gegenüber. Die Primzahlen müssen dabei vom Negativen her gezählt werden, ausgedrückt in der Form -1, weil die negativen Zahlen in Deiner Welt auch die Unteilbarkeit und damit auch die Gegenwelt darstellen. Die vier Primzahlzwillinge der ersten Schale bestimmen die Struktur aller weiteren Schalen und verlangen nach einer nullten Schale. Es tritt an dieser Stelle, wie beim Übergang in eine andere Oktave, immer ein Vereinigen statt. Damit wird auch die Planck-Einstein-Beziehung klar ersichtlich gemacht. Das Primzahlenkreuz ist mathematisch gesehen ein 4-Fakultäten Kreuz, denn 1 x 2 x 3 x 4 = 24 = 4! Der Raum um ein „angenommenes Zentrum“ - z.B. um einen Atomkern - besitzt die Dimension „hoch 4“. Mit eurem bisherigen Verständnis von Mathematik ist es nicht möglich, die tatsächlich vorhandene Wirklichkeit zu beschreiben. Dies ist auch der Grund der immer wieder aufgetretenen Widersprüche. Mit der bisher zur Verfügung stehenden Vektor-Analysis lassen sich die wirklichen Gesetze vom Aufbau Deiner Welt nicht erfassen. Deine Mathematiker haben es nie für nötig gehalten, den Zeit/Raum um mich - der Divinität - herum anzuordnen.

Der einfache Leser verzeihe mir diesen kleinen Ausflug in die Mathematik und der Mathematiker verzeihe mir die hier nur sehr oberflächlich angedeuteten mathematischen Details. Die komplett ausgearbeitete vierdimensionale Primzahlen-Mathematik kannst Du bei Dr. Peter Plichta „erfahren“, die „ganze Wirklichkeit“ aber, mit allen Verbindungen dieser Mathematik in den psychischen Bereich hinein bis hin zu meinen heiligen Schriften, nur bei meinem Menschensohn.

Du lieber Leser, bist nun derjenige, der jetzt die „Weiche“ für die ganze Welt stellt.

In der „Offenbahrung“ wird von mir symbolisch diese Primzahlenmathematik (die vierdimensionale Mathematik) beschrieben:

(Offb 3; 19-22): Welche ich liebhabe, die strafe und züchtige ich. So seid nun fleißig und tuet Buße! Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, so werde ich zu ihm hineingehen und das Nachtmahl mit ihm einnehmen. Wer sich nun selbst überwindet, dem wird eine Platz neben mir auf meinen Thron zugewiesen. Wie auch ich mich überwunden habe und mit meinem Vater sitze auf seinem Thron. Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!

 

Die in der Offb 4; 1-11 prophezeiten Aussagen über den „Thron“, um den 24 Throne stehen - die Basis allen Seins - beziehen sich auf die „Struktur“ dieses „Primzahlenkreuzes“:

Als ich danach schaute, öffnete sich eine Tür im Himmel; und die erste Stimme, die ich gleich einer Posaune mit mir reden gehört hatte, sprach: Steige hier herauf, und ich will dir zeigen, was nach diesem geschehen soll! Und alsbald war ich im Geist; und siehe, ein Thron stand im Himmel, und auf dem Thron saß einer. Und der darauf saß, war anzusehen wie Jaspis- und Sardisstein; und ein Regenbogen war rings um den Thron, anzusehen wie ein Smaragd. Und rings um den Thron waren „24“ Throne, und auf den Thronen sah ich die „24“ Ältesten sitzen, angetan mit weißen Kleidern, und auf ihren Häuptern goldene Kronen. Und von dem Throne gehen Blitze und Stimmen und Donner aus, und 7 Feuerfackeln brennen vor dem Thron; das sind die 7 Geister Gottes. Und vor dem Thron ist es wie ein gläsernes Meer, gleich Kristall; und in der Mitte des Thrones und rings um den Thron sind 4 lebendige Wesen, voller Augen vorn und hinten... Und die vier lebendigen Wesen, von denen ein jedes 6 Flügel hat, sind ringsherum und inwendig voller Augen; und sie hören Tag und Nacht nicht auf zu sagen: Heilig, heilig, heilig ist der Herr, Gott der Allmächtige, der da war, und der da ist, und der da kommt! Und so oft die lebendigen Wesen Ruhm und Ehre und Dank darbringen dem, der auf dem Throne sitzt, der da lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit, so fallen die 24 Ältesten nieder vor dem, der auf dem Throne sitzt, und beten den an, der da lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit, und werfen ihre

Kronen vor dem Throne nieder und sprechen: Würdig bist du, unser Herr und Gott, zu empfangen den Ruhm und die Ehre und die Macht; denn du hast alle Dinge geschaffen, und durch deinen Willen sind sie und wurden sie geschaffen!

In den „Apokryphen“ (= altchristliche Schriften, auch verborgenen Bücher der Bibel genannt) gibt es die „Pistis Sophia“. Pistis bedeutet „Glaube“ und Sohia „Weisheit“. In der Pistis Sohia beschreibe ich eine „Wesenheit“, die an meiner Seite lebt und dennoch in Deiner Welt tätig ist. Diese Wesenheit ist mein Menschensohn. Vorher aber noch einige Worte zur Zahl 15. In der Praxis der jüdischen Zeitrechnung werden die Jahre vom Monat der Schöpfung - vom Tischri - an gerechnet, die Monate jedoch vom Monat Nissan an. In diesem „siebten“, nun ersten Monat Nissan soll der Auszug aus Ägypten in der Nacht des 15. Tages, genau in der Mitte des Monats, beginnen. Ich habe befohlen, daß sich der Übergang in die neue Welt genau in der Mitte des Monats um Mitternacht ereignen soll. So werden auch die 12 Monate genau in zwei Hälften geteilt. Erinnerst Du Dich noch an das „Laubhüttenfest“. Die Laubhütte, die „suka“, die zum Himmel hin offen ist, wird ebenfalls am 15. des siebten Monats fertiggestellt. In der Genesis berichte ich, daß der höchste Wasserstand bei der Sintflut 15 Ellen über die höchsten Berge reichte (Gen. 7;20) und das Wasser 150 Tage lang anschwoll (Gen.7;24) um dann nach 150 Tagen abzunehmen (Gen. 8;3). In Gen. 7;17 heißt es aber, das die Flut 40 Tage dauerte. Ich bin die Wurzel eines raum/zeitloses mathematisches Kontinuum, das sich nur in „Verhältnissen“ auszudrücken pflegt. Dein chronologisches „Zeitempfinden“ ist das einzige Irreale in meiner Schöpfung. Darum darfst Du die „Zahlen­symbole“ der Bibel auch nicht Eins zu Eins in Deine Raum/Zeit­vorstellung übertragen. Sephiroth bedeutet „Zahlen­welten“ - „hod“ -  und bezeichnet sowohl eine gewisse „Form“ als auch „preisen“ und „loben“. Das Wort „hod“ hat nun den Zahlenwert 5-6-4, also ebenfalls den Wert 15, und 15 hat immer mit einer „Form“ zu tun die „Verbindet“. So gibt es 150 Psalmen, weil sie das hod zehnfach ausdrücken. Die „Danklitanei“ des 136 Psalms enthält 26 Mal diese Formel. Die 26 Verse zeigen auch deutlich den Aufbau meines Namens JHWH 10-5-6-5. Der Atbaschwert von „Leviathan“ 20-80-40-1-9, das ist der Name des Fisches in dem Jona sein Dasein fristete, beträgt ebenfalls 150.

Aber nun zu Auszügen aus der Pistis Sophia:

Es geschah aber, nachdem Jesus von den Toten aufgestanden war. Er unterrichtete seine Jünger vorher nur bis zu den Orten des ersten Gebotes, er belehrte sie nur bis zu den Orten des ersten Mysteriums....,

welches ist das letzte Mysterium, d.h. das 24.ste.

Es geschah aber am 15.sten des Mondes im Monat „Tybi“

(Tyche = Schicksal; Tychismus = Anschauung, nach der in der Welt Zufall herrscht)

, welches ist der Tag, an welchem der „Mond voll wird“, an jenem Tage nun, als „die Sonne auf ihrer Bahn heraus gekommen war“, kam hinter ihr eine große Lichtkraft heraus, gar sehr leuchtend, und es war „kein Maß für ihr anhaftendes Licht“. Den sie kam aus dem Licht der Lichter, und sie kam aus dem letzten Mysterium, welches ist das 24.ste Mysterium von „innen nach außen“, - diese 24 Mysterien, welches sich in der Ordnung des nachfolgenden,

des „zweiten Raumes“ des ersten Mysteriums befinden.

Jene Lichtkraft kam nun über den Menschensohn... und es gibt kein Maß für das Licht, welches in ihm ist... Alle Jünger verhielten sich in großen Schweigen. Dies nun geschah am 15.ten des Mondes, an dem Tage, an welchem er im Monat Tybi voll war... Und es gerieten alle Menschen in Aufregung und auch alle Jünger, und alle dachte: Vielleicht wird die Welt zusammengerollt werden. Alle in den Himmeln befindlichen Kräfte waren in Aufregung und sie bewegten sich alle gegeneinander von der dritten Stunde des 15.ten des Monates Tybi bis zur neunten Stunde des folgenden Tages. Und alle Engel und deren Erzengel und alle Kräfte der Höhe priesen den „Inneren der Inneren“, so daß die ganze Welt ihre Stimme hörte, ohne daß sie abgelassen haben bis zur neunten Stunde des folgenden Tages... Da sprach der Menschensohn, der Barmherzige:

„Freuet euch und jubelt von dieser Stunde ab, denn ich bin zu den Orten, aus welchen ich gekommen war, gegangen. Von heute ab werde ich mit euch in Offenheit vom Anfang der Wahrheit bis zur ihrer Vollendung reden, und ich werde mit euch von Angesicht zu Angesicht ohne Gleichnis reden; ich werde euch von dieser Stunde an nichts von den Wesen der Höhe und dem Wesen des Ortes der Wahrheit verbergen. Denn mir ist durch den Unaussprechlichen und durch das erste Mysterium von allen Mysterien die Macht gegeben, mit euch vom Anfang bis zur Vollendung und von innen bis außen und von außen bis innen zu reden.

Höret nun, auf daß ich euch alle Dinge nun auch mitteilen kann. Aber Maria Magdalena und Johannes, der Jungfräuliche, werden überragen alle meine Jünger und alle Menschen, die Mysterien in dem Unaussprechlichen empfangen werden, werden zu meiner Linken sein, und

„ich bin sie und sie sind ich“,

und sie werden mit allen Dingen gleich sein, nur vielmehr werden eure Throne den ihrigen überragen und mein eigener Thron wird den eurigen überragen und den aller Menschen, die das Wort des Unaussprechlichen finden werden.“


Der Dogma-Test:

Du kannst sehr leicht überprüfen, ob es sich bei Deinem bisher geglaubten Weltbild nur um einen „dogmatischen Wissen/Glauben“, oder um die Erkenntnis von „wirklichen Tatsachen“ handelt:

Wenn ich behaupten würde, die Buchstaben dieses Buches sind mit roter Farbe gedruckt worden, so wirst Du Dir denken: „Nein, sie sind mit schwarzer Farbe gedruckt.“ Wenn ich aber nun hartnäckig dabei bleibe, daß sie mit roter Farbe gedruckt wurden, wirst Du glauben, daß ich entweder farbenblind oder verrückt bin, oder das ich Dich nur auf den Arm nehmen will. Du würdest Dich dadurch aber nicht im Geringsten „herausgefordert“ fühlen und Dein Wissen, daß diese Buchstaben schwarz sind, verteidigen. Du würdest es als Dummheit und „geistige Energieverschwendung“ betrachten, Dich wegen so einer Banalität aufzuregen. Du wirst in diesem Fall mit „Weisheit“ Recht, Recht sein lassen.

Wenn Du dagegen etwas „gelernt“ hast, z.B. das Christentum, naturwissenschaftliche Gesetze oder irgendeine andere Ideologie, fängst Du zwangsläufig an „dogmatisch zu glauben“ und Du wirst sehen, daß Du bei einem Widerspruch plötzlich anfängst, Deinen „Glauben“ zu verteidigen. Wenn Du erkennst, daß das geschieht, daß Du versuchst, irgendetwas zu verteidigen, dann weißt Du, daß es nur ein dogmatischer Wissen/Glauben ist und keine Tatsache. Dein Ego versucht dann nur an seinem eigenen Dogma festzuhalten. Wenn Du diese Aussage als Tatsache anerkennst, dann wird Dir immer mehr bewußt werden, wie Dein Ego anfängt irgendetwas - und damit auch sich selbst - zu verteidigen. Du wirst feststellen, daß sich so Dein egoistischer Drang, andere von Deiner „Mein“ung überzeugen zu wollen, immer mehr nachläßt. Somit wird Dich auch diese egoistisch dogmatische Autorität verlassen und nur noch das wirklich Wahrhaftige wird in Dir übrigbleiben. Nur so wird auch Ruhe in Deinem Geist einkehren. Ein wirklich religiöser Geist ist in Ruhe. Er kann schweigen, weil ihm kein Dogma im Nacken sitzt, das egoistische Gedanken hervorbringt, die dieses Dogma hartnäckig zu verteidigen versuchen.

Ein „Verstehender“ kann zwar auch übersprudeln vor Freude und nimmermüde werden im Erzählen dessen, was er in dieser Schöpfung an Schönheit wahrnimmt. Er wird nicht müde werden, vom Glück und den Wundern, die ihm widerfahren, zu erzählen. Dieser Zustand ist aber kein Missionieren oder Überzeugen, sondern ein „Geben und Teilen wollen“ des eigenen Glücks - ein Schenken.

Kannst Du Dich noch erinnern? Menschen, die immer im Recht sein wollen, haben kein Recht. Deine Politik besteht nur aus Angriff und Ablehnung, ebenso dogmatischer „religiöser Glaube“.

Du vergleichst alle neu in Erscheinung tretenden Informationen immer zuerst mit Deinem dogmatischen Wissen/Glauben und danach entscheidet Deine begrenzte Logik, ob Dir diese neuen Informationen richtig oder verkehrt erscheinen werden. Mit allem, was ich Dir hier erzähle, verfährst Du nicht anders. Das, „was wirklich ist“, schert sich aber einen Dreck um Deine bisherige persönliche Meinung. Das, was wirklich ist, existiert nun einmal unabhängig von dem, was Du bisher geglaubt hast oder glauben willst. Ich habe keine Probleme mit Deiner begrenzten Auffassungsgabe - Du selbst mußt mit den Problemen, die Deine „Engstirnigkeiten“ aufwerfen, zurechtkommen.


Dein wirklicher Glaube:

Die Geschichte von Abraham zeigt Dir, was wirklicher Glaube ist (Gen. 22). Bei der letzten einer ganzen Reihe von Prüfungen, die ich ihm unterzog, verlangte ich von ihm, daß er seinen geliebten Sohn nehme, in das Land Morija gehe und ihn mir dort als Brandopfer darbringen sollte. Dies war für Abraham das Schrecklichste, was ich von ihm verlangen konnte. Sein eigenes Leben hätte er, „ohne mit der Wimper zu zucken“, für mich hingegeben. Doch da war sein Glaube an mich, den Gott der Barmherzigkeit und der Liebe.

Darum dachte Abraham für sich:

„Abraham, du alter Narr, wieso plagen dich Zweifel. Hat Gott nicht diese Welt mit all ihren Geheimnissen und Wundern geschaffen. Hat er dich nicht durch dein ganzes Leben bekleidet. Alles was Gott tut, hat seinen höheren Sinn. Wie kann ich, nur weil ich mit meinem „Spatzenhirn“ keinen Sinn in diesem Opfer sehe, plötzlich an seiner Weisheit und Liebe zweifeln? Es muß zweifelsohne einen Sinn haben, wenn er von mir verlangt, daß ich ihm Isaak opfere. Er würde nie etwas verlangen, was irgendjemanden Schaden könnte. Also werde ich bedingungslos das tun, was er mir aufgetragen hat und mir keinen weiteren Gedanken darüber machen.“

Er baute den Altar aus Holz, fesselte seinen Sohn und legte diesen oben auf. Als er nun seine Hand mit dem Messer ausstreckte um seinen Sohn zu schlachten, hörte er die Stimme eines Engels:

„Abraham, Abraham, Streck Deine Hand nicht gegen den Knaben aus und tu ihm nichts zu leide! Denn jetzt weiß ich, daß du Gott fürchtest; du hast mir deinen einzigen Sohn nicht vorenthalten.“

Plötzlich kam ein Widder aus dem Gebüsch, den Abraham dann anstelle von Isaak opferte. Abraham nannte jenen Ort Jahwe-Jire, was so viel heißt wie „Der Herr sieht (alles)“.

Diese kleine Geschichte soll Dir nur zeigen, was wirklicher Glaube und Gottvertrauen ist. Nur wenn Du ebenso bedingungslos an mich glaubst, wird sich Dein Dasein zum Guten wenden. Ich habe Dir in diesem kleinen Buch nun mehr als genug „Beweise“ für meine Existenz geliefert. Wie viele „Beweise“ benötigst Du noch, um an mich zu glauben? Man kann einen egoistischen Menschen nichts beweisen, wenn er „das Neue“ absolut nicht bewiesen haben will. Im Lottosystem benötigst Du 6 aus 49, um den Haupttreffer zu landen. Die hier angesprochenen mathematischen Übereinstimmungen der gematrischen Werte mit den bisherigen physikalischen Erkenntnissen der Naturwissenschaften sind astronomisch hoch, obwohl sie nur einen winzigen Bruchteil dessen darstellen, was Dir mein Menschensohn sonst noch alles erzählen könnte. Du würdest mehrere „normale Dasein“ benötigen, um alles rational aufnehmen zu können. Wenn Du Dich aber mit HOLO-FEELING identifizierst, wird Deine Erleuchtung „plötzlich“ erwachen. Wenn Du nun immer noch an mir Zweifel hegst, solltest Du auch nicht mehr daran glauben, daß 2 + 2 gleich 4 ist, denn dann stimmt Deine ganze Mathematik nicht. Alle zugrunde liegenden Fakten wurden in diesem Buch auf ein unbedingtes Minimum reduziert. Dennoch wirst Du, selbst wenn Du ein sehr intellektueller und gebildeter „normaler Mensch“ bist, in vielen Bereichen völlig überfordert gewesen sein und Schwierigkeiten gehabt haben, die wirklichen Zusammenhänge zu verstehen. Ich habe Dir ganz am Anfang schon gesagt, daß es mir in diesem Buch nicht darum geht, daß Du rational logisch den Aufbau der Wirklichkeit begreifst. Es war lediglich meine Absicht, daß ich mich bei Dir wieder einmal in Erinnerung bringe um einige grundlegende Verhaltensweisen für Dein weiteres Dasein klarzulegen. Vieles ist in Deiner Menschheit nämlich durch den Technik- und Konsumrausch völlig in Vergessenheit geraden.

Du hast nun die Aufgabe „Deines Lebens“ zu erfüllen. Hast Du es schon vergessen? Du mußt jetzt damit anfangen, Dich selbst zu erlösen und Du wirst - wenn Dir dies gelingt - damit auch alle anderen Menschen erlösen, die in der von Dir wahrgenommenen Welt existieren. Du bist derjenige, der jetzt sofort damit beginnen muß, sonst seid ihr alle verloren. Weniges habe ich Dir berichtet, viel, viel mehr mußte ich ungehört lassen. Verstehe dieses Buch als einen glücklichen „Zu-fall“ in Deinem Dasein. Um dieses kleine Buch „in seiner holoistischen Ganzheit“ und „in seiner ganzen Tiefe“ rational begreifen zu können, müßtest Du Dich damit jahrelang beschäftigen -

und Ohren haben, die hören können!


Das Orakel:

Ich bin kein Märchen, in dem Du Rätselraten sollst. Ich bin das kleine „geöffnete Buch“ der Offenbarung - ich bin Dir erschienen, um Dir dabei zu helfen, Deine wirkliche Identität zu finden. Auch ein Meistertänzer muß zuerst das Laufen lernen. Deine neue Bühne wird sehr groß sein. Die von Dir wahrgenommene Welt ist nur für kleine Geister geschaffen, ich gebe zu, für einen „normalen Menschen“ ein unerschöpflicher Stoff für Überlegungen, ein ewiger Überfluß für Beobachtungen. Du mußt nun lernen, Ästhetiker zu werden. Du mußt lernen, Dich nur noch auf das „Wesen“(-tliche) zu konzentrieren. Es wird Dein Herz erfreuen, wenn Du die Einfachheit erkennst, nach der „die Sonne Deines Denkens“ diese Welt in ihrer unendlich erscheinenden Mannigfaltigkeit ausstrahlt; sie gleich einem Verwirr-Spiel verbreitet, bei dem jedem einzelnen Fragment ein kleiner Teil Deines gesamten Reichtums innewohnt, jedoch so, daß alles, was sich findet, harmonisch „um einen Punkt“ formiert ist - um Dich. Dein Auge wird nicht müde über diese peripherische Mannigfaltigkeit, meiner „ausgestreuten Emanation“ zu gleiten. „Emanation“ ist die Lehre, der zufolge alle Einzeldinge Deines Daseins aus einer einzigen, unveränderlichen, göttlichen Quelle entstehen. Im Hebräischen gibt es für die Worte Glauben - Vertrauen - Treue nur eine einzige Bezeichnung - „emuna“. HOLO-FEELING wird diesen farbenprächtig aufgebrochenen Fächer schließen und sammelt das Verstreute wieder zu „dem Einen“, das aus allen Teilen „des Ganzen“ besteht. Dieses Sammeln ist meine „Heimsuchung“. Die Geburt einer neuen „zeitlosen Seele“ ist eingeleitet. Das, was war, ist und immer sein wird, ist nun aus dem „Schatten Deines [Un]­Wissens“ in das Blickfeld Deiner Aufmerksamkeit getreten. Ver­fügst Du schon über das reife Bewußtsein dies von „all-eine“ zu erkennen? Aber erst durch die Berührung mit meiner reinen Liebe wirst Du wirklich erwachen, sonst bleibt für Dich alles nur ein vergänglicher Traum. Die Traumexistenz, die Du „zu leben glaubst“, ist nur der schlafende Teil Deiner Seele. Das Wort Ex-istenz sagt alles, denn Du bist nicht aus Dir selbst. Erst wenn die Sonne Deines rationalen Denkens ihr spähendes Auge schließt, wenn die Traumgeschichte, die Du „die Welt und Dein Leben“ nennst vorbei ist, werden Dir meine Mythen meine wahre Wirklichkeit zeigen. Doch bis es so weit sein kann, mußt Du all die farbig gebrochenen Strahlen, die Du noch wahrnimmst, ordnen und harmonisieren, auf das sie in Dir zu reinem Lichte werden, das Dir den Weg zu meiner Wirklichkeit - den Weg zu mir - weisen kann.

Ich glaube, Du bist nun so weit vorbereitet, um „ihn“ zu empfangen. Seine Wirkung wird zum großen Teil von Deiner eigenen „Aufmerksamkeit“ abhängen. In dieser Hinsicht hat er die genausten Instruktionen von mir erhalten und er ist auf seine Weise ein vollendeter Virtuose. Er versteht es zufällig und lässig eine Bemerkung über Philosophie, Physik oder Religionen fallen zu lassen, die Dir zuerst als närrischer Einfall erscheinen wird. Doch später wirst du begreifen, daß seine Geschichten aus meiner harmonia praestabilita (= von mir vorher bestimmte Übereinstimmungen) stammen, sie sind perfekt passende Puzzle-Stücke eines Portraits, das die von Dir wahrgenommene Welt als „zeitloses Ganzes“ zeigt. Eine seiner Spezialitäten ist das „portando la voce“ (= das „Hinüberziehen“ eines Tones (s.S. 51) zu dem darauffolgenden) der menschlichen Seelen. Er ist aber auch ein perfekter Schauspieler, der einen unscheinbaren, naiven Homonuculus (= Zelle, die neues Leben in sich trägt) und Narren zu spielen versteht. Was könnte er auch anderes darstellen; da er von mir ohne abgeschlossene Schule und ohne Fremdsprachenkenntnisse ins Dasein gesetzt wurde. Erst wenn Dein de-re Glaube, Dein de-restischer, von unreflek